02: Ende Kapitel 1 ab "Ihr hasst mich, ..."

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    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Jetzt taucht auch Jittara wieder auf - ich kann mir nicht helfen, aber ich lasse mich von Brens Misstrauen und Abneigung ihr gegenüber anstecken, ich kann ihr einfach nicht trauen. Seltsamerweise habe ich bei Attego diese Vorbehalte weniger, obwohl er noch gar nicht einzuschätzen ist, warum er sich plötzlich bei Bren so anbiedert. Und auch noch für Kirettas Rettung verantwortlich ist. Welche Ziele verfolgen er und Monjohr wirklich?


    Also, diese Eingewöhnung an das neue Leben als Schattenherr ist ja echt nicht erstrebenswert, irgendwie erscheint Bren noch nicht als Osadro und nicht mehr als Mensch, er steckt irgendwo dazwischen mit einem Wehmut, was seine Erinnerungen an sein früheres sterbliche Leben und die momentane Leere in ihm angeht. Dann wiederum fasziniert und ekelt ihn die Hingabe von Quinné und das Ernten ihrer Essenz, um an Ende entsetzt darüber zu sein, was er getan hat.

    Und über allem die Aussicht, dass Lisanne seinen langsamen Tod anstrebt. Rosige Zukunftsaussichten sehen anders aus.

    Aber als er jetzt erfährt, dass Kiretta noch lebt, scheint er deutlich lebendiger zu werden. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann Bren Nalaji einholen wird.


    Na super, Narron ist tot, das ging ja noch schneller als gedacht - eine Überraschung ist es ja nicht :totlach: Vielmehr ist eine Überraschung, dass sich drei Schattenbarone auf die Seite der Menschen gestellt haben: was waren ihre Beweggründe und Ziele, die sie zu solch einem Verrat getrieben haben?

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich Lisanne für Bren ein ähnliches Ende wie das von Lukol vorstellen könnte :teufel:

    Sehr appetitlich war es ja nicht, was Gerg mit Lukol angestellt hat und ein "beherzter" Griff und schwupps, ist das Herz kaputt. Mit Gerg ist jedenfalls nicht gut Kirschen essen. Ich habe mich in dem Moment gefragt, was er mit Lisanne getan hätte, als sie abtrünnig war? Hätte er auch so nachsichtig wie Elien Vitan gehandelt, weil er von ihrem Charisma fasziniert ist?


    Die Szene, als Ungrann und Nalaji zusammen mit Kiretta ausgerechnet von Jittara aufgehalten werden, war wieder so spannend wie beim ersten Mal. Was hätte Jittara getan, wenn sie herausgefunden hätte, dass Kiretta noch lebt? Hätte sie Bren ihre Loyalität bewiesen, indem sie sie zu ihm gebracht und Lisanne gegenüber den Mund gehalten hätte? Oder wäre sie sofort zu Lisanne gelaufen? Oder hätte erstmal geschwiegen und Kiretta als Pfand in der Hinterhand behalten, um diesen im geeigneten Moment bei Bren auszuspielen?

    Aber so ist es eh viel spannender, dass Nalaji und Ungrann mit ihrer menschlichen Fracht erstmal die Stadt verlassen können.

  • Jetzt taucht auch Jittara wieder auf - ich kann mir nicht helfen, aber ich lasse mich von Brens Misstrauen und Abneigung ihr gegenüber anstecken, ich kann ihr einfach nicht trauen. Seltsamerweise habe ich bei Attego diese Vorbehalte weniger, obwohl er noch gar nicht einzuschätzen ist, warum er sich plötzlich bei Bren so anbiedert. Und auch noch für Kirettas Rettung verantwortlich ist. Welche Ziele verfolgen er und Monjohr wirklich?

    Ja, ich denke aber sie hat auch ein gutes Gespür dafür, dass Bren die Religion, den Kult der Schattenherren nicht wirklich angenommen hat und nicht aus dem Glauben heraus handelt, sondern seine Entscheidungen logisch geprägt sind. Seine Loyalität gilt zwar dem Schattenkönig, aber nicht dem Kult, der betrieben wird und wie es oft mit Kulten ist, von vielen zu unnötiger Grausamkeit genutzt wird. Er schaut auf sie herab, aber sie kennt sich aus und weiß, dass er ein ganzes Stück auf sie angewiesen ist. Sie sieht ihn schwach, denn sein Können als Krieger ist jetzt nicht mehr ein so herausragender Vorteil. Sein Können als Stratege kann sie sicher nicht einschätzen. Also eine interessante Konstellation.

