06: Ende Kapitel 3 ab "Warum weinst du, Mutter?"

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Bin ich zu schnell im Urlaub oder sind die anderen Mitlesenden zu schüchtern? Ich traue mich ja nicht, hier schon etwas zu schreiben.

  • Na denn :) Ich finde, man merkt hier, dass Bren schneller zu einem Schattenherren wird, als es dem Leser lieb sein kann. Er ist in seiner Gedankenwelt noch menschlicher General, aber schon überzeugt, dass die Menschen unter ihm stehen. Sein Festhalten an Kiretta und seiner Mutter irritiert mich allerdings.


    Seine Fähigkeiten scheinen nun selbst Lisanne zu überraschen, ob Sie hier doch einen anderen Plan fasst? Zumindest scheint Bren in der Tat außergewöhnlich zu sein und eine Begabung für die Magie zu haben, wie kaum ein anderer Schattenherr sie nativ mitbrachte. Er ist nicht zusammengebrochen, scheinbar zeigen auch Schattenherren Nerven.


    Der Einzug der Fürsten bringt auch nocheinmal deutlich vor Auge, dass Menschen bei den Schattenherren eigentlich nur Nutzvieh sind. Der Gedanke daran, dass Kinder unter den freudigen Augen der Eltern erdrosselt zu werden um als Erfrischung zu dienen ist kein angenehmer.


    Gottesanbeterinnen - ich überlege die ganze Zeit, gab es da nicht mal ein Godzilla vs. Irgendwas mit einer mutierten Gottesanbeterin. Das neue Heer ist Rückschlag für die Menschen, ich bin mir aber ncht sicher, ob es das Blatt wendet. Bren selber scheint auf jeden Fall lieber an der Front zu stehen, als hinter den Schlachtreihen. In dem Gespräch mit Lisanne wird deutlich, dass er halt nur ein Menschenleben hatte, um Strategie und Verschlagenheit zu studieren.


    Ich bin versucht, das Ende des Buches zu lesen, um zu sehen ob es sich lohnt zu hoffen :)

  • Ehlas größter Lohn scheint zu sein, dass ihr Sohn sich von ihrer Essenz nährt. Für sie gibt es nur die Lehren des Schattenkulte. Bren kann Wienmann schlimmer strafen, als ihr dieses Essenz nehmen zu verweigern und so die einzige Möglichkeit ein Stück Ewigkeit zu erhaschen.


    Mit Xenetor haben wir einen weiteren Schattenherren, der über strategisches Talent verfügt sind Kriege anders erlebt hat?

    Damit können er und Bren sich irgendwie auf Augenhöhe begegnen und einander zumindest Respekt zollen.


    Was hat Gerg sich nur gedacht Bren und Lisanne zusammen arbeiten zu lassen. Kann das auf Dauer gut gehen?


    Dass die neue Krabbeltierkönigin sich für Brens Variante ihrer Erscheinungsform entschieden hat nimmt Lisanne ja zumindest gleichmütig auf. Wenn der Zweck erfüllt wird ist sie nicht kleinlich:)


    Ich bin versucht, das Ende des Buches zu lesen, um zu sehen ob es sich lohnt zu hoffen :)

    Nein ,nein, das wirst du schön bleiben lassen und dich gemeinsam mit uns von Robert durch immer wieder (wider besseren Wissens) durch erwachenden Hoffnungen und deren Zerschlagung führen lassen und jeden Kampf und Schachzug sowohl der Schattenherren als auch der Widerstand leistenden Menschen voll auskosten.:):):)

  • Ehla würde alles für die Schatten geben. Sie ist die vollkommene Dienerin der Schatten. Wie unglaublich stolz sie auf Bren sein muss.


    Bren und Lisanne kämpfen Seite an Seite. Ich habe dabei ein ganz ungutes Gefühl. Lisanne würde bestimmt eine passende Gelegenheit nutzen, um Bren zu beseitigen. Mich hat gewundert, dass sie die Wahl der Form Bren überlässt.


