03 - Seite 219 bis Seite 293 (Kapitel "Die Wenden" bis einschl. Kapitel "Alles aus Asche")

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  • Und wenn er als einziger übrig bleibt, muss er auch erst mal den Weg heimfinden.

    Er scheint recht pfiffig zu sein, er würde seinen Weg schon finden.

    Das schon. Aber ich hätte großes Mitleid. Er wirkt ja auch älter.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • So, wir befinden uns jetzt in (fast) heimischen Gefilden,

    Äh, ich nehme an du meinst Norddeutschland? Da geht es mir jetzt aber genau andersrum. Wir verlassen jetzt mein "angestammtes Gebiet". ;)


    Trotzdem bin ich sehr gut im neuen Abschnitt angekommen. Was ja wieder an den Protas liegt. Diesmal ist Gero derjenige, der mir wohl am nächsten steht mit seiner ruhigen, klugen Art. Er hält alles zusammen, denn der "neue" Arnulf ist ein bissche sehr dem Wein und dem Vergnügen zugetan und obwohl er Frau und Kinder hat nicht unbedingt das beste Familienoberhaupt. Die Idee, nicht nur in der Familie zu bleiben, sondern auch wieder ähnliche Namen zu verwenden, finde ich ungewöhnlich aber spannend. Als Leser dachte ich erst, hmm, ob ich da so schnell umschalten kann. Aber es war tatsächlich kein Problem und ich hatte das Gefühl, irgendwie die Familie doch schon zu kennen. Also gefühlsmäßig ihnen verbunden zu sein über ihren Urahn. Interessanter Effekt bei mir. ^^



    Gottseidank gab es keine größeren Verluste, außer Mutter Hedwig. Eine schreckliche Vorstellung, dass sie nicht an der einer Rauchvergiftung gestorben ist. Gottseidank konnte sich der Rest der Familie retten. Schön fand ich auch die Nachbarschaftshilfe.

    Auch wenn die Mutter schon hinfällig war und kein Familienmitglied, das noch viel zum Unterhalt beitrug, so war sie doch wichtig, denke ich. Damals waren die Familienbande ja noch viel stärker als heute oft. Aber auch der Tod war den Menschen allgegenwärtiger und wurde wohl leichter akzeptiert. Dass größte Drama ist jetzt tatsächlich, dass die Familie mittel- und obdachlos ist. Die Idee, zur Schwester um Unterstützung zu reisen, ist also naheliegend.



    Wenn die vier erwischt werden, reiten die Erik todsicher auch noch mit rein. Was soll dann aus Irmhild werden? Und ihrem Sohn? Ob der dann auch verknackt wird? Vor allem wie soll das werden, wenn ihre Brüder noch Unterschlupf suchen, und die ja auch nichts haben? Sehr schwierige Situation und ziemlich beklemmend.

    Ich hoffe mal, dass Erik nicht gefasst wird. Das er sich auf den Diebstahl einlässt ist wohll seinem unbändigen Wunsch geschuldet, endlich investieren und seiner Familie ein besseres Leben bieten zu können. Der Zweck heiligt aber nicht die Mittel. Ich rechne damit, dass sich diese Tat irgendwann nochmal rächt. Vielleicht nicht gleich aber doch irgendwann.

  • Quatschen, da du es angemerkt hast, hab ich mal nachgeschaut. Das Wort stammt aus dem 16. Jahrhundert, also nicht besonders modern. Insofern denke ich, ist es okay. :)

    Faszinierend, schon so alt? :boah:



    Ich vermute mal, dass Arnulf I noch mal geheiratet hat und weitere Kinder bekam, von denen erdann eines nach seinem Bruder genannt hat -- aber das ist natürlich reine Spekulation. :D

    Das wünschte ich ich ja auf jeden Fall.



    Aber ich glaube fast, dass es auch nach den schlimmen Ereignissen und dem Verlust seiner Existenz wieder zu einem Rückfall kommen wird ... Dazu ist5 die Sucht einfach zu stark.

    Wobei meine Hoffnung im Augenblick erst mal ist, dass er mangels Geld nicht dazu kommt und da er ja jetzt wirklich gerade andere Sorgen hat und auch immer mit seiner Familie sehr nah zusammen, dass er sich zusammenreisst. Soo alt ist er ja noch nicht und man kann durchaus durch ein dramatisches Ereignis aus so einem Suchtkreislauf herausgerissen werden.

