04 - Seite 299 bis Seite 403 (bis einschl. Textstelle (Und dann würde sie sich Nandus Tormeno holen)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Obwohl Falce sich aufmacht Milan zu töten, gehört er wieder zu einem meiner Lieblinge. Ich weiß auch nicht wieso. Ich finde ihn integer - klingt ulkig bei einem Auftragsmörder. Aber wenn man mal von seinen bescheuerten Aufträgen absieht, dann kommt er total sympathisch rüber, oder?


    Dass die Basilisken alles zu Stein verwandeln, auch Tiere, war mir auch nicht klar. Ich sehe jetzt auch lauter versteinerte Ameisen und Marienkäfer usw. :totlach: Und Nok wird auch vom Grym verspeist. Mann wie viele laufen denn da noch rum von den Teilen.


    Ein wichtiger Moment war, als klar wurde, dass Felicia tatsächlich am Leben ist und Rainulf das für ganz logisch hielt, weil er nichts mehr vom Tod seiner Herrin wusste. Das bedeutet, dass die Veränderungen um sich greifen. Wie viel wissen Rainulf und Felicia denn noch und wo setzt die Mutation der Geschehnisse ein? Eine spannende Sache ist das. Vor allem frage ich mich, warum nur Milan NICHT vergisst sondern weiß, dass sich etwas verändert hat. Er ist sozusagen aussen vor. Weiß sein Vater noch, dass er Felicia verbrannt hat? Milan erkennt auf jeden Fall Stück für Stück, dass das wohl keine so gute Idee war, seine Geliebte wieder ins Leben zu dichten. Aber dadurch lernt er vielleicht auch seine Kräfte besser kennen und findet vielleicht noch einen Dreh, wie er die Geschicke des Landes zum Guten wenden könnte.


    Und dann erscheint unser Einhorn. Hmm ist ja erst mal mehr eine Schindmähre. Gar nicht so muskelbepackt und energiegeladen wie auf dem Cover. Und das tödliche Horn weiß es auch zu verbergen, bis es zu spät ist. Fiese Sache.


    Die Mär vom Krähenmann war Klasse. Der spielt ja im Augenblick keine große Rolle aber sicher wird die Geschichte nochmal sehr wichtig.


    Traurig fand ich, dass Sara und Olmo doch noch aufgehängt wurden. Also wirklich Bernhard, das war echt schlimm für mich. Da hofft man die ganze Zeit und dann hängen sie irgendwo am Wegesrand rum.


    Lucille hat gebüsst. Sie und die Meerhexe, dass war mal ein furios-böses Team. Ich war richtig überrascht, dass Nandus es dann doch schaffte, sie zu töten. Aber lieber mag ich ihn trotzdem nicht. ;)

  • Ein wichtiger Moment war, als klar wurde, dass Felicia tatsächlich am Leben ist und Rainulf das für ganz logisch hielt, weil er nichts mehr vom Tod seiner Herrin wusste. Das bedeutet, dass die Veränderungen um sich greifen. Wie viel wissen Rainulf und Felicia denn noch und wo setzt die Mutation der Geschehnisse ein? Eine spannende Sache ist das. Vor allem frage ich mich, warum nur Milan NICHT vergisst sondern weiß, dass sich etwas verändert hat.

    Wie war das? Hatte ich nicht im letzten Teil meine Bedenken bezüglich der charakterlichen Veränderungen von Rainulf geäußert? *lach* Tja, da haben wir nun den Salat ;)

    Die Mär vom Krähenmann war Klasse. Der spielt ja im Augenblick keine große Rolle aber sicher wird die Geschichte nochmal sehr wichtig.

    Ich fand, dass hat Milan insbesondere klug gestrickt. Seine geliebte war sicherlich die weiße Königin ... Mhmhm ... Ich bin gespannt, ob diese Mär wahr wird!


    Ich komme generell auch nicht so gut voran wie ich gehofft hatte. Bei den vielen kriegerischern Auseinandersetzungen muss ich im Flow sein ;)

    Es mag auch daran liegen, dass ich das Buch nur sehr vorsichtig halten kann. Und das soll wirklich mal ein Kritikpunkt an der Druckerei sein. Ich lese wirklich extrem vorsichtig, da ich verknickte Buchrücken und Leserillen auf den Tod nicht austehen kann. Das ist Geschmackssache, natürlich. Aber bei diesem Buch und bei vielen anderen, bei denen der Verlag von der Druckerei hat drucken lassen, ist so schnell ein Leseknick drin, schneller als ich Mär sagen kann. Und das raubt mir ein bisschen den Lesegenuss. Vielleicht bin ich pingelig. Aber es ärgert mich ein bisschen. Das ist keine negative Wertung für den Buchinhalt, keineswegs. Aber wenn ich schon ein tolles Buch mit einem liebevoll gestalteten Cover habe, dann tut es mir immer sehr leid um jede Leserille =(

