04 - Kapitel 24 bis 33 (Seite 223 bis 299)

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  • Gut, daß die gestohlene Ware doch noch gefunden wurde. So kommt Matthias wieder frei. Er hatte ja nichts falsch gemacht. Anna verspricht Johann, nicht mehr die Stadt zu verlassen. Warum bereut Johann nur den Kuss? Er hat ihm doch gefallen, genauso wie Anna. Matthias soll Johann Bescheid geben, wenn Anna wieder etwas Illegales plant. Aber Johann weiß, wer seine Freunde sind, und wem er was erzählt. Gut so!

    Die Art und Weise, wie Annas Vater seine Geldprobleme löst, ist mehr als naiv. Da kann er schneller Schwierigkeiten bekommen, als ihm lieb ist.

    Anna fertigt Schreibpapier aus den weißen Lumpen, die sie gefunden hatte. Wolfgang Endter fordert weiteres Papier an. Dafür stehlen sie weiße Lumpen von der alten Liesl. Dort taucht Götz auf.


    Macht Götz eigene Geschäfte? Oder handelt er im Auftrag von Bartholomäus? Die Angelegenheit wird nicht einfacher für Anna und ihre Freunde, auch wenn sie fest aufeinander vertrauen.


    Anna ist wirklich eine tapfere Frau, die alles tut, um den Betrieb der Mühle am Laufen zu halten. Selbst Kurt darf bleiben. Das ist großartig von ihr.

  • Die ersten Seiten haben Johann schon wieder mehr für mich eingenommen. Wie er den Schmuggler laufen lässt und auch Anna verhindert, dass Götz ihn zu packen bekommt – klasse. Dann endlich führen Johann und Anna ein klärendes Gespräch. Und nun hoffe ich doch sehr, dass sich Anna an ihr Versprechen, nicht mehr zu schmuggeln, hält.

    Richtig laut lachen musste ich, als die Beiden in der Hütte aufwachen, bzw. Anna aufwacht, Johann über die Stirn streicht und er sie gleich zu Boden zwingt. Obwohl sie zeigt, wie unter Strom Johann steht, finde ich die Szene einfach herrlich. Sie zeigt aber auch, wie er in sich und seinen Kriegsgerlebnissen gefangen ist. Da das gestohlene Brillenmacherwerkzeug wieder aufgetaucht ist, kommt auch Matthias wieder frei.

    Und hach, ich meine ein ganz kleines Flämmchen von Zuneigung auch bei Anna erkennen zu können. Gleich darauf bekomme ich die Bestätigung in Form des ersten Kusses.Aber können die Beiden die Standeshürden überwinden und wirklich ein Paar werden?


    Das ist ja ein toller Plan, den Josef da ausgeheckt hat. Glaubt er allen ernstes, dass er damit durchkommt? So naiv und dumm kann er doch gar nicht sein. Oder lässt ihn sein schlechtes Gewissen so etwas glauben. Ich jedenfalls bin wie Anna der Meinung, dass das nicht lange gut gehen kann.


    Annas Plan Schreibpapier herzustellen gefällt mir gar nicht. Damit bringt sie sich und ihre Freunde in Teufels Küche. Glaubt sie wirklich, der Einbruch in Lisls Haus bleibt unentdeckt? Und ausgerechnet an diesem Tag will Götz sich mit Lisl treffen und ebenfalls Lumpen abholen. Hat er einen von den Dreien erkannt? Was wird Johann dazu sagen, dass sich Anna doch wieder in Schwierigkeiten gebracht hat? Wird er ihr auch diesmal helfen können?

  • Warum bereut Johann nur den Kuss?

    Ich denke, dass er die Schwierigkeiten vor sich sieht, die ein "Edelmann" wie er mit einer "Niedergeborenen" wie Marie hat. Früher wurde, wie auch manchmal heute noch, sehr stark darauf geachtet, dass man nicht unter Stand heiratete.

    Die Art und Weise, wie Annas Vater seine Geldprobleme löst, ist mehr als naiv.

    Da verstehe ich ihn auch nicht. So dumm kommt er mir gar nicht vor. Oder ist das für ihn der Strohhalm, an dem er sich festhält und der nicht knicken darf?