    Dann wiederum fasziniert und ekelt ihn die Hingabe von Quinné und das Ernten ihrer Essenz, um an Ende entsetzt darüber zu sein, was er getan hat.

    Ja, er ist jetzt ein Schattenherr und was ihn heute noch entsetzt wird ihn in ein paar Jahrzehnten nichts mehr ausmachen. Auch Schattenherren gewöhnen sich an alles :)


    ber als er jetzt erfährt, dass Kiretta noch lebt, scheint er deutlich lebendiger zu werden. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann Bren Nalaji einholen wird.

    Ob das für Nalaji so gut ist, wenn er sich an ihre Ferse heftet und denkt, dass sie Kiretta entführt hat? Ein Wunder, dass Attego es überlebt hat, diese Botschaft zu überbringen. Wenn Bren schon länger Schattenherr wäre, dann hätte das wohl nicht geklappt.

    Na super, Narron ist tot, das ging ja noch schneller als gedacht - eine Überraschung ist es ja nicht :totlach: Vielmehr ist eine Überraschung, dass sich drei Schattenbarone auf die Seite der Menschen gestellt haben: was waren ihre Beweggründe und Ziele, die sie zu solch einem Verrat getrieben haben?

    Ich habe es auch nicht verstanden. Gut, sie fühlen sich übergangen, haben keine Aufstiegschancen und langweilen sich, aber was hätte ihnen das eingebracht einen solchen Hochverrat zu begehen? Ein solches Risiko aus langer Weile oder weil man nun doch die Menschen höher schätzt als die eigene Unsterblichkeit?

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich Lisanne für Bren ein ähnliches Ende wie das von Lukol vorstellen könnte

    Das ganz sicher nicht. Sie ist doch nicht so fantasielos wie dieser Schattenkönig. Die schlimmste Strafe wäre doch, den Schattenherren irgendwo einzusperren wo er für ein paar hundert Jahre ohne Beschäftigung wäre.

    Ich habe mich in dem Moment gefragt, was er mit Lisanne getan hätte, als sie abtrünnig war? Hätte er auch so nachsichtig wie Elien Vitan gehandelt, weil er von ihrem Charisma fasziniert ist?

    Ihr "Verrat" war keiner am Schattenkönig. Sie wollte etwas, was er ihr nicht geben wollte und er war wohl auch eifersüchtig. Aber sie hatte nicht vor, den Menschen irgendeinen Vorteil zu verschaffen, die sie im Kampf gegen die Schatten einsetzen können. Es war kein Verrat in diesem Sinne. Sie liebte einen Menschen und ist mit dieser Liebe etwas über das Ziel hinausgeschossen. Aber eben nur diesen einen.

    Hätte sie Bren ihre Loyalität bewiesen, indem sie sie zu ihm gebracht und Lisanne gegenüber den Mund gehalten hätte? Oder wäre sie sofort zu Lisanne gelaufen? Oder hätte erstmal geschwiegen und Kiretta als Pfand in der Hinterhand behalten, um diesen im geeigneten Moment bei Bren auszuspielen?

    Tja, hätte. Wir wissen es nicht und das ist spannend, oder?^^

  • Ein Wunder, dass Attego es überlebt hat, diese Botschaft zu überbringen. Wenn Bren schon länger Schattenherr wäre, dann hätte das wohl nicht geklappt.

    Das sehe ich genauso wie du.


    Das ganz sicher nicht. Sie ist doch nicht so fantasielos wie dieser Schattenkönig. Die schlimmste Strafe wäre doch, den Schattenherren irgendwo einzusperren wo er für ein paar hundert Jahre ohne Beschäftigung wäre.

    So eine Ende natürlich erst dann, nachdem sie ihn jahre- bzw. jahrhundertelang gequält hat :totlach:


    Ihr "Verrat" war keiner am Schattenkönig. Sie wollte etwas, was er ihr nicht geben wollte und er war wohl auch eifersüchtig. Aber sie hatte nicht vor, den Menschen irgendeinen Vorteil zu verschaffen, die sie im Kampf gegen die Schatten einsetzen können. Es war kein Verrat in diesem Sinne. Sie liebte einen Menschen und ist mit dieser Liebe etwas über das Ziel hinausgeschossen. Aber eben nur diesen einen.