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Es mag auch daran liegen, dass ich das Buch nur sehr vorsichtig halten kann. Und das soll wirklich mal ein Kritikpunkt an der Druckerei sein. Ich lese wirklich extrem vorsichtig, da ich verknickte Buchrücken und Leserillen auf den Tod nicht austehen kann. Das ist Geschmackssache, natürlich. Aber bei diesem Buch und bei vielen anderen, bei denen der Verlag von der Druckerei hat drucken lassen, ist so schnell ein Leseknick drin, schneller als ich Mär sagen kann. Und das raubt mir ein bisschen den Lesegenuss. Vielleicht bin ich pingelig. Aber es ärgert mich ein bisschen. Das ist keine negative Wertung für den Buchinhalt, keineswegs. Aber wenn ich schon ein tolles Buch mit einem liebevoll gestalteten Cover habe, dann tut es mir immer sehr leid um jede Leserille =(

    Ich kann dir nur sowas von zustimmen. Ich hasse Lesespuren am Rücken auch TOTAL. (Das Verleihen von Büchern ist immer ein Drama bei mir.) Mir ist es diesmal NICHT gelungen, den Rücken makellos zu halten. Ich erwäge, mir das Buch ein zweites Mal zu besorgen (ja, ich bin da auch etwas seltsam - oder sollte ich durchgeknallt sagen :totlach:), damit es schön unversehrt neben dem ersten Teil im Schrank stehen kann.


    Wobei es bei der Dicke des Buches auch schwer für den Verlag wird, denke ich. Pinzipiell finde ich die Fischer-Tor-Bücher von der "Konsitenz" her eigentlich ziemlich gut.

  • gagamaus DANKE! Die buchqualität zieht sich übrigens aus dieser einen Druckerei über alle Verlage hinweg. Ich hatte das schon des Öfteren ... und immer nur aus dieser Druckerei. Der Buchrücken war zu steif ...

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Ich mag Leserillen am Buchrücken xD Bei mir kommen sie erst ins Regal, wenn man am Rücken merkt, dass ich sie auch wirklich gelesen habe :P Deswegen bin ich auch nicht unbedingt der Hardcover-Fan, da sieht man ja nix :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Also, allmählich wird mir das Buch echt unheimlich, das wird ganz schön gruselig - und irgendwie gerät alles durcheinander bzw. aus den Fugen :o


    Jetzt erfahren wir also, welchen Plan Apolita verfolgte, ganz schön fies, aber auch raffiniert, eigene Leute unter die Rebellen zu schleusen. Aber wie Milan die Ligisten davon überzeugt hat, ihn gehen zu lassen, weil er noch eine größere Aufgabe zu erledigen habe, war ebenfalls raffiniert. Ich muss sagen, er kann teilweise genauso überzeugend reden wie sein Vater.


    Olmo hat mir aber auch immer besser gefallen: zuerst dachte ich noch, er macht bei der Infiltration und der Gefangennahme von Milan nur deshalb mit, weil er sich Vorteile davon verspricht, aber wie er sich gegen Trimini gestellt hat, weil er es nicht eingesehen hat, Unschuldige hinzurichten, hat mir Respekt abgenötigt. Ganz im Gegensatz zu diesem Ernesto, der dann natürlich gleich seine Chance sieht, sich bei Trimini zu profilieren, nachdem er zuvor den Schwanz eingezogen hat und Milan ebenfalls nicht festgesetzt hat.


    Dann taucht schon wieder dieser Grym auf, ich glaube, den wird Milan echt nicht mehr los. Aber nun wissen wir, warum er eigentlich immer wieder auftaucht. Na klasse, noch so ein paar schwammige Ortsangaben und Milan ist bis zu seinem Lebensende nur damit beschäftigt, Märengestalten zu töten.


    So, und dann ist es soweit: Felicia de Rosa lebt und Rainulf ist fest davon überzeugt, dass er schon immer der Pfeil der Rosen war. Und wird wieder so grantelig. Ich will den alten Rainulf zurück :argh:Jetzt bin ich vor allem gespannt wie ein Flitzebogen, wie Felicia so sein wird. Es ist aber schon etwas gruslig, wie Rainulf felsenfest davon überzeugt ist, dass es schon immer so war. Tja, und Milan hat jetzt den Salat, dass er über Felicia Mären gewoben hat: nun darf er sich auf die Suche nach dem Basilisken machen. Den Basilisk hatte ich mir größer vorgestellt. Das finde ich auch so unheimlich: da herrscht Krieg und irgendwo gockelt dieses todbringende Tier umher - und keiner weiß wo! Außer Falce, der seine Spur immerhin schon mal gefunden hat.


