Leserundenfazit, Rezensionen etc. (ohne Spoiler)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Denkt bitte daran, dass Eure Rezensionen eine Art "Gegenleistung" für die Freiexemplare der Verlage sind. Es wäre deshalb schön, wenn sich hier möglichst alle beteiligen - ebenso ist ein Fazit zur Leserunde (gerne auch eines der Autorin) immer interessant.


    Bitte vermeidet Spoiler und komplette Zusammenfassungen des Inhalts in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die "Das Geheimnis der Papiermacherin" nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen!


    Außerdem wäre es sicherlich sowohl für Andrea Bottlinger als auch für ihren Verlag Aufbau, der uns freundlicherweise Freiexemplare spendiert hat, schön, wenn ihr Eure Rezensionen nicht nur hier, sondern auch auf anderen Internetseiten, Blogs und so weiter einstellen mögt.

    Bitte rezensiert das Buch auch auf unserer Hauptseite. Eine extra Anmeldung ist hierzu nicht nötig, Gastrezensionen werden manuell freigeschaltet.

  • Es war wieder eine interessante Leserunde. Andrea: herzlichen Dank für die nette Begleitung!:blume:

    Die Links werden natürlich nachgeliefert!



    Nürnberg im Jahre 1621. Der Dreißigjährige Krieg hat der Bevölkerung nur Not und Armut gebracht. In diesen schweren Zeiten versucht Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters vor dem Ruin zu bewahren. Ihr Vater ist dabei keine rechte Hilfe - seine Trunk- und Spielsucht sind die Ursachen für die Schulden, die Anna dazu zwingen, nicht ganz legale Wege einzuschlagen. Unterstützt wird sie dabei von ihren treuen Freunden. Unglücklicherweise kommt sie dabei aber Bartholomäus von Treist in die Quere, der nicht nur ein reicher und angesehener Kaufmann ist, sondern gleichzeitig auch die Unterwelt von Nürnberg lenkt und beherrscht. Dass der solche Einmischungen nicht dulden kann, ist klar. Welche Konsequenzen müssen Anna und ihre Freunde tragen? Und welche Rolle spielt Johann, der ehemalige Söldner? Welche Ziele verfolgt er? Und warum?


    All das sind die wichtigsten Elemente, aus denen Andrea Bottlinger eine spannende und wirklich flüssig lesbare Geschichte gemacht hat. Was mir persönlich besonders gut gefällt, ist die differenzierte Darstellung der einzelnen Protagonisten. Sie haben alle wirklich gute Seiten wie Treue und Loyalität, aber gleichzeitig sind sie in ihrer Auslegung von Recht und Gesetz erstaunlich flexibel. Es ist die Not, die Menschen manchmal zu Taten verleitet, die sie ansonsten keinesfalls begehen würden!

    Eine etwas vorhersehbare Liebesgeschichte lockert die düsteren Episoden angenehm auf und so kann man sich von Anfang an auf ein Happy End freuen.


    Nebenbei erfährt man auch interessante Details über die Papierherstellung in jener Zeit, über die Macht des Rates, seine Verordnungen und Gesetze, seinen Einfluss auf die Handwerker, aber auch über die Sitten und Lebensumstände der Nürnberger Bevölkerung.


    Fazit: Abgesehen von der Tatsache, dass der Titel nicht zum Inhalt des Buches passt, ist es ein spannender und stimmiger Historienroman, der unterhaltsame Lesestunden garantiert!

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    2 Mal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Der 30-jährige Krieg wütet um Nürnberg herum. Für die Papiermühle von Anna bedeutet das wenig Arbeitsmaterial, denn sogar Lumpen, aus denen Papier geschöpft wird, sind kostbar. Doch während in Nürnberg die Lumpen rar sind, liegen sie im vom Krieg verwüstetem Umland herum. Die Gesetze verbieten Anna und ihrem Lumpensammlerfreunden allerdings dort zu sammeln, doch was ist, wenn die Papiermühle kurz vor dem Bankrott steht?


    In diesem Roman bewegen sich die Figuren am Rande der Legalität. So sticht das Buch für mich von anderen historischen Romanen hervor. Denn auch wenn Anna die Grauzonen mehr als auslotet, so ist der Roman nicht düster und voller Gewaltverbrechen, sondern schlägt einen humorvollen Ton an. Dabei wird es nicht klamaukig, sondern es bleibt spannend und durchweg interessant.


