03 - Seite 188 bis Seite 266 (Kapitel 16 bis einsch. Kapitel 22)

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  • Ach herrje, jetzt hat Paula aber was in den völlig falschen Hals bekommen. :o Aber der Reihe nach.


    Zwischen Benjamin und Paula entwickelt sich was. Immer wieder beweist sie, dass sie beherzt und mutig ist. Sogar so sehr, dass sie verhindert, dass die Schläger ihn noch mehr verletzten. Ich hatte allerdings den Eindruck, die Kerle waren einfach nur sehr betrunken und übermütig und wollten Benjamin mehr eins auswischen als ihn wirklich krankenhausreif schlagen. Auch wenn erst letzthin soetwas schlimm ausgegangen ist, so waren sie doch schnell vertrieben.


    Und zwischen den jungen Leuten ist ganz schnell eine Chemie, die mehr Gefühle zulässt. Er ist aber auch ein Kerl, der mir gefallen könnte. Ich bin auch eine Vertreterin der Fraktion, immer ehrlich heraus mit dem, was man denkt. Lieber mal in ein Fettnäpfchen treten als Heucheln.^^ Und er ist dabei sehr charmant und sieht sofort, was Paula für eine Perle ist. Also nicht nur ein Schnittchen sondern auch ein wertvoller liebenswerter Mensch. Und das sagt er ihr auch. (Ein tolles Bild war die Vorstellung, wie er mit der Vase im Zimmer saß und auf sie wartete. Klasse. :totlach:)


    Dass der Vater ihn gebeten hat, Paula kennen zu lernen ist natürlich überraschend und doof, weil er da nicht ganz ehrlich war. Aber ich denke, da steckt nichts Schlimmes dahinter und Benjamin wusste gar nicht, um was es eigentlich ging, bis Paula es ihm erzählt hat. (Das die Väter sich wohl kannten wäre aber vielleicht ein neuer Ansatzpunkt auf der Suche, denn bis jetzt haben ihre Nachfragen ja rein gar nichts ergeben.)

    Auch der Brief der Mutter bestätigt nur, was sie schon mehr oder weniger weiß. Sie versucht sich zu rechtfertigen. Aber so wirklich Mitleid habe ich trotzdem nicht mit ihr.


    Jetzt ahnt auch Paula, dass ihr Onkel und sein Freund sich sehr nahe sind. Aber entweder weiß sie es nicht richtig zu deuten, weil sie etwas weltunerfahren ist, oder sie akzeptiert es stillschweigend, was sie darüber denkt weiß man jedenfalls noch nicht.


    Und dann habe ich noch schnell die Veränderliche Georgine gegoogelt. Der Name ist ja wirklich gut. 8o

  • Ich habe auch schon weitergelesen heute morgen. Auch heute gibt es in Bonn (und auch in Köln) noch jede Menge Studentenverbindungen, inzwischen sind sie als ziemlich konservativ verschrien. Und ich glaube, genau wie damals agieren sie oft unüberlegt, ja leichtsinnig. Wobei die Aktion gegen Benjamin und vor allem gegen den königlichen Koch ja richtiggehend kriminell war. Aber wer gut klüngeln kann und die richtigen Verbindungen hat, der flutscht im Rheinland eben immer durch, das scheint damals nicht anders gewesen zu sein als heute - leider!


    Ich finde, Paula hat sehr gut reagiert und zwischen ihr und Benjamin beginnt es zu "laufen" - naja, so langsam jedenfalls. Mir hat gefallen, dass Onkel Rudy auch noch mal auf den Vorfall auf der Stiege, bei dem Benjamin nicht gerade gut wegkam, zu sprechen kam. Aber jetzt ist er quasi rehabilitiert und darf sogar zur Party! Und dann dieser Bruch, weil Paula meint, dass er sie nur auf den Wunsch des Vaters nähe kennenlernte. Glaube ich aber nicht, ich glaube, dass war ein Anlass, der aber bald nichtig wurde, weil Benjamin von Paula hin und weg ist. Hoffentlich wird er noch Gelegenheit haben, das unter Beweis zu stellen - ich glaube aber schon!


    Also, ich mache mir wirklich große Sorgen um Rudys Gesundheit: hat er sich einmal berappelt, geht es ihm gleich wieder schlecht. Das könnte noch böse enden...