  • Ich find den Kerl gar nicht sympathisch. Den Könnt ich ungespitzt in den Boden rammen xD

    Echt, so schlimm finde ich ihn gar nicht. Er hat halt sehr viele Fehler und er ist ein Trinkbold. Das ist beides nicht sehr einnehmend. Aber er ist ein Arnulf und ein Bruder Geros. Ich gebe ihm noch eine Chance. ;) Auch wenn natürlich diesmal Gero mein Favorite ist. Der ist ja auch noch zu haben. ^^

  • Auch wenn die Mutter schon hinfällig war und kein Familienmitglied, das noch viel zum Unterhalt beitrug, so war sie doch wichtig, denke ich. Damals waren die Familienbande ja noch viel stärker als heute oft. Aber auch der Tod war den Menschen allgegenwärtiger und wurde wohl leichter akzeptiert. Dass größte Drama ist jetzt tatsächlich, dass die Familie mittel- und obdachlos ist. Die Idee, zur Schwester um Unterstützung zu reisen, ist also naheliegend.

    Wobei ich mich gefragt habe, ob das nicht ein besserer Tod war, als langsam und qualvoll dahinzusiechen. Immerhin hieß es, sie hatte Knoten in der Brust, und es ging ihr ja wirklich nicht gut.

  • Generell frage ich mich, wie Eric auf die Heimatlosen reagieren wird. Aufgrund seines mieserablen Geschäftes wird er sicher nicht allzu erfreut sein ...

    Da bin ich auch gespannt. Das wird viel über seinen Charakter aussagen. Da bin ich im Augenblick nämlich unschlüssig, wie ich seinen Diebstahl bewerten soll und ob ich den Kerl "mag".

  • Aber er ist ein Arnulf und ein Bruder Geros. Ich gebe ihm noch eine Chance. ;) Auch wenn natürlich diesmal Gero mein Favorite ist. Der ist ja auch noch zu haben.

    :-D

    Ist schon witzig, wie sehr man sich als Leser auf so fiktive Charaktere einlässt wenn sie gut beschrieben sind.

  • Da bin ich im Augenblick nämlich unschlüssig, wie ich seinen Diebstahl bewerten soll und ob ich den Kerl "mag".

    Ich mag ihn. Er ist eben ziemlich verzweifelt, und -- seien wir mal ehrlich -- er kann seine 'Mannschaft' sowieso nicht davon abhalten, schließlich will er ja irgendwie wieder nach Hause kommen.Also macht er mal gute Miene zum bösen Spiel -- und wenn dabei noch was für ihn abfällt, umso besser.


    Iich könnte mir vorstellen, dass er die Arbeitskraft von Arnulf und Gero willkommen heißen wird, auch wenn er sicher nicht begeistert sein wird, so viele zusätzliche Leute unterzubringen.

  • Die Idee, nicht nur in der Familie zu bleiben, sondern auch wieder ähnliche Namen zu verwenden, finde ich ungewöhnlich aber spannend. Als Leser dachte ich erst, hmm, ob ich da so schnell umschalten kann. Aber es war tatsächlich kein Problem und ich hatte das Gefühl, irgendwie die Familie doch schon zu kennen. Also gefühlsmäßig ihnen verbunden zu sein über ihren Urahn. Interessanter Effekt bei mir. ^^

    Da es ja wirklich üblich, dass die Namen von Generation zu Generation weitergegeben wurde, ist dieser Kniff von Ulf nur allzu verständlich. Ich finds echt lustig, so auch wieder auf "alte Bekannte" zu treffen. Und der Säbel ist auch mit von der Partie! Wie schön! <3



    Da bin ich auch gespannt. Das wird viel über seinen Charakter aussagen. Da bin ich im Augenblick nämlich unschlüssig, wie ich seinen Diebstahl bewerten soll und ob ich den Kerl "mag".

    Ja, da bin ich mir auch noch unschlüssig. Vor allem weil er so ein Schlitzohr ist - er ist berechnend - was für einen Kaufmann durchaus eine gute Eigenschaft sein kann, aber ich mag die Eigenschaft eigentlich nicht so arg sehr >_<



    Iich könnte mir vorstellen, dass er die Arbeitskraft von Arnulf und Gero willkommen heißen wird, auch wenn er sicher nicht begeistert sein wird, so viele zusätzliche Leute unterzubringen.

