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  • Viel zu schnell vorbei ;-)

    Apostoles und Magdalena fand ich ein wenig anstrengend. Das Fest ist eine tolle Idee für die gestressten Maierhofener, aber um ihre Beziehung wiederherzustellen, hätten die beiden ja auch einfach mal miteinander reden können.


    Schlimm, dass es bei Christine erst zum Zusammenbruch kommen muss, bevor sie erkennt, dass es so nicht weitergehen kann.

    Aber so hatte immerhin Michelle ihre Chance, konnte helfen und gleichzeitig die Zeit nutzen, um ihren Roman neu und ganz anders zu schreiben als ursprünglich geplant. Dass sie dann aber doch direkt einen Verlag findet und alles super wird, halte ich für sehr optimistisch - aber egal :-)


    Zwillinge? Greta und Vincent lassen aber auch echt nichts aus! Nach dem doppelten Hundeglück nun als auch noch 2 Kinder, da herrscht ja Leben in der Bude!

    Vincent ist aber auch ein Held! In dem Moment, in dem er auch nur den Verdacht hatte, dass er vielleicht doch nicht zeugungsunfähig ist, hätte er ja mal was sagen können, und damit Greta eine Mitentscheidung lassen, ob sie so ein Risiko eingehen will oder ob sie doch lieber verhüten sollten. Letztlich entscheidet sie sich zwar für die Kinder und alles geht gut, aber...


    Petra, wird es weitere Maierhofen-Geschichten geben? Als nächstes kommt ja nun wieder was Historisches, mit der Fotografin, auf die freue ich mich schon sehr! So schön ich Maierhofen fand, ich glaub, ich persönlich bin damit nun erstmal "gesättigt" (bitte nicht übelnehmen ;-) )

  • Mir fällt gerade auf, dass ich von Apostolis ein ganz klares Bild vor Augen haben. Nämlich den Schweizer Schaupieler Markus Graf in seiner Rolle als Nikos Saravakos aus "Rote Rosen". Ich habe auch den griechischen Akzent im Ohr, wenn Apostolis spricht.

    Dieser Knatsch zwischen Magdalena und Apostolis ist mir etwas zuviel. Einfach mal reden könnte vielleicht hilfreich sein.

    Dass Apostolis so ein tolles Fest aufzieht, klasse. Zum einen für die Maierhofener, die ja das ganze Jahr über für Andere da sind. Und auch für ihre Beziehung. Alles in allem ein toller Mann.


    Christine tut mir fast leid, als sie die literarischen Ergüsse von Michelle gelesen hat. Ich mag zwar auch ganz gern mal etwas leichte Lektüre. Aber Michelle´s Geschichte ist mir dann doch zu seicht und nichtssagend.

    Dass Christine dann alles zuviel wird und sie einfach so umfällt, war irgendwie zu erwarten.


    Greta ist schwanger! Hach, ich freue mich so sehr für die Beiden. Noch mehr freut mich, dass die Beiden dieses Ereignis so positiv aufnehmen. Da hat sich Greta ganz umsonst Sorgen gemacht.


    Michelle nimmt den schluss ihrer Beziehung relativ leicht hin. Im Grunde hat sie wohl schon lange gewusst, dass es mit Jonas keine Zukunft geben würde.

    Toll finde ich, wie sie in Christines Haus nach deren Zusammenbruch das Zepter in die Hand nimmt. Das verdutzte Gesicht des Rotzlöffels mit dem Ball habe ich richtig vor mir gesehen.


    Magdalena beginnt sich selbst zu reflektieren. Ich finde es sehr gut, dass sie wenigstens den Gedanken hegt, alles nur "wegen der Leute im Dorf" zu machen. Oder dass sie alles dafür tut, dass die Leute nicht über sie reden. Vielleicht lernt sie ja noch hier und da mal "nein" zu sagen.


    Luise und Renzo sind wirklich einmalig. Christine fällt aus – macht nichts – da packen sie halt mit n. Solche Freunde wünscht sich doch jeder.


    Schade, das die Geschichte schon ausgelesen ist. Es war so schön, die Menschen, die fast wie Freunde für mich geworden sind, wiederzulesen.

