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  • Das Buch geht spannend, aber auch nachdenklich weiter.

    Spannend wegen Eric. Er träumt wieder von seinem Tod. Dieser Traum und auch seine anderen lassen in mir das Gefühl aufkommen, dass er vielleicht gar nicht sterben kann in dem Sinn, wie wir es kennen. Er träumt unterschiedliche Tode, kann sich in unterschiedliche Gestalten verwandeln, meint Saja und den Adler wieder zu erkennen, obwohl er sie noch nie gesehen hat. Ich denke, sein Tod ist nur ein Übergang von einer Daseinsform in eine andere, und die Dunkelheit / das Gift in ihm verhindert, dass er sich an alle Formen erinnert. Sehr mysteriös!

    Auch der Adler scheint das gleiche Gift in sich zu haben. Ich finde es eine gute Idee, mit dem Adler noch jemanden hinzuzufügen, der zum Teil wie Eric ist und seine Gefühle nachempfinden kann. Bloß frage ich mich, wer noch auf diese Art manipuliert wurde, womit wir noch nicht rechnen.

    Schade ist nur, dass Eric und Jack immer noch Geheimnisse voreinander haben. Das ist für beide sehr belastend. Beide verbindet doch untereinander eine so große Freundschaft, dass der eine sein Leben für den anderen hergeben würde. Und dann kann man nicht offen miteinander reden? Das ist bitter.

    Nachdenklich hat mich das Treffen mit den Tieren und Milians Aussage über die Gewohnheiten der Menschen gemacht. Leider ist es eine Tatsache, dass die meisten die Natur und ihre Umgebung ausbeuten. Und die wenigen, die anders denken, kommen gegen die Mehrheit nicht an. Auch dass das Artensterben nicht nur eine einzelne Art betrifft sondern Auswirkungen auf die gesamte Ökologie hat wurde sehr schön dargestellt.

  • Interessante Gedanken zu Eric :)


    Geheimnisse: Ja. Es ist nicht einfach. Aber es wird alles noch schwieriger :/ Und solange man keine Ahnung hat, was ein Aussprechen der Geheimnisse bewirken könnte, weil man kaum noch weiß, wen man vor sich hat und was man überhaupt tun soll ... wie du sagst, bitter. Aber natürlich geht es dennoch weiter.

  • Das Buch geht spannend, aber auch nachdenklich weiter...........................................Und die wenigen, die anders denken, kommen gegen die Mehrheit nicht an. Auch dass das Artensterben nicht nur eine einzelne Art betrifft sondern Auswirkungen auf die gesamte Ökologie hat wurde sehr schön dargestellt.


    Ich glaube, es fühlt sich meist nur so an, als hätte man keine Chance. Es gibt sicherlich welche. Es ist nur unglaublich schwierig und entweder mit untragbar drastischen Maßnahmen verbunden oder mit viel Zeit und Geduld, etwas erreichen zu wollen. Oft muss man sich fragen, was man wirklich will. Und solange man es selbst nicht wirklich weiß, ist es natürlich schwer, sein Handeln genau darauf auszurichten und zu tun, was man eben tun muss. Nur nicht unterkriegen lassen :)


    Aber du hast bestimmt Recht, dass die Mehrheit zumindest in diesem Fall viel zu träge und vor allem zu kurzsichtig ist. Anstrengend, deprimierend, macht sprachlos und wütend ... Und trotzdem ist es eben "nur" die Mehrheit! Nicht alle. Zum Glück.

  • Ich glaube, es fühlt sich meist nur so an, als hätte man keine Chance. Es gibt sicherlich welche. Es ist nur unglaublich schwierig und entweder mit untragbar drastischen Maßnahmen verbunden oder mit viel Zeit und Geduld, etwas erreichen zu wollen. Oft muss man sich fragen, was man wirklich will. Und solange man es selbst nicht wirklich weiß, ist es natürlich schwer, sein Handeln genau darauf auszurichten und zu tun, was man eben tun muss. Nur nicht unterkriegen lassen :)


    Aber du hast bestimmt Recht, dass die Mehrheit zumindest in diesem Fall viel zu träge und vor allem zu kurzsichtig ist. Anstrengend, deprimierend, macht sprachlos und wütend ... Und trotzdem ist es eben "nur" die Mehrheit! Nicht alle. Zum Glück.

    Jeder weiß, dass man etwas tun muss, jeder hat bestimmt auch den einen oder anderen Gedanken. Aber es ist so wie mit allen Veränderungen. Man weiß es, aber es hapert an der Umsetzung. Keiner ist bereit, für das Allgemeinwohl einen Teil seiner Bequemlichkeit aufzugeben oder auf etwas Luxus zu verzichten. Es ging ja bisher, also geht es auch noch weiter, die anderen machen ja auch nichts, warum soll ich anfangen. Aber hoffentlich wächst das Bewusstsein dafür mit der neuen Generation!

  • Ich glaube, es fühlt sich meist nur so an, als hätte man keine Chance. Es gibt sicherlich welche. Es ist nur unglaublich schwierig und entweder mit untragbar drastischen Maßnahmen verbunden oder mit viel Zeit und Geduld, etwas erreichen zu wollen. Oft muss man sich fragen, was man wirklich will. Und solange man es selbst nicht wirklich weiß, ist es natürlich schwer, sein Handeln genau darauf auszurichten und zu tun, was man eben tun muss. Nur nicht unterkriegen lassen :)


    Aber du hast bestimmt Recht, dass die Mehrheit zumindest in diesem Fall viel zu träge und vor allem zu kurzsichtig ist. Anstrengend, deprimierend, macht sprachlos und wütend ... Und trotzdem ist es eben "nur" die Mehrheit! Nicht alle. Zum Glück.