    Der weiße Klepper spielt tatsächlich noch eine Rolle - und was für eine! Wobei ich kurz schon gedacht hatte, ob es sich bei ihm um die Weiße Königin handelt. Er rettet Olmo und Sara zwar das Leben, aber kurz darauf baumeln die beiden dann doch noch tot an einem Baum, weil niemand ihnen die Geschichte glaubt.

    Als Milan Sara und Olmo am Baum erkennt, war das für mich wie ein Schlag in die Magengegend; es tut mir um die beiden sehr leid.


    Im vorigen Abschnitt hatten wir den Eindruck, dass Nok in Milan verliebt sein könnte, ich finde, das verstärkt sich hier noch. Und Milan denkt direkt nur noch an Felicia, als er erfährt, dass sie noch lebt.


    Ich würde ja noch gerne mehr Mären erzählt bekommen, die vom verlorenen Mond hat mir auch gut gefallen.


    In Thouar geht es ebenfalls drunter und drüber: zuerst der gruslige Angriff der Meereshexe mit ihren untoten Rekruten, was auch zu einer Begegnung mit Lucille führte. Dann die Erkenntnis, dass Felicia eben nicht auf dem Scheiterhaufen damals gestorben ist und sich mit einer großen Anzahl an Bogenschützen der Stadt nähert und somit für ein Kippen des vermeintlich sicheren Sieges sorgen könnte. In der Tat stellt es sich jetzt als Nachteil heraus, dass Nandus "Milde" bei Felicias Hinrichtung gezeigt hat, denn die aufgespannte Rückenhaut hätte das Aufkommen der Mär, sie könnte noch leben, deutlich schwerer gemacht. Da reagiert Nandus einmal nicht ganz so hart und schon hat er den Mist.


    Der Kampf gegen die Meereshexe war ziemlich dramatisch und spannend, aber Nandus bleibt am Ende doch siegreich. Milan ist ein Held, weil er die Kinder aus der Gewalt des Krähenmanns befreien konnte, Nandus konnte Gideon besiegen und jetzt die Meereshexe und wird dadurch ebenfalls einen gewissen Ruf erlangen.


    Eine der größten Überraschungen war aber die Verkündung seines Traums eines vereinten Cilias, in dem es keine Ligisten und keine Rebellen gibt! Mit allem hatte ich in dem Moment gerechnet, aber nicht damit! Nandus kann mich echt immer wieder verblüffen. Ich finde den Gedanken und die Idee aber klasse und eigentlich sollte Milan sie ebenfalls gut finden. Vielleicht kann dieser Traum Vater und Sohn irgendwann wieder etwas annähern. Wie war das denn nochmal im ersten Band: da war doch irgendwas mit drei Personen, die mit ihren Fähigkeiten entscheidend für die sich gerade ändernden Zeiten seien. Wir gingen bisher davon aus, dass es sich dabei um Milan und seinen Vater handelt, wer die dritte Person ist, habe ich noch keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie das, was sie dann tun müssen, zusammenarbeiten müssen.


    Wolfhard von Urschlingen habe ich die ganze Zeit noch nicht so recht getraut und jetzt weiß ich auch warum. Ganz schön fies, wie er Hagen in den Tod schickt, um dem Schwert der Rosen Nandus ans Messer zu liefern.

  • Obwohl Falce sich aufmacht Milan zu töten, gehört er wieder zu einem meiner Lieblinge. Ich weiß auch nicht wieso. Ich finde ihn integer - klingt ulkig bei einem Auftragsmörder. Aber wenn man mal von seinen bescheuerten Aufträgen absieht, dann kommt er total sympathisch rüber, oder?

    Stimmt, so richtig kann ich Falce auch nicht böse sein - das ist das Tolle an Bernhard Figuren: sie sind so extrem vielschichtig.


    Vor allem frage ich mich, warum nur Milan NICHT vergisst sondern weiß, dass sich etwas verändert hat. Er ist sozusagen aussen vor.

    Das frage ich mich auch und ob das auch so bleibt. Vielleicht weil er der Fleischweber ist, der die Geschichte quasi ins Leben gerufen hat?


    Weiß sein Vater noch, dass er Felicia verbrannt hat?

    An der Stelle, an der Nandus erfährt, dass Felicia doch noch lebt, hadert er damit, dass er damals Milan zuliebe darauf verzichtet hat, dem Schwert der Rosen die Haut über die Ohren zu ziehen, sondern sie "nur" verbrannt hat, also weiß er es auch noch, dass sie verbrannt ist.

