04 - Buch 2 ab Kapitel 7 (ab Track 44)

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  • Ich habe ja gesagt, er ist der nette mit dem Herz auf dem richtigen Fleck und die Parallelen zu den genannten Kapitänen, aber wir leben doch ein paar Jährchen später und ich würde mich freuen, wenn so eine mindestens gleichwertige Partnerin dabei wäre.

    Es ist wie in den Western, dort kommen Frauen eher in eher untergeordneten Rollen vor. Das hier ist ja auch ein Mix aus SciFi und Western. Allerdings betrachte ich Kelly schon als fast gleichwertig. Sie ist top in ihren Spezialgebieten (Schütze, medizinische Versorgung), und John hält viel von ihrer Meinung. Sie hat nur noch nicht die Erfahrung, die John aufbringt, aber ich kann sie mir gut als seine Stellvertreterin vorstellen.

  • Du hast die Szene nicht mehr im Kopf, in der das Riesenschiff vom Oberbösen getroffen wird? Das war doch die eindrucksvollste im ganzen Film. (Im Kino zumindest.) Ich fand ja viel an dem Film Murks, aber dieses Bild war großartig inszeniert.

    Oh Gott, vielleicht habe ich jetzt die richtige Szene im Kopf, aber ich weiß gerade noch nicht mal mehr, zu welchem der Filme diese Szene überhaupt gehört. Am eindrucksvollsten waren für mich eh die Inselszenen, weil ich die Skelligs vor drei Jahren (?) erst selbst besichtigt habe und das ein toller Tagesausflug in einem tollen Urlaub war. (Jeden Tag aufwachen und das erste, was ich sah: die Skelligs!) Also, ja, keine Ahnung, nein, ich weiß nicht mehr so genau, welche Szene das war. Asche über mein Haupt! rotwerd


    Ein wenig ärgert mich, dass alle Ideen immer von ihm kommen. Er hat eine tolle Mannschaft. Wie wäre es, wenn einmal ein anderer zum Beispiel auch eine Frau, die ne Menge, kann eine Idee hätte?

    Ich verstehe schon, was du meinst, habe das aber nicht so empfunden. Ich finde, John bespricht sehr viel mit seiner Mannschaft und die Ideen entwickeln sich eher gemeinschaftlich. Dass viele Impulse von ihm auskommen, ist wohl seinem Status als Captain geschuldet. Ansonsten bin ich mit dem Frauenverhältnis in diesem Roman sogar ziemlich einverstanden. ;)

  • Deshalb ärgert mich auch diese Hauchstimme und eine Generalin, die im Abendkleid auf der Brücke steht wie bei Star Wars.

    Haha, in dem Punkt sind wir uns absolut einig. Holdo fand ich, bei allem Guten, was mit ihr beabsichtigt war, eher misslungen. (Und militärisch auch nicht unbedingt auf der Höhe. Auf die Ramm-Attacke hätte sie ja mal 60 Minuten früher im Film kommen können. Aber gut, ihre Gegner waren ja noch dämlicher, indem sie sich als völlig unfähig erwiesen, diese verkrüppelte Fluchtflotte zu schnappen.)

  • ich würde mich freuen, wenn so eine mindestens gleichwertige Partnerin dabei wäre.

    Ich verstehe, was du meinst. Und ich bin auch eigentlich ziemlich sicher, dass im Persönlichen jede Frau an Bord John das Wasser reichen kann. Letztlich stellen ja sowohl Kelly als auch Sekoya den Echo-Raum dar, an dem John ständig seine Entscheidungen prüfen muss. Denn wenn ihm einer sagt, dass er was falsch macht, dann die Frauen und nicht Hobie oder Piccoli. Aber Captain bleibt halt Captain. Adama, Janeway, Picard, Holdo - niemand lässt in operativen Entscheidungen gleichwertige Partner zu. Wer nicht das Selbstbewusstsein hat, eine Mannschaft zu führen, der sollte besser kein Captain werden, sondern nur der Erste Offizier. :)

  • Wer nicht das Selbstbewusstsein hat, eine Mannschaft zu führen, der sollte besser kein Captain werden, sondern nur der Erste Offizier. :)

    Das ist bei allen Führungspositionen das gleiche, egal ob sie von einem Mann oder einer Frau besetzt werden. Nur alleine Erfahrungen reichen da nicht aus. Man braucht auch ein gewisses Maß an Stärke, Sorgfaltspflicht und Selbstbewusstsein, und vor allem den Willen zu seinen Entscheidungen zu stehen, egal ob sie im Endeffekt richtig oder falsch waren. Das machen die Führungsqualitäten aus.

