01 - Seite 9 bis Seite 93 (Kapitel 1 bis einschl. Kapitel 6)

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  • Die historischen Hintergründe, die mit einfließen finde ich richtig Klasse. Die Erbauung des Kölner Dom's mit seiner 600 jährigen Baupause. Die Erwähnung von Thomas Cook, da hab ich mir den Artikel bei Wikipedia durchgelesen. Sehr interessant was der für Menschen getan hat, damit die raus an die frische Luft kamen.

    Stimmt. Man muss sofort ins Internet nach dem ersten Abschnitt und Googlen was das Zeug hält. :totlach:

  • Die Fotografie kam gerade erst auf, aber gab es nicht einmal ein Gemälde von Paulas Vater? War das nicht oft so üblich zur damaligen Zeit? Da kenne ich mich nicht so aus. Aber es müsste doch wenigstens ein anderes Erinnerungsstück geben, was man hätte Paula geben können. Alles schon sehr eigenartig. Auch die Reaktion der Mutter kann ich noch nicht nachvollziehen.

    Ja, das ist wirklich sehr geheimnisvoll. Und die Mutter benimmt sich, als würde sie den Vater hassen!

    Dann kam mir ein Gedanke, ob Rudy der Vater von Paula ist. Das habe ich dann auch wieder verworfen, da Rudy doch die Ähnlichkeit erwähnte.

    Eine interessante Idee, an die ich aber nicht glaube, zumal ich ziemlich sicher bin, dass Rudy sich nicht für Frauen interessiert. Also als Partnerinnen in einer Beziehung. Er hat ja offenbar diesen Professor.

    Da hatte ich wieder so einen Gedanken....ist es Paulas Vater nur mit anderem Namen, der vielleicht ein neues Leben begonnen hatte. Aber auch sehr unwahrscheinlich.

    Das ist auch eine sehr interessante Idee! Ich glaube aber dennoch eher, dass er tatsächlich nicht mehr lebt.

  • Für mich war das doppelt spannend, denn ich war (kaum zu glauben) noch nie in der Ecke. Also weder Köln noch Bonn. Das Rheinland ist für mich ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Landkarte. (Durchfahren zähle ich jetzt mal nicht.)

    Spätestens nach den Beschreibungen der ersten Eindrücke am Rhein, bin ich aber total neugierig geworden. Rhein und Burgen und Schlösser sind schon länger auf meiner To-do-Reise-Liste

    Es ist längst nicht so spektakulär wie die Berglandschaft in Bayern, aber der Rhein hat auch seinen Reiz. Gerade von Bonn aus flussabwärts ist es dort wunderschön und eine Schifffahrt ist schon ein Erlebnis für sich. Ich bin ja sozusagen am Rhein aufgewachsen und habe in Deutschland bisher keinen anderen Fluss erlebt, der mich so fasziniert und begeistert. Obwohl er in meiner Kindheit extrem gestunken hat, aber das ist gottseidank schon seit etwa 20 Jahren passé.

  • Wie haben die sich das vorgestellt, sollte Paula in dem Haus an der Schleuse Kings Langley, Hertfordshire als alte Jungfer verrotten.

    Ich vermute mal, das war tatsächlich ihre Absicht. Als ob Paula vor dem wahren Leben bewahrt oder beschützt werden sollte, so kommt mir das beinahe vor. Zumal ja auch Harriet es vermeidet, zu sehr am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


    Das das Grab ihres Vaters leer war, ist ja grässlich. Da geht man immer wieder, schon als Kind an ein Grab und trauert um einen Vater, an den man keine Erinnerung mehr hat.

    Das stelle ich mir wie ein Schlag ins Gesicht vor, wenn man so etwas erfährt.


    Die Fotografie kam gerade erst auf, aber gab es nicht einmal ein Gemälde von Paulas Vater? War das nicht oft so üblich zur damaligen Zeit? Da kenne ich mich nicht so aus. Aber es müsste doch wenigstens ein anderes Erinnerungsstück geben, was man hätte Paula geben können.

    Genau, das ist ebenfalls sehr seltsam, dass es so gar nichts mehr von ihm gibt.


    Mein erster Gedanke war, dass er ein Fotoalbum raus holt. Wie dumm von mir :totlach:

    Lach nicht, ich dachte auch direkt an Fotos, die Rudy hoffentlich von seinem Bruder hat :totlach:


    Dann kam mir ein Gedanke, ob Rudy der Vater von Paula ist. Das habe ich dann auch wieder verworfen, da Rudy doch die Ähnlichkeit erwähnte.

    Genau der Gedanke kam mir auch kurz, habe ihn aber ebenfalls inzwischen wieder komplett verworfen.


    Der Prolog hatte mich auch nachdenklich gemacht. Ob es möglich sein kann, dass sie vielleicht doch kurzzeitig in Deutschland gelebt haben. Das könnte Sinn machen. Aber dann ist wieder die Frage, warum das Grab in London? Passt also doch wieder nicht. Oder wurde das Grab nur für Paula angelegt um diese in den Glauben zu lassen, ihr Vater sein jung verstorben.

    Ich denke auch, dass Paula mit dem Grab "zufriedengestellt" werden sollte und jegliche Erinnerung an die frühe Zeit in Bonn - falls es sie gegeben hat - ausgetilgt werden sollte.


    Das ist bestimmt nicht gerecht von mir, aber lebt man mit der Wahrheit nicht besser? Denn man muss immer damit leben, dass diese eines Tages ans Licht kommt.

    Eben, so sehe ich das auch - und dann ist es für den Belogenen umso schmerzhafter, wenn er feststellen muss, dass die Personen, die ihm eigentlich am nahestehendsten sind, einen jahrelang belogen haben.