    Jeder weiß, dass man etwas tun muss, jeder hat bestimmt auch den einen oder anderen Gedanken. Aber es ist so wie mit allen Veränderungen. Man weiß es, aber es hapert an der Umsetzung. Keiner ist bereit, für das Allgemeinwohl einen Teil seiner Bequemlichkeit aufzugeben oder auf etwas Luxus zu verzichten. Es ging ja bisher, also geht es auch noch weiter, die anderen machen ja auch nichts, warum soll ich anfangen. Aber hoffentlich wächst das Bewusstsein dafür mit der neuen Generation!

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Bewusstsein dafür längst vorhanden ist. Aber die meisten werden vermutlich denken: Ich hab andere Probleme, viel wichtiger. Ich muss meine Familie ernähren / Karriere machen / dies und jenes / glücklich werden ...... Es dauert eben noch etwas länger, bis wirklich alles in Küstennähe absäuft oder auch die Atmosphäre unwiderbringlich versaut ist. Ganz abgesehen davon, dass der erste Krieg um sauberes Wasser noch in "weiter Ferne" liegt und man "bis dahin" bestimmt Lösungen hat (genau so, wie man "bis dahin" den Atommüll würde entsorgen / verwerten können). Menschen sind zu jung und werden nicht alt genug, um als Einheit (als Spezies) gemeinsam zu agieren. Und sie machen einfach immer wieder die gleichen Fehler. Allein die Tatsache, dass mehr Geld in "den nächsten Planeten" investiert wird, anstatt diesen hier aufzuräumen, sagt doch schon alles :D


    Ganz sicher KÖNNTE die Menschheit ihre Probleme lösen. An Technologie fehlt es nicht und an Gründen schonmal gar nicht. Aber diese Egotrips der wenigen ... und diese völlig durchschaubaren Fehler, wenn es darum geht, Regierungen zu bilden oder Politik zu machen und Anführer zu wählen. Ich glaub, die meisten Menschen sind im Angesicht von Milliarden Mitmenschen einfach überfordert und das zeigt sich auf vielen Ebenen.

  • Ja leider, entweder überfordert oder zu bequem. Es ist eben ein Kraftakt, sich nicht nur um die eigenen Probleme zu kümmern sondern auch um die allgemeinen, den viele nicht auf sich nehmen wollen oder können.

  • Jetzt geht mir doch noch die Phantasie aus. Ein allgemeiner Gestaltwandler? Ich dachte es geht um zwei Wesen, Drache und Mensch und nun auf einmal kann er alles sein? Da will der Drache unbedingt raus und dann wird er plötzlich einem Tiger vorgezogen? Irgendwie ist mir jetzt ein Puzzleteil verloren gegangen. Wie passt das in den Konflikt zwischen Drache und Mensch? Keine Ahnung,


    Übrigens wie kann ein unruhiger Schlaf belebend sein? Ich kenne nur das Gegenteil davon.


    Ich will nicht meckern, aber schon wieder verheimlichen sie was und wieder passiert was und wieder ist Erik betroffen und die Anderen auch und verletzen sich gegenseitig. Ist das nicht ein wenig viel immer wieder die gleiche Situation in Varianten? Bin im Kapitel 45

  • Jetzt geht mir doch noch die Phantasie aus. Ein allgemeiner Gestaltwandler? Ich dachte es geht um zwei Wesen, Drache und Mensch und nun auf einmal kann er alles sein? Da will der Drache unbedingt raus und dann wird er plötzlich einem Tiger vorgezogen? Irgendwie ist mir jetzt ein Puzzleteil verloren gegangen. Wie passt das in den Konflikt zwischen Drache und Mensch? Keine Ahnung,


    Übrigens wie kann ein unruhiger Schlaf belebend sein? Ich kenne nur das Gegenteil davon.


    Ich will nicht meckern, aber schon wieder verheimlichen sie was und wieder passiert was und wieder ist Erik betroffen und die Anderen auch und verletzen sich gegenseitig. Ist das nicht ein wenig viel immer wieder die gleiche Situation in Varianten? Bin im Kapitel 45

    Wie kommst du darauf, dass er alles sein kann? Das zugrundeliegende Prinzip (schon ganz zu Anfang erklärt) ist jenes: Je nach Begabung kannst du dich in alles verwandeln, was dir aufrichtige Freundschaft schenkt. Heißt, sofern eine wirklich innige Verbindung besteht. Das hat Jack Eric mehrmals erklärt. Jack -> Tiger -> Eric. Nun ist die Frage, wie das dann bei anderen Gestalten wäre :) Ist Eric einfach nur extrem fähig oder muss man davon ausgehen, dass er eine Verbindung zu jenen Gestalten hat, die er annehmen kann? :)


    Unruhiger Schlaf: Bewegung / Unruhe / Anspannung. Das kann den Körper durchaus aufwecken und noch mehr anregen, besonders in Verbindung mit entsprechenden Gedanken / Träumen. Hinterher ist man dann komplett erledigt, aber in dem Moment wird ein erholsamer Schlaf fast unmöglich.


