01 - Buch 1 bis Kapitel 6 (bis Track 43)

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  • Hallo ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 17. August 2018 zur Leserunde zu der Reihe "Frontiersmen: Civil War" von Bernd Perplies und ich begrüße alle Teilnehmer*innen und ganz besonders Bernd Perplies! Wie schön, dass du dir die Zeit nimmst und Lust hast uns bei der Leserunde zu begleiten! :bussi:


    Bitte beachtet auf die allgemeinen Informationen zu Leserunden und die hiesige Nettiquette.

    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Wenn ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, dann wäre es gut, wenn ihr hier oder per PN mir kurz Bescheid geben würdet.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass bitte pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte! :winken:



    Zum Abschluss: bitte denkt auch daran, dass ein wichtiger Teil der Leserunden eure abschließenden Rezensionen sind und stellt diese am Ende der Runde zeitnah hier im Forum und auf literaturschock.de direkt ein.


    Hier könnt ihr bis einschließlich Kapitel 6 des ersten Buches schreiben.

    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


    Liebe Grüße

    Avila :winken:

  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „01 - Buch 1 bis Kapitel 6“ zu „01 - Buch 1 bis Kapitel 6 (bis Track 43)“ geändert.
  • Hallo lieber Bernd und liebe Mitleser bzw. Mithörer ;)


    ich hatte gehofft, dass die Kapitelnummer mitgelesen würden, was aber nicht der Fall ist, daher muss ich jetzt erstmal die "überschüssigen" Tracks von meinem iPod entfernen, ansonsten finde ich nicht raus, in welchem Track ich bin. Das muss ich aber daheim von meinem Rechner aus machen.


    Heute morgen habe ich schon mal eine Stunde gehört und bin jetzt an der Stelle, an der James Donovan seiner Crew - vor allem Harold - eröffnet, dass er den ruhigen Transportjob nach Higgins' Moon angenommen hat.


    Ich muss sagen, das Hörbuch ist echt gut gesprochen und die Story gefällt mir bisher auch recht gut. Obwohl es im All spielt, ist es eine tolle Mischung aus moderner Technik und "normalem" Leben, wie wir es kennen. Und Whiskey kennt man auch noch - sehr schön ^^


    Donovans Crew bildet ebenfalls eine schöne Mischung: der coole Donovan, der skeptische, aber fähige Hoby (ich hoffe, das ist richtig geschrieben) und die Ärztin Kelly, die im Zweifelsfall auch mal als Scharfschützin einspringt. Und mit Harold, der nun dorthin zurück muss, wo man ihn am liebsten tot sehen würde, haben wir einen weiteren spannenden Charakter.

    Ich bin überzeugt, dass der neueste Auftrag nicht so einfach ablaufen wird, wie sich das James vorstellt; der Buchtitel lässt auch etwas anderes befürchten. Und ich denke, Benjamin West werden wir auch nicht das letzte Mal begegnet sein. Ich fand es klasse, wie Donovan die ganze Situation zwischen dem Sheriff und West bzw. den Zuhörern deeskaliert hat.


    Das Geschäft mit Martle (?) hat mir ebenfalls gut gefallen: irgendwie so schön klassisch, aber eben mit Sci-Fi-Technik. Glücklicherweise konnten sie den Blauröcken mit ihrer Mary Jane gerade noch entwischen. Woher haben die Ordnungshüter Wind von dem Treffen, und dass es sich dabei um eine illegale Waffen handelt, bekommen? Achja, dann haben wir auch noch den Auftragskiller Santander, dem wir sicherlich auch nochmal begegnen werden.


    Der Konflikt zwischen den Kern- und den Randplaneten erinnert frappierend an den Konflikt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern in unserer Welt.

  • Hallo!

    Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht von dem Anfang. Ich habe es mir sehr schwer vorgestellt, SciFi mit Western zu verbinden, aber das ist Dir, lieber Bernd, hervorragend gelungen. :daumen:

    Da ich es zeitlich nicht geschafft hatte, die beiden Vorgänger zu lesen, war ich besonders gespannt auf die Erklärungen am Anfang. Meistens kommen ja bei kürzeren Geschichten die Charaktere zu kurz, aber hier hat die Beschreibung der Crew innerhalb weniger Zeilen das Kopfkino in Gang gesetzt und die Charaktere mit bekannten Figuren aus anderen Filmen verknüpft. Donovan hat mich sofort an den draufgängerischen Han Solo erinnert, Kelly mit ihrer mysteriösen Vergangenheit an Rey aus Star Wars, Hobel / Hoby an Scotty aus Star Trek. Auch die Westernseite ist mit Sekoya als "Indianerin" und Aleandro als Helfer der Unterdrückten (Sklaven) vertreten. Hattest Du das, lieber Bernd, auch so beabsichtigt, oder ist das Zufall gewesen?