  • Also mittlerweile darf Anna sich wirklich nicht mehr wundern, wie sie in diesen ganzen Schlamassel hinein geraten ist. :D Auch wenn sie immer dachte, dass Johanns Auftraggeber lediglich Lumpen hineinschmuggelt, muss ihr dennoch bewusst sein, dass sie eine größere Grenze übertritt, wenn sie ohne Privileg weißes Papier herstellt. Immerhin ist sogar Heinrich dagegen! Aber gut, für sie hängt ihre Existenz und die der Mühle davon ab. Es ist nicht so, dass ich sie nicht verstehen könnte und ich verurteile ihr Handeln auch nicht. Jedoch ist das Bestehlen der Lisl nochmal eine andere Sache als vorher gesammelte weiße Lumpen zu Papier zu verarbeiten. Aber gerade in Büchern, Serien oder

    Filmen finde ich kleinkriminelle Machenschaften immer sehr spannend zu lesen und bin meistens auf der Seite der Kriminellen. ;) Deswegen will ich mich hier nicht beklagen – ich genieße jede Seite des Buches!


    Dennoch war das von vornherein ein waghalsiges Unterfangen. Allerdings hätte ich auch nicht damit gerechnet, dass Götz auftaucht. Es war auch wirklich Pech, dass beide Termine zusammenfielen. Aber interessant, dass weiße Lumpen hinausgeschmuggelt werden. Das erklärt auf jeden Fall auch, warum die Preise für weißes Papier in Nürnberg so steigen. So kann die Mühle ja gar nicht genug weißes Papier herstellen. Da Götz nicht auf den Kopf gefallen ist,glaube ich auch, dass er schnell den Bogen zu Anna schlagen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass Johann irgendwie intervenieren kann.

    Wie Anna & Co sich um das Versprechen, nicht die Stadt zu verlassen, herumwinden, aber dennoch ihr Ding machen, lässt mich ja schmunzeln. Johann denkt sich sicherlich, dass es einfacher wäre einen Sack Flöhe zu hüten, als ein Auge auf Anna zu haben, aber ich denke, dass es ihn fast mehr imponieren als ärgern wird.


    Matthias zeigt sich auf jeden Fall von einer sehr loyalen Seite und Paul hat den richtigen Mann ausgesucht. Ich war mir anfangs gar nicht sicher, ob man ihm wirklich trauen kann, wenn es hart auf hart kommt. Aber er hält zu seiner kleinen Truppe. Aber gerade wenn Anna weißes Papier schöpft, ist das auch für ihn natürlich eine Unternehmung, bei der er Geld verdienen kann. Götz ist natürlich zu Recht misstrauisch Johann gegenüber und Johann kann dem nur schwer etwas entgegensetzen. Er versucht ihn einzuschüchtern und seinem Wert zu zeigen, aber ich befürchte ja, dass das alles nicht nützen wird. Johann sollte besser auf Bartholomäus setzen. Doch wird Bartholomäus sich am Ende wirklich für die Familie entscheiden und eher seinem langjährigen Komplizen misstrauen? Das wage ich auch fast zu bezweifeln.


    Also, der letzte Abschnitt wird auf jeden Fall noch spannend, denn gefühlt kann noch alles passieren!


    Warum bereut Johann nur den Kuss? Er hat ihm doch gefallen, genauso wie Anna.

    Er merkt halt, dass Anna in die ganzen Probleme mit verstrickt ist und seine Gefühle für sie ihn nicht mehr klar denken lassen. Er braucht wohl ein wenig Abstand, um alles zu regeln - auch in Annas Sinne. Sich von Gefühlen leiten zu lassen, ist wohl bei Bartholomäus ein gefährliches Spiel!


    Dasist ja ein toller Plan, den Josef da ausgeheckt hat. Glaubt er allenernstes, dass er damit durchkommt? So naiv und dumm kann er doch gar nichtsein. Oder lässt ihn sein schlechtes Gewissen so etwas glauben. Ichjedenfalls bin wie Anna der Meinung, dass das nicht lange gut gehenkann.

    Da bin ich voll und ganz eurer Meinung. Der arme Jose, er macht und tut, aber er kriegt es alleine einfach nicht geregelt. Mir tut er einfach nur Leid!

