04: 5. + 6. Stunde der Nacht

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  • Ach, Gûndûr wächst mir ja richtig ans Herz. Netter Kerl. :meckerziege: Hörner hin, Hörner her....irgendwie ist er mir sympathisch. Ich kann ihn mir auch sehr gut vorstellen. Iotana und Tennato ersuchen ihn also um Rat UND erhalten tatsächlich seinen Segen.:freu: Doch irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es da kein happy end geben wird! Gûndûr nimmt sich Tennato zur Brust. "Da ist er wieder, der Eid! Willst du dich dahinter verstecken, damit dein eigenes Herz dich nicht findet?" Wo er recht hat, hat er recht!


    "Die Sitten deiner Heimat. Die Erwartungen deiner Familie. Der Spot eines Halbgottes. Wann endlich findest du die Kraft, dich zu behaupten?" (Ja, gib's ihm.....Tennato ist doch ein bisschen ein Weichei :lachen:)


    Der Halbgott gibt ihn frei mahnt aber. Hier ahnt man, dass da noch etwas kommt.


    Und dann stirbt das Einhorn qualvoll. Die Bilder die in diesen beiden Stunden entstehen sind wirklich beklemmend und auch etwas surreal.


    Sabea giftet weiter gegen Tynay. Kann die nicht endlich gehen? :boahnee: die Alte nervt!


    Tynay bekommt wahre Gewaltphantasien, vergleicht Sabea mit einem räudigen Hund. Sehr passend, ich fühle mit ihr!


    Besonders interessant ist die Beschreibung des toten Einhorns. Es liegt friedlich da. Hier umschreibt der Autor den Tod beinahe liebevoll. Nur im Tod finden wir Frieden und müssen keine Schmerzen mehr erdulden.


    Dann entdecken Tynay und Iotana diese mysteriösen Reliefs mit ihren versteckten Toren. Das gefiel mir sehr gut! Irgendwie sehe ich ja immer die Tempelgänge von Angkor Wat vor mir....auf jeden Fall spannend wie die beiden diese Entdeckung machen.


    Mir fällt inzwischen extrem auf, wie sehr Iotana alles vorausdenkt und weiterdenkt. Sie denkt immer zu weit, denkt an die Kinder, die sie mit Tennato haben wird und wie sie aussehen werden, also wirklich sehr sehr detailliert. Dass das nicht gut gehen kann, weiß ich spätestens jetzt.


    Was es mit diesem Moos auf sich hat ist auch sehr mysteriös. Als alle an dem halbrunden Tisch versammelt waren, bekam ich auch schönes Kopfkino, doch das Beste kommt ja noch!


    Die Szene Tennazo-Bentora…...einmalig! Toll beschrieben, wie die beiden ihre Kräfte spielen lassen. Wie Tennato altert und Bentora nachher wie von Fäden gezupft zuckend auf dem Boden liegt......sehr geil. Ich kann nur sagen: Applaus! :klatschen: Beste Stelle bislang. Hab es wirklich wie im Film gesehen....im Nachhinein müsste ich mich heute Abend fragen: War das ein Film oder ein Buch, in dem so etwas vorkam. So genial war mein Kopfkino! Jetzt bin ich aber mal schwer gespannt, wer diese Nacht noch lebend aus dem Turm kriecht und wer nicht und vor allem: Was wird noch zwischen Sabea-Tynay-Iotana geschehen? :wahrsager:


    Es bleibt spannend! Toller Abschnitt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Ok, ich muss mich jetzt echt zügeln nicht die Nacht durch zu lesen (sowohl die beschriebene als auch die echte.

    So mitgerissen hat mich bisher keins der Schattenbücher. Dies liegt vielleicht aber auch an der Dichte der Geschichte die auf eine Nacht zusammen gedampft ist.

    Um das Einhorn find ich es schade, aber vermutlich war es sogar besser so. Auch Arilors Motive sind jetzt ganz klar. Das Gespann Iotana-Tynay find ich total spannend. Bei Tynay und Sabea sind die Grenzen klar und auch Sabeas Handlungsweise bleibt sehr vorhersehbar. Aber die beiden anderen sind irgendwie Freunde wieder willen. Gleichzeitig verachten sie die Art der anderen als auch fühlen sie sich davon Hinterfragt und auch ein Stück weit angezogen. Und dann finden sie auch noch gemeinsam interessantes, evtl Plotveränderndes heraus, das schweisst weiter zusammen. Sehr dynamisch, und für mich noch nicht absehbar wie sich das weiter entwickelt.

