02 - Buch 1 ab Kapitel 7 (ab Track 44)

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  • "Star Wars" ist ein Märchen im Zukunftsgewand. Ritter, Prinzessinnen, schwarze Finsterlinge. Mehr war es nie. Darum nennt man es gemeinhin auch nicht "Science Fiction", sondern "Space Opera". Mit jaulenden Raumschiffen im All und blitzenden Lasern kann ich leben, die gehören zu einer Saga, die sich in der Tradition von "Flash Gordon" sieht, einfach dazu. Mich stören da eher ungare Drehbücher.

    :five: Genau meine Meinung.

  • Doch Kurven sind machbar, da die Steuerdüsen ja aussermittig sitzen, aber man rollt nicht aus sondern muss wieder mit der anderen Seite gegensteuern.

    Aber bleibt der Vorwärtsschub dabei nicht erhalten? Kann ich wirklich bei - keine Ahnung - 40.000 Metern pro Sekunde "links abbiegen"? Oder fliege ich dann nicht einfach nur quer gestellt weiter in die ursprüngliche Richtung? (Ich stelle mir vor, dass man für effektive Richtungswechsel möglichst langsam sein muss, aber erneut, ich mag irren. Vielleicht sind die Kurven, die man fliegt, auch nur einfach extrem groß. ;) )

    Die Kurven sind sehr gross, wie bei den aktuellen Supertankern ;) der Hauptschub bekommt durch die Steuerdüsen ja auch einen neuen Vektor, der wird ja nicht ausgeschaltet, und der schiebt das Raumfahrzeug in die Richtung in die die Nase zeigt also geht ein quer fliegen nur solange die Steuerdüsen einer Seite mit Schub geben. Vielleicht kann man es mit dem Grinding von Ralleyautos auf Schotter vergleichen, wenn die um die Kurve wollen rutschen sie ein Stück noch quer gestellt in die vorherige Richtung bis der Schub vom Motor grösser wird als die abnehmende Fliehkraft und es wieder in Richtung Motorhaube weiter geht.

    Die genaue Physik dahinter geht in den Bereich der Vektoren und Kräfte- und Geschwindigkeitsverteilungen und ist weniger anschaulich ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • der Hauptschub bekommt durch die Steuerdüsen ja auch einen neuen Vektor, der wird ja nicht ausgeschaltet, und der schiebt das Raumfahrzeug in die Richtung in die die Nase zeigt also geht ein quer fliegen nur solange die Steuerdüsen einer Seite mit Schub geben.

    Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Das klingt total logisch. Dreh die Nase, dreh die Primärschubdüsen. Ha! Ich kann endlich wieder Kurven im All fliegen! (Ich sehe schon, ich muss dich vor dem nächsten SF-Projekt als Weltraum-Expertin anheuern. ;) ) Also, an alle: Wenn sich die Mary-Jane im All auf der Stelle dreht, um dem Feind die Schokoladenseite (den gepanzerten Bug) zu zeigen, hat John vorher den Primärschub abgeschaltet. ;)

  • Also, an alle: Wenn sich die Mary-Jane im All auf der Stelle dreht, um dem Feind die Schokoladenseite (den gepanzerten Bug) zu zeigen, hat John vorher den Primärschub abgeschaltet. ;)

    Ah, so funktioniert das! Das habe ich mich nämlich später (Spoiler) gefragt, wie das Drehen bei gleicher Flugrichtung funktionieren soll! Die Düsen machen es! :nachdenk:

  • der Hauptschub bekommt durch die Steuerdüsen ja auch einen neuen Vektor, der wird ja nicht ausgeschaltet, und der schiebt das Raumfahrzeug in die Richtung in die die Nase zeigt also geht ein quer fliegen nur solange die Steuerdüsen einer Seite mit Schub geben.

    Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. Das klingt total logisch. Dreh die Nase, dreh die Primärschubdüsen. Ha! Ich kann endlich wieder Kurven im All fliegen! (Ich sehe schon, ich muss dich vor dem nächsten SF-Projekt als Weltraum-Expertin anheuern. ;) ) Also, an alle: Wenn sich die Mary-Jane im All auf der Stelle dreht, um dem Feind die Schokoladenseite (den gepanzerten Bug) zu zeigen, hat John vorher den Primärschub abgeschaltet. ;)

    Naja ne Expertin bin ich nicht, leider, hab das Studium abgebrochen, aber ich hab mich eigentlich schon immer mit solchen Themen beschäftigt, und war auch schon als Knirps ein "Warum?" Kind ;) Und ich lese gerne wissenschaftliches nebenher um meinen Kopf zu fordern (auch wenn das mom zugegeben weniger geworden ist durch die Kinder).