  • Gut dass Johann so umsichtig ist. Das hätte noch bös für Matthias enden können. So aber ist die Ware wieder da, der Schuldige gefunden, wenn auch dank Anna nun auf der Flucht.


    Annas Vater macht immer mehr Dummheiten und merkt scheinbar gar nicht, dass er alles immer nur noch schlimmer statt besser macht.


    Für Anna spitzt sich die Lage zu. Sie geht immer weiter illegale Wege. Stellt nun auch Schreibpapier her und muss dafür sogar stehlen. Ich frage mich nur, wie sie diesem Teufelskreis wieder entkommen will? Eins ist sicher: Wenn Endter zufrieden ist, wird er weiteres Papier fordern. Doch woher wird Anna künftig die weißen Lumpen nehmen? Wieder stehlen? Sich wieder in Gefahr begeben? Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Es war jetzt ja schon sehr knapp,

  • Jedoch ist das Bestehlen der Lisl nochmal eine andere Sache

    Damit war ich z.B. gar nicht einverstanden. Okay, sie will mit allen Mitteln ihre Mühle retten. Aber dafür ihresgleichen zu bestehlen - dafür habe ich kein Verständnis und bin a bisserl böse mit Anna.

    Johann denkt sich sicherlich, dass es einfacher wäre einen Sack Flöhe zu hüten, als ein Auge auf Anna zu haben

    Oh ja, as habe ich mir auch gedacht. :)

    Matthias zeigt sich auf jeden Fall von einer sehr loyalen Seite

    Ich gebe zu, in ihm habe ich mich anfangs getäuscht. Er hat sich im Laufe der Geschichte als meine Sympathie erkämpft. Jetzt mag ich ihn fast.

  • Aber dafür ihresgleichen zu bestehlen - dafür habe ich kein Verständnis und bin a bisserl böse mit Anna.

    Eine wirklich unfeine Aktion. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen, was?


    Ich gebe zu, in ihm habe ich mich anfangs getäuscht. Er hat sich im Laufe der Geschichte als meine Sympathie erkämpft. Jetzt mag ich ihn fast.

    Matthias ist für mich wirklich eine der meisten Überraschungen. Ich fand ihn anfangs auch anstrengend und habe ihm gar nicht getraut. Ich hätte niemals gedacht, dass sich ein so toller Kerl hinter ihm verbirgt. Toll, diese Wendung!

  • Die Situation mit dem Schmuggler in der Höhle fand ich witzig. Der Schmuggler trat nach Götz, Johann lässt ihn ungehindert passieren und dann stellt Anna Götz noch ein Bein, als Götz hinter dem Schmuggler hinterher wollte. Aber Götz wird sich mit Sicherheit nicht entgehen lassen sich zu rächen.

    Als Götz sich auf dem Weg gemacht hat, um dem Käufer die restliche Ware zu bringen,sind Anna und Johann plötzlich alleine.

    Auch wenn ungewohnt, fühlten sich beide wohl mit dem jeweils anderen. Nun sind sie und ihre Freunde wieder sicher, aber nur wenn sie aufhören mit Lumpen Schmuggel zu betreiben. Johann erklärt ihr, dass das Schmuggelgeschäft fest in deren Hand ist. Wir???? Anna weiß immer noch nicht so ganz wer wir sind.

    Dann der erste Kuss, beide davon berührt, was nun. Ist es ernst oder ist der Kuss nur aus dem Moment heraus passiert. Anna denkt nur an den Kuss und muss sich zwingen sich zu konzentrieren.


    Mathias ist wieder frei, aber übel zugerichtet. Was für ein Fuchs, handelt noch ein Schmerzensgeld raus. Als er von Jackel erfährt ist er sogleich besorgt. Der hat nämlich von Johann eine verpasst bekommen. Richtig niedlich diese Fürsorge um Jackel.

    Johann wundert sich das ihm niemand vertraut. Ist das ein Wunder. Er rückt nicht mit der ganz Wahrheit raus. Und ich denke, die anderen trauen eh keinen vom Adel oder Höhergestellten.

    Heinrich wird auch zusehends immer ungnädiger und ermahnt Anna. Alles nicht so einfach.


    Dann kommt der Hammer, ihr Vater seine List mit den Geldverleihern. Wie kann er nur, die Mühle zu verpfänden. So ein großer Dussel. Anna müht sich ab und er setzt alles aufs Spiel.