    Die Portale selber sind total genial, und ich frage mich was da noch mit gemacht wird im Laufe des Buches.

    Die Szene mit Gundur und den beiden Liebenden fand ich klasse, führt sie doch vor Augen (Tennatos genauso wie die der Leser) durch welch unsinnige Bande wir manchmal u ser Handeln beschränken, und auch was wirklich wichtig ist. (Auch wenn ich die Feststellung in diesem Buch sicher nicht erwartet habe!)

    Die Szene an der Tafel fand ich gut beschrieben. Auch das die Aesol genau wissen wie viele Leute noch leben ist ein interessantes Detail! Tennato tut einmal was für sich/seine Liebe, aber es endet leider anders als gedacht für ihn. Aber einmal in seinem Leben hat er etwas großes selber geleistet. Eine Schattenherrin ist tot (auf eine geniale Art! Wie ich finde) und gleichzeitig zeigt es wie unheilig doch deren Existenz wirklich ist. Und noch interessanter, das nicht nur Silber tödlich wirkt. Auch wenn mich letzteres fürchten lässt das auch Gundur diese Nacht nicht überleben wird, sonst hätten die Menschen ja doch noch eine Waffe zusätzlich in der Hand. Für Iotana war dies ein erneuter Schock und ich fürchte das sie sich der Finsternis zuwenden wird in der Leere die nun wahrscheinlich in ihr Herz ziehen wird. Ob sie damit Tennatos Erinnerung ehren wird ist dabei vermutlich hinfällig, bedenkt man wie heftig ihr Hass schon war als ihr "nur" gedroht wurde sie zu verkrüppeln. Jetzt hat man ihr nicht nur ihren Liebsten weg genommen, sondern auch die erhoffte Zukunft, das ist eine starke Motivation.

    Interessant finde ich auch das der Fokus immer weiter vom Orakel weg führt.

    Und nach der verlorenen Schattenrossspezialistin fehlt den Ondriern nun auch noch die einzige Person die wusste welche Frage dem Orakel gestellt werden sollte.... die haben wirklich kein Glück in dieser Nacht ;)

    Ich muss mich echt zusammenreissen nicht sofort weiter zu lesen.....

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • So, ich hoffe mal, dass Fenlinka es ins Bett geschafft hat :)


    Ich mache mir dann mal ein Kreuz bei "Schattensucher tot" und eins bei "Einhornumwandlung klappt nicht" :)


    Die Idee der Portale finde ich spannend, wobei ich mir nicht sicher bin, wohin sie genau führen und ob die Zeit dort nicht anders verläuft. Sollte ich raten würde ich sagen, Iotanas Weg zur dunklen Seite wird in den nächsten Stunden vollendet sein. Ich denke, sie wird zusammen mit Tynay (Die die Arriek ziehen lassen wird) der überlebende Rest der ondrischen Delegation sein und sie wird blutige Rache am Priester nehmen. Traurig bin ich um den Halbgott. Jetzt, da sein Licht erstrahlt und er sich selber und seine Rolle findet taucht der Dämon auf. Nun sind also neben dem Orakel und den Aesol nur noch "Menschen" im Palast. Mögen die Spiele beginnen....


    Ob es überhaupt eine Reaktion des Orakels geben wird?

  • Ach, Gûndûr wächst mir ja richtig ans Herz. Netter Kerl.

    Das freut mich. In der Leserunde zur Originalausgabe hatte er nicht viele Fürsprecher. Man fand ihn insgesamt "zu dumm". Ob ihm das gerecht wird?


    die Alte [Sabea] nervt!

    Die "Alte" ist übrigens 16. :totlach:


    Dann entdecken Tynay und Iotana diese mysteriösen Reliefs mit ihren versteckten Toren. Das gefiel mir sehr gut!

    Die Portale selber sind total genial, und ich frage mich was da noch mit gemacht wird im Laufe des Buches.

    Die Idee der Portale finde ich spannend,

    Sehr schön, dass Ihr alle darauf anspringt - denn die werden noch wichtig ...

