12 - Buch 6 ab Kapitel 7 (ab Track44)

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  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „12 - Buch 6 ab Kapitel 7“ zu „12 - Buch 6 ab Kapitel 7 (ab Track44)“ geändert.
  • Jetzt haben sich die Ereignisse wirklich überschlagen! Sehr spannend!


    Dass Calamity Kate und Aleandro sterben mussten, ist wirklich sehr traurig. Calamity ist in bester Heldenmanier gestorben, und Aleandro hatte einfach Pech gehabt. Auch wenn keiner direkt auf einen schießt ist der Weltraum doch ein sehr gefährlicher Ort. Die Szene mit der Beerdigung finde ich sehr gut gelungen. Es ist einfach toll, dass alle Frontiersmen ihren gefallenen Kollegen die letzte Ehre erweisen. :(


    Mit Cutter habe ich nun wirklich nicht mehr gerechnet! Aber er und seine Schwester haben Dank Mary Jane ein wohlverdientes Ende bekommen.


    Auch hier kommt wieder das Persönliche nicht zu kurz. Kelly spricht sich endlich mit John aus, ich hoffe, wir werden in weiteren Staffeln sehen, wie sich die Beziehung weiter entwickelt. ;)

    Ich kann auch gut nachvollziehen, dass John keine Lust hat, mit den anderen zu feiern. Es wäre mir irgendwie nicht richtig erschienen, wenn er in der Bar geblieben wäre.


    Sekoya scheint ihre Position bei den Peko gefestigt zu haben, dass sie in letzter Minute noch mit ihren Schiffen eingreifen konnte. Sie würde auch eine gute Unterhändlerin bei einem Friedensvertrag zwischen Menschen und Peko abgeben. Ich hoffe, wir werden weiter von ihr hören.


    Und dann gibt es noch eine mit Mehl bestäubte Whiskey-Flasche, in welchem SciFi-Film hat man schon so etwas normales gesehen! Klar gibt es in jedem Raumschiff eine Küche und damit auch Mehl, aber wer kommt schon auf die Idee darüber zu schreiben? :totlach:

  • Klar gibt es in jedem Raumschiff eine Küche und damit auch Mehl, aber wer kommt schon auf die Idee darüber zu schreiben?

    Jemand, der halt einen "Space Western" schreibt. ;) In "Firefly" hätte es sowas geben können. Und im neuen "Battlestar Galactica" auch, schätze ich. (Beides so tolle Serien.)

  • Dann muss ich sie mir mal ansehen!

    Wenn du SF-Serien magst, die erdiger sind als das typische "Star Trek" - unbedingt! "BSG" finde ich dramaturgisch noch stärker als "Firefly", aber "Firefly" hatte halt auch nur 15 Episoden, bevor es viel zu früh abgesetzt wurde. Dafür ist es wirklich ein "Space Western" par excellence - und der Pitch "Frontiersmen wird wie Firefly" hat mir tatsächlich damals die Tür bei meiner Agentur und bei Bastei Lübbe geöffnet, weil in beiden Positionen "Firefly"-Fans saßen. :)

  • Es war spannend. Ich hatte kurz überlegt, ob vielleicht statt der Peko der Admiral kommt, denn so was wie eine Kapitulation nicht annehmen wäre ja völlig gegen die Soldatenehre. Aber er hätte nicht die Feuerkraft gehabt. Toll fand ich, dass die Peko das gewähren, was die Union nicht getan hat. Wobei eigentlich ist man als Leser ja froh, dass die Kapitulation nicht angenommen wird, denn es hätte wohl für die Randgebiete noch schlimmeres Leben bedeutet als so schon, ein Leben ohne Hoffnung.

    Nun ist Sekoya doch wieder ein wenig mit im Boot und alles wieder ein wenig unklarer. Wie gesagt, die stabilste Frau in Johns Leben ist und bleit die Mary Jane.

    Die Szene in der Calamiti Cate ihren letzten Kampf abschließt war wirklich toll und toll gelesen. Die Frau ist wirklich frei. Schade allerdings, dass ihr Husarenstück Aleandro das Leben kostet. Gut vorbereitet, denn John hat ja geäußert, auf wen er nicht verzichten kann, wer seine Familie ist und Aleandro gehörte nicht dazu. Sein Charakter hat aber eine Farbe gehabt, die nun fehlt. Er war ja am meisten Freiheitskämpfer. Schö ist allerdings, das ausgerechnet sein Vorschlag, der KI einen Körper zu geben, John das leben rettet.

