12 - Buch 6 ab Kapitel 7 (ab Track44)

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  • Wow, das war für mich auch eine kurze Überraschung, aber bei näherem nachdenken, konnte ich Kelly verstehen. So regelt sie ihre Dinge. Es hätte nicht gepasst, dass sie ein Gespräch anfängt mit: Hör mal, was ist jetzt mit uns? Nein, sie sagt ganz nüchtern: Ich werde die Crew verlassen. Und dann erklärt sie, warum

    Das stimmt, so ist Kelly: gerade und ehrlich.


    Dass de la Croix deswegen schon vor der Schlacht gestorben ist, fand ich persönlich sehr schade. Er wäre eine große Hilfe gewesen, außerdem mochte ich den Kerl.

    Ja, ich fand es ebenfalls schade, dass wir nicht mehr von ihm zu hören (oder zu lesen) bekommen haben.


    Ja, die Runde war auch durchaus länger als die normalen aber bei dem Umfang, ... Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir das gemacht haben, denn alleine wäre ich sicherlich nicht auf die Reihe gestoßen.

    Ich bin echt auch froh!


    Jetzt möchte ich noch kurz etwas zu "Höllenflug nach Heaven's Gate" schreiben:

    Hier begegnen wir ja direkt einer Menge "alter Bekannter" und nun ist mir auch klar, warum sowohl Langdon als auch John die Cutters direkt erkannt hat.

  • Was ich noch vergessen hatte: Ich hätte das krasse Ende hart gefeiert!

    Es hätte mir Sicherheit stark polarisiert und positive wie negative Fazits hervorgerufen. Vielleicht schreibe ich es als alternatives Ende für den Sammelband irgendwann. Da darf der Leser dann vorher entscheiden, ob er das versöhnliche oder das harte Ende haben möchte. ;) Die stille Variante mit John und dem staubigen Whiskey hat mir jedenfalls auch gefallen.

  • Hier begegnen wir ja direkt einer Menge "alter Bekannter" und nun ist mir auch klar, warum sowohl Langdon als auch John die Cutters direkt erkannt hat.

    Das stimmt. Im Laufe der 6 FMCW-Episoden habe ich einige Figuren wiederkehren lassen. Nicht so, dass man sich in Unkenntnis der Romane daran stören würde (wie ich hoffe), aber mir hat's gefallen, dem Universum durch Langdon, die Cutters oder Geonoj eine gewisse Geschlossenheit zu geben.

  • Die stille Variante mit John und dem staubigen Whiskey hat mir jedenfalls auch gefallen.

    Ja, die hat was, aber staubigen Whiskey? Das ist ja ökoSF, oder (ich kenne nur rauchigen) ? Und eigentlich könnte bei dem Ende der Admiral mit trinken, denn er hätte dann auch nichts mehr.

  • Die Beerdigungsszene hat mir auch gut gefallen. Kelly gibt das Padd noch mit ins Grab und jeder macht sich seine Gedanken um Aleandro. Sein Tod hat mich auf jeden Fall auch getroffen. Er wird der Crew wirklich fehlen und ich bin mal gespannt, ob John einen Ersatz findet. Ich hatte zwischenzeitlich an Ha...? die andere Boardtechnikerin, die Aleandro geholfen hat, den Code zu knacken, gedacht. Die müsste John sich sicherlich einiges kosten lassen, aber wäre eine würdige Nachfolgerin.

    Ich hatte auch gehofft, dass die Boardtechnikerin bleibt. Als sie dann doch zu ihrer alten Crew zurück gegangen ist, war ich richtig enttäuscht von ihr.


    Freut mich echt, dass wir die ganze Reihe durchgezogen haben. Ich wusste nicht, ob das bei einer Leserunde funktioniert. :)

    Ja, die Runde war auch durchaus länger als die normalen aber bei dem Umfang, ... Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir das gemacht haben, denn alleine wäre ich sicherlich nicht auf die Reihe gestoßen.

    Ich bin auch froh daran teilgenommen zu haben. Mir wäre sonst eine schöne Serie entgangen.

  • Das stimmt. Im Laufe der 6 FMCW-Episoden habe ich einige Figuren wiederkehren lassen. Nicht so, dass man sich in Unkenntnis der Romane daran stören würde (wie ich hoffe), aber mir hat's gefallen, dem Universum durch Langdon, die Cutters oder Geonoj eine gewisse Geschlossenheit zu geben.