    Nun ging es los, Wolfgang Endter würde ihr Schreibpapier abnehmen. Alles muss geheim bleiben und Heiner darf auf keinen Fall davon Wind bekommen. Aber auf ihre Freunde ist Verlass, denen kann sie vertrauen und sie sind für sie da. Auch Kurz holt sie mit ins Boot.


    Götz heult sich bei Bartholomäus aus, weil er davon ausgeht, dass Johann und Anna absichtlich so gehandelt haben. Da erfährt Bartholomäus, die Waffe die Johann bei sich trägt ist nie geladen. Vielleicht sollte Johann das ändern, wer weiß wie weit Götz in seinem verletzten Stolz noch gehen wird. Ich mag diesen Typen einfach nicht, der ist mir zu gefährlich. Götz war ja auch schon bei Sybille und hat Fragen gestellt. Nun ist auch Johann klar, dass Götz ihm nachspioniert. Sybille erfasst die Situation mit Bartholomäus und was er von seinem Bruder erwartet gleich und macht es Johann klar. Doch noch ist dieser nicht ganz überzeugt.


    Ach, Marie ist eine tolle Freundin. Sie schwärmt und träumt nur von reichen Männern. Aber sie weiß schon aus welcher Schicht sie kommt und gönnt Anna vom ganzen Herzen eine schöne Liebe. Und dann hat Marie auch noch eine Idee, sie ist wirklich Klasse. Sie wollen Lumpen aus der Kleinweidenmüle klauen.


    Die Aussprache zwischen Götz und Johann bringt mit Sicherheit nicht viel. Aber zumindest hat Götz, nun wo er weiß was Johann getan hat, ein wenig Respekt vor ihm. Nur befürchte ich das es nicht lange anhält.

    Aber Johann hat nun zum ersten Mal seine Pistole einsatzbereit gemacht.


    Am Schreibpapier muss Anna noch ein wenig üben, wenn man das Privileg nicht hatte und darauf nicht spezialisiert war, bestimmt nicht ganz einfach. Aber ich bin sicher, beim nächsten Mal ist es von besserer Qualität. Wolfgang wird ihr weiterhin Papier abnehmen.


    Der Einbruch bei der Lisl war richtig gefährlich. Da kommt doch Götz vorbei und Lisl sagt gleich,sie habe fleissig gesammelt. Macht er etwa eigene Geschäfte? Dann ging alles ganz schnell. Paul hat sich verzogen und Marie, Anna und Mathias müssen flüchten. Hoffentlich war es dunkel genug und Götz hat sie nicht erkannt.


    Bin gespannt wie es nun zu Ende geht. Wird bestimmt super spannend.

  • Mathias ist wieder frei, aber übel zugerichtet. Was für ein Fuchs, handelt noch ein Schmerzensgeld raus.

    Da musste ich auch schmunzeln. Matthias handelt wirklich nach dem Motto: Fragen kostet nichts. Und Recht hat er ja damit, er bekommt, was er will. Aber auch vollkommen zurecht. Er hat zwar nicht ganz einwandfrei gehandelt, aber beklaut hat er Bartholomäus nicht. Wirklich gut, dass Johann da nochmal intervenieren konnte und man sieht hier schön, wie pure Gewalt sich dann doch negativ auswirken kann. Er hätte an dieser Stelle einen guten Mann weniger gehabt.


    Ach, Marie ist eine tolle Freundin. Sie schwärmt und träumt nur von reichen Männern. Aber sie weiß schon aus welcher Schicht sie kommt und gönnt Anna vom ganzen Herzen eine schöne Liebe.

    Da finde ich Marie auch wirklich beeindruckend. Denn selbst wenn man weiß, dass ein Mann für einen selbst unerreichbar ist, hat nicht jeder die Größe das so locker zuzugeben und der anderen zu gönnen.

  • Gut dass Johann so umsichtig ist. Das hätte noch bös für Matthias enden können. So aber ist die Ware wieder da, der Schuldige gefunden, wenn auch dank Anna nun auf der Flucht.


    Annas Vater macht immer mehr Dummheiten und merkt scheinbar gar nicht, dass er alles immer nur noch schlimmer statt besser macht.


