02 - Seite 105 bis Seite 218 (Kapitel "Bischof Ulrich" bis Ende Erster Teil)

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  • Ihr hab schon schon so viel diskutiert und erläutert, dass mir nicht mehr viel zu schreiben bleibt. Hab auch noch nicht richtig den Kopf frei, da mein Schwiegervater immer noch im Ungewissem ist und erst morgen erfährt wie es nun weitergehen wird und kann.


    .

    Ich wünsche Deinem Schwiegervater das Allerbeste!

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Aber natürlich! So ein Buch soll ja auch die Fantasie anregen. Wie könnte es weitergehen. Was wäre, wenn ... usw. :)

    Bei mir gehen meine Fantasien auch immer auf Abwegen. Ich finde aber, dass das ein gutes Zeichen ist und eigentlich ein Lob für den Autor/in. Denn dann ist man ganz tief in das Geschehen eingetaucht. Wenn es nun anders kommt wie erwartet, fange ich von vorne an in die neue Situation einzutauchen . Oft kommen bei mir natürlich auch die Fragen.....was wäre wenn ..... hätte man nicht ...was ist aus anderen geworden......und so weiter. Und schon wieder gehen Gedanken auf Wanderschaft:)

    Das finde ich auch :)

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ihr hab schon schon so viel diskutiert und erläutert, dass mir nicht mehr viel zu schreiben bleibt. Hab auch noch nicht richtig den Kopf frei, da mein Schwiegervater immer noch im Ungewissem ist und erst morgen erfährt wie es nun weitergehen wird und kann.


    .

    Ich wünsche Deinem Schwiegervater das Allerbeste!

    Danke dir. Ich lese aber eure Beiträge ganz genau und finde es sehr spannend was ihr so denkt.

  • Aber zu Ottos Schlacht fällt mir noch etwas ein. In Rebecca Gable ihren Roman über Otto ging es auch um die diese Schlacht. Dort wird auch erwähnt, dass der Regen ( Gewitter ) dem Heer zu Hilfe kam. Denn die Bögen der Ungarn waren geleimt und durch den Regen zu nichts mehr zu gebrauchen. Auch im Anschluss, blieb das Unwetter.

    Stimmt, da hast du recht - ich entsinne mich, dass auch bei Gable die Schlacht thematisiert wurde =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Aber zu Ottos Schlacht fällt mir noch etwas ein. In Rebecca Gable ihren Roman über Otto ging es auch um die diese Schlacht. Dort wird auch erwähnt, dass der Regen ( Gewitter ) dem Heer zu Hilfe kam. Denn die Bögen der Ungarn waren geleimt und durch den Regen zu nichts mehr zu gebrauchen. Auch im Anschluss, blieb das Unwetter.

    Stimmt, da hast du recht - ich entsinne mich, dass auch bei Gable die Schlacht thematisiert wurde =)

    Na ja, diese Schlacht ist eben nicht irgendeine, sondern eine ganz entscheidende für das zukünftige Deutschland. Das Land hatte wirklich sehr gelitten unter den immer wiederkehrenden Ungarneinfällen. Und Otto hatte ständig gegen Aufstände zu kämpfen und dies aus den Reihen der eigenen Familie. Mit dieser Schlacht konnte er sich endlich etablieren und Gegner zum schweigen bringen. Das erlaubte ihm auch, sich einige Jahre später zum Kaiser krönen zu lassen. Damit begann das römische Kaiserreich deutscher Nation wie es später genannt wurde.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Hab auch noch nicht richtig den Kopf frei, da mein Schwiegervater immer noch im Ungewissem ist und erst morgen erfährt wie es nun weitergehen wird und kann.

    Ich wünsche deinem Schwiegervater auch alles gute

    Stimmt, das mit dem Gewitter und den Bögen gab es bei Rebecca auch. War auch da eine dramatische Darstellung.

    Ich glaube jeder, der von dieser Schlacht berichtet, wird dieses Gewitter erwähnen. Ich habe es auch schon in anderen Büchern gelesen

  • Ich fand diesen Abschnitt sehr spannend. Die Schlacht um Augsburg war doch ziemlich lebendig beschrieben. Das Arnulf nicht zum Krieger gemacht ist, hat er ja immer wieder betont. Der Versuch vielleicht doch mit dem Ritter zu gehen, war ja da. Arnulf als Schmied war da sicher die bessere Wahl.

    Vor allem ist es seine eigene Wahl! Und er hat ja vorher auch schon mehrmals betont, dass das Schmieden sein Beruf ist. Als er Sohn und Vater am Schlachtfeld sterben sah (wie schrecklich, dass Kinder da schon dabei waren und oft die "mutigsten", weil sie ja kein Gefühl für Gefahren hatten!) wurde er selbst zum rasenden Krieger und hat Väter und Söhne getötet bzw verletzt. Der Wechsel zum sanftmütigen, der Milan rettet, war mir etwas zu rasch, zu abrupt! Obwohl es mir natürlich sehr gut gefallen hat.


    Ist es überliefert, dass Bauern mit Peitschen in die Schlacht getrieben wurden? <X Wie grausam!


    Überhaupt finde ich die Beschreibungen der Schlacht sehr gelungen, ich fürchte, genau so hat es sich auch abgespielt - mit genau dieser geschilderten Grausamkeit, ohne Gnade und mit Verlusten auf allen Seiten. Mir gefällt diese Authentizität (auch wenn ich sie nur vermuten kann, weil ich es nicht besser weiß! Ich verlasse mich mal drauf, dass Ulf hier genauestens recherchiert hat!)


    Arnulfs Leben mit Milan und Hedi klingt dann sehr friedlich und angenehm - genau das Leben, dass er immer wollte.

