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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 17.08.2018 zur Leserunde zu dem Buch "Jenseits von Wut" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Lucie Flebbe, die uns hier begleiten wird. Schön, dass Du, liebe Lucie, wieder mit dabei bist! :-*


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.

    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 82 schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns nun allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße

    odenwaldcollies :winken:

  • DA ist sie also, die neue Kriminalistin. Wenn man deutsche Krimis liest, dann hat man wohl das Gefühl, dass Kriminalisten alle irgendwie gestört sind, auf die eine oder andere Weise. Ehefrauen heiraten Kriminalbeamte und beschweren sich dann, dass die ständig unregelmäßigen Dienst haben, Frauen sind Single und haben Probleme mit Männern. Hier ist es nun ganz traurig. Wie hält sie diesen Ehemann aus. Ich kenne das ja, dass man zusammenbleibt, aber dann muss doch ab und zu noch was Nettes sein. Hier ist es ja so schlimm, dass sogar das Kind lieber bei der Mutter bleibt und sogar die Initiative ergreift. Tolles Kind. Diese ersten Seiten haben sich weggelesen wie nichts, aber bisher bleibt der Eindruck, wie will diese Frau das schaffen. Wer hat ihr denn bloß diese Minderwertigkeitsgefühle eingetrichtert? Die Mutter? Sicher eine starke Mutter, die viel leistet und anerkannt ist und von ihrer Tochter sicher mehr erwartet. Die Reaktionen von Mutter und Großmutter finde ich aber wirklich toll. Sie helfen gerade so viel, dass sie trotzdem noch selbständig handeln muss und auch das den Erfolg hat, etwas geschafft zu haben.

    Dieser Typ von einem Mann, wie ist der so geworden? vielleicht lag es auch daran, dass sie alles so gemacht hat wie er wollte. Daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Es ist immer das Problem. Wenn man verliebt ist, möchte man für den Partner alles tun. Wenn man dann merkt, dass es eigentlich zu viel ist, vom anderen das gleiche nicht zurück kommt, und man was ändern will, hat der andere sich schon daran gewöhnt und wundert sich, warum das jetzt auf einmal nicht mehr so gehen soll. Allerdings ist dieser Mann dann gleich nur noch ein A... das macht es sehr schwer zu verstehen, warum sie so lange geblieben ist. Er behandelt sie ja wirklich wie Dreck. Sie läßt sich das gefallen. Wo ist bei diesem Mann wenigstens die Hoffnung, es könnte besser werden?

    Dann hat sie allen Mut zusammengenommen (und auch da, denke ich, ist es ihr Verantwortungsgefühl gegenüber der Tochter) und nimmt die Arbeit an und dann das. Gleich zwei Herren, die sie nicht mehr sehen will und einer davon ist auch noch ein Macho-Idiot. Gut, wenn ich zur Polizei gehe und dann nicht bereit bin in Gefahr zuzuhauen, nicht bereit mich selbst zu verteidigen, dann ist das sicher nicht der richtige Job. Selbstverteidigung hat sie bisher aber weder psychisch noch physisch hinbekommen. Weshalb wollte sie zur Polizei? Bisher habe ich auch nicht mitbekommen, dass es die Hierarchie ist, die sie bei der Polizei fertig macht, sondern sie selbst. Am ersten Arbeitstag zu spät zu kommen ist nirgendwo gut und wenn man eben ne Stunde eher aufsteht. Normalerweise plant man da doch schon mindestens eine halbe Stunde Karenz ein. Mit Kindergarten ist es schwer, weiß ich. Da muss man ganz schön blechen, wenn man auch nur ein paar Minuten zu spät kommt. Aber auch da muss man vorher absprechen. Ja, sie hatte keine Zeit, aber mit Mutter und Oma als Übergang zu sprechen, wäre doch drin gewesen.

    Bisher erscheint sie mir wirklich nicht so recht lebenstauglich. Nicht wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern weil sie so viel Zeit damit verbringt festzustellen, dass sie unfähig ist, dass wichtige Dinge unerledigt bleiben.

    Auch mit dem neuen Chef hätte sie wenigstens die Probleme mal ansprechen können und vielleicht gibt es noch Lösungen, an die sie nicht denkt. Zum Beispiel könnte ihre Behörde Druck machen wegen eines längeren Kindergartenplatzes.

    Was mir aufgestoßen ist, ist die Beschreibung der Frau auf dem Spielplatz im Zusammenhang damit, sie könnte Tagesmutter sein. Ich bin auch Tagesmutter, aber da gruselt es mich doch. Leider hat sie ja auch keine Freundin in der Nähe. Das ändert sich hoffentlich noch.


