03 - Kapitel 7 bis 9

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  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „03 - Kapitel 11 bis 15 (Seite 179 bis 252)“ zu „03 - Kapitel 7 bis 9“ geändert.
  • Avila

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Zwischen Marek und Froni knistert es ja gewaltig. Ich war mir erst nicht sicher, ob Marek Fronis Gefühle wirklich erwidert, aber sie scheint ebenfalls einen ziemlichen Eindruck bei ihm gemacht zu haben. In Fronis Naivität glaubt sie tatsächlich, dass sie eine Zukunft mit ihm hat, aber ich bin da ja eher bei Jane und sehe das überhaupt nicht. Wie soll das klappen? Dann müsste sie komplett mit dem Leben am Hofe brechen und bisher sehe ich noch nicht, dass sie bereit ist all diese Opfer zu bringen. Aber wer weiß,was der Krieg noch alles mit sich bringen mag und ob sich Froni dadurch verändert und am Ende dem Hof den Rücken kehren kann.

    Mareks Bruder scheint ebenso gegen die Verbindung zwischen den Beiden zu sein. Hat er Angst, dass sein Bruder sich damit in Schwierigkeiten bringt oder ist es eine allgemeine Abneigung gegen Friedrich, Elizabeth und ihrem Gefolge?


    Friedrich wird der Winterkönig genannt. Also haben wir schon mal ein Rätsel des Titels gelöst. Da Froni die Hauptfigur ist, denke ich ja, dass sie die Spionin sein soll. Aber bisher spioniert sie nicht für den König. Ob das noch kommen wird? Und wenn wird sie dann ausspionieren? Die Katholiken oder gar die Dissenter und damit Marek?


    Zumindest hat die Lage sich in Prag weiter zugespitzt und Froni muss mit Elizabeth fliehen. Ich frage mich ja, wohin sie wollen, wenn überall Truppen stehen und wie weit sie wohl kommen werden. Ich sehe da zurzeit nicht allzu viele Möglichkeiten, aber ich bin gespannt. Ich hoffe auf jeden Fall, dass Yvettas Familie es nicht bereuen wird, sich dem Flüchtlingszug angeschlossen zu haben. Teilweise habe ich mir überlegt, ob es vielleicht nicht sogar sicherer gewesen wäre, wenn sie in der Stadt geblieben werden. Auf der anderen Seite haben wir von Mareks Familienseite erfahren, was passiert, wenn die andere Seite (und da ist es wohl egal ob es Protestanten oder Katholiken sind) mit eroberten Dörfern nicht gerade gimpflich verfahren. Eine wirklich vertrackte Situation.

  • Jetzt ist es also so weit und der Krieg steht vor den Toren Prags. Hier werden jetzt schon ein paar Träume zum platzen gebracht. Froni fühlt sich zu Marek hingezogen und unter anderen Umständen hätten sie vielleicht auch eine Chance gehabt, aber so? Dann stellt sich zudem auch noch die Frage, ob Froni es ausgehalten hätte nicht nur in der Armut zu leben, sondern auch den Gehässigkeiten der Menschen ausgesetzt zu sein. Ich denke nämlich, dass Mareks Bruder eine solche Verbindung nicht gut geheißen hätte und vermutlich seinen Bruder ordentlich drein geredet hätte. Aber schauen wir mal, ob die zwei wirklich keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft haben werden. Wer weiß was die Zeit noch bringt.


    Friedrich war sich so sicher, dass er nicht verlieren kann und dann geschieht es doch. Jetzt sind sie auf der Flucht. Hoffentlich geht es gut.


    Auch wenn es etwas banal ging, aber das Henry verstorben ist, hat mir sehr Leid getan. Der kleine Kerl ist nicht nur Froni ans Herz gewachsen, ich mochte ihn auch. Die Geste mit der Kirche von Marek hat mir gefallen.


