05 - Seite 400 bis Seite 472 (Kapitel "Der große Krieg" bis einschl. Kapitel "Auf der Flucht")

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  • gagamaus

    Hat den Titel des Themas von „05 - Seite 400 bis Seite 472 (Kapitel "Der große Krieg" bis "Auf der Flucht")“ zu „05 - Seite 400 bis Seite 472 (Kapitel "Der große Krieg" bis einschl. Kapitel "Auf der Flucht")“ geändert.
  • Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur. Die letzten beiden in Bio sind gottseidank erst in zwei Wochen ( Bin durch die Systematische Botanik gefallen :verlegen:) Aber zurück zum Thema. Seit unserer letzten Station sind 500 Jahre vergangen und wir sind nun in den letzten Zügen des 30jährigen Krieges. Das ist auch wieder so ein tolles Beispiel für einen Krieg unter einem Religionsdeckmäntelchen. Am Anfang war die Religion ja noch wichtig, aber am Schluss war das sicherlich nicht mehr so ganz oben auf der Agenda. Ich muss ja gestehen, dass das Barock und der Dreißigjährige Krieg eine Epoche ist, die mich nicht so stark interessiert, wie z.B. das Mittelalter.

    Schön finde ich, dass diesmal ein Billunger die Hauptperson ist. Die Umstände des Krieges finde ich sehr anschaulich und plastisch beschrieben, auch die "Kriegsmüdigkeit" merkt man sehr deutlich. Das Problem, die Söldner nicht bezahlen zu können, gab es ja schon von Anfang an und ist auch mit ein Grund für die Grausamkeit gegenüber der Zivilbevölkerung-

    Ewalt ist ja offenbar einer, dem seine Männer am Herzen liegen und keine Angst davor hat, seinen Mund aufzumachen. Ok, vielleicht ist er etwas zu vorlaut :totlach: Die Idee, die Kriegskasse zu klauen, war vielleicht nicht die intelligenteste, aber eigentlich eine logische Konsequenz. Aber das zeigt einmal mehr, dass die meisten zu diesem Zeitpunkt keine Böcke mehr auf Krieg hatten. Aber die Folgen und Reaktionen als der Diebstahl so gnadenlos schiefgeht zeigen halt auch, wie abgestumpft die Soldaten schon waren. Ein Leben zählte nicht so viel. Umso bemerkenswerter finde ich die Fürsorge von Ewalt und das Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Männern.

    Trotz seinen Verfolgern macht er sogar eine Pause, um einen seiner Männer nach einer Schußverletzung zu behandeln. Interessant finde ich, dass die damals Katzendarm benutzten. Wie war das dann mit der Infektionsgefahr Ulf Schiewe ? Darm bzw Inhalt davon ist ja so ziemlich das schlechteste, was man auf eine offene Wunde tun konnte. Die Idee, die Wunde offen zu lassen, war eine gute, denn so kann sich schwieriger bzw gar nicht ein Abszess bilden. Die wissen ja nicht, was die Kugel noch in die Wunde gedrückt hat, z.B. Textilfasern oder Schmutz.

    Ich bin gespannt, ob Ewalt mit seinen Männern den Bluthunden entkommt. Ich hoffe diesmal auf ein Happy End des Kapitels ^^

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Der 30. Jährige Krieg ist fast beendet, als wir diesmal auf einen Billunger treffen. Ewalt führt einen kleine Schwadron an und es scheint so, dass diese Männer schon einiges mitgemacht haben. Auch hier wird wieder deutlich, wie sinnlos so ein Krieg eigentlich ist. 30 Jahre wurde hier gekämpft und geblieben ist nur Hunger und Elend. Ewalt hat alles gegeben aber jetzt muß Schluß sein. Er hat ganz schön Mut bewiesen, als er seinen Vorgesetzten gegenüber mal klar gesagt hat, was er von der ganzen Sache hält. Tja, aber ob die Kriegskasse stehlen jetzt so ein guter Plan war, muß sich erst noch herausstellen. Deutlich wird hier, wie sehr dieser Krieg die einzelnen Männer auch zusammen geschweißt hat. Sie stehen hinter Ewalt und sind sogar traurig, dass sich die Schwadron anschließend trennen soll. Bei dem Glück, welches unsere Protagonisten schon in der Vergangenheit hatten, wundert es mich nicht, dass es auch hier nicht reibungslos geklappt hat. Im Gegenteil, sie haben Verfolger am Hals und können nur hoffen, dass die List gelingt.