    Die Zombie Einschübe sind schwer verdauliche Kost. Muss es eigentlich sein, dass solche Sexszenen beschrieben werden? Wir hatten neulich einen Krimi, in dem eine sehr schöne Sexszene zwischen zwei Frauen beschrieben wurde, um das Verhältnis zwischen beiden Frauen zu zeigen. Die wurde von einigen als unnötig empfunden. Die Szene mit dem Porno brauche ich nun wirklich nicht. Ich hoffe es bleibt bei der einen. Oute mich gerne hier als jemand, der keine Pornos schaut und schon gar nicht so was. Der Typ ist widerlich, aber krank? Was hat ihn so gemacht und bei so einem Typ hat ne Frau Kinder gelassen? Die Frau muss noch schlimmer sein.


    Die Szene mit der Katze fand ich aber klasse geschrieben. Habe mich wirklich gefragt, wieso er wartet bis die Mörderin in sein Zimmer schleicht. Reingefallen. Aber wieso mag er die Katze nicht?

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich begrüße Euch ebenfalls herzlich zu unserer Leserunde :winken:. Ich freue mich sehr, dass wir uns zu meinem neuen Roman "Jenseits von Wut" hier treffen - das erste Mal nicht zu einem "Lila-Ziegler-Krimi" sondern nun zum ersten Band meiner neuen Reihe. Das ist für mich sehr aufregend, fast wie mein allererstes Buch, und ich bin gespannt auf Eure Meinungen.


    Weil ich viele TeilnehmerInnen schon aus anderen Leserunden kenne, bin ich automatisch zum Du übergegangen. Ist das für alle hier in Ordnung? Wenn jemand etwas dagegen hat, gebt einfach kurz Bescheid, die doppelte Anrede Sie/Du macht natürlich auch keine Umstände.


    Ich wünsche uns allen eine schöne Zeit und bin sehr gespannt, was Ihr vom ersten Leseabschnitt haltet :o.

    Lucie

  • @ Rhea:

    Oh, schnell gelesen :-) .

    Das kommt davon, dass ich selbst zwei Stunden brauche, um meine Begrüßung hier fertigzukriegen (die Kids hatten zwischendurch Hunger).


    ... vielleicht lag es auch daran, dass sie alles so gemacht hat wie er wollte. Daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Es ist immer das Problem. Wenn man verliebt ist, möchte man für den Partner alles tun. Wenn man dann merkt, dass es eigentlich zu viel ist, vom anderen das gleiche nicht zurück kommt, und man was ändern will, hat der andere sich schon daran gewöhnt und wundert sich, warum das jetzt auf einmal nicht mehr so gehen soll...

    Schön beschrieben ...


    Die Zombie Einschübe sind schwer verdauliche Kost. Muss es eigentlich sein, dass solche Sexszenen beschrieben werden? Wir hatten neulich einen Krimi, in dem eine sehr schöne Sexszene zwischen zwei Frauen beschrieben wurde, um das Verhältnis zwischen beiden Frauen zu zeigen. Die wurde von einigen als unnötig empfunden. Die Szene mit dem Porno brauche ich nun wirklich nicht. Ich hoffe es bleibt bei der einen. Oute mich gerne hier als jemand, der keine Pornos schaut und schon gar nicht so was. Der Typ ist widerlich ...

    Ja, widerlich :daumen:. Ich kann auch nicht verstehen, wie man emotional derart abgestumpft sein kann, ungerührt sein Müsli weiterzulöffeln.

    Ich hab mir schon gedacht, dass die Szene schockt und hoffe, dass es Zombie damit nicht gelingt, allzu viele LeserInnen zu verschrecken ... allerdings bin ich das Risiko eingegangen :o.


    Mir persönlich war nämlich genau diese Szene sehr wichtig (darüber darf man/frau aber gern geteilter Meinung sein). Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das auf so drastische Art schildere. Und "widerlich" trifft ziemlich genau, was ich ausdrücken wollte. Denn: Würde ein so großes Angebot von Videos dieser Sorte existieren, wenn ein Verhalten wie das von Zombie in der Realität nicht vorkommen würde?


    Die Szene mit der Katze fand ich aber klasse geschrieben. Habe mich wirklich gefragt, wieso er wartet bis die Mörderin in sein Zimmer schleicht. Reingefallen. Aber wieso mag er die Katze nicht?

    :) - Gute Frage. Möglicherweise eine entscheidende ...


    Viel Spaß beim Weiterlesen. Lucie

  • Danke. Ich hoffe so sehr, dass sich die Frau fängt und es den Kerlen zeigt, jawohl. Schwer wird es sicher, denn der Chef scheint ein guter Kriminalist zu sein.