    Das letzte Buch hat mit immernoch am besten gefallen. Es wirkte alles sehr stimmig, auch wenn natürlich klar war, dass noch eine Rettung kommt. Ist ja bei solchen Western immer so. Schließlich müssen die Haupthelden ein paar Serien überleben.

  • Wenn du SF-Serien magst, die erdiger sind als das typische "Star Trek" - unbedingt! "BSG" finde ich dramaturgisch noch stärker als "Firefly", aber "Firefly" hatte halt auch nur 15 Episoden, bevor es viel zu früh abgesetzt wurde. Dafür ist es wirklich ein "Space Western" par excellence - und der Pitch "Frontiersmen wird wie Firefly" hat mir tatsächlich damals die Tür bei meiner Agentur und bei Bastei Lübbe geöffnet, weil in beiden Positionen "Firefly"-Fans saßen. :)

    Danke für den Tipp! Ich werde ihn beherzigen. Firefly hatte mir bisher gar nichts gesagt, und von BSG kenne ich nur die Originalserie von damals "Kampfstern Galactica".

  • Schließlich müssen die Haupthelden ein paar Serien überleben.

    Ich enthülle euch jetzt hier ein großes Geheimnis. Der Schluss, wie er ist, war nur einer von zwei möglichen. Ich habe lange (mit meinem Redakteur) überlegt, ob ich nicht viel krasser enden soll.


    Ich hatte da dieses Bild im Kopf: John sitzt in einem Klappstuhl am Rand einer Klippe, ein Glas Whiskey in der Hand und starrt in die Ferne (vielleicht den Sonnenuntergang). Hinter ihm ragt das Wrack der abgestürzten Mary-Jane auf. Alle Freunde sind fort. Kelly und Aleandro kamen im Kampf um, die Mary-Jane ist abgestürzt. Danach hat John zutiefst erschüttert die Crew aufgelöst. Hobie ist mit Rita gegangen, Piccoli zurück nach Higgins' Moon. Nur John ist geblieben, weil er Mary-Jane nicht verlassen will. In dem Zustand finden ihn die Cutters. Jason Cutter hält John den Revolver an den Kopf. Aber er tötet ihn nicht. "Warum drückst du nicht ab?", fragt John dumpf. "Das muss ich nicht", sagt Cutter. "Du bist ja schon tot." - Ende


    Das wäre eine krasse Version gewesen - die aber vielleicht zu viele Leser verstört hätte. Und die auf jeden Fall eine Fortsetzung gebraucht hätte (in der die Band dann wieder zusammenfindet, etwa weil herauskommt, dass Aleandro noch lebt und bei der Union in Gefangenschaft ist). Und weil die 2. Staffel nie sicher war (und es auch immer noch nicht ist), hatte ich am Ende nicht den Schneid dazu. Und ich glaube, dass das jetzige Ende einfach besser passt. Zumal es ja auch auf einer schönen Schlussnote zwischen John und Mary-Jane endet.

  • Du hast Dich schon richtig entschieden. Das andere Ende hätte mir nicht gefallen, vor allem wäre mir eine Fortsetzung zu konstruiert erschienen. John hat alles verloren, was er nur verlieren kann, und dann soll er noch den Mut aufbringen, trotzdem weiterzumachen? Ich würde ehe erwarten, dass er sich nach seinem Whiskey und der Begegnung mit Cutter die Klippe hinunter stürzt.

  • Ich würde ehe erwarten, dass er sich nach seinem Whiskey und der Begegnung mit Cutter die Klippe hinunter stürzt.

    Ach naja, so ein Frontiersmen erlebt immer mal wieder herbe Rückschläge im Leben. Die meisten davon lassen sich mit ein paar Tagen Alkoholrausch überstehen. (Wobei er natürlich versehentlich die Klippe hätte runterfallen können.) Aber ich hätte ihn schon wieder dazu gekriegt, den Hintern hochzukriegen, vermutlich mithilfe von Hobie. Aber das ist - wie gesagt - eine Geschichte aus einem alternativen Universum. ;)

  • Ach naja, so ein Frontiersmen erlebt immer mal wieder herbe Rückschläge im Leben. Die meisten davon lassen sich mit ein paar Tagen Alkoholrausch überstehen. (Wobei er natürlich versehentlich die Klippe hätte runterfallen können.) Aber ich hätte ihn schon wieder dazu gekriegt, den Hintern hochzukriegen, vermutlich mithilfe von Hobie. Aber das ist - wie gesagt - eine Geschichte aus einem alternativen Universum.

