01 - Seite 9 bis Seite 104 (Kapitel "Die Ungarn" bis einschl. Kapitel "Hedwig")

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  • Hallo lieber Ulf, liebe MitleserINNEN,


    hier treffen wir uns zum ersten Abschnitt der Leserunde zu dem Buch "Land im Sturm" und ich begrüße alle TeilnehmerINNEN und ganz besonders den Autor. Ulf, schön, dass Du unsere Runde wieder begleitest!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.


    Postet hier bitte erst, wenn Ihr zu lesen angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereits, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.

    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch ;)


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid, denn eigentlich sind insgesamt ca. 2 Wochen dafür gedacht.

  • gagamaus

    Hat den Titel des Themas von „01 - Seite 9 bis Seite 104 (Kapitel "Die Johannisnacht" bis einschl. Kapitel "Hedwig")“ zu „01 - Seite 9 bis Seite 104 (Kapitel "Die Ungarn" bis einschl. Kapitel "Hedwig")“ geändert.
  • Ich habe den ersten Teil der ersten "Episode" (ich bezeichne es jetzt einfach mal so, denn es sind ja Episoden der Deutschen Geschichte) durch. Die Thematik mit den Überfällen der Ungarn finde ich schon einmal sehr spannend - ich bin echt gespannt, wohin sich die Story im nächsten Abschnitt entwickelt. Ob wir noch mehr über die Ungarn lesen werden oder ob wir den Spuren der beiden Protagonisten nach Augsburg folgen werden?


    Ich fands ja ganz herrlich, wie Ulf in die Story eingestiegen ist. Des Fest der Sonnenwende war richtig plastisch inszeniert. Am liebsten hätte ich mitgefeiert. Wir lernen auch recht schnell Arnulf kennen, und diejenige, die ihm im Verlaufe der Geschichte noch Probleme bereiten wird. Ich finds ja witzig, dass er im Hinterkopf genau weiß, dass ihm diese Liebelei nur Schwierigkeiten einbringen wird, er sich aber dann doch so "bezirzen" lässt von ihr. Das steht wohl unter dem Motto "Junge Liebe" - welcher Natur diese Schwierigkeiten sind, dass lässt er sich noch nicht einmal träumen - vor allen Dingen nicht, dass ihr heimliches Stelldichein in einem solchen Drama mündet. Ob der Vogt noch lebt? Ob seine Familie deswegen enteignet oder gar verjagt wird? Davor hätte ich ja an seiner Stelle am meisten Angst ... Mit dem Vogtsohn ist ja nicht gut Kirschen essen ... und ich denke, er lässt seine Wut gerne an Arnulfs Familie aus. Ob das noch geklärt wird? Ich mochte die Familie nämlich eigentlich ganz gern =)


    Die Details über das Schmiedehandwerk fand ich übrigens ziemlich spannend (und es hat für mich einen guten Gegensatz zur Liebesgeschichte von Giesela und Arnulf gebildet, worüber ich auch recht froh war). Was ich mich dennoch frage ist, ob es früher üblich war, dass die Vogtstochter in Männerkleidung (?) allein ausritt. Oder war das dichterische Freiheit? Ulf Schiewe


    Bei der Formulierung "Am Hals hängen bis zum Tod" fand ich witzig. Ich weiß zwar, dass das früher so üblich war, aber die Formulierung in Arnulfs Gedanken einzuflechten, hat mich zum Schmunzeln gebracht.


    Die zweite Hauptfigur ist Hedwig. Hier sollte wohl klar gemacht werden, dass ein Überfall der Ungarn blindwütig und grausam ist. Das war er auch. Arme Hedwig. Sie wurde wirklich behandelt wie ein Stück Fleisch - was zeigt, dass die Ungarn wenig Respekt vor ihren Feinden hatten. Gulp. Zum Glück fasst sie neuen Lebensmut, als sie auf Arnulf trifft. Gemeinsam sind sie nun auf dem Weg nach Augsburg, wobei ich es auch ein wenig blauäugig finde, dass Arnulf einfach annimmt, die Arbeit liege dort auf der Straße. Ich denke, beide werden rasch eines besseren belehrt.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Ich fand den Einstieg auch super. Mit diesem "Miniprolog" auf der ersten Seite.