  • Danke. Ich hoffe so sehr, dass sich die Frau fängt und es den Kerlen zeigt, jawohl. Schwer wird es sicher, denn der Chef scheint ein guter Kriminalist zu sein.

    Immerhin versucht sie es ja irgendwie auf die Reihe zu kriegen ;).

    Wer nach ein paar Jahren Eltern- /Erziehungszeit mal versucht hat, wieder in den Job zurückzukehren, kann vielleicht nachvollziehen, dass das holpern kann?! Da ist Eddie bestimmt nicht die Einzige, die mit Selbstzweifeln kämpft, nachdem sie sich von ihrem lieben Gatten ja auch noch den Selbstwert hat abgraben lassen, oder?

    LG, Lucie

  • Hallo ihr Lieben,


    ich bin gut in das Buch gestartet und hätte am liebsten direkt weitergelesen.


    Als erstes muss ich eines mal loswerden: was ist dieser Philipp eigentlich für ein Arsch X( Sorry, aber anders kann ich diesen Typen echt nicht nennen. Das wurde allerhöchste Zeit, dass sich Eddie von diesem Idioten befreit und wieder auf eigenen Füßen steht, auch wenn das nach einer Mammutaufgabe aussieht, Stichwort Betreuung von Lotti. Aber so, wie das bei denen in der Ehe war, geht es echt nicht mehr weiter - das war keine Ehe auf Augenhöhe, sondern Eddie musste das Wunschgeschöpf von Philipp sein, das er sich vorstellt. Und wehe, sie entspricht dem nicht, dann macht er sie nieder. Und dann auch noch die Kopfnuss ... ich bin mir ja nicht sicher, ob er nicht irgendwann mal noch handgreiflicher werden würde.

    Außerdem finde ich es bezeichnend, dass Lotti mehr an ihrer Mutter als an dem Vater zu hängen scheint.


    Mich würde es echt nicht wundern, wenn Eddies Blasenproblem mit wachsendem Selbtbewusstsein immer geringer werden würde. Nur muss sie jetzt zusehen, dass sie sich durchbeißt und eben ihr Selbstbewusstsein steigert.


    Dass ihr neuer Chef ausgerechnet ein alter Lover ist, ist zwar nicht ganz glücklich, aber bisher habe ich nicht den Eindruck, dass sie deswegen Nachteile hätte; im Gegenteil, ich finde, er benimmt sich bisher ziemlich fair. Und wer weiß, was sich noch so entwickelt ...


    Bussi ist da deutlich unangenehmer; diesem Typen also verdankt sie die Narbe am Bein! Ich hoffe sehr, dass sie ihm eines Tages Paroli bieten kann, aber der Weg dahin wird noch steinig und weit sein. Aber ich denke, sie kann es schaffen, sie muss nur einfach an sich glauben.


    Eddies Oma und auch ihre Mutter finde ich ziemlich cool, sie sind so ziemlich das Gegenteil von ihr. Dadurch bin ich aber guter Hoffnung, dass deren Gene auch bei Eddie eines Tages durchschlagen werden :totlach:

    Bei Eddies erster Andeutung, dass sie keine Lust auf die Vorhaltungen ihrer Mutter hat, habe ich zuerst befürchtet, dass die Mutter womöglich auf Philipps Seite stehen würde, aber das ist nicht der Fall. Die Vorhaltungen der Mutter kommen aus einer ganz anderen Ecke.


    Dann haben wir diesen Zombie, der scheinbar nur aus Aggression und Gewalt zu bestehen scheint. Was für ein extrem unangenehmer Typ. Aber ist er auch der Mörder der Frau vor dem Jobcenter? Das wird ja nicht explizit beschrieben, aber vieles deutet momentan auf Zombie hin, der nicht zum ersten Mal eine Blackout hätte und dabei einfach nur drauflos schlägt.

    Sein Psychiater empfahl ihm herauszufinden, wo der Grund für seine Aggressionen liegt - das würde mich jetzt auch interessieren, warum er so ist, wie er ist. Denn bei seiner Schwester scheint er eher zahmer drauf zu sein - ganz im Gegenteil zu seinem sonstigen Verhältnis zu Frauen. Was natürlich aber kein Entschuldigung für sein Tun ist.


    Habe ich das richtig verstanden, dass er mit Janine zusammen Kinder hatte, die nun bei ihm wohnen? Ach du Schreck, die Kinder können einem ja nur leid tun.

    Was für einen Beruf übt Zombie eigentlich aus? Dass er in einem Büro arbeitet, hat mich doch überrascht. Und was hat es mit diesem Ordner mit Entenaufkleber auf sich?

  • Die Reaktionen von Mutter und Großmutter finde ich aber wirklich toll. Sie helfen gerade so viel, dass sie trotzdem noch selbständig handeln muss und auch das den Erfolg hat, etwas geschafft zu haben.

