03 - Seite 219 bis Seite 293 (Kapitel "Die Wenden" bis einschl. Kapitel "Alles aus Asche")

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  • Ja, das Festhalten am Althergebrachten. Vor allem waren sie immer gegen alles, das ihr Kirchendogma in Frage stelle könnte. Oder die Bibel.

    Das sehen wir ja noch heute an manchen Beispielen. Das festhalten an altergebrachten zb - wie war das? Neulich wurde ein Prozess verhandelt, der über einen Chefarzt ging, der von einem katholischen KH gefeuert wurde, weil er ein zweites Mal geheiratet hat? o.O Da hab ich mir auch zweimal die Augen gerioeben ... zum Glück wurde ihm recht gegeben. Er hatte das KH deswegen verklagt.

    Ich staune immer wieder, wie rückständig so manche Menschen selbst in unserem doch ach so modernen Deutschland sind.

  • Das sehen wir ja noch heute an manchen Beispielen. Das festhalten an altergebrachten zb - wie war das? Neulich wurde ein Prozess verhandelt, der über einen Chefarzt ging, der von einem katholischen KH gefeuert wurde, weil er ein zweites Mal geheiratet hat? o.O Da hab ich mir auch zweimal die Augen gerioeben ... zum Glück wurde ihm recht gegeben. Er hatte das KH deswegen verklagt.

    Ich staune immer wieder, wie rückständig so manche Menschen selbst in unserem doch ach so modernen Deutschland sind.

    Das ist leider wahr.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ich fand es etwas schwierig, in die Zeit "umzuswitchen", aber der kurze Prolog war sehr hilfreich, weil man so besser gedanklich anknüpfen konnte. Nach einer oder zwei Seiten war ich dann eh komplett drin. Dadurch, dass die Geschichte sozusagen in der "Familie" bleibt, ist es auch nicht schwierig sich in die Figuren einzufinden.

    Der Prolog hat den Umstieg in diesen Abschnitt erleichtert. Allerdings hab ich immer noch der Name Arnulf mit dem Charakter aus dem ersten Teil verbunden. Und das passt ja irgendwie nicht so ganz! Aber nach ein paar Seiten ist man schon wieder voll in der Geschichte von Arnulfs Nachfahren!


    Der Abend in der Kneipe hat ja grauenhafte Folgen: die tote Mutter, das Haus und die Schmiede zerstört. Auch wenn es keine wirklichen Beweie gibt, bin ich überzeugt, dass es die Trinkkumpanen waren, die die Schlägerei gerächt haben.

    Wie war das damals eigentlich? Das Legen von Bränden war ja nicht nur eine persönliche Rache, das hat ja eigentlich einen ganzen Straßenzug in Gefahr gebracht. Welche Strafen gab es dafür?


    Die Schwester von Arnulf und Gero, Irmhild und ihr Mann Erik sind Retter in der Not - obwohl sie selber finanziell ziemlich zu kämpfen haben. Werden wir noch erfahren, was denn Irmhilds Schande war?

    Erik versucht sich als Kaufmann - aber bis jetzt hab ich eher das Gefühl, dass er da nicht sehr viel Glück hat. Seine Mannschaft wirkt nicht gerade vertrauenserweckend. Und finanziell hat er sich auch recht übernommen - ich bin neugierig, wie es da weitergehen wird!

    Ich versuche, in meinen Büchern Modernismen oder modernen Slang zu vermeiden. Davon abgesehen schreibe ich ganz normales Deutsch und lasse meine Figuren auch in ganz normalem Deutsch reden. Denn damals haben sie ja auch nicht "altertümlich" gesprochen, sondern ihr normales Sächsisch oder was auch immer. Diese Altertümelei in historischen Romanen mag ich überhaupt nicht. Das ist so gekünstelt.

    Ich finde, das ist Dir wirklich gut gelungen. Ich mag die Sprache dieses Buches, weil sie eben nicht zu modern ist und trotz mancher der Zeit angepassten Ausdrücke gut verständlich. Gekünstelt geht gar nicht!


    Was mir aber sehr gut gefällt sind die verschiedenen Elemente, die immer wieder auftauchen: einerseits die Namen wie Arnulf oder Volkmar, die ja schon im ersten Abschnitt aufgetaucht sind, jetzt bei komplett anderen Charakteren wieder zu finden sind. Andererseits ist natürlich der Säbel, der über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Solche Elemente verbinden Jahrhunderte.


    Ich staune immer wieder, wie rückständig so manche Menschen selbst in unserem doch ach so modernen Deutschland sind.

    Das ist leider wahr.

    Das ist nicht nur in Deutschland so - und es ist überall zum Grausen!

    Liebe Grüße!;)
    Miriam

    Einmal editiert, zuletzt von ysa ()

  • Der Prolog hat den Umstieg in diesen Abschnitt erleichtert.

    Ich finde es auch gut, dass es die Prologe am Anfang gibt. Es erleichtert den Einstieg in die jeweilige Epoche.

    Ich finde, das ist Dir wirklich gut gelungen. Ich mag die Sprache dieses Buches, weil sie eben nicht zu modern ist und trotz mancher der Zeit angepassten Ausdrücke gut verständlich. Gekünstelt geht gar nicht!

    Die Sprache gefällt mir auch gut. Es ist genau richtig

    Das ist nicht nur in Deutschland so - und es ist überall zum Grausen!

    Furchtbar und das in unserer so modernen Welt

  • Die Prologe finde ich auch echt klasse. Da ist Ulf eine gute Variante eingefallen, um nmöglichst direkt in due Geschichte einsteigen zu können ohne groß Vorspann oder Gegebenheiten zu erzählen. Ganz toll =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Die Prologe finde ich auch echt klasse. Da ist Ulf eine gute Variante eingefallen, um nmöglichst direkt in due Geschichte einsteigen zu können ohne groß Vorspann oder Gegebenheiten zu erzählen. Ganz toll =)

    Danke! :)

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Die Prologe finde ich auch echt klasse. Da ist Ulf eine gute Variante eingefallen, um nmöglichst direkt in due Geschichte einsteigen zu können ohne groß Vorspann oder Gegebenheiten zu erzählen. Ganz toll =)

    *unterschreib*

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

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