03 - Kapitel 14 bis 23 (Seite 153 bis 222)

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  • Anna merkt langsam, dass sie vielleicht doch auf die erste Warnung von Johann hätte hören sollen. Aber wie hätte sie auch ahnen können, dass ihr kleiner Ausflug, um Lumpen zu sammeln, so enden könnte? Wenn sie Matthias nicht mit ins Boot geholt hätten, wäre das wohl auch anders gelaufen, auf der anderen Seite brauchten sie jemanden, der ein wenig Ahnung vom Schmuggelgeschäft hat. Eine Zwickmühle ist sowas immer!

    Anna lernt außerdem Johanns andere Seite kennen. Ich bin gespannt, wie sie damit umgehen wird. Wird es sie abschrecken oder fängt sie an, Johann zu vertrauen? Ich kann mir beides gut vorstellen, denn mit Gewalt kann Anna eher schlecht umgehen. (Wer kann es ihr verübeln? Ich nicht.) Auf der anderen Seite hat sie bereits gemerkt, dass Johann ihr nie so gedroht hat. Das könnte ihr Vertrauen in ihm stärken. Dass sie seine Hilfe brauchen kann, merkt sie bei dieser Unternehmung wohl auch. Denn auch wenn sie es nicht wollte, hat sie sich in Bartholomäus' Geschäfte eingemischt. Interessant ist auch, dass Anna jetzt schon gemerkt hat, dass es jemanden über Johann und Götz gibt. Ich denke

    nicht, dass sie noch lange braucht, um sich zusammenzureimen, wer dieser Jemand ist.


    Johann hingegen versucht den Geschäften seines Bruders ein wenig an Schärfe zu nehmen. Bisher gelingt ihm das sogar ganz gut. Allerdings würde ich Bartholomäus auch nur soweit trauen, wie ich gucken kann. Außerdem hat er mit Anna auf einmal ein persönliches Interesse entwickelt, wenn das sein Bruder herausfinden, kann es auch nochmal verzwickt für ihn werden. Durch Götz' Begleitung bei seiner Tour mit Anna, glaube ich auch, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass Bartholomäus bald mehr über Johanns Beweggründe erfährt. Immerhin ist Götz ein ähnlich guter Beobachter als Johann. Zwischendurch habe ich mir aber auch überlegt, dass eine Verbindung zwischen Johann und Anna

    durchaus eine Lösung für Bartholomäus wäre, bzw. auch für Anna, um aus seiner Schusslinie zu gelangen. Wenn die beiden heiraten, dann sind Annas illegale Machenschaften im Prinzip auch Familiengeschäfte und bewegen sich nicht mehr außerhalb von Bartholomäus' Wirken.


    Ja, und zwischen Jackel und Matthias scheint es mächtig gefunkt zu haben. Irgendwie sind die Beiden wirklich niedlich zusammen und durch diese Verbindung ist Anna - was Matthias Loyalität an geht - auch nochmal mehr abgesichert. Matthias mag manchmal mit gezinkten Karten spielen, aber ich habe ihn in den letzten paar Kapiteln auch immer mehr schätzen gelernt. Er ist eine Laberbacke, aber nicht grundverkehrt.

  • Ich glaube Johann und Götz werden keine guten Freunde, dafür ist das Misstrauen auf beiden Seiten zu groß. Im Moment vermutet keiner das Bartholomäus hinter den krummen Geschäften stecken könnte, nur wenige sind eingeweiht. Ich frage mich immer wieder beim lesen, ob man das auf Dauer im Verborgenen betreiben kann.

    Im Dorf geben sich Mathias und Jackel zu erkennen und Mathias behauptet doch ganz frech, dass die andern tot sind. Erst einmal konnten die anderen entkommen und sind heil in Nürnberg angelangt.

    Götz bemerkt gleich, dass Jackel und Mathias anders sind, doch Johann hat da keinen Blick für. In Nürnberg angekommen beobachtet Johann Jackel und Annas Vater. Es regt sich eine gewisse Sorge um Anna.

    Auch Annas Vater war völlig aufgelöst,da haben sie ganz schön für Aufregung gesorgt. Heinrich hingegen wird immer mürrischer und hat so seine Bedenken, dass es bald Ärger geben wird. Anna muss also mit ihrem weißen Stoff sehr vorsichtig sein.

