3) Das Lied des Paradiesvogels 3

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  • Daniel hat also tatsächlich Dorothea allein in der Missionsstation gelassen. Ich könne das evtl. verstehen, wenn er gewusst hätte, dass sie überlebt, aber selbst dann hätte er bei ihr bleiben sollen. Da muss Saarner schon Schwerstarbeit geleistete haben, dass er ohne seine Schwester weitergefahren ist. Und ich kann Thea sehr gut verstehen, dass sie sich verraten fühlt, als sie das erfährt.


    Also arbeitet Naian, Baptistes Mutter auch manchmal in der Station. Durch sie lernt Thea Baptiste kennen. Er scheint ihr zu gefallen!


    Dass Thea als Christin am Sonntag die Messe besucht ist wohl klar. Aber was der Bruder, der da predigt von sich gibt, ist doch unter aller S.. Es ist eine Unverschämtheit die Ureinwohner des Landes so zu verängstigen.. Und die Oudebooms sind nicht besser, zumindest der Vater nicht. Zum Glück tut Baptiste, als würde er Thea nicht kennen, als sie bei den Oudebooms zum Mittagessen eingeladen ist. Da bekommt sie gleich den richtigen Eindruck von diesen Kolonialherren! Dabei sind die Einheimischen genauso Menschen wie wir auch. Deren Blut ist auch rot, und das der Weißen auch.


    Auf jeden Fall gefällt es Thea bei den Oudebooms nicht.


    Auf dem Schiff sorgen Ernst und Daniel dafür, dass sie auch mal alleine sein können. Denn niemand darf ja sehen, was zwischen ihnen ist. Dann der Sturm. Ich dachte wirklich, jetzt ist es aus. Doch anscheinend hat ‚nur‘ ein Schiffsjunge sein Leben lassen müssen. Doch das Schiff muss noch von dem Riff befreit werden. Ist Ernst auch tot? Er taucht nicht mehr auf…


    Es ging spannend weiter und ich will weiterlesen, will wissen, was weiter passiert.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Thea musste in der Mission bleiben und Daniel leidet unter der Trennung und darunter, dass er sich hat überreden lassen. Als Thea davon erfährt, ist sie mächtig sauer. Ein bisschen kann ich das nachfühlen. Dort bei den Mönchen kümmert sich Naian um Thea und so lernt sie dann auch Baptiste kennen. Zunächst ist sie nur von dem jungen Mann beeindruckt, aber ganz schnell kommen da auch Gefühle ins Spiel.


    Ich bin streng katholisch aufgewachsen und habe so einige Erfahrungen gemacht, die mich Priestern gegenüber sehr skeptisch gemacht haben. Auch wenn man die Historie betrachtet, gibt es an der Kirche einiges auszusetzen und auch die Mönche haben eine verbohrte Art an sich, mit der ich so gar nicht kann.


    Das Essen bei den Oudebooms nach dem Gottesdienst ist ja so verkrampft. Da wäre ich auch schnell geflüchtet. Auch ihre Einstellung zu den Einheimischen geht mir mächtig gegen den Strich. Die Menschen ausnutzen, ihre Umgebung zerstören, aber dann auf die Leute herabschauen. Nee, nee!


    Daniel und Ernst finden eine Möglichkeit, damit sie zusammen sein können. Doch dann kommt ein Sturm und das Schiff droht auseinander zu brechen. Der arme Schiffjunge überlebt nicht. Was ist mit Ernst, der nicht auftaucht? Ich fürchte fast, dass es ihn auch erwischt hat.

  • Thea war also tatsächlich kranker als nur eine Magenverstimmung.

    An eine Blinddarmentzündung kann ich nicht glauben, die wäre wahrscheinlich ohne OP nicht mehr wieder weg gegangen, oder?

    Aber egal, sie ist ja wieder gesund geworden.


    An ihrer Stelle wäre ich auch wütend und enttäuscht, dass Daniel sie dort alleine gelassen hat. Man darf aber auch nicht vergessen, dass er einen Auftrag zu erfüllen hat, er ist ja nicht zu seinem Vergnügen dort und wenn er das Schiff verlassen hätte um bei seiner Schwester zu bleiben, dann hätte er - genau wie Thea - für Monate dort festgesessen. Das war ja nicht sein Auftrag.


    Ich fand es schön, dass Thea Baptiste bei seiner Mutter Naian kennengelernt hat. Sie hätte ihn wohl nicht so sympathisch gefunden, wenn sie ihm zum ersten Mal bei den Oudebooms begegnet wäre. Schön, wie sie so unbefangen miteinander lachen konnten. Hier schließt sich dann auch der Kreis, zumindest theoretisch, indem sie Baptiste erzählt, dass sie auf dem Schiff des Sohnes seines leiblichen Vaters in die Missionsstation gekommen ist.