    Es hängt eben davon ab, denke ich, mit wieviel Silber er in den Taschen nach Hause kommt ...

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Ein wirklich sehr spannender und für mich auch trauriger Abschnitt.


    Wir schreiben jetzt das Jahr 1146, also ein gewaltiger Sprung.

    Arnulf lebt mit seiner Frau Bruni, ihren Kindern und seinem Bruder Gero in Lüneburg. Und wie seit Ur- Generationen arbeiten die beiden Brüder als Schmied. Sie haben eine Schwester die in Lübeck lebt.


    Dazu muss ich erwähnen, dass ich gerade eine Doku zur Entstehung der Hanse gesehen habe. Dort wurde auch über Lübeck seine Anfangszeit und die Dramatik der Stadt berichtet und wie sie zu Wohlstand gelangt ist.


    Wie in jeder Epoche in Ulf seinem Buch, herrscht auch in dieser Krieg. Die politische Lage ist heikel und es ist schwer jemandem zu trauen, da auch schon mal die Seiten gewechselt werden. Auf jeden Fall gibt es genügend Söldner, die einen Herren folgen. Ich muss jetzt einmal gestehen, für mich ist es oft verwirrend und kompliziert zu verfolgen wer Freund und wer Feind oder Verbündeter ist.

    Und wie so oft in der Geschichte geht es um den Glauben. Nicht-Christen sollen bekehrt werden und den wahren Glauben annehmen. So viele unnütze Glaubenskriege wurden in Jahrtausenden gekämpft. So viel Elend hat es der Menschheit gebracht. Aber vor allem mussten unnütz Menschen sterben.

    Auf drei solcher Söldner trifft Arnulf und Gero in einer Kneipe. Von Anfang an hatte ich kein gutes Gefühl und wusste das etwas schlimmes passieren würde.

    Die Schmach die die drei Söldner ertragen mussten, blieb nicht ungesühnt. Ob die drei tatsächlich die Schmiede angezündet haben oder ob Arnulf in seinem Suff ausversehen einen Kienspan umgekippt hat, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall stehen sie am Ende vor den verkohlten Überresten ihrer Existenz, die seit Generationen der Familie gehörte. Tragisch auch, das die Mutter ( Oma) dabei ums Leben kam.

    Ihr einziger Ausweg, der ihnen blieb war, sich auf den Weg nach Lübeck zu Irmhild zu machen. Arnulf hat Glück gehabt, dass seine Bruni bei ihm geblieben ist. Das die Kinder äußerten bei ihrem Vater bleiben zu wollen, fand ich rührend. Ich bin gespannt, ob Arnulf sein Versprechen halten wird und nie wieder Bier oder Alkohol anführt.

    Gero besitzt sogar noch den Säbel, den wir kennen, ein Erbstück seiner Ur- Ahnen.


    Wir lernen Erik, Irmhilds Mann kennen. Sie haben gemeinsam einen Sohn Ortwin . Ein schlaues Bürschchen muss ich sagen. Leider mussten sie schon mehr als einen Rückschlag verkraften, doch beide haben niemals aufgegeben. Die Reise mit seiner Frieda und deren Ladung Fisch, sollte das Geschäft bringen,worauf er hingearbeitet hat. Alles haben sie riskiert und alles verloren. Der Fisch ist verdorben, da der Händler am Salz gespart hat. Erik hätte einfach mehr Stichproben machen sollen, doch nun ist es zu spät und er steht vor dem Nichts.

    Seine Besatzung wird nicht zufrieden sein, hoffentlich bringen sie Erik nicht um. Meine Hoffnung liegt da bei Ludger, dass er ein Auge auf alles hat und die Wogen glätten kann.


    Was wird geschehen wenn Arnulf und Gero mit der ganzen Familie bei Irmhild auftauchen. Wenn nicht ein Wunder geschieht, sieht es schlecht aus, denn Erik hat alles in Frieda und die Ladung gesteckt und Arnulf hat auch kaum Geld.

  • Aber er ist ein Arnulf und ein Bruder Geros. Ich gebe ihm noch eine Chance. ;) Auch wenn natürlich diesmal Gero mein Favorite ist. Der ist ja auch noch zu haben.

    :-D

    Ist schon witzig, wie sehr man sich als Leser auf so fiktive Charaktere einlässt wenn sie gut beschrieben sind.