    Wer wohl die Vertraute von Paulas Mutter war? Ich habe so ein Gefühl, als ob wir bald auf sie treffen würden, vielleicht sind wir das ja schon, nichtsahnend sozusagen. Und wer war die Frau, mit der sich Paulas Vater davonmachte? Stimmt das überhaupt? Eine wirklich sehr diffuse Geschichte! Was wohl Onkel Rudy damals in Frankreich tat und warum wohl will er darüber nicht sprechen? Anstatt sich aufzulösen, verdichtet sich das Rätsel immer mehr - so mein Eindruck!

  • Also, ich mache mir wirklich große Sorgen um Rudys Gesundheit: hat er sich einmal berappelt, geht es ihm gleich wieder schlecht. Das könnte noch böse enden...

    Um die Gesundheit von Rudy mache ich mir auch etwas Sorgen. Aber ich hoffe, dass August seinen Freund zügelt.

    Wer wohl die Vertraute von Paulas Mutter war? Ich habe so ein Gefühl, als ob wir bald auf sie treffen würden, vielleicht sind wir das ja schon, nichtsahnend sozusagen. Und wer war die Frau, mit der sich Paulas Vater davonmachte? Stimmt das überhaupt? Eine wirklich sehr diffuse Geschichte! Was wohl Onkel Rudy damals in Frankreich tat und warum wohl will er darüber nicht sprechen? Anstatt sich aufzulösen, verdichtet sich das Rätsel immer mehr - so mein Eindruck!

    Stimmt, da sind noch einige Fragen offen. Aber das macht es ja so schön spannend.

  • Wieder einmal beweist Paula, wie mutig sie ist und rettet mit ihrer Beherztheit Benjamin vor den Burschen. Die haben ganz schön zugelangt.


    Nun haben Paula und Benjamin alles geklärt und beim Ausflug merkt man, dass sie sich sehr sympathisch sind.


    Unser Verdacht wegen Paulas Onkel und seinem Freund bestätigt sich jetzt.

    Ich finde es schön, wieviel Mühe sich der Onkel für Paula macht, ein Fest, ein schönes Kleid. Sie hat es wirklich gut getroffen mit ihm.


    Der Antwortbrief ihrer Mutter ist wirklich nichtssagend. Da hat Paule das richtige Gefühl, er wirkt so wohlüberlegt.


    Wieso ist die Mrs. Eldrige nicht aufzutreiben? Gab es sie überhaupt?


    Benjamin war im Auftrag seines Vaters unterwegs. Ich wäre stinkesauer auf ihn, auch wenn er jetzt ehrlich ist.

  • Heldenhaft rettet Paula den Fotografen, der von angetrunkenen Studenten angegriffen wurde. Das war ganz schön mutig von ihr. Und wie sich herausstellt, war auch der Neffe Ferdinand von Professor Hergeth unter den Studenten gewesen!


    Nachdem Onkel Rudy ihr erklärt hat, daß er trotz Nachforschungen seinen Bruder nicht wiedergefunden hat, schreibt Paula ihrer Mutter einen Brief. Aber im Antwortbrief gibt es nichts Neues. Für ihre Mutter scheint die Angelegenheit erledigt zu sein.


    Daß Onkel Rudy eine Abendgesellschaft für Paula ausrichtet ist wirklich sehr schön. Und er bestellt sogar ein wunderschönes Kleid. Paula nutzt die Abendgesellschaft, um nach Mrs. Eldrige zu fragen. Aber keiner kennt sie.


    Daß sie Onkel Rudy und den Professor so nahe beieinander stehen sieht, bringt sie darauf, daß es sich vielleicht um ein Liebespaar handelt.


    Der Besuch im Botanischen Garten gefällt Paula sehr gut. Benjamin Trevor und Paula kommen sich näher.


    Als Onkel Rudy erzählt, daß er einen Brief von Benjamin Trevors Vater erhalten hat und erfährt, daß die Väter sich gekannt haben, ist Paula sehr verwirrt, zumal sich Benjamin Trevor schnellstens verabschiedet.


