06 - Buch 3 ab Kapitel 7 (ab Track 44)

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  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „06 - Buch 3 ab Kapitel 7“ zu „06 - Buch 3 ab Kapitel 7 (ab Track 44)“ geändert.
  • Oh, ich merke gerade, dass ich zu schnell vorpresche, ich werde nach dem Beitrag das Buch erstmal zu Seite legen und frühestens morgen weiterlesen. rotwerd


    Jetzt können wir den Bezug zum Western nicht mehr übersehen! Wir haben ein Fort, dass von Peko / Indianern belagert wird und von Colonel Grant geleitet wird. Irgendwie sagt mir der Name in Bezug auf Western etwas, aber ich weiß nicht, wohin ich ihn stecken soll!


    McDavis zeigt sich von ihrer schlechten Seite. Dass sie etwas versuchen wird war mir klar, aber dass sie einen Fluchtversuch startet und dabei ihre eigenen Crewmitglieder dermaßen gefährdet, hätte ich nun doch nicht erwartet. Gut, dass wir wenigstens sie nicht mehr wiedersehen werden!


    Sekoya hatte endlich ihren großen Auftritt. Dank ihr wurden die Verhandlungen mit den Peko ein Erfolg. Als Prinzessin geboren werden und wie eine zu handeln sind eben zwei verschiedene Sachen. Aber sie hat darin wahre Größe bewiesen. Sie ist eben doch nicht nur das ruhige Crewmitglied, als das ich sie bis jetzt gehalten habe. Und das Unionsmilitär hat mal wieder gezeigt, dass man denen auf keinen Fall trauen kann.


    Kelly ist eine Admiralstochter? Was ist zwischen den beiden vorgefallen, dass sie ihren Vater so sehr fürchtet?


    Lieber Bernd, Deine Beschreibungen des Peko-Schiffes hat mir sehr gut gefallen. Diese Kombination aus Organischem und Metallischem finde ich genial. Wie kann man sich diese Hybridtechnologie vorstellen? Organisches Gewebe stirbt doch im Weltraum durch die Kälte und die Strahlung sofort ab. Es gibt zwar Einzeller und Kleinstlebewesen, die unter extremen Umweltbedingungen überleben können, aber doch keine größeren Organismen, und dann auch nicht im All.

  • Wie kann man sich diese Hybridtechnologie vorstellen? Organisches Gewebe stirbt doch im Weltraum durch die Kälte und die Strahlung sofort ab.

    Ich gehe davon aus, dass die Schiffe eine harten Außenschale haben, irgendwas zwischen Metall und Schildkrötenpanzer. Die organischeren Komponenten liegen eher innen. Abgesehen davon darf man wohl annehmen, dass eine Hochkultur wie die Peko biotechnologische Möglichkeiten besitzt, die wir Menschen uns gegenwärtig noch nicht vorstellen können. Vielleicht gibt es Zellstrukturen, die eben nicht auf Kohlenstoffbasis existieren und daher robuster sind. Der Weltraum ist weit und wunderbar, und schließlich sind die Peko nicht auf irdische Biologie beschränkt.

  • Es wird ja schon diskutiert, ob es nicht Leben auf Siliziumbasis anstatt Kohlenstoff auf anderen Planeten gibt. Auf alle Fälle finde ich es toll, dass die Peko so im Einklang mit der Natur leben, dass sie sie sogar in der Raumfahrt mit einbeziehen. Oder interpretiere ich hier Zuviel hinein, vielleicht wegen der grünen Haut?

  • Auf alle Fälle finde ich es toll, dass die Peko so im Einklang mit der Natur leben, dass sie sie sogar in der Raumfahrt mit einbeziehen. Oder interpretiere ich hier Zuviel hinein, vielleicht wegen der grünen Haut?