    Die Personen sind überaus vielseitig. Es gibt auch den einen oder anderen Bösewicht, aber die Protagonisten Anna und Johann haben zwei Seiten. Man kann sie lieben oder hassen. Beides findet seine Legitimität in der Vielseitigkeit der Charaktere. Aber alle Seiten sind passend und durchweg realistisch. So sticht für mich die Figurenzeichnung hier absolut hervor. Die Autorin weiß, wie man Normales miteinfließen lässt, ohne es banal wirken zu lassen und ohne zu übertreiben und dem zu viel Wert beizumessen.

    Außerdem werden hier so schöne und tiefe Freundschaften gezeichnet, die von Hoffnung und Vertrauen geprägt ist. Balsam für die Seele!


    Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genoßen, das so leicht daher kommt und einfach nur Spaß macht. Das ein so unterhaltsames und hervorstechendes Buch einen so banalen Titel bekommt, ist schon fast unfair. Für mich ist "Das Geheimnis der Papiermacherin" ein Kleinod unter den historischen Romanen!

  • Ich habe die Leserunde und die Erklärungen von Andrea Bottlinger dazu sehr genossen. Vielen Dank, dass ich hier dabei sein durfte.


    1621 in Nürnberg...


    Nürnberg 1621: In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges versucht die 19-jährige Anna Pecht die Papiermühle ihres Vaters über Wasser zu halten. Lumpen zur Papierherstellung sind rar. Also entschließt sie sich zusammen mit 4 Freunden im Umland, wo die Soldaten schon abgezogen sind, danach zu suchen. Dass sie damit dem Leiter des Handelshauses Bartholomäus von Treist, der nicht nur saubere Geschäfte macht, in die Quere kommt, ahnt sie da noch nicht. Sein Bruder Johann, der auch keine reine Weste hat, rettet Anna aus einer brenzligen Situation – und bekommt die junge Frau nicht mehr aus dem Kopf…


    Andrea Bottlinger nimmt mich mit in die verdreckten Straßen von Nürnberg, zu den verwüsteten Dörfern in der Umgebung und ins herrschaftliche Haus der von Treists. Sie beschreibt alles so detailliert und farbig, dass ich meine, den Schmutz, die eingelegten Lumpen und das Blut riechen zu können. Besonders ein Toter, die erste Begegnung auf Annas Beutezug, geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Fast alle Protagonisten sind gut ausgearbeitet, kommen authentisch und lebendig rüber und haben sich bildhaft in meinem Kopf eingenistet. Durch den eingängigen und leicht zu lesenden Schreibstil bin ich sofort in der Geschichte drin und mit Anna und ihren Freunden unterwegs.


    Anna ist eine sehr taffe junge Frau, der fast nichts anderes übrig bleibt, als zu unlauteren Mitteln zu greifen, um die Papiermühle ihres Vaters, die direkt am Ufer der Pegnitz liegt, für sich und ihre Angestellten am Leben zu erhalten. Ihr trunk- und spielsüchtiger Vater Josef ist ihr dabei keine Hilfe. Im Gegenteil: mit seinen Schulden stürzt er sie nur noch tiefer ins Unglück. Aber Anna ist keine, die so leicht aufgibt.

    Vor allem hat sie Freunde, die mit ihr zusammen stehen und sie nicht im Stich lassen. Egal was passiert.

    Eine weitere, mir sehr sympathische Frau, ist Sybille Stromer. Was es mit ihr auf sich hat? Lest selbst.


    Die Autorin schafft es, mich für diese unwirtliche Zeit in Nürnberg zu faszinieren, mich sehr schnell ins Buch hineinzuziehen. Sie gibt dem historischen Roman eine ganz schön große Portion Spannung mit, bei der es mir schwerfällt, das Buch auch mal aus der Hand zu legen.


    Ein historischer Roman, der mich nicht nur in das karge Leben und die Überlebensängste des Dreißigjährig Krieges mitnimmt. Ich erfahre auch einiges über die Papierherstellung und dass Freundschaft keine Grenzen kennt.

    Ein interessantes, spannendes Buch, mit dem ich ein paar wunderbar unterhaltsame Stunden hatte und das von mir die volle Punktzahl - 5 Sterne - bekommt.


