05 - ab Kapitel 34 bis zum Ende (ab Seite 300)

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  • Mit so einem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet!

    Natürlich kommen Anna und ihre Freunde durch den Raub zu großen Schwierigkeiten. Daß sich das Blatt aber dahin wendet, daß Bartholomäus und seine krummen Geschäfte dem Rat gemeldet werden und so wieder Frieden einkehren kann, ist schon eine großartige Sache! Da Götz nicht dafür zurückschreckte, Anna töten zu wollen, ist sein Tod hinnehmbar.

    Jetzt steht Anna nicht mehr allein da. Sie und Johann finden zusammen. Hurra!

  • Ich kann Johann sehr gut verstehen, dass er sich einerseits um Anna sorgt, andererseits richtig wütend auf ihre neuerliche Tour ist. Super, wie er Sophie dazu bringt, Anna über Marie zu warnen. Und Marie checkt sofort, dass sie Anna von Sophies Erzählung berichten muss.


    Sibylle Stromer wird mir immer sympathischer. Sie hat einen klaren Blick auf alles, handelt gezielt und bewusst – einfach eine klasse Frau in der damaligen Zeit. Mit den versteckten Büchern liefern Johann und sie Bartholomäus an den Rat aus.


    Da Bartholomäus ja entkommen ist, ergibt sich hier ein wunderbarer Ansatzpunkt für einen weiteren historischen Roman. Oder was meinst Du, liebe Andrea?


    Für mich war klar, dass Götz sehr schnell auf Annas Spur treffen wird. Nun soll sie sich von ihrem Erbe trennen und die Papiermühle an Bartholomäus abgeben. Und das würde sie sogar tun, nur um ihre Freunde nicht zu gefährden.

    So schön, dass dann doch alles ganz anders kommt.


    Ein interessanter historischer Roman, bei dem ich viel Lesespaß hatte.

  • Ach, der Roman hat einfach Spaß gemacht – sehr schade, dass er schon zu Ende ist!


    Natürlich kommt Götz ziemlich schnell auf Anna – immerhin führen auch alle Wege zu ihr. Und wie ich schon fast befürchtet habe, lässt Bartholomäus sich nicht mehr von seinem Bruder einlullen, sondern vertraut eher seinem langjährigen Komplizen. Dass Bartholomäus aber Götz gleich den Auftrag gibt, Anna um die Ecke zu bringen, ist schon ein starkes Stück. Ich denke, er hätte sie auch gut anders strafen können, gerade weil sie keine Kleinkriminelle sondern eine angesehene Bürgerin ist. Aber vielleicht hätte er damit auch zu viel erklären müssen und dann fällt er lieber in alte Verhaltensmuster zurück. Wie gut, dass Johann da noch eingreifen kann und sich in letzter Zeit mit der Magd gut gehalten hat. Unerwartete Hilfe von Sofia kommt gerade zur rechten Zeit!


    Johanns Entwicklung durch den Roman hinweg ist spannend zu verfolgen. Er wollte von Anfang an versuchen, Bartholomäus Geschäfte in eine andere Bahn zu lenken. Das ist ihm leider nicht wirklich gelungen. Dass er aber soweit geht und seinen Bruder wirklich anklagt, damit hätte ich erstmal nicht gerechnet. Aber ansonsten wäre Anna in Gefahr und der Spruch „Blut ist dicker als Wasser“ trifft einfach doch nicht immer zu, gerade nicht wenn Liebe im Spiel ist. Allerdings war auch klar, dass Bartholomäus‘ und Johanns Beziehung vorbei ist, nachdem Bartholomäus Annas Todesurteil ausgesprochen hat. Eine andere Möglichkeit als den Verrat gab es für Johann wohl einfach nicht mehr.


    Wie Anna zu ihren Freunden – selbst zu Matthias hält – ist klasse. Da hat sich wirklich eine tolle Truppe gefunden, die immer aufeinander zählen können. Sowas freut mich immer sehr. Nur Heinrich fällt Anna zum Schluss noch in den Rücken und plaudert allerlei aus. Da war ich fast enttäuscht. Es ist ja das eine, dass er seinen Dienst quittiert, aber dass er dann Anna ausgerechnet an einen solchen grobschlächtigen Kerl wie Götz verrät. Das fand ich sehr enttäuschend. Ich hätte Heinrich mehr Rückgrat zugetraut.