    Nein, das ist schon richtig. Die Peko sind im Kern eine sehr friedfertige, neugierige, wanderlustige und ihrer Umwelt bewusste Spezies. Allerdings haben zweihundert Jahre Ärger mit den Menschen da auch einiges verändert, weswegen halt ein paar nun eher wütend und kriegerisch drauf sind. Mehr dazu gibt es in Band 5. ;)

  • Dann lag ich ja doch richtig. 200 Jahre können viel verändern, da ist es eher ein Wunder, wenn es nur „ein paar“ sind. Ich freue mich schon auf Band 5!

  • ok, ich hab diesen Absch itt nun auch endlich durch. Ich hinke hinterher, aber Mittwoch sind die Ferien zu Ende, da sollte es besser werden.

    Was mir an diesen Büchern gefällt ist das die Lösungen nicht immer die klassischen, ausgelutschten Wege gehen. Und auch der Zufall spielt eine große Rolle, wobei er nicht unglaubwürdig wird, das ist ein nicht einfacher Drahtseilakt.

    Sowohl im Guten (schwer zu knackende Tür wird von der Gegenseite geöffnet) wie auch im schlechten (Davis befreit sich und macht Rabatz) sind es die kleinen Sachen die nicht nach Plan laufen und das ganze, trotz recht schlichter Handlung (nicht negativ gemeint!) Spannend halten. Auch das finde ich bisher an den Büchern sehr angenehm, es sind nicht die grossen Heldentaten die angestrebt werden sondern "normale", nachvollziehbare Missionen. Ich hab auf jeden Fall Spass am hören.

    Das die Mission auch noch, trotz anderer Wege, erfolgreich war rundet das ganze schön ab. Und die Charaktere wachsen nicht nur, sie wachsen mir auch ans Herz. Auch wenn ich immer noch zu nicht allen ein Bild vor augen habe, aber es wird langsam.

    Fenli ka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Freut mich, dass ich bisher inhaltlich den richtigen Tonfall treffe. Es war mir wichtig, dass auch die Operationen ein wenig "bodenständig" bleiben, wobei die Sprengung des Forts nun schon eine ziemlich große Sache für die Konföderation ist, auch wenn es nach einem Nebenschauplatz klingt.

    Auch wenn ich immer noch zu nicht allen ein Bild vor augen habe, aber es wird langsam.

    Wenn du Hilfestellung brauchst: Ich habe ganz gute Bilder im Kopf (bzw. auf der Festplatte ;) ).

  • Freut mich, dass ich bisher inhaltlich den richtigen Tonfall treffe. Es war mir wichtig, dass auch die Operationen ein wenig "bodenständig" bleiben, wobei die Sprengung des Forts nun schon eine ziemlich große Sache für die Konföderation ist, auch wenn es nach einem Nebenschauplatz klingt.

    Auch wenn ich immer noch zu nicht allen ein Bild vor augen habe, aber es wird langsam.

    Wenn du Hilfestellung brauchst: Ich habe ganz gute Bilder im Kopf (bzw. auf der Festplatte ;) ).

    Danke, aber ich komm schon dahin, wenn auch langsam. Das ist halt der Haken wenn man erst startet wenn die Figuren bereits etabliert sind.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich hinke hinterher, aber Mittwoch sind die Ferien zu Ende, da sollte es besser werden.

    Also das sehe ich eher weniger. ;) Wir sind jetzt gerade mal in unserer zweiten Woche und das die Runde sich auf drei Wochen ausdehnen wird, war aufgrund des Leseumfangs klar. Also setze dich nicht unter Druck, es ist alles mehr als im Rahmen! :-*

  • Was mir an diesen Büchern gefällt ist das die Lösungen nicht immer die klassischen, ausgelutschten Wege gehen. Und auch der Zufall spielt eine große Rolle, wobei er nicht unglaubwürdig wird, das ist ein nicht einfacher Drahtseilakt.

    Sowohl im Guten (schwer zu knackende Tür wird von der Gegenseite geöffnet) wie auch im schlechten (Davis befreit sich und macht Rabatz) sind es die kleinen Sachen die nicht nach Plan laufen und das ganze, trotz recht schlichter Handlung (nicht negativ gemeint!) Spannend halten. Auch das finde ich bisher an den Büchern sehr angenehm, es sind nicht die grossen Heldentaten die angestrebt werden sondern "normale", nachvollziehbare Missionen.