    Ich bin auch mehr bei Gero, keine Ahnung warum das so ist. Aber er wahr mir schon in der Kneipe sympathisch,als er auf Arnulf aufpassen sollte. Ich hab ihn mir sogar bildlich vorgestellt, wie er wohl ausgesehen hat. Und als er seinen Säbel zu neuem Glanz verholfen hat, hab ich seinen Blick auf das Erbstück gesehen. Er scheint mir der vernüftigere zu sein, ich mag seine ruhige Art.

    Ich würde ihm wünschen, wenn er seine Träume verwirklichen kann und nicht als Schmied weiter arbeiten muss. Ich glaube er hat einen hohen Drang in die weite Welt hinaus zu wollen.

  • Auch wenn die Mutter schon hinfällig war und kein Familienmitglied, das noch viel zum Unterhalt beitrug, so war sie doch wichtig, denke ich. Damals waren die Familienbande ja noch viel stärker als heute oft. Aber auch der Tod war den Menschen allgegenwärtiger und wurde wohl leichter akzeptiert. Dass größte Drama ist jetzt tatsächlich, dass die Familie mittel- und obdachlos ist. Die Idee, zur Schwester um Unterstützung zu reisen, ist also naheliegend.

    Wobei ich mich gefragt habe, ob das nicht ein besserer Tod war, als langsam und qualvoll dahinzusiechen. Immerhin hieß es, sie hatte Knoten in der Brust, und es ging ihr ja wirklich nicht gut.

    Die beiden Brüder vermissen ihre Mutter sehr, darum glaube ich auch, dass sie sehr wichtig für alle gewesen ist. Sie hat bestimmt dafür gesorgt, die Familie zusammen zu halten. Mit Sicherheit hat sie auch viel Liebe geschenkt.

    Ich wollte glauben, dass sie einfach eingeschlafen ist und nichts gemerkt hat.

  • Ich versuche, in meinen Büchern Modernismen oder modernen Slang zu vermeiden. Davon abgesehen schreibe ich ganz normales Deutsch und lasse meine Figuren auch in ganz normalem Deutsch reden. Denn damals haben sie ja auch nicht "altertümlich" gesprochen, sondern ihr normales Sächsisch oder was auch immer.

    Das Thema gab es schon einmal in einer anderen Leserunde. Für mich würde es merkwürdig sein, wenn moderne Wörter in einem historischen Roman erscheinen würden. Das wäre deplatziert. Für mich gehört es einfach dazu, wenn auch mal die entsprechenden Dialekte mit einfließen, oder eben die alten Begriffe verwendet werden.

  • Das Thema gab es schon einmal in einer anderen Leserunde. Für mich würde es merkwürdig sein, wenn moderne Wörter in einem historischen Roman erscheinen würden. Das wäre deplatziert. Für mich gehört es einfach dazu, wenn auch mal die entsprechenden Dialekte mit einfließen, oder eben die alten Begriffe verwendet werden.

    Alte Begriffe finde ich eine gute Möglichkeit, so ein Feeling für die Zeit zu kriegen. Auch wenn der Rest der Sprache normal ist, so können solche Worte immer wieder erinnern, in welcher Zeit man sich eigentlich befindet.

  • Das Thema gab es schon einmal in einer anderen Leserunde. Für mich würde es merkwürdig sein, wenn moderne Wörter in einem historischen Roman erscheinen würden. Das wäre deplatziert. Für mich gehört es einfach dazu, wenn auch mal die entsprechenden Dialekte mit einfließen, oder eben die alten Begriffe verwendet werden.

    Alte Begriffe finde ich eine gute Möglichkeit, so ein Feeling für die Zeit zu kriegen. Auch wenn der Rest der Sprache normal ist, so können solche Worte immer wieder erinnern, in welcher Zeit man sich eigentlich befindet.

    Genau so ist es. Fantasy hat auch oft eine eigene Sprache mit Wörtern die in dieses Genre gehören.

    Und im Mittelalter war eben die Sprache noch anders.

  • muss sagen, dass Ulf sich ja schon wieder zwei "gescheiterte Existenzen" heraus gepickt hat *lach* Arnulf und Eric,

    Aber beide haben starke Frauen -- jedenfalls vermute ich mal, dass Irmhild eine starke Frau ist.

    Vermutlich macht Ulf das mit Absicht :unschuldig:

    Er scheint recht pfiffig zu sein, er würde seinen Weg schon finden.

    Das schon. Aber ich hätte großes Mitleid. Er wirkt ja auch älter.

    für den Jungen täte es mir auch sehr Leid, wenn er hier quasi bestraft werden würde.