    1621 in Nürnberg...

    https://www.amazon.de/Das-Gehe…eimnis+der+Papiermacherin gaby2707


    https://www.lovelybooks.de/aut…4-w/rezension/1747686096/


    https://literaturschock.de/lit…eimnis-der-papiermacherin Gaby Hochrainer 16.09.2018


    https://wasliestdu.de/rezension/1621-in-nuernberg


    http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/164636/Product


    https://www.blogger.com/blogge…ostID=6028404385026606052


    https://www.buecher.de/shop/fa…/detail/prod_id/49852590/ gaby2707 am 15.09.2018


    https://www.thalia.de/shop/hom…eldetails/ID86328138.html von einer Kundin aus München am 14.09.2018


    https://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/ID86328138.html von einer Kundin aus München am 14.09.2018


    https://www.heyn.at/heyn/rezension/9783746634036 - 14. September 2018 von gaby2707


    https://www.weltbild.de/kommen…eRating=1&sterne=5&sort=2 Gaby2707, 15.09.2018


    jhttps://www.jokers.de/artikel/buch/das-geheimnis-der-papiermacherin_23810394-1 Gaby H., 15.09.2018


    https://www.hugendubel.de/de/t…3706-produkt-details.html


    https://www.pustet.de/shop/art…s_der_papiermacherin.html gaby2707, 14.09.2018


    https://www.heymann-buecher.de…s_der_papiermacherin.html

    gaby2707, 14.09.2018


    https://fachbuch-schaper.buchh…s_der_papiermacherin.html gaby2707, 14.09.2018

  • Es steht schlecht um die Papiermühle von Anna Pecht – in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ist es schwer, das Unternehmen aufrecht zu erhalten. Erschwert wird das ganze noch durch die Unternehmungen der von Treists. Doch einer der beiden Brüder scheint sich völlig überraschend auf Annas Seite zu schlagen.


    Andrea Bottlinger, vorrangig eher im Bereich der Science Fiction und Fantasy bekannt, hat sich nun mit „Das Geheimnis der Papiermacherin“ an ihren ersten historischen Roman gewagt. Das Ergebnis ist ein eher lockeres, leicht zu lesendes Buch, das einiges über die Situation der Papiermacher im 17. Jahrhundert verrät und nebenbei noch eine spannende Liebesgeschichte in Petto hat.

    Dabei ist Anna Pecht eine durchaus sympathische Frau mit Prinzipien, die versucht, ihren Betrieb allen Widrigkeiten zum Trotz am Laufen zu halten und dabei auch vor der ein oder anderen illegalen Aktion nicht haltmacht.

    Dem gegenüber steht Johann von Treist. Mit ihm bin ich anfangs nicht wirklich warm geworden, da seine Ansichten und Prinzipien zunächst nicht wirklich klar sind. Doch der Leser kann sich – nahezu synchron mit Anna – mehr und mehr für ihn erwärmen, so dass das Ende des Romans in weiten Punkten nicht wirklich überrascht, aber dennoch schön erzählt ist.


    Wer also nicht die Zeit damit verbringen möchte, groß die historischen Hintergründe nachzuschlagen, dem sei „Das Geheimnis der Papiermacherin“ empfohlen. Ich freue mich schon auf weitere historische Romane von Andrea Bottlinger!

  • Kaufen* bei

    Amazon
    Booklooker
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Liebe Andrea und Mitleserinnen, ich bedanke mich für die tolle Leserunde. Danke Andrea das du uns unsere Fragen beantwortet und unser Wissen um einiges bereichert hast<3


    Ich hoffe wir lesen uns mal wieder, bis dahin wünsche ich dir eine tolle Zeit.




    Anna Pecht eine Kämpferin


    Im Jahr 1621 kämpft Anna Pecht um die Existenz der Papiermühle ihres Vaters. Sie ist auf sich gestellt, denn ihr Vater hat sich immer noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt. Er gibt sich dem Trinken hin und spielt Glücksspiele, die leider die finanzielle Lage für die Mühle nur noch verschlimmert. Eigentlich hat Anna Mutter und Vater verlorenen, doch sie hat liebgewonnene Freunde, die ihr zur Seite stehen. Mit ihnen erlebt sie einige gefährliche Abenteuer , die alle in Gefahr bringen. Doch was bleibt ihr anderes übrig, wenn sie die Mühle retten will.

    Hinzu kommt, dass es seit Beginn des dreizigjährigen Krieges kaum noch Lumpen gibt, die dringend zur Herstellung von Papier benötigt werden. Die Freunde von Anna haben Ideen, wie sie die benötigten Lumpen beschaffen könnten. Und von da an geraten sie in immer mehr in Gefahr.