    Dass Giselas Bruder auftaucht ist ein schlechter Scherz des Schicksals! Und wieder tötet Arnulf aus Notwehr (warum ist ihm eigentlich Milan nicht tatkräftiger zu Hilfe gekommen?) und muss schon wieder fliehen.

    Was Hedi und ihr Verhältnis zu Milan angeht - ich kann schon verstehen, dass so eine Konstellation entstehen kann. Aber ich kann nicht verstehen, dass Arnulf da nicht früher etwas gesagt hat. So ist er wirklich das Schaf der Truppe!

    Und wenn Freundschaft bzw Liebe groß gewesen wären, hätten sie ja alle gemeinsam flüchten können und sich weit weg wieder eine neue Existenz aufbauen können. Nein... so ganz gefällt mir dieses Ende nicht. Vor allem hätte ich wirklich mehr über das Schicksal von Arnulfs Familie wissen mögen! Giselas Bruder hätte ja nur sagen brauchen, dass sie bezahlt hätten oder irgendetwas in dieser Art.


    Auf alle Fälle ist es eine fesselnde Geschiche!

  • Der rote Faden des Romans ist daher nicht nur die Familienverwandtschaft oder der Säbel, sondern die Entstehung Deutschlands über diesen langen Zeitraum. Jede Epoche hat ihr eignes "feeling" und zeigt, wie die Menschen zu jener Zeit gelebt haben und wie sich unser Land entwickelt hat. Mein ursprünglicher Arbeitstitel war "Land der Deutschen" gewesen. Das zeigt die Intention. Nur der Verlag fand den Titel zu langweilig, also wurde es "Land im Sturm", was ja auch passt.

    Eine für mich perfekte Variante des Geschichtsunterrichts!

  • Ist es überliefert, dass Bauern mit Peitschen in die Schlacht getrieben wurden? <X Wie grausam!


    Überhaupt finde ich die Beschreibungen der Schlacht sehr gelungen, ich fürchte, genau so hat es sich auch abgespielt - mit genau dieser geschilderten Grausamkeit, ohne Gnade und mit Verlusten auf allen Seiten. Mir gefällt diese Authentizität (auch wenn ich sie nur vermuten kann, weil ich es nicht besser weiß! Ich verlasse mich mal drauf, dass Ulf hier genauestens recherchiert hat!)

    Hat er. Es ist tatsächlich so abgelaufen, inklusive des gewaltigen Gewitters und tagelangen Regens. Dass die feindlichen Bauern mit Peitschen angerieben wurden, lässt mich vermuten, dass es sich um die ursprüngliche Bevölkerung in U;ngarn gehandelt haben muss. Denn die Ungarn selbst waren ja ein Reitervolk aus den Steppen Asiens.


    Dass Giselas Bruder auftaucht ist ein schlechter Scherz des Schicksals! Und wieder tötet Arnulf aus Notwehr (warum ist ihm eigentlich Milan nicht tatkräftiger zu Hilfe gekommen?) und muss schon wieder fliehen.

    Tut er ja. Er wirft ihm den Säbel zu. Ich nehme an, er vertraut ihm, dass er den Kerl besiegt. Schließlich haben sie oft geübt.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Der rote Faden des Romans ist daher nicht nur die Familienverwandtschaft oder der Säbel, sondern die Entstehung Deutschlands über diesen langen Zeitraum. Jede Epoche hat ihr eignes "feeling" und zeigt, wie die Menschen zu jener Zeit gelebt haben und wie sich unser Land entwickelt hat. Mein ursprünglicher Arbeitstitel war "Land der Deutschen" gewesen. Das zeigt die Intention. Nur der Verlag fand den Titel zu langweilig, also wurde es "Land im Sturm", was ja auch passt.

    Eine für mich perfekte Variante des Geschichtsunterrichts!

    Lass das ja nicht meine Dozentin hören :totlach: Wobei ich der Meinung bin, dass alles gut ist, wenn die Leute sich dadurch mit Geschichte befassen. Man muss halt nur vorsichtig sein, aber dass muss man auch bei Fachbüchern

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Eine für mich perfekte Variante des Geschichtsunterrichts!

    Lass das ja nicht meine Dozentin hören :totlach: Wobei ich der Meinung bin, dass alles gut ist, wenn die Leute sich dadurch mit Geschichte befassen. Man muss halt nur vorsichtig sein, aber dass muss man auch bei Fachbüchern

    Besonders bei alten Chroniken! :totlach:

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Lass das ja nicht meine Dozentin hören :totlach: Wobei ich der Meinung bin, dass alles gut ist, wenn die Leute sich dadurch mit Geschichte befassen. Man muss halt nur vorsichtig sein, aber dass muss man auch bei Fachbüchern

    Besonders bei alten Chroniken! :totlach:

    ganz besonders da :verlegen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Vor allem ist es seine eigene Wahl! Und er hat ja vorher auch schon mehrmals betont, dass das Schmieden sein Beruf ist. Als er Sohn und Vater am Schlachtfeld sterben sah (wie schrecklich, dass Kinder da schon dabei waren und oft die "mutigsten", weil sie ja kein Gefühl für Gefahren hatten!) wurde er selbst zum rasenden Krieger und hat Väter und Söhne getötet bzw verletzt. Der Wechsel zum sanftmütigen, der Milan rettet, war mir etwas zu rasch, zu abrupt! Obwohl es mir natürlich sehr gut gefallen hat.

    Die Rettung Milans zeigt doch, dass er eigentlich nicht zum Krieger gemacht war. Ich fand es gut, dass er sich dieses bisschen Menschlichkeit noch bewaren konnte.

    Auf alle Fälle ist es eine fesselnde Geschiche!

    Da stimme ich dir unbedingt zu