05 - Seite 404 bis Seite 496 (bis einschl. Textstelle "Das halte ich für eine Mär," sagte Ira mit erschütternder Zuversicht)

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  • Hi, ich wäre auch für kürzere Abschnitte. Bei Bernd (Robert) zeigt sich ja, dass man da toll diskutieren kann und trotzdem schnell voran kommt. Hier passiert so viel, dass dann die einzelnen Diskussionen schwierig sind, weil zu viel Stoff. Um Wiederholungen zu vermeiden nehme ich deshalb die Zitate, in denen schon alles gesagt ist. (auch ein Vorteil, wenn man hinterher hinkt :) )


    Gegen die anderen Abschnitte fand ich diesen hier recht ruhig und sehr schön erzählt. Es passiert einiges, vom Basilisken über den Tod Nicolo Triminis, Milan als geheimer Heerführer der Liga, Juliano und dann Rainulf & Felicias bis zur Schildmaid der Königin. Die muss ja dann sowas wie eine Harpye sein? Stelle ich mir sehr unheimlich für Jacobo vor, mal schauen was noch passieren wird im letzten Abschnitt.

    Ja, dieser Abschnitt hat mich auch gepackt und es waren viele schöne und spannende Szenen drin, während uns grausige Folterungen (bisher) erspart blieben. Ich hoffe mal wir müssen im nächsten Abschnitt nicht die ganze Folterung Jacobos miterleben.

    Falce und das Einhorn - das ist ein Klasse Dialog. Überhaupt dieses Einhorn ist ein richtiges Highliht. Da steckt doch noch mehr dahinter. Ist das eine Gestalt der weißen Königin? Mir kommt es so vor.


    War das Einhorn nicht der Henker der Königin? Also es gab doch ein Abbild von ihm mit der Königin in ihrem Palast im Weißen Wald?

    Ja, das ist so eine Sache. Sind Einhorn und Weiße Königin ein und das selbe, tritt die Königin als Einhorn und Vollstrecker in Erscheinung? Aber eigentlich kann es nicht sein, denn das Einhorn sagt doch, dass seine wahre Erscheinung nur die sehen, die dann sterben und Falce überlebt ja obwohl er das Einhorn gesehen hat. Das hieße, hinter dem Einhorn steht eine andere Gestalt, wenn das aber die Königin währe, dann hieße das, dass die keiner die Weiße Königin sieht außer er stirbt? Das kann ich nicht glauben.

    Rainulf und Felicia fragen sich beide, warum sie scheinbar etwas vergessen haben. Wobei Rainulf sich darüber sorgt und Felicia es abtut. Ich bin gespannt, wenn Milan und Felicia endlich wieder aufeinander treffen. Was empfindet sie noch für ihn?

    Sie wirkt hier sehr oberflächlich und ich fand es schon im ersten Band nicht so toll, dass sich Milan in sie verliebt hat, denn sie hat Männer eigentlich nur benutzt. Wer schickt schon den Mann erst mal zu einer Liebeserzieherin, damit der Sex auch schön wird. Schließlich musste sie bei so einem naiven Jungen wie Milan damit rechnen, dass er sich in Nok verliebt. Im Prinzip finde ich so eine Handlungsweise ja nicht schlecht, aber ist das dann Liebe? Jetzt wirkt sie noch oberflächlicher. Die Szene mit Reinulf, da kann man nur sagen: armer Mann. Er wird wirklich nur benutzt und läßt das geschehen. Trotzdem wäre ich dafür, dass er und Felicia ein Paar sind, denn beide sind Kriegsleute, die verstehen einander. Milan würde wirklich eher zu Nok passen.

    Das Gefühl hatte ich auch nicht ! Sie macht sich um gar nichts Gedanken, ausser der nächsten Schlacht.

    Ja, so wirkt es. Sie ist ihrer Schwester jetzt sehr ähnlich.

    Ich hoffe aber, dass Milan Nok nicht ebenfalls wie Felicia zum Leben wiedererwecken wird, aber ich denke, da ist er inzwischen vorsichtig geworden, er merkt ja, was das für ein Eigenleben entwickelt. Außerdem weiß er über Nok eigentlich zu wenig, um eine Mär um sie zu spinnen, da müsste er ganz schön viel neu erfinden.


    :( Wie schade, aber da die Statue kaputt und verbrannt hat, hoffe ich noch, dass Nok entkommen ist. Irgendwelche geheimen Kräfte oder so?


