01 - Seite 7 bis Seite 108 (einschl. Westermark, südl. des Schwarzforstes, kurz nach der Mittagsstunde)

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  • Er vernebelt seinen Geist und will den General ruinieren, seinen Ruf ruinieren, damit sein Ansehen bei seinen Männern fällt und diese seinen Tod verlangen. Wie kann man nur so grausam sein?

    ja, das fand ich auch ziemlich schlimm ... und perfide. Eigentlich hat Bao damit ja auch dem Ehrencodex zuwider gehandelt ...

    Welchem Ehrencodex denn ?

  • ja, das fand ich auch ziemlich schlimm ... und perfide. Eigentlich hat Bao damit ja auch dem Ehrencodex zuwider gehandelt ...

    Welchem Ehrencodex denn ?

    ich denk mal schon, dass die Leute des Khan da streng sind. Deshalb hab ich von einem Ehrencodex geredet.

    Die Liebesgeschichte von Marcia und Xiang Yu lindert die grausige Schlacht für den Leser ein wenig, allerdings auch nur kurz. Allerdings auch nur kurz, weil sich Xiang Yu dann entmannen lässt und es von da an bergab geht.

    Den Gegensatz, den Bernhard hier mit eingebracht hat, fand ich auch gut. Er mildert tatsächlich die Grausamkeit und zeigt auch, dass die Menschen sich in Menschen verlieben können, und nicht nur Heere gegen Heere kämpfen.


    Zaneta hat mich am meisten beeindruckt. Eine Frau, die weiß, wie sie mit Männern umgehen muss, mutigund echt hart im nehmen ! Die Szene, als sie im Auge getroffen wurde, bzw. eher die als der Pfeil dort wieder rausgezogen wurde....brrr....

    Ja, da überlief es mich auch wirklich kalt. Das hat Hennen wirklich sehr sehr plastisch beschrieben. Ich frag mich, ob er dafür den Anatomieatlas aufgeschlagen hatte oder eher die Beschreibung von Kriegsverletzungen im Mittelalter ;) *grusel*



    Ich hätte mir die Unterbrechung aber schon 10 bis 20 Seiten früher gewünscht. 110 Seiten waren schon nicht ganz wenig. ;)

    Tröste dich, mir war es auch ein bisschen zu lang ;)



    Ich finde die Reihe allgemein sehr gelungen, was die Cover angeht und auf der Umschlagrückseite sehen wir schon eine Vorschau auf Band 3 und die drei Bücher nebeneinander sehen einfach wundervoll aus! Ich habe zwischenzeitlich bestimmt auch einfach nur fünf Minuten lang das Cover angeschaut und das Buch dabei gestreichelt, weil ich so begeistert bin.

    Ja, die Cover sind richtig cool und heben sich vom sonstigen Einheitsbrei ab. Das ist toll ;) Im dritten wird ein Wolf das Cover zieren. Dadrauf freu ich mich schon jetzt ;) Ich mag Wölfe, obwohl auch böse schauende Einhörner etwas für sich haben ;)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Und Xiang weiß das eigentlich auch, daher war ich echt enttäuscht, dass er sich von ihm hat entmannen lassen, obwohl er damit rechnete, mit einem Gift versehen zu werden

    Da bin ich auch nicht ganz mitgekommen. Aber ja, vielleicht dachte er wirklich, es gäbe ja ein Gegengift, aber warum hat er sich das dann nicht schon vorher geholt? Irgendwie ist Xiang Yu wirklich ein intelligenter Mann, aber gerade in dieser Geschichte habe ich manche Sachen nicht ganz verstehen.

    Oder aber er hat von Anfang an gewusst, dass er so oder so sterben wird und hat diesen Weg gewählt, weil er sich so noch einen Weg ausdenken konnte, um zu verhindern, das Marcia zum Kaiser zurückkehrt.

  • Es ist übrigens meine erste Leserunde mit der neuen Oberfläche und ich muss mich erstmal ausprobieren. gerade kämpfe ich mit dem Zitieren und bekomme es irgendwie nicht hin mehrere Zitate in einem Post zu packen. Kann mir jemand einen Tipp geben bitte ?