    Richtig eklig wie die ganzen Insekten aus allen Löchern kamen. Da kribbelt es einen beim Lesen richtig.

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()

  • Na, auf das Zusammentreffen von Lisanne und Bren haben wir insgeheim doch schon lange gewartet, oder? Zuerst fungiert Xenetor noch als eine Art Puffer, der sich mit Bren verbunden fühlt und das nicht nur, weil Bren sein Geschöpf ist, sondern sie teilen auch die gleichen Erfahrungen und Begeisterung als ehemalige Generäle.

    Ich muss gestehen, Lisanne hat mich mit ihren zickigen Kommentare während des Gespräch der beiden ein wenig genervt ;)


    Und dann sollen Lisanne und Bren gemeinsam diesen Feldzug führen. Na, wenn diese Entscheidung ohne Hintergedanken getroffen wurde, dann fresse ich einen Besen. Entweder hat Gerg daran Spaß zu sehen, wer von den beiden erbitterten Feinden im Endeffekt noch da sein wird (was aber beim momentanen Kriegsstand ein Risiko wäre) oder aber er will tatsächlich dafür sorgen, dass die „Differenzen“ zwischen den beiden abgebaut werden. Das kann ich aber auch irgendwie nicht so recht glauben, da ist mir zuviel Wunsch nach Harmonie im Spiel, das passt nicht zu den Schatten. Vielleicht ist Gerg auch einfach der Meinung, die beiden sind fachlich die besten für die Aufgabe, die ihnen bevorsteht; Xenetor muss sich ja bereits um die Front im Westen kümmern.


    Wenn Bren mit seiner Mutter spricht, habe ich immer ganz stark das Gefühl, dass die beiden völlig aneinander vorbeireden. Elah versteht nicht, auf was Bren anspielt und er kann ihre Haltung ebensowenig nachvollziehen. Hat Bren vielleicht die Hoffnung, dass sie irgendwann doch noch einsieht, was sie damals getan hat oder sonstige menschliche Regungen zeigt und lässt sie deswegen noch am Leben?


    Die „Erschaffung“ der Königin war ja mehr als eklig – ich hätte garantiert zu denen gehört, die die Käfer gefüttert hätten.

    Ich denke, genauso lief sicher auch die Geburt der Königin aus „Knecht“ seinerzeit ab. Effektiv sind diese Razzors ja, wenn man auch darauf achten muss, welche Befehle man ihnen gibt.

    Bren ist halt Bren, der den Offizier nicht bestraft, weil er den Insektenkrieger einen Befehl gegeben hat, den diese dumpf befolgt haben und dabei abgestürzt sind, sondern er sieht das als Lernprozess.


    Sympathisch war mir auch, als Bren Lisanne ins Gewissen redet, warum sie sich damit aufhält, die Ublider auszusortieren, da er es nur für eine grausame Marotte hält. Aber leider hat es einen sehr guten Grund, warum sie es tut.

    Xenetor und Lisanne folgen aber Brens Vorschlag, den Gegner in einem falschen Glauben zu belassen und Ilyia als Ziel ins Auge zu fassen. Jetzt geschieht genau das, von dem Nalaji hoffte, dass es, wenn überhaupt, in vielen Jahren geschehen wird. Was ist mit ihrem Sohn, der sich in Ilyia aufhält? Was ist, wenn er bei diesem Kampf ums Leben kommt? Noch hat Nalaji Kiretta als Pfand in ihrer Hand, was wird sie mit ihr tun, sollte ihr Sohn ums Leben kommen?


    Sehr gut hat mir die Szene kurz vor dem Angriff auf den Ublider Schlachtentross gefallen, als die Soldaten um Bren die Erregung des bevorstehenden Kampfes erfasst und wie jeder von ihnen anders die letzten Minuten nutzt. Damit, dass ein Osadro an dem Kampf teilnimmt, haben die Ublider wohl eher nicht gerechnet; von Brens Seite aus ist der Angriff jedenfalls ein voller Erfolg.


