05 - Seite 404 bis Seite 496 (bis einschl. Textstelle "Das halte ich für eine Mär," sagte Ira mit erschütternder Zuversicht)

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  • Ja, das war wirklich stark von Juliano. Ich hab je zwei Abschnitte vorher geschrieben, dass ich ihn für einen Idioten halte ( war er ja bislang auch !), bin aber gewillt meine Meinung zu revidieren, sofern er es sich verdient.

    Idiot finde ich etwas hart. Ja, im ersten Band war er schon ziemlich blauäugig und von seiner Stellung als Sohn des Erzpriesters überzeugt, aber ich fand seine Art auch irgendwie ..... rührend-naiv. Aus einem falsch verstandenen Ehrgefühl ist er ja fast zu Tode gekommen und ich hatte auch immer das Gefühl, dass er seinen Bruder Milan liebt. Das hat ihn für mich eingenommen.

  • Aber kann auch sein, dass ihr Gehirn einfach anders tickt, jetzt wo es einmal irgendwie tot und jetzt irgendwie wieder lebendig ist. Mich würde ja interessieren, wo die Schnittstelle - also der Augenblick - war, an dem Felicia nicht mehr Asche im Grab sondern wieder lebendig war. Oder gibt es beide Agregatszustände jetzt von ihr und sie ist einfach eine neue Version. Also der Grym ist ja auch ständig wieder aufgetaucht. Das war ja sicher nicht immer der selbe, sondern immer ein Neuer, oder?


    Hach, solche Gedankenspiele finde ich einfach herrlich. Ist ungefähr so, wie in Büchern über Zeitreisen. 8)

    Und machen so schöne Knoten ins Hirn :totlach: Ich habe darüber auch schon nachgedacht, aber irgendwann verliere ich immer wieder den Faden.


    (Das ist für mich auch die Quintessenz des Buches, um ehrlich zu sein. Sei vorsichtig mit deinen Worten, denn sie könnten wahr werden).

    Wie wahr!


    Der Basilisk ist hinterlistig,. Also gewisse "Eigenschaften" einer Schlange hat er doch noch xD

    Stimmt, man darf sich von den Hühnerfüßen nicht einlullen lassen.


    Selbst Rainulf hat so seine Bedenken was Felicia betrifft, allerdings nur solange sie angezogen ist :)

    :totlach:


    Ja, allerdings fände ich es durchaus amüsant, wenn er dann plötzlich einen Basiliskenblick hätte. Er könnte ja niemanden mehr in die Augen sehen :D

    Das wäre ja der Hammer.


    Ja, das war wirklich stark von Juliano. Ich hab je zwei Abschnitte vorher geschrieben, dass ich ihn für einen Idioten halte ( war er ja bislang auch !), bin aber gewillt meine Meinung zu revidieren, sofern er es sich verdient.

    Ich finde auch, dass sich bei Juliano inzwischen eine Entwicklung eingesetzt hat, auch wenn er bisher mehr reagieren als agieren kann.


    Idiot finde ich etwas hart. Ja, im ersten Band war er schon ziemlich blauäugig und von seiner Stellung als Sohn des Erzpriesters überzeugt, aber ich fand seine Art auch irgendwie ..... rührend-naiv. Aus einem falsch verstandenen Ehrgefühl ist er ja fast zu Tode gekommen und ich hatte auch immer das Gefühl, dass er seinen Bruder Milan liebt. Das hat ihn für mich eingenommen.

    Stimmt, Juliano war im ersten Band wirklich der Meinung, als Herold etwas Gutes bewirken zu können - dass Lucille seine Neutralität mit Füßen tritt, war echt fies von ihr.

    Er ist nicht der kaltblütige Typ wie sein Vater, sondern einfach anders und er tut mir immer ein wenig leid, weil er ständig vor vollendete Tatsachen gestellt wird, irgendwie läuft er dauernd nur hinterher.

  • Stimmt, Juliano war im ersten Band wirklich der Meinung, als Herold etwas Gutes bewirken zu können - dass Lucille seine Neutralität mit Füßen tritt, war echt fies von ihr.

    Er ist nicht der kaltblütige Typ wie sein Vater, sondern einfach anders und er tut mir immer ein wenig leid, weil er ständig vor vollendete Tatsachen gestellt wird, irgendwie läuft er dauernd nur hinterher.

    Ja, eigentlich ist er ein Looser. Oder zumindest der Sohn, der nicht so toll ist wie sein Bruder Milan. Dafür ringt er ja ganz tapfer um Anerkennung und einen eigenen Weg.