    Wie dem auch sei – es gibt natürlich ein Happy End zwischen Anna und Johann, wie bereits am Anfang vermutet. Ihre Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich bin wirklich mehr als zufrieden mit diesem tollen Lesevergnügen!

  • Ach, der Romanhat einfach Spaß gemacht – sehr schade, dass er schon zu Ende ist!

    Da sprichst Du mir absolut aus dem Herzen.

    JohannsEntwicklung durch den Roman hinweg ist spannend zu verfolgen. Er wollte vonAnfang an versuchen, Bartholomäus Geschäfte in eine andere Bahn zu lenken. Dasist ihm leider nicht wirklich gelungen. Dass er aber soweit geht und seinenBruder wirklich anklagt, damit hätte ich erstmal nicht gerechnet. Aberansonsten wäre Anna in Gefahr und der Spruch „Blut ist dicker als Wasser“trifft einfach doch nicht immer zu, gerade nicht wenn Liebe im Spiel ist.Allerdings war auch klar, dass Bartholomäus‘ und Johanns Beziehung vorbei ist,nachdem Bartholomäus Annas Todesurteil ausgesprochen hat. Eine andereMöglichkeit als den Verrat gab es für Johann wohl einfach nicht mehr.

    Ich hätte auch nie gedacht, dass Johann seinen Bruder verrät. Aber da hat diesmal die Liebe über den Familienzusammenhalt gesiegt. Und da Batholomäus fliehen konnte, passiert ihm ja auch weiter nichts.

    Nur Heinrich fällt Anna zum Schluss noch in den Rücken undplaudert allerlei aus. Da war ich fast enttäuscht.

    Das hätte ich dem Papiermühlenmeister auch nicht zugetraut.

  • Es freut mich, dass euch das Ende gefallen hat!


    Die Entscheidung zwischen Anna und Bartholomäus ist Johann ganz bestimmt nicht leicht gefallen, aber manchmal muss man sich einfach der Tatsache stellen, dass Leute, die einem mal wichtig waren, sich zu sehr in die falsche Richtung entwickelt haben.


    Was Annas Freunde angeht, muss ich gestehen, dass ich selbst ein großer Fan von Geschichten bin, in denen sich eine Gruppe Freunde findet, die dann durch dick und dünn zusammenhält. Irgendwie ist das so eine schöne Vorstellung, Leute zu haben, auf die man sich absolut verlassen kann, egal was passiert.


    Übrigens, Heinrich hat sicher nicht gedacht, dass er Anna mit seiner Aussage in Lebensgefahr bringt. Und ihr wisst ja, wie Götz ist. Der hat nicht einfach nur nett gefragt.


    Da Bartholomäus ja entkommen ist, ergibt sich hier ein wunderbarer Ansatzpunkt für einen weiteren historischen Roman. Oder was meinst Du, liebe Andrea?

    Ja, da habe ich mir ein Hintertürchen offen gelassen ;) Wir werden sehen, was daraus noch wird. Der nächste historische Roman spielt auf jeden Fall erst mal fast 100 Jahre früher. Für den übernächsten ist aber noch alles offen ;-)

  • Was Annas Freunde angeht, muss ich gestehen, dass ich selbst ein großer Fan von Geschichten bin, in denen sich eine Gruppe Freunde findet, die dann durch dick und dünn zusammenhält.

    Ja, Freunde sind schon eine tolle Sache und oft hat man in den Romanen das Gefühl, dass die Protagonisten immer auf sich alleine gestellt sind. Das ist hier definitiv anders. :)

  • Bevor es zu diesem schönen Happyend kam, womit ich geliebäugelt hatte, wurde es noch einmal richtig spannend und dramatisch.


    Götz berichtet Bartholomäus vom Diebstahl der reinweißen Hardern bei der Lisl. Und das er drei Leute in einem Boot gesehen hat. Schnell fällt der Verdacht auf Anna, da sie sich in letzter Zeit nicht sonderlich an Gesetze gehalten hat. Sie und ihre Freunde schweben in größter Gefahr.

    Johann macht etwas, was er sonst tunlichst vermieden hat. Er unterhält sich mit Sofie, in der Hoffnung das diese Marie und den anderen davon erzählen wird. So sind sie vorgewarnt.


    Später hat Heinrich das Handtuch geschmissen und die Mühle für immer verlassen. Er hat sogar Götz einiges erzählt, wobei ich glaube, dass es nicht ganz freiwillig gewesen ist.