  • An der Stelle, an der Nandus erfährt, dass Felicia doch noch lebt, hadert er damit, dass er damals Milan zuliebe darauf verzichtet hat, dem Schwert der Rosen die Haut über die Ohren zu ziehen, sondern sie "nur" verbrannt hat, also weiß er es auch noch, dass sie verbrannt ist.

    Ich hatte ja den Eindruck, er hält die widergeborene Felicia nicht für die alte sondern für eine Nachahmerin. Also er weiß noch nicht, dass er hier einer Mär gegenübersteht sondern rechnet mit einer Doppelgängerin, die sich Felicias Tod zu Nutze gemacht hat. Aber er weiß zumindest, dass er sie verbrannt hat. Hat also dieses Wissen nicht vergessen.

    Man ist das alles kniffelig, wer ich was weiß, wer ein neues Gedächtnis bekommt, wegen Milans neuer Mären, wer den Durchblick noch hat.

  • Ein sehr spannendes Kapitel, wie ich finde. Zuerst war da die gewonnene Schlacht am Fluss, dann war sie doch nicht mehr gewonnen wegen der Finte von Rodrigo und dann wieder doch gewonnen wegen dem Henker der weißen Königin! Ich wusste ja, dass da was speziell ist mit dem weißen Klepper xD Aber, dass er SO speziell sein würde. Ich fand die Geschichte toll, aber leider ging sie für Olmo und Sara nicht gut aus :( Und wieder ist ein Held der Schwertherzöge tot. Irgendwie sterben die Helden nur auf Seiten der Schwertherzöge, oder irre ich mich?


    Ich wünschte Milan würde Nok so viel Interesse schenken wie sie ihm. Die zwei wären ein gutes Paar und auch, wenn ich alle anderen Frauenfiguren in dieser Geschichte nicht so gut leiden kann, finde ich Nok super und wünsche ihr ein gutes Ende. Es war sehr schön die Mär vom Krähenmann und der Weissen Königin noch einmal zu hören. Ich finde Milan hat sie sehr gut erzählt.


    Und jetzt ist auch noch passiert, wovor wir alle Angst hatten - Felicias ist wieder auferstanden und hat gleich noch Rainulf mitverwandelt. So mag ich ihn gar nicht, ich mochte ihn als Freund von Milan. :( Mal schauen wie Felicias so sein wird, wenn sie auf Milan trifft. Ich hoffe, er entscheidet sich dann für Nok und vielleicht reist er mit ihr ja ins Khanat? Das wäre sicher spannend mit den ganzen Mären dort! Die wären hoffentlich asiatisch angehaucht!


    Und dann ein wirklich grandioses Ende für diesen Abschnitt mit dem Kampf gegen die Meerhexe! Als alle in das Gebetslied eingestimmt haben, hatte ich Gänsehaut :love: Und Nandus übertrifft sich für mich wieder selbst, indem er sich gegen die Sklaverei und die Liga stellt. Ich hätte mir gewünscht das Wolfhard das auch sieht und ihn nicht hintergeht. Nandus wollte ihn ja im Rat unterstützen, damit er Arbora bekommt und wieder aufbauen kann. Das hätte ich mir sehr gewünscht! Vielleicht wäre dann auch der Fluch dieser Stadt gebrochen gewesen, aber so gibt es wohl kein gutes Ende für die beiden. Ich hoffe, dass Nandus diesen Hinterhalt überleben wird und irgendwann seinen Traum von einem gemeinsamen Cilia sehen wird. Immerhin überschneidet sich dieser Traum auch mit Milans Traum eines Cilias ohne Krieg :)


    Was ich mich allerdings bis zu letzt gefragt habe - warum war die Meerhexe dann plötzlich so leicht zu töten? Ist sie wirklich tot? Bleibt sie tot, weil sie jetzt so viele sterben haben sehen?

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Obwohl Falce sich aufmacht Milan zu töten, gehört er wieder zu einem meiner Lieblinge. Ich weiß auch nicht wieso. Ich finde ihn integer - klingt ulkig bei einem Auftragsmörder. Aber wenn man mal von seinen bescheuerten Aufträgen absieht, dann kommt er total sympathisch rüber, oder?

    Ich mag ihn auch sehr :) Ich finde er bringt immer wieder Pep in die Geschichte und etwas zu lachen! Ich fand es großartig als er den versteinerten Fisch gefunden hat und dann lieber doch einen anderen Weg gegangen ist.

    Vor allem frage ich mich, warum nur Milan NICHT vergisst sondern weiß, dass sich etwas verändert hat.

