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  • Im Kapitel 70 tun Seraf und Seath genau das, wovor Eric gewarnt hat. Sie steigen in das unterirdische System ein. Warum machen sie das mit dem Einverständnis des Drachen?

    Zitat

    „Das ganze Land ist von unterirdischen Tunneln durchzogen. Was auch immer ihr tut, begebt euch niemals in diese Tunnel hinein. Sie sind ein völlig unüberschaubares Labyrinth.“


    Auszug aus: . . . „Drachenkind.“ iBooks.

    Dieses Material ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt.

    Ja, stimmt. Erics Gedanken legen es direkt offen. Es wäre nicht besser, von allen gesehen zu werden und schön offen einfach zur Mauer zu fliegen. Verstecken ist nicht, weil er sich mit Seraf und Seath nicht in Luft auflösen kann. Sie wählen das kleinere von zwei Übeln. Davon abgesehen ist Seraf nicht "irgendwer" (wie alle anderen, die Eric so sehr vor den Tunneln warnt).

  • So, Eric hat einen eigenen Plan den er nun dem Falken mitteilen will, nur den Falken. Sie sollen die Kämpfer der Allianz zurückbringen, aber die sind doch noch gar nicht da. Es wird jetzt wirklich zunehmend schwieriger überhaupt der Handlung zu folgen.

    Sie sagen immer wieder ERick solle tun was er wolle, aber dann bitten sie ihn da und dort zu sein. Irgendwie ist es ein totales Chaos.

    Ich kann dir auch nicht so richtig folgen :D

    "Sie" sind nur Saja, Milian + Vertraute und Seraf. Die Einzigen, die Eric dazu bewegen wollen, vor allem den eigenen Zielen zu folgen. Vor allem die Menschen und deren Meister hätten ihn schon gern als planbare und auf Verlangen einsetzbare Waffe am Start. Heißt: Nicht alle sagen "tu, was du willst" und niemand sagt sowohl das als auch gleichzeitig "tu unbedingt dies oder das und sonst nix". Ihm werden Ziele nahegelegt, ja. Aber von seinen Vertrauten will ihn niemand zu irgend etwas zwingen.

  • Einige der Anführer (wie die Wölfin) sitzen vor Wind und Wetter geschützt unter Erics Flügeln, während sie kommunizieren und sich Erics Gedanken anschauen. Während sie (Wölfin) das tut, stößt sie auf das Gespräch der zwei auf dem großen Platz... bin ratlos :P Was ist da unklar?

    Was hat das mit den Askonieden zu tun? Es war außerdem nicht klar, dass die sich in Ruhe in den Erinnerungen Eriks umschauen. Schließlich geht es ums Überleben und die Planung des entscheidenden letzten Krieges.

    Eric weiß zum Teil vom Kampf am Wald der Tiere, welche Kreaturen der Herrscher einsetzen könnte und wie diese sich verahlten. Er weiß auch mit Bestimmtheit (sie Zitat) dass welche da sind und sie werden in geschützten Räumen gehalten, was darauf schließen lässt, dass sie diesen Schutz auch benötigen :) Es liegt doch nahe, dass auch der Herrscher nicht per Knopfdruck innerhalb von Sekunden neue "Geschöpfe" hervorbringen kann und die, die es gibt, irgendwo herkommen müssen? Zucht / Versorgnung sind eben Luxus. Das verschwendet keiner. Auch die Menschen nicht in ihren Kriegen bisher (mit wenigen Ausnahmen).

    Finde ich sehr weit hergeholt.

  • Einige der Anführer (wie die Wölfin) sitzen vor Wind und Wetter geschützt unter Erics Flügeln, während sie kommunizieren und sich Erics Gedanken anschauen. Während sie (Wölfin) das tut, stößt sie auf das Gespräch der zwei auf dem großen Platz... bin ratlos :P Was ist da unklar?

    Was hat das mit den Askonieden zu tun? Es war außerdem nicht klar, dass die sich in Ruhe in den Erinnerungen Eriks umschauen. Schließlich geht es ums Überleben und die Planung des entscheidenden letzten Krieges.

    Was haben die Askonies damit zu tun?

    Auf dem großen Platz werden die Askonies agekündigt. Sowohl, dass es ca. zehn-tausend sein könnten und auch, was sie tun / in welchem Zustand sie sind. Das ist es, worüber die Wölfin stolpert (ist auch beschrieben).


    Es war außerdem nicht klar, dass.....

    Okay. Bitte lese NOCHMALS :


    Print-Version, Kapitel 69, Seite 600 und weiter! Da steht merhrmals, dass Eric den Anführern die Gedanken öffnet, wer sich drin umsieht und wer nicht, wie sie damit umgehen und so weiter :)


    Weit hergeholt: Okay. Ich finde das naheliegend. Du kannst es machen, wie die Amerikaner: Sofort ne Atom-Bombe schmeißen und dann ist Ruhe. Oder, du arbeitest dich langsam von "weniger investieren" zu "alles oder nichts" hoch, in der Hoffnung, nur das Nötigste zu investieren. Was besser ist, sei dahingestellt. Wobei Atombomben primitiv und sehr billig sind, wenn es um Kosten/nutzen geht. Das soll auch nur ein Beispiel sein :)

  • Du machst es immer sehr einfach. Zwischen Atombombe schmeißen und völlig ohne wirkliche Strategie und Taktik zu agieren ist wohl ein Unterschied.

    Ging es jetzt darum, dass gewisse Ressourcen / Wesen des Herrschers laut Eric NICHT direkt eingesetzt würden oder um was anderes? Dein "weit hergeholt" bezog sich doch darauf, oder nicht?? Mein Beispiel (!) tut es jedenfalls :)

  • Ja, worum geht es in deinem Beispiel mit der Atombombe?

    Du findest Erics Schlussfolgerung / Logik weit hergeholt (woher soll er wissen, dass andere Wesen aus dem Inneren der Festung nicht sofort eingesetzt werden)?


    Die Antwort darauf in Kurzform: Er weiß, es gibt sie, er weiß, dass sie offenbar in geschützten Bereichen untergebracht sind und daher einen gewissen Wert haben müssen. Also geht er davon aus, dass sie gar nicht oder erst später (falls wirklich notwendig) zum Einsatz kommen werden. Vielleicht sind sie aber auch gar nicht für den Kampf geeignet?


    Deine Antwort: Weit hergeholt (die Schlussfolgerung).


    Mein Beispiel daraufhin: Es ist ganz normal, dass man so wenig wie möglich investieren möchte! Also nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen (Atombombe), sondern sich herantasten und steigern, sofern notwendig (abwarten / rantasten, nicht gleich alles auf einmal). Das ist das Prinzip, welches Eric dazu bringt, zu erwarten, dass der Herrscher gewisse Wesen vorerst zurückhalten wird.