    Wieder verheimlichen sie was ... jo. Grund: ich muss schweigen. Bist noch nicht bereit dafür :D

  • Also nebenbei, belebend und aufwecken ist doch ein ziemlicher unterschied. Unter einem belebenden Schlaf verstehe ich einen, der Reserven wieder auffüllt, erfrischend. Aber das ist eben Kommunikation.


    Ich nehme an, dass Eric Verbindung zu denen hat, deren Gestalten er annimmt, denn die verschiedenen Tiere kommen ihm sehr vertraut vor. Aber ich nehme auch an, dass Eric nur eine Verwandlung ist. Inzwischen bin ich der Meinung, dass der Drache das eigentliche Wesen ist. Vielleicht so eine Art oberstes Wesen, eines, dass ursprünglich mit den Anführern der Arten vertraut war. (der Hirsch, die Schlange, der Adler, die Wölfe, die Tiger) mit den Menschen wurde er vertraut gemacht, oder zwangsweise in diese Form gebracht, dabei sein Wesen vergessend. Soweit bisher meine Theorie.


    Leider liest sich das Buch wirklich etwas schwierig. Du stellst vielleicht sehr hohe Ansprüche an den Leser, aber ich möchte auch unterhalten werden und streckenweise zieht es sich sehr hin. Statt Handlung immer wieder lange Dialoge, die eigentlich aber nicht viel aussagen, denn keiner rückt so richtig raus mit der Sprache. Ich dachte der Adler will nun wirklich mal was sagen, da fliegen sie lange, um sich dann auf einen verbrannten Baum zu setzen und zu philosophieren. Er will die Träume wissen und siehe die Gegend sieht aus wie in seinen Träumen, aber der Adler nickt nur weise...

    Ich verstehe ja, dass du die Unsicherheit Erics und der anderen zeigen will, die Zerrissenheit, aber muss das auch beim Leser durch solche langen Passagen erzeugt werden? Vor allem die vielen Wiederholungen, die ja vielleicht wirklich bei Eric immer wieder kreisende Gedanken sind, aber für mich war es einfach sehr langatmig. Fast keine Handlung und immer wieder das selbe zu lesen. Selbst die Kommunikation der Tiere ist in Varianten immer die gleiche. Vermutlich machst du das bewußt, aber bei mir geht der Lesespaß dabei etwas verloren.

  • Also nebenbei, belebend und aufwecken ist doch ein ziemlicher unterschied. Unter einem belebenden Schlaf verstehe ich einen, der Reserven wieder auffüllt, erfrischend. Aber das ist eben Kommunikation.

    Okay. Vielleicht habe ich das Wort falsch verwendet, werde ich nochmal genau prüfen. Ich verstehe es als passend ... aber kann mich natürlich irren :)


    Ich nehme an, dass Eric Verbindung zu denen hat, deren Gestalten er annimmt, denn die verschiedenen Tiere kommen ihm sehr vertraut vor. Aber ich nehme auch an, dass Eric nur eine Verwandlung ist. Inzwischen bin ich der Meinung, dass der Drache das eigentliche Wesen ist. Vielleicht so eine Art oberstes Wesen, eines, dass ursprünglich mit den Anführern der Arten vertraut war. (der Hirsch, die Schlange, der Adler, die Wölfe, die Tiger) mit den Menschen wurde er vertraut gemacht, oder zwangsweise in diese Form gebracht, dabei sein Wesen vergessend. Soweit bisher meine Theorie.

    Ziemlich gut! :P


    Leider liest sich das Buch wirklich etwas schwierig. Du stellst vielleicht sehr hohe Ansprüche an den Leser, aber ich möchte auch unterhalten werden und streckenweise zieht es sich sehr hin. Statt Handlung immer wieder lange Dialoge, die eigentlich aber nicht viel aussagen, denn keiner rückt so richtig raus mit der Sprache. Ich dachte der Adler will nun wirklich mal was sagen, da fliegen sie lange, um sich dann auf einen verbrannten Baum zu setzen und zu philosophieren. Er will die Träume wissen und siehe die Gegend sieht aus wie in seinen Träumen, aber der Adler nickt nur weise...

    Ich gehe davon aus, dass du nichts überflogen hast und nicht zu genervt bist durch andere Einflüsse oder Zeitnot oder was auch immer ... und nehme dein Feedback 100% ernst :) Unter den genannten Voraussetzungen frage ich mich: Hast du schon den Punkt erreicht, an dem du das Buch lieber beiseitelegen möchtest? Falls du nämlich keine Aussagen in den Dialogen siehst oder das Gefühl hast, es wäre einfach "fast" alles Ballast, wäre es ja Zeitverschwendung. Zumindest lese ich da etwas Sarkasmus in deinem Kommentar und das ist ja nicht immer ein gutes Zeichen!


    Ich verstehe ja, dass du die Unsicherheit Erics und der anderen zeigen will, die Zerrissenheit, aber muss das auch beim Leser durch solche langen Passagen erzeugt werden? Vor allem die vielen Wiederholungen, die ja vielleicht wirklich bei Eric immer wieder kreisende Gedanken sind, aber für mich war es einfach sehr langatmig.

    Welche Wiederholungen stören dich?


    Fast keine Handlung und immer wieder das selbe zu lesen.

    Okay das klingt bitter und da bist du die erste Person, die das so empfindet oder zumindest so kommuniziert. Übertreibst du, um es mir zu verdeutlichen oder soll ich das so ungefiltert annehmen?