    Oh ich habe so meine Bedenken bei Annas Vater, angeblich ist er alle Schulden los und Anna soll sich keine Sorgen machen. Geldverleiher überlisten?? Da traue ich ihm keinen Zoll breit. Hoffentlich bringt er sie nicht in noch größere Schwierigkeiten.


    Götz ist Mathias seinen Aussagen sehr skeptisch gegenüber und traut ihm nicht. Anna gerät auch zunehmend in Gefahr, Götz stellt seine eigenen Vermutungen auf und erzählt diese auch noch Bartholomäus.

    Einen kleinen Einblick gibt es, wie das Verhältnis zur Mutter Eleonora und dem Vater gewesen ist. Die Mutter war es also, die schon mit diesen Geschäften angefangen hat. Und Johann ein viel besseres Verhältnis zum Vater hatte.

    Johann macht einen cleveren Schachzug. Er liest Sofie vor ,damit sie es unterlässt zu lauschen. Vielleicht erfährt er auf diesem Wege das ein oder andere Detail.

    Anna sollte etwas mehr auf Johann hören und seine Warnungen ernst nehmen. Als sie an dem schmalen Grasstreifen an der Mauer waren, hab ich so gedacht.....man Mädchen, fang bitte an ihm zu vertrauen, er ist auf deiner Seite und macht sich Sorgen......

    Zum schmunzeln war ,als Johann in Sybilles Haus, ganz aufgebracht hin und her lief. Sybille ist eine gute Beobachterin und Beraterin. Das wäre ein schönes Geschwisterpaar. Das ist Familie, jeder ist für den anderen da und gibt Ratschläge. Vertrauen für Vertrauen, das gilt für Johann genau wie für Anna,dann wäre einiges leichter mit den beiden.

    Auch was Bartholomäus angeht, versucht sie ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Wie das noch alles enden wird?

    Und dann wird es richtig ernst. Bartholomäus berichtet, dass nicht die ganze Ware beim Empfänger angekommen ist. Mathias verschwunden und wieder ist es Johann der einspringt und hilft. Auch Annas Freunde geraten so immer mehr in die Schusslinie und sollten sich so unauffällig wie möglich bewegen.

    Götz, Johann und Anna machen sich auf den Weg und finden tatsächlich den Unterhändler, der das Diebesgut in einer Höhle versteckt hat.

    Man, man, dass ist sehr spannend. Solange Johann bei Anna ist, habe ich keine Angst um sie. Doch Götz macht mir große Angst.

  • Johann ist etwas zerrissen. Er möchte eigentlich so wenig wie möglich mit den Geschäften seines Bruders zu tun haben. Auch will er nicht für ihn arbeiten oder gar die Drecksarbeit machen. Dennoch will er ihn irgendwie beeinflussen und dazu muss er sich dann doch leider einspannen lassen.


    Götz hat da weniger Skrupel und tut, was eben getan werden muss. Ein grober Klotz, der buchstäblich über Leichen geht. Daher mag und trau ich ihm auch nicht wirklich.


    Ein wenig geschmunzelt habe ich, als Johann das mit Jackel und Matthias entdeckt und an Anna verraten hat. Hoffentlich geht die „Freundschaft“ der beiden gut. Man weiß ja, wie in jener Zeit damit umgegangen wurde.

  • Johann ist etwas zerrissen. Er möchte eigentlich so wenig wie möglich mit den Geschäften seines Bruders zu tun haben. Auch will er nicht für ihn arbeiten oder gar die Drecksarbeit machen. Dennoch will er ihn irgendwie beeinflussen und dazu muss er sich dann doch leider einspannen lassen.


    Götz hat da weniger Skrupel und tut, was eben getan werden muss. Ein grober Klotz, der buchstäblich über Leichen geht. Daher mag und trau ich ihm auch nicht wirklich.


    Ein wenig geschmunzelt habe ich, als Johann das mit Jackel und Matthias entdeckt und an Anna verraten hat. Hoffentlich geht die „Freundschaft“ der beiden gut. Man weiß ja, wie in jener Zeit damit umgegangen wurde.

    Johann versucht durch seine Beeinflussung den humaneren Weg zu wählen. So wie du schreibst, er mag nicht Morden und foltern.


    Götz ist ein Mann der mir Angst macht,der ist ohne Skrupel und Bartholomäus treu ergeben.


    Ich glaube Jäckel und Mathias werden vorsichtig genug sein um ihr kleines Geheimnis nicht zu offenbaren.