    Wir schreiben Sonntag, 24. Juni 955 (zumindest wenn mit Johannisnacht der Johannes zu Midsommer gemeint ist, offiziell war es Johhannis baptiste navitas. War der Johannis et Pauli gemeint ist es Dienstag, 26. Juni 955. Im römischen Steuerjahr 13)

    Die Beschreibung des Dorffestes war sehr anschaulich und gut beschrieben. Der junge Arnulf flirtet mit der Herrin Gisela (böser Fehler, wie sich noch rausstellt) Ich finde, man vergisst sehr schnell, dass es "nur" eine Geschichte ist. Ich musste mich gestern so über Gisela aufregen( Die dumme Nuss:kommmalherfreundchen:). Mein Mann hat mich ganz komisch angeguckt. :verlegen:

    Was auch sehr gut beschrieben ist, sind die Lebensumstände, die Angst vor den ungarischen Einfällen ( es trennen uns ja noch 2 Monate von der Schlacht vom Lechfeld), erwähnt wird auch der Händel mit Liudolf und seinem Vater Otto.

    Das Arnulfs Vater seine Krankheit überlebt, hat mich gewundert, aber wird natürlich im Fortlauf der Geschichte logisch. Schlimm genug, das Arnulf verschwinden muss, weil er einfach nicht die Flossen von Gisela lassen kann (Denn wenn er gewollt hätte, hätte er sicherlich einen Weg gefunden! Er ist ja kein Höriger, wenn ich das richtig gelesen habe). Aber so kann wenigstens der Vater mithelfen seine Familie zu ernähren.

    Gisela ist ja auch das was man sich unter einer typischen Adelstochter vorstellt: gelangweilt, egoistisch, berechnend....

    Und Arnulf tappt voll in die Falle, obwohl er Giselas Vater schon unangenehm aufgefallen ist. Mann, Arnie!:wand:

    Immerhin hat er einen Beruf, als er verschwinden muss. Unterwegs trifft er auf Hedwig, die für ihre Liebschaft mit dem Bauerssohn teuer bezahlt hat und beim Ungarneinfall verschleppt und benutzt wird. Ich finde, anders kann man es nicht sagen, sie ist für die Männer nur ein Gegenstand den man benutzt und wegwirft, wenn er langweilig oder kaputt ist. Gut, dass sie Arnulf unterwegs trifft. Allein unterwegs zu sein, war für Frauen wahrscheinlich auch Selbstmord. Ob sie wohl eher auf ihre Eltern gehört hätte? Wobei Arnulf ja sagt, dass dies sicherlich nicht die letzte Truppe war. Bedenkt man, wo Erding ist und wo das Lechfeld ist, hat er sicherlich recht. Das Inntal, wo Arnulf gelebt hat, ist eine wirklich wunderschöne Gegend, ich habe gestern noch Bilder angeschaut. Die Gruppe der "welschen" habe ich bisher eher mit Italienern in Verbindung gebracht, aber das war ja wohl eher eine andere Baustelle. Sind die dann eher mit Romani verwandt( also denen, die man heute nicht mehr Zigeuner nennt?)? Lustig finde ich ja, dass ich das "Welsch" in allen möglichen Orts-Flur und Flussnamen erhalten hat( Waldstetten zum Beispiel)

    Ich muss schnell weiterlesen um zu wissen, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

    Einmal editiert, zuletzt von Senara von Nostria ()

  • Ich habe ebenfalls den ersten Abschnitt gelesen und bin gut in der Geschichte angekommen. Der Erzählstil ist wieder einmal fesselnd angelegt und die ersten 100 Seiten waren schnell gelesen. Wobei ich hier doch mal kurz erwähnen muss, dass bei meinem Ebook irgendwie 200 Seiten abhanden gekommen sind, ich also laut Anzeige nur 82 Seiten gelesen habe. Die Aufmachung gefällt mir allerdings gut. Gleich das erste Bild mit dem Schmiedeamboß und den Nägel zeigt schon um wen es hier gehen könnte. Und richtig Arnuld ist der Schmied der Gemeinde. Die Ausführungen über das Handwerk fand ich interessant, wie ein Schwert hergestellt wird, hatte ich schon mal ausführlich gelesen, aber wie Nägel hergestellt wurden, war mir neu.


