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  • Stimmt, von guten Mären war bisher kaum was zu lesen. Andererseits fallen die sicherlich auch nicht dadurch auf, dass sie Ärger machen :totlach:

    Stimmt :totlach: Ich hoffe nur, dass Felicitas dann als gute Mär zurückkehrt...Allerdings kann ich mich mit Milans Plan in keiner Richtung anfreunden !

    An den Jadebecher hatte ich auch überhaupt nicht mehr gedacht. Ein Glück, dass Gamrath diesen Becher genommen hat und nicht einen stinknormalen Trinkbecher - und dass Zaneta in dem Moment so auf Zack war.

    Da sagst du was ! Als ich das las, musste ich kurz die Luft anhalten und dachte, dass es das ja nun echt nicht sein kann :)

  • Hallo, in die Runde.


    Zunächst einmal zu den Canalis.

    Matteo Canali ist der Händler in Band 1, der vor 50 Jahren die Schiffsladung mit verseuchter SEide in den Hafen von Arbora bringen läßt, weil er glaubt, dass es schon nicht so schlimm wird ... Nach dem was dann folgt, müssen die Überlebenden aus seiner Sippe, die in anderen Städten Cilias wohnen, die Insel verlassen und verlieren den größten Teil ihres Vermögens.

    Mario Canali, der Rechenschieber aus dem Ritterorden :-) gehört ebenfalls in diese Sippe und steigt zum zweitmächtigsten Mann des Ordens auf. Mit den Tormenos möchte er gerne eine Rechnung begleichen, da sie in seinen Augen am Unglück seiner Familie schuld sind.

    Und dann gibt es noch Maria Apolita, geborene Canali, die die Tormenos ebenfalls nicht mag, bis Milan ihren Sohn vom Krähenmann zurückbringt. Aber wird das genügen???


    Ich bin erleichtert, dass sich mit dem Ende des Prologs doch noch alles für euch fügt und ihr wieder versöhnt seid.


    An Friedhof der Kuscheltiere habe ich nicht gedacht. Autorenehrenwort! Aber es sieht ja so aus, als würdet ihr da ein dickes Ende in Bezug auf Felicia kommen sehen.


    Die Vorlage für den Grym war tatsächlich Rotkäppchen.


    Und warum es Märengestalten öfter als nur einmal geben kann ... Wir werden sehen :-)


    Die Liga greift mit drei Heeren aus drei verschiedenen Richtungen an, um den Untergang des Schwertwaldes zu beschleunigen. Versucht man alle drei zu stoppen, sind die Kräfte der Schwertherzöge zu schwach. Stellt man sich mit allen Truppen einem Gegner, rücken die anderen Heere ungehindert vor. Das einzige Glück der Bewohner des Schwertwaldes ist, dass die Heerführer der Liga unterschiedlich kompetent sind.

  • Zunächst einmal zu den Canalis.

    Ah, gut, dass du das nochmal zusammengefasst hast. War mir so nicht klar aber jetzt kann ich die Handlungen und Gefühle der Protas noch besser verstehen.


    Und ich hoffe mal, dass das Ende mit der widerauferstandenen Felicia nicht ganz so schlimm wird, wie bei King. Aber ich glaube nicht, dass sie Milan noch so liebt. Und ihr Charakter könnte sich auch geändert haben.

  • Danke, Bernhard, für die Erklärung mit den Canalis :) Ich dachte mir doch, dass da irgendwas war :D Ich bin ja schon sehr gespannt auf Felicia & was du dir hast einfallen lassen. Ich lese dann heute Abend nach der Arbeit Abschnitt 3 :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Das mit den Canalis hat mir gerade auch sehr geholfen, nochmal alles zu sortieren! Vielen Dank dafür. Also gefühlt doch alles das Gleiche. Zumindest gehört alles zusammen. :)

  • Da kann ich mich nur anschließen xD Hilfe, hat die Erklärung gut getan. Und bitte Bernhard - schieb in den dritten Band sowas wie ein Personenverzeichnis oder ein Glossar ein ?(?(

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Matteo Canali ist der Händler in Band 1, der vor 50 Jahren die Schiffsladung mit verseuchter SEide in den Hafen von Arbora bringen läßt, weil er glaubt, dass es schon nicht so schlimm wird ... Nach dem was dann folgt, müssen die Überlebenden aus seiner Sippe, die in anderen Städten Cilias wohnen, die Insel verlassen und verlieren den größten Teil ihres Vermögens.

    Stimmt ja, das war ja auch ein Canali - ich und mein mieses Namensgedächtnis.