    Liebe Karin, ich hatte den gleichen Gedanken wie Du. Auch mich erinnert die Geschichte an die Machtgier der Konzerne und die Ausbeutung der Entwicklungsländer. Dadurch bekommt die Story einen aktuellen Bezug, was sie für mich noch interessanter macht. Die meisten SciFi, die ich bisher gelesen habe, waren mit ihren Gesellschaftsformen und Zeiten so weit von uns entfernt, dass man keinen Bezug mehr zu unserer Gesellschaft ziehen konnte.

    Aber ich muss auch sagen, dass ich etwas verwirrt bin. Wir befinden uns in einer weit entwickelten Zeit mit interstellarer Raumfahrt und menschenähnlicher KI, und dann benutzt man noch Revolver und Gewehre? Ich hatte mit Blastern, Phasern und wie sie alle heißen gerechnet! ?(

    Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf, morgen weiterlesen zu dürfen!

    Liebe Grüße

    Rita

  • Hallo, alle.


    Schön, dass es jetzt losgeht. Ich freue mich darauf, mit euch über die Frontiersmen zu diskutieren und all eure Fragen zu beantworten.


    Für die Hörbuch-Fraktion vielleicht kurz zur Klarstellung: Es heißt Hobie, nicht Hoby und Martell, nicht Martle. Der Sprecher liest letzteren englisch, obwohl ich ihn mir deutsch vorgestellt habe (aber das ist mir schon häufiger bei Hörbücher passiert. ;-) )


    Übrigens sind die Gewehre und Revolver keine normalen Waffen, sondern sogenannte coil guns (daher heißt Johns Revolver Santhe-CG). Das sind magnetbeschleunigte Projektile. Sehr stark, sehr effektiv und heute nur in riesiger Kanonenform und experimentell existierend. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Gau%C3%9Fgewehr

  • Hachja, erinnert mich grade alles irgendwie an Firefly. Gefällt mir gut.

    Space Western kann ziemlich schmalzig werden, und das ist hier definitiv nicht der Fall. Die Charaktere sind nicht wirklich in Schubladen einzuordnen was mir ausserordentlich gut gefällt. Whiskey in der Kantine und Origami gegen Stress erden das ganze Szenario immer wieder schön dazwischen und geben gleichzeitig den Personen mehr Facetten. Die Crew hat sich mit diesem "schlichten" Frachtauftrag ganz schön in die Bredoulie gebracht und muss jetzt einen Weg raus finden. Ich muss gestehen das ich zwar zu den Charakteren der Personen bereits ein Bild habe, aber nicht zum Äußeren, was mir das Kopfkino noch etwas erschwert. Aber der Leser schafft es sehr gut Stimmen zu verteilen, das hilft ;)

    Higgins moon hat mich sehr überrascht, weil es mehr eine Arbeitersiedlung aufweist als eine reine Minenoperation, auch das hat was von Western. Und die Raumfahr fand ich gut, unspektakulär und technisch, sehr realistisch, das mag ich. Ist der weisse Wurm des Transitfeldes der Weisses Loch Theorie entnommen?

    Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der "grösser gewordenen" Mission und vor allem auch wie sich das Zwischenmenschliche (der Einfachheit halber bleib ich trotz Außerirdischer in der Mannschaft mal bei dem Begriff ;)) weiter entwickelt, das find ich immer spannend wenn eine Geschichte mit einer funktionierenden Gruppe anfängt.

    Ach ja, Hörbuch Leserunde macht spass, da kann ich in meiner knappen Freizeit zwei Hobbies vereinen, meine Handspindeln haben heute fleissig Futter bekommen ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Für die Hörbuch-Fraktion vielleicht kurz zur Klarstellung: Es heißt Hobie, nicht Hoby und Martell, nicht Martle. Der Sprecher liest letzteren englisch, obwohl ich ihn mir deutsch vorgestellt habe (aber das ist mir schon häufiger bei Hörbücher passiert. ;-) )

    Ah, danke für die richtige Schreibweise - man merkt immer beim Schreiben, dass man nicht weiß, wie sich die Namen etc. korrekt schreiben :totlach:


    Übrigens sind die Gewehre und Revolver keine normalen Waffen, sondern sogenannte coil guns (daher heißt Johns Revolver Santhe-CG). Das sind magnetbeschleunigte Projektile. Sehr stark, sehr effektiv und heute nur in riesiger Kanonenform und experimentell existierend.