    Dann kommt die Vogttochter ins Spiel und eigentlich war von Anfang an klar, dies konnte nicht gut gehen. Richtig, Arnulf bezahlt einen sehr hohen Preis für das kurze Vergnügen von zwei Küssen. Hätte er doch mal mehr auf seinen Verstand gehört. Die Tochter hat aus lauter Langeweile das Leben von Arnulf riskiert, am Ende zahlt auch sie einen hohen Preis. Der Vater Tod und ihre Ehre wohl auch futsch. Hätte sie mal ein wenig den Verstand eingeschaltet.


    Dann kommt Hedwig dazu. Sie ist eine Bauerntochter, die eigentlich nur ein wenig Spaß im Leben haben wollte. Aber die Ungarn machen alles zunichte. Diese Szenen waren scheußlich zu lesen, geben dafür aber gut das Grauen dieser Zeit und dieser Überfälle wieder. Sie hatte im Grunde noch Glück, dass die Männer sie am Leben gelassen haben. Aber nun geht es mit Arnuld weiter in die Zukunft. Ich bin gespannt, was die Zwei erwarten wird.

  • . Ich finds ja witzig, dass er im Hinterkopf genau weiß, dass ihm diese Liebelei nur Schwierigkeiten einbringen wird, er sich aber dann doch so "bezirzen" lässt von ihr. Das steht wohl unter dem Motto "Junge Liebe" - welcher Natur diese Schwierigkeiten sind, dass lässt er sich noch nicht einmal träumen - vor allen Dingen nicht, dass ihr heimliches Stelldichein in einem solchen Drama mündet. Ob der Vogt noch lebt? Ob seine Familie deswegen enteignet oder gar verjagt wird? Davor hätte ich ja an seiner Stelle am meisten Angst ... Mit dem Vogtsohn ist ja nicht gut Kirschen essen ... und ich denke, er lässt seine Wut gerne an Arnulfs Familie aus. Ob das noch geklärt wird? Ich mochte die Familie nämlich eigentlich ganz gern =)


    Die Details über das Schmiedehandwerk fand ich übrigens ziemlich spannend (und es hat für mich einen guten Gegensatz zur Liebesgeschichte von Giesela und Arnulf gebildet, worüber ich auch recht froh war). Was ich mich dennoch frage ist, ob es früher üblich war, dass die Vogtstochter in Männerkleidung (?) allein ausritt. Oder war das dichterische Freiheit? Ulf Schiewe

    Ich hätte Arnie am liebsten rechts und links "a baar an d' Backen" geschlagen. Dass ihn Gisela bei den geringsten Problemen in die Scheiße reitet (sorry) war doch klar und hätte ihm noch eher bewusst sein müssen! Er weiß genau, dass der Vogt nicht freiwillig da ist, dass er sich nicht wohlfühlt und am liebsten wieder wegwill. Auch Gisela sagt ja, dass es ihr nicht gefällt. So wie ich das rausgelesen habe, ist der Vogt tatsächlich tot. Mit ein bisschen Glück sorgen die Ungarn für genug Ablenkung, aber ich glaube, dass Eberhard, sollte er Arnulf je wiedersehen, nicht so gut auf ihn zu sprechen sein wird:schwert:

    Ich hoffe aber auch, dass es für die Angehörigen gut ausgeht. Etwas beklemmend fand ich die Darstellung der hohen Kindersterblichkeit, aber logisch, wenn man bedenkt, dass jede Entzündung, jeder schlimme Durchfall, jede Lungenentzündung tödlich war. Plus Geburtsschäden, Frühgeburten etc. Und natürlich Kinderkrankheiten. Und in den Dörfern war das vielleicht noch schlimmer, weil die ja den Umständen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert waren, Hungersnöte etc.

    Zur Kleidung: Ich glaube, so groß war der Unterschied garnicht. :totlach: Ansonsten soll es vielleicht nur den wilden Charakter unterstreichen? Und die Tatsache, dass keiner so genau nach ihr guckte? So wenig ich sie mag, hoffentlich übersteht auch sie die Ungarn halbwegs unbeschadet.