  • Ich denke, dass Xiang sehr wohl wusste, dass er sowieso tot war - egal welche Variante er wählt. So etwas ähnliches erwähnt er ja auch vor der Entmannung zu Bao. Er hatte quasi nur die Wahl wie er stirbt und wann, aber nicht ob. Vielleicht dachte er, dass er mit seinem Gegengift zumindest noch Marcia helfen kann zu entkommen.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Den Textteil markieren, dann kommt ein "Pop-Up" und fragt, ob du gleich einfügen oder speichern willst. Dann "speichern" klicken und das bei jedem Zitat. Am Ende hast du rechts unten im Eck ein "+" und kannst dort die Zitate auswählen oder alle Zitate einfügen ;) Damit hab ich auch gekämpft.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich finde die Reihe allgemein sehr gelungen, was die Cover angeht und auf der Umschlagrückseite sehen wir schon eine Vorschau auf Band 3 und die drei Bücher nebeneinander sehen einfach wundervoll aus! Ich habe zwischenzeitlich bestimmt auch einfach nur fünf Minuten lang das Cover angeschaut und das Buch dabei gestreichelt, weil ich so begeistert bin.

    Die Cover sind wirklich sehr gelungen, aber mir fehlt hier der farbige Schnitt. Ich mochte den blauen im 1. Teil sehr und finde es super, wenn alles einheitlich ist.

    Solchen Menschen kann ich immer nur wenig Verständnis entgegen bringen. Er findet seine Handlung selbst nicht gut, tut es trotzdem. Wieso? Solche Berufssoldaten (also absolute Loyalität, auch wenn man selbst anderer Meinung ist) kann ich nicht verstehen. Klar, jeder muss bei der Arbeit auch mal Sachen machen, hinter die man nicht zu 100% steht, aber wenn mir etwas wirklich gegen den Strich gehen würde, würde ich das ausdiskutieren. Ich wäre auf jeden Fall der schlechteste Soldat der Welt. :unschuldig:

    Ich glaube, dass man damals gar nicht viel diskutiert hat - jedenfalls nicht mit Untergebenen. Entweder du hast getan, was du tun solltest, oder du warst weg vom Fenster. Friss, oder stirb !


    Marada : :five: Gefällt mir viel besser als die alte Zitierfunktion :daumen:

  • Marada : :five: Gefällt mir viel besser als die alte Zitierfunktion :daumen:

    Mir auch ;)


    Ich glaube, dass man damals gar nicht viel diskutiert hat - jedenfalls nicht mit Untergebenen. Entweder du hast getan, was du tun solltest, oder du warst weg vom Fenster. Friss, oder stirb !

    Ich bezweifle auch, dass ein "nein" gezählt hätte. Dann hätte er ebenso flüchten müssen oder warten bis man ihn wegen Ungehorsam tötet. Selbst Xiang hat am Ende ja getan, was der Khan verlangt hat, weil er nicht als Rebell gelten wollte. Ich denke Bao hofft, dass er so gut weiterleben kann am Wandernden Hof und Xiang hofft auf einen schnellen Tod im Kampf statt einer unehrenhaften Hinrichtung, weil er ein Rebell ist.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich denke, dass Xiang sehr wohl wusste, dass er sowieso tot war - egal welche Variante er wählt. So etwas ähnliches erwähnt er ja auch vor der Entmannung zu Bao. Er hatte quasi nur die Wahl wie er stirbt und wann, aber nicht ob. Vielleicht dachte er, dass er mit seinem Gegengift zumindest noch Marcia helfen kann zu entkommen.

    Oh man, sich dass allein vorzustellen, istg schrecklich, finde ich *brrr* aber das zeugt davon, wie groß die Liebe zu Marcia gewesen sein muss. Vielleicht wirkt sie sich ja irgendwie aus =)

    Ich glaube, dass man damals gar nicht viel diskutiert hat - jedenfalls nicht mit Untergebenen. Entweder du hast getan, was du tun solltest, oder du warst weg vom Fenster. Friss, oder stirb !

    Ja, er konnte entweder zwischen Tod oder Pflichterfüllung wählen. Vielleicht hat er auch noch einen anderen Hintergrund? Das wird ja nie erwähnt. Ich wüsste auch nicht genau, wie ich gehandelt hätte, um ehrlich zu sein. Besonders wenn ich eine Familie hätte, die auf mich angewiesen wäre ...

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  • Ich hatte über Nacht auch überlegt, ob das vielleicht die erste Mär ist, die entsteht? Ich meine, es gibt einen Wald und eine Schlacht. Vielleicht muss Marcia fliehen und rettet sich in den Wald, wo sie zur Mär wird.

    Ich frage mich, entsteht eine Mär aus realen Geschehnissen, die von den Menschen dann auf eigene Art und Weise wieder- und weitererzählt werden? Oder entsteht erst eine Mär (also eine Phantasie-Geschichte) und daraus entsteht Wirklichkeit.


    Also... gab es die Märchengestalten schon oder wurden sie erfunden und sind dadurch in die Wirklichkeit gekommen? Oder hat sie jemand in die Welt geschickt?