    Velon fällt eigentlich als Retter von Kiretta weg, denn dann wäre er ein ziemliches Risiko eingegangen, wenn er hinter Lisannes Rücken agiert hätte. Könnte auch Gadior der Retter von Kiretta sein, er weiß ja auch gut, was sie Bren bedeutet. Aber warum hätte er das tun sollen?

  • Seine Fähigkeiten scheinen nun selbst Lisanne zu überraschen, ob Sie hier doch einen anderen Plan fasst?

    Ja, wenn selbst Lisanne überrascht ist ...


    Dass die neue Krabbeltierkönigin sich für Brens Variante ihrer Erscheinungsform entschieden hat nimmt Lisanne ja zumindest gleichmütig auf.

    Wobei mich ihre Reaktion etwas stutzig gemacht, hat, als sie feststellte. "Eine Gottesanbeterin also." Danach war sie kurz wie in Gedanken versunken. Was ihr wohl in dem Moment durch den Kopf ging? Dachte sie an ihre Zeit auf Tamiod zurück?

  • Weiter geht die Reise, immer tiefer in die Schatten

    Und dann sollenLisanne und Bren gemeinsam diesen Feldzug führen. Na, wenn dieseEntscheidung ohne Hintergedanken getroffen wurde, dann fresse icheinen Besen.

    Um Harmonie geht es dabei bestimmt nicht, aber vielleicht um zu erkennen wie notwenig und sinnvoll gemeinsames Handeln ist. So werden die nächsten Jahrhunderte zwischen den Beiden vielleicht ruhiger und können effektiver für die Schatten genutzt werden als wenn Beide ihre Energien beim Kampf gegeneinander verpulvern


    Ehlas größter Lohn scheint zu sein, dass ihr Sohn sich von ihrer Essenz nährt. Für sie gibt es nur die Lehren des Schattenkulte

    Sie ist ein super Beispiel dafür wie sehr der Kult seine Anhänger überzeugen kann dass die Schatten alles sind



    Velon fällteigentlich als Retter von Kiretta weg, denn dann wäre er einziemliches Risiko eingegangen, wenn er hinter Lisannes Rücken agierthätte. Könnte auch Gadior der Retter von Kiretta sein, er weiß jaauch gut, was sie Bren bedeutet. Aber warum hätte er das tun sollen?

    Ich habe echt noch keine Ahnung

    Vielleicht wollte doch Lisanne sie retten um sie Bren dann noch mal weg nehmen zu können

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Der Einzug der Schattenherzöge war toll bildlich!

    Lisanne und Bren zusammen sind ein spannender Zug von Gerg. Ich glaube die ersten Erfolge sind bereits eingetroffen, beide zollen dem jeweils anderen widerwillig etwas Respekt. Lisanne hat Brens Stärke unterschätzt, Bren ihre taktischen Fähigkeiten. Eine gelungene Kombination für diese Geschichte, find ich.

    Die Geburt der Razzor fand ich spannend, wenn auch etwas eklig. Aber für mich wirkte es als hätte die neue Königin due Form gewählt und nicht Bren. Die Schattenherren haben nur Vorschläge gemacht. Ich find es gut das es nicht eine Neuauflage der Chaque geworden ist, auch wenn damit nun ihre Entstehung geklärt ist. Ich frage mich ob Bren nun genauso mit der Königin verbunden ist wie Lisanne es bei der Chaque Königin war, oder sind es nun beide? Das wär eine nicht zu unterschätzende Achillisferse.

    Bei den Lernmanövern mit den abgestürzten Razzor musst ich etwas grinsen, erinnerte mich an Lemmings ;)

    Die Kampfszene war schön rund fand ich, mit dem leisen Anfang, letzte private Rituale, Angriffstart, Gegner merken es, und erst dann Getümmel. Das zeigte schön das es eben nicht nur ums los stürmen und aufeinander prallen geht.

    Bren und seine Mutter verursachen mir immer wieder Magenschmerzen, einerseits diese Distanz, der Hass auch, dann der Stolz von ihr und das langsame Verstehen von Bren. Und irgendwie hab ich das Gefühl das sie ein Druckmittel gegen Bren werden könnte, je länger sie in seiner Nähe ist.