    Für Anna spitzt sich die Lage zu. Sie geht immer weiter illegale Wege. Stellt nun auch Schreibpapier her und muss dafür sogar stehlen. Ich frage mich nur, wie sie diesem Teufelskreis wieder entkommen will? Eins ist sicher: Wenn Endter zufrieden ist, wird er weiteres Papier fordern. Doch woher wird Anna künftig die weißen Lumpen nehmen? Wieder stehlen? Sich wieder in Gefahr begeben? Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Es war jetzt ja schon sehr knapp,

    Nur scheinen noch nicht alle zu begreifen, dass Johann helfen möchte und sie geschützen will.


    Annas Vater ist unglaublich. Was glaubt er wie lange das gut gehen wird. Der hat glaube ich schon ein paar Zellen in seinem Hirn durch den Suff vernichtet.


    Es sind nicht nur die illegalen Wege die Anna und ihre Freunde einschlagen, sie werden auch immer risikoreicher. Das sie nicht mehr die Stadt verlassen heißt ja nicht, dass es ungefährlicher ist.

  • Die ersten Seiten haben Johann schon wieder mehr für mich eingenommen. Wie er den Schmuggler laufen lässt und auch Anna verhindert, dass Götz ihn zu packen bekommt – klasse. Dann endlich führen Johann und Anna ein klärendes Gespräch. Und nun hoffe ich doch sehr, dass sich Anna an ihr Versprechen, nicht mehr zu schmuggeln, hält.

    Richtig laut lachen musste ich, als die Beiden in der Hütte aufwachen, bzw. Anna aufwacht, Johann über die Stirn streicht und er sie gleich zu Boden zwingt.

    Ich mag Johann schon von Beginn an, auch wenn er noch nicht ganz genau weiß wie er sich wegen seinem Bruder entscheiden soll. Er will nicht sinnlos morden. Und das er dem Schmuggler im Gedanken noch alles Gute wünscht, zeigt mir das er auf dem richtigen Weg ist.


    Ja:totlach:, die Szene als Johann Anna gleich auf den Rücken schmeißt, hat mir auch ausgesprochen gut gefallen.

  • Dieersten Seiten haben Johann schon wieder mehr für mich eingenommen.Wie er den Schmuggler laufen lässt und auch Anna verhindert, dassGötz ihn zu packen bekommt – klasse.

    Ja! Das sind wirklich sympathische Züge an ihm. Allerdings ist er eine wirklich vielschichtige Persönlichkeit und er birgt auch Widersprüche in sich. Aber genau das gefällt mir an seiner Figur besonders gut. Er setzt Gewalt ein, wenn er meint, dass es nicht anders geht. Ansonsten versucht er einen anderen Weg zu gehen. Was hätte er gemacht, wenn der Schmuggler ihn angelogen hätte oder nichts mehr von den gestohlenen Werkzeugen gehabt hätte? Hätte er ihn da auch so ohne weiteres laufen lassen?

    Was mir an dieser Szene am besten gefallen hat (ich glaube halt, dass es diese Szene war - hab gerade das Buch nicht zur Hand), war allerdings sein "Danke" für Annas Fuß-stellen. Das fand ich richtig gut!


    Er will nicht sinnlos morden. Und das er dem Schmuggler im Gedanken noch alles Gute wünscht, zeigt mir das er auf dem richtigen Weg ist.

    Aber er entscheidet, welcher Mord sinnvoll ist. das gefällt mir weniger an ihm. Auch wenn Sybilles Ehemann ein gewalttätiger Kotzbrocken war... Jphann hat ja nicht mal nach einer anderen Möglichkeit gesucht!


    Annas Vater ist unglaublich. Was glaubt er wie lange das gut gehen wird. Der hat glaube ich schon ein paar Zellen in seinem Hirn durch den Suff vernichtet.

    Ja... dieser Mann kostet mich Nerven! Wie kann er nur glauben, dass er Geldverleiher so billig austricksen kann. Außerdem: Geldverleiher verlangen ja ungeheure Zinsen - war doch damals sicher auch schon so. Wie will er das schaffen? Geht doch gar nicht! Und die Helfer der Geldverleiher, die Geldeintreiber sind ja auch nicht sanftmütige Zeitgenossen. Ach je... er verschlimmert seine Situation durch diese Aktionen nur. Seine Situation und leider auch die seiner Tochter und aller, die in der Papiermühle arbeiten!


