09 - Buch 5 bis Kapitel 6 (bis Track 45)

Achtung: Deadline für die Bestätigung von Freiexemplar-Gewinnen ab sofort Montag Abend 19 Uhr (statt wie bisher Dienstag mittag)
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „09 - Buch 5 bis Kapitel 6“ zu „09 - Buch 5 bis Kapitel 6 (bis Track 45)“ geändert.
  • Der Feind meines Feindes ist also doch nicht immer mein Freund! Das ist ganz schön hart für Sekoya, ihr Vater und ein Bruder tot, Mutter und Schwester im Exil, ihre gesamte Heimatwelt hat sich verändert. Es ist schade, was ein Krieg doch alles anrichten kann, wenn es zu einem Generationenwechsel in der Regierung kommt. Die jüngere Generation ist eben viel impulsiver und risikofreudiger als die ältere, was man auch gut nachvollziehen kann. Die Sekoya hatten genug unter den Menschen gelitten. Man kann nicht immer nur weglaufen, irgendwann ist das Maß voll und man muss zurückschlagen.


    Das gilt auch für John und seine Crew. Auch sie können nicht mehr weglaufen sondern müssen sich dem Krieg stellen, so schwer es auch manchen fällt, vor allem dem risikobewussten John. Die jüngeren Crewmitglieder haben da nicht solche Skrupel.


    West hat mich angenehm überrascht, mein Misstrauen in ihn war wohl doch nicht gerechtfertigt. Trotz seiner hohen Position gönnt er sich auf Ariana keinen Luxus und ist sofort bereit, John zu den Peko zu begleiten, obwohl das für ihn ein großes Risiko darstellt.

  • West hat mich angenehm überrascht, mein Misstrauen in ihn war wohl doch nicht gerechtfertigt. Trotz seiner hohen Position gönnt er sich auf Ariana keinen Luxus und ist sofort bereit, John zu den Peko zu begleiten, obwohl das für ihn ein großes Risiko darstellt.

    Nein, euer Misstrauen war in der Tat nicht gerechtfertigt. Benjamin West ist ein politischer Idealist und Tatmensch, schon immer gewesen. Er will raus und die Leute bewegen. Deshalb war er ja auch ganz am Anfang der Serie mit seiner Freundin auf Tour, um für die Freiheit zu werben, von Planet zu Planet, mit einem Lastwagen auf Dorfplätzen, obwohl er der Sproß einer durchaus angesehenen Politikerfamilie ist. Und das hier ist natürlich genau sein Ding. Mal abgesehen davon, dass es auch ein politischer Coup wäre, wenn ihm ein Bündnis mit den Peko gelingen würde.

  • Ich muss jetzt mal erwähnen, dass mir der Humor in der Serie sehr gut gefällt. Die Szene des Holoprojektoreinkaufs mit John, Aleandro und dem Verkäufer hat mich auch wieder zum lachen gebracht. Herrlich, wie John sofort in die Offensive geht, als der Verkäufer andeutet, die Mary-Jane könnte nicht mehr auf dem neuesten Stand sein :totlach: Und er dann das teure Gerät verkaufen kann, weil John so eine "Beleidigung" nicht auf sich bzw. der Mary-Jane sitzen lassen kann - köstlich :totlach::totlach:


    Glück für Aleandro und Hobie, die direkt in ihrem Element sind. Ich war ja echt erstaunt, dass der IT'ler Aleandro von der Mary-Jane so begeistert ist, obwohl sie nicht mehr dem neuesten Stand entspricht; IT'ler haben ja gerne immer die neueste Technik :totlach:


    Sehr schön, dass wir auch Zeuge des Gesprächs zwischen John und Kelly wurden, dass er ihr von seinem Gespräch mit ihrem Vater erzählt hat und dass Robinson dafür gesorgt hat, dass die Mary-Jane überhaupt von dem Gefangenentransporter wusste.

