10 - Buch 5 ab Kapitel 7 (ab Track 46)

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  • okay, das ist vielleicht auch was M ;) ännliches.

    Oha, sind wir da etwa mit Vorurteilen behaftet? Reisen und Familie vereinbart sich schlecht, weil Kinder ein geregeltes Leben vorziehen, aber ich denke es gibt inzwischen viele Frauen, die gerne reisen und auch Truckerfahrerinnen, die auf ihrem Truck zuhause sind. Also ist es eher etwas, wofür sich ein Mensch entscheidet unabhängig davon ob Mann oder Frau. Zumindest in den Ländern, in denen Frauen schon möglich ist so zu leben.

    In dem Fall würde ich das nicht Vorurteil sondern Lebenserfahrung nennen. So fortschrittlich ist unsere Gesellschaft nämlich noch gar nicht. Ja, ich habe mindestens 10 direkte Kolleginnen, die alle kleine Kinder haben und nach einem Jahr alle wieder arbeiten. Viele sogar ganztags. Aber wenn man mit ihnen spricht, bleibt immer noch ein Großteil der Hausarbeit an ihnen hängen und wenn das Kind krank ist, dann bleiben sie zuhause und nicht die Väter. Ein paar Monate Vaterschaftsurlaub reißen das nicht raus.

    Ich stelle mir Kelly vor, mit Kind und Kegel von Planet zu Planet und immer damit beschäftigt, für die Kinder Babysitter zu organisieren, Lehrer zu suchen, ihnen vor dem Schlafengehen vorzulesen während John seinen Job- Kram macht.


    Nö, das finde ich für kleine Kinder keinen passenden Ort und kein passendes Leben. Männer sehen das meist alles etwas einfacher und unkomplizierter. Dass ist in meiner Erfahrung oft so. Im Ernstfall lassen sie die Frauen/Mütter mal machen.

  • Und ich denke auch nicht, dass man diese Raumfrachter-Sache sein Leben lang machen sollte. Irgendwann sollte man sesshaft werden.

    Ein echter Seebär, ein echter Trucker und ein echter Raumpilot sind nur unterwegs zuhause. An einem Ort fällt ihnen die Decke auf den Kopf. Ich kann das schon verstehen. Ich bin zwar auch ein eher sesshafter Mensch, aber in einem anderen Leben wäre ich auch gern mit einem Schiff um den halben Globus gefahren. (Als Trucker sehe ich mich dagegen eher nicht. ;) )

    Dem kann ich mich anstandslos anschliessen. Ich bin immer da zu Hause wo mein Koffer ausgepackt ist. Und für mich sind Menschen sehr viel mehr mein zu Hause als ein Ort. Das klingt jetzt vielleicht komisch für jemanden der ins ehemalige Elternhaus gezogen ist, aber ich könnte auch jederzeit woanders glücklich sein, und für mich alleine würd mir nichts mehr gefallen als einfach zu reisen, immer da zu bleiben wo es einem grade gefällt, solange es gefällt. Aber das ist leider nicht wirklich möglich. Daher sind Bücher auch meine Fluchten.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Oha, sind wir da etwa mit Vorurteilen behaftet? Reisen und Familie vereinbart sich schlecht, weil Kinder ein geregeltes Leben vorziehen, aber ich denke es gibt inzwischen viele Frauen, die gerne reisen und auch Truckerfahrerinnen, die auf ihrem Truck zuhause sind. Also ist es eher etwas, wofür sich ein Mensch entscheidet unabhängig davon ob Mann oder Frau. Zumindest in den Ländern, in denen Frauen schon möglich ist so zu leben.

    In dem Fall würde ich das nicht Vorurteil sondern Lebenserfahrung nennen. So fortschrittlich ist unsere Gesellschaft nämlich noch gar nicht. Ja, ich habe mindestens 10 direkte Kolleginnen, die alle kleine Kinder haben und nach einem Jahr alle wieder arbeiten. Viele sogar ganztags. Aber wenn man mit ihnen spricht, bleibt immer noch ein Großteil der Hausarbeit an ihnen hängen und wenn das Kind krank ist, dann bleiben sie zuhause und nicht die Väter. Ein paar Monate Vaterschaftsurlaub reißen das nicht raus.