    Allerdings lässt sich Anna ja auch nicht durch Johanns Warnungen davon abbringen, ein wenig abseits der Legalität zu arbeiten. Wenigstens handelt sie aus der Notwendigkeit heraus, die Papiermühle zu erhalten und nicht aus Spielleidenschaft! Aber dieser Diebstahl ist nur ganz knapp gut gegangen und ich bin mir nicht sicher, ob Götz (was für ein Kotzbrocken) ihnen nicht doch noch auf die Schliche kommt.


    Der Kuss - der war ja schon lange fällig. Ich bin ja nach wie vor überzeugt, dass die beiden am Schluss ein Paar werden. Bis dahin müssen sie halt noch ein paar Umwege gehen. Na ja... ist halt so!

    Da musste ich auch schmunzeln. Matthias handelt wirklich nach dem Motto: Fragen kostet nichts. Und Recht hat er ja damit, er bekommt, was er will.

    Das hat mich auch zum Lachen gebracht! Großartig, mit welcher Frechheit Matthias das Schmerzensgeld verlangt. Chuzpe!;)


    Andrea: Was ich noch wegen den Privilegien fragen wollte: war so ein Privileg, Schreibpapier herzustellen, an eine einzelne Person gebunden, an eine Familie oder an einen Betrieb?

  • Götz heult sich bei Bartholomäus aus, weil er davon ausgeht, dass Johann und Anna absichtlich so gehandelt haben. Da erfährt Bartholomäus, die Waffe die Johann bei sich trägt ist nie geladen.

    Und weil diesr Götz dies auch erfahren hat, lädt und kontrolliert Johann diese Waffe jetzt doch regelmäßig. Ich fürchte, dies wird noch einmal ganz wichtig werden.


    Matthias ist für mich wirklich eine der meisten Überraschungen. Ich fand ihn anfangs auch anstrengend und habe ihm gar nicht getraut. Ich hätte niemals gedacht, dass sich ein so toller Kerl hinter ihm verbirgt. Toll, diese Wendung!

    Stimmt! Matthias hat sich wirklich zu einem feinen Kerl gewandelt, jemand auf den man sich verlassen kann. Er passt auch gut in diesen gemischten Freundeskreis um Anna! Und sie braucht ihre Freunde wirklich, auf ihren Vater ist ja nicht Verlass!

  • Ich habe das Gefühl, ich müsste mich dafür entschuldigen, wie viel Nerven euch Annas Vater kostet ;-) Er will unbedingt etwas Hilfreiches tun, weil er ja merkt, dass es Anna in Schwierigkeiten bringt. Dummerweise führt verzweifelter Aktionismus oft nicht zu den besten Ideen.


    Und es begeistert mich, wie zwiegespalten ihr wegen Johann seid!


    Andrea: Was ich noch wegen den Privilegien fragen wollte: war so ein Privileg, Schreibpapier herzustellen, an eine einzelne Person gebunden, an eine Familie oder an einen Betrieb?

    Soweit ich es rausfinden konnte an einen Betrieb. Aber damit natürlich zwangläufig auch an eine Familie, weil die meisten Betrieb ja vererbt wurden.

  • Die Aussprache zwischen Götz und Johann bringt mit Sicherheit nicht viel. Aber zumindest hat Götz, nun wo er weiß was Johann getan hat, ein wenig Respekt vor ihm. Nur befürchte ich das es nicht lange anhält.

    Aber Johann hat nun zum ersten Mal seine Pistole einsatzbereit gemacht.

    Götz ist und bleibt undurchsichtig. Als Bruder von Bartholomäus hat Johann zwar einen gewissen Schutz, aber man weiß nicht, wie weit Götz gehen würde.

  • Dann kommt der Hammer, ihr Vater seine List mit den Geldverleihern. Wie kann er nur, die Mühle zu verpfänden. So ein großer Dussel. Anna müht sich ab und er setzt alles aufs Spiel.

    Ich denke, durch seine Trunksucht hat er keinen klaren Durchblick mehr und glaubt, dass er die Pfandleiher gegeneinander austricksen kann. Das kann aber nicht lange gut gehen.