  • Sybille und Johann sind - rein freundschaftlich - ein wirklich gutes Team. Von ihren Gesprächen profitiert Johann sehr. Und ihr berichtet er auch über die recht ungeklärte Todesursache seines Vaters. Seine Mutter scheint eine sehr "zielstrebige" Person gewesen zu sein und Bartholomäus kommt anscheinend ganz nach ihr! Aber - und das ist bemerkenswert - Bartholomäus hält auch sehr viel von seinem Bruder und ist ihm gegenüber eigentlich positiv gestimmt. Ich bin neugierig, wie das mit diesen zwei gegensätzlichen Brüdern weitergehen wird.


    Anna und ihr Vater. Woher hat er tatsächlich das Geld um seine Spielschulden zu bezahlen? Und seine Aussage, dass das ein anständiges Mädchen nicht wissen sollte, gibt mir schon sehr zu denken. Das kann einfach nicht gut gehen und ich befürchte schon die allerschlimmsten Verwicklungen. Allerdings: Bartholomäus hat überall seine Finger drin - wahrscheinlich auch bei den Geldverleihern. Aber das ist nur eine Vermutung von mir (ich spinne mir so eine mögliche Fortsetzung der Geschichte zusammen:nachdenk:


    Jackel und Matthias... beide haben reichlich Probleme in diesem Abschnitt. Aber trotzdem hab ich fast darüber lächeln müssen, als Bartholomäus ganz genervt meinte, dass Matthias zwar ununterbrochen redet, aber nichts wirklich sagt. Das ist doch typisch für Matthias! Und auch wenn mich das im realen Leben nerven würde - hier in diesem Roman finde ich diese Eigenschaft oder Eigenheit recht amüsant und liebenswert! Wohl auch deshalb, weil sich Bartholomäus darüber ärgert!


    Johann versucht die Probleme seines Bruders ohne Blutzoll zu lösen - und sein Bruder erkennt diese Intention sehr genau. Ich bin neugierig, wie diese Geschichte für Matthias und den Zwischenhändler ausgehen wird.


    Anna merkt langsam, dass sie vielleicht doch auf die erste Warnung von Johann hätte hören sollen.

    Und vor allem merkt sie, dass es tatsächlich Warnungen waren und nicht, wie sie zwischendurch angenommen hat, Drohungen. Auf alle Fälle merkt man, dass sie keineswegs mit diesen Konsequenzen gerechnet hat - sie wollte ja nur gratis an einige Lumpen kommen.


    Götz, der wenig willkommene Begleiter auf der Suche nach den Zwischenhändlern, ist ein grober Kerl, der überhaupt nicht zu Johann passt. Nachdem er von Bartholomäus geschickt wurde, bin ich mir nicht sicher, ob er in erster Linie Unterstützung sein soll, oder doch eher Spion... wahrscheinlich von beidem etwas.

    ja, und zwischen Jackel und Matthias scheint es mächtig gefunkt zu haben. Irgendwie sind die Beiden wirklich niedlich zusammen und durch diese Verbindung ist Anna - was Matthias Loyalität an geht - auch nochmal mehr abgesichert. Matthias mag manchmal mit gezinkten Karten spielen, aber ich habe ihn in den letzten paar Kapiteln auch immer mehr schätzen gelernt. Er ist eine Laberbacke, aber nicht grundverkehrt.

    Die beiden sind wirklich niedlich miteineander. Ob ihnen klar ist, welches Risiko sie eingehen? Götz scheint ja einen "guten Blick" dafür zu haben und er weiß genau, dass diese Fakten immer gut für eine Erpressung sind. Ich fürchte, die beiden werden nicht ganz ungeschoren aus dieser Geschichte rauskommen. Leider.

    Anna hat hier natürlich den Vorteil, dass Matthias auf seinem Gebiet ja doch einiges kann. Und loyal ist er ihr gegenüber auch. Nicht nur wegen Jackel - aber auch!


    :nachdenk:

  • Johann ist etwas zerrissen. Er möchte eigentlich so wenigwie möglich mit den Geschäften seines Bruders zu tun haben. Auch will er nichtfür ihn arbeiten oder gar die Drecksarbeit machen. Dennoch will er ihnirgendwie beeinflussen und dazu muss er sich dann doch leider einspannenlassen

    Das ist ein ganz spannender Drahtseilakt! Ich fürche nur, dass es ganz so wie Johann sich das vorstellt nicht funktionieren wird. Bartholomäus ist durchschaut ja genau, was sein Bruder vorhat. Und solange es in seinen Plan passt, wird er Johann auch tun lassen. Aber darüber hinaus? Ich hab da meine Zweifel!