    Bren selber wird immer mehr zum Osadroi, und legt leider auch seine menschlichen Prinzipien ab, die ihn sympatisch machten. Noch reflektiert er drüber, aber das wird sicher auch bald aufhören. Das find ich schade, auch wenn es verständlich ist. Ich hatte gehofft wenn "so einer" zum Osadro erhoben würde würd sich vielleicht was ändern. Vielleicht braucht er auch einfach nur Kiretta wieder um ihn an die Menschen zu erinnern. ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Und irgendwie hab ich das Gefühl das sie ein Druckmittel gegen Bren werden könnte, je länger sie in seiner Nähe ist.

    Ich glaube nicht dass er sich durch sie erpressen lässt

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  • Durch sie nicht aber vll mit ihr durch andere. Wenn er anfängt emotional an ihr zu hängen, wonach es für mich grade aussieht....

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Durch sie nicht aber vll mit ihr durch andere. Wenn er anfängt emotional an ihr zu hängen, wonach es für mich grade aussieht....

    Äh, das meinte ich. Ich denke nicht dass Andere ihn mit seiner Mutter erpressen können

    Ich denke diese leichte emotionale Schwäche wird er schnell überwunden haben



    Da setze ich größere Hoffnungen in seine Liebe zu Kiretta

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  • Bin schon da, aber in den Schatten ist es ganz gut, sich ein wenig still zu verhalten. Habe mich wegen der Hitze tief in die Schatten verzogen und beobachte. Wollte nicht immer als Kanonenfutter voraus eilen ^^

    Zumindest scheint Bren in der Tat außergewöhnlich zu sein und eine Begabung für die Magie zu haben, wie kaum ein anderer Schattenherr sie nativ mitbrachte.

    Das ja, ich frage mich warum???

    Der Gedanke daran, dass Kinder unter den freudigen Augen der Eltern erdrosselt zu werden um als Erfrischung zu dienen ist kein angenehmer

    Aber ganz haben ihn die Schattenherren nicht erfunden. wieviele Mütter ware stolz, wenn ihre Kinder fürs Vaterloand gefallen sind und wenn diese Kinder-selbstmordattentäter - agieren, sind dann die Eltern nicht auch stolz auf sie? Sicher in den Fällen ist es immer für den Erhalt oder die Wiedergewinnung von 'Heimat, aber hier sind die Schatten die Heimat. Also so weit weg sind die Menschen heute nicht von diesen erdachten Figuren.

    Ich bin versucht, das Ende des Buches zu lesen, um zu sehen ob es sich lohnt zu hoffen :)

    Dazu brauchst du das Ende? Also, wenn die Logik das Ende schreibt, dann können nur die Schattenherren gewinnen. Sie haben einfach zu viel Zeit und Magie. Wer die Götter besiegt, was wollen Menschen dem entgegensetzen? Wie man sieht schafft die Magie eine unzählige Übermacht.

    als ihr dieses Essenz nehmen zu verweigern und so die einzige Möglichkeit ein Stück Ewigkeit zu erhaschen.

    Das verstehe ich nicht. Meint sie durch Bren ewig in dessen Gedächtnis zu leben? Ist es das Wert? Naja, kommt gleich nach Unsterblichkeit. Viele Menschen wünschen sich wohl, sie würden im Gedächtnis der Verwandten oder noch besser, der Welt, unsterblich werden. Das soll ja das Hauptmotiv der Brandstifter und Amokläufer sein.

    Was hat Gerg sich nur gedacht Bren und Lisanne zusammen arbeiten zu lassen. Kann das auf Dauer gut gehen?

    Das hoffe ich.

    Richtig eklig wie die ganzen Insekten aus allen Löchern kamen. Da kribbelt es einen beim Lesen richtig.

    Ja, ging mir auch so, bsonders als diese Spinnen kamen- Kopfkino aus! sofort!!