  • Apostoles und Magdalena fand ich ein wenig anstrengend. Das Fest ist eine tolle Idee für die gestressten Maierhofener, aber um ihre Beziehung wiederherzustellen, hätten die beiden ja auch einfach mal miteinander reden können.


    Zwillinge? Greta und Vincent lassen aber auch echt nichts aus! Nach dem doppelten Hundeglück nun als auch noch 2 Kinder, da herrscht ja Leben in der Bude!


    Petra, wird es weitere Maierhofen-Geschichten geben? Als nächstes kommt ja nun wieder was Historisches, mit der Fotografin, auf die freue ich mich schon sehr! So schön ich Maierhofen fand, ich glaub, ich persönlich bin damit nun erstmal "gesättigt" (bitte nicht übelnehmen ;-) )

    Dieses Hin und Her zwischen Magdalena und Apostolis fand ich auch etwas stressig. Nur gut, dass sie die Kurve noch mal bekommen haben.


    Zwillinge für Greta und Vincent. Vielleicht bekommen die 4 in einem weiteren Maierhofen-Buch die Hauptrolle?


    Da sieht man wieder, wie unterschiedliche die Geschmäcker sind: Ich liebe die Maierhofener und hätte gerne noch sehr viel mehr davon.

  • Hallo zusammen,

    Apostoles und Magdalena fand ich ein wenig anstrengend. Das Fest ist eine tolle Idee für die gestressten Maierhofener, aber um ihre Beziehung wiederherzustellen, hätten die beiden ja auch einfach mal miteinander reden können.

    Ja, ich fand Apostoles und Magdalena auch recht anstrengend. Viel schöner hätte ich es gefunden, wenn Apostoles ein "Dinner for two" arrangiert hätte und die 2 sich mit sich selbst hätten beschäftigen können. Wie schon geschrieben - reden hilft in den meisten Fällen. Sie haben sich verhalten wie Kinder, nicht wie erwachsene Menschen mit mittleren Alter. Jeder für sich war bockig und zu stolz den 1. Schritt zu machen, aber beide wollten doch eigentlich nix anderes als den jeweils Anderen ..... Liebe macht tatsächlich nicht nur blind, sondern in vielen Fällen auch dumm.


    Seinen Neffen Niki finde ich noch sehr viel anstrengender als Apostoles. Oh mein Gott, den hätte ich wahrscheinlich irgendwo angebunden .... bis nach dem Fest

    Mit seinem blinden Aktivismus hat er mich einfach nur genervt und ich glaube Apostoles war total überfordert mit ihm. :-D


    Christine überdenkt ihre aktuelle und ihre vergangene Beziehung. Sie realisiert, dass eventuell auch sie Mitschuld daran trägt, dass ihre 1. Ehe gescheitert ist. Ich denke, dass nie nur 1 alleine Schuld ist am Zusammenbruch einer bislang funktionierenden Partnerschaft. Sie bekommt ja dann tatsächlich noch die Kurve und hat durch die regelmäßige "Urlaubswoche" nun auch mehr Zeit für ihre Beziehung zu Reinhard und all die Dinge umzusetzen, die sie sich vorgenommen haben. Für mich ist diese Zeit, mit Partner oder Familie, einfach "Quality Time". Traurig, dass immer erst etwas passieren muss, bevor man sich auf die wichtigen Dinge im Leben besinnt.


    Aber scheinbar ging es ihr nicht schlecht genug, denn sie hat ja schon gleich wieder die Idee mit dem Buchladen in Maierhofen. Hier fand ich es richtig gut, dass sie niemanden gefunden hat, der ihren Plan teilt. Es wäre ja schon wieder eine Verpflichtung gewesen, und zwar eine Verpflichtung auf dem Rücken mehrerer Menschen.


    Schade, dass es für das vegetarische Gyros kein Rezept gibt.