    Was ist nicht so ganz verstanden habe ist die Aussage von Baptiste, als er in Port Moresby beim Schneider war. Er stellt sich vor mit dem Namen Baptiste Oudeboom, weswegen der Schneider ja irgendwie verwirrt ist ("Sie sehen nicht aus wie ein Oudeboom, wenn ich das sagen darf") und dann kommt der Satz "Die Oudebooms erwähnte er nicht. Es ging niemanden etwas an, wessen Kind er war oder in wessen Haus er die letzten Jahre verbracht hat"


    Anhand des Namens Oudeboom hätte ich eher vermutet, dass sie holländisch sprechen, nicht deutsch.


    Das gemeinsame Mittagessen war ja gruselig. Ich wäre da wahrscheinlich auch keine Minute länger geblieben als notwendig. Aber ich befürchte, dass Thea erneut eingeladen werden wird, da die Dame des Hauses nun endlich eine andere Frau hat, mit der sie reden kann. Das das in den Kolonien für die Frauen mitunter sterbenslangweilig war, das kann ich mir gut vorstellen.


    Ich vermute mal, dass das Sägewerk gebaut werden wird und niemand etwas dagegen tun kann.


    Oh weh ... Schiffbruch ...... das las sich ziemlich übel. Wobei ich wahrscheinlich dachte, dass das Schiff größer ist als es tatsächlich ist. Sonst hätten sie es nicht so einfach vom Riff hebeln können.


    Zwischen Leopold und Erst das ist also etwas ernstes (kleines Wortspiel :-) ) - dass sie die Möglichkeit zu diesem kleinen Ausflog genutzt haben war genial. Und nun soll Ernst tot sein? Nein, das kann ich nicht glauben. Schwer verletzt, wahrscheinlich, aber doch nicht tot ... ??!!


    Da Thea auf Baptiste so ganz anders reagiert als auf Leopold denke ich, dass sie sich in "den Wilden" verlieben wird ♥


    Wir werden sehen.

  • Was ist nicht so ganz verstanden habe ist die Aussage von Baptiste, als er in Port Moresby beim Schneider war. Er stellt sich vor mit dem Namen Baptiste Oudeboom, weswegen der Schneider ja irgendwie verwirrt ist ("Sie sehen nicht aus wie ein Oudeboom, wenn ich das sagen darf") und dann kommt der Satz "Die Oudebooms erwähnte er nicht. Es ging niemanden etwas an, wessen Kind er war oder in wessen Haus er die letzten Jahre verbracht hat"



    Das hat mich auch etwas verwirrt.

    Thea war also tatsächlich kranker als nur eine Magenverstimmung.

    An eine Blinddarmentzündung kann ich nicht glauben, die wäre wahrscheinlich ohne OP nicht mehr wieder weg gegangen, oder?

    Aber egal, sie ist ja wieder gesund geworden.

    Ich denke auch, dass eine Blinddarmentzündung bei solchen Schmerzen wie Thea sie hatte, nicht von alleine wieder weggeht, ich meine ohne OP. So leichte Entzündungserscheinungen gehen oftmals wieder weg und gut ist. Aber wenns richtig schmerzhaft wird, dann hilft nur eine OP oder es ist ganz aus. (eigene Erfahrung, wurde kurz vor dem Platzen noch operiert)

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • An eine Blinddarmentzündung kann ich nicht glauben, die wäre wahrscheinlich ohne OP nicht mehr wieder weg gegangen, oder?

    Blinddarm kann ich mir nicht vorstellen, aber eine Lebensmittelvergiftung bei den hygienischen Umständen beim Landgang schon.

    An ihrer Stelle wäre ich auch wütend und enttäuscht, dass Daniel sie dort alleine gelassen hat. Man darf aber auch nicht vergessen, dass er einen Auftrag zu erfüllen hat, er ist ja nicht zu seinem Vergnügen dort und wenn er das Schiff verlassen hätte um bei seiner Schwester zu bleiben, dann hätte er - genau wie Thea - für Monate dort festgesessen. Das war ja nicht sein Auftrag.

    Egal wie er sich verhalten hätte, irgendwie hätte es Daniel falsch gemacht. Sein Vater hätte ihm Vorwürfe gemacht, wenn er seine Schwester alleine gelassen hätte und sie gestorben wäre (auch wenn er jetzt sowieso grollt).

    Er hätte Danile aber genauso Vorwüfe gemacht, wenn er seinen Job nicht gemacht hätte. Egal wie, es wäre falsch gewesen.

    Anhand des Namens Oudeboom hätte ich eher vermutet, dass sie holländisch sprechen, nicht deutsch.

    Als ich den Namen das erste Mal gelesen habe, dachte ich auch gleich an Niederländer. Aber wir hier am Niederrhein sind nicht weit weg von der Grenze, da vermischt sich auch schon mal einiges.

    Das das in den Kolonien für die Frauen mitunter sterbenslangweilig war, das kann ich mir gut vorstellen.