    Trotz ihres Peches lassen sie aber niemanden im Stich. Die Szene mit der Schußverletzung zeigt, wie gefährlich so etwas ist. Wenn ich so daran denke, wie die Menschen damals behandelt wurden, wird mir ganz schlecht. So ganz ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Da hat der eine mit einem Messer in der Wunde rumgeschnitten und mit Fingern die Kugel herausgeholt. Das Nähen war vermutlich noch das harmloseste. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Herman auch überlebt und nicht alle Anstrengungen umsonst waren. Schauen wir mal, was der nächste Abschnitt bringt.


    Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur. Die letzten beiden in Bio sind gottseidank erst in zwei Wochen ( Bin durch die Systematische Botanik gefallen :verlegen: )

    Das tut mir Leid für dich, ich drücke die Daumen, dass die nächsten dann wieder besser werden.

  • Wenn ich so daran denke, wie die Menschen damals behandelt wurden, wird mir ganz schlecht. So ganz ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Da hat der eine mit einem Messer in der Wunde rumgeschnitten und mit Fingern die Kugel herausgeholt. Das Nähen war vermutlich noch das harmloseste.


    Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur. Die letzten beiden in Bio sind gottseidank erst in zwei Wochen ( Bin durch die Systematische Botanik gefallen :verlegen: )

    Das tut mir Leid für dich, ich drücke die Daumen, dass die nächsten dann wieder besser werden.

    Da schüttelt es einen heute, weil man Narkose, Schmerzmittel, sterile Verbände, steriles Besteck und die ganzen anderen Segnungen der Medizin kennt. Das spannende daran ist, wie viele trotzdem überlebt haben. Wie zäh die damals waren!

    Danke für deine Daumen, ich hoffe (und lerne entsprechend) dass es diesmal klappt.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Senara von Nostria Naja, eine andere Wahl hatten sie damals ja auch nicht, als Zähne zusammen beißen und durch. Auch damals schon wußten einige davon, dass man Wunden saubern halten muß und mit Wein ausspülen sollte, damit es keine Infektionen gibt. Die die davon wußten hatten es im Überlebenskampf dann ja auch leichter.

  • Senara von Nostria Naja, eine andere Wahl hatten sie damals ja auch nicht, als Zähne zusammen beißen und durch. Auch damals schon wußten einige davon, dass man Wunden saubern halten muß und mit Wein ausspülen sollte, damit es keine Infektionen gibt. Die die davon wußten hatten es im Überlebenskampf dann ja auch leichter.

    Ja, klar. Ich finde nur, das Wissen macht es eigentlich nicht erträglicher. Und wenn ich mir vorstelle eine große, tiefe Wunde mit Alkohol auszuwaschen...:wegrenn:Dann doch lieber Antibiotika und Octenisept. :zahnschmerzen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ja, klar. Ich finde nur, das Wissen macht es eigentlich nicht erträglicher. Und wenn ich mir vorstelle eine große, tiefe Wunde mit Alkohol auszuwaschen... :wegrenn: Dann doch lieber Antibiotika und Octenisept

    Na dann schau mal meinem Mann zu, wenn er seine Schnittverletzungen oder was auch immer behandelt. Er desinfiezirt sie gerne mit Rasierwasser, was ja auch viel Alkohol enthält :boah:

  • Senara von Nostria Naja, eine andere Wahl hatten sie damals ja auch nicht, als Zähne zusammen beißen und durch. Auch damals schon wußten einige davon, dass man Wunden saubern halten muß und mit Wein ausspülen sollte, damit es keine Infektionen gibt. Die die davon wußten hatten es im Überlebenskampf dann ja auch leichter.