    Und machen so schöne Knoten ins Hirn :totlach: Ich habe darüber auch schon nachgedacht, aber irgendwann verliere ich immer wieder den Faden.

    Ja, Knoten im Hirn. Irgendwann kommt immer die Frage nach dem Huhn und dem Ei.:totlach:

  • Idiot finde ich etwas hart. Ja, im ersten Band war er schon ziemlich blauäugig und von seiner Stellung als Sohn des Erzpriesters überzeugt, aber ich fand seine Art auch irgendwie ..... rührend-naiv. Aus einem falsch verstandenen Ehrgefühl ist er ja fast zu Tode gekommen und ich hatte auch immer das Gefühl, dass er seinen Bruder Milan liebt. Das hat ihn für mich eingenommen.

    Für einen Idioten hielt ich ihn nie. Ich fand es wurde schon früh deutlich, dass Hennen ihn als einen Charakter mit viel Entwicklungspotential angelegt hat. Und das wird hier deutlich. Ich mag Juliano immer mehr - vor allen Dingen, da ich das Gefühl habe, dass er sich auch selbst reflektiert ...



    Und machen so schöne Knoten ins Hirn :totlach: Ich habe darüber auch schon nachgedacht, aber irgendwann verliere ich immer wieder den Faden.

    Ich glaub, dass war Hennens Ziel *grins* Verwirre die Leser so, dass sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht.

    Er ist nicht der kaltblütige Typ wie sein Vater, sondern einfach anders und er tut mir immer ein wenig leid, weil er ständig vor vollendete Tatsachen gestellt wird, irgendwie läuft er dauernd nur hinterher.

    Er will seinem Vater immer nacheifern - er ist ein Vorbild für ihn, aber letztendlich muss er seinen eigenen Weg finden *seufz*

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Das war ein toller Abschnitt. Besonders gut gefallen hat mir das Einhorn, das ist wirklich der Hit und echt ne coole Socke. Und ich bin sehr froh darüber, dass es Falce überredet, nun auf Milan aufzupassen, anstatt zu töten. Milan kann derzeit jeden Befürworter gebrauchen. Obwohl er ja im Moment eine echte Angstperson ist.


    Nandus ist schon eine verschlagene Seele. Er will mit aller Macht an sein Ziel, versucht aber doch, so wenig Schaden wie möglich anzurichten. Das er Wolfhard so verarscht, finde ich mega. So viel zum Thema "Du bist, was Du denkst" :totlach:


    Um Nok trauer ich ein wenig. Ich fand den Charakter durchaus spannend und ich hätte wetten können, dass sie noch eine wichtige Rolle spielen wird. Ich vermutete ja sogar, dass sie die 3. alte Seele sein könnte. ;( Aber nun ist sie versteinert. Ist sie nicht ein Feuervogel? Hätte sie sich davor nicht irgendwie schützen können? Ach menno......


    Dieser Jakobo, der Bewahrer der Geheimnisse, scheint ja auch einiges auf dem Buckel zu haben. Ich bin gespannt, was er ausplaudern wird und ob überhaupt. Diese Ira kam aber noch nicht vor, oder?

    Spannend fand ich, dass Jacobo sogar deutlich mehr Geheimnisse über das Rote Kloster weiß als Nandus. Ob der Schlüssel noch eine Rolle spielen wird? Ich denke schon.

    Nandus war ja nicht ganz oben, von daher hat es mich jetzt nicht überrascht, dass er nicht alles weiß. Dieser Schlüssel, ist das ein Mensch? Oder was soll das sein?

    Falce und das Einhorn - das ist ein Klasse Dialog. Überhaupt dieses Einhorn ist ein richtiges Highliht.

    Für mich auch. Ich mag auch Falce, deshalb bin ich auch froh, dass er die Seiten gewechselt hat.

    Aber ob es so gut ist, dass der Kopf nun bei den Rebellen ist, weiß ich auch noch nicht.

    Ich habe da kein gutes Gefühl und hoffe ein wenig darauf, dass er unterwegs kaputt geht.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass Felicia sich irgendwas fragt, sie war sich ja mit ihren Erinnerungen ja sehr sicher und von Milan scheint sie fast gar keine zu haben. Dafür habe ich bei Rainulf das Gefühl, dass er sich immer mehr erinnert und hoffentlich auch zurück zu Milan findet!

    Das Gefühl hatte ich allerdings auch nicht. Sie verfolgt ganz klar ihr Ziel, ohne irgendwie rechts oder links zu schauen. Mir ist sie als Figur mittlerweile fremd geworden.