    Da Froni die Hauptfigur ist, denke ich ja, dass sie die Spionin sein soll. Aber bisher spioniert sie nicht für den König. Ob das noch kommen wird? Und wenn wird sie dann ausspionieren? Die Katholiken oder gar die Dissenter und damit Marek?

    Ja, davon war ich bis jetzt auch ausgegangen. Bleibt nur die Frage wen sie ausspioniert. Oder sollte am Ende Jane die Spionin sein und für den englischen Königshof spionieren :nachdenk:

  • In dem Tempo, wie das letzte Kapitel endet, geht es auch weiter. Deutlich merkt man, dass es so langsam aber sicher ernst wird und der politische Ton rauer. Da Ansehen des Königspaars schwindet, ist so gering, dass die Leute sich derbe Scherze erlauben. Was wohl Elizabeths Urgroßonkel, Henry VIII davon gehalten hätte? Doch für die Gaukler bleiben die Scherze folgenlos, Froni erzählt ihrer Dienstherrin nichts davon. Wenn die Königin da durchgegriffen hätte, wäre auch nichts bessergeworden, im Gegenteil, ich glaube, das hätte die Fronten noch mehr verhärtet.

    Ich dachte eigentlich zuerst, den Titel Winterkönig hatte einen romantischeren Grund, aber es war ja eigentlich nur ein Spottname, auch wenn die prophezeite Dauer nicht stimmte.

    Mitten in diesem ganzen politischen Drama funkt es zwischen Marek und Froni, doch mit der Niederlage und Flucht endet die zarte Romanze. Mittlerweile finde ich Marek garnicht mehr so schlimm, der hat ja ganz vernünftige Ansichten.

    Schlimm finde ich dagegen, dass die königlichen Truppen Dörfer plündern und niederbrennen, weil sie ihren Sold nicht erhalten. Daran sieht man ja, dass das Geldproblem von Anfang an vorhanden war und man schon zu Beginn keinen Unterschied zwischen Freund und Feind machte.

    Das Königspaar flieht Hals über Kopf (und " vergisst" beinahe den jüngsten Prinzen. Was war denn das eigentlich für eine Mutter????X(). Ich bin gespannt, wo sie Unterschlupf finden und wie sie sich dieses Fiasko schön reden.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Da Froni die Hauptfigur ist, denke ich ja, dass sie die Spionin sein soll. Aber bisher spioniert sie nicht für den König. Ob das noch kommen wird? Und wenn wird sie dann ausspionieren? Die Katholiken oder gar die Dissenter und damit Marek?

    Ja, davon war ich bis jetzt auch ausgegangen. Bleibt nur die Frage wen sie ausspioniert. Oder sollte am Ende Jane die Spionin sein und für den englischen Königshof spionieren :nachdenk:

    Ich tippe auch auf Froni.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Friedrich war sich so sicher, dass er nicht verlieren kann und dann geschieht es doch. Jetzt sind sie auf der Flucht. Hoffentlich geht es gut.

    Ich finde, Tereza bringt ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass Friedrich überhaupt nicht weiß, was überhaupt geschieht und warum. Er lässt sich (mehr schlecht als recht) beraten und vertraut völlig darauf. Eigene Gedanken macht er sich kaum oder versteht er wirklich nichts von alledem? Das kann ich mir ja schwer vorstellen. Friedrich ist ein Tagträumer!


    Doch für die Gaukler bleiben die Scherze folgenlos, Froni erzählt ihrer Dienstherrin nichts davon. Wenn die Königin da durchgegriffen hätte, wäre auch nichts bessergeworden, im Gegenteil, ich glaube, das hätte die Fronten noch mehr verhärtet.

    Sie sind wohl nicht die erste und werden nicht die letzte Gauklertruppe sein, die sich über die Herrschenden lustig machen. Sie tragen das vor, von dem sie denken, das ihr Publikum sehen will. Für das Volk gab es kaum ein Instrumente, um ihren Unmut auszudrücken, solche Aufführungen sind also wohl völlig normal und ich finde sie auch nicht schlimm. Ich denke, die Gaukler profitieren hier stark davon, dass sich die Welt des Volkes und die der Herrschenden so selten mischen. ;)

  • Avila Ich stimme dir zu, in dem Punkt, dass er ein Tagträumer ist. Er kann sich vermutlich gar nicht vorstellen, zu verlieren.


