11 - Buch 6 bis Kapitel 6 (bis Track 43)

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  • Avila

    Hat den Titel des Themas von „11 - Buch 6 bis Kapitel 6“ zu „11 - Buch 6 bis Kapitel 6 (bis Track 43)“ geändert.
  • Jetzt geht es richtig zur Sache. Es hat mich doch richtig überrascht, dass die Frontiersmen sich bisher zum großen Teil aus dem Krieg herausgehalten hatten. Ich dachte eigentlich, dass sie als Unabhängigkeit liebende Menschen den Konföderierten auf die eine oder andere Weise helfen würden. Aber wahrscheinlich ist das genau der Grund, warum sie es bisher nicht taten. Schön, dass sie doch noch mitmachen!


    Das mit de la Croix und O'Reilly ist ein hartes Stück. Kann es sein, dass O'Reilly ein Spion war, der verhindern wollte, dass die wichtige Information mit den Platinen in die Hände der Konföderierten fällt? Gibt es dann noch andere Sympathisanten mit der Union unter den Frontiersmen? Wir werden sehen. Wenn Aleandro die Informationen auslesen kann, wäre es auf jeden Fall ein großer Vorteil für die Konföderation.

  • Ich dachte eigentlich, dass sie als Unabhängigkeit liebende Menschen den Konföderierten auf die eine oder andere Weise helfen würden.

    Naja, das mit der Unabhängigkeit ist ja ein zweischneidiges Schwert. Sie wollen die Union (vor allem deren Militär) sicher gern loswerden. Aber sie wollen dafür nicht ihre Haut riskieren, denn wer tot ist, dem bringt auch die Unabhängigkeit nichts mehr. Außerdem wird der Rand nach dem Verschwinden der Union ja kein komplett (rechte)freier Raum sein. Die Randwelten-Konföderation wird ja ebenso Polizeiarbeit übernehmen. Dazu kommt, dass einige Frontiersmen womöglich um ihre Schmuggeleinnahmen fürchten, wenn es keine Union im Rand mehr gibt, die Siedler und Bergleute unterdrückt. Krieg ist ja immer auch ein Geschäft. Und nicht alle Frontiersmen-Captains sind von einer derart idealistischen Mannschaft umgeben wie John.

  • Die Cutters haben Langdon tatsächlich getötet - es stand ja zu befürchten, aber ich hatte noch auf ein Wunder gehofft. Und dann wurde der arme Kerl auch noch zuvor gefoltert :(


    Logischerweise denken nun alle in die falsche Richtung, was seine Mörder und ihre Beweggründe angeht. Wer kommt denn auch darauf, dass es sich eigentlich um zwei Auftragskiller handelt, die auf Rachezug im Namen von Michael Eisen sind.


    Die Idee, die Frontiersmen und auch Joaquin anzuschreiben, ob sie den Kampf der Konföderierten unterstützen (o.k., die ausgesandte Motivation ist eine andere :totlach:) finde ich sehr gut. Einmal, weil die Konföderation echt nicht wählerisch sein und jede Unterstützung brauchen kann, da muss man eben auch mal seinen Stolz runterschlucken. Und dann natürlich fand ich es spannend, weitere Frontiersmen kennenzulernen. Das ist ja schon ein ganz schön wilder Haufen!


    Es ist so schon nicht einfach, Konflikte zwischen den Frontiersmen zu vermeiden (in O'Reillys Fall war es ganz und gar erfolglos); wenn ich mir vorstelle, es wären noch viel mehr von ihnen gekommen, ich glaube, das wäre überhaupt nicht mehr kontrollierbar gewesen.


    Da sind ja wirklich die unterschiedlichsten Typen dabei, aber genau diese Mischung könnte auch ihre Stärke werden, wenn sie sich zusammenraufen.

    Und dann noch Captain Red, der sich ebenfalls dem Kampf anschließt. So hat es doch noch einen Vorteil, dass die 40 Frachter seinerseits von ihm gekapert wurden. Ich musste lachen über Aleandro, der zuerst tief enttäuscht war, dass Joaquin und Joana ihn mal wieder im Stich lassen, um im nächsten Moment, als Reds Funkspruch reinkam, zu jubeln, er hätte es ja gewusst, dass sie kommen würden :totlach:


    Sogar Martel steuert seinen Teil dazu bei, wobei er ganz Geschäftsmann sich völlig im Hintergrund hält. Aber das war ja zu erwarten, er wird seine guten Kontakte in die Kernwelten nicht für einen Kampf mit unkalkulierbarem Ausgang riskieren. Na, und das Waffenlager ist ja echt nicht ohne. Wenn Delacroix recht hat mit den Computern und deren Auswirkung auf die Jagdflieger der Union, dann wäre das wirklich etwas, das für die zahlenmäßig unterlegenen Konföderierten wirklich ein großer Vorteil werden könnte. Dass sich Delacroix als ehemaliger Offizier dem Kampf gegen die Union anschließt, ist ebenfalls ein großer Vorteil.