  • Oha, dieser zweite Teil war nochmal extrem spannend. Woher kam Pearce nur so schnell wieder her? Hatte John nicht zuvor ausgerechnet, dass sie zuviel Vorsprung hätten, um nochmal eingeholt zu werden? In jedem Fall ist die Dame ganz schön hartnäckig und leider geht das Ganze jetzt schon weit über Pflichterfüllung hinaus, für sie ist das inzwischen eine persönliche Angelegenheit geworden - was wiederum nicht sehr professionell ist.


    Na super, da sind die Mary-Jane plus die 40 Frachter noch nicht mal in den Badlands angekommen, aber die Mary-Jane ist schon entsprechend stark beschädigt. Ich habe echt damit gerechnet, dass ihnen ihr Frachter demnächst um die Ohren fliegt. Sie hatten ja wirklich keine andere Chance, als nach Port Royal zu fliegen, um dort nach Ersatzteile zu sehen.


    Als Hobie erwähnte, dass er seinerzeit noch mit Sturgess einem Piraten geholfen hat, war ebenfalls mein erster Gedanke, ob hier vielleicht ein Gefallen eingefordert werden könnte. War leider nichts, wenn der Typ nicht mehr lebt.


    Bei dem Ersatzteilhändler hatte ich die ganze Zeit mit irgendeinem Zwischenfall gerechnet, aber dass er hinter Johns Rücken Piraten losschickt, nach den verschwundenen Frachter zu suchen, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Vielleicht hätte John ihm doch von dem Patrouillenschiff mit Pearce erzählen sollen, welches in der Nähe des Transits hing. Andererseits hätte der Händler sich die Chance sicherlich dennoch nicht entgehen lassen, herauszufinden, woher die Sternmetallwaffe stammen könnte, die ihm John im Tausch angeboten hat.


    Nur ein Glück, dass Captain Red ein alter Bekannter von Aleandro ist und es Donovan schafft, Red für seine eigenen Ziele einzuspannen. Die 5 bzw. 6 Schiffe samt Inhalt sind zu verschmerzen, denke ich, denn dass alle 40 Frachter ihr Ziel in Trenton erreichen würden, war eh mehr als ungewiss. Und wer weiß, wozu die "Kooperation" mit Red noch nützlich sein wird.


    Und kaum verlassen die Frachter die Badlands wartet auch schon wieder Pearce auf sie! Jetzt stellt es sich doch als Vorteil heraus, dass sie Red bei sich haben.

    Die Entscheidung, die Silberstern in das Hauptschiff des Unionsmilitärs zu steuern, war ein wahrer Husarenstreich. Und besser ein Schiff mit Inhalt verlieren, als alle restlichen Frachter plus die Mary-Jane abgeschossen zu bekommen.


    Aber klar, John hat schon recht, das Ganze hat einen ganz schalen Beisgeschmack, denn das alles hat jetzt schon zu viele Tote gekostet. Hobie bringt das später genau auf den Punkt: Donovan kann eigentlich gar keinen Rückzieher mehr machen, denn er steckt inzwischen schon viel zu tief drin im Kampf der Unabhängigkeitsbewegung. Sich irgendwo unter einem Stein zu verstecken, würde ja auch bedeuten, so gut wie keine Geschäfte mehr machen zu können und damit kommt auch kein Geld rein, mit dem er seine Mannschaft und sich unterhalten könnte.

    Und Johns Mannschaft hat eine ganz klare Haltung - aber sie können immerhin später nicht behaupten, dass John sie nicht eingehend vor den Gefahren gewarnt hätte :totlach:


    Im Epilog begegnen wir wieder den Cutter-Geschwistern; nun wissen wir endlich, wo sie sich gerade rumtreiben. Pearce ist dermaßen von Rache zerfressen, dass sie den beiden natürlich bereitwillig Auskunft gibt.

  • Nun ja, Freehold ist ein wichtiger Stützpunkt der Konföderation, und West ist ja einer der führenden Köpfe dieser Bewegung. Dass er dort mal vorbeischaut, ist so abwegig nicht.

    Ich fände es eher verdächtig, wenn West sich dort nicht blicken lassen würde, nachdem er anfangs so viel Laufarbeit für die Unabhängigkeit auf sich genommen hat.


    Die Unabhängigkeitsbewegung kann sich also glücklich schätzen, so viele Waffennun zu haben.

    Ich denke auch, dass die Bewegung wirklich zufrieden sein kann mit dem, was John nach Trenton retten konnte und ich denke, Langdon und West war eh klar, dass sie mit Verlusten rechnen mussten.


    Siehat ihre Situation sich auch ein wenig selbstzuzuschreiben. Sie hätte Johnnicht ein weiteres Mal auflauern müssen und konnte damit rechnen, dass er sichzur Wehr setzt.

