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  • Kapitel 58

    Der Herrscher sucht anscheinend weiter durch dieses Zyklonenauge. Aber da der Spion ja helle war und schneller als zwei Tiger, wird er jetzt Bescheid wissen.

    Jack ist ganz schön mutig und ich finde es sehr traurig, dass er nun weg ist, zumindest vorüber gehend. Ihm wird es dort beim Herrscher mit Sicherheit nicht gut gehen. Töten werden sie ihn nicht, aber er ist nun das perfekte Druckmittel für Eric. Und Eric wird seinen Freund nicht im Stich lassen, soviel steht fest.


    Warum ist Eric misstrauisch gegenüber Chire? Ist er der 2. Spion?


    Kapitel 59+60

    Dieser Traum deute ich als einen Teil seiner Vergangenheit. Ich glaube, das hat Eric tatsächlich erlebt und es ist seine Kindheitsgeschichte, an die er sich nicht mehr erinnern kann.

    Seraf ist nun bei Eric als alter Freund. Zwei alte Verbündete, die sich nun wiedergefunden haben. Die Szene war sicherlich sehr wichtig, auch gerade um zu verdeutlichen, wie beide um das Vertrauen des anderen kämpfen, hinterfragen und letztendlich stattgeben. Aber auch diese Szene war mir ein wenig zu lang und hätte man vielleicht komprimierter beschreiben können, ohne das wichtige Informationen und Gefühle verloren gehen. (Falls jemand fragt, wie das geht: ICH weiß das nicht, ich bin kein Autor und wenn ich einer wäre, würde ich elendig verhungern :totlach:).


    So, hat lange gedauert und ich hoffe, ich habe meine Aufzeichnungen noch richtig interpretiert, da ich immer nur Stichworte aufschreibe. Aber mit den Kapiteln ist das ein klein wenig einfacher, auch wenn man nochmal nachlesen muss.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Kaptitel 55 +56

    Schon wieder dieses Gift. Ob Eric überhaupt irgendwann dieses Gift wieder loswerden kann?

    Ist nicht leicht, aber er kann :) Unter bestimmten Voraussetzungen eben ...


    Der Herrscher muss ja über enorme Kräfte verfügen, wenn er diese Stadt schweben lassen kann und gleichzeitig noch so einen geballten Angriff auf die Tiere führen kann!

    Das habe ich mir auch gedacht. Die Stadt so hoch anzusiedeln, dass sie keiner sieht, ist schon geschickt. Desto weniger verstehe ich eigentlich, warum der Tempel so nah an dieser Stadt ist. Oder kann der Herrscher mit dieser Stadt umherziehen und ist dem Tempel so nah wie möglich gekommen, um besser Einfluss nehmen zu können und Spione aussenden zu können?

    Klärt sich auch noch, allerdings liegst du schon richtig. Das Land des Herrschers ist beweglich und was der Adler über die Wirbelstürme gesagt hat, ist ebenfalls korrekt :)


    Wieso ist der Drache der einzige, der das Eindringen der Mordhani bemerkt? Gibt es keine Wächter mitten im Kampf?

    Die Frage habe ich mir auch gestellt. Zumindest sind diese Mordhani auch clever eingesetzt und nicht sofort ersichtlich. Dennoch hätte ich mir von den Großmeistern mehr erhofft, ohne jetzt konkret sagen zu können, was es genau ist. Aber wenn irgendwelche wurmartigen Geschöpfe das Land durchpflügen, sollte es doch eine Möglichkeit geben, dies zu erkennen.

    Eric ist nicht der einzige, der die Dinger bemerkt. Aber er ist der einzige, der drauf reagiert und sie näher untersucht, weil ihn Feuer / Hitze nicht stören und es für ihn keinen Grund gibt, sich von denen fernzuhalten. Mehr erwartet von den Großmeistern: Da hatte ich Rhea ja auch schon geantwortet :) Ist was dran ... aber sie wissen letztendlich doch Bescheid. Es gibt ja auch zum Beispiel die Messinstrumente von Krom, überall um den Tempel herum verteilt. Sie sind in diesem Fall nur leicht überfordert, wenn hunderttausende und mehr alles überbevölkern :D


