04 - Kapitel 24 bis 33 (Seite 223 bis 299)

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  • Macht Götz eigene Geschäfte? Oder handelt er im Auftrag von Bartholomäus?

    Das sind gute Fragen... Ich glaube einerseits schon an einen unglücklichen Zufall, andererseits - wenn er Johann nachspionieren kann, kann er sicher auch Anna und ihren Freunden nachspionieren. Er scheint seine Augen eh überall zu haben.

    Es war auch wirklich Pech, dass beide Termine zusammenfielen

    Mich macht in dem Zusammenhang auch stutzig, dass Lisl zu Götz meinte, ob er nicht morgen kommen wollte und er sagt: "Nein, heute." Spricht vielleicht auch gegen einen Zufall...

    Wie Anna & Co sich um das Versprechen, nicht die Stadt zu verlassen, herumwinden, aber dennoch ihr Ding machen, lässt mich ja schmunzeln.


    Irgendwie schon, oder? Zwar ist auch das illegal, aber hey, sie bleiben in der Stadt. Also alles schön, Johann kann sich nicht beschweren :-D

  • Deine Überraschung in Bezug auf Johann is großartig :totlach:


    Oh, das mit Annas Vater konnte ja nicht gutgehen! Alle Geldverleiher durchgehen klingt in meinen Ohren ziemlich dumm. Wenn er dann mit allem durch ist, kann er ja schlecht von vorne anfangen, ohne seine Schulden abzubezahlen. Das wird irgendwann auffallen.

    Andrea: Rein interessehalber: Wie viele Geldverleiher gab es etwa zu der Zeit in Nürnberg, gibt es da Quellen?

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Vielleicht findet man dazu irgendwas irgendwo in einem Archiv, aber ich habe nichts gefunden. Generell ist die Recherche für diese Zeit und dieses Thema (einfache Leute und Alltagsleben) eher schwierig. Ich muss immer hoffen, dass ich mal irgendwo in einem Nebensatz die Informationen erwähnt finde, die ich brauche. Um zu sehen, wie das mit dem Zoll in Nürnberg funktioniert, hatte ich z.B. per Fernleihe eine Magisterarbeit zum Zollwesen in Nürnberg ausgeliehen. Aber manchmal findet man nicht mal so was, und dann muss man ein bisschen improvisieren.