    Ich finde Eddies Mutter und Oma auch toll: beide lamentieren nicht lange, sondern packen mit an.


    Denn: Würde ein so großes Angebot von Videos dieser Sorte existieren, wenn ein Verhalten wie das von Zombie in der Realität nicht vorkommen würde

    Das ist leider wahr.


    Immerhin versucht sie es ja irgendwie auf die Reihe zu kriegen ;) .

    Vielleicht ist es sogar von Vorteil, dass sie jetzt so ins kalte Wasser geschmissen wird, denn jetzt muss sie zusehen, dass sie mit der neuen Situation zurecht kommt und hat gar keine Zeit, sich viele Gedanken zu machen, die sie womöglich nur wieder verängstigen und verunsichern würden.

  • ... aber der Weg dahin wird noch steinig und weit sein ..

    :totlach:

    Alles andere wäre ja auch langweilig ...


    Ich glaube aber, es ist auch in unserer emanzipierten Gesellschaft durchaus möglich, nach einer Trennung in einer ähnlichen Situation wie Eddie zu landen (bis auf das Blasenproblem vielleicht, wer weniger dünnhäutig ist, wird wohl nicht gleich psychosomatisch reagieren). Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Falls sich also tatsächlich einE LeserIn mal in einer ähnlichen Situation wiederfinden sollte, würde ich mich freuen, wenn Eddie das Gefühl vermitteln könnte, nicht ganz allein damit zu sein. Ob das klappt ?( ??? ?

    Dann haben wir diesen Zombie, der scheinbar nur aus Aggression und Gewalt zu bestehen scheint. Was für ein extrem unangenehmer Typ. Aber ist er auch der Mörder der Frau vor dem Jobcenter? Das wird ja nicht explizit beschrieben, aber vieles deutet momentan auf Zombie hin, der nicht zum ersten Mal eine Blackout hätte und dabei einfach nur drauflos schlägt.

    Sein Psychiater empfahl ihm herauszufinden, wo der Grund für seine Aggressionen liegt - das würde mich jetzt auch interessieren, warum er so ist, wie er ist. Denn bei seiner Schwester scheint er eher zahmer drauf zu sein - ganz im Gegenteil zu seinem sonstigen Verhältnis zu Frauen. Was natürlich aber kein Entschuldigung für sein Tun ist.


    Habe ich das richtig verstanden, dass er mit Janine zusammen Kinder hatte, die nun bei ihm wohnen? Ach du Schreck, die Kinder können einem ja nur leid tun.

    Was für einen Beruf übt Zombie eigentlich aus? Dass er in einem Büro arbeitet, hat mich doch überrascht. Und was hat es mit diesem Ordner mit Entenaufkleber auf sich?


    Toll, dass Du Dir über Zombie Gedanken machst :*. Immerhin ist seine Wut ja Thema der Geschichte ...

    Lucie

  • Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Ja, das Risiko ist hoch, aber es ist vor allem deshalb hoch, weil viele, wie Eddie, unvorbereitet und ohne Wissen über ihre Möglichkeiten, leben. Es gibt Frauenhäuser und die Caritas und ähnliche Stellen, wo man unterkommen kann und auch Hilfe erhält. Solange man keinen reichen Mann hat, der klagt, um die Kinder wegzunehmen, ist es nicht wirklich schwierig. Ich kann nicht mitreden, denn ich habe zu DDR Zeiten mit zwei Kindern studiert und keine Alimente bekommen, weil mein Ex nicht zahlte. DAs war aber damals kein wirkliches Problem. Meine Tochter war allein mit drei Kindern. Meine Schwester hat drei Mädchen allein großgezogen in Waldorfschule und alle drei sind toll geraten. Es geht also. Es gibt viel Unterstützung, aber leider wird verlangt, dass man alles weiß. Mindestens muss man wissen wo die Beratungsstellen sind, die über die Rechte aufklären. Die auf dem Amt dürfen es gar nicht, da muss man schon wissen welche Fragen man stellt und sich nicht unbedingt abspeisen lassen sondern kämpfen. DAs können eben viele Frauen nicht. Eddie wird es lernen müssen.

  • Ich glaube aber, es ist auch in unserer emanzipierten Gesellschaft durchaus möglich, nach einer Trennung in einer ähnlichen Situation wie Eddie zu landen (bis auf das Blasenproblem vielleicht, wer weniger dünnhäutig ist, wird wohl nicht gleich psychosomatisch reagieren). Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Das denke ich auch. Und es ist auch so, wie Rhea schreibt, dass man häufig nicht weiß, welche Möglichkeiten einem überhaupt zur Verfügung stehen.