    Dass Jonas sich mit Sabine einlässt, das war (mir) von Anfang an klar. Michelle und er haben auch gar nicht zueinander gepassst. Trotzdem hätte er die Sache selbst beenden können. Aber ich gehe mal davon aus, dass Sabine spontan entschieden hat, Michelle reinen Wein einzuschenken. Sei es drum - kein großer Verlust. Mit Niki wäre sie auf Dauer auch nicht glücklich geworden. Als sie nach dem Zusammenbruch von Christine so tatkräftig Hand angelegt hat, kam mir gleich die Idee, dass sie es sein wird, die Christine in Zukunft entlastet. Aber ich bin davon ausgegangen, dass Michelle in Maierhofen bleiben wird und die Hilfe nicht nur für 1 Saison sein wird. Vielleicht kommt sie ja nochmal wieder :-D


    Ihr seichtes Geschreibsel ist ja dann doch noch einer tiefergehenden Literatur gewichen und es ist schön, dass sie sofort einen Verlag gefunden hat, der das Buch verlegen möchte. Aus ihren Zeilen an Christine konnte man lesen, dass es ihr gut geht. Neuer Job, vielleicht auch eine neue Liebe .....


    Zitat von Seite 198

    Liebe Dich selbst, und es ist egal, wen Du heiratest

    Dieser Satz hat nach dem Lesen noch lange im mir nachgeklungen.


    Vincent ist aber auch ein Held! In dem Moment, in dem er auch nur den Verdacht hatte, dass er vielleicht doch nicht zeugungsunfähig ist, hätte er ja mal was sagen können, und damit Greta eine Mitentscheidung lassen, ob sie so ein Risiko eingehen will oder ob sie doch lieber verhüten sollten. Letztlich entscheidet sie sich zwar für die Kinder und alles geht gut, aber...

    Ich hatte das so verstanden, dass er sich erst hat testen lassen, nachdem ihm der Verdacht kam, dass Greta schwanger sein könnte. Er hätte es ihr nach dem Test trotzdem sagen können, aber geändert hätte das an der Schwangerschaft ja nix mehr. Oder hab ich das falsch interpretiert?


    Zwillinge ..... da haben sie dann ja bald richtig Leben in der Bude.

    DassApostolis so ein tolles Fest aufzieht, klasse. Zum einen für dieMaierhofener, die ja das ganze Jahr über für Andere da sind. Undauch für ihre Beziehung. Alles in allem ein toller Mann.

    Na ja ..... Aposotoles hatte zwar die Idee für das Fest. Aber ich fand nicht, dass er besonders viel dafür getan hat. Letztendlich kam es doch wieder so, dass jeder Gast auch etwas zu essen oder zu trinken mitgebracht hat. Die eigentliche Idee war doch, dass Apostoles für alle kocht. Ich hab jetzt aber nur eingelegte Oliven auf seinem Zettel stehen .....


    Letztendlich zieht auch Magdalena die Reißleine und stellt fest, dass es nicht gesund sein kann, in Arbeit zu ersticken.


    Es war mal wieder schön in Maierhofen.

  • Seinen Neffen Niki finde ich noch sehr viel anstrengender als Apostoles. Oh mein Gott, den hätte ich wahrscheinlich irgendwo angebunden .... bis nach dem Fest

    Mit seinem blinden Aktivismus hat er mich einfach nur genervt und ich glaube Apostoles war total überfordert mit ihm. :-D

    Stimmt, den hab ich vergessen. Den fand ich lustig. Der ist halt noch jung und voller Ideen und kaum zu bremsen. Ein klein bisschen zu überschwänglich für dieses Fest.

    Aber witzig war, wie die Maierhofener ihn kommentarlos "sabotieren", indem sie die Tische wieder zu einer großen Tafel zusammenstellen - herrlich!

  • Schön, eure Kommentare zu lesen! Hinzufügen kann ich fast nichts, denn ihr habt mit allem recht, was ihr schreibt. Meine Leser müssen nicht jede Figur lieben, manch eine ist auch zum ärgern und wundern da ...

    Lesen ist wie ein Kurzurlaub vom Alltag! <br />Viele schöne Lesestunden wünscht euch deshalb eure Urlaubsfee Petra Durst-Benning :-)

  • Vincent ist aber auch ein Held! In dem Moment, in dem er auch nur den Verdacht hatte, dass er vielleicht doch nicht zeugungsunfähig ist, hätte er ja mal was sagen können, und damit Greta eine Mitentscheidung lassen, ob sie so ein Risiko eingehen will oder ob sie doch lieber verhüten sollten. Letztlich entscheidet sie sich zwar für die Kinder und alles geht gut, aber...