    Stimmt, Hobie hätte ich es zugetraut. Aber diese Ende sollte trotzdem in dem alternativen Universum bleiben. ^^

  • Oh nein, Aleandro musste sterben ;(;(;(

    Klar hatte ich zwar immer die Angst im Hinterkopf, dass es einen aus der Mary-Jane-Familie treffen könnte, aber irgendwie hatte ich doch gehofft, dass das Glück, welches bisher schon immer auf ihrer Seite war, weiterhin ihnen hold ist.


    Wobei ich eher um Kelly Angst hatte, dass sie diesen Band nicht überlebt, nachdem sie bei John die Initiative ergriffen hat und die beiden jetzt doch endlich zusammengekommen sind. Nur gut, dass John sich einen Ruck gegeben hat und ihr gestanden hat, was sie ihm bedeutet - dass Kelly die Crew verlassen wollte, hat mich auch wie ein Eimer kaltes Wasser erwischt.


    Wobei ich dann doch lachen musste, als Kelly John fragte, wie es mit ihnen beiden aussehen würde: "Santander. Straße. 12 Uhr mittags." :totlach:


    Ich hatte im ersten Abschnitt ja schon die Befürchtung, dass unter den Frontiersmen ein Verräter sein könnte, was sich dann leider bewahrheitet hat. Schlimm, in welchem Gewissenskonflikt Tony steckte und wie sehr er Clementine geliebt haben muss, dass er nicht nur die Frontiersmen, sondern die ganze Konföderation in Gefahr gebracht hat. Hier sind wieder bei der berühmten Frage, ob man das Leben vieler für das Leben eines Einzelnen aufs Spiel setzen darf. Mir wäre allerdings auch lieber gewesen, Tony hätte sich John vorher anvertraut.


    Der anschließende Kampf im Krieg war super beschrieben, die ganze Brutalität und Abscheulichkeit des Krieges kam dabei sehr gut rüber. Aber auch die Szene, in der John realisiert, dass Aleandro tot ist, fand ich wunderbar und berührend beschrieben. Ebenso die Bestattungszene, da hatte ich ebenfalls feuchte Augen.


    Mit dem Eintreffen von Sekoyas Schiffen hat sich eine unserer größten Hoffnungen doch noch erfüllt und dank der Peko kommt es dann sogar ganz schnell zu einem Ende des ganzen Krieges. Damit hatte ich echt nicht gerechnet, nachdem der Präsident der Kernwelten zuvor nicht mal auf die Kapitulation eingegangen ist, sondern die Vernichtung der Konföderation wollte.

    Ich fand es schön, dass wir Sekoya nochmals begegnet sind, auch, dass sie zu Aleandros Bestattung gekommen ist; hier wird nochmal deutlich, wieviel ihr die gemeinsame Zeit mit der Crew der Mary-Jane bedeutet.


    Dass es John nicht so sehr nach Feiern zumute ist, kann ich gut verstehen, auch dass er einfach mal alleine sein möchte, nach dem ihn Schuldgefühle wegen Aleandro plagen. Und dann tauchen die Cutters auf! Ich habe mich die ganze Zeit schon gefragt, wo die beiden wohl stecken. Mary-Janes "Eingreifen" war absolut clever. Aleandros Pochen auf einen neuen Holo-Projektor und dass dieser den Kampf unbeschadet überstanden hat, war wirklich eine sehr glückliche Fügung für John.


    So, und damit ich nicht allzu viel Entzug nach dem Ende des 6. Bands habe, habe ich gestern abend mit dem Hörbuch "Höllenflug nach Heaven's Gate" begonnen.

  • Calamity ist in bester Heldenmanier gestorben,

    Ja, sie ist genauso gestorben, wie sie auch im Leben war: schrill und laut. Nur sehr schade, dass sie für Johns Warnung nicht empfänglich war, dass die Grandeur viel zu nah sein. Dann würde Aleandro evtl. noch leben.