    Es ist ja eigentlich auch so, dass man sich in einer Ehe mit Kind nicht unbedingt permanent fragt, wie man eine Trennung gestalten würde. Zudem spielt auch eine gewisse Bequemlichkeit eine Rolle, was Eddie ja auch selbt einsieht - und das jedem passieren kann, behaupte ich mal.

    Zudem entsteht so eine Situation, wie sie bei Eddie und Philipp der Fall ist, nicht von heute auf morgen. Es fing zuerst damit an, dass Eddie ihren eh ungeliebten Beruf zugunsten von Lotti an den Nagel gehängt hat. Natürlich begab sie sich damit in eine gewisse Abhängigkeit, aber man rechnet zu dem Zeitpunkt auch nicht damit, dass man sich Jahre später in so einer Situation wie Eddie unbedingt wiederfindet - vor allem hofft man es nicht.

  • Ein liebes Hallo in die Runde und ein besonderes Hallo an dich liebe Lucie.


    Da die Story in zwei Erzählstränge unterteilt ist, fange ich mit Zombie an.

    So wenig wie wir von ihm zu lesen bekommen, ist es logisch, dass ich ihn noch gar nicht recht einschätzen kann. Was ich weiß, er hat ein hohes Aggressionspotenzial, welcher mit seiner Kinder und Jugendzeit zusammen hängen muss. In der Schule wurde er gehänselt und verdroschen, sein Stiefvater hat ihm ebenfalls nicht gut getan und dann wurde er von seiner Frau verlassen. Ich hoffe nicht liege richtig und seine Ex hat ihm die Kinder da gelassen. ( seine Kinder? )

    Er arbeitet in einem Büro, wobei mich richtig wuschig macht, nicht zu wissen wo er beschäftigt ist. Dann ist da noch diese rote Akte, die er nicht auf seinem Schreibtisch haben will. Hm, ist er sogar im Jobcenter beschäftigt?

    Was mich aber mit einem großen Fragezeichen zurück lässt, ist die Sache mit der Toten, Ronja Bleier. Warum war er am Tatort? Eigentlich wäre es zu einfach, ihn als Täter zu sehen. Will Lucie uns Leser mit Absicht in die Irre führen, oder kommt Zombie doch in Betracht?

    Er hat Freddie zusammen geschlagen, weil dieser seine Schwester begrapscht hat. Doch mehr erfahren wir nicht von seiner Schwester. Noch so eine Frage, warum wird sie noch nicht weiter erwähnt? Sie scheint ihm sehr wichtig zu sein und mir kommt es so vor, als habe er einen großen Beschützerinstinkt.

    Ach noch etwas, sich solche krassen und brutalen Pornos anzuschauen, macht mir ein wenig Angst, was die Aggression in Zombie angeht. Er hat ja öfter diese Mordgedanken, nicht dass noch Vergewaltigung dazu kommt.


    Nun zu Eddie.

    Meine ersten Gedanken zu ihr waren nicht, ach was ist das denn für eine Russische, sondern was ist sie denn für ein nervliches Wrack. Sie ist ohne jegliches Selbstwertgefühl und scheint nichts auf die Reihe zu bekommen. Als ich dann Phillip kennengelernt habe, war mir sofort klar, dass er Eddie zu dem gemacht hat, was und wie sie jetzt ist.

    Sie ist nicht nur emotional, sondern auch finanziell von ihm abhängig.

    Ihre Eltern sind auch sehr eigenartig, vor allem ihre Mutter. Wenn ich daran denke wie oft wir unseren Sohn unterstützen und auf unserem Enkel aufpassen, lassen mich ihre Eltern sprachlos zurück.

    Naja immerhin hat die Mutter ihr 1000 € gegeben als Phillip Eddie rausgeschmissen hat.

    Nun muss Eddie von einem auf den anderen Tag ganz alleine zurecht kommen und für Lotti sorgen. Ok, für Lotti war sie schon immer da, jetzt hat sich geändert, dass sie auch finanziell für Lotti sorgen muss.

    Aber hallo, ich finde sie macht ihre Sache ganz gut.

    Sie hat sich Arbeit und eine Wohnung besorgt und toll wäre, wenn Lotti in der Nähe in den Kindergarten gehen könnte.

    Als ich gelesen habe in welchem Wohngebiet Eddie nun wohnt, fand ich das nicht schlimm. Im Gegenteil, ich habe die Hoffnung, dass sie mit den Bewohnern ins Gespräch kommt. Denn die wissen sich bestimmt durchs Leben zu schlagen und können Eddie eventuell helfen.