    Selbst die Kommunikation der Tiere ist in Varianten immer die gleiche.

    Hm ... Da brauche ich leider auch ein Beispiel. Oder eher mehrere, denn es scheint sich zu häufen?


    Vermutlich machst du das bewußt, aber bei mir geht der Lesespaß dabei etwas verloren.

    Ich behaupte, dass mir klar ist, was/wie ich schreibe und auch, wie es bei den LeserInnen ankommen KANN. Aber natürlich ist da immer noch die Grenze zwischen Vermutung / Wahrscheinlichkeit und dem, was letztendlich wirklich "da draußen" mit den Zeilen passiert, wenn sie gelesen werden. Es liegt (hoffentlich) auf der Hand, dass ich niemanden bewusst langweilen möchte mit dem Buch oder inhaltlich sinnlose, lange, weite Kreise ziehen will. Also nein, das, was du beschreibst, mache ich nicht bewusst.


    Ich wäre natürlich nicht beleidigt oder am Boden zerstört, falls du das Buch abbrichst. Wobei es dann blöd war, dir das Print-Exemplar zu schicken (müsste angekommen sein??) Jedenfalls hoffe ich, dass du meine Fragen nach Beispielen beantworten magst :)


    Lies bitte nur weiter, falls du ohne überfliegen / überspringen / "kürzen" zurechtkommst. Sonst ist es einfach zu gezwungen, oder?

  • Natürlich lese ich weiter. Keine Frage. Die Beispiele werde ich mal kommunizieren, aber dazu brauche ich Zeit. Ich hatte gerade einen Spiele Workshop, vielleicht kann ich es an einem Beispiel verdeutlichen, welches dort genannt wurde:

    Eine Szene (soweit ich weiß aus Piraten der Karibik) Jemand kommt in ein Haus, sieht sich unsicher um und greift vorsichtig nach einem Gegenstand, läßt ihn aber schnell los. Eine Frau kommt die Treppe herunter und der Mann schaut sie so an, dass man sofort weiß, er liebt sie. Die Szene sagt über den Mann aus, dass er nicht in das Haus, nicht in die Kreise gehört und in eine Frau verliebt ist, die somit diesem anderen Kreis angehört. Es wurde dann gesagt, wenn dem Regisseur nichts eingefallen wäre, dann hätte er den Mann in eine Kneipe gehen lassen, dort einen Freund treffen und dem alles erzählen lassen. Nun ist das Film, aber ein Stück weit bringt es das schon zum Ausdruck was ich meine. Später mehr mit Beispielen.

  • Natürlich lese ich weiter. Keine Frage. Die Beispiele werde ich mal kommunizieren, aber dazu brauche ich Zeit. Ich hatte gerade einen Spiele Workshop, vielleicht kann ich es an einem Beispiel verdeutlichen, welches dort genannt wurde:

    Eine Szene (soweit ich weiß aus Piraten der Karibik) Jemand kommt in ein Haus, sieht sich unsicher um und greift vorsichtig nach einem Gegenstand, läßt ihn aber schnell los. Eine Frau kommt die Treppe herunter und der Mann schaut sie so an, dass man sofort weiß, er liebt sie. Die Szene sagt über den Mann aus, dass er nicht in das Haus, nicht in die Kreise gehört und in eine Frau verliebt ist, die somit diesem anderen Kreis angehört. Es wurde dann gesagt, wenn dem Regisseur nichts eingefallen wäre, dann hätte er den Mann in eine Kneipe gehen lassen, dort einen Freund treffen und dem alles erzählen lassen. Nun ist das Film, aber ein Stück weit bringt es das schon zum Ausdruck was ich meine. Später mehr mit Beispielen.

    Okay. Bin gespannt :)

  • Leider liest sich das Buch wirklich etwas schwierig. Du stellst vielleicht sehr hohe Ansprüche an den Leser, aber ich möchte auch unterhalten werden und streckenweise zieht es sich sehr hin. Statt Handlung immer wieder lange Dialoge, die eigentlich aber nicht viel aussagen, denn keiner rückt so richtig raus mit der Sprache. Ich dachte der Adler will nun wirklich mal was sagen, da fliegen sie lange, um sich dann auf einen verbrannten Baum zu setzen und zu philosophieren. Er will die Träume wissen und siehe die Gegend sieht aus wie in seinen Träumen, aber der Adler nickt nur weise...

    Ich verstehe ja, dass du die Unsicherheit Erics und der anderen zeigen will, die Zerrissenheit, aber muss das auch beim Leser durch solche langen Passagen erzeugt werden? Vor allem die vielen Wiederholungen, die ja vielleicht wirklich bei Eric immer wieder kreisende Gedanken sind, aber für mich war es einfach sehr langatmig. Fast keine Handlung und immer wieder das selbe zu lesen. Selbst die Kommunikation der Tiere ist in Varianten immer die gleiche. Vermutlich machst du das bewußt, aber bei mir geht der Lesespaß dabei etwas verloren.

    Ich bin auch sehr gespannt. Ich möchte Deine Ansichten wirklich nachvollziehen. Auf mich hat dieser Abschnitt nämlich vollkommen anders als bei Dir gewirkt. Ich fand ihn bis dahin am Besten, und er ist auch derjenige, der mich im ganzen Buch am Meisten zum Nachdenken angeregt hat.