    Aber der Zwischenfall zwischen ihm und O'Reillys macht mir Sorgen. Was ist zwischen den beiden wirklich vorgefallen? Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich Delacroix glauben soll, aber ihm scheint es wirklich leid zu tun, dass er den anderen Frontiersmen hat erschießen müssen. Mich hätte ja schon interessiert, um was für ein Gerücht es sich handelt, welches Gitarren-Tony bzgl. dem Toten in Umlauf gebracht hatte. Ich hoffe nur, dass sich unter den Frontiersmen, die sich John angeschlossen haben, kein Spion der Union befindet.


    Nochmal zu den Frontiersmen: besonders gut hat mir Fred gefallen, der kein Aufschneider ist und seine Chancen für so einen Kampf realistisch einschätzen kann. Das ist sicherlich seinem Alter und damit seiner Erfahrung als langjähriger Frontiersmen geschuldet. Ich fand ihn auch sehr menschlich und ehrlich, was sicherlich auch daran lag, dass er ein alter Freund des früheren Captains der Mary-Jane war.

  • Das mit de la Croix und O'Reilly ist ein hartes Stück. Kann es sein, dass O'Reilly ein Spion war, der verhindern wollte, dass die wichtige Information mit den Platinen in die Hände der Konföderierten fällt?

    Das habe ich mich auch gefragt.

  • Die Idee, die Frontiersmen und auch Joaquin anzuschreiben, ob sie den Kampf der Konföderierten unterstützen (o.k., die ausgesandte Motivation ist eine andere :totlach:) finde ich sehr gut. Einmal, weil die Konföderation echt nicht wählerisch sein und jede Unterstützung brauchen kann, da muss man eben auch mal seinen Stolz runterschlucken. Und dann natürlich fand ich es spannend, weitere Frontiersmen kennenzulernen. Das ist ja schon ein ganz schön wilder Haufen!

    Da stimme ich dir vollkommen zu. Auf die Idee, dass man sie rekrutieren könnte, bin ich gar nicht gekommen. Und der Haufen mit seinen unterschiedlichen Charakteren und Ansichten hat mir sehr gut gefallen. Er hat schön gezeigt, wie unabhängig die Frontiersmen mit ihren Ansichten und Beweggründen sind, harte Kämpfer eben. Ich hoffe, wir werden sie in einer weiteren Staffel nochmal wieder sehen.

  • Nochmal zu den Frontiersmen: besonders gut hat mir Fred gefallen, der kein Aufschneider ist und seine Chancen für so einen Kampf realistisch einschätzen kann. Das ist sicherlich seinem Alter und damit seiner Erfahrung als langjähriger Frontiersmen geschuldet. Ich fand ihn auch sehr menschlich und ehrlich, was sicherlich auch daran lag, dass er ein alter Freund des früheren Captains der Mary-Jane war.

    Ich wollte unbedingt auch so einen typischen "kleinen Mann" einbauen, wie er in jedem guten John-Ford-Western mitspielt. Zerknittert, gutherzig, ein Gauner vielleicht, aber niemand, dem man böse sein kann. Und ich hielt es auch für wichtig, dass nicht alle "Hurra! Auf in den Kampf" rufen, wenn John sie versammelt. Denn dann hätte man sich fragen müssen, warum sie nicht schon viel früher der Konföderation beigetreten sind.

  • Ich wollte unbedingt auch so einen typischen "kleinen Mann" einbauen, wie er in jedem guten John-Ford-Western mitspielt. Zerknittert, gutherzig, ein Gauner vielleicht, aber niemand, dem man böse sein kann.

    Das war sehr gut - Fred bleibt mir so doch gleich in Erinnerung.