    Nun ist sie im KK 11 und Adrian Adamkowitsch wird ihr neuer Chef sein. Ihm wollte sie nicht wieder begegnen, genau so wenig wie Bussi, der bei der Kriminaltechnik ist. Er hat ihr damals den Knöchel beim Training gebrochen. Der scheint ein mieser Hund zu sein.

    Eddie war wohl schon immer sehr zurückhaltend und nicht gerade mutig gewesen zu sein. Sie muss unbedingt an ihrem Durchsetzungsvermögen arbeiten und etwas lockerer werden. Dann wird sie wahrscheinlich auch ihre Stress-Blase los. Ich hatte das früher als Teenager auch oft, immer wenn ich aufgeregt war oder Stress hatte, musste ich Pipi. Das kann nerven, vor allem wenn es um Klassenarbeiten schreiben ging, bei denen wir nicht den Klassenraum nicht verlassen durften :o


    Bin gespannt wie es nun weiter geht, schließlich gilt es einen Mordfall zu lösen. Ich hoffe nur, dass sie nicht ins schleudern kommt, wenn sie Überstunden machen muss und keinen für Lotti hat. Adrian ist glaube ich ein ganz Netter.

  • Ich glaube aber, es ist auch in unserer emanzipierten Gesellschaft durchaus möglich, nach einer Trennung in einer ähnlichen Situation wie Eddie zu landen (bis auf das Blasenproblem vielleicht, wer weniger dünnhäutig ist, wird wohl nicht gleich psychosomatisch reagieren). Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Das denke ich auch. Und es ist auch so, wie Rhea schreibt, dass man häufig nicht weiß, welche Möglichkeiten einem überhaupt zur Verfügung stehen.


    Es ist ja eigentlich auch so, dass man sich in einer Ehe mit Kind nicht unbedingt permanent fragt, wie man eine Trennung gestalten würde. Zudem spielt auch eine gewisse Bequemlichkeit eine Rolle, was Eddie ja auch selbt einsieht - und das jedem passieren kann, behaupte ich mal.

    Zudem entsteht so eine Situation, wie sie bei Eddie und Philipp der Fall ist, nicht von heute auf morgen. Es fing zuerst damit an, dass Eddie ihren eh ungeliebten Beruf zugunsten von Lotti an den Nagel gehängt hat. Natürlich begab sie sich damit in eine gewisse Abhängigkeit, aber man rechnet zu dem Zeitpunkt auch nicht damit, dass man sich Jahre später in so einer Situation wie Eddie unbedingt wiederfindet - vor allem hofft man es nicht.

    Es ist bestimmt auch nicht einfach, sofort aufzustehen und zu kämpfen, wenn man/frau so grandios gescheitert ist wie Eddie (sie fühlt sich ja am "absoluten Tiefpunkt in ihrem bisherigen Leben"). Das ist ja auch sowas wie ein Schock. Und es hat ja nicht jedeR eine Mutter, die weiß was zu tun ist. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist Eddie sogar ziemlich schnell bereit, aufzustehen und sich den Dreck von der Hose zu klopfen ... oder?

    Liebe Grüße, Lucie

  • Alleinerziehende haben ja nicht umsonst ein erhöhtes Armutsrisiko.

    Ja, das Risiko ist hoch, aber es ist vor allem deshalb hoch, weil viele, wie Eddie, unvorbereitet und ohne Wissen über ihre Möglichkeiten, leben. Es gibt Frauenhäuser und die Caritas und ähnliche Stellen, wo man unterkommen kann und auch Hilfe erhält. Solange man keinen reichen Mann hat, der klagt, um die Kinder wegzunehmen, ist es nicht wirklich schwierig. Ich kann nicht mitreden, denn ich habe zu DDR Zeiten mit zwei Kindern studiert und keine Alimente bekommen, weil mein Ex nicht zahlte. DAs war aber damals kein wirkliches Problem. Meine Tochter war allein mit drei Kindern. Meine Schwester hat drei Mädchen allein großgezogen in Waldorfschule und alle drei sind toll geraten. Es geht also. Es gibt viel Unterstützung, aber leider wird verlangt, dass man alles weiß. Mindestens muss man wissen wo die Beratungsstellen sind, die über die Rechte aufklären. Die auf dem Amt dürfen es gar nicht, da muss man schon wissen welche Fragen man stellt und sich nicht unbedingt abspeisen lassen sondern kämpfen. DAs können eben viele Frauen nicht. Eddie wird es lernen müssen.

    Das stimmt, es gibt viel Unterstützung. Doch Eddie hat bisher in einer Blase gelebt, die nun zerplatzt ist. Sie hat doch ( noch) von nichts eine Ahnung. Alles was sie war und getan hat, hat ihr Phillip auferlegt. Aber ich glaube, sie wird ihren Weg gehen, sie muss nun nur lernen auf eigenen Beinen zu stehen.