    Ja, klar. Ich finde nur, das Wissen macht es eigentlich nicht erträglicher. Und wenn ich mir vorstelle eine große, tiefe Wunde mit Alkohol auszuwaschen...:wegrenn:Dann doch lieber Antibiotika und Octenisept. :zahnschmerzen:


    Wunden wurden früher auch oft ausgebrannt, obwohl das keine gute Idee ist. Verhindert zwar die Blutung, aber erhöht die Infektionsgefahr.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ja, klar. Ich finde nur, das Wissen macht es eigentlich nicht erträglicher. Und wenn ich mir vorstelle eine große, tiefe Wunde mit Alkohol auszuwaschen...:wegrenn:Dann doch lieber Antibiotika und Octenisept. :zahnschmerzen:


    Wunden wurden früher auch oft ausgebrannt, obwohl das keine gute Idee ist. Verhindert zwar die Blutung, aber erhöht die Infektionsgefahr.

    Das finde ich genauso schlimm... Barbecuegeruch am eigenen Körper *würg* Die Blutgefäße wurden kauterisiert. Auf der anderen Seite: Wie hätte man große Gefäße sonst abdichten wollen? Minimalchirurgie war ja noch nicht erfunden.

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Wunden wurden früher auch oft ausgebrannt, obwohl das keine gute Idee ist. Verhindert zwar die Blutung, aber erhöht die Infektionsgefahr.

    Die Behandlung von Wunden war ja oft sehr kreativ. Es wurde z.B. auch Kot verwendet für den Heilvorgang. Je nach Ort und Zeit wurde so allerlei draufgeschmiert. Ich bin immer fasziniert, dass überhaupt welche überlebt haben bei den rüden Methoden.


    Ich finde es toll, wie die Männer zusammenhalten. Und wie Ewalt alle zusammenhält. Das Soldatenleben kommt sehr gut rüber. Nach so vielen Monaten sicher kein Zuckerschlecken mehr. Und viele sterben nicht an den Wunden sondern an Hunger und Krankheiten.


    Wieder stellen die Männer sich die Frage, wofür das alles. Das zieht sich durch die Jahrhunderte dieses Buches. Ähnlich wie Erik der Händler, wollen auch hier die Männer ihr Glück in die eigenen Hände nemen, auch wenn sie dafür zu Dieben werden. Die Möglichkeiten, zu bescheidenem Wohlstand zu kommen, waren damals schon viel geringer, vor allem als ehemaliger Soldat.


    Ob es so klug ist, dass Ewalt nach Hause möchte? Falkenberg wird er sicher nicht abschütteln können.

  • Darm bzw Inhalt davon ist ja so ziemlich das schlechteste, was man auf eine offene Wunde tun konnte.

    Darm war als Nahtmittel sehr stabil und der wurde natürlich vorher gereinigt. Waren wahrscheinlich auch nicht mehr Keime, wie ja an allen anderen Sachen auch. Hände des Operateurs, Verbandsmaterial usw. Man musste einfach eine Rossnatur und ein bisschen Glück haben. Den Mann mit sich mit zu schleppen war sicher keine so gute Idee. Ruhe hätte ihn schneller heilen lassen.

  • Wieder stellen die Männer sich die Frage, wofür das alles. Das zieht sich durch die Jahrhunderte dieses Buches. Ähnlich wie Erik der Händler, wollen auch hier die Männer ihr Glück in die eigenen Hände nemen, auch wenn sie dafür zu Dieben werden. Die Möglichkeiten, zu bescheidenem Wohlstand zu kommen, waren damals schon viel geringer, vor allem als ehemaliger Soldat.


    Ob es so klug ist, dass Ewalt nach Hause möchte? Falkenberg wird er sicher nicht abschütteln können.

    Die Suche nach dem Sinn? Und der Wunsch nach Wohlstand? Stimmt, wenn ich es mir überlege. Du hast recht.

    Da merkt man wieder Ewalts Verantwortungsgefühlt. Er lässt keinen seiner Männer zurück und die, die auf seinem Land leben nicht im Stich.

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Darm bzw Inhalt davon ist ja so ziemlich das schlechteste, was man auf eine offene Wunde tun konnte.