    Aber immerhin durfte ihr Name 50 Jahre nicht mehr genannt werden, und wenn doch, ist es demjenigen sehr schlecht bekommen. Ich meine, Elien Vitan hat zu Beginn des zweiten Bandes mal einen angedeuten Bezug auf Lisannes Herz genommen. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder Schattenkönig so "milde" wie Vitan reagiert hätte. Aber klar, im Vergleich zu dem, was Lukol und die beiden anderen Schattenherren getan haben, war die Sache mit Helion eher ein Kindergeburtstag.


    Tja, hätte. Wir wissen es nicht und das ist spannend, oder? ^^

    Genau so ist - das Spekulieren, was gewesen sein könnte, ist ebenfalls spannend :totlach:

  • Hallo zusammen


    Spannend geht es weiter. Und natürlich müssen wir wieder einen Verlust verkraften, Narron ist tot. Nicht dass ich etwas Anderes erwartet habe aber das ging dann doch recht schnell. Und dann waren wir noch nicht mal bei seinem Tod anwesend. Vielleicht war er es doch nicht, ach, diese dumme Hoffnung die auch nie sterben will.


    Jetzt taucht auch Jittara wieder auf - ich kann mir nicht helfen, aber ich lasse mich von Brens Misstrauen und Abneigung ihr gegenüber anstecken, ich kann ihr einfach nicht trauen.

    Und vor Allem mag ich sie auch schlicht und einfach nicht.



    Also, diese Eingewöhnung an das neue Leben als Schattenherr ist ja echt nicht erstrebenswert, irgendwie erscheint Bren noch nicht als Osadro und nicht mehr als Mensch, er steckt irgendwo dazwischen mit einem Wehmut, was seine Erinnerungen an sein früheres sterbliche Leben und die momentane Leere in ihm angeht. Dann wiederum fasziniert und ekelt ihn die Hingabe von Quinné und das Ernten ihrer Essenz, um an Ende entsetzt darüber zu sein, was er getan hat.

    Und über allem die Aussicht, dass Lisanne seinen langsamen Tod anstrebt. Rosige Zukunftsaussichten sehen anders aus.

    Aber als er jetzt erfährt, dass Kiretta noch lebt, scheint er deutlich lebendiger zu werden. Wir dürfen gespannt sein, ob und wann Bren Nalaji einholen wird.

    Ich kann ihn irgendwie auch noch nicht ganz als Schattenherren sehen, ihm fehlt diese Gleichgültigkeit. Aber die wird er sich wohl nach und nach antrainieren, leider



    Sehr appetitlich war es ja nicht, was Gerg mit Lukol angestellt hat und ein "beherzter" Griff und schwupps, ist das Herz kaputt. Mit Gerg ist jedenfalls nicht gut Kirschen essen. Ich habe mich in dem Moment gefragt, was er mit Lisanne getan hätte, als sie abtrünnig war? Hätte er auch so nachsichtig wie Elien Vitan gehandelt, weil er von ihrem Charisma fasziniert ist?

    Ich fand die Szene schon ziemlich gut (gemacht). Das war ganz wunderbar plasitsch und das Kopfkino hätte ich dabei dann doch am Liebsten ausgeschaltet.

    Mit Gerg ist nicht zu spaßen. Ich schätze auch mal nicht dass Lisanne bei ihm Milde finden würde, oder gar Bren.


    hr "Verrat" war keiner am Schattenkönig. Sie wollte etwas, was er ihr nicht geben wollte und er war wohl auch eifersüchtig. Aber sie hatte nicht vor, den Menschen irgendeinen Vorteil zu verschaffen, die sie im Kampf gegen die Schatten einsetzen können. Es war kein Verrat in diesem Sinne. Sie liebte einen Menschen und ist mit dieser Liebe etwas über das Ziel hinausgeschossen. Aber eben nur diesen einen.

    Aber sie hat sich dem Zugriff des Schattenkönigs entzogen, ist das nicht auch Verrat? Sie ist seinem Ruf nicht gefolgt, war unauffinbar. Ich schätze schon dass das geahndet werden sollte.

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Oh, geahndet hat er das ja! Wohl in der Hoffnung, dass sie darüber hinweg ist, wenn er mal wieder wach wird.

    Er hat es ahnden lassen und sich damit selbst aus der Verantwortung gezogen

    Das ist wirklich schwach

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Oh, geahndet hat er das ja! Wohl in der Hoffnung, dass sie darüber hinweg ist, wenn er mal wieder wach wird.

