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  • Das ist also der Grund für Erics Misstrauen Mia gegenüber, sie ist ein Spion des Herrschers. Mir war klar, dass sie irgendwelche eigenen Absichten verfolgt, aber das hätte ich ihr nicht zugetraut. Ein schwerer Schlag für Eric! Ich frage mich nur, ob auch Jack darin eingeweiht war oder genauso wie Eric von Mia manipuliert wurde, beides mit dem Ziel, den Drachen als Menschen aufziehen und besser kontrollieren zu können!

    Jetzt wissen wir auch den Grund für die innere Zerrissenheit von Eric. Der Mensch ist ein zwiespältiges Wesen, mehr oder weniger egozentrisch, ängstlich und beherrscht von seinen Gefühlen. Das ist etwas, was dem Drachen fremd ist. Eric hat also die meiste Zeit seines Lebens als jemand leben müssen, der er nicht ist ohne den Grund dafür zu kennen. Kein Wunder, dass er an sich gezweifelt hat. Ich hoffe, dass er es jetzt schafft, zu seinem richtigen Selbst zu finden und die Gedanken und Emotionen abzulegen, die das fremde Selbst in ihn gepflanzt hat. Seraf wird ihm bestimmt dabei eine große Hilfe sein.

    Da ist etwas, was ich noch nicht ganz verstehe. Eric ist mit Seraf eine enge Verbindung eingegangen, wie sie zuvor eigentlich nur mit Jack bestand. Jack hat aber nicht die gleichen Kräfte erhalten wie Seraf. Liegt das daran, dass Jack ein Mensch ist und Seraf nicht, oder dass Eric damals, als er die Verbindung mit Jack geschlossen hat, noch nicht über diese Kräfte verfügte, die er jetzt hat? Oder hat ein unterbewusstes Misstrauen Jack gegenüber Eric daran gehindert, auch seine Kräfte mit Jack zu teilen?

  • Das ist also der Grund für Erics Misstrauen Mia gegenüber, sie ist ein Spion des Herrschers. Mir war klar, dass sie irgendwelche eigenen Absichten verfolgt, aber das hätte ich ihr nicht zugetraut. Ein schwerer Schlag für Eric! Ich frage mich nur, ob auch Jack darin eingeweiht war oder genauso wie Eric von Mia manipuliert wurde, beides mit dem Ziel, den Drachen als Menschen aufziehen und besser kontrollieren zu können!

    Ja, bitter. Aber schon wieder stellt sich die Frage nach den Gründen ... hast du eine Idee, warum sie sowas tun sollte? Und was denkst du selbst bezüglich Jack? Würdest du ihm jetzt noch vertrauen, oder lieber nicht, obwohl du weißt, dass es Jack sehr verletzen und in gewisser Weise schaden könnte, wenn du ihn trotz Unschuld aufgeben würdest?


    Jetzt wissen wir auch den Grund für die innere Zerrissenheit von Eric. Der Mensch ist ein zwiespältiges Wesen, mehr oder weniger egozentrisch, ängstlich und beherrscht von seinen Gefühlen. Das ist etwas, was dem Drachen fremd ist. Eric hat also die meiste Zeit seines Lebens als jemand leben müssen, der er nicht ist ohne den Grund dafür zu kennen. Kein Wunder, dass er an sich gezweifelt hat. Ich hoffe, dass er es jetzt schafft, zu seinem richtigen Selbst zu finden und die Gedanken und Emotionen abzulegen, die das fremde Selbst in ihn gepflanzt hat. Seraf wird ihm bestimmt dabei eine große Hilfe sein.

    Da liegst du ganz richtig. Es ist aber auch wirklich Chaos. Die menschliche Seite wechselwirkt mit dem Drachen und anders herum, jede der beiden ist mal mehr oder weniger Dominant und hinterlässt Spuren auf der anderen Seite. Der Drache wusste die ganze Zeit genau, wie es um dieses Spiel bestellt ist, nur der Mensch nicht, weil er durch sein Leben und seine Erziehung / menschliche Sicht gar nicht so weit gehen oder glauben konnte, dass da noch etwas Anderes, sehr reales ist. Für den Menschen waren es einfach nur Ängste und Träume / Visionen am Rande der Wahnvorstellung oder einfach irgend ein Trauma, welches sich auf belastende Art und weise immer wieder zeigt. Jedenfalls alles unverstanden. Der Drache war aber unfähig, ganz exakt zu bestimmen, woher das Problem kommt und wie es dazu kam, weil er seine Vergangenheit nicht sehen kann. Er konnte Eric nur vor Vertrauen und Angst warnen, aber ihm nicht sagen, wen er meiden muss. Andererseit wollte er Mia schon auf den Kräuterwiesen ausschalten, wo ihm dann die menschliche Seite dazwischengefunkt ist (woran Mia in dem Moment nicht unschuldig war). Es gab immer Momente, wo der Drache intuitiv "richtig" agiert hätte, um sich zu schützen. Nur der Mensch ließ das nicht zu.


    Genau aufzuschlüsseln, welche der beiden Seiten nun was genau bewirkt oder gewusst hat, ist relativ kompliziert. Zusammenfassend kann man sagen: Beide waren sehr eng verflochten, beide sind eigen. Aber es gibt Gemeinsamkeiten. Der Mensch wollte das Chaos lieber aufrechthalten, aus Angst vor der anderen Seite. Der Drache wollte mit Sicherheit das Chaos beenden und sich befreien. Wie das nun weitergeht...wird man sehen :)

    Da ist etwas, was ich noch nicht ganz verstehe. Eric ist mit Seraf eine enge Verbindung eingegangen, wie sie zuvor eigentlich nur mit Jack bestand. Jack hat aber nicht die gleichen Kräfte erhalten wie Seraf. Liegt das daran, dass Jack ein Mensch ist und Seraf nicht, oder dass Eric damals, als er die Verbindung mit Jack geschlossen hat, noch nicht über diese Kräfte verfügte, die er jetzt hat? Oder hat ein unterbewusstes Misstrauen Jack gegenüber Eric daran gehindert, auch seine Kräfte mit Jack zu teilen?


    Es ist eine Mischung aus allem. Am wichtigsten ist aber, dass Eric seine Kräfte als Mensch gar nicht so begreifen oder kontrollieren konnte, dass er sie hätte teilen können. Das passiert nicht von allein, er muss es wollen und sich dazu entscheiden. Diese Reife / Kontrolle hat er erst viel später erlangt und das Verständnis für seinen Kern kam ja auch erst, nachdem er getötet wurde und sein menschlicher Körper verloren war. Und ja: ein unbewusstes, tief verborgenes Misstrauen gegenüber Jack (und eigentlich jedem) hätte verhindert, dass Eric diesen Schritt jemals getan hätte und seine Seele völlig offen mit jemand anderem teilen würde. Bei Seraf kann er es, weil er einfach zweifelsfrei spürt, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Eine so relevante Zeit, dass nicht nur Eric, sondern auch Seraf daran gehindert wurde, sich genau zu erinnern. Sie kennen einander viel länger, als Eric Jack kennt. Seraf hat auch viel mehr Erfahrung und ja, er ist eben kein Mensch :) Und er hat Eric von seinem Blut trinken lassen und riskiert, dass er stirbt, um Eric zu stärken. Er hat ihn beschützt und bewacht und zeigt darüberhinaus wenig Angst vor dem, was Eric sein könnte. Im Gegensatz zu fast allen Menschen.

  • Das ist also der Grund für Erics Misstrauen Mia gegenüber, sie ist ein Spion des Herrschers. Mir war klar, dass sie irgendwelche eigenen Absichten verfolgt, aber das hätte ich ihr nicht zugetraut. Ein schwerer Schlag für Eric! Ich frage mich nur, ob auch Jack darin eingeweiht war oder genauso wie Eric von Mia manipuliert wurde, beides mit dem Ziel, den Drachen als Menschen aufziehen und besser kontrollieren zu können!

    Ja, bitter. Aber schon wieder stellt sich die Frage nach den Gründen ... hast du eine Idee, warum sie sowas tun sollte? Und was denkst du selbst bezüglich Jack? Würdest du ihm jetzt noch vertrauen, oder lieber nicht, obwohl du weißt, dass es Jack sehr verletzen und in gewisser Weise schaden könnte, wenn du ihn trotz Unschuld aufgeben würdest?

    Aufgeben würde ich ihn nicht. Ich wäre vorsichtig ihm gegenüber und würde bei seinen Aussagen und Taten hinterfragen, ob ich es auch so machen würde bzw. ob es zu meinen Entscheidungen passt oder ob etwas anderes dahinter stecken könnte, wenn es so ganz gegen meine Überzeugung ist. Natürlich würde ich es ihm gegenüber nicht zugeben. Es hängt wohl zum Teil auch davon ab, in welchem Zustand Eric ihn im Verlies findet. Bei lebensgefährlichen Verletzungen würde ich wohl eher an das Gute in ihm glauben, als wenn er relativ munter vor mir steht.


    Da liegst du ganz richtig. Es ist aber auch wirklich Chaos. Die menschliche Seite wechselwirkt mit dem Drachen und anders herum, jede der beiden ist mal mehr oder weniger Dominant und hinterlässt Spuren auf der anderen Seite. Der Drache wusste die ganze Zeit genau, wie es um dieses Spiel bestellt ist, nur der Mensch nicht, weil er durch sein Leben und seine Erziehung / menschliche Sicht gar nicht so weit gehen oder glauben konnte, dass da noch etwas Anderes, sehr reales ist. Für den Menschen waren es einfach nur Ängste und Träume / Visionen am Rande der Wahnvorstellung oder einfach irgend ein Trauma, welches sich auf belastende Art und weise immer wieder zeigt. Jedenfalls alles unverstanden. Der Drache war aber unfähig, ganz exakt zu bestimmen, woher das Problem kommt und wie es dazu kam, weil er seine Vergangenheit nicht sehen kann. Er konnte Eric nur vor Vertrauen und Angst warnen, aber ihm nicht sagen, wen er meiden muss. Andererseit wollte er Mia schon auf den Kräuterwiesen ausschalten, wo ihm dann die menschliche Seite dazwischengefunkt ist (woran Mia in dem Moment nicht unschuldig war). Es gab immer Momente, wo der Drache intuitiv "richtig" agiert hätte, um sich zu schützen. Nur der Mensch ließ das nicht zu.


    Genau aufzuschlüsseln, welche der beiden Seiten nun was genau bewirkt oder gewusst hat, ist relativ kompliziert. Zusammenfassend kann man sagen: Beide waren sehr eng verflochten, beide sind eigen. Aber es gibt Gemeinsamkeiten. Der Mensch wollte das Chaos lieber aufrechthalten, aus Angst vor der anderen Seite. Der Drache wollte mit Sicherheit das Chaos beenden und sich befreien. Wie das nun weitergeht...wird man sehen :)

    Ich denke, dass das Gift auch noch ganz schön geholfen hat, dieses Chaos zu verstärken. Beide, der Mensch und der Drache, konnten sich nicht an die eigene Vergangenheit erinnern. Der Drache hat irgendetwas gespürt, aber es nicht genau erkennen können. Und Eric hielt alles, was nicht Mensch war, automatisch für Träume.


    Es ist eine Mischung aus allem. Am wichtigsten ist aber, dass Eric seine Kräfte als Mensch gar nicht so begreifen oder kontrollieren konnte, dass er sie hätte teilen können. Das passiert nicht von allein, er muss es wollen und sich dazu entscheiden. Diese Reife / Kontrolle hat er erst viel später erlangt und das Verständnis für seinen Kern kam ja auch erst, nachdem er getötet wurde und sein menschlicher Körper verloren war. Und ja: ein unbewusstes, tief verborgenes Misstrauen gegenüber Jack (und eigentlich jedem) hätte verhindert, dass Eric diesen Schritt jemals getan hätte und seine Seele völlig offen mit jemand anderem teilen würde. Bei Seraf kann er es, weil er einfach zweifelsfrei spürt, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben. Eine so relevante Zeit, dass nicht nur Eric, sondern auch Seraf daran gehindert wurde, sich genau zu erinnern. Sie kennen einander viel länger, als Eric Jack kennt. Seraf hat auch viel mehr Erfahrung und ja, er ist eben kein Mensch :) Und er hat Eric von seinem Blut trinken lassen und riskiert, dass er stirbt, um Eric zu stärken. Er hat ihn beschützt und bewacht und zeigt darüberhinaus wenig Angst vor dem, was Eric sein könnte. Im Gegensatz zu fast allen Menschen.

    Das stimmt. Dazu kommt dann wohl noch, dass Eric Jack als Mensch kennengelernt hat, also als eine Lebensform, die eigentlich falsch ist und sich selbst nicht akzeptieren kann. Dann ist es auch logisch, dass er andere Wesen, egal ob Mensch oder Tier, nicht vollständig anerkennen kann.

  • Aufgeben würde ich ihn nicht. Ich wäre vorsichtig ihm gegenüber und würde bei seinen Aussagen und Taten hinterfragen, ob ich es auch so machen würde bzw. ob es zu meinen Entscheidungen passt oder ob etwas anderes dahinter stecken könnte, wenn es so ganz gegen meine Überzeugung ist. Natürlich würde ich es ihm gegenüber nicht zugeben. Es hängt wohl zum Teil auch davon ab, in welchem Zustand Eric ihn im Verlies findet. Bei lebensgefährlichen Verletzungen würde ich wohl eher an das Gute in ihm glauben, als wenn er relativ munter vor mir steht.

    Ok :)

    Ich denke, dass das Gift auch noch ganz schön geholfen hat, dieses Chaos zu verstärken. Beide, der Mensch und der Drache, konnten sich nicht an die eigene Vergangenheit erinnern. Der Drache hat irgendetwas gespürt, aber es nicht genau erkennen können. Und Eric hielt alles, was nicht Mensch war, automatisch für Träume.

    Ja, absolut! Das Gift hat vorrangig den Zweck, unterdrückte Erinnerungen auch weiterhin zu blockieren und neue Dinge sofort zu löschen / vergessen zu machen, falls diese gegen die Intentionen jener verstoßen, die Eric vergiftet haben. Der zweite Grund zur Vergiftung ist eine gewisse Instabilität, um die inneren Konflikte aufrecht zu halten, damit sich Eric nicht zu sehr erholen kann und dem Gift möglichst wenig innere Stärke entgegenzusetzen hat.


    Das stimmt. Dazu kommt dann wohl noch, dass Eric Jack als Mensch kennengelernt hat, also als eine Lebensform, die eigentlich falsch ist und sich selbst nicht akzeptieren kann. Dann ist es auch logisch, dass er andere Wesen, egal ob Mensch oder Tier, nicht vollständig anerkennen kann.

    Wer nicht vertrauen kann, ist per Definition immer etwas allein. Es gibt viele Gründe, warum Eric / der Drache mit Vertrauen ziemliche Probleme hat. Keine Spoiler an dieser Stelle ... aber so neigt er auch dazu, jede Verbindung, der er doch vertraut, umso mehr zu schützen und zu wertschätzen. Weil sie eben nicht einfach ersetzbar sind.

  • Ja, absolut! Das Gift hat vorrangig den Zweck, unterdrückte Erinnerungen auch weiterhin zu blockieren und neue Dinge sofort zu löschen / vergessen zu machen, falls diese gegen die Intentionen jener verstoßen, die Eric vergiftet haben. Der zweite Grund zur Vergiftung ist eine gewisse Instabilität, um die inneren Konflikte aufrecht zu halten, damit sich Eric nicht zu sehr erholen kann und dem Gift möglichst wenig innere Stärke entgegenzusetzen hat.

    Dann ist es ja gut, dass er das Gift losgeworden ist. Jetzt findet er zumindest innerlich seinen Frieden mit sich selbst.

    Wer nicht vertrauen kann, ist per Definition immer etwas allein. Es gibt viele Gründe, warum Eric / der Drache mit Vertrauen ziemliche Probleme hat. Keine Spoiler an dieser Stelle ... aber so neigt er auch dazu, jede Verbindung, der er doch vertraut, umso mehr zu schützen und zu wertschätzen. Weil sie eben nicht einfach ersetzbar sind.

    Und das macht ihn liebenswert.

  • Schwierig, jetzt kapitelweise vorzugehen, aber ich habe schnell gescholten und nur die erste Zeile war ein Spoiler, allerdings kein unerwarteter.

    Kap. 61

    Also, wenn das ein philosophisches Werk wäre z.b. von Sokrates und ich selbst über das Leben der Menschen schreiben wollte, dann wäre dieses Kapitel interessant und würde zur Diskussion herausfordern. Da ich aber eine Geschichte lesen will zog es sich einfach sehr hin.

    Die Menschen sehen ihren Sinn darin, Probleme zu lösen? Da würde ich noch mitgehen, auch wenn ich es mehr als lernen sehen würde. Im Unterschied zum Tier muss der Mensch sich nicht an alles anpassen, sondern er kann vieles seinen Bedürfnissen anpassen. Das ermöglicht sein überleben. So sehe ich das. Aber selbst wenn man es so sieht, dann muss der Mensch sich keine Probleme schaffen, weil es unendlich viele Probleme gibt. Probleme im Sinne von Überwindung von Unkenntnis, Schaffung von optimalen Bedingungen zum überleben, Kampf gegen Krankheiten, Aufbruch ins All. Der Mensch ist von Natur aus neugierig und er will im All nicht allein sein. Das reicht doch an zielen. Dass dies zur Zeit anders aussieht ist nicht dem Wesen des Menschen geschuldet sondernden herrschenden Verhältnissen.

    Das ewige Gerede zwischen den beiden ist für mich zu abgehoben. Vor allem wenn man daran denkt,dass Eric noch ein Junge ist.


    Tiere leben doch auch nicht länger als Menschen. Wieso sehen sie sich als die besseren? Interessant ist, dass die Tiere mehr über den Herrscher wissen, aber Eric wurde nichts erzählt.

  • Also, wenn das ein philosophisches Werk wäre z.b. von Sokrates und ich selbst über das Leben der Menschen schreiben wollte, dann wäre dieses Kapitel interessant und würde zur Diskussion herausfordern. Da ich aber eine Geschichte lesen will zog es sich einfach sehr hin.

    Verstanden :)


    Die Menschen sehen ihren Sinn darin, Probleme zu lösen? Da würde ich noch mitgehen, auch wenn ich es mehr als lernen sehen würde. Im Unterschied zum Tier muss der Mensch sich nicht an alles anpassen, sondern er kann vieles seinen Bedürfnissen anpassen. Das ermöglicht sein überleben. So sehe ich das.

    Sehe ich auch so. Die Vielseitigkeit des Menschen ist vermutlich Grund für dessen "Erfolg" in der Natur.

    Aber selbst wenn man es so sieht, dann muss der Mensch sich keine Probleme schaffen, weil es unendlich viele Probleme gibt. Probleme im Sinne von Überwindung von Unkenntnis, Schaffung von optimalen Bedingungen zum überleben, Kampf gegen Krankheiten, Aufbruch ins All. Der Mensch ist von Natur aus neugierig und er will im All nicht allein sein. Das reicht doch an zielen.

    Sehe ich ähnlich. In der Diskussion geht es ja auch darum, wie die Menschen sich selbst sehen und was sie (laut Erics Meinung) bewegt. Natürlich gibt es real selbst heute noch genug Herausforderungen, um hunderte Generationen zu beschäftigen :D Allerdings muss man es selbst auch so wahrnehmen und sich entsprechend verhalten wollen. Wie absurd ist es bitte, von "Langeweile" zu sprechen? Als Gefühl akzeptabel, als Idee irgendwie paradox, weil es doch unendlich viel zu tun gibt, oder? Das ist wieder so ein Ding zwischen "was ist" und "was empfinde ich".


    Das mit dem Schaffen neuer Probleme: Das alte Prinzip. Eine Frage beantwortet, zwei neue tauchen auf durch die Antwort. Ein Problem gelöst, eins geschaffen. Oftmals sind Lösungen keine Lösungen, sondern nur ein Hin- und Herschieben der Probleme. Verbrauche zu viel Energie, nutze billige Atomkraft. Habe zu viel Atommüll, nutze Kern-Fusion. Kern-Fusion ist ja sooo toll! Schon, ABER: Jede Energie, die wir auf der Erde nutzen, wird zwangsläufig als Wärme abgegeben / irgendwo enden. Je mehr billige Energie wir haben und nutzen, desto eher heizen wir also den Planeten auf. Das ist einfach so. Also selbst dann, falls wir endlich "unendlich" Strom und Wärme bekommen: Das wird nur ein Problem lösen und ein anderes verstärken :) So geht es noch lange weiter, an vielen Fronten. Soweit die Idee und Beobachtung.


    Dass dies zur Zeit anders aussieht ist nicht dem Wesen des Menschen geschuldet sondernden herrschenden Verhältnissen.

    Das ist ne spannende Aussage. Jetzt muss man sich fragen: Wer schafft diese Verhältnisse und wer spielt mit? Ich bin kein Idealist, der glaubt, jeder könnte alles bewirken oder jede Stimme könnte gehört werden oder "wir sind alle eins und fertig." So einfach ist es sicher nicht, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass die Menschen insgesamt für die Gesamtsituation der Menschheit verantwortlich sind. Nicht bewusst, vieles ist natürliche und instinktive Dynamik. Das Wesen des Menschen ist nicht nur neugierig und forschend, sondern auch ängstlich und auf das eigene Wohl bedacht (das Wohl anderer muss dem eigenen Wohl dienen, sonst wirds schwierig und selten). Was sich daraus alles ergeben hat, sehen wir ja. Nicht, dass das per Definition schlecht wäre. Aber eben auch nicht per Definition gut :)


    Das ewige Gerede zwischen den beiden ist für mich zu abgehoben. Vor allem wenn man daran denkt,dass Eric noch ein Junge ist.

    Was meinst du mit "ewig"? Die kennen sich seit kaum 3 Kapiteln insgesamt :D Dann muss es ja echt auf die Nerven gehen...oder lese ich das zu drastisch? Und "Abgehoben" ? Weltfremd / realitätsfern / was anderes?


    Vor allem wenn man daran denkt,dass Eric noch ein Junge ist.

    Hm. Ich war noch nicht mal 17, als ich das Buch geschrieben hab und die Geschichte ist schon einige Jahre älter :D Es gibt wohl "solche und solche" junge Menschen :)

  • Kap. 62


    Etwas zügiger. Die Beschreibung der Welt des Herrschers ist schon interessant. Aber auch hier wundert mich, dass Eric auch von straf nicht mehr gesagt sbekommen hat. Die Tiere haben doch bessere Spione als Menschen, denn sie haben die kleinsten Wesen unter sich und sie können fliegen. Dass Eric unbemerkt bleibt ist ziemlich unverständlich, den. Selbst wenn er mit der Luft verschmilzt, durch den beschriebenen kokon zunkommen, ohne dass die Luftwirbel bemerkt werden ist ziemlich unglaubwürdig. Dann kann Eric Jack hören und sehen, aber er findet die Richtung nicht, wo Jack sich befindet? Auch unverständlich.

  • Aber auch hier wundert mich, dass Eric auch von straf nicht mehr gesagt sbekommen hat. Die Tiere haben doch bessere Spione als Menschen, denn sie haben die kleinsten Wesen unter sich und sie können fliegen.

    Was meinst du mit "mehr"? Praktikabel war es, Eric ein wenig Hoffnung zu machen und ihm zu versichern, dass "genug" Wissen vorhanden ist, anstatt sich noch stundenlang zu unterhalten und ihn auf "alles", was die Tiere wissen, aufmerksam zu machen. Eric und Seraf teilen ab jetzt ihre Seelen / Gedanken. Eric könnte ganz einfach sehen / erkennen, was Seraf weiß, sofern er nicht an etwas anderes denkt oder andere Ziele hat. Wann er endlich davon Gebrauch macht? Wird sich zeigen.

    Dass Eric unbemerkt bleibt ist ziemlich unverständlich, den. Selbst wenn er mit der Luft verschmilzt, durch den beschriebenen kokon zunkommen, ohne dass die Luftwirbel bemerkt werden ist ziemlich unglaubwürdig.

    Da mag ich nicht widersprechen. Wer sagt, dass er unbemerkt blieb? Bist du schon an der Stelle, wo "Die Sechs" ihn scheinbar direkt anschauen? Warum sollten sie, ohne einen Grund? Das Problem mit den wärmeren Luftströmen hat Eric auch im Kopf und er weiß, dass er nur unter bestimmten Bedingungen unbemerkt bleiben kann, selbst in der Form. Darauf stößt du vlt. in Kap 63 :)


    Dann kann Eric Jack hören und sehen, aber er findet die Richtung nicht, wo Jack sich befindet? Auch unverständlich.

    Eric fragt sich: Kann er Jack wirlich durch Schall in Raum und Luft hören? Oder meint er das nur und es passiert in seinen Gedanken? Er findet die fliegende Insel :) Wie?


    Eric sagt Seraf, bevor er sich auf die Suche nach dem fliegenden Land und nach Jack macht, dass er ihn über hunderte Kilometer blind aufspüren könnte. Es stimmt, er kann und das gilt auch für Jack (unter gewissen Voraussetzungen). Es ist ihm nicht immer klar, was ihn wozu bewegt und wie oder wo die Grenzen liegen. Ähnlich wie seine Schwanzspitze, die oft relativ eigenwillig agiert, ohne Erics Kontrolle bis zu dem Moment, wo ihm dieses eigenwillige Verhalten gegen den Strich geht und er eingreift. Oder seine Flügel, die mehrmals auf verschiedene Einflüsse reagiert haben, die Eric "noch" nicht kannte oder begreift. Es ist tatsächlich nicht immer exakt beschrieben...nur so am Rande :)

  • Du nimmst es wie du es brauchst. Ich glaube mich erinnern zu können, dass du an anderer stelle gerade mit der Jugend Erics argumentiert hast.

    Warum hast du in dem Alter die Geschichte geschrieben? Möglicherweise, weil du eben nicht mit anderen so geredet hast?

  • "meinst du mit "mehr"? Praktikabel war es, Eric ein wenig Hoffnung zu machen und ihm zu versichern, dass "genug" Wissen vorhanden ist, anstatt sich noch stundenlang zu unterhalten und"


    Sie reden ja ( gefßühlt) stundenlang über die Probleme der Menschheit und des aglücks. Vielleicht wäre es besser ihn ,it allem wissen auszustatten, was sie über den Herrscher haben, das würde ihm mehr helfen.

  • "anschauen? Warum sollten sie, ohne einen Grund? Das Problem mit den wärmeren Luftströmen hat"


    (Entschuldige die zitierweise, aber mit dem iPad geht es blöde)

    Ja die sechs bemerken ihn, aber da ist er auch abgelenkt. Ich meine, Weinmann Egel wie durchlässig, durch eine Mauer an Lebewesen bricht, dann würden die es doch merken, oder?

  • Du nimmst es wie du es brauchst.

    Dass du das sagst, überrascht mich nicht :) Ich nehme deine Kritik dennoch ernst, aber das hatten wir ja schon :D


    Ich glaube mich erinnern zu können, dass du an anderer stelle gerade mit der Jugend Erics argumentiert hast.

    Das stimmt, habe ich! Intelligenz und Unerfahrenheit sind keine Gegensätze. Fähigkeiten zu reflektiertem Denken / Handeln, beobachten und analysieren schützen dich nicht davor, Fehler zu machen oder dich/deine Umwelt falsch einzuschätzen. Keine Lernfähigkeit der Welt ersetzt vollständig Lebenserfahrung und umgekehrt gilt das gleiche. So sehe ich es zumindest.


    Warum hast du in dem Alter die Geschichte geschrieben? Möglicherweise, weil du eben nicht mit anderen so geredet hast?

    Was wir tun und was wir denken ist selten exakt gleich, oder?? Auf welcher Ebene reden wir hier gerade? :D Ist deine Frage ein Anzweifeln meiner selbst oder tatsächlich eine Frage nach "brauchtest du jemanden zum reden"?


    Tatsächlich habe ich mit dem Aufschreiben dieser Geschichte nur angefangen, weil jemand anderes eine Geschichte geschrieben hat und mich um ein Feedback gebeten hat. Daraus erwuchs quasi eine stille Herausforderung. Hatte es lange vor mir gergeschoben und "dann" wollte ich endlich wissen, ob ich es durchziehen würde und was ich daraus lernen würde. Bisher bereue ich es keinesfalls. Geschrieben hab ich auch vorher schon gern, allerdings nicht in dem Umfang und vor allem anders / kein Fantasy.


    edit: Ganz vergessen...natürlich habe ich ähnliche Gespräche auch mit anderen geführt. Selten und nicht mit vielen.

