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  • Ich rede nicht von Kindersoldaten oder anders manipulierten Kindern. Ein normales Kind würde das nicht tun. Wenn es geht würde ich natürlich versuchen, mit dem Kind zu reden. Aber wenn es jemanden umbringen will, der ihm nichts getan hat, dann ist es für mich eben eher ein Mörder und dann erst ein Kind. Aber die Fanatiker rechnen mit der Moral der Menschen und schicken deshalb ja Kinder. Die sollte man zuerst eliminieren.


    Die Sache mit dem Kind: Wir wünschen uns wohl alle, nie mit so einer Situation konfrontiert zu werden. Falls es dazu käme, weiß ich zumindest, dass ich in dem Moment kein Kind mehr sehen würde. Falls ich bei dem Kind keine Zweifel oder Zögern sehe, ist die Sache für mich erledigt und mein eigenes Leben zählt. Ansonsten ist wieder alles offen und ich habe keine Ahnung, was passieren würde. Ich weiß nur, dass ich mir in jedem Fall wünsche, dass das Kind irgendwie aus der Nummer rauskäme.


    Ganz schwer wäre es bei "kleines Kind findet beim Spielen scharfe Schusswaffe und glaubt, es wäre ein Spielzeug". Von einem fröhlich lachenden kleinen Kind mit einer scharfen Waffe bedroht zu werden ist nicht mit obiger Situation vergleichbar. Hoffentlich kann man mit dem Kind reden ... wie Rhea sagt, "normale" Kinder würden das nicht tun. Aber was ist schon normal? Es wäre einfach nur ein Missverständnis!

    Ich denke, es hängt hauptsächlich von der Situation ab. Wenn es ein von Fanatikern geschicktes Kind ist, ist es definitiv erstmal eine Gehirnwäsche unterzogen worden und damit für mich erst an zweiter Stelle ein Kind. Wir wissen ja alle, wie leicht sich Kinder manipulieren lassen. Sonst wären Kindesmisshandlungen im engeren Familienkreis nicht möglich oder nur schwer durchführbar.

    Wenn ein kleines Kind allerdings eine Waffe findet, ist das was anderes. Es weiß nicht, welche Gefahren von dieser Waffe ausgehen und kann also auch nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden. Das setzt eine gewisse Reife voraus, die man bei kleinen Kindern nicht findet.