  • Den Gegensatz, den Bernhard hier mit eingebracht hat, fand ich auch gut. Er mildert tatsächlich die Grausamkeit und zeigt auch, dass die Menschen sich in Menschen verlieben können, und nicht nur Heere gegen Heere kämpfen.

    Und das grausame Heerführer (siehe die Todesstrafen) auch Liebe empfinden können.

    Tröste dich, mir war es auch ein bisschen zu lang ;)

    Wir haben ja immer 80 - 100 Seiten. Und es sind ja eigentlich genau 100 Seiten Text. ;)


    Solchen Menschen kann ich immer nur wenig Verständnis entgegen bringen. Er findet seine Handlung selbst nicht gut, tut es trotzdem. Wieso? Solche Berufssoldaten (also absolute Loyalität, auch wenn man selbst anderer Meinung ist) kann ich nicht verstehen. Klar, jeder muss bei der Arbeit auch mal Sachen machen, hinter die man nicht zu 100% steht, aber wenn mir etwas wirklich gegen den Strich gehen würde, würde ich das ausdiskutieren. Ich wäre auf jeden Fall der schlechteste Soldat der Welt. :unschuldig:

    Also Soldaten dürfen ja auch heutzutage - zumindest bei uns - in besonderen Fällen den Befehl verweigern. Und dann wird das übergeordnet geklärt. Aber hier bei Bao wäre die Klärung wohl eher, dass er zum Tode verurteilt wird, wenn er sich gegen seinen Khan stellt. Und wenn er ihn als höchste Instanz anerkennt - womöglich als von Gott erwählt - dann gibt es für ihn trotz Zweifeln keine andere Wahl. Und es ist ja auch nicht so, als wäre Xiang ein guter Freund von ihm. Da sähe das vielleicht nochmal anders aus. Aber er ist ein Heerführer, der auch noch eine Liebschaft mit der Mutter des Thronerben angefangen hat und der dem Khan und dem Volk sozusagen etwas wegnehmen könnte.

  • Ich hatte über Nacht auch überlegt, ob das vielleicht die erste Mär ist, die entsteht? Ich meine, es gibt einen Wald und eine Schlacht. Vielleicht muss Marcia fliehen und rettet sich in den Wald, wo sie zur Mär wird.

    Ich frage mich, entsteht eine Mär aus realen Geschehnissen, die von den Menschen dann auf eigene Art und Weise wieder- und weitererzählt werden? Oder entsteht erst eine Mär (also eine Phantasie-Geschichte) und daraus entsteht Wirklichkeit.


    Also... gab es die Märchengestalten schon oder wurden sie erfunden und sind dadurch in die Wirklichkeit gekommen? Oder hat sie jemand in die Welt geschickt?

    Gute Frage ;) Ich würde ja sagen, eine Märengestalt entsteht, wenn viele an sie glauben und die Geschichte oft weitererzählt wird. Gab es das nicht im 1. Band? Wenn also ein Überlebender dieses Gefechts Marcia am Ende sieht und sie in den Wald flüchtet, er diese Geschichte weitererzählt und immer weiter was dazu gedichtet wird. Wird Marcia dann zur Märengestalt z.B. die weisse Königin? Wir werden hoffentlich erfahren was dahinter steckt :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Und das grausame Heerführer (siehe die Todesstrafen) auch Liebe empfinden können.

    Aber so grausam ist er ja gar nicht, er wird ja als sehr gerechter Heerführer gesehen unter seinen Gefolgsleuten. Grausam wird er ja erst durch das Gift und das vernichtet am Ende vermutlich auch die Liebe. Also...hm...

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich hatte über Nacht auch überlegt, ob das vielleicht die erste Mär ist, die entsteht? Ich meine, es gibt einen Wald und eine Schlacht. Vielleicht muss Marcia fliehen und rettet sich in den Wald, wo sie zur Mär wird.

    Ich frage mich, entsteht eine Mär aus realen Geschehnissen, die von den Menschen dann auf eigene Art und Weise wieder- und weitererzählt werden? Oder entsteht erst eine Mär (also eine Phantasie-Geschichte) und daraus entsteht Wirklichkeit.


    Also... gab es die Märchengestalten schon oder wurden sie erfunden und sind dadurch in die Wirklichkeit gekommen? Oder hat sie jemand in die Welt geschickt?

    Gute Frage, aber möglich wäre deine Erklärung schon. Vor allen Dingen wenn man an die Geschehnisse aus dem ersten Band denkt =)



    Aber so grausam ist er ja gar nicht, er wird ja als sehr gerechter Heerführer gesehen unter seinen Gefolgsleuten. Grausam wird er ja erst durch das Gift und das vernichtet am Ende vermutlich auch die Liebe. Also...hm...