    Ich bin mir gar nicht sicher, ob er sich nicht dadurch verändert, dass die Leute ihn anders sehen als er selbst. Er ist sich selbst ja auch nicht mehr sicher, ob er einen Tag vorher noch anders war und sich gerade verändert hat. Das kam in seinen Gedanken zu Rainulf einmal vor. Sicher hängt es auch damit zusammen, dass er selbst Mären erschaffen kann und die Kraft wird vielleicht stärker je mehr Leute daran (und an ihn?) glauben.

    Weiß sein Vater noch, dass er Felicia verbrannt hat?

    Also er weiß noch nicht, dass er hier einer Mär gegenübersteht sondern rechnet mit einer Doppelgängerin, die sich Felicias Tod zu Nutze gemacht hat.

    Denke schon, dass er weiß, dass er sie verbrannt hat! Er streitet ja ständig ab, dass sie da draußen ist und erklärt mehrmals, dass er ganz sicher ist, dass er sie damals verbrannt hat. Auch das denke ich hängt mit seiner Rolle in Bezug auf die Mären zusammen. Dass er weiß, dass es sich um eine Märe handelt, glaube ich allerdings auch nicht. Weiß er überhaupt, dass Milan sowas kann? Er hat ja schon ewig nicht mehr ihm gesprochen.

    Jetzt erfahren wir also, welchen Plan Apolita verfolgte, ganz schön fies, aber auch raffiniert, eigene Leute unter die Rebellen zu schleusen. Aber wie Milan die Ligisten davon überzeugt hat, ihn gehen zu lassen, weil er noch eine größere Aufgabe zu erledigen habe, war ebenfalls raffiniert. Ich muss sagen, er kann teilweise genauso überzeugend reden wie sein Vater.

    Ja wirklich hinterhältig, aber zum Glück lassen sie Milan laufen. Er ist manchmal wirklich ein wenig wie sein Vater. Er denkt ja auch ständig daran, dass er gerade wie sein Vater redet. Einmal zieht er sogar sein Schwert ein bisschen aus der Halterung, um wie sein Vater zu drohen. Aber es scheint ihn auch nicht zu stören, im Gegensatz erkennt er ja langsam, dass man damit Leute eben beeinflussen kann und sein Vater vielleicht recht hatte. Er wäre auf jeden Fall ein toller Priester geworden xD

    Ich will den alten Rainulf zurück :argh:

    Ich auch :(

    Den Basilisk hatte ich mir größer vorgestellt. Das finde ich auch so unheimlich: da herrscht Krieg und irgendwo gockelt dieses todbringende Tier umher - und keiner weiß wo!

    hahahaha, ja ich dachte auch an etwas mindestens PFERDEgroßes, aber es ist ja nur etwas größer als ein Huhn xD Sehr lustig. Das Ding kann sich ja dann auch überall verstecken :D

    Als Milan Sara und Olmo am Baum erkennt, war das für mich wie ein Schlag in die Magengegend; es tut mir um die beiden sehr leid.

    Hach ja, ich bin froh, dass er sich von den Rebellen und Rainulf trennt. Rainulf wird durch die eigene Märe immer grausamer und jedes Mittel ist ihm recht. Milan sollte sich von beiden Seiten fern halten und gemeinsam mit Nok einen Weg finden, den Krieg zu beenden, dem Krähenmann zu helfen und dann glücklich werden :D

    Ich würde ja noch gerne mehr Mären erzählt bekommen, die vom verlorenen Mond hat mir auch gut gefallen.

    Oh, das wäre super! Ich hoffe ja auf ein paar asiatisch angehauchte Mären in Band 3. Bernhard hat mir da in der Diskussion zum 1. Teil Hoffnung gemacht :D

    Eine der größten Überraschungen war aber die Verkündung seines Traums eines vereinten Cilias, in dem es keine Ligisten und keine Rebellen gibt! Mit allem hatte ich in dem Moment gerechnet, aber nicht damit!

    Für mich auch! Ich mochte Nandus zwar von Anfang an, aber ich hatte nicht gerechnet, dass Milans und seine Träume sich sooooo ähnlich sind. Vielleicht wird es doch noch etwas mit den beiden (oder der ganzen Familie). Ich glaube sie wären ein gutes Team mit ähnlichen Vorstellungen und könnten viel erreichen.

    Wie war das denn nochmal im ersten Band: da war doch irgendwas mit drei Personen, die mit ihren Fähigkeiten entscheidend für die sich gerade ändernden Zeiten seien. Wir gingen bisher davon aus, dass es sich dabei um Milan und seinen Vater handelt, wer die dritte Person ist, habe ich noch keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie das, was sie dann tun müssen, zusammenarbeiten müssen.