  • Meine Lieblingsfigur von den Neuen war Calamity Kate. Die ist so herrlich anarchistisch. Wann immer sie etwas macht, habe ich mich vorher gefragt: Was wäre die verrückteste und lauteste Lösung für das Problem. Denn so ist sie: verrückt und laut. :)

  • Das Buch hat mir bisher am besten gefallen. Die Stimme von Sekoya hat mich immer genervt und die ist hier nicht dabei. Aber auch so ist es eine wunderbare Studie über verschiedene Motivationen, sich rekrutieren zu lassen. Am besten fand ich die von Martel. Eine super Lösung. Darauf muss man kommen. John ist unter seinesgleichen und er kennt sie. Es ist schon ein Haufen so unterschiedlicher Typen und jeder hat sein eigenes Schicksal. Dann kommt ein wenig Krimi hinzu. Warum ist O'Reilly plötzlich so drauf? Was hat man ihm erzöhlt oder was hat er erfahren, dass ihn so auf De la Croix losgehen lies? Der Gentleman Frontiersman hat mir auch gefallen, wenn ich auch an Gus Backus denken muss, wenn ich ihn höre.

    Die Cutters haben Langdon tatsächlich getötet - es stand ja zu befürchten, aber ich hatte noch auf ein Wunder gehofft. Und dann wurde der arme Kerl auch noch zuvor gefoltert

    Ohne Folter hätte sein Tod ja keinen Sinn. Es ging ja nicht um ihn, sondern um die Info wo John steckt und er hat sie ihnen ohne Folter nicht gegeben. Ob er unter der Folter geredet hat? Oder vielleicht eine falsche Spur gelegt? Mit tat er auch leid. Aber es müssen ja auch Leute sterben, ist ja Krieg.

    Meine Lieblingsfigur von den Neuen war Calamity Kate. Die ist so herrlich anarchistisch. Wann immer sie etwas macht, habe ich mich vorher gefragt: Was wäre die verrückteste und lauteste Lösung für das Problem. Denn so ist sie: verrückt und laut.

    Ohja, ich finde sie auch herrlich!!!

  • Bei Calamity Kate hab ich irgendwie den verrückten Erfinder von Beauty and the Beast vor Augen, in etwas jünger und weiblich. Und wenn sie in Aktion tritt muss ich immer herzhaft grinsen bei dem Kopfkino das dann entsteht ;)

    Ich mochte die Ansammlung im Saloon echt gerne, die hat Spass gemacht und hat auf eindrückliche Weise gezeigt wie unterschiedlich die Frontiersmen sind, sowohl in Beweggründen als auch in Art und Aufmachung.

    Allerdings sind da Hackordnungskämpfe fast vorprogrammiert, gut das es zu Schlacht nicht zu lange dauern soll, denn sonst würden die sich sicher noch weiter an die Gurgel gehen.

    Ich hab echt grade Spass am zuhören!

    Und dieser Haxl den die versuchen wollen ist vielversprechend und klingt nach nem Genie streich, ich bin gespannt was daraus wird, aber wenn das klappt...... klingt etwas nach rettender Chance.

    Ich freu mich aufs Ende und hab heute morgen grad den ersten Roman als Hörbuch geholt ...

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Bei Calamity Kate hab ich irgendwie den verrückten Erfinder von Beauty and the Beast vor Augen, in etwas jünger und weiblich. Und wenn sie in Aktion tritt muss ich immer herzhaft grinsen bei dem Kopfkino das dann entsteht ;)

    Das Kopfkino war auch bei mir sehr gut! Ich hatte immer eine wild um sich herumballernde Amazone vor Augen :totlach:

  • Jetzt aber! :)


    Die Cutters haben Langdon tatsächlich getötet - es stand ja zu befürchten, aber ich hatte noch auf ein Wunder gehofft. Und dann wurde der arme Kerl auch noch zuvor gefoltert :(

    Davon war ich wirklich auch ein wenig schockiert, ich hatte auch noch auf ein Wunder gehofft! Die Folterung macht mir ein wenig Angst. Wir haben zwar einen standhaften Langdon erleben können, aber wer weiß, ob er doch nicht geplaudert hat? Aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Ich bin mal gespannt, wie das mit den Cutters am Ende noch ausgehen wird.



    Mir geht es wie euch - die anderen Frontiersmen sind klasse! Ich bin wirklich begeistert von der Mischung, die uns hier geboten wird. Wir haben einen melancholischen Gitarristen, einen ehemaligen Unionssoldaten, eine Anarchistin etc. Als John in die Kneipe kam und erstmal alle ihre Waffe auf irgendwen gerichtet hatten, war gleich schon ein großartiger Einstieg! Man konnte sich richtig schön vorstellen, wie das ausgesehen haben muss.