    Ich muss gestehen,Lisanne hat mich mit ihren zickigen Kommentare während des Gesprächder beiden ein wenig genervt ;)

    Mich nicht. Ich reihe mich ein in die Schlange der sie verehrenden Menschen. Nicht nur, weil sie überirdisch schön ist und klug, sondern auch weil sie Helion nicht in die Schatten geführt hat, um ihn zu bekommen.

    Vielleicht ist Gerg auch einfach derMeinung, die beiden sind fachlich die besten für die Aufgabe, dieihnen bevorsteht; Xenetor muss sich ja bereits um die Front im Westenkümmern.

    Ich denke schon, dass dies zumindest ein wichtiger Grund ist.

    Hat Bren vielleicht die Hoffnung, dass sie irgendwann doch nocheinsieht, was sie damals getan hat oder sonstige menschliche Regungenzeigt und lässt sie deswegen noch am Leben?

    Das glaube ich nicht.

    Bren ist halt Bren,der den Offizier nicht bestraft, weil er den Insektenkrieger einenBefehl gegeben hat, den diese dumpf befolgt haben und dabeiabgestürzt sind, sondern er sieht das als Lernprozess.


    Sehr gut hat mir dieSzene kurz vor dem Angriff auf den Ublider Schlachtentross gefallen,als die Soldaten um Bren die Erregung des bevorstehenden Kampfeserfasst und wie jeder von ihnen anders die letzten Minuten nutzt.Damit, dass ein Osadro an dem Kampf teilnimmt, haben die Ublider wohleher nicht gerechnet; von Brens Seite aus ist der Angriff jedenfallsein voller Erfolg.

    Ja, diese Szene hat mir auch sehr gut gefallen.

    Velon fällteigentlich als Retter von Kiretta weg, denn dann wäre er einziemliches Risiko eingegangen, wenn er hinter Lisannes Rücken agierthätte. Könnte auch Gadior der Retter von Kiretta sein, er weiß jaauch gut, was sie Bren bedeutet. Aber warum hätte er das tun sollen?

    Warum kein Risiko eingehen? Ich denke ein kluger Schattenherr sichert sich nach allen Seiten ab. Kiretta kann sowohl für Lisanne, als Mittel ihrer Rache als auch für Bren zu nutzen sein, je nachdem wie sich das Blatt wendet.

    Aber für mich wirkte es als hätte die neue Königin due Form gewählt und nicht Bren. Die Schattenherren haben nur Vorschläge gemacht

    So sah ich das auch, aber scheinbar hat sie den Vorschlag Brens dem von Lisanne vorgezogen.

    Bei den Lernmanövern mit den abgestürzten Razzor musst ich etwas grinsen, erinnerte mich an Lemmings ;)

    Ja, ich hatte sofort die Lemminge vor Augen, die aus dem Spiel, wielange ist das her?

    Ich glaube nicht dass er sich durch sie erpressen lässt

    Ich auch nicht.

  • Ja, ich hatte sofort die Lemminge vor Augen, die aus dem Spiel, wielange ist das her?

    Das war 1991, schon ganz schön lang her.

    Ui, das kenne ich auch noch, das kann gar nicht sein dass das sooo lange her ist :o:boahnee:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Och mit etwas suchen kann man das auch jetzt noch spielen.... ;) dann fühlt man sich nicht ganz so alt ;)

    Ich glaube ich hatge es vor 5 oder 6 jahren das letzte mal auf dem Bildschirm ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Bin ich zu schnell im Urlaub oder sind die anderen Mitlesenden zu schüchtern? Ich traue mich ja nicht, hier schon etwas zu schreiben.

    Mach ruhig, die kommen schon noch. ;)

    Wir schleichen uns langsam von hinten ran. Ich konnte im Urlaub zwar lesen, aber leider nicht entsprechend schreiben mangels WLAN. Aber jetzt bin ich wieder daheim und werde aufholen.



    Ich bin versucht, das Ende des Buches zu lesen, um zu sehen ob es sich lohnt zu hoffen

    Dazu brauchst du das Ende? Also, wenn die Logik das Ende schreibt, dann können nur die Schattenherren gewinnen.