    Nur was seine Gefühle für Kelly angeht, darüber kann er noch nicht so richtig reden. Zumal er auch nicht weiß, was das mit Sekoya ist, ob da überhaupt etwas ist.


    Ich fand es in jedem Fall sehr rührend, als Sekoya der Crew eröffnet, dass sie alle ihr neuer Stamm geworden sind, dass ihre Beziehungen untereinander über das reine Ablösen einer Lebensschuld hinausgeht. Ich denke, das könnte auch noch sehr wichtig für sie sein, nachdem sie die niederschmetternde Neugigkeiten über ihre Familie erfahren hat.

    Überhaupt fand ich es auch diesmal wieder sehr spannend, mehr über Sekoya und die Peko zu erfahren.


    Aber jetzt habe ich etwas vorgegriffen, ich will auch noch das Thema aufgreifen, ob die Mary-Jane sich in den offenen Kampf mit dem Unionmilitär begeben soll. Ich muss gestehen, ich kann hier Johns Argumentation sehr gut nachvollziehen: die Mary-Jane ist kein Kampfflieger und es wäre glatter Selbstmord, sich in einen offenen Kampf mit dem Schiff zu stürzen. Ein Selbstmordkommando, dass in der Tat niemanden hilft, zumal Abwehr der Konföderierten eher ernüchternd ist.

    Die Aufgaben, die John uns seine Crew bisher für die Konföderierten ausgeführt haben, waren ein Thema, das waren eher Arbeiten im Untergrund, aber in den Kampf eines Krieges zu ziehen, ist nochmal eine andere Sache.


    Daher fand ich Hobies Vorschlag, sich an die Peko zu wenden, richtig gut. Das ist eher eine Aufgabe für die Mary-Jane und ihre Besatzung. Und als West Sekoya direkt mit einem wenn auch etwas linkischen Peko-Gruß begrüßte, war ich guter Dinge, dass er offen für den Vorschlag ist. Überhaupt habe ich ihn so eingeschätzt, dass er eher kein Problem damit hat, den Peko entgegenzukommen. So wir wie ihn bisher kennengelernt hätten, hätte es mich eher enttäuscht, wenn es anders gewesen wäre.


    Dass sie die Verhältnisse auf Sekoyas Heimatplaneten inzwischen derart verändert haben, konnte keiner ahnen. Dieser Geonoy (?) ist ein ganz schöner Aufwiegler und wie es aussieht, ist er damit auch noch ziemlich erfolgreich. Wobei ich gestehen muss, ich kann die Peko durchaus auch verstehen, dass sie irgendwann die Nase voll haben und auf Rache aus sind - und vor allem im Moment eine Chance für sich sehen, wenn sich die Menschen untereinander bekriegen. Aber Rache bringt i.d.R. nichts Gutes hervor. Dass die Peko allerdings ihre Lebenssituation wieder deutlich verbessern wollen, ist absolut verständlich - die Wahl der Mittel ist jetzt eben der Knackpunkt. Die Menschen haben die Peko allerdings bisher nur belogen und betrogen, ausgenutzt und vertrieben und gezwungen, ihre nomadische Lebensweise aufzugeben. Hier wird es sehr schwierig, das Vertrauen wieder herzustellen, selbst wenn man mit den besten Absichten kommt, wie es West tut. Aber er ist nur ein einzelner Mensch, die Gesamtheit der Konföderierten muss ebenfalls hinter ihm stehen.


    Ich bin echt gespannt, ob es Sekoya gelingen wird, ihre Familie wiederzusehen, vor allem auch ihren Bruder, der ihrem Vater nachgefolgt ist.

    Jetzt sieht es ja erstmal so aus, als ob die Peko West, John und seine Crew irgendwo auf dem Planeten oder dessen Mond aussetzen wollen?