    Liebe Grüße


    Nadine


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    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ich habe ebenfalls den ersten Abschnitt gelesen und bin gut in der Geschichte angekommen. Der Erzählstil ist wieder einmal fesselnd angelegt und die ersten 100 Seiten waren schnell gelesen. Wobei ich hier doch mal kurz erwähnen muss, dass bei meinem Ebook irgendwie 200 Seiten abhanden gekommen sind, ich also laut Anzeige nur 82 Seiten gelesen habe

    Ich dachte auch, ohje, der Abschnitt ist ja riesig! Aber das war so schnell durchgelesen, keine halbe Stunde hab ich gebraucht. :verlegen:

    Liebe Grüße


    Nadine


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    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Des Fest der Sonnenwende war richtig plastisch inszeniert. Am liebsten hätte ich mitgefeiert.

    Ja, ging mir auch so. So ein Fest hat bestimmt Spaß gemacht. Die Menschend damals hatten ja sonst auch nicht viel zu lachen.

    Ob der Vogt noch lebt? Ob seine Familie deswegen enteignet oder gar verjagt wird? Davor hätte ich ja an seiner Stelle am meisten Angst ... Mit dem Vogtsohn ist ja nicht gut Kirschen essen ... und ich denke, er lässt seine Wut gerne an Arnulfs Familie aus. Ob das noch geklärt wird? Ich mochte die Familie nämlich eigentlich ganz gern =)

    Ich denke der Vogt ist Tod. Es stand doch glaube ich, etwas von starren Augen gen Himmel, oder? Daran, dass die Familie von Arnulf für diese Taten büssen muss hatte ich noch gar nicht gedacht, aber es wird wohl so sein. Bin mal gespannt, ob es in dieser Richtung noch Informationen gibt.

    Gemeinsam sind sie nun auf dem Weg nach Augsburg, wobei ich es auch ein wenig blauäugig finde, dass Arnulf einfach annimmt, die Arbeit liege dort auf der Straße. Ich denke, beide werden rasch eines besseren belehrt.

    Er hat eigentlich gar keine andere Wahl, als diesen Weg zu gehen. Für ihn ist es ja auch mehr so ein Plan, weil er eben von Augsburg schon mal was gehört hat.

    Ich finde, man vergisst sehr schnell, dass es "nur" eine Geschichte ist. Ich musste mich gestern so über Gisela aufregen( Die dumme Nuss :kommmalherfreundchen: ). Mein Mann hat mich ganz komisch

    Ja, so ging es mir aber auch. Bei Büchern von Ulf vergesse ich die Welt drumherum komplett und versinke in einer anderen Welt.

  • Ich habe ebenfalls den ersten Abschnitt gelesen und bin gut in der Geschichte angekommen. Der Erzählstil ist wieder einmal fesselnd angelegt und die ersten 100 Seiten waren schnell gelesen. Wobei ich hier doch mal kurz erwähnen muss, dass bei meinem Ebook irgendwie 200 Seiten abhanden gekommen sind, ich also laut Anzeige nur 82 Seiten gelesen habe

    Ich dachte auch, ohje, der Abschnitt ist ja riesig! Aber das war so schnell durchgelesen, keine halbe Stunde hab ich gebraucht. :verlegen:


    Oje, so schnell kann ich dann doch nicht lesen.

  • Gemeinsam sind sie nun auf dem Weg nach Augsburg, wobei ich es auch ein wenig blauäugig finde, dass Arnulf einfach annimmt, die Arbeit liege dort auf der Straße. Ich denke, beide werden rasch eines besseren belehrt.

    Er hat eigentlich gar keine andere Wahl, als diesen Weg zu gehen. Für ihn ist es ja auch mehr so ein Plan, weil er eben von Augsburg schon mal was gehört hat.

    Ich finde, man vergisst sehr schnell, dass es "nur" eine Geschichte ist. Ich musste mich gestern so über Gisela aufregen( Die dumme Nuss :kommmalherfreundchen: ). Mein Mann hat mich ganz komisch

    Ja, so ging es mir aber auch. Bei Büchern von Ulf vergesse ich die Welt drumherum komplett und versinke in einer anderen Welt.

    er ist doch auch ein Vogelfreier? Kann er das nicht in der Stadt aufwiegen? Oder galt das nur für Hörige? "Stadtluft macht frei"? Hedwig war doch unfrei? Für sie ist das dann die beste Lösung. Wobei ich sehr hoffe, dass ihr traumatisches Erlebnis nicht noch unschönere, dauerhafte Folgen hat. Wobei ich es ja fast befürchte.