    Ich finde es auch gut, dass man bekannte Gesichter wiedertrifft. Und zeigt eben, dass auch das All ein Dorf ist :totlach:


    "Höllenflug nach Heaven's Gate" gefällt mir bisher ebenfalls richtig gut. Bei dem rosa Plüsch-Einhorn musste ich lachen :o:totlach::totlach:

  • Dann muss ich sie mir mal ansehen!

    Wenn du SF-Serien magst, die erdiger sind als das typische "Star Trek" - unbedingt! "BSG" finde ich dramaturgisch noch stärker als "Firefly", aber "Firefly" hatte halt auch nur 15 Episoden, bevor es viel zu früh abgesetzt wurde. Dafür ist es wirklich ein "Space Western" par excellence - und der Pitch "Frontiersmen wird wie Firefly" hat mir tatsächlich damals die Tür bei meiner Agentur und bei Bastei Lübbe geöffnet, weil in beiden Positionen "Firefly"-Fans saßen. :)

    Sehr gut ist auch noch Babylon 5, auch sehr bodenständig.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Sehr gut ist auch noch Babylon 5, auch sehr bodenständig.

    Das stimmt, aber da gab es auch viele "Problem des Tages"-Geschichten in den ersten 2 Staffeln. "Babylon 5" war groß in seiner Zeit, keine Frage. Aber so ganz kann es mit moderneren Serien m.E. nicht mithalten. (Schon gar nicht von den Effekten her.)

  • Sehr gut ist auch noch Babylon 5, auch sehr bodenständig.

    Das stimmt, aber da gab es auch viele "Problem des Tages"-Geschichten in den ersten 2 Staffeln. "Babylon 5" war groß in seiner Zeit, keine Frage. Aber so ganz kann es mit moderneren Serien m.E. nicht mithalten. (Schon gar nicht von den Effekten her.)

    Gerade das gefällt mir an der Reihe aber immer noch. Ich finde sie auch heute noch gut, und das heisst sie braucht die special effects nicht so wie manches moderneres.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • So, beendet habe ich die Reihe schon am Mittwoch aber durch zwei Geburtstage und alleinerziehendes Wochenende (Männe auf Achse) bin ich nicht zum posten gekommen.

    Ich fand das Buch schön rund, nicht nur Action, sondern trotzdem noch ne Menge Handlung drum herum. Grade diese ruhigen Phasen im Kampf fand ich gut. Der Verräter war mir irgendwie schnell klar, wenn auch aus anderen Gründen. Ich konnte es dann nur nicht glauben.

    Im Kampf raus zu gehen war mir allerdings irgendwie Wahnwitz, hätten die nicht zurück fallen können für die Reparaturen? Aber es gab ein paar schöne Szenen in denen Kelly das Wohl der drei draussen gegen den schaden am Schiff abwägen muss, wenn sie zB den schlechter geschützten Bauch in den Teilchenhagel wendet statt den Bug um die Arbeitenden zu schützen. Aber die Rakete kam zu unvermutet.

    Die Beerdigungsszene fand ich super, untermauerte sie doch noch mal das sie keine Kriegshelden sondern Frontiersmen, und die bleiben auch in so ner Schlacht eigenständig. Aber Calamity hat mir da gefehlt, ich wette sie hätte still an jedem Grab nen Salut geschossen oder so was.

    Und auch die Cutter Linie wird im letzten Band endlich aufgelöst, gefiel mir gut.


    Mit dem alternativen Ende hätte ich mich allerdings auch sehr gut anfreunden können, muss ich gestehen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Das stimmt, aber da gab es auch viele "Problem des Tages"-Geschichten in den ersten 2 Staffeln. "Babylon 5" war groß in seiner Zeit, keine Frage. Aber so ganz kann es mit moderneren Serien m.E. nicht mithalten. (Schon gar nicht von den Effekten her.)

    Ich würde gern auf Effekte verzichten, wenn die Geschichten gut sind. Ich habe das Gefühl, dass diese hinter den Effekten oft zurück bleiben. So wie bei Computerspielen, die immer dümmere Nutzer voraussetzen und dafür mit aufgeblähten Grafiken daher kommen.