    Ich stelle mir Kelly vor, mit Kind und Kegel von Planet zu Planet und immer damit beschäftigt, für die Kinder Babysitter zu organisieren, Lehrer zu suchen, ihnen vor dem Schlafengehen vorzulesen während John seinen Job- Kram macht.


    Nö, das finde ich für kleine Kinder keinen passenden Ort und kein passendes Leben. Männer sehen das meist alles etwas einfacher und unkomplizierter. Dass ist in meiner Erfahrung oft so. Im Ernstfall lassen sie die Frauen/Mütter mal machen.

    Wobei, meiner Meinung nach, die Kombination das beste ist. Ich bin mit meinem Vater mit dem Motorrad unterwegs gewesen (er hat den Schein damals mit mir gemacht!) Oder klettern in den Bergen, und das war einfach ja, aber es war keine wirkliche Vorbereitung auf mein Leben jetzt. Gelernt hab ich dabei trotzdem ne Menge, und wenn es nur eigene Grenzen oder auch Kräfte waren.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Ich stelle mir Kelly vor, mit Kind und Kegel von Planet zu Planet und immer damit beschäftigt, für die Kinder Babysitter zu organisieren, Lehrer zu suchen, ihnen vor dem Schlafengehen vorzulesen während John seinen Job- Kram macht.

    Das wird dann wohl ein Fall für "Staffel 3" sein. ;) (Tatsächlich ist das ein sträflich unterbeschriebenes Thema in der Helden-Phantastik. Was machen die Helden eigentlich, wenn sie sich gefunden haben? Wie vereint man Weltenretten und Familie? - Meist klappt es nicht, wie ich auch in meinem "Tarean 3" festgestellt habe. ;) )


    Wobei es Kelly ja noch gut hätte. In der Crew dürfte doch immer jemand da sein, der sich um den Nachwuchs sorgt - und sei es Opa Hobie. Und für den Lehrplan sorgt Mary-Jane. :) Auf einem Raumschiff groß zu werden, ist jedenfalls einfacher als in einer Fantasy-Abenteurer-Gruppe.

  • Ich finde es schon komisch, dass auch emanzipierte Frauen immernoch davon ausgehen, dass Frauen unbedingt Kinder haben wollen. Ich bin ja auch so, aber ich kenne einige, die ganz bewußt darauf verzichtet haben, weil sie reisen wollen. Es ist durchaus kein zwingender Babywunsch bei allen Frauen.
    Obwohl ich mir auch gut vorstellen kann, dass auf der Mary-Jane kleine Kinder rumtollen und mit Hobie durch die Gänge krauchen, ölverschmiert wieder auftauchen und so. Es ist schließlich eine Art Heimat, also auch ein fester Punkt. Sekoya wäre auch eine gute Patentante und es wäre mal was Neues im Western.

  • Ich finde es schon komisch, dass auch emanzipierte Frauen immernoch davon ausgehen, dass Frauen unbedingt Kinder haben wollen.

    Aber Ausnahmen bestätigen doch nur die Regel. Von all den Kolleginnen die studiert haben und hochdotierte Jobs haben, haben mindestens 90 % Kinder oder haben zumindest versucht Kinder zu bekommen oder wollen noch welche. Der Wunsch KEINE Kinder zu bekommen, kommt einfach seltener vor.

    Ich habe aber inzwischen schon viele Kolleginnen, die, weil sie erst Karriere machen und Reisen wollten, im Alter von 35 - 45 Probleme damit haben, überhaupt schwanger zu werden. Da gibt es bereits einige, die nachhelfen mussten mit der modernen Medizin.

  • Es ist aber auch das Bild der Frau in unserer Gesellschaft. Mein Mann hat eine Schwester, die keine Kinder wollte und auch keine hat (sie ist Kinderpsychologin). Sie reist immernoch viel und hat sich in der Welt umgesehen. Da fragt dann jeder, ob sie keine Kinder bekommen kann. Es "gehört" zum Leben der Frau, dass sie Kinder haben will und wenn sie das nicht will, dann wird sie doch schon komisch angesehen.

  • Also ich würde das auch jeden Mann fragen. :unschuldig: Bzw ich würde es eigentlich keinen fragen, weil ich das übergriffig finde.


    Aber wir sollten auch nicht zu weit vom Thema hier abkommen. :winken:

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    gagamaus

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    odenwaldcollies