    Darm war als Nahtmittel sehr stabil und der wurde natürlich vorher gereinigt. Waren wahrscheinlich auch nicht mehr Keime, wie ja an allen anderen Sachen auch. Hände des Operateurs, Verbandsmaterial usw. Man musste einfach eine Rossnatur und ein bisschen Glück haben. Den Mann mit sich mit zu schleppen war sicher keine so gute Idee. Ruhe hätte ihn schneller heilen lassen.

    ok, das ist wahr. Die Keime hängen überall. Vielleicht wurden die ja irgendwie eingelegt. Der Zwiebelwickel bei Ohrenschmerzen ist ja auch so ein Hausmittel. Zwiebeln sind antibakteriell, zumindest ein bisschen. Naja, hätten sie ihn zurückgelassen, wäre er so gut wie tot. Wenn Falkenberg ihn gefunden hätte, wäre er gesichert tot. Dann lieber mitschleppen.

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Auch ich habe gestern den fünften Abschnitt gelesen und musste mich erst mal neu zurechtfinden. In der Zeit kenne ich mich um ehrlich zu sein nicht wirklich aus, da ich recht wenig Bücher über diese grausamen Kriege gelesen habe - da müssen ja ganze Landstriche entvölkert gewesen sein. Wow, echt grausam!


    Aber ich bin gut in der Armee gelandet *lach* Besonders in der Truppe von Ewalt. Das Gaunerstück fand ich genial - also dass wir an soetwas teilhaben durften. Ulf lässt sich halt immer was einfallen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Episoden ging es hier ja wirklich rasant zur Sache und ich habe die Aktion zu Beginn wirklich genossen.


    Ich muss auch zugeben, dass ich die einführenden Worte gut gewählt finde. Sie stimmen ein und geben einen ungefähren Faden vor, was man eigentlich zu erwarten hat. Ich musste übrigens den Begriff Merkender (?) nachschlagen. Dass das irgendwas mit Markt zu tun hatte, war mir klar, aber so hatte ich ihn zuvor noch nie gehört. *lach*


    Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass viele Soldaten aus der Not heraus der Armee beigetreten sind, weil das Brot nicht mehr zum Leben gereicht hat. Wir können heute froh sein, dass wir uns (zumindest meistens) keine Gedanken mehr darum machen müssen.

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Trotz ihres Peches lassen sie aber niemanden im Stich. Die Szene mit der Schußverletzung zeigt, wie gefährlich so etwas ist. Wenn ich so daran denke, wie die Menschen damals behandelt wurden, wird mir ganz schlecht. So ganz ohne Betäubung oder Schmerzmittel. Da hat der eine mit einem Messer in der Wunde rumgeschnitten und mit Fingern die Kugel herausgeholt. Das Nähen war vermutlich noch das harmloseste. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Herman auch überlebt und nicht alle Anstrengungen umsonst waren. Schauen wir mal, was der nächste Abschnitt bringt.

    Ja, da danke ich immer wieder unserer modernen Medizin. *brrr* - das war ein reines Glücksspiel, Poker um das Leben der Männer ... Und trotzdem haben manche die Prozedur überlebt ...

    Und wenn ich mir vorstelle eine große, tiefe Wunde mit Alkohol auszuwaschen... :wegrenn:

    Da kannst du echt nur beten, dass du ganz schnell das Bewusstsein verlierst ...

    Wunden wurden früher auch oft ausgebrannt, obwohl das keine gute Idee ist. Verhindert zwar die Blutung, aber erhöht die Infektionsgefahr.

    Ah, das wusste ich jetzt auch noch nicht. Aber eigentlich ergibt es Sinn, weil der Schmutz, der noch in der Wunde ist, hübsch vor sich hingären kann ...



    Ich finde es toll, wie die Männer zusammenhalten. Und wie Ewalt alle zusammenhält. Das Soldatenleben kommt sehr gut rüber. Nach so vielen Monaten sicher kein Zuckerschlecken mehr. Und viele sterben nicht an den Wunden sondern an Hunger und Krankheiten.

    Das stimmt. Da geb ich dir gerne recht. Aber anders gefragt. An was hätten sie sich sonst klammern sollen, außer an Freund- und Kammeradschaft. Die meisten Menschen können nur in einer Gruppe existieren mit einem Mindestmaß an Kollegialität ... und ich find es schön, dass die Soldaten aus Ewalts Gruppe diese aufrecht erhalten <3

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Ja, da danke ich immer wieder unserer modernen Medizin. *brrr* - das war ein reines Glücksspiel, Poker um das Leben der Männer ... Und trotzdem haben manche die Prozedur überlebt ...