    :D Ich bilde mir mal ein, deinen Schrei gehört zu haben :D

    Warum Eric den Menschen (nach der Entdeckung der Kobolde) nicht aufhält: Er zögert und ist danach auch nicht besonders zufrieden mit sich selbst. Es ist in dem Moment eher eine Art "Unkonzentriertheit". Er hat den Mann ja gefunden, verfolgt und bis zu dessen Verschwinden genau beobachtet. Aber er kann sich nicht entscheiden, was zu tun ist. Warum nicht? Zu hungrig einerseits, unsicher andererseits. Auch in solchen Momenten zeigen sich fremde Einwirkungen ... aber das wird vermutlich ebenfalls noch klarer im weiteren Verlauf :)


    Warum glaubt Eric, dass es zwei sind? "Der letzte Blick" führte zu der Erkenntnis. Eric unterscheidet darin zwischen einem letzten Verrat und einem davor. Daher geht er davon aus, dass es mehr als einer sein muss.


    Ich gebe zu, die Passage mit der Erinnerung von Seraf fand ich jetzt ein wenig langatmig und auch nicht so spannend. Ich weiß auch nicht so genau, was ich mit den ganzen Details anfangen soll. Klar ist, dass Eric und vermutlich alle, die mit ihm irgendwann zu tun hatten, vergiftet wurden und so ihrer Erinnerung aneinander und an Ereignisse beraubt wurden. Aber das war mir irgendwie zu lang und ich musste mich beim Lesen konzentrieren, dass ich nicht abschweife.


    Ein anderer Gedanke kam mir aber, als Chire die Runde verlassen hat: Ist die Zahl 6 etwas Besonders? Können nur 6 Personen in diesen Raum gehen, wo das Geheimnis bewahrt wurde?

    Erinnerung von Seraf / Details: Okay :)

    Chire / die Zahl 6: Ja, die Zahl spielt eine Rolle. Welche genau (wie bei "Die Sechs" Großmeister des Herrschers) kommt noch (nicht in diesem Buch). Hat was mit der Geschichte der Magie in der Welt zu tun und auch mit dem Herrscher selbst.


    Kapitel 57

    Nun haben wir endlich ein Geheimnis. HURRA. Dieses Geheimnis scheint aber von finsterer Art zu sein, wenn es aus der Unterwelt kommt. Ob das so eine gute Idee ist, wenn Eric das hat? Nicht, dass der Herrscher es jetzt noch einfacher hat, Eric zu finden.

    Wer weiß :teufel: Aber auch Tiere haben es getragen...was natürlich nicht gegen deinen Einwand spricht :D



    Hmm schweigen ist so schwer gerade -.- Ja, es gibt eine Verbindung. Nicht so, wie du sie überlegt hast, aber du liegst ganz richtig damit, dass es zwischen Eric und dem "Geheimnis" eine Verbindung gibt. Aber ich mag deine Spekulation!

    Der Herrscher wird doch sicherlich auch seine Fühler in der Unterwelt haben, woher hat er sonst soviel Macht? Die muss er ja auch irgendwo herholen. Vielleicht ist dieses Geheimnis auch ein Teil vom Herrscher. Auf jeden Fall habe ich da kein gutes Gefühl bei, wenn Eric das hat.

    :)

    Ich habe da nochmal eine Verständnisfrage: Diese Raumzeitkanäle.... heißt das, es sind nicht alle zum gleichen Zeitpunkt da? Und die bedeuten doch auch, dass sowohl in Raum als auch in Zeit gewechselt wird, oder?


    Ich finde es sehr interessant und hilfreich, dass wir jetzt wissen, dass zwei Gruppen nach Eric suchen. Das macht die Sache natürlich nicht leichter. Wer sagt eigentlich, dass die Gruppe, wo Eric gerade ist, die bessere ist?

    Raumzeitkanäle: Es wirkt sehr abstrakt. Der Gedanke dahinter: Raum und Zeit sind fast unendlch in einem Universum. Wenn man Räume verzerrt, kann man Falten oder (ganz einfach gesagt) "Risse / Hohlräume / Spalten" im Gefühe erzeugen, in denen sich Dinge oder auch ganze Welten verstecken lassen. Sowas in der Art ist dieser Raum, wo das Geheimnis sich befindet. Es ist nur der Fetzen einer Höhle, eines anderen Ortes, den sie betreten können. Wo dieses Versteck wirklich ist und zu welcher Zeit es existiert? Das ist unmöglich zu sagen oder herauszufinden für jeden, der nicht bei der Entstehung dabei war. Sowas kann man auch nutzen, um Gefängnisse zu erschaffen, aus denen ein Ausbruch unmöglich ist. Weil man nie weiß, wo man überhaupt ist und vor allem wann. Nicht leicht, aber sehr vielfältig!