  • So, nun komme ich auch endlich zum Schreiben, nachdem ich drei Tage in Berlin u.a. bei der ComicCon und Phantasika verbracht habe. Ohne gescheiten Computer ist das Schreiben und vor allem das Kommentieren doch sehr mühselig.


    Überrascht hat mich, dass Jack ein Tierspion ist. Davon scheint es tatsächlich einige zu geben, die wir hier wohl noch nicht kennen. Auch überrascht war ich, dass sich Eric anscheinend auch in andere Tiere wandeln kann, zu dessen Seele / Besitzer (ich weiß nicht, wie ich es nennen soll), einen tiefen Bezug hat. Ich fand die Szene sehr schön, wo Jack und Eric gemeinsam als Best Friends auf die Jagd gingen. Das vermittelte kurz ein "so schön könnte es sein, wenn...". Leider blieb es nicht lange so.


    Die Landschaftsbeschreibungen fand ich ganz schön und stimmungsvoll beschrieben. Heile Welt... zumindest oberflächlich betrachtet.


    Die wiederholten Träume von Eric geben mir Rätsel auf. Träumt er wirklich jeweils von seinem Tod oder von den versuchten Totschlägen, die keinen Erfolg haben? Sieht er in die Zukunft oder sind das "nur" Möglichkeiten, die er durch seine Träume in Betracht zieht? Kann er in die Zukunft schauen, tief in seinem Kern?


    Die Geheimnisse und das ständige heimliche Austauschen zwischen Mia und Seath finde ich verdächtig und geht mir als Leser langsam auf die Nerven. Es kommt nichts dabei herum, finde ich. Und ich misstraue Mia immer mehr. Nicht, dass sie doch eine Spionin des Herrschers ist und in seinem Auftrag dafür Sorge tragen sollte, dass Eric ein Mensch bleibt und niemals seine Vergangenheit erfährt und zu sich selbst findet. Ok, vielleicht weit hergeholt, aber irgendetwas ist faul mit der Dame. Da bin ich mir sicher.


    Im Regenwald treffen wir dann auf die anderen Tiere, mit denen eigentlich verhandelt werden soll, es aber doch keine Verhandlung ist. Was ist dann der Sinn dieses Treffens? Das Gespräch fand ich etwas vage und letztendlich kam nichts dabei heraus. Erinnert mich ein wenig an die Workshops, die hier stattfinden, wo jeder sich irgendwie positioniert und selbst darstellt, aber keine brauchbaren Lösungen dabei herauskommen. Nur viel Blablabla. Schade, ich hätte mir hier eher gewünscht, dass sich die einzelnen besser positionieren, besonders Mia. Aber irgendwie kam bei mir an, dass jeder dem anderen nicht so richtig vertraut. Als ob sie eine Wahl hätten gegenüber dem Herrscher. Der ist einfach zu mächtig, als dass man viel Zeit zum Nachdenken - und verheimlichen - hätte.


    Der Adler, der anscheinend ein alter Vertrauter von Eric war, zumindest vermute ich das, ist der Einzige, der klar mit Eric redet - und dann mittendrin stirbt. Endlich hätten mal ein paar Fragen geklärt werden können. Immerhin wissen wir jetzt wohl, dass mehrere (oder sogar alle) vergiftet worden sind, damit sie ihre Vergangenheit vergessen.


    Auch der Adler scheint das gleiche Gift in sich zu haben. Ich finde es eine gute Idee, mit dem Adler noch jemanden hinzuzufügen, der zum Teil wie Eric ist und seine Gefühle nachempfinden kann. Bloß frage ich mich, wer noch auf diese Art manipuliert wurde, womit wir noch nicht rechnen.

    Das der Adler sterben musste, fand ich deshalb besonders traurig, auch für Eric. Ich glaube, das ist ein großer Schritt in Richtung Drache und weg vom Menschsein.


    Hat Eric vielleicht unbewusst eine direkte Verbindung zum Herrscher? Ich vermute, dass der Herrscher Eric aus der Ferne versucht zu manipuliert und genau weiß, was er tut. Und je wütender bzw. emotionaler Eric wird, desto stärker scheint die Verbindung zu sein.


    Tatsächlich hat er es wohl geschafft, einen Teil zu töten, nun wird er gejagt, kann gerade noch ein Zeitloch öffnen, um die Menschen und Tiere zu retten und stellt sich nun dem Herrscher bzw. seinem Gefolge. Ich bin gespannt, wie es ausgeht. Anscheinend ist der Herrscher Eric doch sehr nah, zu nah vermutlich. Der innere Kern von Eric weiß es sicherlich, aber da kommt er ja nicht heran.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich will nicht meckern, aber schon wieder verheimlichen sie was und wieder passiert was und wieder ist Erik betroffen und die Anderen auch und verletzen sich gegenseitig. Ist das nicht ein wenig viel immer wieder die gleiche Situation in Varianten?

    Ich hatte zeitweise auch das Gefühl, dass ich immer wieder ähnliches lese nur anders verpackt. Eine zeitlang finde ich es noch ok, doch wenn ich noch einmal lese, wie Mia was jetzt noch nicht erzählen kann, weil alles ein großes Geheimnis ist, schreie ich das Buch und damit auch Mia an, glaube ich ;).