    Generell frage ich mich, wie Eric auf die Heimatlosen reagieren wird. Aufgrund seines mieserablen Geschäftes wird er sicher nicht allzu erfreut sein ...

    Ich denke auch, dass er es nicht so lustig finden wird, so einfach überfallen zu werden. Aber die Zeiten sind für keinen einfach und sie sind Familie also wird es schon irgendwie gehen.

  • Aber er ist ein Arnulf und ein Bruder Geros. Ich gebe ihm noch eine Chance. ;) Auch wenn natürlich diesmal Gero mein Favorite ist. Der ist ja auch noch zu haben.

    :-D

    Ist schon witzig, wie sehr man sich als Leser auf so fiktive Charaktere einlässt wenn sie gut beschrieben sind.

    Manchmal denke ich sogar, die gäbe es tatsächlich. Dann fühle ich mich schon wie die Schwiegeroma, die von ihrer Serie ( Sturm der Liebe) erzählt und das natürlich alles ernst nimmt.:totlach:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Das Thema gab es schon einmal in einer anderen Leserunde. Für mich würde es merkwürdig sein, wenn moderne Wörter in einem historischen Roman erscheinen würden. Das wäre deplatziert. Für mich gehört es einfach dazu, wenn auch mal die entsprechenden Dialekte mit einfließen, oder eben die alten Begriffe verwendet werden.

    Alte Begriffe finde ich eine gute Möglichkeit, so ein Feeling für die Zeit zu kriegen. Auch wenn der Rest der Sprache normal ist, so können solche Worte immer wieder erinnern, in welcher Zeit man sich eigentlich befindet.

    Ja, und eine sehr moderne Sprache passt da nicht in das "Zeitgefühl" Wenn Eberhardt zum Beispiel gesagt hätte: Hey, du Lauch, das is meim Frau, so vong Recht her. Das hätte irgendwie nicht so richtig gepasst. ^^

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Da es ja wirklich üblich, dass die Namen von Generation zu Generation weitergegeben wurde, ist dieser Kniff von Ulf nur allzu verständlich. Ich finds echt lustig, so auch wieder auf "alte Bekannte" zu treffen.

    Ich finde es macht es einfacher, zu wissen wer wer ist und zu welchem Urahn gehört, von daher begrüße ich diese Lösung. Es muss eben nicht jedesmal weit ausgeholt werden um zu erklären, wer wer ist.


    ist euch eigentlich aufgefallen, dass einer der Söldner in Lüneburg Eberhard hieß? Ob das ein Nachkomme des ursprünglichen Eberhards (di.e. Vogtsohn) ist? Vom Charakter her würde es passen. :D Bestimmt werden wir von dem noch hören...


    Ich muss jetzt einmal gestehen, für mich ist es oft verwirrend und kompliziert zu verfolgen wer Freund und wer Feind oder Verbündeter ist.

    Das hat sich ja auch ständig geändert.



    Und wie so oft in der Geschichte geht es um den Glauben. Nicht-Christen sollen bekehrt werden und den wahren Glauben annehmen. So viele unnütze Glaubenskriege wurden in Jahrtausenden gekämpft. So viel Elend hat es der Menschheit gebracht. Aber vor allem mussten unnütz Menschen sterben.

    Und da hat sich bis heute nichts geändert, nur, dass es jetzt eine andere Religion ist, die uns mit Terror überzieht. Interessant fand ich, als Erik und Ortwin sich über das 'Missionieren' unterhalten, und Ortwin fragt: "Mit dem Schwert?" Ja, so waren sie, die guten Christen.

  • Und da hat sich bis heute nichts geändert, nur, dass es jetzt eine andere Religion ist, die uns mit Terror überzieht. Interessant fand ich, als Erik und Ortwin sich über das 'Missionieren' unterhalten, und Ortwin fragt: "Mit dem Schwert?" Ja, so waren sie, die guten Christen.

    jap, so waren sie - leider leider ...



    Manchmal denke ich sogar, die gäbe es tatsächlich. Dann fühle ich mich schon wie die Schwiegeroma, die von ihrer Serie ( Sturm der Liebe) erzählt und das natürlich alles ernst nimmt. :totlach:

    das ist ein zu zu geiler Vergleich. Aber ja - wenn ich über meine Bücher erzähle geht es mir ähnlich xD

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)