    Wer sagt, dass Erics Gesellschaft "Die Guten" sind? Niemand. Da liegt eines der Probleme :) Wie Eric ja schon so oft gedacht hat: Gut/Böse, richtig/falsch sind an sich komplett nutzlose Konzepte. Ohne Ziel und Kontext wertlos. Und was sind die Ziele? Das sagen sie ihm ja nicht (zumindest nicht ganz, sonst würden sie ihn ENDLICH komplett aufklären nach bestem Vermögen). Da kann man nur hoffen und vertrauen.


    Wenn sie einem kleinen Kind erzählt hätte, dass praktisch alles Lebende hinter ihm her ist und er keinem vertrauen kann, weiß ich nicht, wie sich das Kind entwickelt hätte. Ich bin gespannt, was sie noch alles bekannt gibt.

    Nun ja, soooo klein war Eric ja nun auch wieder nicht. Und ich denke mir, ein Kind kann man langsam ab einem gewissen Alter durchaus vorbereiten. Eric ist ja quasi von null zum Drachen und hat jahrelang an seinen Alpträumen gelitten. Das war indirekte Folter.

    Tja ... abwarten.

  • Kapitel 58

    Der Herrscher sucht anscheinend weiter durch dieses Zyklonenauge. Aber da der Spion ja helle war und schneller als zwei Tiger, wird er jetzt Bescheid wissen.

    Jack ist ganz schön mutig und ich finde es sehr traurig, dass er nun weg ist, zumindest vorüber gehend. Ihm wird es dort beim Herrscher mit Sicherheit nicht gut gehen. Töten werden sie ihn nicht, aber er ist nun das perfekte Druckmittel für Eric. Und Eric wird seinen Freund nicht im Stich lassen, soviel steht fest.

    Stimmt alles :) Ob es jedoch Mut oder einfach ein unüberlegter Impuls war, steht noch im Raum. Oder gar Absicht, um zum Herrscher zu gelangen und etwas herauszufinden? Eric hätte das vermutlich nie zugelassen, wenn Jack es ihm vorher gesagt hätte. Ich behaupte nicht, dass es genau so ist...aber hältst du es für möglich? :)


    Warum ist Eric misstrauisch gegenüber Chire? Ist er der 2. Spion?

    Chire ist tatsächlich eine spannende Figur. Auch, wenn kaum was über ihn in diesem Buch bekannt wird. Er hat ne ziemlch umfangreiche Geschichte :) Eric jedoch kann ihn einfach nicht leiden. Es ist nicht unbedingt rational. Er sieht seine eigenen Selbstzweifel und Ängste durch Chire bestätigt. Als Chire ihm zum Beispiel sagt, "wir werden ein Monster brauchen" ist das für Eric kein schöner Moment. Er versucht, anders zu sein als das, was alle fürchten und ein Großmeister sagt ihm quasi "lass es, du bist ein Monster, fertig aus. Man wird dich nie dulden, aber wir brauchen dich gerade mal." Und Chires Verhalten ist nicht direkt nachvollziehbar für Eric. Ist er "der" Spion? Nö.


    Kapitel 59+60

    Dieser Traum deute ich als einen Teil seiner Vergangenheit. Ich glaube, das hat Eric tatsächlich erlebt und es ist seine Kindheitsgeschichte, an die er sich nicht mehr erinnern kann.

    Seraf ist nun bei Eric als alter Freund. Zwei alte Verbündete, die sich nun wiedergefunden haben. Die Szene war sicherlich sehr wichtig, auch gerade um zu verdeutlichen, wie beide um das Vertrauen des anderen kämpfen, hinterfragen und letztendlich stattgeben. Aber auch diese Szene war mir ein wenig zu lang und hätte man vielleicht komprimierter beschreiben können, ohne das wichtige Informationen und Gefühle verloren gehen. (Falls jemand fragt, wie das geht: ICH weiß das nicht, ich bin kein Autor und wenn ich einer wäre, würde ich elendig verhungern :totlach: ).

    Ja, der Traum zeigt Teile seiner wahren Vergangenheit.