    Freunde wieder willen

    Das beschreibt das Verhältnis von Iotana und Tynay sehr gut, finde ich! Wenn man ihren Hintergrund bedenkt, müssten sie Feinde sein - aber bedingt durch die sehr speziellen Umstände dieser Nacht sind sie es nicht.

    Auch das die Aesol genau wissen wie viele Leute noch leben ist ein interessantes Detail!

    :klatschen: Wunderbar, dass Euch das aufgefallen ist. Könnt Ihr erraten, welche Motivation die Geflügelten treibt?

    Für Iotana war dies ein erneuter Schock und ich fürchte das sie sich der Finsternis zuwenden wird in der Leere die nun wahrscheinlich in ihr Herz ziehen wird.

    Iotanas Weg zur dunklen Seite wird in den nächsten Stunden vollendet sein.

    Hm ... denkt Ihr wirklich, dass Iotana sich in die Finsternis begeben wird? Oder besinnt sie sich und wird Tynays Gegenspielerin?

    Interessant finde ich auch das der Fokus immer weiter vom Orakel weg führt.

    Das täuscht ... ;)


    Ich mache mir dann mal ein Kreuz bei "Schattensucher tot" und eins bei "Einhornumwandlung klappt nicht"

    :klatschen:


    im Nachhinein müsste ich mich heute Abend fragen: War das ein Film oder ein Buch

    Ok, ich muss mich jetzt echt zügeln nicht die Nacht durch zu lesen (sowohl die beschriebene als auch die echte.

    :freu::freu:

  • So, ich hoffe mal, dass Fenlinka es ins Bett geschafft hat :)

    Ich bin noch über Los gegangen und hab da ne halbe Stunde verbracht ;)

    Fenlinka

    "...und so zieht sie in die Welt hinaus, ohne Strümpfe ohne Schuh, sie brauch nur ein Buch dazu, ..." (Rolf Zukowski)

  • Beitrag von TippendeTastatur ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Was Gûndûr fand nicht viele Fürsprecher? Er ist der sympathischste Charakter in der Geschichte. "Dümmlich"? Kann ich jetzt gar nicht sagen! Er handelt doch immer weise und wohlwollend. Also ich lass nix über ihn kommen. Zudem ist er nicht so wankelmütig wie manch anderer.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Das freut mich. In der Leserunde zur Originalausgabe hatte er nicht viele Fürsprecher. Man fand ihn insgesamt "zu dumm". Ob ihm das gerecht wird?

    Für das politische Parkett taugt Gûndûr wahrscheinlich weniger, aber wie er die Situation liebenden Paares erkennt und den beiden erklärt wer von beiden welches Problem hat- nàmlich Tennato zeigt doch, dass er nicht gar so blöd ist wie sein Priester ihn gerne hätte.

    Ich möchte auch nicht glauben, dass er Tennato wirklich schaden oder gar seinen Tod wollte. Das schiebe ich gerne

    Xiviarr in die Schuhe:)

    Ich denke er wollte Tennato einfach helfen, mal kein Weichei zu sein, das sich hinter Regeln und Eiden versteckt.

    War halt etwas übertrieben;)

    Allerdings scheint er gerade den Weg aller sympathischen Protagonisten bei Robert zu gehen.:argh:

    Da schließe ich mich Tippende Tastatur an - ich mag ihn auch.


    Die Idee mit den verstecktennToren und die Art wie sie den Weg an verschiedene Orte durch das Aufbringen verschiedener Stoffe öffnen, ist einfach toll.


    Da Iotanas Objekt ihrer Liebe gestorben ist, hat sie wohl auch kein Ziel mehr für das Gefühl. Ich denke auch, dass sie sich mehr ihrem Hass ergeben wird. Aber man wem will sie den auslassen? An Gûndûr wohl kaum,Xiviarr ? Gerne, den kann ich auch nicht leiden.


    Immer wieder fällt mir auf, dass Tynay ihr früheres Leben noch nicht völlig abgeschüttelt und vergessen hat wenn ihr jedes Tröpfchen verschütteter, vergeudete Flüssigkeit ,sei es Blut, Wasser, Tränen als Frevel erscheint.

    Sabea versäumt auch keine Gelegenheit, sie mit solcher Vergeudung zu provozieren.Subtil ist sie ja gerade nicht.