    Eben - und John hat sie bei ihrem ersten Zusammenstoß auch ausführlich gewarnt, dass er zurückschießen wird, wenn sie angreift.


    Ach John, ob er sich mit seiner Machotourwirklich was Gutes getan hat… Gefühlt verbünden sich alle seine alten Feinde.Wenn das bis Band 6 so weitergeht, wird das eine spannende Endschlacht.

    Das dachte ich auch, dass die Schar seiner Feinde allmählich immer größer wird :o


    John und Pearce stehen sich eigentlich in nichts nach: John kann sich nicht beherrschen und lässt sich von einer blauen Uniform zu seinen Machosprüchen hinreißen, aber Pearce kann auch nicht über ihren Schatten springen und ihrerseits seine Provokation nicht einfach hintenanstellen, sondern ist dafür bereit, Schiffe und Menschenleben auf Spiel zu setzen.

  • Oha, dieser zweite Teil war nochmal extrem spannend. Woher kam Pearce nur so schnell wieder her? Hatte John nicht zuvor ausgerechnet, dass sie zuviel Vorsprung hätten, um nochmal eingeholt zu werden? In jedem Fall ist die Dame ganz schön hartnäckig und leider geht das Ganze jetzt schon weit über Pflichterfüllung hinaus, für sie ist das inzwischen eine persönliche Angelegenheit geworden - was wiederum nicht sehr professionell ist.


    Na super, da sind die Mary-Jane plus die 40 Frachter noch nicht mal in den Badlands angekommen, aber die Mary-Jane ist schon entsprechend stark beschädigt. Ich habe echt damit gerechnet, dass ihnen ihr Frachter demnächst um die Ohren fliegt. Sie hatten ja wirklich keine andere Chance, als nach Port Royal zu fliegen, um dort nach Ersatzteile zu sehen.

    Für Pearce ist es nur noch rein persönlich. Von ihr werden wir bestimmt noch hören!


    Ich hoffe nicht, dass der Mary Jane irgendwann etwas passiert. Ich habe sie richtig lieb gewonnen!

  • John zeigt richtig Charakter. Er hatte zweimal die Möglichkeit, Pearce vernichtend zu schlagen, aber er verzichtet darauf um nicht unnötig zu töten. Ein schöner Zug von ihm. Auch dass er jetzt Stellung auf Seiten der Aufständischen bezieht zeigt, dass er nicht nur ein Gauner ist, der an seinen eigenen Vorteil und den seiner Crew denkt, sondern jemand, den das Schicksal ihm fremder Menschen nicht kalt lässt.

    Irgendwie schätzt er, das Pearce so eine hartnäckige und starke Gegnerin ist. Klingt jetzt vielleicht schräg, aber ich spüre da so eine Art Hassliebe zwischen den beiden. Zumindest von seiner Seite. Bei ihr ist es sicher nicht so Positiv gemeint.

  • Irgendwie schätzt er, das Pearce so eine hartnäckige und starke Gegnerin ist. Klingt jetzt vielleicht schräg, aber ich spüre da so eine Art Hassliebe zwischen den beiden. Zumindest von seiner Seite. Bei ihr ist es sicher nicht so Positiv gemeint.

    Ja, einen ähnlichen Eindruck hatte ich auch.

  • Irgendwie schätzt er, das Pearce so eine hartnäckige und starke Gegnerin ist. Klingt jetzt vielleicht schräg, aber ich spüre da so eine Art Hassliebe zwischen den beiden. Zumindest von seiner Seite. Bei ihr ist es sicher nicht so Positiv gemeint.

    Hassliebe? Hass auf jeden Fall, Liebe weiß ich nicht. Ich würde es eher Respekt und Anerkennung für ihre Hartnäckigkeit nennen.

  • Irgendwie schätzt er, das Pearce so eine hartnäckige und starke Gegnerin ist. Klingt jetzt vielleicht schräg, aber ich spüre da so eine Art Hassliebe zwischen den beiden. Zumindest von seiner Seite. Bei ihr ist es sicher nicht so Positiv gemeint.

    Hassliebe? Hass auf jeden Fall, Liebe weiß ich nicht. Ich würde es eher Respekt und Anerkennung für ihre Hartnäckigkeit nennen.

    Na ja, ich finde Hassliebe ist ein ganz eigenes Gefühl. Er liebt es, sie zum Gegner zu haben. So würde ich das beschreiben.


    Außerdem lebt eine spannende Geschichte mit Cowboy-Spaceopera doch von starken Widersachern. z.B. Darth Vader - wobei ich Pearce natürlich nicht mit ihm vergleichen würde.;)