  • Anna hätte bestimmt nie gedacht, daß sie beim Lumpensammeln außerhalb der Stadt in solche Schwierigkeiten kommen würde. Zwar hat Matthias durch sein zusätzliches Schmuggelgeschäft mit dem Brillenmacherwerkzeug alles richtig gemacht, aber die Ware wurde dann nicht vollständig weitergeleitet.


    Irgendwie habe ich nicht richtig mitbekommen, wie Bartholomäus von Anna Pecht erfahren hat! Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?


    Johann versucht Anna zu helfen, ohne daß er seinen Bruder Bartholomäus erwähnt. Von Bartholomäus hat er das Versprechen erhalten, Matthias nichts anzutun, während er auf Spurensuche geht.


    Daß schon die Mutter der beiden krumme Geschäfte getätigt hat und daß der Vater nach einem Streit gestorben ist, finde ich traurig. Bartholomäus hat nach dem Tod der Mutter einfach weitergemacht mit den Geschäften.


    Und wie ist Annas Vater die Schulden losgeworden? Hat er die Geldverleiher ausgetrickst? Das kann doch nicht gutgehen. Ist der Vater jetzt auch in Gefahr?

  • Johann versucht die Probleme seines Bruders ohne Blutzoll zu lösen - und sein Bruder erkennt diese Intention sehr genau. Ich bin neugierig, wie diese Geschichte für Matthias und den Zwischenhändler ausgehen wird.

    Ich glaube, daß Johann einen guten Einfluss auf Bartholomäus hat. Er geht ganz geschickt vor und läßt ihn erkennen, daß seine Wege auch gangbar sind.

  • Wow – ich denke, so langsam wird Anna klar, in was für einen Schlamassel sie sich da hineingeritten hat. Sie weiß zwar im Moment noch nicht, mit wem sie sich da schlussendlich angelegt hat. Aber die Warnungen von Johann, von denen sie nun weiß, dass es keine Drohungen waren, sondern er es mit ihr gut zu meinen scheint, nimmt sie langsam ernst.

    Ich habe mir ihr Gesicht vorgestellt, als sie das erste Mal in ihrem Leben auf ein Pferd muss.


    Götz ist mir total unsympathisch. Ich sehe ihn mit seinem verschlagenen Grinsen direkt vor mir. Obwohl Bartholomäus viel von einem Bruder hält, scheint er ihm nicht ganz zu trauen. Oder warum sonst ist Götz auf dem Weg nach Perch plötzlich mit dabei?


    Nachdem, was Johann Sibylle von seinen Eltern erzählt hat, kommt Bartholomäus ganz nach seiner Mutter, die wohl auch sehr zielstrebig war. Sibylle – sie scheint Johann auf freundschaftliche Weise richtig gut zu tun. Mit ihr kann er über alles reden, sie versteht ihn und nimmt bei ihm kein Blatt vor den Mund.


    Wie hat Annas Vater die Geldleiher hinters Licht geführt? Wenn er meint, dass das ein anständiges Mädchen nicht zu interessieren hätte, macht mir das schon ein bisserl Angst. In was hat er sich da wieder hinein geschaukelt? Ich bin schon sehr gespannt ob und was da evtl. noch kommt. Ich befürchte ganz stark, dass auch hier Bartholomäus seine Finger im Spiel hat.


    Matthias, der Labersack, der viel redet und nichts sagt. Nun hat es ihn doch mal erwischt. Dabei scheint er an seiner Misere keine Schuld zu haben. Und auch Jackel kommt nicht ungeschoren davon. Schön fand ich auch hier, wie sich Johann anschließend um ihn kümmert.


    Nun bin ich gespannt, ob der Mann, den Anna erkannt hat, sie zu den verschwundenen Brillenwerkzeugen führt.

  • Anna lernt außerdem Johanns andere Seite kennen. Ich bin gespannt, wie sie damit umgehen wird. Wird es sie abschrecken oder fängt sie an, Johann zu vertrauen?