    Das ist bisher mein Erstling, ich hab auch ganz bewusst vorher nichts anderes gelesen, auch keine Leseproben.

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Ich dachte auch, ohje, der Abschnitt ist ja riesig! Aber das war so schnell durchgelesen, keine halbe Stunde hab ich gebraucht. :verlegen:


    Oje, so schnell kann ich dann doch nicht lesen.

    Bin ein Bücherwurm:verlegen: Das letzte Buch von Rebecca Gable hatte ich nach zwei Tagen durch. Sie war etwas schockiert :verlegen:Aber es war soooo toll. Das Gute an den Leserunden ist, so lese ich etwas langsamer, weil ich versuche nicht so weit voraus zu sein

    Liebe Grüße


    Nadine


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  • Ich hätte Arnie am liebsten rechts und links "a baar an d' Backen" geschlagen. Dass ihn Gisela bei den geringsten Problemen in die Scheiße reitet (sorry) war doch klar und hätte ihm noch eher bewusst sein müssen!

    Arnie *lach* guter Spitzname. Aber ja, da muss ich dir recht geben. Er war wirklich sehr blauäugig und hat eigentlich nur mit seiner unteren Extremität gedacht. Das hat er nun davon. Ein bisschen gönn ich ihm die Lehre ja, obwohl sie natürlich nicht so hätte eskalieren müssen ... Ich hoffe, er wird im Laufe der Story noch ein bisschen "weiser"


    Oje, so schnell kann ich dann doch nicht lesen.

    ich auch nicht ;)



    ch denke der Vogt ist Tod. Es stand doch glaube ich, etwas von starren Augen gen Himmel, oder? Daran, dass die Familie von Arnulf für diese Taten büssen muss hatte ich noch gar nicht gedacht, aber es wird wohl so sein. Bin mal gespannt, ob es in dieser Richtung noch Informationen gibt.

    Ich hoffe sehr, dass es noch mehr Infos gibt. Wenigstens eine Art kleiner Fußnote >-> ich fände es nämlich furchtbar schadem, wenn man über das Schicksal der Familie einfach im unklaren gelassen werden würde!

    Zur Kleidung: Ich glaube, so groß war der Unterschied garnicht. :totlach: Ansonsten soll es vielleicht nur den wilden Charakter unterstreichen? Und die Tatsache, dass keiner so genau nach ihr guckte? So wenig ich sie mag, hoffentlich übersteht auch sie die Ungarn halbwegs unbeschadet.

    Ich hoffe, alle überstehen diesen Angriff gut. Im Gegensatz zu dem Dörfchen haben sie ja noch einen Ort, an den sie sich flüchten und in dem sie sich verbarikadieren können. Ich setze auf die Burg und auf die Speerspitzen, von Arnulfs Hand geschmiedet ;)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Oje, so schnell kann ich dann doch nicht lesen.

    Bin ein Bücherwurm:verlegen: Das letzte Buch von Rebecca Gable hatte ich nach zwei Tagen durch. Sie war etwas schockiert :verlegen:Aber es war soooo toll. Das Gute an den Leserunden ist, so lese ich etwas langsamer, weil ich versuche nicht so weit voraus zu sein

    Haha! Ja, die Gables lesen sich einfach weg. Da ist es egal, welchen man zur Hand nimmt ;)

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  • Er hat eigentlich gar keine andere Wahl, als diesen Weg zu gehen. Für ihn ist es ja auch mehr so ein Plan, weil er eben von Augsburg schon mal was gehört hat.

    Ja, so ging es mir aber auch. Bei Büchern von Ulf vergesse ich die Welt drumherum komplett und versinke in einer anderen Welt.

    er ist doch auch ein Vogelfreier? Kann er das nicht in der Stadt aufwiegen? Oder galt das nur für Hörige? "Stadtluft macht frei"? Hedwig war doch unfrei? Für sie ist das dann die beste Lösung. Wobei ich sehr hoffe, dass ihr traumatisches Erlebnis nicht noch unschönere, dauerhafte Folgen hat. Wobei ich es ja fast befürchte.

    Das ist bisher mein Erstling, ich hab auch ganz bewusst vorher nichts anderes gelesen, auch keine Leseproben.