    Gut, dass du uns/mich daran erinnerst. Ich hatte noch im Kopf, dass Milan und Nandus wichtig waren, die 3. Person hatte ich schon vergessen. Wer das sein könnte? Gerade fällt mir nicht wirklich jemand ein, aber wir haben - glaube ich - auch noch nicht gehört, was diese Person so besonders macht, oder? Vielleicht ist es die ganze Zeit vor unserer Nase und wir sehen es nicht, weil Bernhard es als Geheimnis hütet, was diese Person kann :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Man ist das alles kniffelig, wer ich was weiß, wer ein neues Gedächtnis bekommt, wegen Milans neuer Mären, wer den Durchblick noch hat.

    Aber echt!


    Als alle in das Gebetslied eingestimmt haben, hatte ich Gänsehaut

    Ja, da habe ich auch Gänsehaut bekommen.


    Was ich mich allerdings bis zu letzt gefragt habe - warum war die Meerhexe dann plötzlich so leicht zu töten? Ist sie wirklich tot? Bleibt sie tot, weil sie jetzt so viele sterben haben sehen?

    Ich glaube, an einer Stelle meinte Nandus so was ähnliches wie "Es muss ein Erzpriester" sein, das habe ich jetzt so interpretiert, dass die Mär vielleicht auch so endet, dass nur ein Erzpriester die Meerhexe töten kann, so wie nur der Pfeil der Rosen den Grym töten kann.


    hahahaha, ja ich dachte auch an etwas mindestens PFERDEgroßes, aber es ist ja nur etwas größer als ein Huhn xD Sehr lustig. Das Ding kann sich ja dann auch überall verstecken :D

    Zuerst dachte ich, naja, wenn der Basilisk gar nicht so groß ist, ist er weniger gefährlich, aber dann kam es mir auch, dass sich das Biest so viel besser verstecken bzw. unbemerkt daherkommen kann.


    Gerade fällt mir nicht wirklich jemand ein, aber wir haben - glaube ich - auch noch nicht gehört, was diese Person so besonders macht, oder? Vielleicht ist es die ganze Zeit vor unserer Nase und wir sehen es nicht, weil Bernhard es als Geheimnis hütet, was diese Person kann :D

    So bin ich auch dran, dass wir über die dritte Person noch nicht wirklich viel wissen.

  • Ich mag Leserillen am Buchrücken xD Bei mir kommen sie erst ins Regal, wenn man am Rücken merkt, dass ich sie auch wirklich gelesen habe :P Deswegen bin ich auch nicht unbedingt der Hardcover-Fan, da sieht man ja nix :D

    Jedem seins. Ich werd immer ganz traurig, wenn Bücher sichtbare Lesespuren haben xD



    Ich hatte ja den Eindruck, er hält die widergeborene Felicia nicht für die alte sondern für eine Nachahmerin. Also er weiß noch nicht, dass er hier einer Mär gegenübersteht sondern rechnet mit einer Doppelgängerin, die sich Felicias Tod zu Nutze gemacht hat. Aber er weiß zumindest, dass er sie verbrannt hat. Hat also dieses Wissen nicht vergessen.

    Man ist das alles kniffelig, wer ich was weiß, wer ein neues Gedächtnis bekommt, wegen Milans neuer Mären, wer den Durchblick noch hat.

    Ich glaube übrigens, dass sich Milan des ganzes Ausmaßes des Schlamassels, in den er die Welt gestürzt hat, noch gar nicht wirklich richtig bewusst ist.


    Ich wusste ja, dass da was speziell ist mit dem weißen Klepper xD Aber, dass er SO speziell sein würde.

    Ja, den weißen Klepper fand ich auch super ;)



    Ich wünschte Milan würde Nok so viel Interesse schenken wie sie ihm. Die zwei wären ein gutes Paar und auch, wenn ich alle anderen Frauenfiguren in dieser Geschichte nicht so gut leiden kann, finde ich Nok super und wünsche ihr ein gutes Ende. Es war sehr schön die Mär vom Krähenmann und der Weissen Königin noch einmal zu hören. Ich finde Milan hat sie sehr gut erzählt.

    Ich jubel immer, wenn Nok in der Geschichte auftaucht. Ich mag sie sehr und ihr Charakter ist ziemlich gefestigt. Aber Milan ist (im Moment noch) viel zu sehr mit Felicitas verhaftet. Ich glaube, dass dauert auch noch, ehe er dieses Trauma wirklich loslassen kann.

    Denke schon, dass er weiß, dass er sie verbrannt hat! Er streitet ja ständig ab, dass sie da draußen ist und erklärt mehrmals, dass er ganz sicher ist, dass er sie damals verbrannt hat. Auch das denke ich hängt mit seiner Rolle in Bezug auf die Mären zusammen. Dass er weiß, dass es sich um eine Märe handelt, glaube ich allerdings auch nicht. Weiß er überhaupt, dass Milan sowas kann? Er hat ja schon ewig nicht mehr ihm gesprochen.