    Wichtige Szene aber zu lang: Okay^^ ist vermerkt. Zum Thema verhungern als Autor: Das geht wohl vielen so in der Richtung :D Mir zumindest ist die Idee nicht fremd und vom Schreiben kann ich zumindest bisher auf gar keinen Fall leben :D Ob sich das jemals ändert? Möglich ist es. Aber ob mit diesem Buch / der Reihe? Unwahrscheinlich. Bin gespannt :D


    So, hat lange gedauert und ich hoffe, ich habe meine Aufzeichnungen noch richtig interpretiert, da ich immer nur Stichworte aufschreibe. Aber mit den Kapiteln ist das ein klein wenig einfacher, auch wenn man nochmal nachlesen muss.

    Ergibt soweit alles Sinn :P

  • Der in dem Moment tatsächlich ziemlich biestig ist, weil er sich bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht mehr einschränkt und das hat Manou nicht kommen sehen.

    Ja, das hat man gemerkt. Immerhin war Eric bei ihrem letzten Zusammentreffen ja noch ein Vorschuldrache :totlach:

    Unglaublich vieles passiert, ohne, dass wir eine Ahnung haben oder darauf kommen würden, dass es notwendig ist, um unsere Welt am Laufen zu halten :) Wenn man dann plötzlich mal auf solch einen "geheimen" Mechanismus stößt, ist die Verwunderung oft groß. So ein Moment war das mit dem Falter. Nur wurde er nicht direkt erklärt.

    Ich verstehe. Das habe ich immer, wenn plötzlich was nicht in meinem Körper funktioniert, was vorher völlig normal war und ich jedesmal erstaunt über das Wunder unserer Körper bin, wie alles im kleinsten Detail miteinander zusammen hängt.

    Dämon: Wie kommst du darauf? Nur wegen der negativen / beeinflussten Gedanken?

    Ja, das auch. Aber auch während seiner Verwandlung hatte ich das Gefühl, dass sich da irgendetwas anderes mitmischt. Aber vielleicht war ich beim Lesen auch ein wenig verwirrt.

    Jo. Ist noch immer alles etwas steif / verschlossen ihm gegenüber. Einfach Vorsicht, die sich dann irgendwann aber kalt anfühlt. Manchmal tut es mir ein wenig Leid für Eric :D Er will ja nicht unbedingt gefeiert werden, aber auch nicht ständig das Gefühl der Ablehnung oder gar Feindseligkeit gegen sich sehen. Egal, wie nachvollziehbar es erscheinen mag...schön ist es nicht :/ Nach dem, was du bisher gelesen hast: Wie wäre deine Reaktion / was glaubst du?

    Klar, dass man ihm nicht mit offenen Armen entgegengelaufen kommt. Das kann nur Jack. Aber ein wenig Freundlichkeit, ein kleines Lächeln vielleicht??? Würde sofort eine andere Situation ergeben. Aber er wird ja sogar von Mia und Seath eher kühl empfangen. Und da hätte ich schon etwas anderes erwartet. Bei den anderen kann ich das ja verstehen.

    Eric hätte das vermutlich nie zugelassen, wenn Jack es ihm vorher gesagt hätte. Ich behaupte nicht, dass es genau so ist...aber hältst du es für möglich? :)

    Ja, auf jeden Fall wäre das Jack zuzutrauen. Er würde sich bedingungslos für Eric opfern.

    Hi Murkxsi, jetzt sind wir auf gleicher Höhe. Lass uns weiter wandern.

    Jawohl, jetzt bin ich wieder auf der Geraden und hole mächtig auf. Ich bin gespannt auf den nächsten Abschnitt. Ich finde auch immer interessant, was du schreibst.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Ja, das hat man gemerkt. Immerhin war Eric bei ihrem letzten Zusammentreffen ja noch ein Vorschuldrache :totlach:

    :D Den Ausdruck lese ich zum ersten Mal und muss sagen, er gefällt mir :D Da werden gleich haufenweise Ideen zum Thema Kinderbücher wach :D Ähnliches wurde sicherlich schon einmal umgesetzt^^


    Ich verstehe. Das habe ich immer, wenn plötzlich was nicht in meinem Körper funktioniert, was vorher völlig normal war und ich jedesmal erstaunt über das Wunder unserer Körper bin, wie alles im kleinsten Detail miteinander zusammen hängt.

    Ja, oder? Wir wissen so vieles nicht und Forschung ist jung. Dazu noch ein wenig Ego, Politik und verirrter Glaube, und schon ist klar: Das kann noch sehr, sehr lange dauern, bis wir so viel wissen, wie wir es gern würden :) Immerhin bleibt so beständig was zu lernen. Auch schön :P Jedenfalls finde ich es auch immer wieder inspirierend, was in der Natur allein durch Versuch/Irrtum und Zeit so zustande gekommen ist. Total genial :) Wobei "Versuch" oder auch "Irrtum" eher nicht die richtigen Wörter sind.