    Genau das mag ich auch daran. Meistens hat man ja bei SciFi eher die sensationellen Lösungen, wobei die Drehbuch-/Autoren die Fantasie komplett ausleben, aber das entspricht ja meistens nicht der Realität. In der Realität sind es oftmals die kleinen Handlungen und nicht die Heldentaten, die eine Sache entscheiden.

  • Freut mich, dass ich bisher inhaltlich den richtigen Tonfall treffe. Es war mir wichtig, dass auch die Operationen ein wenig "bodenständig" bleiben, wobei die Sprengung des Forts nun schon eine ziemlich große Sache für die Konföderation ist, auch wenn es nach einem Nebenschauplatz klingt.


    Du hast definitiv den richtigen Tonfall getroffen! :)

  • Oh, dieser Band endet gar nicht mit dem Mary-Jane-Satz... Das gefällt mir aber gar nicht. Es fühlt sich so an, als ob ein Crew-Mitglied fehlt.


    Das war ja ein Spiel mit dem Feuer. Dass die sich da herausgewunden haben... Mannomann!

    Dass alle drei Parteien ihren eigenen Interessen folgen, war irgendwie klar. Und John kann wirklich mehr als froh sein, Sekoya an Board zu haben. Ich würde ja gerne wissen, was Sekoya gesagt hat, so dass die Crew raus konnte.

    Schön, dass wir ein wenig mehr von Sekoya und ihrem Volk gelesen haben, auch wenn sie mir immer noch am Fremdesten von allen ist. Ich muss wohl wirklich die Vorgeschichte lesen.


    Mir gefällt es sehr, dass "erfolgreiche" Aktionen immer relativiert werden und so diesmal von Kelly an all die vielen unschuldigen Toten gedacht wird. Krieg ist einfach kein schönes Spiel. Ich würde auch immer für einen gewaltlosen Widerstand sein, wenn man die Wahl hat. Aber manchmal heißt es wohl einfach entweder die oder wir. :/


    Und dann die Bombe am Schluss: Kellys Vater ist ein Admiral! Das kann ja noch zu interessanten Verwicklungen kommen und nun macht auch der Satz in Johns Personenbeschreibung Sinn: verdammt, ich kenne noch nicht Mal ihren Nachnamen. :D

  • Mir gefällt es sehr, dass "erfolgreiche" Aktionen immer relativiert werden und so diesmal von Kelly an all die vielen unschuldigen Toten gedacht wird. Krieg ist einfach kein schönes Spiel. Ich würde auch immer für einen gewaltlosen Widerstand sein, wenn man die Wahl hat. Aber manchmal heißt es wohl einfach entweder die oder wir. :/

    Das ist das schöne an diesem Buch / diesen Büchern. Es gibt keinen allmächtigen Helden, sondern die Heldentaten geschehen in der Gruppe, wobei immer jemand das Gewissen ist und die Gruppe indirekt daran erinnert, dass es auch gewaltfreie Lösungen für Konflikte gibt, die zwar nicht immer zum Erfolg führen, es aber trotzdem wert sind, zuerst in Betracht gezogen zu werden.

  • aber Bernd Perplies ich finde Bilder immer großartig!

    Dann mal als optionales Angebot für diejenigen unter euch, die sie gern hätten: Ein paar Links zu Bildern von den Figuren, wie ich sie mir zu Beginn der Romane gezogen habe (einige Bilder entsprechen nicht 100% den meinen, weil ich sie nicht wiedergefunden habe - ist halt mehrere Jahre her):


    Hobie: https://i.ebayimg.com/images/g/RLAAAOSwLEtYkJxI/s-l300.jpg

    Kelly: https://cdn1.thr.com/sites/def…mes_lee_wall_-_h_2018.jpg

    Aleandro: https://pmcvariety.files.wordp…a.jpg?w=1000&h=563&crop=1

    Piccoli: https://www.readjunk.com/wp-co…2_michaelclarkeduncan.jpg

    Sekoya: (etwas schwer vorstellbar, sie ist halt grün mit bläulichen Lippen): https://media.timeout.com/images/105247587/630/472/image.jpg