    Die Liga greift mit drei Heeren aus drei verschiedenen Richtungen an, um den Untergang des Schwertwaldes zu beschleunigen. Versucht man alle drei zu stoppen, sind die Kräfte der Schwertherzöge zu schwach. Stellt man sich mit allen Truppen einem Gegner, rücken die anderen Heere ungehindert vor. Das einzige Glück der Bewohner des Schwertwaldes ist, dass die Heerführer der Liga unterschiedlich kompetent sind.


    Hm, soweit hatte ich das gar nicht durchdacht - ganz schön raffiniert.

  • Soooo - den zweiten Abschnitt habe ich dann eben beendet. Er las sich für mich flüssiger, aber ich habe ganz viele Fragezeichen im Kopf. Ich kann mich kaum noch an die Geschehnisse - geschweige denn an die Personen, die nicht Hauptfiguren sind - aus dem ersten Band erinnern.


    Immerhin hat Bernard hier immer wieder ein paar Rückblicke eingebaut. Sehr praktisch, weil dann ein paar Teile wieder kommen. Ich sollte mir die letzte Leserunde ausbuddeln und noch mal nachlesen *hüstel*


    An sich war der Abschnitt jetzt gut um in die Geschichte zu kommen. Das Ende der Schlacht und damit des Prologs war blutig, aber auch mit Hoffnung versehen. Mir war klar, dass Marcia und Xiang sterben müssen. Wenn nicht durch fremde Hand, dann ja durch den Wein. Ich persönlich würde auch keinen Heller auf die Aussage des Leibarztes geben, dass sich die beiden sich in der Nachwelt nicht wiederfinden werden. Das ist ja Auslegungssache und da sind wir mal sehr dafür, dass sie gemeinsam ihren Frieden finden.


    Zaneta ... also sie ist mir bislang ebenfalls sympathisch. Zwar hat sie sich ein wenig geziert, als sie Xiangs Kopf aufheben sollte, aber im Grunde hat sie ein gutes Herz. Die 'Geburt' von Sasmira war schon etwas grausig. Aber da die Kleine überleben muss, habe ich nicht daran gezweifelt, dass ihnen das gelingt. Sie war ja schon kurz vor der Niederkunft, also muss die Kleine schon entsprechend weit entwickelt sein.

    Ob sie jetzt wirklich ohne Seele geboren wurde ... da sind wir wieder bei der Religion. Das werden wir wohl aber noch erfahren. Gut vorstellen könnte ich mir auch, das Zaneta als quasi Erzieherin von Sasmira fungiert. Sie über die Dinge im Reich aufklärt und gemeinsam mit Gamrath entsprechend ausbildet. Das wäre zumindest wünschenswert.


    Milan und Rainulf haben ja nun auch einiges vor. Dass sie zwei mal gegen den Grym kämpfen müssen, hat mich ebenfalls verwirrt. Aber wenn es hier um Glauben geht, dann könnte es gut sein, dass jedes Dorf ihren eigenen Grym hat. Allerdings bleiben dann nicht viele Hirten und Wanderer übrig ...


    Milans Gabe, Geschichten wahr werden zu lassen, hinterlässt bei den Erzählungen über Felicia einen schalen Beigeschmack. Auch ich habe die Befürchtung, dass sie zwar wiederkommen könnte, aber eben nicht als die Frau, die sie einmal war.


    Am meisten bin ich jetzt gespannt wie es bei Nok weiter geht.


    Zu den bisherigen Beiträgen schreibe ich morgen was ... da brauch ich Ruhe für ^^

  • Über Zaneta habe ich mir kaum Gedanken gemacht und musste gerade nochmal kurz überlegen, wer sie war. Es ist immer wieder interessant wie unterschiedlich wir lesen. Ich gehe so natürlich auch nicht davon aus, dass wir nochmal von ihr lesen werden. ;)

  • Ich gehe so natürlich auch nicht davon aus, dass wir nochmal von ihr lesen werden.

    Ich war eigentlich auch der Meinung, aber Bernhard hat im 1. Teil der LR schon gespoilert zu Band 3 ;)

    Zaneta sollte im dritten Band noch vorkommen. Sie gehört zu den engsten Vertrauten Sasmiras, allerdings auch Mario Canali

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Über Zaneta habe ich mir kaum Gedanken gemacht und musste gerade nochmal kurz überlegen, wer sie war. Es ist immer wieder interessant wie unterschiedlich wir lesen. Ich gehe so natürlich auch nicht davon aus, dass wir nochmal von ihr lesen werden. ;)

    Echt, Zaneta hast Du schon vergessen? Das ging aber schnell. ;) Also da ich sie so Klasse fand - und man so ein Potential nicht verschwenden sollte alt Autor - hoffte ich nach dem Prolog sofort auf ein Widersehen irgendwann. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sie der Kaiserin fast eine Verpflichtung gegenüber hat, wo sie sie doch auf die Welt gebracht hat.