    Ja, das wäre eine Möglichkeit (wobei ich bezweifle, dass Hedi von dem Gesetz schon jemals etwas gehört hat in ihrem abgeschiedenen Bauerndörfchen) - und ja, ich vermute auch, dass die wiederholte Vergewaltigung nicht ohne Folgen geblieben ist ...

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  • er ist doch auch ein Vogelfreier? Kann er das nicht in der Stadt aufwiegen? Oder galt das nur für Hörige? "Stadtluft macht frei"? Hedwig war doch unfrei? Für sie ist das dann die beste Lösung. Wobei ich sehr hoffe, dass ihr traumatisches Erlebnis nicht noch unschönere, dauerhafte Folgen hat. Wobei ich es ja fast befürchte.

    Das ist bisher mein Erstling, ich hab auch ganz bewusst vorher nichts anderes gelesen, auch keine Leseproben.

    Ja, das wäre eine Möglichkeit (wobei ich bezweifle, dass Hedi von dem Gesetz schon jemals etwas gehört hat in ihrem abgeschiedenen Bauerndörfchen) - und ja, ich vermute auch, dass die wiederholte Vergewaltigung nicht ohne Folgen geblieben ist ...

    Das macht ja nichts, denn selbst, wenn sie es erst nach zwei Jahren hört, ist sie ja schon frei. Ich habe ja dann die Hoffnung, dass Arnulf sie heiratet. Zumindest traue ich ihm das zu.

    Bin ein Bücherwurm:verlegen: Das letzte Buch von Rebecca Gable hatte ich nach zwei Tagen durch. Sie war etwas schockiert :verlegen:Aber es war soooo toll. Das Gute an den Leserunden ist, so lese ich etwas langsamer, weil ich versuche nicht so weit voraus zu sein

    Haha! Ja, die Gables lesen sich einfach weg. Da ist es egal, welchen man zur Hand nimmt ;)

    Auch nach dem 100. Mal ^^

    Senara von Nostria Das kann ich auch, aber dann darf ich auch nichts anderes machen. Mit Hund und Mann und arbeiten geht das leider nicht.

    Ich lese halt überall: Im Zug, beim Laufen, beim Kochen, im Bad, abends sowieso....

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ich fands ja ganz herrlich, wie Ulf in die Story eingestiegen ist. Des Fest der Sonnenwende war richtig plastisch inszeniert. Am liebsten hätte ich mitgefeiert. Wir lernen auch recht schnell Arnulf kennen, und diejenige, die ihm im Verlaufe der Geschichte noch Probleme bereiten wird. Ich finds ja witzig, dass er im Hinterkopf genau weiß, dass ihm diese Liebelei nur Schwierigkeiten einbringen wird, er sich aber dann doch so "bezirzen" lässt von ihr. Das steht wohl unter dem Motto "Junge Liebe" - welcher Natur diese Schwierigkeiten sind, dass lässt er sich noch nicht einmal träumen - vor allen Dingen nicht, dass ihr heimliches Stelldichein in einem solchen Drama mündet.

    Ich finde es toll, wie schnell wir Arnulf ins Herz schließen können. Das hat Ulf mal wieder gut hingekriegt, oder? Dass er ein Auge auf Gisela geworfen hat, dass würde ich ja schon unter jugendliche Hormonwallungen einordnen. Von beiden Seiten wohlgemerkt. Das Mädel hat es ja auf ihn abgesehen. Ich denke mal, von sich aus wäre er ihr nie zu nahe getreten. Der Standesunterschied hätte ihn abgehalten.

    Die Details über das Schmiedehandwerk fand ich übrigens ziemlich spannend (und es hat für mich einen guten Gegensatz zur Liebesgeschichte von Giesela und Arnulf gebildet, worüber ich auch recht froh war). Was ich mich dennoch frage ist, ob es früher üblich war, dass die Vogtstochter in Männerkleidung (?) allein ausritt. Oder war das dichterische Freiheit?

    Das mit dem Schmiedehandwerk war auch ganz nach meinem Geschmack. Da darf gerne noch mehr kommen. Allgemein ist die Waffenkunst sehr interessant, finde ich. Ich bin gespannt, was sich ja im Laufe des Buches ergibt - das geht ja über einige Jahrhunderte.