    Oha, nur gut, dass ich Johns Waffe (wieso war ich die ganze Zeit eigentlich bei James, ohweia rotwerd) nicht hier schreiben musste, das hätte ich total anders geschrieben. Mir waren allerdings diese magnetbeschleunigten Projektile bisher nicht bekannt. Auch der Link ist sehr spannend.

  • Donovan hat mich sofort an den draufgängerischen Han Solo erinnert, Kelly mit ihrer mysteriösen Vergangenheit an Rey aus Star Wars, Hobel / Hoby an Scotty aus Star Trek. Auch die Westernseite ist mit Sekoya als "Indianerin" und Aleandro als Helfer der Unterdrückten (Sklaven) vertreten. Hattest Du das, lieber Bernd, auch so beabsichtigt, oder ist das Zufall gewesen?

    Jain. Ich habe tatsächlich für viele Figuren, die ich schreibe, anfangs einen Hollywoodschauspieler (ggf. in einer speziellen Rolle), den ich als Inspiration nutze, um die Stimme der Figur zu finden. Tatsächlich ist John nicht weit von Harrison Ford weg, Hobie habe ich allerdings mit Ernest Borgnine (in seiner Rolle des Dominic Santini aus der TV-Serie Airwolf) besetzt. Zu viel will ich da aber gar nicht verraten, denn ich will euch nicht eure eigenen Bilder im Kopf wegnehmen. Sekoya als Indianerin und Piccoli als ehemaligen Konzern"sklaven" habe ich natürlich um des Settings Willen eingeführt.


    Ist der weisse Wurm des Transitfeldes der Weisses Loch Theorie entnommen?

    Nein. Die gesamte Fortbewegung wurde von meiner 80er-Jahre-Plasma-Entladungskugel inspiriert. ;-) Das Universum ist die Glaskugel, wir leben an der Oberfläche, im jenseits der normalen Raumzeit existierenden "Kerns" befindet sich die exotische Energie, die unterhalb der Realität und angezogen von Massen (genau wie die Plasmastreifen von Fingern) hin und her tanzen. Deshalb sind alle Transitfelder auch neben Sonnen und nicht beliebig im All verteilt. Die stabilen Energiefilamente, also die, die zuverlässig zwischen zwei Massequellen hin und her zucken, werden zum Reisen genutzt. Daher: Je größer die Sonne, desto mehr Transitfelder. Will man eines der Exo-Energiefilamente hervorrufen, muss man sie erst im All erspüren (dafür werden die Strukturtaster genommen, die die durchlässigen Stellen in der Wirklichkeit ausmachen, wo am ehesten so ein Energie-Wurm auftauchen kann), danach muss man seine eigene Masse extrem erhöhen, um vom "weißen Wurm" geschnappt zu werden (dazu dienen die Masseprojektoren).

  • Nein. Die gesamte Fortbewegung wurde von meiner 80er-Jahre-Plasma-Entladungskugel inspiriert. ;-) Das Universum ist die Glaskugel, wir leben an der Oberfläche, im jenseits der normalen Raumzeit existierenden "Kerns" befindet sich die exotische Energie, die unterhalb der Realität und angezogen von Massen (genau wie die Plasmastreifen von Fingern) hin und her tanzen. Deshalb sind alle Transitfelder auch neben Sonnen und nicht beliebig im All verteilt. Die stabilen Energiefilamente, also die, die zuverlässig zwischen zwei Massequellen hin und her zucken, werden zum Reisen genutzt. Daher: Je größer die Sonne, desto mehr Transitfelder. Will man eines der Exo-Energiefilamente hervorrufen, muss man sie erst im All erspüren (dafür werden die Strukturtaster genommen, die die durchlässigen Stellen in der Wirklichkeit ausmachen, wo am ehesten so ein Energie-Wurm auftauchen kann), danach muss man seine eigene Masse extrem erhöhen, um vom "weißen Wurm" geschnappt zu werden (dazu dienen die Masseprojektoren).

    Ah, das macht das Ganze doch noch leichter vorstellbar. Bis auf die Frage wie man steuert wo man raus kommt ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Okay, also die Erklärungen über die Fortbewegungsenergie habe ich auch nach zweimaligen lesen nicht wirklich verstanden. :o Macht aber auch nix. Das nehme ich einfach so hin. Ansonsten gefällt mir das Setting. Ist auch angenehm ausgewogen zwischen SF und Western. Ehrlich gesagt fehlen mir nur die Pferde. Haha. Üerrascht bin ich über die vielen Ortsnamen, die an nordamerikanische Städte und Staaten erinnern. Yuma usw.