    Ich bin auch ein wenig überrascht, wie selbstsicher John alle finanziellen Mittel etc zur Verfügung stellt. Hat er da wirklich das Okay von den Konföderierten oder sagt er am Ende: Beschwert euch nicht, sie haben euch gerettet, also zahlt jetzt jeden Preis. Ich könnte mir da gut beides vorstellen. Ein kleines Schlitzohr ist John ja immer noch geblieben.


    Martell gibt John und seinen Männern Zugang zu einem alten Waffendepot. Interessant, vor allem die Maschine die de la Croix gefunden hat. Ich bin gespannt, was er da zusammen mit Aleandro basteln kann. Es klingt erstmal sehr viel versprechend und könnte doch recht entscheidend sein, weil die Unionsarmee mit sowas sicherlich nicht rechnet. Und mit allem, mit dem sie nicht rechnen, könnte entscheidend für die Konföderierten sein. Die Schlacht wird sicherlich noch spannend!

    Allerdings macht mir die Kanone, die John mit an Board nehmen will, Angst. Er will doch nicht tatsächlich sich, seine Crew und die Mary-Jane damit in die Luft sprengen?? :o


    Nach dieser kleinen Schießerei bin ich mir auch nicht so sicher, was Spione etc. angeht. Ich denke auf jeden Fall nicht, dass die Sache einfach gegessen ist. Da wird sicherlich noch etwas kommen.


    So, nun der letzte Abschnitt und dann bin ich schon am Ende! ;(

  • Ich bin auch ein wenig überrascht, wie selbstsicher John alle finanziellen Mittel etc zur Verfügung stellt. Hat er da wirklich das Okay von den Konföderierten oder sagt er am Ende: Beschwert euch nicht, sie haben euch gerettet, also zahlt jetzt jeden Preis. Ich könnte mir da gut beides vorstellen. Ein kleines Schlitzohr ist John ja immer noch geblieben.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat John doch am Anfang der Konföderation gesagt, dass es teuer werden kann, und sie waren einverstanden. Und das ist es ja dann auch geworden.

  • Ich bin auch ein wenig überrascht, wie selbstsicher John alle finanziellen Mittel etc zur Verfügung stellt.

    Ach naja, die Summen, die planetare Regierungen zur Verfügung haben, liegen doch weit über dem, was ein Einzelmensch sinnvoll verbrauchen kann. Denk doch nur, wie oft von Millionen- und Milliardenbeträgen in der deutschen Politik die Rede ist. Gut: Deutschland ist sehr voll und menschenreich im Vergleich zu den meisten Randplaneten, deren Besiedelung eher Kanada oder Sibirien ähnelt. Dennoch dürften ein paar Million Dollar die Konföderation nicht vor eine unlösbare Aufgabe stellen. (Sollte jemand überhaupt solche Forderungen stellen, es geht ja auch einigen sicher um eine saubere Akte und einen Neuanfang.)

  • Als John in die Kneipe kam und erstmal alle ihre Waffe auf irgendwen gerichtet hatten, war gleich schon ein großartiger Einstieg! Man konnte sich richtig schön vorstellen, wie das ausgesehen haben muss.

    Ja, diese Szene konnte ich mir bildlich vor mir sehen.


    Hat er da wirklich das Okay von den Konföderierten oder sagt er am Ende: Beschwert euch nicht, sie haben euch gerettet, also zahlt jetzt jeden Preis.

    Ich muss gestehen, ich hatte auch immer ein wenig Bauchschmerzen bei diesen Szenen, ob die Konföderierten das wirklich alles mittragen - obwohl Bernd natürlich recht hat.


    Allerdings macht mir die Kanone, die John mit an Board nehmen will, Angst. Er will doch nicht tatsächlich sich, seine Crew und die Mary-Jane damit in die Luft sprengen?? :o

    Ohja, das hat fand ich auch nicht gerade sehr beruhigend.

  • Es ist so schon nicht einfach, Konflikte zwischen den Frontiersmen zu vermeiden (in O'Reillys Fall war es ganz und gar erfolglos); wenn ich mir vorstelle, es wären noch viel mehr von ihnen gekommen, ich glaube, das wäre überhaupt nicht mehr kontrollierbar gewesen.

    Ja, sind schon rauhe Kerle und Mädels. Das ist wie ein Pulverfass, als die alle aufeinandertreffen.