01 - Buch 1 bis Kapitel 6 (bis Track 43)

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  • So, jetzt habe ich bis einschl. Track 43 gehört: na, das ist ja ein ganz schöner Mist, in den Shepherd Donovan und seine Crew bringt.

    Anfangs war ich ihm gegenüber etwas misstrauisch, aber nachdem Harold John gegenüber erwähnt, dass Shepherd wenigstens ein guter Mann sei, der sich um seine Mitarbeiter kümmert, war ich dann doch beruhigt. Dass er Donovan und die Mary-Jane jedoch für seinen Waffenschmuggel missbraucht, darauf wäre ich nie gekommen.


    Und ausgerechnet Harold ist der Einzige, der bisher unentdeckt an Bord verbleiben konnte. Sehr gut, dass Sekoya das Kom-Gerät von Bord hat mitgehen lassen können. Für Harold wäre es erstmal garantiert sicherer, er würde an Bord bleiben, aber das kommt für ihn nicht in Frage, seinen Freunden nicht zu helfen. Nur gut, dass er wenigstens eine Vertraute noch auf dem Planeten hat, die ihm auch prompt hilft.

    Und noch viel mehr: Harold will nicht nur seinen Freunden helfen, sondern auch den ganzen Planeten vom Joch durch Vulcan befreien. Wer weiß, ob die Waffen, die sich noch an Bord der sympathischen KI Mary-Jane befinden, nicht noch eine Rolle spielen werden.

  • Ihr seid alle schon eifrig dabei - das war mir bis heute nicht möglich, da ich durch eine Hochzeit und andere soziale "Verpflichtungen" :) ein wenig eingespannt war. Aber heute mache ich einen genüßlichen Lesetag und konnte auch hier einsteigen.

    Der Einstieg fiel mir recht leicht, obwohl ich wirklich nie, nie solche SF lese. Mal eine Dystopie und natürlich die Star Wars-Filme sind Pflicht, aber ansonsten habe ich mit SF nicht viel am Hut. Dennoch hat mich die Reihe irgendwie interessiert und Bernds Runden sind immer soo toll - da dachte ich mir, schaue ich doch mal wieder über meinen eigenen Tellerrand. Und bisher hat es sich wirklich gelohnt! Aber verzeiht mir deswegen, wenn ich zu euren Vergleichen nicht viel sagen kann, weil ich keine Ahnung habe, worüber ihr redet. :D


    Donovans Crew bildet ebenfalls eine schöne Mischung: der coole Donovan, der skeptische, aber fähige Hoby (ich hoffe, das ist richtig geschrieben) und die Ärztin Kelly, die im Zweifelsfall auch mal als Scharfschützin einspringt. Und mit Harold, der nun dorthin zurück muss, wo man ihn am liebsten tot sehen würde, haben wir einen weiteren spannenden Charakter.

    Oh ja, die Charaktere gefallen mir auch sehr, auch wenn ich noch bei der Sortierungsphase bin. Wer ist wer. Aber es kommt so langsam, zumindest wenn sie schon eine etwas größere Szene bekommen haben. Ich habe mir zwar die Anfangsbeschreibung durchgelesen, aber so lange ich keine Handlung mit den Personen assoziieren kann, gerät diese Beschreibung dann bei Handlungsbeginn doch schnell in Vergessenheit. Aber gut zum Nachschlagen ist die Vorstellung natürlich trotzdem!


    Und ich denke, Benjamin West werden wir auch nicht das letzte Mal begegnet sein. Ich fand es klasse, wie Donovan die ganze Situation zwischen dem Sheriff und West bzw. den Zuhörern deeskaliert hat.

    Benjamin West fand ich auch toll! So bekommt man direkt einen Einblick in die politische Lage und kann sich langsam zurecht finden. Ich denke ebenfalls, dass wir nochmal von ihm hören/lesen werden. Vielleicht kann er John auch irgendwann mal auf seinen Missionen helfen. West hat bestimmt einige sehr nützliche Kontakte!


    Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der "grösser gewordenen" Mission und vor allem auch wie sich das Zwischenmenschliche (der Einfachheit halber bleib ich trotz Außerirdischer in der Mannschaft mal bei dem Begriff ;)) weiter entwickelt, das find ich immer spannend wenn eine Geschichte mit einer funktionierenden Gruppe anfängt.

    Vor allem habe ich das Gefühl, dass die Crew sich auch bald schon vergrößern könnte. Aber ja, die Gruppe ist an sich schon eingespielt, aber in der Charaktervorstellung wurde ja bereits angedeutet, dass es bspw. zwischen John und Kelly eine Vorgeschichte gibt. Solche Sachen können natürlich mal wieder eine Rolle spielen und so bieten Vorgeschichten, ob nun bekannt oder nicht, doch immer ein tolles Potential, auf das ich mich schon freue. Denn bisher lebt die Geschichte für mich vor allem wegen der Charaktere!


    (wieso war ich die ganze Zeit eigentlich bei James, ohweia rotwerd )

    John, Jack, James... ist doch alles irgendwie das Gleiche und mir ist es beim Lesen noch nicht mal aufgefallen, dass du von James geschrieben hattest. :D


    Auch mich erinnert die Geschichte an die Machtgier der Konzerne und die Ausbeutung der Entwicklungsländer. Dadurch bekommt die Story einen aktuellen Bezug, was sie für mich noch interessanter macht.