    Es muss gehandelt und die Freunde in Sicherheit gebracht werden.


    Johann hatte ein klärendes Gespräch mit Sybille. Sie hatte all die Bücher die ihr Mann geführt hat gut versteckt aufgehoben. Darin der Beweis für die krummen Geschäfte von Bartholomäus und ihrem Mann. Sie macht Johann klar, dass er sich endlich entscheiden muss auf wessen Seite er stehen will.


    Götz hat die Absicht Anna umzubringen. Johann unterbreitet Anna noch das Angebot von Bartholomäus. Das sie enttäuscht ist war klar, aber was wäre ihr anderes übrig geblieben, als das Angebot anzunehmen.

    Es kam dann doch anders. Alles muss ganz schnell gehen. Johann klaut seinem Bruder Unterlagen, die er Sofie anvertraut, damit diese sie zu Sybille bringt.

    Götz dringt in das Haus von Anna und ihrem Vater ein um sein Werk zu vollbringen. Ich habe immer daran denken müssen, wie lange Johan brauch um endlich ebenfalls im Haus zu erscheinen.

    Alles ist gut ausgegangen, er kam gerade noch rechtzeitig. Götz, dieses Ekel, ist endlich tot und Anna gerettet. Ihr Vater ist wie ausgewechselt, er hat nun wieder die Rolle des Vaters übernommen. Das hat aber auch gedauert, da muss erst so etwas schreckliches geschehen.


    Nachdem sie sich dann in Sybilles Haus getroffen haben, wo erfreulicher Weise auch Jackel und Mathias waren, wurde entschieden, dass Johann seinen Bruder anzeigt. Er hat die Unterlagen übergeben. Nach so einer Beweislast konnte nicht anders entschieden werden als Bartholomäus zu verhaften.

    Leider ist er entkommen, aber egal, es gab ein schönes Ende.

    Ich denke Anna und Johann sind nun gleichberechtigte Partner, ob bei der Arbeit oder in der Liebe:totlach:

  • Ein gelungenes und schönes Ende!


    Dass sich Johann und Anna am Ende finden, war klar! Was mir an den beiden besonders gut gefallen hat, dass sie zwar eindeutig "Held und Heldin" dieses Buches sind, aber trotzdem nicht nur gut, brav und moralisch perfekt sind, sondern durchaus auch schlechte Seiten haben. Diese Zwiespältigkeit der Hauptpersonen war wirklich sehr gut ausgearbeitet!


    Bei Johann waren es vor allem jene Passagen, in denen er über sein Verhältnis zu seinem Bruder nachdenkt und seine Wünsche diesbezüglich. Auch die Erkenntnis, dass sein Bruder - ebenso wie er selber - ihn langsam auf seine Seite ziehen wollte. Oder der Moment, wo Johann klar wird, dass Bartholomäus ihn sofort opfern würde, auch wenn er ihn nicht am Galgen sehen will. Umgekehrt ist es ja genauso!


    Die Lösung, dass Johann seinen Bruder dem Rat ausliefert ist gut, auch weil Bartholomäus so die Chance hat zu flüchten! Planst Du eine Fortsetzung? Kommt Bartholomäus zurück?

    Und wer wird jetzt der große Unterweltsboss? Matthias?


    Ach ja, Sybille hat wirklich bewiesen, dass sie eine kluge Frau ist - eine perfekte Ratgeberin für Johann und Anna.


    Anna und ihre Freunde kommen heil aus dieser Geschichte raus - glücklicherweise. Und sogar ihr Vater scheint sich zu fangen und wieder vernünftiger zu handeln. Bei ihrem Gespräch vor den kalten Suppentöpfen ist mir eigentlich klar geworden, dass die beiden sich doch recht ähnlich sind - in ihren nicht ganz durchdachten Aktionen wie auch in der großartigen Fähigkeit, zu verzeihen! Es freut mich immer, wenn Protagonisten, die ich sofort in meinen Freundeskreis aufnehmen würde, erfolgreich Abenteuer bestehen;)


    Und Götz? Wirklich leid tut es mir nicht um ihn...

    Nur von Heinrich bin ich etwas enttäuscht - aber Götz hat ja nachgeholfen. Und da ist es doch verständlich, dass Heinrich versucht, seine Haut zu retten, oder? Und Heinrich ist ja nicht so ganz der Prototyp eines Helden...