  • So, allmählich kommt langsam Stimmung im Regenbogenpalast auf :totlach:


    Gûndûr hat ziemlich schlagende Argumente, um Tennato soweit zu bringen, dass er sich voll und ganz zu Iotana bekennt. Und dann liefert er ihn ans Messer - bzw. war das eher Xiviarrs Idee? Ich glaube nicht, dass sich der Halbgott in dem Moment diesen fiesen Plan schon gefasst hatte, als er Tennato von seinem Blut anbot. Aber selbst wenn es Xiviarrs Idee war, dann hat Gûndûr gerne sie gebilligt, um die Osadra zu töten.


    Bisher haben sich bei Iotana die Liebe und der Hass auf ihre beiden Peiniger die Waage gehalten, aber jetzt, wo die Liebe zerstört wurde, wird sich dann nicht die Waage zugunsten des Hasses neigen? Und es wäre wohl nicht überraschend, wenn nun zwei neue Ziele für ihren Hass dazugekommen wären.


    Von Gûndûrs Standpunkt war es sicherlich erstrebenswert, die Osadra zu töten, immerhin wollte sie ihn um seinen Kopf bringen, nachdem das mit dem Schattenross voll in die Hose gegangen ist, aber der Weg dorthin ... da wird Iotana sicherlich nicht viel Verständnis dafür aufbringen.


    Am Anfang dieser Nacht waren es neun Gesandtschaften im Regenbogenpalast, die sich eigentlich wie Gäste benommen wollten und sollten. Inzwischen wird der Konflikt zwischen Ondrien und dem Rest von Eloy offen innerhalb des Regenbogenpalasts ausgetragen.


    Das Einhorn hat - glücklicherweise - nicht überlebt. Glücklicherweise deswegen, dass die Pein nun endlich für das Fabeltier zu Ende ist. Kaleto bekommt das allerdings ziemlich schlecht. Arilur hat hier deutlich mehr Glück.


    So, nun ist aber auch Bentora gestorben, die ondrische Gesandtschaft ist ziemlich zusammengeschrumpft und die Adeptae sind nun auf sich alleine gestellt. Wenn man jetzt noch was beim Orakel erreichen möchte, ist wohl Improvisation und Köpfchen gefragt. Tynay und Ionata traue ich das zu, aber Sabea steht nach wie vor außen vor, sie würde zum momentanen Zeitpunkt auch irgendwie nicht zu den beiden anderen passen.


    Außerdem verbindet die zwei Mädchen nun auch ein gemeinsames Geheimnis: nämlich das Wissen um diese verborgenen Höhlen, mit deren Hilfe man an jeden Ort des Regenpalasts kommt, ohne dass es jemandem auffällt.

    Die Beschreibungen dieser Höhlen und der Zugänge hat mir auch beim zweiten Mal wieder extrem gut gefallen.


    Nun schauen wir mal, was der Dämon anstellen wird.

  • Ich kann ihn mir auch sehr gut vorstellen. Iotana und Tennato ersuchen ihn also um Rat UND erhalten tatsächlich seinen Segen. :freu: Doch irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es da kein happy end geben wird! Gûndûr nimmt sich Tennato zur Brust. "Da ist er wieder, der Eid! Willst du dich dahinter verstecken, damit dein eigenes Herz dich nicht findet?" Wo er recht hat, hat er recht!

    Und es zeigt gut, dass er Xiviarrs Gequatsche gar nicht braucht, sondern auch gut mal selber was gerade rücken kann.


    Sabea giftet weiter gegen Tynay. Kann die nicht endlich gehen? :boahnee: die Alte nervt!

    Aber echt!


    Mir fällt inzwischen extrem auf, wie sehr Iotana alles vorausdenkt und weiterdenkt. Sie denkt immer zu weit, denkt an die Kinder, die sie mit Tennato haben wird und wie sie aussehen werden, also wirklich sehr sehr detailliert. Dass das nicht gut gehen kann, weiß ich spätestens jetzt.

    Ja, als sie sich schon als mehrfache Mutter sieht, musste man befürchten, dass das kein gutes Ende nimmt.


    Auch das die Aesol genau wissen wie viele Leute noch leben ist ein interessantes Detail!

    Und sie scheinen keinen Anstoß zu nehmen, dass Kaletos Leichnam in einer der verborgenen Höhlen liegt.


    Sabea versäumt auch keine Gelegenheit, sie mit solcher Vergeudung zu provozieren.Subtil ist sie ja gerade nicht.