  • Ich würde gern auf Effekte verzichten, wenn die Geschichten gut sind. Ich habe das Gefühl, dass diese hinter den Effekten oft zurück bleiben. So wie bei Computerspielen, die immer dümmere Nutzer voraussetzen und dafür mit aufgeblähten Grafiken daher kommen.

    Beides zusammen ist wirklich selten. Entweder man geht auf Action mit viel Geballere, oder es ist eine gute Story mit wenig Action. Als Beispiel, wo beides zusammen gelungen ist, fällt mir im Moment auch nur die Verfilmung des "Herrn der Ringe" ein. Dort haben wir eine großartige Story um Freundschaft mit jeder Menge Action.

  • Im Kampf raus zu gehen war mir allerdings irgendwie Wahnwitz, hätten die nicht zurück fallen können für die Reparaturen?

    Ob im Kampf oder auch ohne Kampf - im freien Flug 'raus zugehen, kommt mir allgemein wie ein Wahnwitz vor. Das um sie herum gerade Krieg herrschte, setzt dem ganzen dann nur noch die Krone auf. :boah:

  • Im freien Flug rauszugehen hmm Geschwindigkeit ist relativ oder? Ich denke das ist machbar, da ja kein Wind/Luftwiderstand ist oder? Was sagen die Physiker? Außerdem war die Reparatur wohl wichtig, wenn ich das richtig verstanden habe und in dieser Schlacht dürfte zurückziehen auch nicht einfach sein.

  • Im Kampf raus zu gehen war mir allerdings irgendwie Wahnwitz, hätten die nicht zurück fallen können für die Reparaturen?

    Ob im Kampf oder auch ohne Kampf - im freien Flug 'raus zugehen, kommt mir allgemein wie ein Wahnwitz vor. Das um sie herum gerade Krieg herrschte, setzt dem ganzen dann nur noch die Krone auf. :boah:

    Naja freier Flug ist bei magnetisierten Stiefeln relativ. Auch die ISS ist im vollen Flug. Genau genommen steht im All fast nix still.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Im freien Flug rauszugehen hmm Geschwindigkeit ist relativ oder? Ich denke das ist machbar, da ja kein Wind/Luftwiderstand ist oder? Was sagen die Physiker? Außerdem war die Reparatur wohl wichtig, wenn ich das richtig verstanden habe und in dieser Schlacht dürfte zurückziehen auch nicht einfach sein.

    Geschwindigkeiten sind im All fast immer nur in Relationen wichtig. Was mit der Gleichen Geschwindigkeit nebeneinander fliegt ist zueinander scheinbar bewegungslos, genau wie einer der im Anzug raus geht, der hat die gleiche Geschwindigkeit wie das Schiff und nur wenn sich das ändert wird es problematisch. Sachen driften nur auseinander wenn sie verschiedene Geschwindigkeiten oder Richtungsvektoren haben. Darum kann John auch das benötigte Werkzeug aus dem Flug fischen nachdem er die Reparatur übernehmen muss, es gibt einfach keine Luft (oder andere Teilchen) die durch Reibung nicht angetriebene Körper verlangsamen.

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Wobei ich eher um Kelly Angst hatte, dass sie diesen Band nicht überlebt, nachdem sie bei John die Initiative ergriffen hat und die beiden jetzt doch endlich zusammengekommen sind. Nur gut, dass John sich einen Ruck gegeben hat und ihr gestanden hat, was sie ihm bedeutet - dass Kelly die Crew verlassen wollte, hat mich auch wie ein Eimer kaltes Wasser erwischt.


    Wobei ich dann doch lachen musste, als Kelly John fragte, wie es mit ihnen beiden aussehen würde: "Santander. Straße. 12 Uhr mittags." :totlach:

    Eine meiner Lieblingsszenen. Der Kerl wäre weggelaufen, wenn das in einem Raumschiff möglich wäre. Und mal ehrlich, er hat sich schon gewunden, wie er Kelly gesteht, dass sie ihm wichtig ist. Von Liebe war natürlich keine Rede. Aber Kelly hat das ausgereicht, was er geben konnte. Sie kennt ihn halt und weiß, dass sie wohl nicht mehr bekommen wird im Augenblick.

    Das er lieber ein Duell um 12 Uhr mittags ausgetragen hätte war der Brüller.