    Alles in allem: ein sehr zufriedenstellendes Ende, in manchen Bereichen etwas vorhersehbar, aber trotzdem wirklich spannend erzählt!


    :)

  • Mit so einem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet!

    Natürlich kommen Anna und ihre Freunde durch den Raub zu großen Schwierigkeiten. Daß sich das Blatt aber dahin wendet, daß Bartholomäus und seine krummen Geschäfte dem Rat gemeldet werden und so wieder Frieden einkehren kann, ist schon eine großartige Sache! Da Götz nicht dafür zurückschreckte, Anna töten zu wollen, ist sein Tod hinnehmbar.

    Jetzt steht Anna nicht mehr allein da. Sie und Johann finden zusammen. Hurra!

    Ich habe fast damit gerechnet das Johann sich gegen seinen Bruder entscheidet. Auf jeden Fall hätte es Sybille irgendwann getan.

    Bartholomäus konnte doch nicht ewig so weiter machen;),er hat bekommen was er verdient hat.

    Und das Anna mit Johann zusammen kam, hab ich mir gewünscht. Andrea hat diesen Wunsch erfüllt. Allerdings hab ich nicht geglaubt, dass alles so glimpflich ausgeht und keiner verletzt, oder gar getötet wurde. Am meisten habe ich mich noch darüber gefreut, dass Jackel und Mathias nun auch in der Stadt bleiben kommen.

  • Ja einiges wäre noch offen, aber ich bin mit dem Ende auch so zufrieden. Ich lasse meine Fantasie freien Lauf und denke mir was aus Bartholomäus geworden ist. Bei mir überlebt er nicht:totlach:

    Mathias arbeitet für Johann, ganz offiziell und legal.


    Sybille ist meine heimliche Heldin bei all dem. Wenn sie nicht gewesen wäre, hätte Johann sich vielleicht falsch entschieden.


    Um Götz tut es mir auch nicht leid. Bei mir wäre er vor seinem Tod noch gefoltert worden, war ja in der damaligen Zeit nicht unüblich.

  • Was Annas Freunde angeht, muss ich gestehen, dass ich selbst ein großer Fan von Geschichten bin, in denen sich eine Gruppe Freunde findet, die dann durch dick und dünn zusammenhält.

    Ja, Freunde sind schon eine tolle Sache und oft hat man in den Romanen das Gefühl, dass die Protagonisten immer auf sich alleine gestellt sind. Das ist hier definitiv anders. :)

    Ich mag es auch wenn es nicht nur wenn es um einen Einzelkämpfer geht. Ein Gruppe aus Freunden ist da eine willkommene Abwechslung, wobei es auch noch eine so tolle Freundschaft unter allen Beteiligten ist.

  • Die Entscheidung zwischen Anna und Bartholomäus ist Johann ganz bestimmt nicht leicht gefallen, aber manchmal muss man sich einfach der Tatsache stellen, dass Leute, die einem mal wichtig waren, sich zu sehr in die falsche Richtung entwickelt haben

    Das war wirklich ein sehr interessantes Kapitel! Mir hat es sehr gut gefallen, wie ähnlich die beiden Brüder eigentlich gedacht haben: jeder wollte den anderen auf seine Seite ziehen. Und im Endeffekt war jeder dazu bereit, den anderen zu opfern.

    Was mich noch sehr interessieren würde - eventuell in einer Fortsetzung: wie war das jetzt mit den Eltern der beiden. Wurde der Vater tatsächlich durch sein treu liebendes Eheweib ins Jenseits befördert? Oder war gar Bartholomäus tatkräftig mit dabei? Nein - das möchte ich mir nicht so vorstellen!

    Das würde ich gerne wirklich aufgelöst wissen!


    Was Annas Freunde angeht, muss ich gestehen, dass ich selbst ein großer Fan von Geschichten bin, in denen sich eine Gruppe Freunde findet, die dann durch dick und dünn zusammenhält. Irgendwie ist das so eine schöne Vorstellung, Leute zu haben, auf die man sich absolut verlassen kann, egal was passiert.

    Solche Geschichten mag ich auch besonders gerne (und im realen Leben mag ich das natürlich noch viel, viel mehr!)!

    Außerdem macht es irgendwie Mut!

    :)

  • Für den übernächsten ist aber noch alles offen ;-)

    Da besteht ja die Hoffnung, dass wir Johann und Anna noch einmal wiederlesen. Das würde mich persönlich sehr freuen. Besonders, wenn auch Sibylle wieder mit dabei wäre.