    Da bin ich auch gespannt. Ich habe schon den Eindruck, dass Anna Johann mag. Aber sie muss mit seinem Naturell auch klarkommen.

    Durch Götz' Begleitung bei seiner Tour mit Anna, glaube ich auch, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass Bartholomäus bald mehr über Johanns Beweggründe erfährt

    Götz ist bestimmt als "Spion" mitgekommen und wird alles brühwarm an Bartholomäus weitergeben.

    Geldverleiher überlisten?? Da traue ich ihm keinen Zoll breit. Hoffentlich bringt er sie nicht in noch größere Schwierigkeiten.

    Ich hoffe auch sehr, dass Josef nicht noch weiter im Sumpf verschwindet. Geldverleiher überlisten? Nicht er. Da bin ich schon an die Auflösung gespannt.

    Johann macht einen cleveren Schachzug. Er liest Sofie vor ,damit sie es unterlässt zu lauschen.

    Und ausserdem bekommt er von ihr bestrimmt erzählt, was es von Marie Neues gibt.

    Götz hat da weniger Skrupel und tut, was eben getan werden muss. Ein grober Klotz, der buchstäblich über Leichen geht. Daher mag und trauich ihm auch nicht wirklich.

    Götz ist mir höchst suspekt und unsympathisch. Und mit dem morden ist er schnell bei der Hand.

    Ich bin neugierig, wie das mit diesen zwei gegensätzlichen Brüdern weitergehen wird.

    Oh ja, das bin ich auch.

  • Götz hat da weniger Skrupel und tut, was eben getan werden muss. Ein grober Klotz, der buchstäblich über Leichen geht. Daher mag und trauich ihm auch nicht wirklich.

    Götz ist mir höchst suspekt und unsympathisch. Und mit dem morden ist er schnell bei der Hand.

    Oh ja, das bin ich auch.



    Mit Mord scheint er schnell dabei zu sein. reden oder andere Lösungswege zu finden, ist eher nicht so sein Fall,

  • Götz ist mir höchst suspekt und unsympathisch. Und mit dem morden ist er schnell bei der Hand.

    Oh ja, das bin ich auch.



    Mit Mord scheint er schnell dabei zu sein. reden oder andere Lösungswege zu finden, ist eher nicht so sein Fall,

    Genau, dafür ist Johann zuständig.

  • Irgendwie habe ich nicht richtig mitbekommen, wie Bartholomäus von Anna Pecht erfahren hat! Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

    Sorry, dass das nicht ganz deutlich geworden ist. Götz sagt am Anfang von Kapitel 16, dass er Matthias beobachtet hat und dabei gesehen hat, wie er Anna und Jackel bei deren Mühle getroffen hat (die Szene, wo die drei sich unterhalten, ist ja am Ende von Kapitel 15 zu finden).

    Ihren Namen rauszufinden, war dann nicht weiter schwer für ihn.

    Und Götz hat ja zudem mitbekommen, wie Annas Vater Jackel gefragt hat, wo Anna ist. Daher die Schlussfolgerung, dass die Anna, um die es da ging, eben auch Anna Pecht ist. Immerhin arbeitet Jackel ja auch genau für sie.

    Das hätte ich Götz wohl etwas genauer erklären lassen müssen.



    Ich freue mich aber auf jeden Fall sehr über die angeregte Diskussion :-)

  • Vielen Dank für die Information. Im Eifer des Gefechts - nein, beim schnellen Lesen - kann man schon etwas vergessen

  • Ich glaube Johann und Götz werden keine guten Freunde, dafür ist das Misstrauen auf beiden Seiten zu groß.

    Das Misstrauen ist auf jeden Fall riesig. Zumindest auf Seiten von Götz könnte ich mir auch einen Konkurrenzgedanken vorstellen. (Bei Johann bin ich mir nicht so sicher, da er als Bruder eh eine Sonderstellung inne hat.) Aber Götz neidet Johann bestimmt das Vertrauen, dass Bartholomäus einfach grundlos in ihn setzt und hat vielleicht auch Angst, dass Johann ihn irgendwann überflüßig macht.


    Ich frage mich immer wieder beim lesen, ob man das auf Dauer im Verborgenen betreiben kann.