    Spannend finde ich außerdem, dass es ziemlich politisch daherkommt und auch viel über die Lebensumstände und die Arbeitsverhältnisse rüberkommt. Sehr wichtig ist auch der Vorleser. Der passt. Er müsste zwar für mich die Stimmen nicht ganz so arg darstellen, aber schöne sonore Stimme. Das mag ich. Leider so schön, dass ich bereits zweimal eingeschlagen bin (liegt wirklich nicht an der Geschichte, Bernd :*) und also einiges schon zweimal gehört habe, was mein Tempo drosselt.

  • Jain. Ich habe tatsächlich für viele Figuren, die ich schreibe, anfangs einen Hollywoodschauspieler (ggf. in einer speziellen Rolle), den ich als Inspiration nutze, um die Stimme der Figur zu finden. Tatsächlich ist John nicht weit von Harrison Ford weg, Hobie habe ich allerdings mit Ernest Borgnine (in seiner Rolle des Dominic Santini aus der TV-Serie Airwolf) besetzt. Zu viel will ich da aber gar nicht verraten, denn ich will euch nicht eure eigenen Bilder im Kopf wegnehmen. Sekoya als Indianerin und Piccoli als ehemaligen Konzern"sklaven" habe ich natürlich um des Settings Willen eingeführt.

    Das Setting schreit natürlich nach Vergleichen. Han Solo drängt sich auf. Aber bei den Unterhaltungen denke ich auch mal an die Guardians of the Galaxy. ;) Airwolf kenne ich nicht - aber Ernest Borgnine. Eine Indianerin war dringend nötig, gute Idee.

  • Liebe Karin, ich hatte den gleichen Gedanken wie Du. Auch mich erinnert die Geschichte an die Machtgier der Konzerne und die Ausbeutung der Entwicklungsländer. Dadurch bekommt die Story einen aktuellen Bezug, was sie für mich noch interessanter macht. Die meisten SciFi, die ich bisher gelesen habe, waren mit ihren Gesellschaftsformen und Zeiten so weit von uns entfernt, dass man keinen Bezug mehr zu unserer Gesellschaft ziehen konnte.

    Das war bei mir eher andersrum. Meine SF-Erfahrung ist eher die, dass auch in fernen Welten, auf fremden Planeten, ja sogar mit unmenschlichen Spezies immer wieder ganz menschliche Probleme auch in der Zukunft akutell bleiben. Eigenlich ein bisschen wie Geschichtsbücher nur eben andersrum.

  • Liebe Mithörer und -Leser, lieber Bernd,


    nun, ich bin nicht so der Spacewestern-fan. Ich wünsche mir gerade, dass es eine Zukunft gibt, in der es nicht so zugeht wie in der Gegenwart. Deshalb ist meine Lieblingsserie auch eher Star Trek und dort Next Generation. Ich finde fremde Welten und die Neugier darauf ist auch spannend und für mich spannender als immer wieder Krieg in allen seinen Spielarten. Was ist weiß ich, aber was könnte sein, wenn es nicht nur die Weiterführung dieser Gesellschaft ist. Dazu gehört heutzutage vermutlich zu viel Phantasie, es gibt davon sehr wenig.

    Soweit zur Einordnung meiner Meinung.


    Ich habe am Anfang nicht so recht Interesse gefunden für das Setting weil es mir so bekannt ist. Es sind meist ähnliche Zusammenstellungen. Das mit der Falle hatte ich eigentlich erwartet, sonst wäre die Szene ziemlich sinnlos. Allerdings habe ich angenommen, dass der Waffenverkäufer die Falle gestellt hat, denn passender Weise kamen die Sherifs nach der Geldübergabe und bevor die Ware eingeladen war. Die Summe für den "Leihwagen" wird sicherlich saftig werden.

    Spannend wurde es für mich dann als der Redner ins Spiel kam und damit die Crew in die politischen Verhältnisse integriert wurde, denen sie wohl bisher gut aus dem Weg gegangen sind. Die Art wie sich hier der Kapitän einmischt hat mir gefallen. In anderen Settings hätte er sicher sinnlos rumgeknallt. Richtig spannend ist aber die Rettungsaktion, weil es interessant ist, wie sie das anstellen. DAs es gelingt ist ja sicher, denn es ist ja der erste Teil und wir sind nicht in der Dark Fantasy....