    Was Annas Freunde angeht, muss ich gestehen, dass ich selbst ein großer Fan von Geschichten bin, in denen sich eine Gruppe Freunde findet, die dann durch dick und dünn zusammenhält. Irgendwie ist das so eine schöne Vorstellung, Leute zu haben, auf die man sich absolut verlassen kann, egal was passiert.

    Dass hier die Freunde eine große Rolle spielen, hat mir auch sehr gefallen. In den meisten Büchern gibt es einen Helden oder eine Heldin, die ganz auf sich allein gestellt sind. Dass Anna hier 4 Menschen hat, auf die sie sich immer verlassen kann, finde ich toll.

    Er hat sogar Götz einiges erzählt, wobei ich glaube, dass es nicht ganz freiwillig gewesen ist.

    Ich habe ja einige von Götz´Methoden kennengelernt. Er ist da ja nicht zimperlich. Und Heinrich wollte einfach ungeschoren davon kommen. Da sei es ihm vergeben, dass er anna fast in Lebensgefaht geracht hat.

    Götz, dieses Ekel, ist endlich tot

    Ja, der tut niemandem mehr etwas. Ich denke, es gibt viele Menschen in Nürnberg, die so denken.

    Ach ja, Sybille hat wirklich bewiesen, dass sie eine kluge Frau ist

    Sibylle ist für mich die Nebendarstellerin, die mir am besten gefallen hat. So jemanden wie sie hat man doch gern zur Freundin.

  • Götz, dieses Ekel, ist endlich tot und Anna gerettet.

    Götz war auch wirklich eine Person, der ich keine Träne nachweine. Manchmal bin ich auch mit Todesfällen von den miesen Charakteren ein wenig unzufrieden, aber hier nicht. :D


    Ihr Vater ist wie ausgewechselt, er hat nun wieder die Rolle des Vaters übernommen.

    Hier sieht man, dass mein ganzes Mitleid mit dem Vater nicht vergeudet war. In ihm tief drin war noch der gute Mann von früher,man musste ihn nur herauskitzeln. Ich freue mich für Anna, dass sie wieder auf ihren Vater zählen kann.


    Was mir an den beiden besonders gut gefallen hat, dass sie zwar eindeutig "Held und Heldin" dieses Buches sind, aber trotzdem nicht nur gut, brav und moralisch perfekt sind, sondern durchaus auch schlechte Seiten haben. Diese Zwiespältigkeit der Hauptpersonen war wirklich sehr gut ausgearbeitet!

    Das kann ich nur unterschreiben! Die Personen in diesem Buch waren alle ziemlich großartig und lebendig gezeichnet!


    Ach ja, Sybille hat wirklich bewiesen, dass sie eine kluge Frau ist - eine perfekte Ratgeberin für Johann und Anna.

    Was mir hier gut gefallen hat, dass eine Frau und ein Mann eine Beziehung rein platonischer Art pflegen konnten! Es gab hier kein romantisches Knistern, sondern eine loyale Freundschaft, die auf Vertrauen und Verständnis beruhte ohne den ganzen romantischen Schnickschnack!

  • Die Entscheidung zwischen Anna und Bartholomäus ist Johann ganz bestimmt nicht leicht gefallen, aber manchmal muss man sich einfach der Tatsache stellen, dass Leute, die einem mal wichtig waren, sich zu sehr in die falsche Richtung entwickelt haben

    Das war wirklich ein sehr interessantes Kapitel! Mir hat es sehr gut gefallen, wie ähnlich die beiden Brüder eigentlich gedacht haben: jeder wollte den anderen auf seine Seite ziehen. Und im Endeffekt war jeder dazu bereit, den anderen zu opfern.

    Was mich noch sehr interessieren würde - eventuell in einer Fortsetzung: wie war das jetzt mit den Eltern der beiden. Wurde der Vater tatsächlich durch sein treu liebendes Eheweib ins Jenseits befördert? Oder war gar Bartholomäus tatkräftig mit dabei? Nein - das möchte ich mir nicht so vorstellen!

    Das würde ich gerne wirklich aufgelöst wissen!