    Und was muß sie im Hotel erfahren? Benjamin Trevors Vater hat seinen Sohn gebeten, Kontakt zu ihr zu suchen. Was für eine Siutation! Was soll man nun davon halten? Was hat sein Vater mit Paula zu tun? Offentsichtlich hatte Benjamin Trevor doch gefallen an Paula gefunden. War das nur vorgetäuscht?

  • Ach herrje, jetzt hat Paula aber was in den völlig falschen Hals bekommen. :o Aber der Reihe nach.


    Zwischen Benjamin und Paula entwickelt sich was. Immer wieder beweist sie, dass sie beherzt und mutig ist. Sogar so sehr, dass sie verhindert, dass die Schläger ihn noch mehr verletzten. Ich hatte allerdings den Eindruck, die Kerle waren einfach nur sehr betrunken und übermütig und wollten Benjamin mehr eins auswischen als ihn wirklich krankenhausreif schlagen. Auch wenn erst letzthin soetwas schlimm ausgegangen ist, so waren sie doch schnell vertrieben.

    Das glaube ich allerdings auch. Es war wohl mehr ihrem Übermut zuzurechnen!

  • Wieso ist die Mrs. Eldrige nicht aufzutreiben? Gab es sieüberhaupt?

    Tja, das ist die Frage! Ob Paulas Mutter wohl noch mehr verheimlicht?

    Heldenhaft rettet Paula den Fotografen, der von angetrunkenen Studenten angegriffen wurde. Das war ganz schön mutig von ihr. Und wie sich herausstellt, war auch der Neffe Ferdinand von Professor Hergeth unter den Studenten gewesen!

    Das fand ich auch heftig, der hat wohl leider nichts von seinem bezaubernden Onkel!

  • Dass der Vater ihn gebeten hat, Paula kennen zu lernen ist natürlich überraschend und doof, weil er da nicht ganz ehrlich war. Aber ich denke, da steckt nichts Schlimmes dahinter und Benjamin wusste gar nicht, um was es eigentlich ging, bis Paula es ihm erzählt hat.

    Ich denke, dass da Paulas Mutter hinter steckt und die verheimlicht ja einiges.

    Aber wer gut klüngeln kann und die richtigen Verbindungen hat, der flutscht im Rheinland eben immer durch, das scheint damals nicht anders gewesen zu sein als heute - leider!

    Nur im Rheinland? Jetzt bin ich aber beleidigt. Ich denke, das ist überall so, nur im Rheinland hat man so einen schönen Begriff: Kölsche Klüngel.

  • Das zweite Wiedersehen zwischen Benjamin und Paula war aber auch speziell, es ist echt der Hammer, wieviel Mut in Paula steckt, jetzt, wo sie beschlossen hat, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, auch wenn sie sich bzgl. ihrer Zukunft noch im Unklaren ist. Wie peinlich, dass bei der Klopperei ausgerechnet der Neffe vom Professor dabei war, das wird eine ganz schöne Strafpredigt geben ^^ Die Studenten waren aber auch ganz schön heftig, das ging schon deutlich über eine Rangelei im angetrunkenen Zustand hinaus, da kann es ruhig etwas setzen.


    Jetzt haben wir es schriftlich: der Professor und Rudy sind tatsächlich ein Paar - wie schön <3


    Ich habe mich so gefreut, dass Benjamin Trevor Paula so vertraut war und sie ihm ihre Geschichte anvertraut hat - und dann so ein Ding: er ist von seinem Vater auf Paula angesetzt worden! Ich bin zwar überzeugt, dass Benjamin ihr Vertrauen nicht missbrauchen wird, aber das wird nicht ganz einfach werden, diese Angelegenheit wieder einzurenken. Ich hoffe nur, Paula zieht sich nicht wieder in ihr Schneckenhaus zurück, was die Männer angeht, nachdem sie sich von Benjamin so enttäuscht fühlt.


    Wobei ich mich ja frage, welche Verbindung es zwischen Benjamins Vater und Margret Cooper gibt? Gut, er war früher ein Freund von William, aber scheinbar müssen auch die beiden ziemlich gut miteinander ausgekommen sein, denn sonst hätten sie doch heute nicht noch Kontakt. Bzw. hätte der alte Trevor nicht seinen Sohn nach Bonn geschickt, um hinter Paula herzuspionieren. Das macht man doch nur für jemanden, dem man sehr nahesteht oder wenn man in die Geschehnisse von damals involviert ist. Und Vater Trevor war ja auch ziemlich erschrocken, als er den Brief erhalten hat, der dann sicherlich von Margret stammte.