    Man kann sich echt nicht vorstellen, dass sich die drei Mädchen wirklich noch zusammentun könnten. Eher doch ein Gegeneinander.

  • zeigt doch, dass er nicht gar so blöd ist wie sein Priester ihn gerne hätte.

    Ich glaube, das ist in der Originalfassung nicht so rübergekommen. Da haben ihn die meisten Leserinnen und Leser offenbar für so dumm gehalten, wie der Priester ihn hinstellt. Schön, dass das jetzt anders rüberkommt. :jakka:


    Allerdings scheint er gerade den Weg aller sympathischen Protagonisten bei Robert zu gehen.

    Aber hallo! Bei Mir überleben viele sympathische Protagonisten!

    Zum Beispiel ...

    Mal überlegen ...

    Hm ...

    Na ja ...

    Okay, mir fällt im Moment keiner ein. Aber das heißt nicht, dass es nicht einen ganzen Sack voll überlebender Sympathieträger gäbe! Es gibt bestimmt welche ...

    Sabea versäumt auch keine Gelegenheit, sie mit solcher Vergeudung zu provozieren.Subtil ist sie ja gerade nicht.

    Sie sieht keine Notwendigkeit, subtil vorzugehen. Sie sieht sich als weiter fortgeschritten und daher höhergestellt, weil sie etwas länger im Kult ist.

    Inzwischen wird der Konflikt zwischen Ondrien und dem Rest von Eloy offen innerhalb des Regenbogenpalasts ausgetragen.

    Wenn man den Brief ganz am Anfang bedenkt und die Tatsache, dass die anderen acht Delegationen ein gemeinsames Geschenk für das Orakel vorbereiten, war es vielleicht von Anfang an ein Zwei-Parteien-Spiel ... Wenn man von Qualiz' "Verirrung" einmal absieht ...

  • Ja, da habe ich drei Leserunden zu absolvieren und das Buch hatte ich doch schon gelesen und doch bleibe ich da hängen. Es ist wieder so, dass ich mich zwingen muss aufzuhören, damit ich posten kann.

    Der Halbgott kommt wirklich sehr sympathisch rüber, aber habe ich ihn wirklich nur dumm gesehen? Dann ist es gelungen ihn wesentlich facettenreicher zu zeigen. Eigentlich glaube ich, dass ihm eine Menge seiner "Dummheit" eingeredet wurde. Also gibt sich doch unser böser Autor alle Mühe, ihn uns ans Herz zu legen! Sicher mit Erfolg!


    Iotana wird jetzt sicher in die Schatten gehen. Sie hat eine Liebe gehabt, die sie so gepflegt hat, über Jahre hinweg. Kommt die Finsternis in ihr vielleicht daher, weil sie nur durch ihren Stand von ihm getrennt war? Könnte es sein, dass da unter der Decke der Liebe auch die Pflanze des Hasses schon gewachsen ist? So ein ungerichteter Hass auf die Situation im allgemeinen, der dann, als er Objekte fand schlagartig gewachsen ist? Sie dürfte allerdings die beste Gefährtin für die beiden anderen sein, denn ihre Liebe wurde durch gemeine Täuschung von den angeblich "Guten" begangen. Was hält sie noch auf der Seite des Lichts? Ein wenig wundert mich, dass der Tanz so wenig eine Rolle spielt, obwohl er doch bisher mindestens das zweitwichtigste war. Tanzen ist eigentlich Lebensfreude, im Tanz kann man viele Emotionen ausleben und damit auch verarbeiten. Das macht Iotana aber gar nicht. Hat sie tanzen immer nur als technisches Tun erlebt?



    ein Rabe....

  • Eigentlich glaube ich, dass ihm eine Menge seiner "Dummheit" eingeredet wurde.

    Würde Gûndûr sich für klug halten, würde er seine eigenen Entscheidungen treffen ...

    Solange er sich für dumm hält, können andere bestimmen, wofür der Einfluss des Halbgottes eingesetzt wird ...


    Könnte es sein, dass da unter der Decke der Liebe auch die Pflanze des Hasses schon gewachsen ist?

    Ein interessanter Gedanke! Wo viel Licht ist, da ist auch Schatten?


    Es ist wieder so, dass ich mich zwingen muss aufzuhören, damit ich posten kann.