    Das gefällt mir auch. So schwingt doch direkt ein wenig mehr mit als pure Unterhaltung. Die Mine ist ein tolles Setting und je mehr wir darüber erfahren, desto interessanter empfinde ich die Lage. Dass wir mit Harold auch eine direkt betroffene Person haben, macht es umso spannender. Hier haben wir einen viel tieferen und persönlichen Einblick. Als er von seiner Kontaktperson erfahren hat, wie die Zustände in den Minen sind, wusste ich auch sofort, dass Harold nicht einfach nur seine Crew retten will. Er ist eine gute Seele und will natürlich helfen. Das verspricht sehr spannend zu werden!


    Okay, also die Erklärungen über die Fortbewegungsenergie habe ich auch nach zweimaligen lesen nicht wirklich verstanden. :o Macht aber auch nix. Das nehme ich einfach so hin.

    Mach dir nicht viel draus, das ergeht mir wirklich genauso. Aber ich kann das auch hinnehmen und mir reicht eine Unterscheidung in "schnell" und "langsam" und die Spannung kam auch so auf!


    Ich habe am Anfang nicht so recht Interesse gefunden für das Setting weil es mir so bekannt ist. Es sind meist ähnliche Zusammenstellungen.

    Da ging es mir wirklich anders.Gerade weil mir das Setting so bekannt vorkam, fand ich schnell Interesse daran. Aber das kann wirklich daran liegen, dass ich eher selten bis nie im SF-Bereich unterwegs bin. :-*

  • John, Jack, James... ist doch alles irgendwie das Gleiche und mir ist es beim Lesen noch nicht mal aufgefallen, dass du von James geschrieben hattest. :D

    Gefühl in jedem zweiten Western heißt der Held John, Jack oder James. ^^

  • Okay, ich versuche das mit der Fortbewegung nochmal, denn das ist wirklich anders als in vielen anderen Settings, wo mit Dingen wie Hyperraum oder Subraum gearbeitet wird (Schiffe also einfach nur "ganz schnell" fliegen). Aaalso:


    Stellt euch das Universum als Oberfläche eines Balls vor - Luftballon, Fußball, egal. Auf dieser Oberfläche gibt es ganz viele Sonnen, die - das ist ja allgemein bekannt - extrem massereich sind (schwer). Zumindest im Vergleich zu Planeten. Unsere Sonne beispielsweise ist 1,9884 · 1030 kg schwer. Unsere Erde nur 5,974 · 1024 kg. Das sind sechs Nullen weniger. Und unsere Sonne ist noch nicht mehr besonders groß im galaktischen Vergleich. Ein geniales Schaubild gibt es hier: https://de.wikipedia.org/wiki/…media/File:Star-sizes.jpg


    Aber ich schweife ab.


    Weiter: Im Zentrum des Balls brodelt (das ist meine Erfindung) eine "exotische Energie". Die streckt immer wieder ihre "Finger" nach der Innenseite des Balls aus. Das sind die sogenannten Exo-Energiefilamente (exo für exotisch, Filament ist nur ein tolles Wort für eine "fadenförmige Struktur"). Weil das so wissenschaftlich klingt, nennen die Frachtflieger im Frontiersverse die Dinger lieber "weiße Würmer". Die werden von großen Massen (ergo: Sonnen) angezogen und pochen dort sozusagen "von innen" an die Oberfläche des Balls, also unsere Realität. Das sieht dann so aus: https://images-na.ssl-images-a…I/51SMU4RhaQL._SX466_.jpg (Das ist so eine Plasma-Entladungskugel, wie ich sie selbst besitze. Meine Inspiration.)


    Es gibt dabei drei Arten von Exo-Energiefilamenten. 1) Die statischen. Die bleiben immer an einer Sonne hängen. 2) Die stabilen. Die zucken immer von einer Sonne zu einer zweiten und zurück. Diese werden zum Reisen genutzt, denn sie können unfassbare Strecken binnen Sekunden zurücklegen. 3) Die instabilen. Die zucken wild zwischen Sonnen umher. Wenn du an Punkt A von dem Filament erwischt wirst, kann es dich an Punkt B, C, D oder X rauswerfen. Extrem unschön!


    Wir klappt das Reisen nun technisch? Grundlage ist die Peko-Technologie, die die Menschen bekommen haben. Schritt 1: Man fliegt zu einer Sonne, die bekanntermaßen über stabile Exo-Energiefilamente verfügt (das haben die Menschen im Laufe der Jahrzehnte durch Trial-und-Error herausgefunden, sofern sie nicht Peko-Raumkarten genutzt haben ;-) ). Schritt 2: Man ortet mit einem sogenannten Strukturtaster nach dem "weißen Wurm", der an unsere Realität klopft. Dann fliegt man dorthin, wo er ist. Meist befinden sich diese Exo-Energiefilamente am gleichen Ort, daher gibt es bekannte und räumlich halbwegs eingegrenzte Transitfelder, innerhalb derer eine Reise von Stern zu Stern möglich ist. Schritt 3: Mithilfe eines Masseprojektor erhöht man die (scheinbare) Masse des eigenen Raumschiffs extrem, sodass das Exo-Energiefilament nach dem Raumschiff tastet, weil es davon angezogen wird. Sobald es die Masse des Schiffs berührt hat, wird ein "Zucken" ausgelöst, das dafür sorgt, dass das Filament von einem Stern zum nächsten wechselt. Dort schaltet sich automatisch der Masseprojektor des Schiffs wieder aus und man wird "ausgespuckt".


    Klarer? :-) Wenn nicht, tut's auch die Vorstellung: Es ist ein zeitloser Jump von festgelegten Punkten an Sonnen aus. :-)