    Schlimm finde ich dagegen, dass die königlichen Truppen Dörfer plündern und niederbrennen, weil sie ihren Sold nicht erhalten. Daran sieht man ja, dass das Geldproblem von Anfang an vorhanden war und man schon zu Beginn keinen Unterschied zwischen Freund und Feind machte.

    Leider war das im Krieg doch immer so. Die Leidtragenden waren schon immer die Landbevölkerung, egal unter welchem Fürsten.

  • Avila Ich stimme dir zu, in dem Punkt, dass er ein Tagträumer ist. Er kann sich vermutlich gar nicht vorstellen, zu verlieren.


    Schlimm finde ich dagegen, dass die königlichen Truppen Dörfer plündern und niederbrennen, weil sie ihren Sold nicht erhalten. Daran sieht man ja, dass das Geldproblem von Anfang an vorhanden war und man schon zu Beginn keinen Unterschied zwischen Freund und Feind machte.

    Leider war das im Krieg doch immer so. Die Leidtragenden waren schon immer die Landbevölkerung, egal unter welchem Fürsten.

    Das ist ein gutes Beispiel für die Planlosigkeit dieses Unternehmens des böhmischen Königtums. Noch nicht mal für die Truppen ist das Königspaar bereit, Geld zu investieren und riskiert damit die militärische Niederlage und die Plünderungen bei der Bevölkerung. Aber Bälle, Feste und ständig neue Garderoben müssen bezahlt werden, das scheint ja alles wichtiger zu sein als die Bürger zu schützen. Unfähigkeit und naive Verdrängung wohin man schaut. Marek ist klug und schätzt die Situation völlig richtig ein - er erinnert mich in seiner ruhigen und reflektierten Art an Karl, die beiden haben viel gemeinsam. Leider will auch Froni die Realitäten nicht sehen, sie neigt dazu alles zu verdrängen, was ihr Bild einer heilen Welt bedroht - das kann ein böses Erwachen geben.

  • Emmy Da hast du mit Froni wohl recht. Allerdings ist sie mit dieser Einstellung sicher nicht allein.

    Nein, das ist sie nicht, aber ein wenig mehr von der klugen und realistischen Jane würde mir bei Froni auch gefallen. Sie wirkt oft ein wenig kindlich auf mich, als hätte ihr die Zeit gefehlt, erwachsen zu werden. Vielleicht kam sie zu früh mit ihrer Mutter an den Heidelberger Hof und kannte daher nur ein Leben innerhalb dieser hermetischen, künstlichen Welt des Adels. Sie neigt aber auch dazu, Meinungen anderer Leute auszublenden, die einen realistischeren Blick auf das Leben und die politische Lage haben, als die Speichellecker am Hof des Königspaars. Mir hat aber ihre Liebe zu dem alten Hund Henry gefallen und dass sie ihn würdevoll bestatten wollte. Sie ist schon ein liebes, sympathisches Mädel, allerdings sollte sie auch mal Dinge kritischer hinterfragen und sich eine eigene Meinung bilden - so wie Jane.

  • Friedrich war sich so sicher, dass er nicht verlieren kann und dann geschieht es doch. Jetzt sind sie auf der Flucht. Hoffentlich geht es gut.

    Ich finde, Tereza bringt ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass Friedrich überhaupt nicht weiß, was überhaupt geschieht und warum. Er lässt sich (mehr schlecht als recht) beraten und vertraut völlig darauf. Eigene Gedanken macht er sich kaum oder versteht er wirklich nichts von alledem? Das kann ich mir ja schwer vorstellen. Friedrich ist ein Tagträumer!