    Du kannst davon ausgehen, dass ich mir gerade Notizen mache ;-)


    Also, ich kann natürlich keine Fortsetzung versprechen. Es hängt immer davon ab, wie gut sich ein Roman verkauft, ob man dann tatsächlich eine Fortsetzung schreiben darf. Bisher hat die Papiermacherin in dieser Hinsicht ein paar interessante Kapriolen geschlagen, weil sie nämlich kaum im Buchhandel lag (Und nicht in den Buchhandlungen zu liegen, bedeutet oft, dass kaum Leute mitkriegen, dass es den Roman überhaupt gibt.), dafür aber ganz viel in Supermärkten verkauft wurde und jetzt im Weltbildkatalog gelandet ist. Wir werden sehen, wie es sich weiter entwickelt.

  • Was mir hier gut gefallen hat, dass eine Frau und ein Mann eine Beziehung rein platonischer Art pflegen konnten! Es gab hier kein romantisches Knistern, sondern eine loyale Freundschaft, die auf Vertrauen und Verständnis beruhte ohne den ganzen romantischen Schnickschnack!

    Perfekt ausgedrückt! Ich schätze solche Geschichten auch sehr - es gibt sie ja nur selten!

    Außerdem, wenn man dann noch Matthias und Jackel bedenkt, wird es auch zu einem Buch der besonderen Beziehungen für das Jahr 1621! Das hat mir auch sehr gut gefallen.


    Was mir weniger gefallen hat, war der Titel des Buches "Das Geheimnis der Papiermacherin". Ich finde, der passt so ganz und gar nicht zu dem Buch! Mehr oder minder große Geheimnisse haben ja alle Protagonisten hier. Und eigentlich hat Anna die geringsten Geheimnisse...

    Wer hat den eigentlich entschieden? Das Cover wiederum gefällt mir sehr gut!


    Wir werden sehen, wie es sich weiter entwickelt.

    Ich drück Dir und Anna und Johann und allen anderen ganz feste die Daumen! Eine Fortsetzung würde mich freuen. Und den Bösewicht haben wir ja schon: Bartholomäus. Der besitzt genügend Energie um in einem anderen Land noch einmal ganz groß zu werden. Um dann zurückzukommen?


    ;)

  • Was mir hier gut gefallen hat, dass eine Frau und ein Mann eine Beziehung rein platonischer Art pflegen konnten! Es gab hier kein romantisches Knistern, sondern eine loyale Freundschaft, die auf Vertrauen und Verständnis beruhte ohne den ganzen romantischen Schnickschnack!

    Perfekt ausgedrückt! Ich schätze solche Geschichten auch sehr - es gibt sie ja nur selten!

    Es freut mich, dass euch der Teil gefallen hat :-) Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr richtige Freundschaften zwischen Männern und Frauen in Geschichten gibt.


    Was mir weniger gefallen hat, war der Titel des Buches "Das Geheimnis der Papiermacherin". Ich finde, der passt so ganz und gar nicht zu dem Buch! Mehr oder minder große Geheimnisse haben ja alle Protagonisten hier. Und eigentlich hat Anna die geringsten Geheimnisse...

    Wer hat den eigentlich entschieden? Das Cover wiederum gefällt mir sehr gut!

    Den Titel hat sich der Verlag ausgedacht. Da hat man als Autor meistens nicht so viel mitzureden. Mein Arbeitstitel war "Die Lumpenschmugglerin", der aber zugegebenermaßen auch nicht herausragend innovativ ist.

  • Das war zu erwarten: Johann hat zum Schluss zwei Kämpfe zu führen. Gegen Götz, der natürlich eins und eins zusammenzählt und die richtigen Schlüsse zieht und gegen seinen eigenen Bruder. Gut, dass Johann auch mitdenkt und über Mittelsfrau Sofie Anna gewarnt hat.


    Das Problem an dem Gespräch zwischen Johann und Anna war, dass ich denke, beide Seiten haben völlig richtig gehandelt. Klar weiß Johann, dass Bartholomäus‘ Angebot eine Frechheit ist, aber er hat Anna wenigstens gesagt, wo sie steht und was Sache ist. Und Anna reagiert, wie wohl jeder reagiert hätte, der wenigstens auch nur einen Funken Stolz in sich trägt.


    Das Ende kam dann doch wie erwartet, wobei die Frage offen bleibt, wer Bartholomäus geholfen hat, zu entkommen. Götz kann es ja schlecht gewesen sein und Heinrich traue ich es nicht zu - der wird Anna wohl eher unfreiwillig verraten haben.


    Alles in allem ein sehr schönes Buch, die Rezension schreibe ich noch im Laufe des Tages :-)