  • Und er dann das teure Gerät verkaufen kann, weil John so eine "Beleidigung" nicht auf sich bzw. der Mary-Jane sitzen lassen kann - köstlich

    Du hast die Szene als Hörbuch gehört, stimmt's? Ich musste da auch lachen am Ende (und ich kenne die Szene!), denn Peter Lontzek hat die Szene einfach perfekt eingefangen.

    Dieser Geonoy (?)

    Geonoj. Er ist auch eines der Probleme in dem "Frontiersmen"-Roman "Höllenflug nach Heaven's Gate". Das muss man nicht wissen, aber es erklärt ein paar Dinge.

  • Wow, John und seine Crew sitzen mal wieder ganz schön in der Tinte. So wie wir es gewöhnt sind, allerdings hatte ich bei den Vorgänger immer noch das Gefühl, dass es zwar verzwickt wird, aber dennoch einen Weg hinaus gibt. Das sieht hier schon anders aus. Sekoya war die ganze Zeit überzeugt, dass ihr Volk friedfertig ist und selbst wenn sie sich nicht in den Krieg einmischen wollen, es dennoch keine Gefahr besteht. Aber nun kommt sie in ihre Heimat um festzustellen, dass sich vor gar nicht allzu langer Zeit alles geändert hat. Als Geonoj vor ihr stand, habe ich mir schon fast gedacht, dass der Vater gestorben ist. Eigentlich ist ihre ganze Familie mehr oder minder "weg", nur ihr Bruder herrscht jetzt, der sich wohl irgendwie manipulieren oder umstimmen ließ. Das ist ein herber Rückschlag für Sekoya.

    Aber über viele Jahre hinweg lief es anders in Sekoyas Heimat und auch wenn bestimmt einige Peko wie Geonoj auf Rache aus sind und ihr pazifistisches Gemüt satt haben, denke ich, dass es sicherlich auch Peko geben wird, die mit dem neuen Regime weniger einverstanden sind. Wahrscheinlch müssen Sekoya und Co diese ausfindig machen, damit ihre Mission nicht nur nicht scheitert, sondern sie auch lebend aus dem ganzen Schlamasel herausfinden.


    Ich mag die ersten paar Kapitel immer sehr. Das Alltagsleben der Crew wird immer so schön beschrieben, dass man sich vorstellen kann, warum die Crewmitglieder alle an der Mary-Jane und aneinander hängen. Dass Alejandro nun Mary-Janes Versprechen einlöst und ihr eine Holoprojektion "schenkt", hat mich ebenso gefreut. Er und der Verkäufer wussten dann wohl auch ziemlich gut, wie sei denn doch vorher geizig eingestellten John dazu bekommen, die bessere Projektion zu kaufen. :D


    Aufgehorscht habe ich bei Kellys und Johns Gespräch: John ein Waise? Wohl eher nicht. Er scheint mit das größte Geheimnis zu verbergen und nach Kellys Schlussfolgerung müsste Johns Geheimnis ja im sechsten Band herauskommen. Ich bin mal gespannt, es würde mich auf jeden Fall sehr interessieren, was sich hinter Johns Vergangenheit verbirgt.


    Ich war ja echt erstaunt, dass der IT'ler Aleandro von der Mary-Jane so begeistert ist, obwohl sie nicht mehr dem neuesten Stand entspricht; IT'ler haben ja gerne immer die neueste Technik :totlach:

    Es gibt aber auch die Bastler, die gerade die alte "gute" Technik noch zu schätzen wissen und diese gerne optimieren. :)


    Nur was seine Gefühle für Kelly angeht, darüber kann er noch nicht so richtig reden.

    Ich hatte bei dieser Szene noch deutlich deinen Kommentar vom letzten Abschnitt im Kopf: Nicht reden, weitermachen. :D Dementsprechend waren dann auch meine Gedanken beim Lesen. Tz, Manipulation! 8o


    Daher fand ich Hobies Vorschlag, sich an die Peko zu wenden, richtig gut. Das ist eher eine Aufgabe für die Mary-Jane und ihre Besatzung.