    Das ist auch eine sehr gute Frage - Ob sein Vater von Milans Kräften weiß. Ich würde ja mal sagen, nein. Sonst hätte er sich die Gabe sicherlich schon vor langer Zeit zu nutze gemacht ...


    Für mich auch! Ich mochte Nandus zwar von Anfang an, aber ich hatte nicht gerechnet, dass Milans und seine Träume sich sooooo ähnlich sind. Vielleicht wird es doch noch etwas mit den beiden (oder der ganzen Familie). Ich glaube sie wären ein gutes Team mit ähnlichen Vorstellungen und könnten viel erreichen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Nandus Traum war oder nur das, was die Leute hören wollen. Mhhhm ...

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Ich glaube übrigens, dass sich Milan des ganzes Ausmaßes des Schlamassels, in den er die Welt gestürzt hat, noch gar nicht wirklich richtig bewusst ist.

    Schneeballsystem. Er hat etwas ins Rollen gebracht. Und alles was in Zunkunft noch schiefläuft könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass er so viel verändert hat. Und dann wird er sich sicher Vorwürfe machen. Denn er möchte ja Gutes tun aber er ist keiner, der dafür alles in Kauf nimmt.

  • Ich glaube, dass dauert auch noch, ehe er dieses Trauma wirklich loslassen kann.

    Ja, das glaube ich auch. Felicias scheint ja wieder aufzutauchen, da wird es dann noch schwerer für ihn werden :( Hoffentlich ist sie ganz anders, damit er das auch merkt und merkt wie wichtig Nok ist. Hoffe ich zumindest? Vielleicht spielt Nok doch nur mit ihm und tut nachher doch noch was der Khan von ihr verlangt :o Ich bin sehr gespannt.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Nandus Traum war oder nur das, was die Leute hören wollen. Mhhhm ...

    Ich glaube nicht, dass er die Menschen zu mehr Freiheit und Selbstständigkeit ermuntern würde, sich gegen die Liga stellen würde und das nur, weil er will, dass ein paar Menschen ihm zujubeln. Da wäre es einfacher gewesen, sie alle als Sklaven an das Khanat zu verkaufen und die Stadt einfach mit eigenen Leuten zu besetzen. Er hätte sie auch der Meerhexe opfern können :o Da wäre einiges "leichter" gewesen als sie mit eigener, lokaler Regierung auszustatten.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • In diesem Abschnitt war ja auch einiges los - puh ! Irgendwie fällt es mir diesmal schwer den Überblick zu behalten... zum Glück lese ich das Buch mit euch, sonst würde ich wahrscheinlich die Hälfte verpassen, oder wieder vergessen :)


    Der Kampf von Nandus gegen die Meerhexe war grandios. Hier hat er mal wieder seine wahre Stärke gezeigt und seinen Mut ! Und als sie dann zum Schluß, alle gesungen haben...ganz großes Kino !

    Allerdings habe ich nicht ganz verstanden, warum es für ihn so einfach war die Meerhexe zu töten...das ist vorher doch niemenden gelungen, weil sie eine Art Schutzwall um sich hatte, oder ? Vielleicht auch ein mögliches Ende einer Mär ? Nandus sagte doch, das es verschiedene Versionen dieser Mär gibt...bedeutet das, dass die Meerhexe auch wiederkommt, weil es mehrere Versionen gibt ?

    Wie bei dem Grym ! Das eine schwammige Formulierung der Grund für sein mehrmaliges Auftauchen ist....macht die Sache ja nicht unbedingt leichter für Milan !!!


    Überhaupt tummeln sich inzwischen eine Menge Märwesen in der Geschichte. Ich, HarryPotter-Verrückte hab natürlich von Anfang an angenommen, dass der Basilisk eine große Schlange ist und musste ordentlich lachen, als ich las, es hätte etwas größere Füße, als ein Huhn....:totlach: Jedenfalls versteinert er jeden, der ihn erblickt und wenn das Ding etwas größer, als ein Huhn ist, dürfte es sehr schwer werden es zu finden !


    Das Nandus und Milan letztlich den selben Wunsch nach Frieden etc. haben, hat mich dann doch überrascht. Also eher Nandus Einstellung zu dem Ganzen - war das schon immer so ? Da kann ich mich so gar nicht dran erinnern....Kommt es mir nur so vor, oder bewegen sich die beiden unbewusst aufeinander zu ? Und ich meine nun nicht geographisch...

  • Da kann ich mich so gar nicht dran erinnern....Kommt es mir nur so vor, oder bewegen sich die beiden unbewusst aufeinander zu ? Und ich meine nun nicht geographisch...