    Das ist für mich auch die Quintessenz des Buches, um ehrlich zu sein. Sei vorsichtig mit deinen Worten, denn sie könnten wahr werden

    Stimmt, das ist eine wichtige Message. Man kann mit Worten eine Menge verändern, verbessern, aber auch verschlimmern. Und einmal ausgesprochen sind sie nicht rückgängig zu machen.


    Das war auch gut! Das Gift bringt eigentlich nur einen Tag Kopfschmerzen, aber Wolfhard fühlt sich jetzt ständig schlecht. Das ist Nandus sicher eine Genugtuung für den bösen Brief, den Wolfhard Felicias schicken wollte.

    Den Bluff fand ich Klasse. Vor allem so einfach zu machen. Und Wolfhard hat den "Placebo"-Effekt, als er ist eingebildet krank. ^^

    Den fand ich auch super gut gelungen. Da muss man erst mal drauf kommen. Aber Nadus könnte jedem wirklich alles verkaufen, glaube ich.


    Auf jeden Fall fand ich es ziemlich cool, wie er einfach in das Heerlager gelaufen ist und mal eben so den Widerling Niccolo Trimini versteinert hat !!!

    Um Niccolo tut es mir auch überhaupt nicht leid.



    Die Szene mit den Wurzelbolden fand ich herrlich. Die haben auch nur Blödsinn im Kopf, oder? "Am Arsch" :totlach::totlach::totlach::totlach: Leider geil.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Die geflügelten Schildmaiden greifen ein wenig voraus. Hier war jemand am Werk, der den Blick für das Ganze hat. Zunächst gab es nur Gefährtinnen der Kaiserin, die große Flügel auf den Rücken ihrer Rüstungen geschnallt hatten (so wie die polnischen Flügelulanen unserer Welt). Daraus entwickelte sich im Volk die Mär, dass sie fliegen können. Und nun erlebt Azuhr ein Zeitalter, in dem Mären wahr werden.


    Jacobo war schon im Prolog des ersten Bandes jemand, der ein Auge auf die Familie Tormeno hatte :-)


    Milan ist nach Noks Tod nicht mehr er selbst. Er hat seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht. Und er beginnt Charakterzüge seines Vaters auszuformen.


    Was Nok angeht, sehe ich mit Faszination, dass schon wieder jemand meiner verqueren Schriftstellerphantasie sehr nahe gekommen ist, was die Mutmaßungen so angeht.


    Mit Freude folge ich den Kommentaren zu Juliano und bin sehr gespannt, wie ihr das Finale aufnehmen werdet.

  • Beitrag von simmilu ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Beitrag von Marada ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Die geflügelten Schildmaiden greifen ein wenig voraus. Hier war jemand am Werk, der den Blick für das Ganze hat. Zunächst gab es nur Gefährtinnen der Kaiserin, die große Flügel auf den Rücken ihrer Rüstungen geschnallt hatten (so wie die polnischen Flügelulanen unserer Welt). Daraus entwickelte sich im Volk die Mär, dass sie fliegen können. Und nun erlebt Azuhr ein Zeitalter, in dem Mären wahr werden.

    Oh, daher kommen diese Wesen also! Sehr spannend! Daran hatte ich - ohne Zusammenhang mit Milan - gar nicht gedacht!!

    Was Nok angeht, sehe ich mit Faszination, dass schon wieder jemand meiner verqueren Schriftstellerphantasie sehr nahe gekommen ist, was die Mutmaßungen so angeht.

    Hmmmm, das klingt spannend. Bin gespannt, wer von uns recht hatte :)

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich bin gerade selber total verwirrt....was machen die denn hier ??? :o

    ich habe keine Ahnung wie die hier reingeraten sind Marada, es tut mir ehrlich Leid ! Ich habe sie gelöscht.

  • kein Problem, war nur verwirrt, weil ich dachte, ich hätte ein paar Seiten überblättert :D Soweit war ich bei Abschnitt 6 noch nicht, dass sich das erschlossen hätte, gestern Abend dann schon ;)

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Zunächst gab es nur Gefährtinnen der Kaiserin, die große Flügel auf den Rücken ihrer Rüstungen geschnallt hatten (so wie die polnischen Flügelulanen unserer Welt). Daraus entwickelte sich im Volk die Mär, dass sie fliegen können. Und nun erlebt Azuhr ein Zeitalter, in dem Mären wahr werden.