    Wir haben es zwar bisher nicht definitiv erfahren, dass Margret die Auftraggeberin ist, aber auch sie hat ja einen Brief erhalten, der nach Tabak roch und eine eindeutig männliche Handschrift trug, ein Brief, der sie zu beruhigen versucht, dass alles schon so lange zurückliegen würde. Das deutet eigentlich schon daraufhin, dass Margret und Trevor in Kontakt stehen.


    Für Margret muss die Zeit in Bonn wirklich schlimm gewesen sein; wenn man sich das vorstellt, man ist in einem fremden Land, umgeben von einer fremden Sprache und fühlt sich einfach nicht wohl. Und der Ehemann ist ganz begeistert von der Gegend und kann gar nicht genug davon bekommen. Ganz blöde Situation. Und dann noch die Ungewissheit, wie es finanziell weitergehen soll.

    Und dann der Spießrutenlauf, nachdem William verschwunden war.


    Hm, Margret spricht von Mrs. Elridge in den höchsten Tönen, aber irgendwie hat sie keinerlei Spuren hinterlassen. Gibt es diese Frau denn wirklich? Ich bin jetzt noch misstrauischer, als schon nach dem zweiten Abschnitt.


    Meine Phantasie geht gerade mit mir durch: was, wenn Margret ihren Mann umgebracht hat bzw. an dessen Tod sonst irgendwie beteiligt war - es könnte auch ein unglücklicher Zufall gewesen sein - und Trevor hatte evtl. auch seinen Anteil daran? Dass sie vllt. die Geschichte mit dieser Mrs. Elridge nur erfunden haben? Dass die Ehrenwerte Caroline Bennett an Bord des Ausflugsdampfers war, könnte man sicherlich auch auf andere Weise herausbekommen haben.


    Jetzt hoffe ich aber, dass sich die Sache zwischen Paula und Benjamin bald wieder einrenkt, mir hat es so gut gefallen, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Ich musste ja lachen, als Benjamin Paula auf den Arm nimmt, wie rüstig sie noch sei, nachdem sie ihr Alter ins Spiel gebracht hatte :totlach:

    Und natürlich bin ich sehr gespannt auf Paulas weitere Nachforschungen.

  • (Ein tolles Bild war die Vorstellung, wie er mit der Vase im Zimmer saß und auf sie wartete. Klasse. :totlach: )

    Bei der Vorstellung musste ich auch lachen :totlach:


    Das die Väter sich wohl kannten wäre aber vielleicht ein neuer Ansatzpunkt auf der Suche, denn bis jetzt haben ihre Nachfragen ja rein gar nichts ergeben.

    Das wäre in der Tag ein Ansatz, aber wenn der alte Trevor wirklich im Auftrag von Paulas Mutter agiert, dann mauert er wahrscheinlich eher.


    Aber jetzt ist er quasi rehabilitiert und darf sogar zur Party!

    Ja, Rudy hat ihn ja direkt ins Herz geschlossen.


    Also, ich mache mir wirklich große Sorgen um Rudys Gesundheit: hat er sich einmal berappelt, geht es ihm gleich wieder schlecht. Das könnte noch böse enden...

    Das macht mir auch Sorgen, so richtig auf die Beine scheint er nicht zu kommen.


    Ich finde es schön, wieviel Mühe sich der Onkel für Paulamacht, ein Fest, ein schönes Kleid.

    Das fand ich auch toll <3

  • Das wäre in der Tag ein Ansatz, aber wenn der alte Trevor wirklich im Auftrag von Paulas Mutter agiert, dann mauert er wahrscheinlich eher.

    Ich schätze mal, es war einfach ein Freundschaftsdienst. Nicht mehr. Also der Vater weiß wahrscheinlich auch nicht mehr, als dass eine Mutter sich Sorgen um die Tochter allein im fernen Bonn macht. Ich glaube gar nicht, dass da viel mehr dahinter steckt.