    :freu:

  • Gundur ist ja ein Herzchen und ist bei der Liebesfrage gar nicht so dumm.


    Jetzt ist das Einhorn tot ;( Aber ich denke immer noch besser, als wäre es ein Schattenross geworden.


    Der Tod von Kaleto war eklig <X. Das mag ich mir gar nicht so genau vorstellen.


    Der Spruch "Ich lebe nicht, um Freude zu schenken" finde ich cool. Ich überlege schon die ganze Zeit, bei welchem nächsten Meeting ich das einsetzen kann :teufel: Schlagfertig ist Tynay ja, das muss man ihr lassen.


    Diese Rahmen finde ich hochinteressant. Man kann sich damit ziemlich schnell innerhalb der Burg fortbewegen. Ob die Gäste so ständig unter Beobachtung stehen?


    Der Tod von Betona kam für mich völlig überraschend. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, zumal sie eigentlich Gundurs Kopf wollte. Der hat den Spieß aber einfach mal umgedreht. Nur wie konnte das passieren? Es hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass Tennato das Blut eines Halbgottes getrunken hat. Etwas "Göttliches" einzuatmen könnte für einen Osadro sicherlich nicht angenehm sein. Ich bin nur überrascht, dass es direkt zu töten vermag.


    Tja, und da hätten wir nun die Trauer von Iotana. Willkommen im Schatten.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die Szene Tennazo-Bentora…...einmalig! Toll beschrieben, wie die beiden ihre Kräfte spielen lassen. Wie Tennato altert und Bentora nachher wie von Fäden gezupft zuckend auf dem Boden liegt......sehr geil. Ich kann nur sagen: Applaus! :klatschen: Beste Stelle bislang. H

    Oh ja, das ist auch meine bisherige Lieblingsszene. Sensationell beschrieben. Ich habe das Lesen und die Vorstellung förmlich genossen.

    Die Szene mit Gundur und den beiden Liebenden fand ich klasse, führt sie doch vor Augen (Tennatos genauso wie die der Leser) durch welch unsinnige Bande wir manchmal u ser Handeln beschränken, und auch was wirklich wichtig ist. (Auch wenn ich die Feststellung in diesem Buch sicher nicht erwartet habe!)

    Ich glaube, dass Gundur ein liebenswerter Halbgott ist, der sich leider sehr schnell beeinflussen lässt; und ich habe Angst um ihn. Ich befürchte, er wird nicht überleben. ;(

    Ich mache mir dann mal ein Kreuz bei "Schattensucher tot" und eins bei "Einhornumwandlung klappt nicht" :)

    :totlach::totlach:

    Ich möchte auch nicht glauben, dass er Tennato wirklich schaden oder gar seinen Tod wollte. Das schiebe ich gerne

    Xiviarr in die Schuhe :)

    Gundur wollte mit Sicherheit etwas Positives für Tennato erreichen. Und ich schreibe es ebenfalls Xiviarr zu, der wusste mit Sicherheit, dass Tennato da nicht lebend herauskommt.

    So, allmählich kommt langsam Stimmung im Regenbogenpalast auf :totlach:

    Oh ja, jetzt wird es langsam richtig interessant. Der Tanz kann beginnen.

    Ich glaube, das ist in der Originalfassung nicht so rübergekommen. Da haben ihn die meisten Leserinnen und Leser offenbar für so dumm gehalten, wie der Priester ihn hinstellt. Schön, dass das jetzt anders rüberkommt. :jakka:

    Ich bin froh, dass Du Gundur etwas mehr Profil gegeben hast. Er ist ein spannender Charakter.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Der Spruch "Ich lebe nicht, um Freude zu schenken" finde ich cool. Ich überlege schon die ganze Zeit, bei welchem nächsten Meeting ich das einsetzen kann

    :lachen:


    Etwas "Göttliches" einzuatmen könnte für einen Osadro sicherlich nicht angenehm sein.

    Ja, Schatten und Göttlichkeit sind Feuer und Wasser ... die vertragen einander schlecht ...


    Ich glaube, dass Gundur ein liebenswerter Halbgott ist, der sich leider sehr schnell beeinflussen lässt;

    Er ist in einem Umfeld aufgewachsen, in dem er immer im Zentrum stand ... Was aber eben nicht bedeutet, dass er die bestimmende Kraft war. Man hat schon früh gelernt, wie man ihn am besten lenkt.