    Leider liest sich das Buch wirklich etwas schwierig. Du stellst vielleicht sehr hohe Ansprüche an den Leser, aber ich möchte auch unterhalten werden und streckenweise zieht es sich sehr hin. Statt Handlung immer wieder lange Dialoge, die eigentlich aber nicht viel aussagen, denn keiner rückt so richtig raus mit der Sprache. Ich dachte der Adler will nun wirklich mal was sagen, da fliegen sie lange, um sich dann auf einen verbrannten Baum zu setzen und zu philosophieren. Er will die Träume wissen und siehe die Gegend sieht aus wie in seinen Träumen, aber der Adler nickt nur weise...

    Das sich ziehen habe ich auch. Ich versuche dann auch durchzuhalten, aber das macht das Lesen nicht gerade flüssig. Der Spannungsbogen und damit auch der Unterhaltungswert werden schon auf die Probe gestellt.

    Ich denke manchmal, man kommt einfach nicht vorwärts und tritt auf der Stelle. Vielleicht bin ich aber auch zu ungeduldig (ist ja nicht gerade meine Stärke). Aber so langsam könnte mal drive reinkommen. Die letzten beiden Abschnitte geben mir da große Hoffnung.

    Unter den genannten Voraussetzungen frage ich mich: Hast du schon den Punkt erreicht, an dem du das Buch lieber beiseitelegen möchtest?

    Ich finde die Frage durchaus auch für mich interessant und habe darüber nachgedacht. Tatsächlich hätte ich zu diesem aktuellen Zeitpunkt mit Zeitmangel und Stress auf allen Kanälen das Buch zunächst zur Seite gelegt und in einem ruhigeren Moment wieder damit angefangen oder weitergelesen. Hier in einer Leserunde stellt sich mir die Frage ohnehin nicht. Ich breche eher sehr selten Bücher komplett ab, beginne oft zu einem späteren Zeitpunkt nochmal und meistens lese ich sie dann auch bis zum Ende.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ich hatte zeitweise auch das Gefühl, dass ich immer wieder ähnliches lese nur anders verpackt. Eine zeitlang finde ich es noch ok, doch wenn ich noch einmal lese, wie Mia was jetzt noch nicht erzählen kann, weil alles ein großes Geheimnis ist, schreie ich das Buch und damit auch Mia an, glaube ich ;)

    Du drückst es aus wie ich es empfinde. Leider habe ich keine Zeit die Stellen zu suchen, aber es sind ja auch die Tiere, die immer wieder fragen, wer er denn ist und sich dann auch bedeckt halten und nicht wissen, ob er gefährlich ist und ihm dann sagen, er soll aufpassen (worauf?) usw. Keiner sagt ihm was Sache ist. Dann dachte ich, der Adler tuts endlich, aber der spricht auch wieder in Rätseln. Lauter Orakel ehm das war aus nem anderen Buch geklaut.

  • So, nun komme ich auch endlich zum Schreiben, nachdem ich drei Tage in Berlin u.a. bei der ComicCon und Phantasika verbracht habe. Ohne gescheiten Computer ist das Schreiben und vor allem das Kommentieren doch sehr mühselig.

    :) Hoffe, es hat sich für dich gelohnt!



    Überrascht hat mich, dass Jack ein Tierspion ist. Davon scheint es tatsächlich einige zu geben, die wir hier wohl noch nicht kennen. Auch überrascht war ich, dass sich Eric anscheinend auch in andere Tiere wandeln kann, zu dessen Seele / Besitzer (ich weiß nicht, wie ich es nennen soll), einen tiefen Bezug hat.

    :) Die Möglichkeit der Verwandlung in andere Formen hat Jack Eric ja bereits erklärt. Es gilt auch nicht nur für Eric, sondern für jeden, der ausreichend begabt ist.

    Ich fand die Szene sehr schön, wo Jack und Eric gemeinsam als Best Friends auf die Jagd gingen. Das vermittelte kurz ein "so schön könnte es sein, wenn...". Leider blieb es nicht lange so.


    DieLandschaftsbeschreibungen fand ich ganz schön und stimmungsvoll beschrieben. Heile Welt... zumindest oberflächlich betrachtet.


    Die wiederholten Träume von Eric geben mir Rätsel auf. Träumt er wirklich jeweils von seinem Tod oder von den versuchten Totschlägen, die keinen Erfolg haben? Sieht er in die Zukunft oder sind das "nur" Möglichkeiten, die er durch seine Träume in Betracht zieht? Kann er in die Zukunft schauen, tief in seinem Kern?

    Jagd: Geht mir auch so! :P


    Träume: Es gibt Träume und es gibt Visionen. Träume können ganz normal sein, wie bei jedem anderen. Sie behandeln Ängste oder Erlebtes, oder Teile davon. Sie können auch so sein, wie der erste Traum von Manou (wo der auf dem Eis versucht, Eric zu erschießen). Es gibt eine Verbindung zwischen Traum und Realität (narbe an Manous Arm). Wie genau die funktioniert etc., ist im ersten Buch nicht weiter auserzählt. Ist auch für Eric ein Fragezeichen.


    Visionen beschäftigen sich tatsächlich eher mit konkreten Dingen, bei Eric vor allem der Zukunft. Er kann die Zukunft sehen (bis zu einem bestimmten Punkt, wie er nach der Häutung feststellt). Je weiter in der Zukunft etwas liegt, desto ungenauer sieht Eric es / desto eher zerfallen die Dinge und verändern sich ständig und zeigen nur noch Wahrscheinlichkeit und Möglichkeit. Wird in Zukunft noch etwas klarer.