    Aber er und seine Schwester haben Dank Mary Jane ein wohlverdientes Ende bekommen.

    Den beiden weine ich auch keine Träne nach.

  • Ich hatte kurz überlegt, ob vielleicht statt der Peko der Admiral kommt, denn so was wie eine Kapitulation nicht annehmen wäre ja völlig gegen die Soldatenehre.

    Ich hatte gehofft, dass es nicht dazu kommt, dass sich der Admiral und John irgendwie im Kampf gegenüberstehen.


    Ich hatte da dieses Bild im Kopf: John sitzt in einem Klappstuhl am Rand einer Klippe, ein Glas Whiskey in der Hand und starrt in die Ferne (vielleicht den Sonnenuntergang). Hinter ihm ragt das Wrack der abgestürzten Mary-Jane auf. Alle Freunde sind fort. Kelly und Aleandro kamen im Kampf um, die Mary-Jane ist abgestürzt. Danach hat John zutiefst erschüttert die Crew aufgelöst. Hobie ist mit Rita gegangen, Piccoli zurück nach Higgins' Moon. Nur John ist geblieben, weil er Mary-Jane nicht verlassen will. In dem Zustand finden ihn die Cutters. Jason Cutter hält John den Revolver an den Kopf. Aber er tötet ihn nicht. "Warum drückst du nicht ab?", fragt John dumpf. "Das muss ich nicht", sagt Cutter. "Du bist ja schon tot." - Ende

    Ach du Sch.... :o Das wäre echt ein mutiges Ende gewesen und hätte sich in die Köpfe der Leser eingebrannt. Aber dann ist es ja beinahe ein Glück, dass die zweite Staffel noch nicht sicher ist und du dich das krassere Ende nicht getraut hast ^^ Nene, so gefällt mir es auch viel besser, es reicht schon, dass Aleandro nicht mehr dabei ist. Und jetzt darf es dann auch für die zweite Staffel klappen.

  • Wobei ich eher um Kelly Angst hatte, dass sie diesen Band nicht überlebt, nachdem sie bei John die Initiative ergriffen hat und die beiden jetzt doch endlich zusammengekommen sind.

    Das wäre die naheliegende Lösung in einem Hollywood-Film gewesen. Kaum, dass sich Held und Heldin finden, stirbt sie. Genau deswegen habe ich es letztlich dann nicht gemacht. Weil ich es viel mutiger finde, zu schauen, ob man es als Autor schaffen kann, Abenteuer und "Beziehung" unter einen Hut zu bringen. Der trauernde Loner, der dann im nächsten Film die nächste Liebe findet, ist doch allzu leicht erzählt.

    So, und damit ich nicht allzu viel Entzug nach dem Ende des 6. Bands habe, habe ich gestern abend mit dem Hörbuch "Höllenflug nach Heaven's Gate" begonnen.

    Dann hoffe ich, dass dir das Prequel auch viel Spaß bereitet. Da ist ja wirklich noch einiges anders als hier am Ende von FMCW.

    Und jetzt darf es dann auch für die zweite Staffel klappen.

    Empfehlt mich weiter. Und sagt denen, die die Reihe mochten, dass sie das auch tun sollen. So haben wir eine Chance, dass am Ende die Zahlen für den Verlag stimmen und er grünes Licht gibt. (Und so prosaisch es klingt: Für mich müssen die Zahlen leider auch stimmen. So viel Spaß ich mit John und seinen Freunden habe, es wollen auch Frau und Kind ernährt werden. :) )

  • Der trauernde Loner, der dann im nächsten Film die nächste Liebe findet, ist doch allzu leicht erzählt.

    Da hast du recht.


    Dann hoffe ich, dass dir das Prequel auch viel Spaß bereitet. Da ist ja wirklich noch einiges anders als hier am Ende von FMCW.

    Ohja, ich bin gestern Abend noch nicht weit gekommen, aber dass die wirtschaftliche Situation deutlich prekärer ist, habe ich schon mitbekommen.

    Empfehlt mich weiter. Und sagt denen, die die Reihe mochten, dass sie das auch tun sollen. So haben wir eine Chance, dass am Ende die Zahlen für den Verlag stimmen und er grünes Licht gibt.

    Sehr gerne!