  • Die Liga greift mit drei Heeren aus drei verschiedenen Richtungen an, um den Untergang des Schwertwaldes zu beschleunigen. Versucht man alle drei zu stoppen, sind die Kräfte der Schwertherzöge zu schwach. Stellt man sich mit allen Truppen einem Gegner, rücken die anderen Heere ungehindert vor. Das einzige Glück der Bewohner des Schwertwaldes ist, dass die Heerführer der Liga unterschiedlich kompetent sind.

    Tja, Strategie ist alles, wie ? Ich bin miserabel wenn es um Strategien geht, das ist einfach nicht mein Ding. Klingt aber sehr ausgeklügelt die Vorgehensweise - glaube ich jedenfalls :totlach:

  • Warum sich die drei Heere nicht zusammentun, ist mir auch noch nicht ganz klar, denn dann hätten sie sicher die besten Chancen, Thouar einzunehmen.

    Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob diese drei Heere WIRKLICH auf einer Seite stehen oder, ob das nur so ein löses Bündnis ist. Einmal haben wir ja die Ordensritter, das andere Heer wird ja von einem Händler angeführt? Dem dritten sind wir noch gar nicht begegnet, oder? Wer weiß wer dieses Heer anführt?

    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt - kämpfen alle für die gleiche Sache oder nur im Groben in die gleiche Richtung? Da wäre es dann wieder sinnvoll, wenn sie in Teilen unterwegs sind. Sonst wären sie sich wohl nur im Weg.

  • Über Zaneta habe ich mir kaum Gedanken gemacht und musste gerade nochmal kurz überlegen, wer sie war. Es ist immer wieder interessant wie unterschiedlich wir lesen. Ich gehe so natürlich auch nicht davon aus, dass wir nochmal von ihr lesen werden. ;)

    Zaneta werden wir ja auf jedenfall noch mal wieder begegnen. Ich freu mich auf sie - vor allen da ich sie aus dem Prolog am meisten mochte ;)

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Der zweite Teil der Schlacht ist echt heftig. Die Ereignisse überschlagen sich, Xiang kämpft wie ein Löwe, trotz des Giftes, trotz der Verwundungen und am Ende ist es doch zu spät. Marcia versteht zwar seine Nachricht nicht, tut aber dann doch das, was Xiang von ihr wollte, wenn auch in anderer Weise.


    Bao Li versucht weiterhin sein Spiel zu spielen und stürzt sich dann ins Schwert. Den hätte ich an manchen Stellen schon viel eher gemeuchelt. Khan hin oder her, in einer Schlacht fallen Männer und Bao Li war eben einer davon, Punkt.


    Und jetzt begegnen wir endlich Milan. Zum Glück, denn nun geht es mit der ursprünglichen Geschichte weiter.

  • Da kann ich mich nur anschließen xD Hilfe, hat die Erklärung gut getan. Und bitte Bernhard - schieb in den dritten Band sowas wie ein Personenverzeichnis oder ein Glossar ein ?(?(

    Mir hilft sowas auch ungemein, besonders dann, wenn es Mehrteiler sind und man ein wenig auf den Folgeband warten muss. So wie ich am Wochenende gehört habe, soll der 3. Teil erst im September 2019 kommen. Das ist ziemlich lang bis dahin.

    Milans Gabe, Geschichten wahr werden zu lassen, hinterlässt bei den Erzählungen über Felicia einen schalen Beigeschmack. Auch ich habe die Befürchtung, dass sie zwar wiederkommen könnte, aber eben nicht als die Frau, die sie einmal war.

    Die Befürchtung habe ich auch. Denn er beschreibt sie ja nicht zu 100 %, wie sie wirklich war, sondern nur aus seiner persönlichen verliebten Sicht. Ist die Frage, wie viel die Menschen noch dazu dichten und ausschmücken werden.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • September 2019?? Irgendwie hatte ich Frühjahr im Kopf... Wahrscheinlich steht dann im Sommer nochmal ein Reread ein. Ein Personenverzeichnis fände ich hier aber mittlerweile auch hilfreich. :)

  • Die Befürchtung habe ich auch. Denn er beschreibt sie ja nicht zu 100 %, wie sie wirklich war, sondern nur aus seiner persönlichen verliebten Sicht. Ist die Frage, wie viel die Menschen noch dazu dichten und ausschmücken werden.

    Wenn man das mal weiter denkt, kann nicht nur Felicia aus Milans Perspektive wiederauferstehen, sondern er könnte ganz Cilia mit Wesen aus seinen Geschichtren bevölkern ...

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)