    Zugegeben, ich hatte ganz kurz auch diese Versuchung, aber das würde mir die Spannung nehmen. Obowohl es wie Rhea schon sagt, eigentlich gar nicht anders sein kann, als dass die Schattenherren gewinnen. Ich glaube, es stellt sich nur die Frage, inwieweit die Menschen dabei einigermaßen gut wegkommen. Immerhin konnten sie früher mehr oder weniger in Ruhe leben, solange keiner von den Schatten was von ihnen wollte. Ich hoffe also ein wenig auf eine vernünftige Allianz.


    Was hat Gerg sich nur gedacht Bren und Lisanne zusammen arbeiten zu lassen. Kann das auf Dauer gut gehen?

    Vielleicht ist Gerg auch einfach derMeinung, die beiden sind fachlich die besten für die Aufgabe, dieihnen bevorsteht; Xenetor muss sich ja bereits um die Front im Westenkümmern.

    Ich glaube, dass sich Gerg nicht die Bohne für deren Liebeleien interessiert. Er sieht eine mächtige Lisanne und einen fähigen Bren, kombiniert ihre Fähigkeiten zusammen und setzt sie damit ganz gezielt ein. Ich glaube, Lisanne und Bren werden ihren Hass wieder aufnehmen, sobald der Krieg vorüber ist. Immerhin leben sie noch eine Weile und ein jahrhundertlanger Frieden kann sehr langweilig werden. :teufel::teufel::teufel:


    Lisanne würde bestimmt eine passende Gelegenheit nutzen, um Bren zu beseitigen.

    Wenn sie Gergs Befehle erfüllt haben, könnte das durchaus sein. Als Intrigantin ist sie Bren noch weit überlegen.


    Sein Festhalten an Kiretta und seiner Mutter irritiert mich allerdings.

    Warum? Das sind die Menschen, zu denen er starke Gefühle hatte - als Mensch. Und auch noch als Osadro erinnert er sich daran. Für ihn ist das noch ein Stück Menschlichkeit, die er vielleicht versucht, noch ein wenig festzuhalten.

    Seine Fähigkeiten scheinen nun selbst Lisanne zu überraschen, ob Sie hier doch einen anderen Plan fasst? Zumindest scheint Bren in der Tat außergewöhnlich zu sein und eine Begabung für die Magie zu haben, wie kaum ein anderer Schattenherr sie nativ mitbrachte.

    Ich denke schon, dass ein Osadro mit diesen Fähigkeiten auch für die älteren Osadros recht selten sind. Er könnte damit sogar in einigen Jahren Lisanne den Rang ablaufen. Was passiert denn, wenn sie ihre Schönheit nicht mehr hat? Ich denke da gerade an diese Säure-Attentate, würde sie diese auch wieder heilen können? Bestimmt nicht, wenn da Silberanteile drin wären :teufel:

    Dass die neue Krabbeltierkönigin sich für Brens Variante ihrer Erscheinungsform entschieden hat nimmt Lisanne ja zumindest gleichmütig auf. Wenn der Zweck erfüllt wird ist sie nicht kleinlich :)

    Ja, das stimmt. Die Idee der Gottesanbeterin ist aber auch genial. Und ich finde, sie passt hervorragend zu Lisanne.


    Das war 1991, schon ganz schön lang her.

    Ui, das kenne ich auch noch, das kann gar nicht sein dass das sooo lange her ist :o:boahnee:

    Och mit etwas suchen kann man das auch jetzt noch spielen.... ;) dann fühlt man sich nicht ganz so alt ;)

    Ich glaube ich hatge es vor 5 oder 6 jahren das letzte mal auf dem Bildschirm ;)

    Fenlinka

    Echt jetzt? Ich habe das Spiel damals geliebt und zum ersten Mal auf dem Amiga gespielt. 1991 ist wirklich schon ewig her. Daran merkt man auch, wie alt man ist :totlach:

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Der Einzug der Fürsten bringt auch nocheinmal deutlich vor Auge, dass Menschen bei den Schattenherren eigentlich nur Nutzvieh sind.