  • Bei Sekoya hab ich eine Gamorra mit dem Gemüt von Mantis vor Augen ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ach herrje, ich hatte ja u.a. vermutet, ob ein Peko-Angriff oder das Auffliegen von Kelly der Grund für den Alarm sein könnte, aber das dann auch noch beides zutrifft :o


    Zuerst dachte ich, mensch, die Peko hätten ja auch noch einen halben Tag warten könnten, aber nachdem Kelly und die Anderen aufgeflogen war, war es doch ganz gut, denn sonst wären sie sofort festgesetzt worden; so hatten die Unionssoldaten genug mit der Verteidigung zu tun.


    Diese McDavies ist aber auch ein harter Hund, die nicht so schnell aufgibt - das nötigt mir Respekt ab. Aber wie wenig ihr das Leben ihrer beiden Begleiter bedeutet, war dann doch ziemlich ernüchternd.


    Dass John so eine bunte Truppe als Crew hat, stellt sich diesmal wieder als Glück heraus: letztes Mal kam ihnen die Freundschaft zwischen Captain Red und Aleandro zugute, diesmal die Tatsache, dass Sekoya eine Peko ist und tatsächlich vermitteln kann.


    Bei Grant dachte ich, endlich mal ein Unionsoffizier, der vernünftig ist - aber das war leider falsch gedacht, im Endeffekt hat er doch auch wieder ein falsches Spiel gespielt. Dennoch geht es mir ähnlich wie Kelly, ich konnte die Freude von Aleandro und Hobie nicht so ganz teilen - so viele Menschen sind gestorben.


    Was allerdings Sekoya mit dem Ober-Peko ausgemacht hat, würde mich ja auch interessieren.


    Und im Epilog treffen wir wieder auf alte Bekannte: die Cutter-Geschwister sind nur auf Dingens-Ford angekommen (herrje, jetzt fällt mir gerade nicht mehr der Name des Konföderationsplaneten ein rotwerd) und sind damit John ziemlich dicht auf den Fersen. Und er scheint tatsächlich noch unterwegs zu sein. Ich hatte gehofft, dass die Landung der Cutters nicht unbemerkt bleiben würde und man genauer nachsieht, wer denn da so angeflogen kommt.


    Ach, und noch eines: Kelly ist die Tochter von diesem Robinson? Ich vermute jetzt mal, dass sie mit der "Die Tochter des Admirals", dem Titel von Band 4, gemeint ist.

  • Lieber Bernd, Deine Beschreibungen des Peko-Schiffes hat mir sehr gut gefallen. Diese Kombination aus Organischem und Metallischem finde ich genial. Wie kann man sich diese Hybridtechnologie vorstellen?

    Ja, diese Hybridtechnologie, diese Mischung aus Organischem und moderner Technik hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.


    Nein, das ist schon richtig. Die Peko sind im Kern eine sehr friedfertige, neugierige, wanderlustige und ihrer Umwelt bewusste Spezies. Allerdings haben zweihundert Jahre Ärger mit den Menschen da auch einiges verändert, weswegen halt ein paar nun eher wütend und kriegerisch drauf sind.

    Wen wundert es!


    Oh, dieser Band endet gar nicht mit dem Mary-Jane-Satz... Das gefällt mir aber gar nicht. Es fühlt sich so an, als ob ein Crew-Mitglied fehlt.

    Mir fehlt die Mary-Jane gerade auch ziemlich.


    Schön, dass wir ein wenig mehr von Sekoya und ihrem Volk gelesen haben, auch wenn sie mir immer noch am Fremdesten von allen ist. Ich muss wohl wirklich die Vorgeschichte lesen.

    Interessant fand ich, dass wir ein wenig von den Gründen erfahren, warum John gar nicht gut auf die Peko zu sprechen ist.


    Und jetzt gucke ich die Bilder an.