    Kessi69: So abwegig ist das mit dem Fotoalbum nicht. Ich habe mich für den Roman ein bisschen mit der Geschichte der Fotografie beschäftigt und war erstaunt, wie früh sich das schon entwickelt hat. Für Paulas Vater war es 1837 noch etwas früh, da waren Fotografien noch eine Seltenheit, aber 1868 war die Fotografie schon recht verbreitet. Die wichtigsten Grundlagen wurden in den 1830er Jahren entdeckt, ab 1840 entstanden die ersten Fotoateliers.

    Ach, das finde ich jetzt aber auch interessant, ich hätte das Aufkommen der Fotografie ebenfalls erst später vermutet.


    Schließlich hat Paula ja keine Schuld - an was auch immer. Man könnte auch anders vorgehen. Liebevoller.

    So sehe ich das auch.


    Gerade von Bonn aus flussabwärts ist es dort wunderschön und eine Schifffahrt ist schon ein Erlebnis für sich.

    Dem kann ich nur zustimmen! Und das Siebengebirge hat mir auch immer sehr gut gefallen.

  • Rheinfahrt wäre genau mein Ding.

    Na, dann... ich sehe die Ausflugsschiffe immer bei meinem Mittagsspaziergang am Rhein entlang. Sag Bescheid, wann Du an Bord bist und ich winke Dir zu - selbstverständlich mit einer roten Rose (oder was auch immer) als verabredetem Kennzeichen!

  • Um ihre Mutter nicht zu mögen habe ich eigentlich nur zwei Sätze gebraucht. Den, dass sie den Brief ihrer Tochter vorenthalten wollte und das Gesicht aus Stein, als Paula heimkommt. Man soll ja nicht vorschnell urteilen und sicher hat die Mutter ihre Gründe. Dennoch, so sollte man sich als Mutter nicht verhalten. Sie ist egoistisch und bestimmend und es ist ihr nicht wichtig, ob es Paula wirklich gut geht. Wahrscheinlich ist sie selbst nie glücklich gewesen und erkennt nicht, wie wichtig das ist. Aber man sollte doch mehr auf seine Kinder eingehen können und man sollte sie lieben. Vor allem, wenn man eine Tochter wie Paula hat, die es einem nicht schwer macht.

    Sicher hatte die Mutter ihre Gründe, aber ich denke, dass die eher egoistischer Natur sind. Sie hat Geheimnisse und will nicht, dass Paula etwas erfährt.

    Rudy hätte sich doch schon vor seiner Krankheit melden können. Traurig, dass so was auch in der realen Welt oft vorkommt. Verpasste Gelegenheiten.

    Vielleicht hat ihm Paulas Mutter das madig gemacht und er hat dann aufgegeben.

    Die Cousine Harriet ist wohl eher eine eingebildete Kranke.

    Kann man wohl so sagen und sehr ich-bezogen dazu.

    Ja, Paula ist eine sehr sympathische und offene junge Frau und es tat mir von Herzen weh, lesen zu müssen, wie ihr Cousine Harriet zugesetzt und ihre Krankheit zum Machtmißbrauch genutzt hat. Und dass ihre Mutter da mitgetan hat!

    Ich denke, dass die Mutter eher die treibende Kraft ist.

    Bei der erwähnten unberührten Bettseite schimmert durch, dass die Seite schon mal belegt war, das könnte wirklich auf die Mutter schließen, nachdem ihr Mann verschwunden ist, ob nun verstorben oder nicht.

    So sehe ich das auch.

    Ich kann es zwar nicht gutheißen, dass sie den Brief an Paula unterschlagen wollten, aber noch will ich sie nicht verurteilen, weil ich ihre Beweggründe nicht kenne.

    Aber jemand der so handelt, dem muss ich das ankreiden. Paula ist erwachsen und ihr stehtder Brief zu, ganz egal, was die Mutter davon hält.

    Wobei ich mich gefragt habe, inwiefern die Krankheiten tatsächlich eingebildet sind, der epileptische Anfall schien doch sehr real zu sein.

    War das ein epileptische Anfall? Ich glaube, wenn jemand sich so in Krankheiten hineinsteigern kann, dann kann es schon zu ungewöhnlichen Reaktionen kommen, wenn man sich über etwas ärgert.

    Dann kam mir ein Gedanke, ob Rudy der Vater von Paula ist. Das habe ich dann auch wieder verworfen, da Rudy doch die Ähnlichkeit erwähnte.

    Denk ich nicht, ich glaube, dass Rudy schwul ist. Der Freund, der immer am Bett gesessen hat....

    Ob Rudy sogar mit dem leeren Grab etwas zu tun hat. Hat er ihm vielleicht sogar geholfen abzutauchen.

    Auch das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Er hängt doch an seinem Bruder und sehnt sich nach ihm.

  • Vielleicht hat ihm Paulas Mutter das madig gemacht und er hat dann aufgegeben.

    Also solange Paula Kind war, kann ich mir das noch erklären. Aber einer Erwachsenen Frau kann man ja nicht vorschreiben, welche Briefe sie bekommt. Also kann man schon, wenn man sie unterschlägt, das sehen wir ja. Aber dieses Verhalten ist echt nicht akzeptabel für mich.

  • Hallo und guten Abend in die Runde,


    leider bin ich aus Zeitmangel beim Lesen noch etwas im Rückstand...ich teile viele der hier geäußerten Gedanken und habe eine kurze Frage:


    Weiß jemand was "Whist" ist? Handelt es sich um ein Karten- oder Gesellschaftsspiel oder ist es vielleicht eine Sportart, die Mr. Trevor sen. ausübt?

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