06 - Seite 473 - 545 (Kapitel "Nächtlicher Schusswechsel" bis Ende Teil 3)

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  • Gestorben wurde ja im Kapitel davor, dann finde ich jetzt ein Happy End viel besser, egal wie unwahrscheinlich es ist.

    Sehe ich auch so. Jetzt war mal ein Happy End fällig. Vor allem war es ja auch ein sehr kriegslastiger Abschnitt, da war das bisschen Zwischenmenschliche am Schluss sehr wohltuend. Also mir hat es gefallen.

    Ja, eben. Genau so. Ich mag Happy Ends :love:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ach ist das dieses Mal ein Jammer mit mir:o hier nun auch mein Eindruck zu diesem Abschnitt.


    Als wenn es eine Oase in der Wüste ist, so finden die Flüchtlinge noch ein intaktes kleines Dorf vor. Da hatten die Menschen richtig Glück, nicht ausgeraubt und ermordet worden zu sein.

    Allerdings stießen sie erst auf Abwehr und keiner wollte die Fremden bei sich haben. Doch das Blatt wendete sich und die Kräuterfrau Else nimmt sich Hermann seiner Verletzung an. Also ihr Wissen um Wunden fand ich enorm. Einen Strohhalm als Drainage zu legen, damit das Wundwasser ablaufen kann, ist sehr schlau. Ob es das zur damaligen Zeit wirklich schon gegeben hat. Das würde mich interessieren.

    Nachdem sich Ewalt und seine Männer ein paar Tage ausruhen konnten, ging die Reise weiter. Und was passiert? Sie laufen Falkenberg direkt in die Arme. Ein wenig hatte ich die Hoffnung, das sie den Verfolgern entkommen konnten.

    Es gibt auf beiden Seiten Verluste, doch ihnen gelingt erst einmal die Flucht. Später treffen sie auf Wegelagerer, auch dort sind sie noch gut davon gekommen. Allerdings geht es Hermann wieder schlechter.

    Eine gute Entscheidung fand ich, dass Ewalt sich entschieden hat, die Beute untereinander aufzuteilen.

    In der Nähe von Weimar trennen sich drei Männer von der Gruppe. Das muss selbst den Männern schwer gefallen sein. Sie waren so lange zusammen und haben füreinander eingestanden und gemeinsam gekämpft, gelebt und gelitten.

    Dann haben die Verfolger schon wieder die Flüchtigen ausfindig gemacht. Ewalt mit seinen Männern können sich auf einen Hof retten. Dort lebt Olga mit ihrem Verwalter. Oh mein Gott,sie hat schreckliches erleben müssen. Ihre Familie ermordet und sie, denke ich,schwer misshandelt.

    Sie entschied sich nach anfänglicher Skepsis, den Männern auf ihren Gehöft Obdach zu gewähren. Aber ich musste schon schmunzeln wie Olga und Ewalt sich eine Schlagabtausch geliefert haben. Sie musste ja lernen sich selbst zu verteidigen, da lässt sie nicht jeden gleich ins Haus und ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch.

    Bei dem ersten nächtlichen Angriff ist leider Hermann ums Leben gekommen. Das fand ich schade, wo er nun endlich das Schlimmste mit seiner Verletzung überstanden hatte.

    Nach dem erstem Gefecht, sind Olga und Ewalt sich näher gekommen. Olga wird mit ihm gehen.

    Auf jeden Fall hatte dann die Verfolgung ein Ende. Als Falkenberg sich ergeben will, natürlich nicht, ohne ein Geschäft vorzuschlagen, handelt Olga und erschießt Falkenberg. Keiner greift die ihren an. Die Männer der gegnerischen Seite schienen über das unerwartete Ende erleichtert zu sein und machten sich davon.

    Aber schon heftig, Falkenberg hatte die Absicht, sich selber an der Kriegskasse zu bereichern.


    Moretti hat Recht, was für ein Teufelsweib. Leider ist der Abschnitt zu Ende. Von Ewalt und Olga hätte ich gerne noch mehr gelesen.