    Das finde ich so tragisch - das es eigentlich seine Persönlichkeit spaltet und zerstört und somit auch seinen Ruf, und auch die Erinnerung seiner Leute. Denkt doch nur mal, wie er irgendwann in Erinnerung bleiben wird. Nicht als der Heerführer, der gerecht und weise war, sondern als jener, der kolerisch und unberechbar war ... auch eine Art "Mär"

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Nun bin ich auch angekommen und schicke zunächst einen Gruß in die Runde und ein besonderes Hallo an Bernhard.


    Ich habe die gebundene Ausgabe und bin begeistert vom Buch, besonders vom Cover. Auch die Karte gefällt mir außerordentlich gut. Nur leider vermisse ich auch diesmal wieder ein Personenverzeichnis. Das hätte mir doch ein wenig geholfen.


    Soweit ich das richtig gelesen habe, sind es doch 17 Jahre später, oder habe ich da etwas falsch verstanden?


    General Xiang gefällt mir gut und ich hoffe sehr, dass er dieses Gemetzel irgendwie überlebt. Leider wissen wir ja, dass man bei Bernhard Hennen nicht sehr darauf hoffen darf. Schon im ersten Abschnitt gab es eine Menge Tote, deren Figuren nicht uninteressant waren und ich ihr Ableben schon ein wenig bedauerte.


    Bao, diese hinterhältige Schlange, überlebt sicherlich und wird bis zum Schluss sein Unwesen treiben.


    Ein wenig erinnern mich die Begriffe wie "Ordensritter" und "Westermark" an Die Elfen.


    Aber ich glaube, bisher sind wir keiner der Figuren begegnet, die wir aus dem letzten Buch noch kennen, oder?

    Mir kommt keine bekannt vor, habe da aber auch ein grottenschlechtes Gedächnis.

    Andererseits hoffe ich aber auch, dass Marcia überlebt und nicht zurück zum Wandernden Hof muss und es für sie und Xiang Yu vielleicht doch noch eine Zukunft geben könnte.

    Oh, das hoffe ich auch sehr. Zumindest Marcia muss überleben, um eventuell ihren Thron zurück zu bekommen.

    In jedem Fall schont Bernhard keinen der Kämpfer, alles ist möglich und die guten Leute sterben genauso wie die schlechten. Hoffentlich erwischt es auch diesen Bao Li, dem würde ich jedenfalls nicht nachweinen.

    Niemand wird geschont, was ich auch gut und realistisch finde. Oft sterben die Guten ja zuerst. Bao Li wird überleben, da bin ich mir sicher.

    Ach ja - Ich hab mir glaub ich selten so sehnlich ein Glossar gewünscht, wie an manchen Stellen dieses Abschnitts.

    Mir ging es da genauso.

    Genau, Nok war auch eine. Ich bin gespannt, ob wir ihnen noch in diesem Band wieder begegnen werden und mehr über die weißen Tigerinnen lernen werden. Sie waren ja im 1. Band relativ mysteriös.

    Ich hoffe sehr, dass wir Nok wieder begegnen. Ich fand sie im ersten Teil schon spannend und sie hat einige Geheimnisse, die es noch zu entdecken gilt.

    Ich freue mich auf dieses Buch seit unserer letzten Leserunde und dann nehme ich das Buch zur Hand und mich begrüßt eine Schlacht. Von allen Handlungselementen, die es geben kann, meine ungeliebteste.

    Oh Gott sei dank ging es nicht nur mir allein so! Ich hab auch aufgrund des Schlachtengetümmels ziemlich lang gebraucht ehe ich mich mit dem Buch im flow befand ;)

    Mir ging es da genauso. Von daher fiel mir der Einstieg diesmal auch ungewohnt schwer, was ich normalerweise bei Bernhards Büchern nie habe. Auch wenn die betroffenen Personen sehr spannend sind, waren mir die vielen Schlachtpläne dann doch zuviel.

    Ich würde ja sagen, eine Märengestalt entsteht, wenn viele an sie glauben und die Geschichte oft weitererzählt wird.

    So hatte ich es auch verstanden. Versucht Milan nicht am Ende des 1. Teils, die Mär von Felicitas (so hieß sie doch, oder?) zu verbreiten in der Hoffnung, das sie eines Tages wieder da sein wird?

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • So hatte ich es auch verstanden. Versucht Milan nicht am Ende des 1. Teils, die Mär von Felicitas (so hieß sie doch, oder?) zu verbreiten in der Hoffnung, das sie eines Tages wieder da sein wird?