    Da gebe ich dir Recht, aber ich habe mir auch überlegt, ob diese Mission noch die fünfte ist, bevor dann in der sechsten Mission, Mission Hammerschlag behandelt wird - als großes bombastisches Finale sozusagen.

  • Ich bin mal gespannt, es würde mich auf jeden Fall sehr interessieren, was sich hinter Johns Vergangenheit verbirgt.

    Tja, ich weiß es, aber ich fürchte, das Geheimnis ist Thema der 2. Staffel "Frontiersmen", sollte es sie denn geben. Was im Wesentlichen eine Frage der Verkaufszahlen ist - wie immer. :)


    Das ist ja übrigens so eine witzige Sache. Als junger Leser und Laie dachte ich früher immer, dass Bücher erscheinen, weil ein Autor sie schreiben wollte. Und wenn sie nicht erscheinen, wollte der Autor sie wohl nicht schreiben. Wie viele ganz profane wirtschaftliche Faktoren da noch hineinspielen, wird einem erst so richtig klar, wenn der erste Verlag eine eigene Reihe abgesägt hat, weil sie sich - aus welchem Grund auch immer - nicht gut genug verkaufte. (Mir erstmals passiert bei "Drachengasse 13" nach dem 4. Band.)

  • Ich war ja echt erstaunt, dass der IT'ler Aleandro von der Mary-Jane so begeistert ist, obwohl sie nicht mehr dem neuesten Stand entspricht; IT'ler haben ja gerne immer die neueste Technik

    Ich glaube, dass es Aleandro in dem Fall überhaupt nicht um die Technik geht. Er findet die Vorstellung, mit Mary-Jane in ihrer "wahren Gestalt" kommunizieren zu können, einfach total reizvoll.

  • Ich muss jetzt mal erwähnen, dass mir der Humor in der Serie sehr gut gefällt. Die Szene des Holoprojektoreinkaufs mit John, Aleandro und dem Verkäufer hat mich auch wieder zum lachen gebracht. Herrlich, wie John sofort in die Offensive geht, als der Verkäufer andeutet, die Mary-Jane könnte nicht mehr auf dem neuesten Stand sein :totlach: Und er dann das teure Gerät verkaufen kann, weil John so eine "Beleidigung" nicht auf sich bzw. der Mary-Jane sitzen lassen kann - köstlich :totlach::totlach:

    Der Humor ist wirklich toll. Immer wieder kommen so kleine Szenen zum Schmunzeln, die die ganze Geschichte schön auflockern.


    Nur was seine Gefühle für Kelly angeht, darüber kann er noch nicht so richtig reden. Zumal er auch nicht weiß, was das mit Sekoya ist, ob da überhaupt etwas ist.

    Ich weiß gar nicht, ob John sich seiner Gefühle überhaupt im Klaren ist. Er schwankt zu sehr zwischen Kelly und Sekoya und kann sich keine eindeutige Meinung bilden.


    Aber über viele Jahre hinweg lief es anders in Sekoyas Heimat und auch wenn bestimmt einige Peko wie Geonoj auf Rache aus sind und ihr pazifistisches Gemüt satt haben, denke ich, dass es sicherlich auch Peko geben wird, die mit dem neuen Regime weniger einverstanden sind.

    Ich denke auch, dass da noch viel Vergangenheit zu bewältigen sein wird, bevor die Randwelten und die Peko Frieden schließen können.


    Tja, ich weiß es, aber ich fürchte, das Geheimnis ist Thema der 2. Staffel "Frontiersmen", sollte es sie denn geben. Was im Wesentlichen eine Frage der Verkaufszahlen ist - wie immer. :)

    Das will ich wohl schwer hoffen, ich hasse Cliffhanger ;)

  • Ich bin mal gespannt, es würde mich auf jeden Fall sehr interessieren, was sich hinter Johns Vergangenheit verbirgt.