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Also, an alle: Wenn sich die Mary-Jane im All auf der Stelle dreht, um dem Feind die Schokoladenseite (den gepanzerten Bug) zu zeigen, hat John vorher den Primärschub abgeschaltet. ;)

    Ah, so funktioniert das! Das habe ich mich nämlich später (Spoiler) gefragt, wie das Drehen bei gleicher Flugrichtung funktionieren soll! Die Düsen machen es! :nachdenk:

    Wie die Eiskunstläufer wenn sie vom vorwärts Laufen mit ner halben Drehung zum rückwärts Laufen über gehen. Der Schwung bleibt erhalten aber der Körper ist anders herum. 😉

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Mich würde interessieren, ob unser Helden überhaupt das Cowboy-Genre kennen und sich damit identifizieren. Und ob sie die Ursprungsorte kennen?

    Eher nein und eher nein, lautet die Antwort. Die Kolonieschiffe der Menschen haben die Erde vor 300 Jahren verlassen und eigentlich interessiert sich niemand mehr für diesen Planeten. Ebenso wenig, wie sich der kleine Handwerker in New Berlin, Texas für die deutsche Hauptstadt interessiert. (Und New Berlin wurde erst vor 150 Jahren gegründet.)

  • P.S.: Und auch von mir gute Besserung! So ein Trimm-Dich-Fahrrad ist immer ein super Ort, um Hörbücher zu hören. ^^ Aber ich gestehe, dass ich auch lieber einfach im Sessel hänge. Bzw. ich lese ja sowieso viel lieber als zu hören, weil es mir schlichtweg leichter fällt, die Informationen einer Geschichte aufzunehmen, wenn ich sie vor mir sehe und in meiner Geschwindigkeit verarbeite.

  • Puh, ihr seid alle so schnell. Ich bin ja krank zuhause. Aber da ich mit einem Arm weder putzen, noch autofahren, noch kochen, noch in der Sonne liegen kann (wegen der blöden Schiene am rechten Arm) hinke ich total hinterher. Das sind nämlich meine bevorzugten Tätigkeiten mit Hörbuch. Und sonst schlafe ich immer ein. rotwerd

    Ach du Arme! Ich wünsche Dir gute Besserung!

  • Was mir gefällt sind die Reden. Sie sind kurz und knapp und haben einen sehr überlegten Inhalt. (Reden sind das, was mich über den ersten Band Perry R. nicht hinaus gebrachthat.)

    Ich finde Dialoge schon sehr wichtig. Sie transportieren gut Informationen, wecken Empathie, machen Tempo. Dabei kommt es nicht unbedingt auf die länge an, aber nur mit Beschreibungen finde ich Texte oft ziemlich langatmig.

    Ich finde, dass es auf die Qualität der Reden ankommt. Es kann ein belangloses Plaudern sein, um die Seiten zu füllen, worauf ich auch verzichten kann. Dann gibt es aber auch Reden und Diskussionen, die mehr über die Denkweisen der jeweiligen Protagonisten verraten. Die finde ich sehr wichtig. Sie verraten genauso viel über einen Charakter wie die Beschreibungen seiner Gedanken und zeigen noch gleichzeitig, wie er auf andere Personen und deren Lob bzw. Kritik reagiert.

  • Bzw. ich lese ja sowieso viel lieber als zu hören, weil es mir schlichtweg leichter fällt, die Informationen einer Geschichte aufzunehmen, wenn ich sie vor mir sehe und in meiner Geschwindigkeit verarbeite.

    Ich definitiv auch. Ich weiß nicht, ob die Hörbücher eins zu eins mit dem Printtext übereinstimmen, aber ich finde, dass mir viele Informationen entgehen, wenn ich ein Hörbuch höre anstatt es zu lesen. Aber wahrscheinlich lässt meine Konzentration beim Hören nach einer Weile nach. Ich lerne auch besser, wenn ich es lese anstatt es zu hören.

  • Zu den Reden:

    Für mich macht es ja immer die Mischung. :D Es gibt Bücher, da nimmt die wörtliche Rede so überhand, dass die Personen teils Monologe halten, um irgendwelches Hintergrundwissen zu erklären. Sowas finde ich ermüdend und habe das lieber im Fließtext. Auf der anderen Seite finde ich Reden super, wenn es darum geht, die Handlung zu erklären oder voranzutreiben, weil sie dann ein auflockerndes Element sind.

  • Wenn ich wissenschaftlich arbeite, dann lese ich auch lieber. Beim Hören schalte ich oft zurück und höre noch mal. Hörbücher sind einfach die Möglichkeit, langweilige Aufgaben Besser zu nutzen. Ich bin nun mal keine Hausfrau und alles was mit Haushalt zu tun hat ist notwendiges Übel, das mache ich aber in dem Moment gern wo ich ein spannendes Hörbuch habe, da mache ich dann ganz gründlich sauber oder koche was kompliziertes :)

  • Wie die Eiskunstläufer wenn sie vom vorwärts Laufen mit ner halben Drehung zum rückwärts Laufen über gehen.

    Eins kannst du jedenfalls super, wie ich finde: anschauliche Beispiele geben. :)

    Danke, ich war früher in meiner Familie die einzige wissenschaftlich interessierte und da musste ich zum erklären oft nach alltagsähnlichleiten suchen um Sachen zu veranschaulichen. und heute bei meinen neugierigen Kindern ist das nicht anders ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)