    Bartholomäus von Treist ist ein reicher mieser Geschäftsmann, der nicht nur durch legale Geschäfte seinen Reichtum erlangt hat. Sein Bruder Johann ist seit einer Verletzung im Krieg nach Hause zurück gekehrt und Bartholomäus will ihn für seine Machenschaften gewinnen.

    Keiner darf einem von Teist in die Quere kommen, wer dies doch macht, muss um sein Leben bangen, so wie Anna und ihre Freunde. Aber es gibt unerwartet Hilfe von jemanden, kann dieser Jemand Anna helfen und beschützen? Wird sie darauf vertrauen können, was dieser Jemand ihr rät, oder geht sie ihren eigenen Weg?


    Meine Meine:

    Die Papiermacherin von Andrea Bottlinger ist ein historischer Roman, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Der Schreibstil ist spannend, gefühlvoll und an manchen Stellen zum schmunzeln. Den einzelnen Protagonisten hat die Autorin starke Charakter verliehen, die sehr realistisch beschrieben werden.

    Was mich auch sehr fasziniert hat, sind die historischen Fakten. Ich finde es immer sehr spannend, wenn ein/e Autor/in mich als Leser in eine andere Zeit entführt. Durch die bildhaften Beschreibung der Charaktere und den historischen Hintergründen, bekommt man eine Vorstellung vom damaligen Leben. Heute kaum noch vorstellbar, welchen Kampf die Menschen für das tägliche Überleben bestreiten mussten. Dies alles ist Andrea Bottlinger ausgezeichnet gelungen. Ein wunderschöner Roman.


    HHistocouch

    LLiteraturschock-Forum

    LLesejury

    LLovelybooks

    Was liest du

    Amazon

    Literaturschock Hauptseite

    Weltbild

    Thalia

    Bücher.de

    Hugendubel

    Jokers

    Liebe Grüße Kerstin

    3 Mal editiert, zuletzt von kessi69 ()

  • Nürnberg, 1621: Anna Pecht leitet zusammen mit ihrem Vater eine Papiermühle in Nürnberg. Doch die Zeiten sind schlecht und Lumpen, die sie zur Herstellung von Packpapier benötigen sind rar. Die Mühle kämpft ums Überleben vor allem, als der Vater von Anna immer wieder betrunken und mit neuen Spielschulden nach Hause kommt.


    Anna sieht sich gezwungen, nicht ganz legale Wege zu beschreiten, um die Mühle weiterhin führen zu können. Doch dabei kommt sie ihrem ärgsten Konkurrenten in die Quere. Und dieser weiß, wie er mit unliebsamen Personen umzugehen hat.


    Kann Anna gegen ihn bestehen und was soll sie von Johann halten, der plötzlich überall auftaucht und sich letztlich als Bruder ihres Konkurrenten herausstellt?


    Das Buch versetzt den Leser ins 17. Jahrhundert zurück und lässt ihn an dem täglichen Kampf einer einfachen Papiermühle teilhaben. Anna Pecht kämpft mit ihren Angestellten und Freunden um den Erhalt der Mühle. Doch so einfach ist das nicht in den Zeiten, wo der Dreißigjährige Krieg noch tobt. Als der Vater sich dann immer mehr verschuldet, geht Anna nicht ganz legale Wege.


    Das Buch ist spannend und leicht geschrieben. Schnell war ich in der Geschichte drin und es entwickelte sich ein gewisser Sog, der es mir schwer machte, die Geschichte zu unterbrechen. Neben dem Kampf, die Mühle zu erhalten, erfährt man auch ein wenig von dem Handwerk, wobei ich hier gerne noch etwas tiefer eingestiegen wäre.


    Der Kampf um die Mühle, die Wirrungen im Umland, aber auch die Intrigen, der Untergrund und nicht zuletzt zwischenmenschliche Freundschaft prägen die Geschichte. Anna Pecht ist eine starke Frau, wie sie es nach dem Tod ihrer Mutter hatte werden müssen, da der Vater dem Alkohol verfiel. Mit ihr gemeinsam kämpft der Leser um den Erhalt der Mühle.


    Mir hat die Geschichte gut gefallen. An einigen Stellen hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht und auch der Lokalkolorit kam meines Erachtens etwas zu kurz. Ich sah die Mühle nie wirklich in Nürnberg stehen. Dennoch ist es eine spannende und gut zu lesende Geschichte.