    Da erfährt Bartholomäus, die Waffe die Johann bei sich trägt ist nie geladen.

    Das fand ich gar nicht gut. Und das hat Johann dann ja auch bald geändert.

    Großartig, mit welcher Frechheit Matthias das Schmerzensgeld verlangt. Chuzpe! ;)

    Ja, der Matthias mit seiner Schnodderschnauze. Klasse, wie er auch aus dieser Situation für sich noch was rauszuholen versucht.

  • Ich habe das Gefühl, ich müsste mich dafür entschuldigen, wie viel Nerven euch Annas Vater kostet ;-) Er will unbedingt etwas Hilfreiches tun, weil er ja merkt, dass es Anna in Schwierigkeiten bringt. Dummerweise führt verzweifelter Aktionismus oft nicht zu den besten Ideen.

    Ach musst du nicht. Ich mag die Figur! Ich fühle auch richtig mit ihm, auch wenn ich Anna verstehen kann und an ihrer Stelle auch graue Haare kriegen würde. Aber Annas Vater weiß um seine Schwächen, kann nicht dagegen ankämpfen und versucht sie dann irgendwie anders auszubügeln. Es ist ein Teufelskreis und er kann nicht ausbrechen. Immer wenn ich von ihm lese, läuft mein Herz vor Mitleid über!

  • Ich habe das Gefühl, ich müsste mich dafür entschuldigen, wie viel Nerven euch Annas Vater kostet ;-) Er will unbedingt etwas Hilfreiches tun, weil er ja merkt, dass es Anna in Schwierigkeiten bringt. Dummerweise führt verzweifelter Aktionismus oft nicht zu den besten Ideen.

    Ach musst du nicht. Ich mag die Figur! Ich fühle auch richtig mit ihm, auch wenn ich Anna verstehen kann und an ihrer Stelle auch graue Haare kriegen würde. Aber Annas Vater weiß um seine Schwächen, kann nicht dagegen ankämpfen und versucht sie dann irgendwie anders auszubügeln. Es ist ein Teufelskreis und er kann nicht ausbrechen. Immer wenn ich von ihm lese, läuft mein Herz vor Mitleid über!

    Ein wenig, aber nur ein wenig, habe ich auch mit ihm gefühlt. Er kommt einfach nicht über den Tod seiner Frau hinweg. Aber er muss auch an seine Verantwortung, für Anna und der Mühle mit seinen Angestellten denken.

    Ich bin schon immer eine Kämpfernatur, und konnte ( wollte) auch nicht den Kopf in den Sand stecken. So fällt es mir oft schwer, wenn jemand in Selbstmitleid versinkt;)

    Da kann man wieder sehen, wie unterschiedlich unsere Empfindungen sind.

  • Huch, was ist denn mit Johann los? Er wird ja richtig liebevoll und ehrlich gegenüber Anna. Zum ersten Mal habe ich den Eindruck, er sagt und zeigt Anna, was er wirklich denkt und fühlt.

    Was problematisch ist, den Götz wird wohl mit allen Mitteln versuchen, Zwist zwischen den Brüdern zu schüren. Ich mag mich in Johann täuschen, scheine aber mit Götz recht zu haben: Ein sehr gefährlicher, da aufmerksamer Mann.


    Oh, das mit Annas Vater konnte ja nicht gutgehen! Alle Geldverleiher durchgehen klingt in meinen Ohren ziemlich dumm. Wenn er dann mit allem durch ist, kann er ja schlecht von vorne anfangen, ohne seine Schulden abzubezahlen. Das wird irgendwann auffallen.

    Andrea: Rein interessehalber: Wie viele Geldverleiher gab es etwa zu der Zeit in Nürnberg, gibt es da Quellen?


    Ich fürchte auch, wenn Anna wirklich die Mühle halten will, muss sie mindestens einmal illegal handeln: Unerlaubtes Papier pressen und/oder Lumpen schmuggeln. Mit ersterem scheint sie ja schon anzufangen und hinzu kommt auch das Stehlen von Lumpen. Und auch bei der Aktion bei Lisl merkt man, wie gefährlich Götz ist, auch wenn ich hier tatsächlich an einen sehr unglücklichen Zufall glaube. Aber ich fürchte, Götz hat entweder was bemerkt, oder kann sich alles zusammenreimen...