  • Das wäre die naheliegende Lösung in einem Hollywood-Film gewesen. Kaum, dass sich Held und Heldin finden, stirbt sie. Genau deswegen habe ich es letztlich dann nicht gemacht. Weil ich es viel mutiger finde, zu schauen, ob man es als Autor schaffen kann, Abenteuer und "Beziehung" unter einen Hut zu bringen. Der trauernde Loner, der dann im nächsten Film die nächste Liebe findet, ist doch allzu leicht erzählt.

    Diese Variante gefällt mir auch viel besser. Das andere hat man schon hundert Mal gesehen: Er muss seine Geliebte retten / er schafft es nicht, seine Geliebte zu retten. Da ist dieses doch mal was ganz anderes.


    Und jetzt darf es dann auch für die zweite Staffel klappen.

    Empfehlt mich weiter. Und sagt denen, die die Reihe mochten, dass sie das auch tun sollen. So haben wir eine Chance, dass am Ende die Zahlen für den Verlag stimmen und er grünes Licht gibt. (Und so prosaisch es klingt: Für mich müssen die Zahlen leider auch stimmen. So viel Spaß ich mit John und seinen Freunden habe, es wollen auch Frau und Kind ernährt werden. :) )

    Bin schon fleißig dabei! 8)

  • Natürlich habe ich mir gleich heute die Zeit genommen, um mich dem Ende zu widmen und bin vollkommen begeistert! Ein tolles Ende und eine grandiose Reihe!


    Die Szene mit der Beerdigung finde ich sehr gut gelungen. Es ist einfach toll, dass alle Frontiersmen ihren gefallenen Kollegen die letzte Ehre erweisen. :(

    Die Beerdigungsszene hat mir auch gut gefallen. Kelly gibt das Padd noch mit ins Grab und jeder macht sich seine Gedanken um Aleandro. Sein Tod hat mich auf jeden Fall auch getroffen. Er wird der Crew wirklich fehlen und ich bin mal gespannt, ob John einen Ersatz findet. Ich hatte zwischenzeitlich an Ha...? die andere Boardtechnikerin, die Aleandro geholfen hat, den Code zu knacken, gedacht. Die müsste John sich sicherlich einiges kosten lassen, aber wäre eine würdige Nachfolgerin.

    Insgesamt hat John zwei Crewmitglieder verloren, auch wenn Sekoya nicht gestorben ist, so ist ein Drittel der Crew weg, also ich denke, er braucht auf jeden Fall neue Leute. Dass ausgerechnet Aleandro sterben musste, war zwar irgendwie klar, aber ich fand es wirklich traurig. Ich mochte Aleandro in seiner jugendlichen Übermut sehr gerne. Ich hatte übrigens immer das Bild von Rio aus "Haus des Geldes" im Kopf, falls das jemand kennt. In der Serie ist Rio ebenfalls der Technikfreak und kümmert sich um die Alarmanlagen etc. ;) Interessanterweise ist er dort auch das Küken. Hier ein Bildchen: http://haus-des-geldes.wikia.com/wiki/Rio?file=Rio_4.jpg


    Ich kann auch gut nachvollziehen, dass John keine Lust hat, mit den anderen zu feiern.

    Johns Stimmung kam sehr gut 'rüber und ich hätte mich wohl ähnlich entschieden und hätte mich mit einer Flasche Wein evtl. einem gutem Buch zurück gezogen und wäre so der Realität entflohen. Einen feiernden John hätte ich mir an dieser Stelle auch gar nicht vorstellen können.


    dass Kelly die Crew verlassen wollte, hat mich auch wie ein Eimer kaltes Wasser erwischt.

    Wow, das war für mich auch eine kurze Überraschung, aber bei näherem nachdenken, konnte ich Kelly verstehen. So regelt sie ihre Dinge. Es hätte nicht gepasst, dass sie ein Gespräch anfängt mit: Hör mal, was ist jetzt mit uns? Nein, sie sagt ganz nüchtern: Ich werde die Crew verlassen. Und dann erklärt sie, warum. Das ist wohl auch der Grund, warum John sich in Kelly verliebt hat. Sie ist keine Drama-Queen, sondern geht die Dinge überlegt an. Wie sie der Kuss getroffen haben muss von Sekoya, will ich mir lieber nicht vorstellen. Aber es erklärt ihre Stimmung, auch wenn John das wohl auf das Zusammentreffen mit Kellys Vater schiebt. ;)


    So, und damit ich nicht allzu viel Entzug nach dem Ende des 6. Bands habe, habe ich gestern abend mit dem Hörbuch "Höllenflug nach Heaven's Gate" begonnen.