    Da ist es manchmal gar nicht verkehrt ins Kalte Wasser geschupst zu werden. Doch wie Phillip sie rausgeschmissen hat, war unter der Gürtellinie. Er hätte wenigstens erlauben können, dass Lotti was vernünftiges angezogen hat. So ein Arsch.

  • kessi69 . Hallo zurück :winken:


    Ein ganz großes Dankeschön für Dein Verständnis und Mitgefühl - nicht nur für Eddie, sondern sogar für Zombie :*. Klar, ist er total gestört, aber es gibt tatsächlich auch Gründe dafür, dass er so geworden ist. Er selbst denkt da nicht so gern drüber nach, aber Du hast es wunderbar auf den Punkt gebracht.


    Lucie

  • Wenn ich es nicht genau wüsste, würde ich fast behaupten, Phillip hat Eddie einer Gehirnwäsche unterzogen. So wie er mit Eddie redet und was er ihr ständig an den Kopf knallt, kann ich mir vorstellen,dass man das irgendwann selber glaubt. So wie .....ich bin schlecht, sehe nicht gut aus, taube zu nichts und so weiter.


    Bei der Oma und Mutter von Eddie bin ich mir sicher, dass sie von denen Hilfe erwarten kann. Auch die Mutter hat Eddie wohl nie richtig unterstützt und alles mieß gemacht, egal ob Berufs oder Mann.

    Lebenstauglich, da hast du das richtige Wort getroffen. Mal sehen wie sie das meistern wird.


    Ja, hihi, bei dem Gedanken an eine Tagesmutter hat es mich auch gegruselt. Nicht wegen dem was sie sie anhaften, sondern wie sie auf die Kinder aufgepasst hat.


    Zombies Ausschnitte sind schon krass, aber die Beschreibung des Pornos hat mich auch etwas gestört. Es hätte die Erwähnung " Porno" genügt , die Details fand ich nicht so toll, da ich mir beim Lesen immer alles bildlich vorstelle:o

  • Von mir auch liebe Grüße an alle und vor allem an Lucie!


    Ich bin gut in das Buch gestartet und empfand eine ganz kleine Ähnlichkeit zu Lilas Serienstart, denn beide, sowohl Eddie als auch Lila, müssen neu anfangen, nachdem es erhebliche Probleme mit einem Mann gab: bei Lila der Vater und jetzt bei Eddie ist es Philipp. Der ist ja wirklich ein echter Kotzbrocken, wie konnte Eddie bloß auf ihn reinfallen? Ich habe den Eindruck, er nimmt sich wahnsinnig wichtig und hält sich für einiges schlauer, als er tatsächlich ist. Aber diese Brutalität ist natürlich das Allerschlimmste! Mit dem würde ich es keinen Tag aushalten!


    Eddie kommt ja aus einer wirklich spannenden Familie, wobei ihr Vater noch nicht sonderlich aufgefallen ist, aber das hat vielleicht mit seinem autistischen Verhalten zu tun - das scheint aber nicht das harmonische Verhältnis der Eltern untereinander zu stören.


    Und die Oma, die nachts Pilze sammelt, scheint ja auch ein sehr eigener Charakter zu sein. Ich glaube, obwohl sie etwas ungewöhnlich sind - oder vielleicht gerade deswegen - stehen Mutter und Oma voll hinter Eddie.


    Mal schauen, wie es weiter geht bei ihrem neuen Job - der scheint ja doch ziemlich herausfordernd zu werden. Ob sie da ihre Tochter immer rechtzeitig abholen kann? Ich drücke ihr die Daumen! Und was war wohl mit diesem Adrian - jedenfalls scheinen sie einander noch in die Augen sehen zu können. Und er nimmt sie auch gegen diesen Bussi (was für ein Name!) in Schutz, der scheint ja ein ähnliches Kaliber wie ihr Noch-Mann zu sein. Warum nur finden sich solche wohl öfter mal in Eddies Nähe?

  • So ihr Lieben, jetzt bin ich auch angekommen.

    Dass Phillip ein Arsch erster Güte ist, darüber gibt es wohl keine Zweifel. Dass er Eddie vor Lotties Augen und Ohren beschimpft und demütigt, was ist eine Kopfnuss in dieser Situation sonst als demütigend, ist dann die Krönung. Dafür hätte er einen Schlag, der schon irgendwie etwas mit Nüssen zu tun hat, verdient. Allerdings nicht mit Kopfnüssen. Aber der Typ ist Eddie ja eher nicht;)

    Ihr Mangel an Selbstbewusstsein ist wirklich ein Jammer. Sie passt sich bis zur Selbstaufgabe den Wünschen ihres Blödmanns von Mann an, zugegebenermaßen auch aus Bequemlichkeit.