    Tja, ich weiß es, aber ich fürchte, das Geheimnis ist Thema der 2. Staffel "Frontiersmen", sollte es sie denn geben. Was im Wesentlichen eine Frage der Verkaufszahlen ist - wie immer. :)


    Das ist ja übrigens so eine witzige Sache. Als junger Leser und Laie dachte ich früher immer, dass Bücher erscheinen, weil ein Autor sie schreiben wollte. Und wenn sie nicht erscheinen, wollte der Autor sie wohl nicht schreiben. Wie viele ganz profane wirtschaftliche Faktoren da noch hineinspielen, wird einem erst so richtig klar, wenn der erste Verlag eine eigene Reihe abgesägt hat, weil sie sich - aus welchem Grund auch immer - nicht gut genug verkaufte. (Mir erstmals passiert bei "Drachengasse 13" nach dem 4. Band.)

    Also erstmal freut es mich zu hören, dass es ggf. eine zweite Staffel geben wird. Das würde mich sehr freuen!


    Und ja, die Verlagswelt ist in Wahrheit ganz anders, als man sich das vorstellt. Ich finde das immer ein wenig ernüchternd, wenn ich erfahre, wie viele Bücher eine reine Auftragsarbeit sind und nicht etwa entsehen, weil ein phantasievoller Mensch eine klasse Idee hat. Hmpf.

  • Und ja, die Verlagswelt ist in Wahrheit ganz anders, als man sich das vorstellt. Ich finde das immer ein wenig ernüchternd, wenn ich erfahre, wie viele Bücher eine reine Auftragsarbeit sind und nicht etwa entsehen, weil ein phantasievoller Mensch eine klasse Idee hat. Hmpf.

    Wir hatten das ja vorher schon angesprochen gehabt. Ich möchte nicht wissen, wie viele gute Werke einfach in der Versenkung verschwinden, weil sie gar nicht erst veröffentlich werden bzw. weil bei der Auflage von sog. "B-Autoren" am Cover und an der Werbung gespart wird. Eigentlich traurig. Da werden die Werke der Bestseller-Autoren wochenlang beworben, die eigentliche keine Werbung mehr brauchen, und die anderen erhalten keine Chance.

  • Du hast die Szene als Hörbuch gehört, stimmt's? Ich musste da auch lachen am Ende (und ich kenne die Szene!), denn Peter Lontzek hat die Szene einfach perfekt eingefangen.

    Ja genau, als Hörbuch - Peter Lontzek liest die Szene echt klasse :totlach:


    Geonoj. Er ist auch eines der Probleme in dem "Frontiersmen"-Roman "Höllenflug nach Heaven's Gate". Das muss man nicht wissen, aber es erklärt ein paar Dinge.

    Ah, dann ist dort sicherlich auch Thema, wie Geonoj zu seinen Verbrennungen kam. Das ist ja echt ein mieser Zufall, dass John, West und die Anderen ausgerechnet diesem Peko gegenüberstehen.


    Aber über viele Jahre hinweg lief es anders in Sekoyas Heimat und auch wenn bestimmt einige Peko wie Geonoj auf Rache aus sind und ihr pazifistisches Gemüt satt haben, denke ich, dass es sicherlich auch Peko geben wird, die mit dem neuen Regime weniger einverstanden sind. Wahrscheinlch müssen Sekoya und Co diese ausfindig machen, damit ihre Mission nicht nur nicht scheitert, sondern sie auch lebend aus dem ganzen Schlamasel herausfinden.

    Darauf hoffe ich jetzt auch, dass es noch ein paar gemäßigtere Peko gibt, die die Chance auf Friedensverhandlungen ergreifen wollen.

    Der Planet, auf dem Sekoyas Volk lebt, scheint ein ziemlich heißer und auch etwas öder Planet zu sein. Wenn man sich vorstellt, dass die Peko so naturliebend und -verbunden sind, muss es für sie wirklich schlimm sein, dann auf so einem "leeren" Planeten leben zu müssen.