    Er hat es ahnden lassen und sich damit selbst aus der Verantwortung gezogen

    Das ist wirklich schwach

    Aber er konnte doch wohl kaum hoffen dass Lisanne nicht drauf gekommen wàre, dass die Tötung von Helion nicht Brens eigene Idee war.


    Was Jittara betrifft, halte ich es mit Inge, ich kann sie einfach nicht leiden und traue ihr keinen Meter weit.

    Attego ist etwas undurchsichtig.ist er wirklich nur der verständnisvolle ergebene Dunkelrufer?


    Bren ist zerrissen zwischen seien Moralempfinden, Gewissen ..., dem was ihn als Menschen ausgemacht hat und dem Verhalten und den Nicht-Gefühlen die von ihm als Ossadro erwartet werden und ihn zwangsläufig früher oder später übermannen werden.

    Was wird er mit Nalaji machen, wenn er sie und Kiretta findet. Ist er noch in der Lage Dankbarkeit für Kirettas Heilung zu empfinden und lässt sie davon kommen, oder ist er seinem König ergeben. Was man ihm nach der Bestrafung von Lukol ja auch ein Stück weit nicht übel nehmen könnte.

  • Mit Gerg ist jedenfalls nicht gut Kirschen essen.

    Mit Gerg ist nicht zu spaßen.

    Am Ende des zweiten Bandes empfanden ja einige von Euch Abschiedsschmerz wegen Elien Vitan. Ist Gerg ein würdiger Ersatz?

    Hätte er auch so nachsichtig wie Elien Vitan gehandelt, weil er von ihrem Charisma fasziniert ist?

    Vor allem ist Lisanne eine Schattenherzogin. Wenn eine Schattenherzogin einfach so abserviert wird, dann bringt das ein System von Normen und Glaubenssätzen ins Wanken, das besagt, dass Halbgötter nicht sterben. Das ist letztlich schlecht für die Stabilität des Imperiums.

    So etwas kennen wir auch aus unserer Geschichte: Königliches Blut wird nicht vergossen. Wenn der Bruder des Königs Hochverrat begeht - wofür jeder andere hingerichtet wurde - wird er "nur" in lebenslange Verbannung geschickt. Die royale Familie bleibt letztlich unantastbar, das muss man in den Verstand der Untertanen einbrennen ...


    Seine Loyalität gilt zwar dem Schattenkönig, aber nicht dem Kult, der betrieben wird

    Eine sehr wichtige Unterscheidung!


    Ein Wunder, dass Attego es überlebt hat, diese Botschaft zu überbringen. Wenn Bren schon länger Schattenherr wäre, dann hätte das wohl nicht geklappt.

    Er ist eben ein Schattenherr mit Herz!

    Obwohl ... hm ... das wäre nun wohl doch zu viel gesagt ...


    Die schlimmste Strafe wäre doch, den Schattenherren irgendwo einzusperren wo er für ein paar hundert Jahre ohne Beschäftigung wäre.

    Ja, durch die Widerstandsfähigkeit der Osadro ergeben sich da interessante Möglichkeiten. Man könnte ihn zum Beispiel in Blei eingießen und ihm immer nur so viel Essenz zuführen, dass er bei Bewusstsein bleibt - ein paar Hundert Jahre lang ...


    Narron ist tot. Nicht dass ich etwas Anderes erwartet habe

    Liebes Tagebuch,

    meine Leserschaft hält mich für grausam! ;(


    Er hat es ahnden lassen und sich damit selbst aus der Verantwortung gezogen

    Das ist wirklich schwach

    Das wäre für die meisten Leute richtig - aber nicht für einen Herrscher. Diese Überlegung habe ich aus einem der ersten BattleTech-Romane, die ich gelesen habe (ich glaube, "Ein Erbe für den Drachen"). Dabei verurteilt ein Herrscher jemanden zum Tode, und der Thronfolger will das Urteil vollstrecken. Der Herrscher unterbindet es. Er gibt seine Pistole einem Soldaten und befiehlt ihm, den Verurteilten hinzurichten.