    Das Abschneiden des lächerlichen Zopfes istein wahrer Befreiungsschlag.

    Sonst erzählen Sagen und Geschichten immer , dass in den Haaren Macht liegt und das Abschneiden den Verlust derselben bedeutet.

    In Eddies Fall bedeuteten sie höchsten Phillips Macht über sie. Mit dem Abschneiden nimmt sie ihm zumindest ein Stück davon.

    Das Bild von der Großmutter, die nachts Pilze im Garten sucht fand ich herrlich, die Mutter ist offenbar was Selbstewußtsein betrifft, das ganze Gegenteil von Eddie. Sicher ist Eddie in ihrer Kindheit aber schon etwas in den Schatten ihrer künstlerischen Schaffenskraft geraten. Der Vater ist in sein eigenes Projekt versponnen, ich glaube nicht,dass er in der Kindererziehung eine große Rolle gespielt hat, oder Eddie eine große Hilfe war.

    Eddie weiß zwar noch nicht wie sie alles schaffen wird, aber ich bin sicher sie wird es schaffen. Zwar hat sie gleich wieder einige Tiefschläge einstecken müssen in Form ihres Exlovers und des höchste unsympathischen Bussi (welch niedlicher Kosename für solch einen Machoarsch^^)aber sie wird sich den nötigen Rück geben. Mutter und Großmutter unterstützen sie solange sie sehen, dass sie auch bereit ist ihr Leben zu meistern.

    Lotti ist eine coole kleine Maus. Das Selbstbewusstsein in der Familie hat offenbar nur mit Eddie eine Generation übersprungen.


    Zombie ist ein erschreckender Charakter, voller Zorn , Hass und Gewalt. Scheinbar hatt er ja ein relativ geordnetes Berufsleben. Ich wäre wie Kerstin für eine Beschäftigung im Jobcenter. - oder gar bei der Polizei??

  • Mir persönlich war nämlich genau diese Szene sehr wichtig (darüber darf man/frau aber gern geteilter Meinung sein). Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das auf so drastische Art schildere. Und "widerlich" trifft ziemlich genau, was ich ausdrücken wollte. Denn: Würde ein so großes Angebot von Videos dieser Sorte existieren, wenn ein Verhalten wie das von Zombie in der Realität nicht vorkommen würde?

    Diesen Zombie kann ich noch gar nicht einordnen, deswegen habe ich mich ein bisschen um ihn herumgedrückt. Leider bin ich mir sicher, dass ein Verhalten wie seins in der Realität durchaus vorkommt. Und zwar nicht gerade selten!

    Dass ihr neuer Chef ausgerechnet ein alter Lover ist, ist zwar nicht ganz glücklich, aber bisher habe ich nicht den Eindruck, dass sie deswegen Nachteile hätte; im Gegenteil, ich finde, er benimmt sich bisher ziemlich fair. Und wer weiß, was sich noch so entwickelt ...


    Bussi ist da deutlich unangenehmer; diesem Typen also verdankt sie die Narbe am Bein! Ich hoffe sehr, dass sie ihm eines Tages Paroli bieten kann, aber der Weg dahin wird noch steinig und weit sein. Aber ich denke, sie kann es schaffen, sie muss nur einfach an sich glauben.

    Ich finde diesen Adrian ihr gegenüber auch sehr angenehm - ja, wer weiß.... Aber im Moment ist er vor allem auch als Schutz gegen diesen abartigen Bussi sehr hilfreich - ich denke mal, er wird sie da nicht in Stich lassen!

    Er hat Freddie zusammen geschlagen, weil dieser seine Schwester begrapscht hat. Doch mehr erfahren wir nicht von seiner Schwester. Noch so eine Frage, warum wird sie noch nicht weiter erwähnt? Sie scheint ihm sehr wichtig zu sein und mir kommt es so vor, als habe er einen großen Beschützerinstinkt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es diese Schwester gar nicht mehr gibt, nur in Zombies Gedanken...

  • Ich glaube wir werden irgendwann sehr überrascht, wenn wir erfahren wer Zombie ist, denn wer kennt schon seine GEdakenwelt? Außer vielleicht der Psychiater. Es könnte sein, dass er nach außen völlig normal wirkt (außer seinen Wutanfällen) Immerhin kümmert er sich um die "Blagen" (die Wortwahl heißt übrigens nicht, dass er die Kinder nicht leiden kann. Ein Bekannter von mir, der ein lieber Vater ist, nannte seine Töchter immer Pest und Cholera) und er macht das Video aus, als sie reinkommen, also daran denkt er wenigstens.