    Gisela kommt mir sowieso zu wenig behütet vor. Ich denke auch mal, dass Arnulf nicht der erste ist, dem sie den Kopf verdreht. Gewagt zur damaligen Zeit. Ich meine wegen unehelicher Kinder, sollte sie mal zu weit gehen.

    Die zweite Hauptfigur ist Hedwig. Hier sollte wohl klar gemacht werden, dass ein Überfall der Ungarn blindwütig und grausam ist. Das war er auch. Arme Hedwig. Sie wurde wirklich behandelt wie ein Stück Fleisch - was zeigt, dass die Ungarn wenig Respekt vor ihren Feinden hatten.

    Das ist aber nicht Ungarn-typisch sondern typisch für den Krieg. Überall haben Soldaten die Frauen des Feindes vergewaltigt, entführt, versklavt. Leider gehört das bis heute zu den Gräuel dazu.

  • Ich hätte Arnie am liebsten rechts und links "a baar an d' Backen" geschlagen. Dass ihn Gisela bei den geringsten Problemen in die Scheiße reitet (sorry) war doch klar und hätte ihm noch eher bewusst sein müssen!

    Das sie ihn aber so fies auflaufen lässt, hätte ich dann doch nicht gedacht. So ein feiges Biest.

    Ich habe ebenfalls den ersten Abschnittgelesen und bin gut in der Geschichte angekommen. Der Erzählstil istwieder einmal fesselnd angelegt und die ersten 100 Seiten warenschnell gelesen. Wobei ich hier doch mal kurz erwähnen muss, dassbei meinem Ebook irgendwie 200 Seiten abhanden gekommen sind, ichalso laut Anzeige nur 82 Seiten gelesen habe.

    Die Seitenzahlen beim ebook sind ja meist etwas geringer. Ich habe versucht, wenn möglich ungefähr die Hälfte eines Abschnittes zu nehmen. Die Abschnitte wollte ich nicht zerteilen, ich denke, dass das bei diesen abgeschlossenen Teilen nicht gut wäre. Ich hoffe, die Länge ist für Euch okay. Und da Ulf so "süffig" schreibt, flutsch es ja.

  • Oje, so schnell kann ich dann doch nicht lesen.

    Bin ein Bücherwurm:verlegen: Das letzte Buch von Rebecca Gable hatte ich nach zwei Tagen durch. Sie war etwas schockiert :verlegen:Aber es war soooo toll. Das Gute an den Leserunden ist, so lese ich etwas langsamer, weil ich versuche nicht so weit voraus zu sein

    Also ich behaupte ja auch, schnell zu lesen. Aber SOOO schnell dann doch nicht.

    Apropo Gable. Bei diesem Abschnitt muss ich ständig an die Ottomanen-Reihe von Gable denken. Die spielt auch zu der Zeit und ich finde es immer cool, wenn sich von mir gelesene Histos ineinander "verzahnen".

    Ich lese halt überall: Im Zug, beim Laufen, beim Kochen, im Bad, abends sowieso....

    Ich lese auch fast überall. Nur beim Laufen nicht. ;)

  • Bin ein Bücherwurm:verlegen: Das letzte Buch von Rebecca Gable hatte ich nach zwei Tagen durch. Sie war etwas schockiert :verlegen:Aber es war soooo toll. Das Gute an den Leserunden ist, so lese ich etwas langsamer, weil ich versuche nicht so weit voraus zu sein

    Also ich behaupte ja auch, schnell zu lesen. Aber SOOO schnell dann doch nicht.

    Apropo Gable. Bei diesem Abschnitt muss ich ständig an die Ottomanen-Reihe von Gable denken. Die spielt auch zu der Zeit und ich finde es immer cool, wenn sich von mir gelesene Histos ineinander "verzahnen".

    Das denke ich mir auch die ganze zeit. Und als historische Quelle natürlich die sachsenchronik. :)

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Ich hätte Arnie am liebsten rechts und links "a baar an d' Backen" geschlagen. Dass ihn Gisela bei den geringsten Problemen in die Scheiße reitet (sorry) war doch klar und hätte ihm noch eher bewusst sein müssen!

    Das sie ihn aber so fies auflaufen lässt, hätte ich dann doch nicht gedacht.

    naja schlussendlich blieb ihr nichts anderes übrig, oder?

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)