    Die Geheimnisse unddas ständige heimliche Austauschen zwischen Mia und Seath finde ich verdächtigund geht mir als Leser langsam auf die Nerven. Es kommt nichts dabei herum,finde ich. Und ich misstraue Mia immer mehr. Nicht, dass sie doch eine Spionin des Herrschersist und in seinem Auftrag dafür Sorge tragen sollte, dass Eric ein Menschbleibt und niemals seine Vergangenheit erfährt und zu sich selbst findet. Ok, vielleicht weit hergeholt, aber irgendetwas ist faul mit der Dame. Da bin ich mir sicher.

    :D Gut, dass es dir auf die Nerven geht (oder auch nicht). Sollte es schon...zumindest, solange du dann näher bei Eric bist und ihn verstehst. Geht ihm ja nicht anders. Es wird für den Verlauf der Geschichte (nicht beschränkt auf das eine Buch) noch wichtig, dass LeserInnen ähnlich emotional einschätzen / entscheiden, wie die Protagonisten. Das kann man natürlich auch zu weit treiben und dann landet das Buch in der Ecke :D werden wir sehen.


    Im Regenwald treffenwir dann auf die anderen Tiere, mit denen eigentlich verhandelt werden soll, esaber doch keine Verhandlung ist. Was ist dann der Sinn dieses Treffens? DasGespräch fand ich etwas vage und letztendlich kam nichts dabei heraus. Erinnert mich ein wenig an die Workshops, die hier stattfinden, wo jeder sich irgendwie positioniert und selbst darstellt, aber keine brauchbaren Lösungen dabei herauskommen. Nur viel Blablabla. Schade, ich hätte mir hier eher gewünscht, dass sich die einzelnen besser positionieren, besonders Mia. Aber irgendwie kam bei mir an, dass jeder dem anderen nicht so richtig vertraut. Als ob sie eine Wahl hätten gegenüber dem Herrscher. Der ist einfach zu mächtig, als dass man viel Zeit zum Nachdenken - und verheimlichen - hätte.

    Die Tiere haben Seath und Mia ja vorher nicht mitgeteilt, dass nix mehr verhandelt würde. Sie ließen sie kommen, weil sie selbst Informationen haben wollten, die Reaktionen / von Seath und Mia brauchten und (vor allem) weil sie Eric direkt begegnen "mussten", um ihn absesehen von Jacks Infos, einzuschätzen. Zum Beispiel der fallende Stein am Wasserfall, verursacht durch den Adler. Da sind noch andere Kleinigkeiten, welche die Tiere nur testen konnten, indem ein Gespräch stattfindet und Seath / Mia so halbwegs vor den Kopf gestoßen wird.


    Abgesehen davon: Gut, die Message ist bei dir angekommen :) Aber es gibt ja nicht nur die Aussage, sondern auch, wie sie vermittelt wird. Was in diesem Fall einiges über Seath / Mia / Beziehung zwischen Mensch und Tier in der Allianz und deren Möglichkeiten aussagt.


    Es reicht nicht, zu sagen "wir vertrauen euch nicht". Sie stellen auch infrage, ob sie das überhaupt müssen. Mit der Intelligenz, welche einige der Tiere haben, infrage zu stellen, ob die Menschen als Verbündete benötigt werden, sollte eine weitere Frage aufwerfen: Was ist die Alternative, an welche sie scheinbar wirklich zu glauben bereit sind? Milian macht es recht deutlich. Es gibt seine Meinung und die jener, welche er vertritt.


    Der Adler, der anscheinend ein alter Vertrauter von Eric war, zumindest vermute ich das, ist der Einzige, der klar mit Eric redet - und dann mittendrin stirbt. Endlich hätten mal ein paar Fragen geklärt werden können. Immerhin wissen wir jetzt wohl, dass mehrere (oder sogar alle) vergiftet worden sind, damit sie ihre Vergangenheit vergessen.


    Auch der Adler scheint das gleiche Gift in sich zu haben. Ich finde es eine gute Idee, mit dem Adler noch jemanden hinzuzufügen, der zum Teil wie Eric ist und seine Gefühle nachempfinden kann. Bloß frage ich mich, wer noch auf diese Art manipuliert wurde, womit wir noch nicht rechnen.

    Das der Adler sterben musste, fand ich deshalb besonders traurig, auch für Eric. Ich glaube, das ist ein großer Schritt in Richtung Drache und weg vom Menschsein.


    Der Adler hatte einen Plan :) Er hätte sicherlich gern ein paar Minuten mehr gehabt ... wird vlt. noch klarer. Für Eric tatsächlich ein schmerzhafter Schubser in eine Richtung.

    Hat Eric vielleicht unbewusst eine direkte Verbindung zum Herrscher? Ich vermute, dass der Herrscher Eric aus der Ferne versucht zu manipuliert und genau weiß, was er tut. Und je wütender bzw. emotionaler Ericwird, desto stärker scheint die Verbindung zu sein.


    Tatsächlich hat eres wohl geschafft, einen Teil zu töten, nun wird er gejagt, kann gerade nochein Zeitloch öffnen, um die Menschen und Tiere zu retten und stellt sich nundem Herrscher bzw. seinem Gefolge. Ich bin gespannt, wie es ausgeht. Anscheinend ist der Herrscher Eric doch sehr nah, zu nah vermutlich. Der innere Kern von Eric weiß es sicherlich, aber da kommt er ja nicht heran.