    Ja, ich habe das Hörbuch im Download gespeichert und werde wohl heute im Zug damit beginnen. <3



    Wow, was für ein spektakuläres Ende! Mir gefiel es sehr, dass dieses Buch nicht nur aus Weltraumschlacht bestand, sondern am Anfang auch noch eine andere Handlung hatte. Ich hatte da wirklich zuerst anderes befürchtet und wurde dann - Gott sei Dank - eines Besseren belehrt! Ich war auch während der Schlacht so sehr vertieft, dass ich die Peko sogar für einen Moment vergessen hatte, obwohl ich ja schon vorher gedacht habe, dass sie bestimmt die Rettung in letzter Not sind. Also, good Job, Bernd. ;)


    Wie gut die Frontiersmen dann zusammen gekämpft haben, fand ich klasse. Ich denke, so war John der Krieg auch lieber - er zusammen mit einigen anderen Frontiersmen zu kämpfen, statt sich von Konförderierten sagen zu lassen, wo er wie was machen soll. Die Kanone hat dann ja doch weniger Schaden gemacht als vorher von mir befürchtet. Ich dachte wirklich kurz, dass John das ganze Schiff drauf gehen lassen möchte.


    Der Verrat ausgerechnet von dem melancholischen Musikman war ein guter Turn. Damit habe ich nicht gerechnet, erklärt aber den plötzlichen Mord und seine Handlungsmotive nochmal deutlicher. Dass de la Croix deswegen schon vor der Schlacht gestorben ist, fand ich persönlich sehr schade. Er wäre eine große Hilfe gewesen, außerdem mochte ich den Kerl.


    Ja, wirklich eine tolle Serie - vielen Dank, lieber Bernd dafür und wie immer für deine tolle Begleitung! <3

  • Dass ausgerechnet Aleandro sterben musste, war zwar irgendwie klar, aber ich fand es wirklich traurig.

    Also mir war es nicht klar. ;) Eine völlig legitime Alternative - neben dem "krassen Ende" - wäre Piccoli gewesen. Ich habe ihn nur deswegen verschont, weil er in den Printromanen erst zur Crew stößt, genau wie Sekoya, und ich nicht ausgerecht die beiden neusten Charaktere wieder entfernen wollte. Das hätte mir zu sehr nach "alles wieder wie am Anfang" ausgesehen. So hat es immerhin ein "Veteranen-Crewmitglied" getroffen. Und da ich immer den Jägerangriff im Sinn hatte - weil es mit einer so schönen Gewissensentscheidung verbunden war, ob sie zuerst X oder Y reparieren -, kamen nur Kelly und Aleandro infrage. Und Kelly, naja, das hatte ich ja schon erklärt. (Ist manchmal gar nicht so einfach, alle Belange, die bei sowas reinspielen, gegeneinander abzuwägen. Dabei sieht es manchmal so aus, als würden Autoren einfach Leute killen, weil ihnen zu ihnen nix mehr einfällt.)

    Ja, wirklich eine tolle Serie - vielen Dank, lieber Bernd dafür und wie immer für deine tolle Begleitung!

    Vielen Dank. Freut mich echt, dass wir die ganze Reihe durchgezogen haben. Ich wusste nicht, ob das bei einer Leserunde funktioniert. :)

  • Also mir war es nicht klar. ;) Eine völlig legitime Alternative - neben dem "krassen Ende" - wäre Piccoli gewesen.

    Hm, für mich gefühlt nicht. Was ich noch vergessen hatte: Ich hätte das krasse Ende hart gefeiert! Was für ein grandioses Kopfkino du mit deinem Beitrag oben angestellt hast - ich bin ja fast traurig, dass es beim verstaubten Whiskey geblieben ist! Es wäre natürlich ernüchternd gewesen, aber irgendwie auch verdammt cool und realistisch.


    Freut mich echt, dass wir die ganze Reihe durchgezogen haben. Ich wusste nicht, ob das bei einer Leserunde funktioniert. :)

    Ja, die Runde war auch durchaus länger als die normalen aber bei dem Umfang, ... Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir das gemacht haben, denn alleine wäre ich sicherlich nicht auf die Reihe gestoßen.