    Die künstliche KI erinnert mich an einige Romane von Andreas Brandhorst. Naja, weiter zurück auch an die Gehirnschiffe von McCaffrey, aber kennt die hier noch jemand? Immerhin ist sie in der Lage die Verrieglung für die Rettung aufzuheben. Ich habe den Befehl nicht wörtlich in Erinnerung, aber ich dachte es sollte keiner raus und rein, denn die Leute, die ausladen rennen ja auch raus. Es war auch nicht klar, dass die KI auf alle hört ohne Code. Die ist also schon weit entwickelt. Sie denkt mit.

    Dann ist es natürlich auch toll, dass da einer an Bord ist, der die passende Person als Freundin hat. Nun musste ich aufhören, wo es gerade spannend ist, aber ich muss noch Mittagessen vorbereiten und da kann ich weiter hören^^.

  • Ach übrigens, komischerweise sehe ich die Indianerin nicht als solche vor mir. Irgendwie gelingt es mir nicht. Für mich ist sie ein Alien, vermutlich, weil in der Crew für mich ein Alien sein muss, korrigiert mein Gehirn das:o

  • Das Setting schreit natürlich nach Vergleichen. Han Solo drängt sich auf. Aber bei den Unterhaltungen denke ich auch mal an die Guardians of the Galaxy. ;) Airwolf kenne ich nicht - aber Ernest Borgnine. Eine Indianerin war dringend nötig, gute Idee.

    Airwolf kenne ich auch nicht, dafür die Guardians. Und der Vergleich passt hervorragend! Ich finde es sehr schön, dass Piccoli trotz aller Gefahren, die ihm auf Higgins Moon drohen, nicht nur an sich und seine Freunde denkt, sondern so viel Zivilcourage aufbringt, um den Arbeitern dort helfen zu wollen

  • Bis auf die Frage wie man steuert wo man raus kommt

    Das steuert man gar nicht. Die Routen sind festgelegt Dank stabiler Exo-Energiefilamente. Darum haben Transitfelder um eine Sonne immer den Namen der Zielsonne, damit man weiß, wo man landet. Es sei denn, man ist so leichtfertig, ein instabiles Exo-Energiefilament zu nehmen. Dann kann man sonstwo herauskommen.

    ch übrigens, komischerweise sehe ich die Indianerin nicht als solche vor mir. Irgendwie gelingt es mir nicht. Für mich ist sie ein Alien

    Das ist schon gut so. Sekoya ist ja auch ein Alien. Die Peko haben nur eine ähnliche Funktion innerhalb der Reihe wie die Ureinwohner von Nordamerika für den Western. Natürlich sind sie aber keine Indianer.

    Es war auch nicht klar, dass die KI auf alle hört ohne Code. Die ist also schon weit entwickelt. Sie denkt mit.

    Das ist sie. Für John ist Mary-Jane ein Besatzungsmitglied, und niemand weiß so ganz genau, was sie eigentlich alles kann. Vermutlich könnte sie das Schiff auch komplett ohne menschliche Besatzung managen. ;)

    Ich finde es sehr schön, dass Piccoli trotz aller Gefahren, die ihm auf Higgins Moon drohen, nicht nur an sich und seine Freunde denkt, sondern so viel Zivilcourage aufbringt, um den Arbeitern dort helfen zu wollen

    Piccoli ist definitiv einer von den "Guten". Er musste damals ja auch nur von Higgins' Moon fliehen, weil er sich mit dem unterdrückerischen Management angelegt hat.

  • Das ist schon gut so. Sekoya ist ja auch ein Alien. Die Peko haben nur eine ähnliche Funktion innerhalb der Reihe wie die Ureinwohner von Nordamerika für den Western. Natürlich sind sie aber keine Indianer.

    Es ist aber auch die Stimme, die der Vorleser ihr gibt. Sie klingt so wie "Welches Herzblatt hätten sie jetzt gern". Da ich also dabei arbeite stört mich auch, dass der Schepper immer schreit. Da muss ich dann immer regeln...

    Das ist sie. Für John ist Mary-Jane ein Besatzungsmitglied, und niemand weiß so ganz genau, was sie eigentlich alles kann. Vermutlich könnte sie das Schiff auch komplett ohne menschliche Besatzung managen.

    Das wundert mich bei einer KI nicht. Ich finde es immer lustig, wenn Menschen den Computer abschalten, wenn es um komplizierte Steuerung geht. Aber dass sie auch Emotionen interpretieren kann finde ich bemerkenswert.

  • Die künstliche KI erinnert mich an einige Romane von Andreas Brandhorst. Naja, weiter zurück auch an die Gehirnschiffe von McCaffrey, aber kennt die hier noch jemand?

    Jaaaa,mich habe "Ein Raumschiff namens Helva" geliebt!

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)