    Das hätte ich beinahe vergessen. Olga besitzt den Säbel und ihr Vater hatte ihr sogar beigebracht damit zu kämpfen.

  • Moretti hat Recht, was für ein Teufelsweib. Leider ist der Abschnitt zu Ende. Von Ewalt und Olga hätte ich gerne noch mehr gelesen.

    Ja, aber das geht mir irgendwie nach jedem Abschnitt so. Die Protagonisten sind einfach allesamt zu spannend und hätten jeder für sich, ein eigenes Buch verdient.

  • Anderseits hat sich Billung wirklich sehr sehr schnell in sie verliebt - mir persönlich ein bisschen zu schnell.


    Es sicher richtig, dass viele für sowas länger brauchen. Manche brauchen zehn Jahre, um sich zu entscheiden. Aber es gibt eben auch die Liebe auf dem ersten Blick, den coup de foudre (Blitzschlag), wie die Franzosen es nennen. Bei mir und meiner Frau war es so. Wir haben uns an einem einem Abend kennengelernt und waren danach für den Rest des Lebens unzertrennlich. Und wir hatten keinen Krieg, ich war nicht auf der Durchreise und meine Frau lebte auch nicht in einem ausgeplünderten Schloss und nagte auch nicht am Hungertuch. :)

    Also Liebe auf den ersten Blick gibt es definitiv. Ich habe meinen Mann gesehen und wusste sofort das er es ist. Im September kennengelernt, nach drei Wochen zusammen gezogen, im Februar schwanger geworden, im August geheiratet und in diesem Jahr hatten wir dreizigsten Hochzeitstag. So wird das gemacht:totlach:

    Also konnte ich mir gut vorstellen, dass es bei Ewalt und Olga so gewesen ist. Ich finde es nicht ungewöhnlich.

  • Moretti hat Recht, was für ein Teufelsweib. Leider ist der Abschnitt zu Ende. Von Ewalt und Olga hätte ich gerne noch mehr gelesen.

    Ja, aber das geht mir irgendwie nach jedem Abschnitt so. Die Protagonisten sind einfach allesamt zu spannend und hätten jeder für sich, ein eigenes Buch verdient.

    Eine Geschichte steht und fällt mit ihren Figuren. Sehen wir es also positiv, denn in dem Fall hab ich es ja richtig gemacht, was die Figuren angeht.

    Der Bastard von Tolosa (2009), Die Comtessa (2011), Die Hure Babylon (2012), Das Schwert des Normannen (2013), Die Rache des Normannen (2014)<br />www.ulfschiewe.de

  • Ja, aber das geht mir irgendwie nach jedem Abschnitt so. Die Protagonisten sind einfach allesamt zu spannend und hätten jeder für sich, ein eigenes Buch verdient.

    Eine Geschichte steht und fällt mit ihren Figuren. Sehen wir es also positiv, denn in dem Fall hab ich es ja richtig gemacht, was die Figuren angeht.

    Ja das hast du. Mir fällt es in jedem Abschnitt schwer von den Figuren Abschied zu nehmen. Das heißt, jeder Abschnitt ist spannend gewesen, und die Protagonisten einem ans Herz gewachsen.

  • Als wenn es eine Oase in der Wüste ist, so finden die Flüchtlinge noch ein intaktes kleines Dorf vor. Da hatten die Menschen richtig Glück, nicht ausgeraubt und ermordet worden zu sein.

    Das ist ein schöner Vergleich. Aber du hast recht, genau so ist es

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Ja, aber das geht mir irgendwie nach jedem Abschnitt so. Die Protagonisten sind einfach allesamt zu spannend und hätten jeder für sich, ein eigenes Buch verdient.

    Eine Geschichte steht und fällt mit ihren Figuren. Sehen wir es also positiv, denn in dem Fall hab ich es ja richtig gemacht, was die Figuren angeht.

    Auf jeden Fall. Schade, wenn das Buch ausgelesen ist und ich mich verabschieden muss. Zumindest bis ich es nochmal lese^^

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)