    Friedrich hatte wenig Ahnung von militärischen Dingen. Das lag ihm einfach nicht, er war eher ein Charmeur und Schöngeist, was seiner Frau ja gefiel. Daher verließ er sich auf seine Ratgeber, in der Annahme, die wüssten schon, was sie tun. Im Grunde hätte diese Strategie auch gutgehen können. Nur hatte er halt Pech, weil die Ratgeber sich verkalkulierten. Das ganze Unternehmen stand aber von vornherein unter keinem guten Stern.

  • Nein, das ist sie nicht, aber ein wenig mehr von der klugen und realistischen Jane würde mir bei Froni auch gefallen. Sie wirkt oft ein wenig kindlich auf mich, als hätte ihr die Zeit gefehlt, erwachsen zu werden. Vielleicht kam sie zu früh mit ihrer Mutter an den Heidelberger Hof und kannte daher nur ein Leben innerhalb dieser hermetischen, künstlichen Welt des Adels. Sie neigt aber auch dazu, Meinungen anderer Leute auszublenden, die einen realistischeren Blick auf das Leben und die politische Lage haben, als die Speichellecker am Hof des Königspaars. Mir hat aber ihre Liebe zu dem alten Hund Henry gefallen und dass sie ihn würdevoll bestatten wollte. Sie ist schon ein liebes, sympathisches Mädel, allerdings sollte sie auch mal Dinge kritischer hinterfragen und sich eine eigene Meinung bilden - so wie Jane.

    Die sehr intelligente Jane ist eine ziemlich untypische Hofdame. Junge Mädchen wurden damals nicht dazu erzogen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern dazu, auf Autoritäten zu hören. Froni ist noch zu jung, um völlig selbständig zu denken. Sie muss erst einmal erleben, wie alle Autoritäten um sie herum gewaltig Scheiße bauen.^^

  • Nein, das ist sie nicht, aber ein wenig mehr von der klugen und realistischen Jane würde mir bei Froni auch gefallen. Sie wirkt oft ein wenig kindlich auf mich, als hätte ihr die Zeit gefehlt, erwachsen zu werden. Vielleicht kam sie zu früh mit ihrer Mutter an den Heidelberger Hof und kannte daher nur ein Leben innerhalb dieser hermetischen, künstlichen Welt des Adels. Sie neigt aber auch dazu, Meinungen anderer Leute auszublenden, die einen realistischeren Blick auf das Leben und die politische Lage haben, als die Speichellecker am Hof des Königspaars. Mir hat aber ihre Liebe zu dem alten Hund Henry gefallen und dass sie ihn würdevoll bestatten wollte. Sie ist schon ein liebes, sympathisches Mädel, allerdings sollte sie auch mal Dinge kritischer hinterfragen und sich eine eigene Meinung bilden - so wie Jane.

    Die sehr intelligente Jane ist eine ziemlich untypische Hofdame. Junge Mädchen wurden damals nicht dazu erzogen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern dazu, auf Autoritäten zu hören. Froni ist noch zu jung, um völlig selbständig zu denken. Sie muss erst einmal erleben, wie alle Autoritäten um sie herum gewaltig Scheiße bauen.^^

    Jane kam mir auch sehr emanzipiert vor in diesem Kreis um Elisabeth. Bei Froni habe ich immer das Gefühl, dass sie schon ihre eigenen Gedanken hat, sich aber nicht traut, aufrichtig zu sein zu sich und anderen. Manchmal neigt sie dazu, getroffene Entscheidungen zu hinterfragen , um sich dann gleich wieder zu beschwichtigen, dass sie ja durchaus ihre Gründe hatte. Das klingt nach Selbstzweifel und Unsicherheit - durchaus verständlich in ihrem Alter und ihrem Umfeld.

  • I


    Doch für die Gaukler bleiben die Scherze folgenlos, Froni erzählt ihrer Dienstherrin nichts davon. Wenn die Königin da durchgegriffen hätte, wäre auch nichts bessergeworden, im Gegenteil, ich glaube, das hätte die Fronten noch mehr verhärtet.

