05 - Buch 3 bis Kapitel 6 (bis Track 43)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Interessant ist auch, was Hobie zu John in Bezug auf Kelly und Sekoya gesagt hat. Ich habe bisher noch nicht darüber nachgedacht. Ich muss allerdings auch sagen, ich tue mich schwer damit, in Kelly mehr als eine sehr gute Freundin für John zu sehen. Beide ergänzen sich hervorragend, aber in meinen Augen würde eine Liebesbeziehung alles komplizieren. Und Sekoya? Keine Ahnung, kann ich mir eher vorstellen, aber sie ist bis jetzt noch zu wenig in Erscheinung getreten um das beurteilen zu können.

    Ein Liebesbeziehung sehe ich im Augenblick noch nirgends. Sind alles Freunde/Kollegen aber es knistert nirgends so richtig. Aber das kann auch täuschen. Bei Hörbüchern kommen die Gefühle immer so rüber, wie der Vorleser es betont. Das ist beim Lesen oft etwas anderes habe ich für mich festgestellt.

  • Man merkt den zeitlichen Bruch zwischen diesem und dem vorherigen Band. Außerdem fanden die beiden ersten eher im SciFi-Genre statt, dieser ist mehr auf Western ausgerichtet.

    Was ich fast ein bisschen schade fand, denn mir ist es manchmal fast ein bisschen zu viel Western und zu wenig SF. Kenne mich aber nicht so genau aus, ob das bei diesem Untergenre nicht immer so ist. Ich tue mir tatsächlich etwas schwer im Augenblick. Auch damit, dass es gefühlt einzelne Abenteuer sind, die immer eine Art Abschluss haben. Das ist eine persönliche Sache und hat nichts mit der Geschichte an sich zu tun, denke ich. Es ist unterhaltsam aber im Augenblick geht es mir noch nicht so richtig unter die Haut.

  • Es ist unterhaltsam aber im Augenblick geht es mir noch nicht so richtig unter die Haut.

    Ich verstehe, was du meinst. Die Episoden sind recht handlungsorientiert und werden vor allem durch John getragen. Die Handlung wird dadurch recht schnell und ereignisreich. Obwohl wir hier sechs Bände lesen, ist es nicht vergleichbar mit einem Zyklus wie bspw. Harry Potter oder Herr der Ringe.

    Aber zumindest das Lesen macht mir hier großen Spaß, weil ich den Humor in den Büchern großartig finde. Auch freue ich mich immer wieder auf die Personen, auch wenn die das große Ganze drumherum vielleicht ein wenig "leidet".

  • Die Episoden sind recht handlungsorientiert und werden vor allem durch John getragen. Die Handlung wird dadurch recht schnell und ereignisreich.

    Das trifft es recht gut. Mir fehlt manchmal ein bisschen das Zwischenmenschliche. Sehr actionlastig.

  • Die Episoden sind recht handlungsorientiert und werden vor allem durch John getragen. Die Handlung wird dadurch recht schnell und ereignisreich.

    Das trifft es recht gut. Mir fehlt manchmal ein bisschen das Zwischenmenschliche. Sehr actionlastig.

    Dann bin ich gespannt, wie gut dir der 4. Band gefallen wird.

  • Obwohl wir hier sechs Bände lesen, ist es nicht vergleichbar mit einem Zyklus wie bspw. Harry Potter oder Herr der Ringe.

    Schon aufgrund der Textmenge nicht. ;) Diese 6 Episoden haben zusammen ca. 1.2 Millionen Zeichen. Das dürfte etwa dem dicksten "Harry Potter"-Band entsprechen. Einem Buch, wohlgemerkt. Es gibt ja 7. Also müsste ich noch mindestens 2-3 Staffeln schreiben, um eine ähnlich epische Breite zu erreichen.