    Ich hatte auch das Gefühl, dass sie das tun - sowohl geogrpaphisch als auch emotional :) Vielleicht wird es doch nochmal was werden mit den beiden. Milan merkt ja auch selbst immer öfter an, dass er immer öfter wie sein Vater ist und das auch nützlich sein kann. Mal schauen, was das noch wird :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Obwohl Falce sich aufmacht Milan zu töten, gehört er wieder zu einem meiner Lieblinge. Ich weiß auch nicht wieso. Ich finde ihn integer - klingt ulkig bei einem Auftragsmörder. Aber wenn man mal von seinen bescheuerten Aufträgen absieht, dann kommt er total sympathisch rüber, oder?

    Dieser Charakter fällt bei mir komischer Weise völlig hinten runter, keine Ahnung warum...

    Ein wichtiger Moment war, als klar wurde, dass Felicia tatsächlich am Leben ist und Rainulf das für ganz logisch hielt, weil er nichts mehr vom Tod seiner Herrin wusste. Das bedeutet, dass die Veränderungen um sich greifen. Wie viel wissen Rainulf und Felicia denn noch und wo setzt die Mutation der Geschehnisse ein? Eine spannende Sache ist das.

    Das interessiert mich auch brennend ! Und ich bin total gespannt, wie sie zu Milan steht - mir schwant da irgendwie Böses...

    Und dann erscheint unser Einhorn. Hmm ist ja erst mal mehr eine Schindmähre. Gar nicht so muskelbepackt und energiegeladen wie auf dem Cover. Und das tödliche Horn weiß es auch zu verbergen, bis es zu spät ist.

    Das hat mich total überrascht, aber ich fand es super !

    Ich war richtig überrascht, dass Nandus es dann doch schaffte, sie zu töten.

    Darüber hab ich mich auch gewundert.

  • Also, allmählich wird mir das Buch echt unheimlich, das wird ganz schön gruselig - und irgendwie gerät alles durcheinander bzw. aus den Fugen :o

    Es ist wirklich ein ganz schönes Krausimausi :)

    Na klasse, noch so ein paar schwammige Ortsangaben und Milan ist bis zu seinem Lebensende nur damit beschäftigt, Märengestalten zu töten.

    Ja, da sollte man mal die Richlinien nacharbeiten :totlach::totlach:

    In der Tat stellt es sich jetzt als Nachteil heraus, dass Nandus "Milde" bei Felicias Hinrichtung gezeigt hat, denn die aufgespannte Rückenhaut hätte das Aufkommen der Mär, sie könnte noch leben, deutlich schwerer gemacht. Da reagiert Nandus einmal nicht ganz so hart und schon hat er den Mist.

    Welche Frage mich jetzt anspringt : Weiß Nandus eigentlich, dass Milan ein Fleischweber ist ? Ich kann mich gerade nicht erinnern. Falls nicht, müsste ihm das Ganze ja eigentlich komisch vorkommen, oder ?

    Wie war das denn nochmal im ersten Band: da war doch irgendwas mit drei Personen, die mit ihren Fähigkeiten entscheidend für die sich gerade ändernden Zeiten seien. Wir gingen bisher davon aus, dass es sich dabei um Milan und seinen Vater handelt, wer die dritte Person ist, habe ich noch keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie das, was sie dann tun müssen, zusammenarbeiten müssen.

    Stimmt, da war was ! Wenn wir davon ausgehen, dass Nandus und Milan zwei der drei Personen sind, passt dazu natürlich sehr gut, Nandus plötzlicher Wunsch nach einem vereinten Cilia.

    Ich würde es gut finden, wenn Vater und Sohn Seite an Seite kämpften !

  • Vor allem frage ich mich, warum nur Milan NICHT vergisst sondern weiß, dass sich etwas verändert hat. Er ist sozusagen aussen vor.


    Das frage ich mich auch und ob das auch so bleibt. Vielleicht weil er der Fleischweber ist, der die Geschichte quasi ins Leben gerufen hat?

    Müsste er nicht, damit er sich verändert, seine eigene Geschichte verändern ? :spinnen:

    Ich gehe aber eher davon aus, dass er immun dagegen ist, weil er die Ursprungsquelle der Veränderungen ist. Das wäre ja sonst noch mehr durcheinander....

    Ich hatte ja den Eindruck, er hält die widergeborene Felicia nicht für die alte sondern für eine Nachahmerin. Also er weiß noch nicht, dass er hier einer Mär gegenübersteht sondern rechnet mit einer Doppelgängerin, die sich Felicias Tod zu Nutze gemacht hat.

    Stimmt, das könnte auch sein !