    Hinterher erklärt er, dass ein Herrscher gerade in solchen Situationen zeigen muss, dass er herrscht. Er kann anderen befehlen, und sie tun, was er sagt. Er macht sich nicht gemein mit dem Verurteilen, steigt nicht auf sein Niveau herab, wird nicht zum Henker. Er schwebt über den Dingen.

    dem was ihn als Menschen ausgemacht hat und dem Verhalten und den Nicht-Gefühlen die von ihm als Ossadro erwartet werden

    Oh, die Osadroi haben schon Gefühle: Ehrgeiz, Stolz, Neid, Hass ... Lisanne wird das noch eindrücklich demonstrieren, denke ich. :)


  • Ja, wenn man dann noch den Vorschlag mit dem Blei in Betracht zieht, ist das in der Tat völlig unbegreiflich8o


  • Jetzt taucht auch Jittara wieder auf - ich kann mir nicht helfen, aber ich lasse mich von Brens Misstrauen und Abneigung ihr gegenüber anstecken, ich kann ihr einfach nicht trauen. Seltsamerweise habe ich bei Attego diese Vorbehalte weniger, obwohl er noch gar nicht einzuschätzen ist, warum er sich plötzlich bei Bren so anbiedert. Und auch noch für Kirettas Rettung verantwortlich ist. Welche Ziele verfolgen er und Monjohr wirklich?

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass der erste Eindruck trügen mag. Jittara ist hoch im Kult und hat vermutlich noch Hoffnung auf eine Erhebung in die Schatten. Da sie es ist, die Bren in die Geheimnisse inführt mag es sein, dass sie sich Hoffnung macht. (Ist Hoffnung nicht eher so etwas wie eine Brennnesssel als wie ein zartes Pflänzchen? Zumindest bei diesem Autor? :))


    Ich finde es spannend, die Transfortmation vom Menschen Bren hin zum Schattenherren zu verfolgen. Bren ist sehr alt und hat viel erlebt bevor er in die Schatten getreten ist. Er hat ein solides Moral- und Pflichtempfinden, und er trauert Kittara nach. Trotzdem scheint ihm die Lust auf Essenz und Macht zu korrumpieren, sexuelle Lust scheint ja für Schattenherren nicht mehr zu existieren, ebensowenig wie Durchblutungsstörungen. An der Stelle mag etwas Mitleid angebracht sein.


    Ich habe ehrlich gesagt keine Idee, wie es mit den Damen des Buches weitergeht...

  • Am Ende des zweiten Bandes empfanden ja einige von Euch Abschiedsschmerz wegen Elien Vitan. Ist Gerg ein würdiger Ersatz?

    Bis jetzt ist er für mich noch nicht so spannend ... bis auf sein Aussehen, das finde ich interessant weil er so "anders" ist. Wird das noch aufgeklärt oder kommt er wirklich aus einer untergegangenen Zivilisation


    Liebes Tagebuch,

    meine Leserschaft hält mich für grausam! ;(

    Mich überrascht dass Dir das erst jetzt auffällt :P



    a, durch die Widerstandsfähigkeit der Osadro ergeben sich da interessante Möglichkeiten. Man könnte ihn zum Beispiel in Blei eingießen und ihm immer nur so viel Essenz zuführen, dass er bei Bewusstsein bleibt - ein paar Hundert Jahre lang ...

    Das äh wäre ... grausam :boahnee:

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich werde das Gefühl nicht los, dass der erste Eindruck trügen mag. Jittara ist hoch im Kult und hat vermutlich noch Hoffnung auf eine Erhebung in die Schatten. Da sie es ist, die Bren in die Geheimnisse inführt mag es sein, dass sie sich Hoffnung macht. (Ist Hoffnung nicht eher so etwas wie eine Brennnesssel als wie ein zartes Pflänzchen? Zumindest bei diesem Autor? :))

    Das ist auch gut möglich. Auch das mit der Brennessel :totlach:

  • Irgendwie war es so spannend das ich das 2. überlesen habe und erst kurz vor Ende des nächsten Abschnittes gemerkt hab das ich zu weit gelesen hatte.

    Also mir gefällt Gerg in seiner Andersartigkeit. Und man muss auch bedenken, er kennd die Schattenherzöge nicht so lange wie Eilan Vitan es tat, er ist da emotional ungebunden, das macht harte Strafen noch mal leichter als es erlebte Jahrhunderte schon tun.

    Um Narron fand ich es auch schade, aber spannend den Tod *nicht* mit"erlebt" zu haben. Das ist glaub ich ähnlich wie mit dem wissen um eine Folter oder dem Ausmalen wegen zu geringer Informationen, der Kopf des Lesers findet bestimmt die ein oder andere Grausamkeit die er erlebt haben könnte, die dem Autor nicht eingefallen wäre.