    Aufgehorscht habe ich bei Kellys und Johns Gespräch: John ein Waise? Wohl eher nicht. Er scheint mit das größte Geheimnis zu verbergen und nach Kellys Schlussfolgerung müsste Johns Geheimnis ja im sechsten Band herauskommen. Ich bin mal gespannt, es würde mich auf jeden Fall sehr interessieren, was sich hinter Johns Vergangenheit verbirgt.

    Ohja, das würde mich jetzt auch schwer interessieren. Auch was sich gut versteckt unter dem Boden von Johns Koje befindet.


    Es gibt aber auch die Bastler, die gerade die alte "gute" Technik noch zu schätzen wissen und diese gerne optimieren. :)

    Stimmt auch wieder.


    Tja, ich weiß es, aber ich fürchte, das Geheimnis ist Thema der 2. Staffel "Frontiersmen", sollte es sie denn geben. Was im Wesentlichen eine Frage der Verkaufszahlen ist - wie immer. :)

    Ooooh, das wäre ja toll, wenn es weitergehen würde. Da drücke ich ganz kräftig die Daumen, dass es zu einer weiteren Staffel kommen wird.

    Mir ging es auch als Jugendliche wie dir, dass ich dachte, Autoren können Bücher schreiben und veröffentlichen, wie sie wollen. Dass solch ein Wirtschaftsdenken dahintersteckt, kam mir auch erst deutlich später zu Bewusstsein.


    Ich glaube, dass es Aleandro in dem Fall überhaupt nicht um die Technik geht. Er findet die Vorstellung, mit Mary-Jane in ihrer "wahren Gestalt" kommunizieren zu können, einfach total reizvoll.

    Ja, das wird in diesem Fall sicherlich der größere Ausschlag gegeben haben, es wurde ja im letzten Band erwähnt, dass sich Aleandro direkt in die KI verliebt hat <3

  • Ich finde das immer ein wenig ernüchternd, wenn ich erfahre, wie viele Bücher eine reine Auftragsarbeit sind und nicht etwa entsehen, weil ein phantasievoller Mensch eine klasse Idee hat. Hmpf.

    Das kenne ich tatsächlich weniger. Es ist gewiss so, dass man Verlagen mehrere Ideen pitcht und die sagen dann, sie hätten besonders gern dies oder das. Oder ein Verlag sagt: Mensch, hast du nicht mal Lust auf SF/High-Fantasy/Dystopie? Dann mancht man sich eben darüber Gedanken. Aber das war's dann auch. Alles andere wird dem Autoren überlassen. Insofern ist die konkrete Ausführung dann ja doch kreative Leistung, in die kein Verlag, den ich kenne, reinredet. Die einzige echte Auftragsarbeit, mit der ich je zu tun hatte, ist "Perry Rhodan" gewesen.

    Ah, dann ist dort sicherlich auch Thema, wie Geonoj zu seinen Verbrennungen kam.

    Genau.

    Wenn man sich vorstellt, dass die Peko so naturliebend und -verbunden sind, muss es für sie wirklich schlimm sein, dann auf so einem "leeren" Planeten leben zu müssen.

    Absolut. Und genau darum ging es mir. (Übrigens ein Schicksal, das viele Indianer in Nordamerika im 19. Jahrhundert teilten - deren Reservate waren mitunter auch nicht gerade Naturparadiese.)

    Auch was sich gut versteckt unter dem Boden von Johns Koje befindet.

    Das wird in einem der Printromane verraten. D.h. ich könnte euch jetzt spoilern. Weiß aber nicht, ob ich das soll. Aber wer's wissen will ...