    Ja, es gibt eine Verbindung. Wie sie zustandekommt, ob sie spontan oder beständig ist und so weiter ... will ich im Moment nicht drauf eingehen. :)

  • Ich will nicht meckern, aber schon wieder verheimlichen sie was und wieder passiert was und wieder ist Erik betroffen und die Anderen auch und verletzen sich gegenseitig. Ist das nicht ein wenig viel immer wieder die gleiche Situation in Varianten?

    Ich hatte zeitweise auch das Gefühl, dass ich immer wieder ähnliches lese nur anders verpackt. Eine zeitlang finde ich es noch ok, doch wenn ich noch einmal lese, wie Mia was jetzt noch nicht erzählen kann, weil alles ein großes Geheimnis ist, schreie ich das Buch und damit auch Mia an, glaube ich ;).

    :D Davon hätte ich dann gern ne Aufnahme :D Oder zumindest einen kurzen Kommentar^^


    Das sich ziehen habe ich auch. Ich versuche dann auch durchzuhalten, aber das macht das Lesen nicht gerade flüssig. Der Spannungsbogen und damit auch der Unterhaltungswert werden schon auf die Probe gestellt.

    Ich denke manchmal, man kommt einfach nicht vorwärts und tritt auf der Stelle. Vielleicht bin ich aber auch zu ungeduldig (ist ja nicht gerade meine Stärke). Aber so langsam könnte mal drive reinkommen. Die letzten beiden Abschnitte geben mir da große Hoffnung.

    :) Ja, es gibt diese "Belastung" der Geduld. Womit wir wieder beim Thema Gewohnheit/Geschmack/Erwartung sind. Dieses Gefühl von auf der Stelle treten ist genau das, worum es (auch) geht. Du tust, was du kannst, deine Intentionen sind ehrlich und du wirst dabei immer mehr ermüdet ... aber es bewegt sich nichts. Trotzdem muss es weitergehen :) Was im übertragenen Sinne einem "Buch weglegen, es reicht..." gleichkommt, wäre in der Geschichte Suizid oder Verrat und schnelle Abhilfe. Das Leben läuft halt manchmal so. Auch hier kann man natürlich (als AutorIn) wieder viel zu weit gehen :P

    Unter den genannten Voraussetzungen frage ich mich: Hast du schon den Punkt erreicht, an dem du das Buch lieber beiseitelegen möchtest?

    Ich finde die Frage durchaus auch für mich interessant und habe darüber nachgedacht. Tatsächlich hätte ich zu diesem aktuellen Zeitpunkt mit Zeitmangel und Stress auf allen Kanälen das Buch zunächst zur Seite gelegt und in einem ruhigeren Moment wieder damit angefangen oder weitergelesen. Hier in einer Leserunde stellt sich mir die Frage ohnehin nicht. Ich breche eher sehr selten Bücher komplett ab, beginne oft zu einem späteren Zeitpunkt nochmal und meistens lese ich sie dann auch bis zum Ende.

    Okay. Ich weiß ja nicht, was gehrade so bei dir abläuft (abgesehen von Tagen in Berlin etc) ... Würdest du nach einer längeren Pause so ohne weiteres in dieses Buch zurückfinden? Nicht, dass ich darauf aus wäre, die LR zu unterbrechen (im Gegenteil). Aber die Frage lohnt, denn es stellt sich ja teils auch die Frage, ob ein Unterbrechen überhaupt möglich/sinnvoll ist oder ob ein Abbruch eher der Wahrheit entspräche.

  • Ich hatte zeitweise auch das Gefühl, dass ich immer wieder ähnliches lese nur anders verpackt. Eine zeitlang finde ich es noch ok, doch wenn ich noch einmal lese, wie Mia was jetzt noch nicht erzählen kann, weil alles ein großes Geheimnis ist, schreie ich das Buch und damit auch Mia an, glaube ich ;)

    Du drückst es aus wie ich es empfinde. Leider habe ich keine Zeit die Stellen zu suchen, aber es sind ja auch die Tiere, die immer wieder fragen, wer er denn ist und sich dann auch bedeckt halten und nicht wissen, ob er gefährlich ist und ihm dann sagen, er soll aufpassen (worauf?) usw. Keiner sagt ihm was Sache ist. Dann dachte ich, der Adler tuts endlich, aber der spricht auch wieder in Rätseln. Lauter Orakel ehm das war aus nem anderen Buch geklaut.

    Verstehe :) Tatsache ist: Viele wissen vieles nicht (über Eric und andere Dinge). Da sind nicht unbedingt alle Zurückhaltung oder Schweigen Geheimniskrämerei. Manchmal ist einfach kein Wissen da. Dann gibt es nichts zu sagen, außer Vermutungen oder der Bitte, vorsichtig zu sein.


    Der Adler spricht in Rätseln? Wenn ich das so lese, ist es für mich alles sehr klar :D Zugegeben, bin möglicherweise vorbelastet. Wie meinst du das?


    Keine Zeit, die Stellen zu suchen: Schade.

Anstehende Termine

  1. Freitag, 14. Dezember 2018 - Freitag, 28. Dezember 2018

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  2. Freitag, 15. März 2019, 21:43 - Freitag, 29. März 2019, 22:43

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  3. Freitag, 19. Juli 2019, 21:00 - Freitag, 2. August 2019, 22:00

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