    Nalaji sieht ihr Heil nur noch in der Fluch. Aber ich mag die Rückblicke von ihr, diese kleinen Sachen an die sie sich erinnert. Die zeigen was wirklich fehlt wenn jemand gestorben ist, es sind nicht die Fanfaren, es sind die kleinen Alltagssachen, in denen plötzlich eine Stimme fehlt.

    Ugrann als Gardist ist interessant platziert, vor allem nachdem wir grade vorher gelesen haben was mit Dessateuren passiert, und daher wissen wie viel Mut dazu gehört. Auch wenn er sonst eigentlich nicht sehr mutig wirkt.

    Bei Bren seh ich es ähnlich, er steckt noch immer mitten in der Umwandlung, das merkte man ja schon bei der Szene mit den Gardisten. Plötzlich ist er vom Kamerad zum Herrscher (in gewisser Weise) erhoben worden, aber kann noch nicht aus seiner Haut.

    Und er muss plötzlich Menschen! gegenüber (Jittara) sein Unwissen eingestehen, das macht es nicht wirklich einfachereinerseits lernt er grade was er alles noch nicht weiss, anderseits muss er sich als "Übermensch" beweisen. Und zu allem Überfluss fehlt ihm auch noch die eine Person bei der er sich fallen lassen konnte, und allen anderen gegenüber muss er in gewissem Maße misstrauisch gegenüber bleiben. Ich würd sagen er steht ziemlich allein da. Da muss jemand wie Attego fast als Geschenk erscheinen, vor allem mit der Nachricht.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich verstehe auch gar nicht warum einem neuen Schattenherren nicht ein Schattenherr als "Pate" an die Seite gestellt wird, eventuell sogar sein Erzeuger, der dann dafür verantwortlich ist dem Neuen alles zu zeigen

    Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

  • Ich verstehe auch gar nicht warum einem neuen Schattenherren nicht ein Schattenherr als "Pate" an die Seite gestellt wird, eventuell sogar sein Erzeuger, der dann dafür verantwortlich ist dem Neuen alles zu zeigen

    Es sind doch die Schattenherren, da geht es darum, jeder gegen jeden und jeder für sich. Da sollte man sich auch noch einen Ballast anhängen, wenn man schon so abscheulich nett war und ihn in die Schatten gerufen hat? Dazu kommt, dass diese Schattenherren ja unendlich viel Zeig zum lernen haben.

  • Bren versucht durch Jeretta die Magie zu verstehen. Will er Kiretta wieder holen?

    Ist Narron wirklich tot? Najali will mit Ungronn fliehen. Wer ist der Verräter in ihrer Gruppe?


    Lukol ist aufgeflogen und Gerg bestraft und tötet ihn. Das war eindrucksvoll beschrieben. Mit Gerg ist da nicht zu spaßen. Und er scheint keine Skrupel zu haben, seine Macht auszuspielen.


    Als Bren zum ersten Mal menschliche Essenz nimmt, war das schon beeindruckend und verstörend zugleich. Ob er sich daran gewöhnen kann?


    Sorry, dass ich ein wenig hinterher hinke. Aber ich habe nicht immer WLAN.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zitat

    Vielmehr ist eine Überraschung, dass sich drei Schattenbarone auf die Seite der Menschen gestellt haben: was waren ihre Beweggründe und Ziele, die sie zu solch einem Verrat getrieben haben?

    Das war für mich auch eine Überraschung. Anscheinend gibt es doch noch mehr von Brens Kaliber, die nicht ganz mit der Art und Weise der Schattenherren übereinstimmen. Allerdings leben diese besonders gefährlich. Man hat ja gesehen, was Gerg mit ihnen macht.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zitat

    Und er muss plötzlich Menschen! gegenüber (Jittara) sein Unwissen eingestehen, das macht es nicht wirklich einfachereinerseits lernt er grade was er alles noch nicht weiss, anderseits muss er sich als "Übermensch" beweisen. Und zu allem Überfluss fehlt ihm auch noch die eine Person bei der er sich fallen lassen konnte, und allen anderen gegenüber muss er in gewissem Maße misstrauisch gegenüber bleiben. Ich würd sagen er steht ziemlich allein da

    Ich glaube auch, dass Ben es nicht so leicht hat. Aber durch seine Stärke Persönlichkeit wird er einiges wieder wett machen. Vielleicht lernt er auch durch sein Alter schneller und kann bald mit den anderen mithalten. Dann könnte er mit Sicherheit sehr gefährlich werden.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen