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  • Name: Beide zweifeln einander an. Den eigenen Namen zu offenbaren (oder den von jemand anderem) bedeutet, dass die betroffene Person vom Herrscher viel leichter gefunden und kontrolliert werden kann. Wenn du jemanden oder dich selbst auslieferst, signalisierst du "vertraue mir, ich vertraue dir". Seraf zögerte ebenfalls, ob er seinen Namen nennen sollte und es gibt einige, die namenlos sind/es auch gerne bleiben (Teile von Milians Geleit, der Adler und andere).

    Eben deshalb frage ich mich, warum dann der Name des Bruders genannt werden soll. Als Vertrauensbeweis geht das ja nicht, denn es ist ja der Bruder únd nicht er.

    Verstehe. Wenn du deinen eigenen Bruder freiwillig auslieferst an jemanden, sollte dieser jemand mehr Vertrauen in deine Überzeugung haben als vorher. So zumindest der Gedanke! Mal ganz außen vor: Ich glaube, wir hätten Schwierigkeiten damit, sojemandem überhaupt zu trauen :D

  • Auf welcher Ebene reden wir hier gerade? :D Ist deine Frage ein Anzweifeln meiner selbst oder tatsächlich eine Frage nach "brauchtest du jemanden zum reden"?

    Ich denke, dass einige Jugendliche (so auch ich damals) Sachen aufschreiben, die sie so aber nicht mit anderen besprechen. Eric klingt manchmal so, als habe er mindestens Psychologie studiert. Man schreibt normalerweise anders als man redet und die Kommunikation unter Jugendlichen wie ich sie kenne ist nicht auf diesem Niveau. Aber vermutlich hattest du ein besonderes Umfeld.

    Danke fürs Klären. Gebe ich dir vollkommen recht. Ich hatte daher auch (wie gesagt) selten solche Gespräche und noch seltener waren sie mit gleichaltrigen (bis zu einem gewissen Alter jedenfalls) und ich war nie der typische Jugendliche oder übrehaupt besonders typisch in meinem Verhältnis zu anderen. Ich hatte / habe Freunde und war sozial nicht isoliert oder ausgestoßen, im Gegenteil. Aber ich bin definitiv ein Einzelgänger.

  • Auf welcher Ebene reden wir hier gerade? :D Ist deine Frage ein Anzweifeln meiner selbst oder tatsächlich eine Frage nach "brauchtest du jemanden zum reden"?

    Ich denke, dass einige Jugendliche (so auch ich damals) Sachen aufschreiben, die sie so aber nicht mit anderen besprechen. Eric klingt manchmal so, als habe er mindestens Psychologie studiert. Man schreibt normalerweise anders als man redet und die Kommunikation unter Jugendlichen wie ich sie kenne ist nicht auf diesem Niveau. Aber vermutlich hattest du ein besonderes Umfeld.

    Zweite (zusätzliche) Antwort:


    Mein Umfeld halte ich für unglaublich normal :D Im Sinne von: Gibt es überall. Insgesamt hatte ich sicherlich viel Glück damit :) Ich habe die Sachen nicht geschrieben, WEIL ich mit niemandem "so" gesprochen hätte. Sondern einfach, weil sie Teil der Figuren / Geschichte sind. Ich rede natürlich auch anders als ich schreibe (manchmal). ABER: Natürlich sind auch manche Dinge in der Geschichte, die ich so nicht diskutiere oder mit "jedem" bespreche. Dennoch waren solche Details nie die Motivation zum Aufschreiben dieser Geschichte :)

  • Ihr seid ja schon wieder mitten in der Diskussion. Wahnsinn.

    Ich bin mit dem Abschnitt noch nicht durch (bis Kap. 64 einschließlich), aber ich poste trotzdem schon mal, bevor ich gar nicht mehr mitkomme.


    Kap. 61: Mittlerweile nehme ich diese Gespräche nur noch zur Kenntnis, da ich mir unschlüssig bin, inwieweit diese philosophischen Ansätze tatsächlich für die eigentliche Geschichte wichtig ist.

    Also, wenn das ein philosophisches Werk wäre z.b. von Sokrates und ich selbst über das Leben der Menschen schreiben wollte, dann wäre dieses Kapitel interessant und würde zur Diskussion herausfordern. Da ich aber eine Geschichte lesen will zog es sich einfach sehr hin.

    Ich glaube, man könnte tatsächlich zwei Bücher daraus machen, nur mit unterschiedlichem Kontext. Längen spüre ich beim Lesen immer wieder, mag es aber nicht dauernd thematisieren. Da wiederholt man sich nur.

    Dass dies zur Zeit anders aussieht ist nicht dem Wesen des Menschen geschuldet sondernden herrschenden Verhältnissen.

    Das ist ne spannende Aussage. Jetzt muss man sich fragen: Wer schafft diese Verhältnisse und wer spielt mit? Ich bin kein Idealist, der glaubt, jeder könnte alles bewirken oder jede Stimme könnte gehört werden oder "wir sind alle eins und fertig." So einfach ist es sicher nicht, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass die Menschen insgesamt für die Gesamtsituation der Menschheit verantwortlich sind. Nicht bewusst, vieles ist natürliche und instinktive Dynamik. Das Wesen des Menschen ist nicht nur neugierig und forschend, sondern auch ängstlich und auf das eigene Wohl bedacht (das Wohl anderer muss dem eigenen Wohl dienen, sonst wirds schwierig und selten). Was sich daraus alles ergeben hat, sehen wir ja. Nicht, dass das per Definition schlecht wäre. Aber eben auch nicht per Definition gut :)

    Ich stimme da Drachenkind zu. Die herrschenden Verhältnisse sind ja von Menschen gemacht worden. Rein theoretisch könnte die Welt sicherlich anders aussehen. Doch die Menschen haben nun mal ihre Schwächen und sie wirken sich mal mehr mal weniger auf eine Gesellschaft aus. Und Probleme gibt es doch letztlich immer, war schon in der Steinzeit so. Das hat mitunter zu tollen Erfindungen geführt. Probleme hören sich auch immer so negativ an. Heute sagt man dazu ja "Herausforderung" ;-)

    Ob man Tier und Mensch so einfach vergleichen kann, bezweifel ich, zumindest nicht in unserer Welt.


    Kap. 62: Die Aktion von Eric finde ich schon sehr riskant. Was ist, wenn das schief geht? Damit gefährdet er durchaus die ganze Gemeinschaft. Das zeigt wieder mal, dass Eric doch noch sehr jung ist, um entsprechend zu handeln. Es wäre sicherlich besser gewesen, mit allen zusammen zu beraten, wie man weiter vorgeht.

    Dass Eric unbemerkt bleibt ist ziemlich unverständlich, den. Selbst wenn er mit der Luft verschmilzt, durch den beschriebenen kokon zunkommen, ohne dass die Luftwirbel bemerkt werden ist ziemlich unglaubwürdig. Dann kann Eric Jack hören und sehen, aber er findet die Richtung nicht, wo Jack sich befindet? Auch unverständlich.

    Das fand ich auch sehr seltsam und eher unglaubwürdig. Die 6 Großmeister haben sicherlich bemerkt, dass da etwas ist, aber sie haben nicht wirklich etwas unternommen, oder? Vermutlich rechnet keiner damit, dass Eric tatsächlich zum Herrscher fliegt.

    Sein Freund liegt im Sterben und er schaut sich in der Welt um, fragt sich dies und jenes, als ob er auf besichtigungstour ist.

    Ja, das kam bei mir ebenfalls befremdlich an. Immerhin ist er ja mit Pauken und Trometen losgeflogen, um seinen Kumpel zu retten und dann schaut er sich um und fliegt letztendlich wieder zurück. Bei all seinen 1000 Gedanken konnte ich da keinen finden, wo er zum Schluss kommt, dass seine Aktion unüberlegt und dumm war. Dann hätte ich das noch nachvollziehen können.


    Kap. 63: Das Gespräch fand ich irgendwie seltsam. Vertrauen sich die Spione untereinander anscheinend auch nicht. Bruder Zufall fand ich sehr konstruiert: In dem Moment, wo der eine Spion den Namen seines Bruders sagen will, blitzt es und Eric kann ihn nicht verstehen.

    Name: Beide zweifeln einander an. Den eigenen Namen zu offenbaren (oder den von jemand anderem) bedeutet, dass die betroffene Person vom Herrscher viel leichter gefunden und kontrolliert werden kann.

    Aber die arbeiten doch für den Herrscher und hätten das doch nicht zu befürchten? Auch der Bruder vom Spion. Deshalb verstehe ich das nicht.


    Kap. 64: Hier war die Passage, wo ich ungläubig mit dem Kopf geschüttelt habe. Da fliegt er wieder zurück, ohne zu wissen, was nun mit Jack ist, mal von der Idee, ihn zu befreien ganz abgesehen. Und die Gedankengänge von Eric... nun ja. Kann man spannend finden, muss man aber nicht. Das war für mich in diesem Abschnitt bisher der langweiligste Teil.


    Aber es geht weiter mit Kap. 65. Dazu später dann mehr, wenn ich diesen Abschnitt beendet habe (damit ich nicht soviel lese, was ich noch nicht weiß).

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Kap. 61: Mittlerweile nehme ich diese Gespräche nur noch zur Kenntnis, da ich mir unschlüssig bin, inwieweit diese philosophischen Ansätze tatsächlich für die eigentliche Geschichte wichtig ist.

    Sie sind wichtig für die Figuren und zeichnen sie so, wie sie eben sind innerhalb der Geschichte. Ihre Beweggründe und Motive, wie sie eben denken und entscheiden ... das ist wichtig. Aber ich verstehe, was du meinst.


    Ich glaube, man könnte tatsächlich zwei Bücher daraus machen, nur mit unterschiedlichem Kontext. Längen spüre ich beim Lesen immer wieder, mag es aber nicht dauernd thematisieren. Da wiederholt man sich nur.

    :) Das wurde schon öfter mal angesprochen, allerdings mit anderer Perspektive. Manche sagen: Zwei Bücher, weil halbieren wegen der Länge. Andere sagen: Zwei, weil inhaltlich zu viel, was man sich auf dauer nicht merkt. Was meinst du mit Kontext? :)

    Dass dies zur Zeit anders aussieht ist nicht dem Wesen des Menschen geschuldet sondernden herrschenden Verhältnissen.

    Das ist ne spannende Aussage. Jetzt muss man sich fragen: Wer schafft diese Verhältnisse und wer spielt mit?............

    Ich stimme da Drachenkind zu. Die herrschenden Verhältnisse sind ja von Menschen gemacht worden. Rein theoretisch könnte die Welt sicherlich anders aussehen. Doch die Menschen haben nun mal ihre Schwächen und sie wirken sich mal mehr mal weniger auf eine Gesellschaft aus. Und Probleme gibt es doch letztlich immer, war schon in der Steinzeit so. Das hat mitunter zu tollen Erfindungen geführt. Probleme hören sich auch immer so negativ an. Heute sagt man dazu ja "Herausforderung" ;-)

    Ob man Tier und Mensch so einfach vergleichen kann, bezweifel ich, zumindest nicht in unserer Welt.

    Schwierig :) Vergleichen kann man vieles. Der Mensch ist ein Säugetier...Fakt. Und ein Wirbeltier und noch so einiges. Insofern lässt sich auf vielen Ebenen doch schon eine Menge vergleichen :) Menschen haben so viele Verhaltensweisen und Merkmale, die sich bei unzähligen anderen Wesen auch finden lassen, mehr oder weniger auffällig. Hände + großes Gehirn + Schrift + Glaube (die letzten beiden sind vermutlich nur Folgen eines großen Gehirns) ... mehr großartige Unterschiede gibt es doch kaum, oder?


    Kap. 62: Die Aktion von Eric finde ich schon sehr riskant. Was ist, wenn das schief geht? Damit gefährdet er durchaus die ganze Gemeinschaft. Das zeigt wieder mal, dass Eric doch noch sehr jung ist, um entsprechend zu handeln. Es wäre sicherlich besser gewesen, mit allen zusammen zu beraten, wie man weiter vorgeht.

    Du meinst, dass er sich auf den Weg zur fliegenden Insel macht?

    Dass Eric unbemerkt bleibt ist ziemlich unverständlich, den. Selbst wenn er mit der Luft verschmilzt, durch den beschriebenen kokon zunkommen, ohne dass die Luftwirbel bemerkt werden ist ziemlich unglaubwürdig. Dann kann Eric Jack hören und sehen, aber er findet die Richtung nicht, wo Jack sich befindet? Auch unverständlich.

    Das fand ich auch sehr seltsam und eher unglaubwürdig. Die 6 Großmeister haben sicherlich bemerkt, dass da etwas ist, aber sie haben nicht wirklich etwas unternommen, oder? Vermutlich rechnet keiner damit, dass Eric tatsächlich zum Herrscher fliegt.

    :) Innerhalb eines Sturmes ein paar gesonderte Luftwirbel zu erkennen ist bestimmt nicht so einfach! Und Eric fliegt NICHT durch die Wächter hindurch, sondern darüber hinweg:

    Zitat

    Print-Version, Kap. 62, Seite 528:


    Als er nach einigen Minuten ohne weiter nachzudenken einfach über den Schild aus Wächtern hinweg schoss, stellte er fast erleichtert fest, dass die Insel von oben nicht bewacht war. Sinnvoll. Niemand würde sie hier finden und dann auch noch extrem hoch durch die dichten Stürme fliegen,

    Eric weiß auch (wie später, während er die zwei belauscht), dass er bemerkt werden könnte, falls er sich zu schnell durch / um jemanden herum bewegt, weil er wärmer ist als die Umgebung. Er verhält sich entsprechend :) Die Sechs wissen, dass jemand da ist. Und dass es Eric ist, wissen sie vermutlich auch, wer sonst würde sie A) finden und B) erreichen können, OHNE bemerkt zu werden? Aber was sollen sie tun. Sie wissen, dass da jemand ist. Aber nicht genau, wo oder wie. Und (wie ich auch Rhea schon fragte): Was ist, falls man Eric tatsächlich einfach duldet? Weil man will, dass er da ist?

    Sein Freund liegt im Sterben und er schaut sich in der Welt um, fragt sich dies und jenes, als ob er auf besichtigungstour ist.

    Ja, das kam bei mir ebenfalls befremdlich an. Immerhin ist er ja mit Pauken und Trometen losgeflogen, um seinen Kumpel zu retten und dann schaut er sich um und fliegt letztendlich wieder zurück. Bei all seinen 1000 Gedanken konnte ich da keinen finden, wo er zum Schluss kommt, dass seine Aktion unüberlegt und dumm war. Dann hätte ich das noch nachvollziehen können.

    Eric weiß nicht genau, WO Jack ist. Er weiß nur, dass er nicht an der Oberfläche ist und so müsste er tief in unbekanntes Gebiet eindringen. Er weiß auch nicht, was dort auf ihn wartet und es ist schon vor Aufbruch klar, dass es nur eine Falle sein kann. Wie leichtsinnig müsste er sein, um sich über all das hinwegzusetzen und einfach da rein zu marschieren?? Er weiß auch, dass er vermutlich kämpfen und zerstören könnte, aber auch das ist unberechenbar. Er spielt mit dem Gedanken, das Land des Herrschers einfach vom Himmel zu holen und kommt zu dem Schluss, dass das ziemlich idiotisch wäre (buchstäblich). Es fällt ihm zu keiner Zeit leicht, Jack da zu lassen, in dem Zustand, welchen er kurz erhaschen kann.


    Dass er sich alles umso genauer anschaut, ist klar begründet. Er will so viel Info / Daten wie möglich. Nichts anderes brauchen all jene, welche sich später da oben zurechtfinden müssen. Er macht das ja nicht, weil es ihm Spaß macht oder weil Jack plötzlich weniger wichtig ist. Sondern weil er in der Situation nicht mehr tun sollte (könnte, aber nicht sollte), um nicht zu viel zu riskieren. Falls das so undeutlich ist oder nicht aus dem Text ersichtlich ist, schaue ich mir das Kapitel nochmals an. Bisher seid ihr die ersten, die ausgerechnet diese Stelle so anzweifeln :) Ich meine ja, fast alle LeserInnen haben ebenfalls erwartet und gehofft, dass Eric "irgendwas" unternimmt wegen Jack. Aber jeder hat verstanden, warum er es in der Situation erstmal bleiben lässt. :)

    Kap. 63: Das Gespräch fand ich irgendwie seltsam. Vertrauen sich die Spione untereinander anscheinend auch nicht. Bruder Zufall fand ich sehr konstruiert: In dem Moment, wo der eine Spion den Namen seines Bruders sagen will, blitzt es und Eric kann ihn nicht verstehen.

    Konstruiert: Ja, nachvollziehbar :) Gleiche Frage wie an Rhea: Stehen sie da, weil sie da immer stehen und reden? Oder weil sie wissen, dass Eric da ist und ihn gezielt durch das Gespräch beeinflussen wollen?

    Zufall: Ähnlicher Zufall wie ein Blitz, der den Adler trifft, bevor der alles loswerden kann, was er zu sagen gedenkt :)

    Die Spione trauen einander nicht: Die zwei sind ja nicht nur Spione. Der eine ist relativ weit oben in der Rangordnung und hat direkten Kontakt zum Rat und den Großmeistern. Der andere (dessen Bruder noch in der Stadt ist) hat massig Probleme, weil sein Gegenüber die Sache mit dem Gift anscheinend vergeigt hat. Sie zweifeln einander an, ja. Und wenn die Obrigkeit beginnt, dir Sachen vorzuenthalten (wie die Sache mit dem Archiv) musst du dich schon fragen, ob du an Wert oder Vertrauenswürdigkeit verloren hast.

    Name: Beide zweifeln einander an. Den eigenen Namen zu offenbaren (oder den von jemand anderem) bedeutet, dass die betroffene Person vom Herrscher viel leichter gefunden und kontrolliert werden kann.

    Aber die arbeiten doch für den Herrscher und hätten das doch nicht zu befürchten? Auch der Bruder vom Spion. Deshalb verstehe ich das nicht.

    Das ist meine Schuld. Das Prinzip der Namen / sie zu verraten ist einfach nicht gut genug erklärt in dem Buch. Jemanden zu finden ist das eine, aber zu kontrollieren das andere. Ich hatte RitaM eine Antwort geschrieben, in der ich erkläre, wie das mit den Namen gedacht ist:

    ........................Aber eines verstehe ich nicht. Es heißt immer wieder, dass der Herrscher nicht die Namen der einzelnen wissen darf, damit er sie nicht missbrauchen kann. Was kann er denn mit Namen anfangen? Kann er dadurch Gewalt über ihren Geist erlangen?............................................

    Die Sache mit dem Namen: Es wird ja in Gedanken kommuniziert. Gefühlsregungen und so weiter sind also schnell aufgespürt, wenn man sich nicht richtig gut im Griff hat. Stelle dir vor, jemand ruft deinen Namen. Du reagierst sofort darauf! Es ist wie angeboren, einfach Gewohnheit. Ob du dich umschaust oder nur eine Art Schrecken spürst / aufmerksam wirst, sei mal dahingestellt. Aber dein Inneres ist mit wenig so eng verbunden, wie mit deinem Namen. Er ist ein wesentlicher Teil deines Identitätsgefühls. Wenn der Herrscher ihn also kennt, könnte er dich im schlimmsten Fall sehr tief im Inneren berühren. Und selbst dann, falls du dich dagegen schützen kannst: Wer sagt, dass auch andere es können? Sobald du den Namen eines Bekannten oder gar freundes hörst, regt sich ebenfalls etwas in dir. Es wäre also in fast allen Fällen recht einfach, Menschen oder ihre Anteilnahme an etwas aufzuspüren und dann direkt anzugreifen. Die ganze Sache mit den Namen wird in diesem Buch nicht besonders auserzählt. Im nächsten umso mehr :)


    Kap. 64: Hier war die Passage, wo ich ungläubig mit dem Kopf geschüttelt habe. Da fliegt er wieder zurück, ohne zu wissen, was nun mit Jack ist, mal von der Idee, ihn zu befreien ganz abgesehen. Und die Gedankengänge von Eric... nun ja. Kann man spannend finden, muss man aber nicht. Das war für mich in diesem Abschnitt bisher der langweiligste Teil.

    Er weiß doch, was mit Jack ist. Verletzt, wenig Zeit und vermutlich kurz davor, aufzugeben. Aber er lebt noch und nachdem Jack nun auch weiß, dass Eric da war und ihn gefunden hat, wird er noch eine Weile weiter atmen. So kann man es grob zusammenfassen. Warum fliegt er "einfach" zurück, ohne Jack? Siehe oben in diesem Post :D


    Gedankengänge / langweiligster Teil: Okay :)

  • :) Das wurde schon öfter mal angesprochen, allerdings mit anderer Perspektive. Manche sagen: Zwei Bücher, weil halbieren wegen der Länge. Andere sagen: Zwei, weil inhaltlich zu viel, was man sich auf dauer nicht merkt. Was meinst du mit Kontext? :)

    Wegen dem Inhalt. Die Dicke eines Buches ist mir persönlich egal. Ich lese auch mit Vorliebe 1000 Seiten dicke Schinken, wenn sie gut sind.

    Du meinst, dass er sich auf den Weg zur fliegenden Insel macht?

    Ja genau, das meinte ich.

    Und Eric fliegt NICHT durch die Wächter hindurch, sondern darüber hinweg:

    Ja, das hatte ich auch so verstanden. Aber man spürt ja oft auch, wenn irgendetwas in der Nähe ist oder man beobachtet wird. So allein vom Gefühl her.

    Eric weiß nicht genau, WO Jack ist. Er weiß nur, dass er nicht an der Oberfläche ist und so müsste er tief in unbekanntes Gebiet eindringen. Er weiß auch nicht, was dort auf ihn wartet und es ist schon vor Aufbruch klar, dass es nur eine Falle sein kann. Wie leichtsinnig müsste er sein, um sich über all das hinwegzusetzen und einfach da rein zu marschieren??

    Aber warum ist er dann überhaupt dorthin geflogen? Bei mir kam nicht an, dass er da hin fliegt, um die Lage zu peilen, sondern er wollte Jack befreien.

    Aber jeder hat verstanden, warum er es in der Situation erstmal bleiben lässt. :)

    Na, das war ja auch gut und vernünftig so. Alles andere wäre Wahnsinn gewissen und hätte keinem genutzt.

    Stehen sie da, weil sie da immer stehen und reden? Oder weil sie wissen, dass Eric da ist und ihn gezielt durch das Gespräch beeinflussen wollen?

    Das ist natürlich eine gute Frage. Klar könnte das alles inszeniert gewesen sein. Dann würde sich auch das holprige Gespräch erklären.

    Ähnlicher Zufall wie ein Blitz, der den Adler trifft, bevor der alles loswerden kann, was er zu sagen gedenkt :)

    Ganz genau. Der gleiche Blitz. Wobei mir jetzt der Gedanke kommt, ob der Herrscher diese Blitze nicht steuern kann und nach Bedarf einfach losschickt.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Wegen dem Inhalt. Die Dicke eines Buches ist mir persönlich egal. Ich lese auch mit Vorliebe 1000 Seiten dicke Schinken, wenn sie gut sind.

    Ja, Inhalt...das habe ich verstanden, aber "Kontext" hab ich nicht ganz begriffen. Was stünde in Buch 1, was in Buch 2 (deiner Idee nach) ?


    Ja, das hatte ich auch so verstanden. Aber man spürt ja oft auch, wenn irgendetwas in der Nähe ist oder man beobachtet wird. So allein vom Gefühl her.

    Stimmt...


    Aber warum ist er dann überhaupt dorthin geflogen? Bei mir kam nicht an, dass er da hin fliegt, um die Lage zu peilen, sondern er wollte Jack befreien.

    Das vorrangige Ziel war es, Jack zu finden. Nicht, ihn auch sofort zu befreien (falls möglich, dann natürlich schon):

    Zitat

    Print-Version, Kapitel 60, Seite 514 unten:


    »Was willst du jetzt tun?«

    »Jack finden, dadurch auch den Aufenthaltsort des Herrschers. Das Gift überwinden. Und alles sehen, was ich nicht sehen soll.«


    Ganz genau. Der gleiche Blitz. Wobei mir jetzt der Gedanke kommt, ob der Herrscher diese Blitze nicht steuern kann und nach Bedarf einfach losschickt.

    Genau das kann / tut der Herrscher. Der Adler erwähnt es auch und Eric weiß es ebenfalls, als er zu verhindern versucht, dass einer der Stürme den Wald der Tiere überzieht, weil sie sonst direkt angreifbar wären :)

  • Stehen sie da, weil sie da immer stehen und reden? Oder weil sie wissen, dass Eric da ist und ihn gezielt durch das Gespräch beeinflussen wollen?

    Das ist natürlich eine gute Frage. Klar könnte das alles inszeniert gewesen sein. Dann würde sich auch das holprige Gespräch erklären.

    Ähnlicher Zufall wie ein Blitz, der den Adler trifft, bevor der alles loswerden kann, was er zu sagen gedenkt :)

    Ganz genau. Der gleiche Blitz. Wobei mir jetzt der Gedanke kommt, ob der Herrscher diese Blitze nicht steuern kann und nach Bedarf einfach losschickt.

    Guter Einwand, ist mir noch gar nicht so bewusst geworden! Der Herrscher ist wirklich ein Meister der Manipulation!

  • Das ist natürlich eine gute Frage. Klar könnte das alles inszeniert gewesen sein. Dann würde sich auch das holprige Gespräch erklären.

    Ganz genau. Der gleiche Blitz. Wobei mir jetzt der Gedanke kommt, ob der Herrscher diese Blitze nicht steuern kann und nach Bedarf einfach losschickt.

    Guter Einwand, ist mir noch gar nicht so bewusst geworden! Der Herrscher ist wirklich ein Meister der Manipulation!

    Ist er. Es ist die sicherste und beste Waffe überhaupt. Sie wirkt lange und nachhaltig...falls sie denn richtig genutzt wird :)

  • So, nun habe ich diesen Abschnitt auch beendet.


    Die Allianz arbeitet zusammen und bereitet sich auf den Kampf vor. Und endlich sind sie auch mal ehrlich zueinander. Das wurde aber auch Zeit. Mir ist nur nicht so klar, ob das so klug ist, den Herrscher anzugreifen. Kann man ihn wirklich so sehr schwächen? Ich wage das zu bezweifeln.


    Das ist das Ziel? Dem gegner keinen leichten Sieg zu schenken? Dafür tausende von Toten? Heldisch!!

    Die Frage habe ich mir auch gestellt. Es werden dabei so viele sterben und der Sinn ist mir noch nicht ganz klar.

    Es geht wirklich darum, mehr Zeit zu gewinnen.

    Wofür? Auch das ist mir nicht ganz klar geworden. Um selbst aufzurüsten wäre unlogisch, weil sie sich durch diesen Kampf wieder schwächen würden. Den Herrscher zu besiegen wird ohnehin schwierig. Ohne Eric klappt das sicherlich nicht. Es sei denn, der Herrscher gibt Ruhe, wenn er das hat, was er begehrt.

    Anders ausgedrückt: "Vielleicht kann ich nicht gewinnen, aber falls du mich umlegen willst, werde ich alles tun, damit du auch draufgehst".

    Nix heldenhaft und auch nicht so gemeint in dem Moment :) Pragmatisch. Wer das nicht denken möchte oder so empfindet, hat sich entweder selbst aufgegeben und ist bereit zur Unterwerfung, oder es gibt eine annehmbare Alternative zu Unterwerfung / Selbstaufgabe.

    Das wäre dann Verteidigung, aber kein Angriff. Sich verteidigen zu können, finde ich auch sehr schlüssig und nachvollziehbar. Sie bilden ja schon seit geraumer Zeit ihre Kämpfer aus.

    Ich finde diese Aktion des Angriffs so oder so sinnlos. Und Jack ist immer noch nicht befreit bzw. gefunden.


    Auch die Taktik ist mir noch nicht so ganz klar. Seath und Seraf kommen durch die Höhle in die Stadt und holen durch ein Zeitloch die anderen. Und da wollen sie gegen die ganzen Kreaturen des Herrschers kämpfen, die er irgendwo in seinem Labyrinth herangezüchtet hat? Das ist doch Wahnsinn. Eric kann da noch nicht mal groß helfen, weil er ja sonst die eigenen Verbündeten unter Umständen verletzt. Und was genau ist seine Aufgabe? Jack zu finden? Den Herrscher? Beides ist noch nicht in Sicht. Die Gefahr, wieder in die Fänge des Herrschers zu geraten, ist ja doch sehr groß. Wem hilft das?



    Das Auffinden des Verräters war schon clever von Eric. Durch seine Angst konnte man ihn aufspüren. Aber dann kommt Mia, die eigentliche Verräterin und sorgt dafür, dass der Mensch Eric endgültig stirbt. Mir tat Eric da sehr leid und nur mit Hilfe von Seraf konnte er sich wieder zurecht finden. Irgendwie hat Seraf die Stelle von Jack eingenommen bzw. zwischen ihnen scheint es noch eine stärkere Bindung zu geben.


    Das ist also der Grund für Erics Misstrauen Mia gegenüber, sie ist ein Spion des Herrschers. Mir war klar, dass sie irgendwelche eigenen Absichten verfolgt, aber das hätte ich ihr nicht zugetraut. Ein schwerer Schlag für Eric! Ich frage mich nur, ob auch Jack darin eingeweiht war oder genauso wie Eric von Mia manipuliert wurde, beides mit dem Ziel, den Drachen als Menschen aufziehen und besser kontrollieren zu können!

    Mia kam mir schon länger komisch vor und ich dachte auch zwischendurch, nicht dass sie die Verräterin ist. Das ist tatsächlich ein schwerer Schlag für Eric, wo er bzw. der Drache ohnehin kaum vertraut. Allerdings ist da nun auch die Frage offen, inwieweit Jack tatsächlich eingeweiht ist oder ob er für Mia nur ein Instrument war, um Eric kontrollieren zu können. Es könnte durchaus sein, dass Jack davon nichts mitbekommen hat und auch nur ein Opfer ist.

    Es gab immer Momente, wo der Drache intuitiv "richtig" agiert hätte, um sich zu schützen. Nur der Mensch ließ das nicht zu.

    Stimmt. Aber es ist fraglich, ob es besser gewesen wäre, nur den reinen Instinken des Drachen zu folgen. Ich glaube, Eric hat es trotz allem richtig gemacht.

    Bei Mia bin ich gespannt, welche Motivation sie hat. Sie stellt sich gegen alle Menschen und gegen ihre Tochter. DA muss eine starke Motivation her.

    Allerdings. Kann man sich nur fragen, was mit der Frau los ist :D Natürlich hat sie ihre Gründe aber ob man die am Ende annehmen kann oder nicht? Da bin ich echt sehr gespannt auf die Reaktionen :teufel:

    Ich selber kann mir nicht vorstellen, was das für eine Motivation sein soll. Wir werden es vermutlich in diesem Buch nicht mehr erfahren.

    Die Behandlung des Drachenjungen muss ja furchtbar gewesen sein. Ich dachte schon, dass Mia ihn in der menschlichen Form gehalten hat, aber ich dachte immer, dass dies deshalb warm weil sie ihn auf der Erde nur so verstecken konnte.

    Das fand ich ganz schrecklich zu lesen. Was man dem kleinen Drachen angetan hat, ist unvorstellbar. Kein Wunder, dass Eric oft den Eindruck eines verletzten Tieres macht und er grundsätzlich misstrauisch ist.



    Stutzig hat mich dieser Geruch gemacht, den Eric bekannt vorkam und dieses grünliche Licht. Was hat es mit diesem Licht auf sich?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Nicht ganz, aber das ist ein Problem, dass ich einfach in den vielen Gedankenwegen ab und zu die Richtung verpasse. Ich müsste das Buch teilweise wie eine wissenschaftliche Abhandlung behandeln, um alles zu verstehen. Aber das ist beim Lesen von Literatur nicht mein Anliegen. Ich bin froh, dass ich so ungefähr verstanden habe was die Varianten sind. Dabei ist mir schon klar, dass Eric nur mögliche Zukunft sieht und auch nicht klar und mit voller Konsequenz.

    Das geht mir ähnlich. Es wurde einfach zu viel reingepackt und das macht das Buch für mich auch ein wenig mühselig zu lesen. Ich begnüge mich mittlerweile auch nur noch damit, so ungefähr zu wissen, worum es geht.



    Übrigens zeigt mir mein Ebook nur 74 Kapitel an, dafür das letzte aber mit über 70 Seiten oder so. Ist das richtig? Ich denke, ich werde das Buch diese Woche beenden können.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zeit wofür: Da gibt es einige Dinge, die wichtig sind. Allen voran: Was sind die Motive des Herrschers? Wie sieht die wahre Vergangenheit derer aus, welche offenbar vergiftet wurden? Diese zwei Fragen müssen unbedingt geklärt werden. Den Herrscher nicht zu verstehen bedeutet IMMER, dass man ihm unterlegen sein könnte, daman seine Taten weder vorausahnen kann noch mit genügend Sicherheit einzuschätzen vermag. Um das Problem zu lösen, braucht es Informationen. Um die zu beschaffen / aufzuspüren, ist Zeit notwendig.


    Den Herrscher anzugreifen ist in dem Fall ja eine Form der Verteidigung :) Sonst müssten sie darauf warten, ob er nun von sich aus angreift oder nicht. Falls er das täte, würde er natürlich "nach unten" kommen und auch das sollte man lieber vermeiden, denn wenn die Stadt direkt angegriffen und verwüstet würde, hätten ihre Bewohner ein viel größeres Problem, als wenn lediglich im Kampf welche sterben. So blöd sich das anhört, aber in diesem Fall ist ein Abwarten einfach die schlechtere Idee, verglichen mit garantierten Verlusten aber dafür Sicherheit am Boden. Abgesehen davon vertrauen nun doch so viele Erics Einschätzung / jener des Drachen, dass sie lieber mit ihm gehen als ihn einfach ziehen zu lassen und dann allein zu sein.


    Anders ausgedrückt: "Vielleicht kann ich nicht gewinnen, aber falls du mich umlegen willst, werde ich alles tun, damit du auch draufgehst".

    Nix heldenhaft und auch nicht so gemeint in dem Moment :) Pragmatisch.............

    Das wäre dann Verteidigung, aber kein Angriff. Sich verteidigen zu können, finde ich auch sehr schlüssig und nachvollziehbar. Sie bilden ja schon seit geraumer Zeit ihre Kämpfer aus.

    Ich finde diese Aktion des Angriffs so oder so sinnlos. Und Jack ist immer noch nicht befreit bzw. gefunden.

    Verteidigung: Genau :) Sinnlos: Warum? Was siehst du an Optionen? Abwarten und schauen, ob der Herrscher "vielleicht" doch nicht kommt? Dass er angreifen will, sollte ziemlich klar sein.


    Jack: Stimmt.

    Auch die Taktik ist mir noch nicht so ganz klar. Seath und Seraf kommen durch die Höhle in die Stadt und holen durch ein Zeitloch die anderen. Und da wollen sie gegen die ganzen Kreaturen des Herrschers kämpfen, die er irgendwo in seinem Labyrinth herangezüchtet hat? Das ist doch Wahnsinn..........................

    Hier kann ich nur sagen: Weiter lesen, diese Fragen werden sicherlich beantwortet. Sinnlos ist die ganze Sache keinesfalls :)

    Sinnlos? Mag so erscheinen. Aber ist es nicht! Wie beschrieben: Vorrangig muss die unmittelbare Streitmacht des Herrschers vermindert werden und zwar unbedingt jetzt, wo er kurz davor steht, anzugreifen.

    Welche Aufgaben Eric hat? Die wählt er selbst. Abgesehen von der Unterstützung aller anderen, wirst du natürlich noch lesen, was er tut und warum.

    Das Auffinden des Verräters war schon clever von Eric. Durch seine Angst konnte man ihn aufspüren. Aber dann kommt Mia, die eigentliche Verräterin und sorgt dafür, dass der Mensch Eric endgültig stirbt. Mir tat Eric da sehr leid und nur mit Hilfe von Seraf konnte er sich wieder zurecht finden. Irgendwie hat Seraf die Stelle von Jack eingenommen bzw. zwischen ihnen scheint es noch eine stärkere Bindung zu geben.

    Ja, die Verbindung zwischen den beiden ist in gewisser Hinsicht stärker. Ein Ersatz für Jack ist Seraf aber nicht. Es ist auch eine andere Art von Bindung :)

    Das ist also der Grund für Erics Misstrauen Mia gegenüber..............................

    Mia kam mir schon länger komisch vor und ich dachte auch zwischendurch, nicht dass sie die Verräterin ist. Das ist tatsächlich ein schwerer Schlag für Eric, wo er bzw. der Drache ohnehin kaum vertraut. Allerdings ist da nun auch die Frage offen, inwieweit Jack tatsächlich eingeweiht ist oder ob er für Mia nur ein Instrument war, um Eric kontrollieren zu können. Es könnte durchaus sein, dass Jack davon nichts mitbekommen hat und auch nur ein Opfer ist.

    Es gab immer Momente, wo der Drache intuitiv "richtig" agiert hätte, um sich zu schützen. Nur der Mensch ließ das nicht zu.

    Stimmt. Aber es ist fraglich, ob es besser gewesen wäre, nur den reinen Instinken des Drachen zu folgen. Ich glaube, Eric hat es trotz allem richtig gemacht.

    Schwierige Frage, ob Jack ein Opfer ist oder Teil davon. Und noch schwieriger, welcher Weg nun der richtige war. Der des Menschen hat auf jeden Fall zu mehr Verlust geführt und wird auch in naher Zukunft mehr kosten, da Mia dem Herrscher so vieles mitteilen konnte/kann.


    Bei Mia bin ich gespannt, welche Motivation sie hat. Sie stellt sich gegen alle Menschen und gegen ihre Tochter. DA muss eine starke Motivation her.

    Allerdings..........................................

    Ich selber kann mir nicht vorstellen, was das für eine Motivation sein soll. Wir werden es vermutlich in diesem Buch nicht mehr erfahren.

    Das ist wahr :)

    Die Behandlung des Drachenjungen muss ja furchtbar gewesen sein................................

    Das fand ich ganz schrecklich zu lesen. Was man dem kleinen Drachen angetan hat, ist unvorstellbar. Kein Wunder, dass Eric oft den Eindruck eines verletzten Tieres macht und er grundsätzlich misstrauisch ist.



    Stutzig hat mich dieser Geruch gemacht, den Eric bekannt vorkam und dieses grünliche Licht. Was hat es mit diesem Licht auf sich?

    Erics "Behandlung": Ja, sehr grausam. Und er wird sich an noch mehr erinnern (müssen). Es wird einige Dinge geben, die er eigentlich nicht wissen will. Sie werden aber notwendig sein, um zu verstehen.

    Grünliches Licht: Meinst du das Rubinfeuer? Was ja rot ist...oder meinst du den kleinen Falter, den grünlichen, den er am Wald der Tiere im Sturm gesehen hat?


    Geruch: Der Geruch eines Menschen verändert sich in Nuancen, je nach Zustand (durch beschleunigte Atmung, Schweiß, Hauttemperatur etc.). Eric wusste, dass Mia zu ihnen in die Mitte kam. Ihre Signatur kennt er ja genau. Aber in dem Zustand kannte er sie nicht und wusste daher nicht, dass es wirklich sie war.

  • Nicht ganz, aber das ist ein Problem, dass ich einfach in den vielen Gedankenwegen ab und zu die Richtung verpasse. Ich müsste das Buch teilweise wie eine wissenschaftliche Abhandlung behandeln, um alles zu verstehen. Aber das ist beim Lesen von Literatur nicht mein Anliegen. Ich bin froh, dass ich so ungefähr verstanden habe was die Varianten sind. Dabei ist mir schon klar, dass Eric nur mögliche Zukunft sieht und auch nicht klar und mit voller Konsequenz.

    Das geht mir ähnlich. Es wurde einfach zu viel reingepackt und das macht das Buch für mich auch ein wenig mühselig zu lesen. Ich begnüge mich mittlerweile auch nur noch damit, so ungefähr zu wissen, worum es geht.



    Übrigens zeigt mir mein Ebook nur 74 Kapitel an, dafür das letzte aber mit über 70 Seiten oder so. Ist das richtig? Ich denke, ich werde das Buch diese Woche beenden können.

    "Begnügen": Schade.


    Kapitel: Nein, das ist falsch. Ein Fehler im PDF. Es gibt 77 Kapitel, zwei davon sind relativ kurz. Nur das Inhaltsverzeichnis ist verkehrt. Wenn du durch die Datei blätterst, findest du die Kapitel korrekt.

  • Verteidigung: Genau :) Sinnlos: Warum? Was siehst du an Optionen? Abwarten und schauen, ob der Herrscher "vielleicht" doch nicht kommt? Dass er angreifen will, sollte ziemlich klar sein.

    Man hat ja eventuell immer noch die Hoffnung, dass er die Allianz in Ruhe lässt, wenn er das bekommt, was er will. In diesem Fall Eric oder etwas, was er hat. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Hier kann ich nur sagen: Weiter lesen, diese Fragen werden sicherlich beantwortet. Sinnlos ist die ganze Sache keinesfalls :)

    Sinnlos? Mag so erscheinen. Aber ist es nicht! Wie beschrieben: Vorrangig muss die unmittelbare Streitmacht des Herrschers vermindert werden und zwar unbedingt jetzt, wo er kurz davor steht, anzugreifen.

    Welche Aufgaben Eric hat? Die wählt er selbst. Abgesehen von der Unterstützung aller anderen, wirst du natürlich noch lesen, was er tut und warum.

    Dann bin ich gespannt, ob die Allianz den Herrscher nachhaltig damit schaden kann, ohne restlos auszubluten.

    Kapitel: Nein, das ist falsch. Ein Fehler im PDF. Es gibt 77 Kapitel, zwei davon sind relativ kurz. Nur das Inhaltsverzeichnis ist verkehrt. Wenn du durch die Datei blätterst, findest du die Kapitel korrekt.

    Ah ok. Ich habe nur ins Inhaltsverzeichnis geschaut und mich gewundert. Dann ist ja gut.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Verteidigung: Genau :) Sinnlos: Warum? Was siehst du an Optionen? Abwarten und schauen, ob der Herrscher "vielleicht" doch nicht kommt? Dass er angreifen will, sollte ziemlich klar sein.

    Man hat ja eventuell immer noch die Hoffnung, dass er die Allianz in Ruhe lässt, wenn er das bekommt, was er will. In diesem Fall Eric oder etwas, was er hat. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    :) Vielleicht. Man sagt ja auch: Auf das Beste hoffen, auf das Schlimmste vorbereiten.

  • Zitat

    „Eric hörte ein leises Knurren unter seinem linken Flügel, eine Wölfin hatte das Gespräch zwischen dem einen der Verräter und dem Diener auf dem großen Platz entdeckt, war über die Ankündigung der Askonies gestolpert. Sie“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

    Den Passus habe ich nicht verstanden, schon rein sprachlich nicht.


    Zitat

    „angeführt von ihrer Königin. Ohne sie werden sie langsam und unsicher.“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

    Das ist eine wichtige Information, aber anstatt nun herauszufinden, wie die Königin aussieht und den Befehl zu geben, sie zuerst zu erledigen, geht es weiter als hätte es diese info nicht gegeben.


    Zitat

    „Allianz machte es jedem Fleischfresser schwer, frei und ausgiebig zu jagen und uneingeschränkt satt zu werden,“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

    Ja, das finde ich auch. So eine Allianz ist eigentlich nicht haltbar. Wer entscheidet denn welche Tiere sterben müssen, damit die Fleischfresser satt werden? Sie haben keine Wahl und auch wenn sie wie die Indianer dann um Verzeihung bitten, wie schwer wäre es, wenn sie wirklich mit den Tieren reden könnten? Jedes Lebewesen will leben, auch die Pflanzen.


    Zitat

    „oßer Zahl gezüchtet werden. Sie können uns nicht unmittelbar gefährlich werden, solange wir außerhalb der Festung sind. Sie sind wertvoll, da ihre Aufzucht und Abrichtung viel Zeit und Energie braucht. Der Herrscher wird sie erst später oder gar nicht einsetzen.“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

    Woher kommt dieses Wissen? Habe ich da was überlesen? Gab es ein interview mit dem Herrscher? Oder waren sie so schlau, auch Spione einzuschleusen?

  • Im Kapitel 70 tun Seraf und Seath genau das, wovor Eric gewarnt hat. Sie steigen in das unterirdische System ein. Warum machen sie das mit dem Einverständnis des Drachen?

    Zitat

    „Das ganze Land ist von unterirdischen Tunneln durchzogen. Was auch immer ihr tut, begebt euch niemals in diese Tunnel hinein. Sie sind ein völlig unüberschaubares Labyrinth.“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

  • So, Eric hat einen eigenen Plan den er nun dem Falken mitteilen will, nur den Falken. Sie sollen die Kämpfer der Allianz zurückbringen, aber die sind doch noch gar nicht da. Es wird jetzt wirklich zunehmend schwieriger überhaupt der Handlung zu folgen.

    Sie sagen immer wieder ERick solle tun was er wolle, aber dann bitten sie ihn da und dort zu sein. Irgendwie ist es ein totales Chaos.

  • Den Passus habe ich nicht verstanden, schon rein sprachlich nicht.

    Einige der Anführer (wie die Wölfin) sitzen vor Wind und Wetter geschützt unter Erics Flügeln, während sie kommunizieren und sich Erics Gedanken anschauen. Während sie (Wölfin) das tut, stößt sie auf das Gespräch der zwei auf dem großen Platz... bin ratlos :P Was ist da unklar?


    Das ist eine wichtige Information, aber anstatt nun herauszufinden, wie die Königin aussieht und den Befehl zu geben, sie zuerst zu erledigen, geht es weiter als hätte es diese info nicht gegeben.

    Sie sind noch immer nicht an einem Punkt, alles genau durchzuplanen. Weil sie kaum eine Ahnung haben, wie genau die Streitmacht des Herrschers agieren wird. Klar kann man sagen "mach dies oder jenes zuerst". Ob das aber wirklich Sinn macht, wird sich zeigen. Beispiel Rubinfeuer (kommt erst später, aber du hast das ja schon gelesen, während ich hier antworte). Es ist deutlich gefährlicher als Askonies und co und sollte demnach an oberster Stelle ausgeschaltet werden anstatt sich auf die Königinnen zu konzentrieren, gegen deren Auswirkung man zumindest noch eine Chance hat.


    Ja, das finde ich auch. So eine Allianz ist eigentlich nicht haltbar. Wer entscheidet denn welche Tiere sterben müssen, damit die Fleischfresser satt werden? Sie haben keine Wahl und auch wenn sie wie die Indianer dann um Verzeihung bitten, wie schwer wäre es, wenn sie wirklich mit den Tieren reden könnten? Jedes Lebewesen will leben, auch die Pflanzen.

    Das hat Seath bereits auf den Kräuterwiesen recht präzise erklärt, als Eric sie genau damit konfrontiert. Jeder muss für sich selbst entscheiden und jeder muss verzichten, solange es eben geht. Alte / Kranke / Feinde sind immer eine Option. Es sagt keiner, dass es keine Jagd oder Beute mehr gibt. Nur, dass es schwer ist :)


    Woher kommt dieses Wissen? Habe ich da was überlesen? Gab es ein interview mit dem Herrscher? Oder waren sie so schlau, auch Spione einzuschleusen?

    Zitat

    Print-Version, Kapitel 63, Seite 535 unten + 536 oben:


    Eric witterte den Geruch von Pferden. Oder den Kreaturen, die früher einmal Pferde gewesen waren. Sie mussten sich in einem Stall oder ähnlich schützenden Gebäude auf der höheren Ebene befinden. Er konnte nichts sehen, nur riechen und gelegentlich hörte er ihr Schnauben oder ein gereiztes, aggressives Wiehern aus weiter Ferne.

    Eric weiß zum Teil vom Kampf am Wald der Tiere, welche Kreaturen der Herrscher einsetzen könnte und wie diese sich verahlten. Er weiß auch mit Bestimmtheit (sie Zitat) dass welche da sind und sie werden in geschützten Räumen gehalten, was darauf schließen lässt, dass sie diesen Schutz auch benötigen :) Es liegt doch nahe, dass auch der Herrscher nicht per Knopfdruck innerhalb von Sekunden neue "Geschöpfe" hervorbringen kann und die, die es gibt, irgendwo herkommen müssen? Zucht / Versorgnung sind eben Luxus. Das verschwendet keiner. Auch die Menschen nicht in ihren Kriegen bisher (mit wenigen Ausnahmen).