  • "meinst du mit "mehr"? Praktikabel war es, Eric ein wenig Hoffnung zu machen und ihm zu versichern, dass "genug" Wissen vorhanden ist, anstatt sich noch stundenlang zu unterhalten und"


    Sie reden ja ( gefßühlt) stundenlang über die Probleme der Menschheit und des aglücks. Vielleicht wäre es besser ihn ,it allem wissen auszustatten, was sie über den Herrscher haben, das würde ihm mehr helfen.

    Verstehe. Kann wohl sein, ja!


    edit: Das Gespräch ist gar nicht so lang :) Dass es sich für dich so anfühlt, behalte ich in Erinnerung. Werde ich auch andere nach fragen und schauen, was bei rumkommt.

  • liebes drachenkind, ich bin noch mitten im nächsten Kapitel und du hast bestimmt eine begründung dafür, aber ich könnte Eric nur schütteln, das ist doch unnormal! Sein Freund liegt im Sterben und er schaut sich in der Welt um, fragt sich dies und jenes, als ob er auf besichtigungstour ist.

    Ich bin heute wieder Motorrad gefahren und ich bin noch nicht angstfrei, aber ab und zu beginnen die Gedanken abzuschweifen, dann hole ich sie aber umgehend zurück, denn ich weiß, dass ich mich auf die Straße konzentrieren muss. Eric müsste sich auf die Rettung jacks konzentrieren, meinetwegen auch auf die taktischen Probleme, aber nachdenken über das Handwerk und den Sinn der Taten des Herrschers und ähnliche uninteressante Themen, das geht doch gar nicht.

  • "anschauen? Warum sollten sie, ohne einen Grund? Das Problem mit den wärmeren Luftströmen hat"


    (Entschuldige die zitierweise, aber mit dem iPad geht es blöde)

    Ja die sechs bemerken ihn, aber da ist er auch abgelenkt. Ich meine, Weinmann Egel wie durchlässig, durch eine Mauer an Lebewesen bricht, dann würden die es doch merken, oder?

    Dem kann ich nicht ganz folgen ;)


    Was ich verstehe: Wenn jemand durch eine Mauer an Lebewesen bricht, müssten die es merken...? An welcher Stelle passiert sowas ?

  • liebes drachenkind, ich bin noch mitten im nächsten Kapitel und du hast bestimmt eine begründung dafür, aber ich könnte Eric nur schütteln, das ist doch unnormal! Sein Freund liegt im Sterben und er schaut sich in der Welt um, fragt sich dies und jenes, als ob er auf besichtigungstour ist.

    Ich bin heute wieder Motorrad gefahren und ich bin noch nicht angstfrei, aber ab und zu beginnen die Gedanken abzuschweifen, dann hole ich sie aber umgehend zurück, denn ich weiß, dass ich mich auf die Straße konzentrieren muss. Eric müsste sich auf die Rettung jacks konzentrieren, meinetwegen auch auf die taktischen Probleme, aber nachdenken über das Handwerk und den Sinn der Taten des Herrschers und ähnliche uninteressante Themen, das geht doch gar nicht.

    :D Höfliche Ansprache :D Jetzt muss ich gerade lachen ... der Gedanke "wie kann man nur..." ist in dem Kontext schon öfter aufgetaucht. Sag mal bitte, ob sich deine Ansicht am Ende des Kapitels geändert hat oder ob du Eric eher noch mehr bearbeiten möchtest :)

  • Nein, hat sich nicht geändert. Das Gespräch der beiden Personen war ziemlich künstlich. Es wirkte jedenfalls auf mich total unnatürlich. Warum sollte der eine dem anderen den Namen des Bruders sagen? Keine Ahnung. Eric wirkt hier eher verspielt und kindlich.

  • "Was ich verstehe: Wenn jemand durch eine Mauer an Lebewesen bricht, müssten die es merken...? An welcher Stelle passiert sowas ?"


    Ich meinte, dass Eric um die schwebende Insel einen kokon von Lebewesen sieht, die die Insel bewachen.