    Ja, das auch. Aber auch während seiner Verwandlung hatte ich das Gefühl, dass sich da irgendetwas anderes mitmischt. Aber vielleicht war ich beim Lesen auch ein wenig verwirrt.

    Okay :) Verwirrung dahingehend: Nachvollziehbar. Aber die Idee ist total berechtigt!

    Klar, dass man ihm nicht mit offenen Armen entgegengelaufen kommt. Das kann nur Jack. Aber ein wenig Freundlichkeit, ein kleines Lächeln vielleicht??? Würde sofort eine andere Situation ergeben. Aber er wird ja sogar von Mia und Seath eher kühl empfangen. Und da hätte ich schon etwas anderes erwartet. Bei den anderen kann ich das ja verstehen.

    Bei den Großmeistern gibt es noch einen Grund für ihre Zurückhaltung: Sie sehen Eric das erste Mal wirklich wieder, nachdem der mit dem Adler gesprochen hat. Keiner weiß, was der Adler Eric mitgeteilt hat und bereits bei dem Gespräch in der "Waldhütte" hat der Adler Mia direkt ermahnt und ihre Geheimhaltung / Verschwiegenheit direkt und offen kritisiert. Jetzt kommt Eric zurück. Was weiß er? Was denkt er nun? Hat er vielleicht Dinge erfahren, die ihn von den Großmeistern entfernen könnten? Schon wieder Ungewissheit...und wieder machen sie den gleichen Fehler (oder auch nicht) und warten ab :) Schlafende Probleme soll man ja nicht wecken.


    Ja, auf jeden Fall wäre das Jack zuzutrauen. Er würde sich bedingungslos für Eric opfern.

    Vermutlich.



    Jawohl, jetzt bin ich wieder auf der Geraden und hole mächtig auf. Ich bin gespannt auf den nächsten Abschnitt. Ich finde auch immer interessant, was du schreibst.

    Wieder ganz gesund? :)

  • Schon wieder Ungewissheit...und wieder machen sie den gleichen Fehler (oder auch nicht) und warten ab :) Schlafende Probleme soll man ja nicht wecken.

    Schlafende Probleme? Oder eher schlafende Hunde? Ich denke, dass ist ein ganz großes Problem in diesem Buch. Trotz der Möglichkeit des Gedankenaustauschs wird viel zu wenig miteinander kommuniziert, egal ob auf gedanklicher oder sprachlicher Ebene. Es hätte einiges anders laufen können, wenn man offen über alles geredet hätte. Aber das jetzt auch ein gewisses Maß an Vertrauen voraus, und das ist hier, das meine ich allgemein und nicht nur den Abschnitt, einfach nicht vorhanden.

    Tut mir leid, falls ich mich zu ungenau ausdrücke, aber mir fällt es nach der Zeit schwer, die einzelnen Geschehnisse den Abschnitten zuzuordnen.

  • mir geht es genauso wie dir und vermutlich kann ich mich auch nicht so ausdrücken, aber dieses ständige Misstrauen auf allen Seiten geht mir eben ziemlich gegen den Strich. Ich denke es ist in der Situation auch überhaupt nicht gerechtfertigt. Sicher gibt es Verrat und Spione, aber was haben sie erreicht? Der Spion weiß was er wissen wollte und einer der ihren ist in Gefahr, ihr größtes Plus, der Drache müßte in psychiatrische Behandlung. In einer Situation, in der man nichts mehr zu verlieren hat und es um alles oder nichts geht. sollte man einfach vertrauen. Solche misstrauischen Großmeister sind mir suspekt. Was an ihnen ist weise?

  • Schon wieder Ungewissheit...und wieder machen sie den gleichen Fehler (oder auch nicht) und warten ab :) Schlafende Probleme soll man ja nicht wecken.

    Schlafende Probleme? Oder eher schlafende Hunde? Ich denke, dass ist ein ganz großes Problem in diesem Buch. Trotz der Möglichkeit des Gedankenaustauschs wird viel zu wenig miteinander kommuniziert, egal ob auf gedanklicher oder sprachlicher Ebene. Es hätte einiges anders laufen können, wenn man offen über alles geredet hätte. Aber das jetzt auch ein gewisses Maß an Vertrauen voraus, und das ist hier, das meine ich allgemein und nicht nur den Abschnitt, einfach nicht vorhanden.