    Bartholomäus scheint schon ein gut laufendes Netz zu haben, dass zwar auf ihn zurückführt, aber zwischen ihm und allen anderen sind viele Mittelsmänner. Ich denke, da kann man schon gut im Verborgenen bleiben - zumindest bei denen die nicht in die Machenschaften verstrickt sind. Auf der anderen Seite kann es natürlich mal Gerüchte geben, aber die von Treists sind angesehene Bürger, die haben einiges an Einfluss, so dass sie Gerüchte sicherlich auch abwinken können - so lange sie nicht zu gehäuft auftreten.


    Woher hat er tatsächlich das Geld um seine Spielschulden zu bezahlen? Und seine Aussage, dass das ein anständiges Mädchen nicht wissen sollte, gibt mir schon sehr zu denken.

    Oh, das möchte ich auch lieber nicht wissen. Etwas Gutes kann dies sicherlich nicht bedeuten. Dass da irgendwie Bartholomäus mit drin steckt, so weit habe ich noch gar nicht gedacht, ist aber sicherlich nicht auszuschließen.


    Ob ihnen klar ist, welches Risiko sie eingehen?

    Ich denke mal, dass Jackel und Matthias denken, sie wären vorsichtig und diskret. Das sind sie sicherlich auch - also so diskret wie Verliebte eben sein können. :D

  • Götz ist mir höchst suspekt und unsympathisch. Und mit dem morden ist er schnell bei der Hand.

    Oh ja, das bin ich auch.



    Mit Mord scheint er schnell dabei zu sein. reden oder andere Lösungswege zu finden, ist eher nicht so sein Fall,

    Für mich ist Götz auch sehr undurchsichtig. Ich frage mich, wo Bartholomäus ihn aufgegabelt hat.

  • Ui, mit Götz zusammen wird Johann ja noch gefährlicher, als er ohnehin schon ist. Ein sehr unangenehmer, aufmerksamer Mann... Bei der Tour nach Plech kommt Götz‘ Charakter auch gut zur Geltung, er scheint ja Spaß am Töten zu haben und ist damit, der richtige Partner für Johann, der offenbar tatsächlich ungern tötet – wohl aufgrund des Krieges. Die beiden ergänzen sich wirklich gut.


    Klar, dass Anna jetzt in größter Gefahr schwebt und es sich eigentlich nicht mehr erlauben kann, Lumpen zu schmuggeln – da ist ihr Vater vermutlich das geringere Problem. Sehr schön, wie sie im Gespräch mit Johann reagiert hat und ihn hat abblitzen lassen. Dass Johann Anna bedroht und sich dann bei Sybille ausheult, dass Anna das völlig richtig erkannt hat, sagt eigentlich alles über seinen Charakter aus :-D


    Ich bin gespannt, ob herauskommt, was Annas Vater letztendlich gemacht hat – gut klingt es schon mal nicht...


    Ja, und zwischen Jackel und Matthias scheint es mächtig gefunkt zu haben. Irgendwie sind die Beiden wirklich niedlich zusammen und durch diese Verbindung ist Anna - was Matthias Loyalität an geht - auch nochmal mehr abgesichert. Matthias mag manchmal mit gezinkten Karten spielen, aber ich habe ihn in den letzten paar Kapiteln auch immer mehr schätzen gelernt. Er ist eine Laberbacke, aber nicht grundverkehrt.


    Ich danke auch Andrea dafür, mal so etwas hineinzubringen, das ist mal erfrischend anders im historischen Roman. Matthias ist vielleicht ein bisschen derb, aber das passt auch gut zu seinem Stand, denke ich :-)


    Ich glaube Jäckel und Mathias werden vorsichtig genug sein um ihr kleines Geheimnis nicht zu offenbaren.


    Naja, Matthias wird von Bartholomäus gefangen gehalten und Götz ahnt zumindest, dass zwischen den beiden was läuft. Und Götz ist nicht dumm, von daher wäre ich mir da leider nicht so sicher.

  • Ich glaube, ich kann Dich nicht davon überzeugen, daß Johann ein "Guter" ist!

  • Für mich ist Götz auch sehr undurchsichtig. Ich frage mich, wo Bartholomäus ihn aufgegabelt hat.

    Ich kann mir vorstellen, dass Götz aus einer etwas höheren Schicht kommt. Und um noch weiter nach oben zu kommen, hat er sich einen Herrn - Bartholomäus - gesucht, bei dem es ihm richtig gut geht. Und Bartholomäus wird die Kontakte haben und einen "Schurken" erkennen. Zwei, die sich gesucht und gefunden haben.