    Also ich habe es auch so gelesen, dass er sich hat testen lassen, nachdem er gemerkt hat, wie es Greta geht. Er sagt ja, nachdem er im Bad über der Kloschüssel gehört hat, kamen ihm Zweifel und er ist zum Arzt. Aber schon da hätte er vielleicht mal mit ihr Reden können.

    Seinen Neffen Niki finde ich noch sehr viel anstrengender als Apostoles. Oh mein Gott, den hätte ich wahrscheinlich irgendwo angebunden .... bis nach dem Fest

    Mit seinem blinden Aktivismus hat er mich einfach nur genervt und ich glaube Apostoles war total überfordert mit ihm. :-D

    Ich musste sofort an den Barden bei Asterix & Oberlix denken. Einfach knebeln und am nächsten Baum aufhängen 8o


    Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr dramatisch dargestellt und so fand ich auch den Satz 'Reden ist Silber, schweigen ist Gold' von Rosis Frau Mama nicht sehr passend. Im Gegenteil - Reden ist Gold! Man muss in einer Beziehung reden - immer. Klar, die Sachen sollen nicht totgequatscht werden, aber wenn die Leute sich mehr austauschen würden, würde es doch viele Probleme gar nicht erst geben. Man hat doch nichts davon, immer alles in sich reinzufressen und am Ende totunglücklich zu sein und der Partner hat keine Ahnung warum eigentlich.

  • Seinen Neffen Niki finde ich noch sehr viel anstrengender als Apostoles. Oh mein Gott, den hätte ich wahrscheinlich irgendwo angebunden .... bis nach dem Fest

    Mit seinem blinden Aktivismus hat er mich einfach nur genervt und ich glaube Apostoles war total überfordert mit ihm. :-D

    Stimmt, den hab ich vergessen. Den fand ich lustig. Der ist halt noch jung und voller Ideen und kaum zu bremsen. Ein klein bisschen zu überschwänglich für dieses Fest.

    Aber witzig war, wie die Maierhofener ihn kommentarlos "sabotieren", indem sie die Tische wieder zu einer großen Tafel zusammenstellen - herrlich!

    Niki finde ich etwas anstremgend. Aber die Maierhofener lassen sich das Heft nicht aus der Hand nehmen. ;)

  • "Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr dramatisch dargestellt und so fand ich auch den Satz 'Reden ist Silber, schweigen ist Gold' von Rosis Frau Mama nicht sehr passend. Im Gegenteil - Reden ist Gold! Man muss in einer Beziehung reden - immer. Klar, die Sachen sollen nicht totgequatscht werden, aber wenn die Leute sich mehr austauschen würden, würde es doch viele Probleme gar nicht erst geben. Man hat doch nichts davon, immer alles in sich reinzufressen und am Ende totunglücklich zu sein und der Partner hat keine Ahnung warum eigentlich."

    Genau das wollte ich in dieser Szene auch rüberbringen. Die ältere Generation hat immer noch Riesenprobleme, miteiannder oder auch mit den Kindern in Kommunikation zu treten. Vieles wird so lange totgeschwiegen und geschluckt, bis es als Krebsgeschwür zu Tage kommt.

    Natürlich muss man miteinander reden! Wir wissen das. Aber tun wir es immer? Ich kenne genügend Leute wie Magdalena, die stur sind und nicht über ihren Schatten springen können ...

    Liebe Grüße von Petra

    Lesen ist wie ein Kurzurlaub vom Alltag! <br />Viele schöne Lesestunden wünscht euch deshalb eure Urlaubsfee Petra Durst-Benning :-)

  • "Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr dramatisch dargestellt und so fand ich auch den Satz 'Reden ist Silber, schweigen ist Gold' von Rosis Frau Mama nicht sehr passend. Im Gegenteil - Reden ist Gold! Man muss in einer Beziehung reden - immer. Klar, die Sachen sollen nicht totgequatscht werden, aber wenn die Leute sich mehr austauschen würden, würde es doch viele Probleme gar nicht erst geben. Man hat doch nichts davon, immer alles in sich reinzufressen und am Ende totunglücklich zu sein und der Partner hat keine Ahnung warum eigentlich."