    Man muss zur Zeit echt vorsichtig sein, welche Geschichten und gerüchte man schürt.

  • Wow, es geht wirklich heiß her!


    Der Kampf mit den Basilisken war wirklich auf eine Art gruselig. Zu kämpfen ohne zu sehen, nicht zu wissen, was mit dem anderen passiert oder was überhaupt gerade geschieht ... Das ist wirklich eine Leistung! Aber Milan schafft es, den Basilisken zu töten, doch leider nicht ohne dass Nok vorher stirbt. Diese Entwicklung hat mich wirklich sehr traurig gestimmt und ich kann es immer noch nicht so recht glauben, dass Nok wirklich tot sein soll. Aber ein wenig kann ich mich immerhin auf den Prolog des dritten Bandes freuen, wo wir - wie wir bereits wissen - Nok noch einmal begegnen werden. Ihr Tod ist ein Schlüsselerlebnis für Milan. Er kommt fast verwandelt daraus hervor und wird fast so grausam wie sein Vater. Ein wenig Angst machen mir die Geschichten über ihn. Was passiert, wenn die Mären wahr werden und Milans Blick irgendwann wirklich so tödlich wie der des Basilisken ist? Daran will ich gar nicht denken! Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass Rainulf ihm den Kopf abgenommen hat, so dass sich die Gerüchte wieder verstreuen können. Selbst Milan hat mittlerweile ein wenig Furcht vor seiner Gabe. Er fängt an zu begreifen, wie mächtig das sein kann und wie sehr er damit die Welt verändern kann.


    In diesem Abschnitt bekommen wir einen Teil des alten Rainulfs zurück. Er merkt, dass irgendetwas nicht stimmt. Ob Milan ihm irgendwann die Wahrheit sagen kann und er das glauben wird? Felicias ist erbarmungslos und die wilde Kämpferin, die Milan immer beschrieben hat. Bisher finde ich sie aber nicht so gruselig, wie ich befürchtet hatte. Ach, und was hat Rainulf eigentlich mit dem Basiliskenkopf gemacht? Anscheinend hat er ihn ja nicht Felicias gegeben, oder?

    Felicias benutzt den Palast der weißen Königin und mit dem Gips scheint sie noch mehr vorzuhaben. Ich teile ein wenig die Angst des Riesens, dass die weiße Königin davon nicht begeistert sein wird. Das könnte noch eine interessante Entwicklung geben, wenn sie sich anfängt über das Volk zu ärgern, dass sie eigentlich beschützen oder helfen soll.


    Nandus wird wirklich alt und lässt sich durch die Geschichten über Milan ein wenig blenden. Wieso sucht er ihn nicht auf? Er müsste doch eigentlich erfahren genug sein, um zu wissen, dass man nicht alles glauben sollte, was erzählt wird. Dann müsste er doch ein Interesse daran haben, die Wahrheit zu erfahren? Zumal Milan und Nandus eigentlich das gleiche Ziel verfolgen. Also könnten sie sich eine wertvolle Stütze einander sein. Nandus Vergiftungsplan ist Wahnsinn! Da siet man mal, wie weit der Placebo-Effekt wirken kann. Ob Wolfhard da irgendwann hinter kommen wird?

  • Aber ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat. Er möchte ja der Gute sein und er möchte dem Volk helfen aber er ist ja weder ein Anführer noch ein Held noch einer, der so wirklich als Vorbild dienen kann.

    Ja, Milan tut sich schwer seinen Weg zu finden - aber gerade zurzeit ist das auch schwierig. Jeden Tag erlebt er wahnsinnige Dinge und selbst als gefestigter Mann wäre das kein Spaziergang, aber so? Ich bin wirklich immer wieder aufs Neue überrascht, wie gut Milan sich dann am Ende doch noch schlägt. Wie Bernhard sagt, nimmt er zwar immer mehr Charakterzüge seines Vaters an, aber ich habe dennoch den Eindruck, dass er das teilweise reflektiert und dann selbst über sich erschrocken ist.


    Falce und das Einhorn - das ist ein Klasse Dialog. Überhaupt dieses Einhorn ist ein richtiges Highliht. Da steckt doch noch mehr dahinter. Ist das eine Gestalt der weißen Königin? Mir kommt es so vor.

    Dass die Königin das Einhorn selbst ist, habe ich mich auch schon gefragt. Ein wenig kommt das ja auch in der Darstellung des Mosaiks hervor. Oder das Einhorn ist quasi der Pfeil der Königin?