    Ich finde es toll, wie die Männer zusammenhalten. Und wie Ewalt alle zusammenhält. Das Soldatenleben kommt sehr gut rüber. Nach so vielen Monaten sicher kein Zuckerschlecken mehr. Und viele sterben nicht an den Wunden sondern an Hunger und Krankheiten.

    Das stimmt. Da geb ich dir gerne recht. Aber anders gefragt. An was hätten sie sich sonst klammern sollen, außer an Freund- und Kammeradschaft. Die meisten Menschen können nur in einer Gruppe existieren mit einem Mindestmaß an Kollegialität ... und ich find es schön, dass die Soldaten aus Ewalts Gruppe diese aufrecht erhalten <3

    Zu diesem Zeitpunkt war die Kameradschaft glaube ich, nicht mehr so ausgeprägt. Aber dann ist das natürlich umso schöner zu lesen.

    Was die Medizin betrifft: Ich finde es auch immer wieder faszinierend, was die Menschen nicht nur überlebt haben, sondern auch noch gut weiterleben konnten.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur.

    Ich habe mich ja schon für meine geringe Teilnahme entschuldigt. Leider ist keine Besserung in Sicht. Die Tumorbesprechung hat leider keine Ergebnisse gebracht. So muss Schwiegervater am Dienstag wieder ins KH und alles beginnt von vorne. Da ist ja noch der Prostatakrebs und das Aneurysma am Herzen. Doch der Hauptherd würde immer noch nicht gefunden. Dasist alles sehr nervenaufreibend, da bleibt wenig Zeit für mich zum berichten und diskutieren.

    Das ist sonst nicht meine Art. Und richtig aufs Lesen kann man sich dann nicht konzentrieren, obwohl es doch auch Abwechslung bringen kann, wenn man kurzzeitig in eine ander Welt abtaucht.

    Werde heute Abend versuchen von meinen Eindrücken über diesen Abschnitt zu berichten.

  • Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur.

    Ich habe mich ja schon für meine geringe Teilnahme entschuldigt. Leider ist keine Besserung in Sicht. Die Tumorbesprechung hat leider keine Ergebnisse gebracht. So muss Schwiegervater am Dienstag wieder ins KH und alles beginnt von vorne. Da ist ja noch der Prostatakrebs und das Aneurysma am Herzen. Doch der Hauptherd würde immer noch nicht gefunden. Dasist alles sehr nervenaufreibend, da bleibt wenig Zeit für mich zum berichten und diskutieren.

    Das ist sonst nicht meine Art. Und richtig aufs Lesen kann man sich dann nicht konzentrieren, obwohl es doch auch Abwechslung bringen kann, wenn man kurzzeitig in eine ander Welt abtaucht.

    Werde heute Abend versuchen von meinen Eindrücken über diesen Abschnitt zu berichten.

    Ich kann verstehen, dass das viel Sorge und Aufregung für die Familie bedeutet. Ich drück euch weiter die Daumen, dass alles gut geht.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Es ist ja irgendwie eine recht ruhige Runde, wobei ich mich entschuldigen muss, ich hatte gestern noch eine Klausur.

    Ich habe mich ja schon für meine geringe Teilnahme entschuldigt. Leider ist keine Besserung in Sicht. Die Tumorbesprechung hat leider keine Ergebnisse gebracht. So muss Schwiegervater am Dienstag wieder ins KH und alles beginnt von vorne. Da ist ja noch der Prostatakrebs und das Aneurysma am Herzen. Doch der Hauptherd würde immer noch nicht gefunden. Dasist alles sehr nervenaufreibend, da bleibt wenig Zeit für mich zum berichten und diskutieren.

    Das ist sonst nicht meine Art. Und richtig aufs Lesen kann man sich dann nicht konzentrieren, obwohl es doch auch Abwechslung bringen kann, wenn man kurzzeitig in eine ander Welt abtaucht.

    Werde heute Abend versuchen von meinen Eindrücken über diesen Abschnitt zu berichten.

    Eines musst du gar nicht - dich entschuldugen. Wir können dich alle verstehen, wenn so eine Notsituation herrscht. Meine Güte ... ich wünsche dir noch einmal viel Kraft und natürlich auch deinem Schwiegervater! Fühl dich gedrückt!

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)