    Wenn man andere als ninderwertig betrachtet, muss man sich halt langweilen. Finde ich gerecht.

  • Aber sie war 10 oder 11 Tage nicht ansprechbar wegen Fieber etc. Eine Lapalie war es dann ja auch nicht :-)

    Nein, eine Lappalie war es sicher nicht. Aber wenn man so eine richtig schöne Lebensmittelvergiftung hat, kann ich mir auch vorstellen, dass das lange dauert, noch dazu zu den damaligen Zeiten.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Leopold und Daniel haben Dorothea alleine gelassen. Beide scheinen fest davon auszugehen, dass sie stirbt. Aber sie überlebt und wird wieder ganz gesund.


    Überrascht war ich ein wenig, als Naian zu Thea geschickt wird, um ihr zur Hand zu gehen. So lernt sie also Baptiste das erste Mal kennen. Klar, dass sie überrascht ist, ihn dann auch bei den Oudebooms zu treffen. Und dann auch noch mit einem anderen Namen J.


    Die Oudebooms gefallen mir auch nicht, da kann ich Thea schon verstehen. Der Schneider ist auch etwas merkwürdig. Auf der einen Seite scheint ihm der Name Oudeboom etwas zu sagen, auf der anderen Seite will er aber erst schneidern, wenn er Geld gesehen hat. Auch seltsam fand ich, dass Baptiste die Sachen gleich mitnehmen kann. Ich dachte hier ehrlich gesagt, der Schneider nimmt maß, spricht über Stoffe und Schnitt und fertigt dann in aller Ruhe die Kleidungsstücke an und Baptiste holt sie einige Tage später ab. Gerade bei der Menge.


    Die Predigt des Bruders fand ich auch hart. Was hat denn Gläubigkeit mit der Hautfarbe zu tun? An ihrer Hautfarbe können die Menschen doch nichts rütteln, wohl aber an ihrer Einstellung.


    Und dann der Schreck… Ernst wird vermisst und gilt als tot. Ich hoffe noch, dass es ein Irrtum ist. Daniel hat es schwer getroffen. Erst seine Schwester, von der er getrennt ist und von der er annimmt, dass sie auch tot ist und dann sein Freund.


    Interessant fand ich, dass Daniel Dorothea die Fotoausrüstung da gelassen hat. Hatte er doch noch Hoffnung, dass sie genesen wird? So kann Thea einige Fotografien anfertigen, was ihr sehr zupass kommt. Motive findet sie wahrlich genug.

  • Auch seltsam fand ich, dass Baptiste die Sachen gleich mitnehmen kann. Ich dachte hier ehrlich gesagt, der Schneider nimmt maß, spricht über Stoffe und Schnitt und fertigt dann in aller Ruhe die Kleidungsstücke an und Baptiste holt sie einige Tage später ab. Gerade bei der Menge.

    Ja, das geht sehr schnell. Aber ein Schneider nimmt Maß und schneidet zu und macht die Anprobe. Das Nähen wird meist von anderen erledigt (wenn man genügend Leute hat, kann das schnell gehen).

  • Ich habe mich allerdings auch gewundert, dass das soooo schnell ging.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Interessant fand ich, dass Daniel Dorothea die Fotoausrüstung da gelassen hat. Hatte er doch noch Hoffnung, dass sie genesen wird? So kann Thea einige Fotografien anfertigen, was ihr sehr zupass kommt. Motive findet sie wahrlich genug.

    Diese Frage habe ich mir auch getellt. Entweder glaubte er nicht daran, dass sie tatsächlich sterben wird oder er wollte sich von unnötigem Ballast befreien, weil er sich sicher war, dass er keine Fotos machen wird?

  • Ja, das geht sehr schnell. Aber ein Schneider nimmt Maß und schneidet zu und macht die Anprobe. Das Nähen wird meist von anderen erledigt (wenn man genügend Leute hat, kann das schnell gehen).

    Ich hatte jetzt aber auch nicht das Gefühl, dass es sich hier um eine größere Schneiderei handelt sondern - man bedenke die Zeit, in der das spielt - um einen kleinen Laden mit einem Schneider.....

  • Interessant fand ich, dass Daniel Dorothea die Fotoausrüstung da gelassen hat. Hatte er doch noch Hoffnung, dass sie genesen wird? So kann Thea einige Fotografien anfertigen, was ihr sehr zupass kommt. Motive findet sie wahrlich genug.

    Diese Frage habe ich mir auch getellt. Entweder glaubte er nicht daran, dass sie tatsächlich sterben wird oder er wollte sich von unnötigem Ballast befreien, weil er sich sicher war, dass er keine Fotos machen wird?


    Ich denke eher, dass er tief in seinem Herzen die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass Thea überleben wird.

  • Ja, das denke ich auch. Vielleicht hat er sich auch durch diese Hoffnung überreden lassen, sie in der Station zurück zu lassen.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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