    Spannend fand ich, dass Jacobo sogar deutlich mehr Geheimnisse über das Rote Kloster weiß als Nandus. Ob der Schlüssel noch eine Rolle spielen wird?

    Die Szenen mit Jacobo fand ich klasse. Ich habe zwar erst so langsam einen Überblick über alles bekommen und schwupp - liefert Bernhard nochmal einen ganzen Schwall an neuen Erkenntnissen, die man versucht einzuordnen, aber gerade das macht das Buch ja aus. Allerdings bekommen wir hier zwar Einblicke, aber dennoch lässt Bernhard geschickt die ein oder andere Schlüsselinformation aus, so dass sich immer noch kein vollkommenes Bild ergibt. Was hat er Nandus angetan? Wie konnte er ihm den Weg ins rote Kloster verwehren? Und warum hat er das getan? Hat Nandus einen anderen Platz? Und was hat es mit dieser Frau auf sich? Ist sie die Mutter von Milan und es war wichtig, dass sie ihn zeugen?


    Ich bin sogar überrascht, dass ja einige Probleme haben voran zu kommen.

    Bei mir hat es mittlerweile weniger mit dem Buch zu tun, sondern dass ich mich einfach in den Runden hier verzettelt habe. Die Verschiebung der einen Runde hat mir so sehr das Genick gebrochen, dass ich aus dem ganzen Lesesumpf nicht mehr heraus gekommen bin. Wenn ich meinen Urlaub einfach zu Hause verbracht hätte, wo ich jeden Tag fünf Stunden Zeit zum Lesen gehabt hätte, wäre das noch aufgegangen, aber so war es einfach unmöglich. Es tut mir wirklich Leid, aber das hat mich selbst ein wenig überrascht. Außerdem waren die langen Abschnitte (teilweise deutlich über 100 Seiten) auch etwas, was mich zusätzlich aufgehalten hat. Die Seiten sind eh schon voller als das in anderen Büchern ist (weil sie einfach größer sind) und dann noch die deutlich längeren Abschnitte als gewohnt, ... das führt dann auch dazu, dass man hier den Anschluss verliert, wenn man nicht allzu viel Lesezeit hat.


    Diese Ira kam aber noch nicht vor, oder?

    Ich erinnere mich jedenfalls auch nicht an sie. ;)


    Jacobo war schon im Prolog des ersten Bandes jemand, der ein Auge auf die Familie Tormeno hatte :-)

    Ja, den hatte ich auch noch auf dem Schirm und konnte ihn auch relativ schnell wieder zuordnen. :)

  • Bei mir hat es mittlerweile weniger mit dem Buch zu tun, sondern dass ich mich einfach in den Runden hier verzettelt habe. Die Verschiebung der einen Runde hat mir so sehr das Genick gebrochen, dass ich aus dem ganzen Lesesumpf nicht mehr heraus gekommen bin. Wenn ich meinen Urlaub einfach zu Hause verbracht hätte, wo ich jeden Tag fünf Stunden Zeit zum Lesen gehabt hätte, wäre das noch aufgegangen, aber so war es einfach unmöglich. Es tut mir wirklich Leid, aber das hat mich selbst ein wenig überrascht. Außerdem waren die langen Abschnitte (teilweise deutlich über 100 Seiten) auch etwas, was mich zusätzlich aufgehalten hat. Die Seiten sind eh schon voller als das in anderen Büchern ist (weil sie einfach größer sind) und dann noch die deutlich längeren Abschnitte als gewohnt, ... das führt dann auch dazu, dass man hier den Anschluss verliert, wenn man nicht allzu viel Lesezeit hat.

    Das tut mir leid, das die Abschnitte zu lang waren. Bei so dicken Büchern mache ich sie gerne etwas länger, da ich immer das Gefühl habe, bei zu vielen Abschnitten verliert man schneller den Überblick. Ob man deshalb tatsächlich schneller den Anschluss verliert.... hmm, keine Ahnung. Ich werde es beim nächsten dicken Schinken berücksichtigen und kürzer einteilen.


    Das mit dem Verzetteln kenne ich ganz gut. Ist mir auch schon passiert. Im Augenblick versuche ich es bei den Runden ruhiger angehen zu lassen.

  • Ob man deshalb tatsächlich schneller den Anschluss verliert....

    Na ja, da man ja weiterhin nur einen Abschnitt pro Tag hat, wird die Runde automatisch langsamer und mit weniger Seiten ist man als letzte Leserin auch schneller mal mit einem Abschnitt durch. ;)