  • Da freut mich. Ich wünschte mir bloß, es wüssten mehr Leute, wie viel Spaß die Serie macht. Das ist, wenn ich mal ganz offen sein darf, ein echtes Problem von uns Autoren der B-Riege (also hinter den etablierten Bestseller-Autoren). Wir können die unterhaltsamsten Geschichten schreiben, es bekommen einfach viel zu wenig Leser mit. Und bei einem etwas ungewöhnlichem Thema und vielleicht nicht gerade den hübschesten Covern, potenziert sich das Dilemma noch. Da ist jede Mund-Propaganda ein echter Segen. Mit ein Grund, neben dem unterhaltsamen Miteinander, warum ich Leserunden so mag.

    Ich frage in Buchhandlungen gern nach solchen Autoren, die ich kenne und die nicht auf dem Stapel liegen oder gar nicht vorhanden sind. Und wenn sie sie dann bestellen wollen sage ich, dass ich das dann auch selbst machen kann, wenn sie die nicht im Regal haben ist der Zwischenschritt Buchhandlung dann auch nicht mehr nötig. Schon erstaunlich wie oft sie dann noch nicht mal die Namen kennen. Auch nicht von Schriftstellern aus der Region.

    Die Dan-Brown-Verfilmungen sind grottig.

    Dan-Brown-Romane sind grottig, da kann nix draus werden. Es sei denn man macht es wie bei Edgar Wallace, da sind die Filme tausendmal besser als die Bücher.

    Mit der Werbung ist es so eine Sache. Die Verfilmung der Unendlichen Geschichte halte ich für ein Verbrechen, denn das Buch ist so wundervoll und die Verfilmung macht alles kaputt. Aber viele denken, sie kennen die Geschichte, weil sie ja den Film gesehen haben.

    Wenn man es so sieht, wie einige Autoren, dass man sagt, die Filme haben mit meinen Büchern nicht viel gemein, sie sind ein eigenständiges Werk und ich bekomme Geld dafür eine Idee geliefert zu haben, dann mag das gehen. Wenn man aber mit Herzblut an einer Geschichte hängt wie zum Beispiel die von mir erwähnte Autorin, die recherchiert hatte und das Manuskript verschiedenen Spezialisten geschickt hatte, damit alles stimmig ist und die dann nicht zusehen könnte wie das alles umgeschmissen wurde, dann sollte man die Rechte behalten, damit wenigstens das Einspruchsrecht gewahrt bleibt

  • Schon erstaunlich wie oft sie dann noch nicht mal die Namen kennen. Auch nicht von Schriftstellern aus der Region.

    Tja, wenn wir Autoren auch so dreist sind, uns nicht nach einem Umzug überall persönlich vorzustellen. ;) In meiner neuen Heimatstadt habe ich das vor einem Jahr tatsächlich gemacht. Seitdem kennt mich zumindest die Bibliothek (nicht, dass sie deswegen meine Bücher einkaufen würde ...) und einer der beiden Buchläden (den ich allerdings auch zu seinem Glück zwingen musste). Es ist alles nicht einfach. :)

    Wenn man es so sieht, wie einige Autoren, dass man sagt, die Filme haben mit meinen Büchern nicht viel gemein, sie sind ein eigenständiges Werk und ich bekomme Geld dafür eine Idee geliefert zu haben, dann mag das gehen.

    Oh, ich wette, ich würde auch echte Magenschmerzen kriegen, wenn ich merken würde, dass ich keinen Einfluss mehr auf die Produktion habe und die Dinge anders machen, als ich es gut finde. Ich kriege ja schon Magenschmerzen bei einem Cover, das nicht meinen Vorstellungen entspricht, auf dass ich aber auch keinen Einfluss habe. Trotzdem würde ich den Werbeeffekt immer mitnehmen, mir egal. Es gibt viel "schmerzhaftere" Methoden, als Autor sein Geld zu verdienen, als eine Filmlizenz. (Etwa Liebes-Groschenheftchen unter Pseudonym schreiben - was ich zum Glück noch nie getan habe. :) )