    Tut mir leid, falls ich mich zu ungenau ausdrücke, aber mir fällt es nach der Zeit schwer, die einzelnen Geschehnisse den Abschnitten zuzuordnen.

    Stimmt. Und nein, du drückst dich nicht zu ungenau aus. Das Thema Vertrauen / Misstrauen ist ja allgegenwärtig in dem Buch, wie du sagst. Großes Problem!

  • mir geht es genauso wie dir und vermutlich kann ich mich auch nicht so ausdrücken, aber dieses ständige Misstrauen auf allen Seiten geht mir eben ziemlich gegen den Strich. Ich denke es ist in der Situation auch überhaupt nicht gerechtfertigt. Sicher gibt es Verrat und Spione, aber was haben sie erreicht? Der Spion weiß was er wissen wollte und einer der ihren ist in Gefahr, ihr größtes Plus, der Drache müßte in psychiatrische Behandlung. In einer Situation, in der man nichts mehr zu verlieren hat und es um alles oder nichts geht. sollte man einfach vertrauen. Solche misstrauischen Großmeister sind mir suspekt. Was an ihnen ist weise?

    Das kann einen auch nur stören und es ist in den wenigsten Fällen wirklich hilfreich. Es ist wie im wahren Leben: Jeder meint, Gründe für dies oder jenes zu haben, zumindest mal für das eigene Verhalten :) Was meinst du mit "psychiatrische Behandlung"? PTSD? Andere Probleme? :D


    Weisheit der Großmeister: Aus der Sicht von Eric und Jack (sie sind jung) muss erst einmal der Groschen fallen, dass Weisheit eben nicht so einfach definierbar ist. Weisheit wird oft verwechselt mit Unfehlbarkeit oder einer alles rechtfertigenden Erfahrung / Urteilsvermögen. Die Vergangenheit sah auch für die Großmeister anders aus, bevor der Herrscher so richtig losgelegt und begonnen hat, alles durch Zweifel und List zu unterwandern. Für sie gibt es kein klares Vor oder zurück. Ich kann an dieser Stelle höchstens versprechen, dass das Verhalten der Großmeister komplett offengelegt wird (im nächsten Buch gehts damit schon los). Man lernt, warum sie hier so "versagen". Wobei versagen schon wieder zu viel ist: Im Angesicht dessen, was hinter und vor ihnen liegt, machen sie gerade noch einen annehmbaren Job :D Nicht unbedingt, was Eric betrifft, aber sie halten nach wie vor die Gemeinschaft und Allianz aufrecht und das ist gar nicht so leicht. Und es wäre sicherlich einiges anders, wenn Mia nicht an oberster Stelle wäre, sondern zB. Seath, die ja tendenziell deutlich offener mit Eric umgeht, weil sie ihn eben noch nicht so kennt.

  • Die Vergangenheit sah auch für die Großmeister anders aus, bevor der Herrscher so richtig losgelegt und begonnen hat, alles durch Zweifel und List zu unterwandern. Für sie gibt es kein klares Vor oder zurück. Ich kann an dieser Stelle höchstens versprechen, dass das Verhalten der Großmeister komplett offengelegt wird (im nächsten Buch gehts damit schon los).

    Es ist an dieser Stelle sehr schwer zu unterscheiden, was eigentlich Misstrauen bzw. Dummheit der Großmeister ist und was zum Plan des Herrschers gehört. Du, liebes Drachenkind, machst einen sehr neugierig auf den folgenden Band mit deinen ganzen Andeutungen!

  • Die Vergangenheit sah auch für die Großmeister anders aus, bevor der Herrscher so richtig losgelegt und begonnen hat, alles durch Zweifel und List zu unterwandern. Für sie gibt es kein klares Vor oder zurück. Ich kann an dieser Stelle höchstens versprechen, dass das Verhalten der Großmeister komplett offengelegt wird (im nächsten Buch gehts damit schon los).

    Es ist an dieser Stelle sehr schwer zu unterscheiden, was eigentlich Misstrauen bzw. Dummheit der Großmeister ist und was zum Plan des Herrschers gehört. Du, liebes Drachenkind, machst einen sehr neugierig auf den folgenden Band mit deinen ganzen Andeutungen!

    :D Das ist gut^^ Bleibt nur zu hoffen, dass LeserInnen ihre Neugier befriedigt sehen werden, wenn es soweit ist.