  • Ich schätze mal, es war einfach ein Freundschaftsdienst. Nicht mehr. Also der Vater weiß wahrscheinlich auch nicht mehr, als dass eine Mutter sich Sorgen um die Tochter allein im fernen Bonn macht. Ich glaube gar nicht, dass da viel mehr dahinter steckt.

    Das ist natürlich auch möglich - nix mit gemeinsamer Leiche im Keller :totlach:

  • Die Studenten waren aber auch ganz schön heftig, das ging schon deutlich über eine Rangelei im angetrunkenen Zustand hinaus, da kann es ruhig etwas setzen.

    Das stimmt, aber Bruderschaften hatten/haben ja ihre eigenen Regeln und sind komisch drauf.

    Ein Junge aus unserem Freundeskreis suchte händeringend ein WG-Zimmer, als er studierte. War schwierig, er konnte in so einer Bruderschafts-WG unterkommen, aber nach dem ersten Gespräch war er so abgestoßen von deren Regeln, dass er weitergesucht hat.

    Bzw. hätte der alte Trevor nicht seinen Sohn nach Bonn geschickt, um hinter Paula herzuspionieren. Das macht man doch nur für jemanden, dem man sehr nahesteht oder wenn man in die Geschehnisse von damals involviert ist.

    Denke ich auch.

    Für Margret muss die Zeit in Bonn wirklich schlimm gewesen sein; wenn man sich das vorstellt, man ist in einem fremden Land, umgeben von einer fremden Sprache und fühlt sich einfach nicht wohl.

    Margret war wohl etwas naiv, als sie ihren späteren Mann kennenlernte. Genau das, was sie angezogen hat, ging ihr dann zu weit. Da sind sehr unterschiedliche Charaktere zusammengekommen, die wohl nicht zusammengepasst haben. Das muss für ihn genauso schlimm gewesen sein wie für sie.

  • Meine Tochter wohnt in Bonn und erzählte auch, dass es für Studenten ziemlich leicht sei, ein schönes, bezahlbares WG-Zimmer zu finden. Vorausgesetzt, man lässt sich auf diese "Traditionen" ein. Ihre männlichen Freunde sind eher tätowiert und somit keine Kandidaten für Burschenschaften. ;)


    Das mit Margaret hast du schön gesagt, Bruni. So habe ich mir das auch gedacht. Eine noch junge Ehe, die plötzlich verschiedene Belastungen aushalten muss und ihnen nicht standhält. Margarets Situation ist natürlich auch ganz anders als die einer Frau von heute. Unsereins würde sich notfalls Kind und Kreditkarte schnappen und die Heimreise buchen. Aber das war in einer Zeit, da Frauen ganz von ihren Ehemännern abhängig waren, nicht möglich.

  • Meine Tochter wohnt in Bonn und erzählte auch, dass es für Studenten ziemlich leicht sei, ein schönes, bezahlbares WG-Zimmer zu finden. Vorausgesetzt, man lässt sich auf diese "Traditionen" ein. Ihre männlichen Freunde sind eher tätowiert und somit keine Kandidaten für Burschenschaften. ;)

    Ich wunderte mich gerade... über die leicht zu bekommenden Zimmer in Bonn. Ja, bei den Verbindungen ist immer was frei. In Köln ist das genauso und leider reiht sich da gerade in meiner Wohngegend ein Verbindungshaus an das andere und die jungen Männer, die da rauskommen (wie auch ihre weibliche Begleitung) sind echt nicht von diesr Welt. Ich komme mir dann immer wie im falschen Film vor. Ich würde aber nicht sagen, dass Tätowierungen ein Hindernis sind - die kommen bei Traditionsbewussten (um es mal "mild" auszudrücken) genauso vor! Und ich muss es wissen, ich habe in diesem Sommer die Verbindungsstudenten in fast jedem Outfit (bzw. fast ohne welches) beobachten dürfen!

  • Ich bin erstaunt darüber wie selbstbewusst und mutig Paula in Bonn geworden ist. Das sie im Geschäft ihres Onkels einspringt, einen Unbekannten bei einem Überfall rettet, wie sie dem Professor und seinem ungehobelten Neffen gegenüber tritt, Chapeau...


    Das sie jetzt auch noch noch spontan Benjamin Trevor zum Fest ihres Onkel einlädt, finde ich sehr gewagt. Ob das gut geht?