  • Das kenne ich tatsächlich weniger. Es ist gewiss so, dass man Verlagen mehrere Ideen pitcht und die sagen dann, sie hätten besonders gern dies oder das

    Bei historischen Romanen und Themen ist mir das in letzter Zeit ein paar Mal aufgefallen. Man hat zwar dann noch die Geschichte, die man sich aussuchen kann, aber gerade wenn man sagt: Oh, Jugendbewegungen im Widerstand in der NS-Zeit wäre spannend, am besten in der Rheinlandecke um die Edelweißpiraten rum. Dann ist der Handlungsspielraum ja schon sehr eingegrenzt. ;) Auch wenn das Buch trotzdem großartig war, das kann ich auch nicht anders sagen.

  • Auch wenn das Buch trotzdem großartig war, das kann ich auch nicht anders sagen.

    Das ist dann die Kunst: Aus den ganzen Vorgaben trotzdem etwas Eigenes zu machen und auch noch Spaß daran zu haben. (Okay, ich muss mich korrigieren: Meine Playmobil-Comics sind auch alle Auftragsarbeiten und da werden mir teilweise sogar so enge Grenzen gesetzt, dass es echte Kunst erfordert, in diesen eine vernünftige Geschichte zu erzählen. Ich nehme das jedes Mal aufs Neue als spannende Herausforderung an. :) )

  • Das kenne ich tatsächlich weniger. Es ist gewiss so, dass man Verlagen mehrere Ideen pitcht und die sagen dann, sie hätten besonders gern dies oder das. Oder ein Verlag sagt: Mensch, hast du nicht mal Lust auf SF/High-Fantasy/Dystopie? Dann mancht man sich eben darüber Gedanken. Aber das war's dann auch. Alles andere wird dem Autoren überlassen. Insofern ist die konkrete Ausführung dann ja doch kreative Leistung, in die kein Verlag, den ich kenne, reinredet. Die einzige echte Auftragsarbeit, mit der ich je zu tun hatte, ist "Perry Rhodan" gewesen.

    Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass viele Manuskripte umgeschrieben bzw. geändert werden mussten, weil es den Lektoren oder Redakteuren nicht gefiel. Ist das richtig? Dann spiegeln sie doch zum Teil die Meinung und Vorlieben der Verlage wieder, oder?

  • Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass viele Manuskripte umgeschrieben bzw. geändert werden mussten, weil es den Lektoren oder Redakteuren nicht gefiel. Ist das richtig?

    Das schließe ich nicht aus. Aber bislang ist mir das noch nicht untergekommen. Zumindest nicht im größeren Stil. In Kinderbuchverlagen sind oft die Redakteure auch die Lektoren, d.h. da könnte man die Feinarbeit als Verlagseinflussnahme bezeichnen. Aber auch dort waren die Wünsche immer sehr moderat (etwa: baut doch noch ein paar Witze mit der Figur X oder Y ein; die gefällt uns so gut). Größere Umschreibe-Aktionen habe ich noch nicht erlebt.

  • Das wird in einem der Printromane verraten. D.h. ich könnte euch jetzt spoilern. Weiß aber nicht, ob ich das soll. Aber wer's wissen will ...

    Ich habe in den Spoiler gespickelt. Jetzt würde mich ja interessieren, was da drinsteht :totlach:

    Geht mir genauso. Ich finde Spoiler übrigens meistens gar nicht schlimm. Ich werde mir die beiden Vorgänger-Bände trotzdem noch zu Gemüte führen. Ich habe schon gesehen, dass es die ungekürzten Hörbücher bei Spotify gibt. Wenn die Leserunde hier zu Ende ist, werden mich John & Co dann wohl demnächst zur Arbeit begleiten.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

    odenwaldcollies

  2. Freitag, 9. November 2018, 21:43 - Freitag, 23. November 2018, 22:43

    odenwaldcollies

  3. Montag, 12. November 2018, 16:11 - Montag, 26. November 2018, 17:11

    Editing Expertise

  4. Freitag, 16. November 2018, 21:43 - Samstag, 1. Dezember 2018, 22:43

    odenwaldcollies