    Ach stimmt ja ... da war ja was - oh Milan, hoffentlich setzt du dich damit nicht in die Nesseln ...



    Mir ging es da genauso. Von daher fiel mir der Einstieg diesmal auch ungewohnt schwer, was ich normalerweise bei Bernhards Büchern nie habe. Auch wenn die betroffenen Personen sehr spannend sind, waren mir die vielen Schlachtpläne dann doch zuviel.

    gut, dann sind wir schon zu dritt. Ich hab wegen des Glossars auch schon mal gegoogelt, aber leider bin ich auch online nicht fündig geworden. Für den dritten Band wäre das vielleicht mal eine gute Idee, oder?

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  • Hallo in die Runde.


    Bitte entschuldigt, wenn ich mich jetzt erst melde. Ich bin erst seit einer Stunde von der Frankfurter Buchmesse zurück.


    Ich musste schmunzeln, als ich bei der Spekulation anlangt, ob die Schlacht eine Mär ist. Das ist sie nicht, aber dennoch ist das nicht völlig in die falsche Richtung gedacht, denn sie wird eine Rolle im dritten Prolog spielen, ebenso wie die besondere Art von Magie, die in Azuhr Einzug hält. :-) Aber mehr verrate ich erst mal nicht. Nur noch so viel ... Beim dritten Prolog wird Noks Kindheit das Thema sein.


    Die Hinrichtungsart mit dem Tod unter den Planken ist leider nicht erfunden. Dies wurde während der mongolischen Eroberungszüge tatsächlich praktiziert. Allerdings selten.


    Historisch sind auch die Karrenritter, die sich an den irdischen Hussiten orientieren und Zaneta ist ein wenig von Jan Žižka von Trocnov inspiriert. Ebenso gibt es eine wage Vorlage für General Yu. Dies ist der chinesische Held und General

    Hsiang Yü, dessen Geschichte in einer der berühmtesten Peking Opern erzählt wird.


    Kann es sein, dass die Asienbezüge den Leseeinstieg ebenfalls erschwert haben? Wenn ihr mir dazu etwas sagen könntet, wäre das eine große Hilfe für den Abschlussband.


  • Kann es sein, dass die Asienbezüge den Leseeinstieg ebenfalls erschwert haben? Wenn ihr mir dazu etwas sagen könntet, wäre das eine große Hilfe für den Abschlussband.

    Nein, die Asienbezüge sind nicht das Problem, ganz im Gegenteil. Bei mir sind es einfach die langen Schlachtenbeschreibungen. Die lese ich eben nicht so gerne oder nur, wenn sie kurz und knackig sind. Da quäle ich mich bei fast jedem Buch ein wenig durch. Es sei denn, die Beschreibungen werden durch andere Dinge unterbrochen. Aber das ist ein ganz persönliches Problem.


    Diese Schlacht, findet die nun vor Milan statt oder danach? Da gibt es hier glaube ich, unterschiedliche Interpretationen.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Hallo Bernhard! Ich hoffe du hattest eine richtig tolle Buchmesse und hast viele tolle Leute getroffen! =)


    Nur noch so viel ... Beim dritten Prolog wird Noks Kindheit das Thema sein.

    Oh, dadrauf freu ich mich schon. Nok mochte ich im ersten Teil auch sehr sehr gerne !



    Kann es sein, dass die Asienbezüge den Leseeinstieg ebenfalls erschwert haben? Wenn ihr mir dazu etwas sagen könntet, wäre das eine große Hilfe für den Abschlussband.

    Nein, die Asienbezüge fand ich richtig gut. Aber ich lese auch gern Asianstyle Books und interessiere mich für die Kultur. Das war nicht mein Problem. Mein Problem war eigentlich, dass die Einstiegshandlung sehr kriegslastig war und ich aus diesem Grund keine emotionale Verbindung mit den noch unbekannten Figuren aufbauen konnte. Deshalb viel mir persönlich das Verfolgen der langen Schlachtenszene recht schwer. Aber wie gesagt, das ging nur mir persönlich so ;)


    Die Hinrichtungsart mit dem Tod unter den Planken ist leider nicht erfunden. Dies wurde während der mongolischen Eroberungszüge tatsächlich praktiziert. Allerdings selten.

    Gulp. Das ist wirklich eine grausame Methode. Dass es für den General ein Vorbild gab, ist echt spannend. Wurde denn das Vorbild auch so grausam behandelt?

    Diese Schlacht, findet die nun vor Milan statt oder danach? Da gibt es hier glaube ich, unterschiedliche Interpretationen.

    Die Schlacht findet 18 Jahre vor den Ereignissen um Milan und Co. statt =)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)