    Genau das wollte ich in dieser Szene auch rüberbringen. Die ältere Generation hat immer noch Riesenprobleme, miteiannder oder auch mit den Kindern in Kommunikation zu treten. Vieles wird so lange totgeschwiegen und geschluckt, bis es als Krebsgeschwür zu Tage kommt.
    Natürlich muss man miteinander reden! Wir wissen das. Aber tun wir es immer? Ich kenne genügend Leute wie Magdalena, die stur sind und nicht über ihren Schatten springen können ...

    Liebe Grüße von Petra

    Ich habe dieses miteinander reden auch erst lernen müssen. Bei uns zuhause haben meine Eltern zwar viel miteinander geredet, aber die wirklichen Probleme wurden hingenommen, ausgehalten und ausgesessen. Da kam es selten zu einem klärenden Gespräch.

    In meiner Beziehung habe ich von Anfang an versucht, es gar nicht erst zu einem endlosen Schweigen kommen zu lassen. Aber es ist auch nicht so einfach. Vor allem, wenn der Partner, wie meiner, auch keiner ist, der sein Herz auf der Zunge trägt. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg.

  • Über Probleme wurde bei uns zu Hause auch nie geredet, zumindest nicht so, dass Konflikte gelöst wurden.

    Auch Streiten will gelernt sein ..... wenn es in Schreierei ausartet, löst man meist keine Probleme.


    Ich muss reden, über alles was mir auf der Seele liegt, ich muss mit irgend jemandem quatschen. Am liebsten mit demjenigen, mit dem ich ein Problem habe - aber die meisten Leute wollen eben nicht quatschen sondern der Sache aus dem Weg gehen. Das macht mich rasend.


    Wahrscheinlich wird unsere Welt deswegen immer gefühlsärmer. Niemand kommuniziert mehr richtig miteinander. Die Jugend von heute sowieso nicht, die handeln alles per WhatsApp und Facebook ab.

  • Ich bin auch so eine Quasselstrippe. Ich MUSS reden und es macht mich fuchsig, wenn ich es nicht kann oder es abgeblockt wird. Und ich rede dann auch so lange, bis es gelöst ist oder man sich irgendwie einigen konnte. Alles andere macht mich krank =o/

  • Und ich rede dann auch so lange, bis es gelöst ist oder man sich irgendwie einigen konnte. Alles andere macht mich krank =o/

    Mich auch. Mein Mann hat aber auch keine Streit-Kultur. Wenn wir streiten und er keine Lust mehr hat, geht er in sein Büro und schließt die Türe ...... und dann hat er mich richtig mit dem (sorry !!) Arsch an der Decke, weil ich das überhaupt nicht ertragen kann, ausgesperrt/ignoriert zu werden.

  • Mir gefällt Michelle Krämer sehr gut. Ich finde, sie legt während der Geschichte eine tolle Wandlung hin. Aus der etwas engstirnigen jungen Frau, die unbedingt einen Liebesroman schreiben will, wird ein zupackendes, Menschen zugewandtes, sehr sympathisches Mädel.

  • Guten Morgen,


    mir gefällt Michelle auch gut und für mich ist sie die Person, die in diesem Buch die größte Entwicklung durchgemacht hat. Am Anfang war sie die naive Frau, die sich von ihrem Freund hat blenden lassen, sie dachte einen Roman schreibt man mal eben nebenbei und im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zu einer Person die ihre Ziele klar vor Augen hat und diese auch umsetzt/umsetzen kann.

  • Jetzt mal was ganz anderes: Wie findet ihr eigentlich Michelle?

    Sie hat sich echt gemacht im Lauf der Geschichte. Anfangs war ich ein bisschen bestürzt, wie "passiv" sie ist, dass sie sich im Job und in ihrer Beziehung so viel gefallen lässt. Ihre etwas rosarote Vorstellung vom Autorinnen-Leben mal ganz außen vor gelassen ;-)

    Gut gefallen hat mir, dass sie bei Christine schnell merkt, dass diese sich zu viel auflastet, sich aber erstmal nicht direkt mit guten Ratschlägen aufdrängt, weil ihr das als Gast und Fremde ja eigentlich nicht zusteht. Aber in dem Moment, in dem Not am Mann ist, ist sie da und springt ein.