    Sie sind wohl nicht die erste und werden nicht die letzte Gauklertruppe sein, die sich über die Herrschenden lustig machen. Sie tragen das vor, von dem sie denken, das ihr Publikum sehen will. Für das Volk gab es kaum ein Instrumente, um ihren Unmut auszudrücken, solche Aufführungen sind also wohl völlig normal und ich finde sie auch nicht schlimm. Ich denke, die Gaukler profitieren hier stark davon, dass sich die Welt des Volkes und die der Herrschenden so selten mischen. ;)

    Ja, das stimmt. Aber wenn man sie erwischt, dann sind sie fällig. man musste halt immer damit rechnen, und hier fühlten sie sich offensichtlich so sicher, dass sie diesen Spaß wagten. Sie hatten dann auch keine Angst verpfiffen zu werden. Ich finde, das zeigt den geringen Rückhalt in der Bevölkerung

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Die sehr intelligente Jane ist eine ziemlich untypische Hofdame. Junge Mädchen wurden damals nicht dazu erzogen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sondern dazu, auf Autoritäten zu hören. Froni ist noch zu jung, um völlig selbständig zu denken. Sie muss erst einmal erleben, wie alle Autoritäten um sie herum gewaltig Scheiße bauen.^^

    Jane kam mir auch sehr emanzipiert vor in diesem Kreis um Elisabeth. Bei Froni habe ich immer das Gefühl, dass sie schon ihre eigenen Gedanken hat, sich aber nicht traut, aufrichtig zu sein zu sich und anderen. Manchmal neigt sie dazu, getroffene Entscheidungen zu hinterfragen , um sich dann gleich wieder zu beschwichtigen, dass sie ja durchaus ihre Gründe hatte. Das klingt nach Selbstzweifel und Unsicherheit - durchaus verständlich in ihrem Alter und ihrem Umfeld.

    Selbstsicherheit bekommt man ja auch erst durch Lebenserfahrung. So gesehen ist es auf jeden Fall möglich, das Froni da noch sicherer und erfahrener wird.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ich finde, Tereza bringt ziemlich deutlich zum Ausdruck, dass Friedrich überhaupt nicht weiß, was überhaupt geschieht und warum. Er lässt sich (mehr schlecht als recht) beraten und vertraut völlig darauf. Eigene Gedanken macht er sich kaum oder versteht er wirklich nichts von alledem? Das kann ich mir ja schwer vorstellen. Friedrich ist ein Tagträumer!

    Friedrich hatte wenig Ahnung von militärischen Dingen. Das lag ihm einfach nicht, er war eher ein Charmeur und Schöngeist, was seiner Frau ja gefiel. Daher verließ er sich auf seine Ratgeber, in der Annahme, die wüssten schon, was sie tun. Im Grunde hätte diese Strategie auch gutgehen können. Nur hatte er halt Pech, weil die Ratgeber sich verkalkulierten. Das ganze Unternehmen stand aber von vornherein unter keinem guten Stern.

    Wie ein Kind, das mit Streichhölzern spielt und sich dann wundert, dass das Haus brennt?

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

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    (Chin. Weisheit)

  • Ja, das stimmt. Aber wenn man sie erwischt, dann sind sie fällig.

    Tja, vogelfrei halt.:rolleyes:

    vogelfrei nicht direkt, aber unter der knute der Herrscher halt. Lady montague erzählt in einem ihrer Briefe, das die Bevölkerung von Frankfurt nicht unter einem Despoten leidet, der sie arm machen will und über ihr Leben, jegliche Bewegung ihres Körpers bestimmt. Nur aufür Grund seiner Laune. Prag war ja keine freie Stadt und hatte auch entsprechend einen Herrscher

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Aber es ist doch schon so, dass vogelfreie Menschen häufig Gaukler waren, oder?

    Ja, sicher. Nur treten die Gaukler hier ja nur am Rande auf und niemand erfährt, wer sie waren. Friedrich war inzwischen so unbeliebt, dass sie solche Auftritte riskieren konnten.