    Fazit:

    Andrea Bottlinger geht in diesem Buch nicht nur dem Geheimnis einer Papiermacherin in Nürnberg auf den Grund, sondern blickt darüber hinaus noch in den Untergrund mit all ihren Schrecken, Ängsten und Nöten.



    Carmens Bücherkabinett

    Amazon

    Lesejury

    Was liest du?

    Lovelybooks

    Goodreads

  • Die Autorin Andrea Bottlinger führt uns in ihrem historischen Roman "Das Geheimnis der Papiermacherin" in das Jahr 1621 und nach Nürnberg. Anna Pecht versucht, den Betrieb der Papiermühle ihres Vaters, der dem Alkohol und dem Kartenspiel verfallen ist, aufrechtzuerhalten. Durch den Dreizigjährigen Krieg wird es immer schwieriger Lumpen für die Fertigung von Papier zu beschaffen. Zusammen mit ihren Freunden versucht sie, sich illegal Lumpen zu beschaffen, was aber äußerst gefährlich ist. Sie kommt ausgerechnet Bartholomäus von Treist, einem ruchlosen Geschäftsmann, in die Quere, Sein Bruder Johann gewährt ihr unerwartet Hilfe. Kann sie Johann von Treist wirklich trauen? Kann sie die Papiermühle retten?


    Die Autorin schafft es wunderbar, die Protagonisten der Geschichte in ihren Schilderungen lebendig werden zu lassen. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, ist eine sehr schwierige Zeit. Die Menschen leiden Not. Die Gesetze sind streng und Zuwiderhandlungen werden hart bestraft. Dennoch gibt es skrupellose Zeitgenossen, die nicht gerade kleinlich mit ihren Konkurrenten umgehen. Johann von Treist hat im Krieg als Söldner gedient. Als er nach einer Verletzung zurückkehrt, spannt Bartholomäus ihn für seine Geschäfte ein.


    Anna ist in dieser Geschichte eine starke Frau, die in einer Männerdomäne ums Überleben kämpft. Sie weiß, was sie will. Und sie kann sich auf ihre Freunde verlassen. Trotzdem muß sie gefährliche Situationen erleben!


    Die Autorin hat einen Roman geschrieben, der von Anfang bis Ende abwechslungsreich und spannend ist.


    Dieser historische Roman ist sehr empfehlenswert!


    Rezension auch auf:

    Amazon https://www.amazon.de/review/R…66412761_cm_rv_eml_rv0_rv

    Goodreads https://www.goodreads.com/book…eimnis-der-papiermacherin

    Literaturschock

  • Dann sind wir so langsam auch am Ende unserer kleinen Runde angekommen! Ich muss sagen, ich fand das Buch großartig und durch die Runde hat es noch mehr Spaß gemacht - vor allem der Austausch über die doch sehr ambivalenten Charaktere! Ich bedanke mich sehr bei den Mitleser*innen und natürlich auch bei dir, Andrea ! Schön, dass du unsere Runde begleitet und uns mit weiteren historischen Hintergründen gefüttert hast. Sowas ist immer eine tolle Bereicherung. :)

  • Dann sind wir so langsam auch am Ende unserer kleinen Runde angekommen! Ich muss sagen, ich fand das Buch großartig und durch die Runde hat es noch mehr Spaß gemacht - vor allem der Austausch über die doch sehr ambivalenten Charaktere! Ich bedanke mich sehr bei den Mitleser*innen und natürlich auch bei dir, Andrea ! Schön, dass du unsere Runde begleitet und uns mit weiteren historischen Hintergründen gefüttert hast. Sowas ist immer eine tolle Bereicherung. :)

    Dem schließe ich mich an<3 es war schön mit euch.

  • Dann sind wir so langsam auch am Ende unserer kleinen Runde angekommen! Ich muss sagen, ich fand das Buch großartig und durch die Runde hat es noch mehr Spaß gemacht - vor allem der Austausch über die doch sehr ambivalenten Charaktere! Ich bedanke mich sehr bei den Mitleser*innen und natürlich auch bei dir, Andrea ! Schön, dass du unsere Runde begleitet und uns mit weiteren historischen Hintergründen gefüttert hast. Sowas ist immer eine tolle Bereicherung. :)

    Dem schließe ich mich an<3 es war schön mit euch.

    Da bin ich ganz eurer Meinung. Auch mir hat die Leserunde und vor allem die Begleitung durch Andrea sehr viel Spaß gemacht.