    Auf jeden Fall sehen sie sich als höherstehend an, wie gegenüber Tieren. Aber man kann ja auch nett zu seinen (Haus-)Tieren sein. Wie man am Einzug sieht, befriedigen die Gläubigen auch ein gewisses ästhetisches Empfinden der Schattenherren.


    Gottesanbeterinnen - ich überlege die ganze Zeit, gab es da nicht mal ein Godzilla vs. Irgendwas mit einer mutierten Gottesanbeterin.

    Es gibt ja sehr viele Godzilla-Filme. Ich meine mich an einen zu erinnern, in dem er gegen eine Riesen-Libelle antrat, aber eine Gottesanbeterin habe ich in diesem Zusammenhang nicht auf dem Schirm.


    Ehlas größter Lohn scheint zu sein, dass ihr Sohn sich von ihrer Essenz nährt.

    Ehla würde alles für die Schatten geben. Sie ist die vollkommene Dienerin der Schatten.

    Sie ist ein super Beispiel dafür wie sehr der Kult seine Anhänger überzeugen kann dass die Schatten alles sind

    Es gibt kannibalische Kulturen, bei denen die Eltern am Ende ihres Lebens von ihren Kindern aufgegessen werden wollen, um in ihnen weiterzuleben. Im Kult wollen sich die Fanatiker mit den Schatten verbinden. Während sie selbst auf jeden Fall irgendwann sterben müssen, lebt "etwas" von ihnen auf ewig in den Schattenherren weiter, die ihre Lebenskraft aufnehmen.

    Meint sie durch Bren ewig in dessen Gedächtnis zu leben?

    Vielleicht nicht im Gedächtnis, aber in seinem Leben. Sie gibt von ihrer Lebenskraft für ihn. Wie ein Strohhalm, der in ein großes Feuer fliegt und es damit ein kleines bisschen nährt, statt irgendwo sinnlos zu verrotten.

    Da kribbelt es einen beim Lesen richtig.

    :jakka:


    Und dann sollenLisanne und Bren gemeinsam diesen Feldzug führen.

    Als ich noch Projektleiter war, habe ich gern Kollegen zusammenarbeiten lassen, zwischen denen sich Spannungen anbahnten. Kaum etwas verbindet so sehr, als gemeinsam eine Aufgabe zu meistern.

    :)


    Sympathisch war mirauch, als Bren Lisanne ins Gewissen redet, warum sie sich damitaufhält, die Ublider auszusortieren

    Sehr gut hat mir dieSzene kurz vor dem Angriff auf den Ublider Schlachtentross gefallen,als die Soldaten um Bren die Erregung des bevorstehenden Kampfeserfasst und wie jeder von ihnen anders die letzten Minuten nutzt.

    Die Kampfszene war schön rund fand ich, mit dem leisen Anfang, letzte private Rituale, Angriffstart, Gegner merken es, und erst dann Getümmel.

    Diese Szenen in Ublid sind neu in der erweiterten Edition. In der Originalversion ging es direkt in Akene weiter.

    wieviele Mütter ware stolz, wenn ihre Kinder fürs Vaterloand gefallen sind und wenn diese Kinder-selbstmordattentäter - agieren, sind dann die Eltern nicht auch stolz auf sie?

    Das ist schon sehr befremdlich. Ich war in Bethlehem und habe dort auf dem Marktplatz Plakate von Selbstmordattentätern - auch Kindern - gesehen, die da als Helden verehrt wurden. Von manchen konnte man die Abschiedsvideos im Kiosk kaufen.

    Ich glaube, es stellt sich nur die Frage, inwieweit die Menschen dabei einigermaßen gut wegkommen. Immerhin konnten sie früher mehr oder weniger in Ruhe leben, solange keiner von den Schatten was von ihnen wollte.

    Auf den Status Quo Ante können sie kaum zurück - immerhin fräst der Heerzug von Lisanne und Bren gerade eine Schneise durch die freien Lande. Wieso sollten die Schatten diesen Gebietsgewinn wieder aufgeben?