    Ich fande den Tod von Nok auch entsetzlich und dramatisch. Ihre Basiliskenjagd konnte ja nicht gut gehen! Zudem war ihr Tod auch reichlich unnötig, Bernhard, fandest du das nicht auch? *seufz* Also ich fand es schon ... Natürlich hat es Milans Charakter verändert ... aber ... *schulternheb* Ich fands trotzdem nicht richtig *schmoll*


    Aber das haben sie doch gar nicht, sie wollten doch erklären, dass sie es nicht waren, aber Milan war so sauer, dass er nicht drauf gehört und ihnen den Satz abgeschnitten hat. ;) Ich würde wetten, dass Nok sich befreit hat. Phönix aus der Asche oder so.

    Ich bin euch ja so dankbar, dass hier Ideen entwickelt werden, die Nok noch eine Chance lassen. Ich habe ja die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben. Sie ist eine weiße Tigerin und wir wissen nicht, welche Kräfte sie haben. In den Märchen unserer Welt werden ja die Opfer des Basilisken wieder lebendig, wenn der Basilisk selbst getötet wird, weil dann seine Magie schwindet. Aber nachdem die Statue kaputt war, dachte ich, es sei nun eigentlich unmöglich. Die Idee, dass der Brand ringsum und die Zerstörung der Statue das Resultat der Befreiungsaktion von Nok sind, finde ich wirklich klasse. Die Beschuldigten waren es ja nicht, aber ich dachte, es hätten vielleicht andere getan. Aber die Idee mit dem Phönix hat was. Die könnte so passieren.

    Gut fand ich übrigens, wie Milan über sich selbst reflektiert und einsieht, dass NOK sein Verhalten nicht gut finden würde. Auch würde und könnte er über sie keine Mär spinnen, da gebe ich odenwaldcollies recht. Er weiß zumindest, dass sie nicht einfach die ist, wie er sie kennt und er weiß, dass er ihre Rätsel nicht gelöst hat. Also könnte er sie nicht neu erfinden und die Verwandlung Reinulfs hat ihn wohl auch gelehrt, vorsichtiger zu sein.

    Als Nandus Wolfhard zu dem leckeren Wein einlädt, dachte ich mir beinahe schon, dass der Erzpriester irgendwie hinter die Intrige des Anderen gekommen ist. Ich war - ehrlich gesagt - erleichtert, dass Nandus bzw. Orlando den Brief hat abfangen können. Zumal das auch für das Überleben von Hagen sorgen dürfte.

    Ja, die Vergiftung war vorauszusehen, aber Bernhard hat mich sehr überrascht damit, dass es eigentlich keine Vergiftung war. Nandus entwickelt sich zu Milan und Milan zu Nandus. Hier erfolgt eine Annäherung, die für beide positiv sein könnte und eigentlich Vater und Sohn wieder zusammenführen könnte. Obwohl ich der Meinung bin, dass die Art wie Nandus seinen Sohn gedemütigt hat bei der Verbringung ins Rote Kloster, nicht verzeihlich ist.



    Ich hoffe es auch. Milan ist kein richtiger Anführer. Ich hoffe sehr, dass Rainulf da noch einmal eingreift und er an Milans Seite kämpft.

    Wie soll das gehen? Milan hat sich ja geweigert mit Reinulf zu kämpfen und er will auch gar nicht mehr kämpfen. Er will Frieden. Beide Seiten sind jetzt aber überzeugt, siegen zu können und in so einer Situation dürfte es schwierig werden, Frieden anzubieten. Nandus sieht das schon richtig. Filicias sieht einen Sieg und will keine Gnade. Sehr schon gelingt es Bernhard hier wieder zu zeigen, wie auf beiden Seiten die gleichen Vorbereitungen getroffen werden und beide vom Gegner im Prinzip auch das Gleiche denken. So was finde ich immer toll, wenn das gelingt zu zeigen, weil damit die Unsinnigkeit der Tätigkeiten auf beiden Seiten gezeigt wird und eigentlich die Unsinnigkeit des Kampfes überhaupt. Aber sicher ist auch, dass obwohl doch Frieden von Seiten Nandus gewünscht ist, keiner eher nachgeben wird, bevor nicht der jeweils andere in einer Notlage ist.

    llerdings fände ich es durchaus amüsant, wenn er dann plötzlich einen Basiliskenblick hätte. Er könnte ja niemanden mehr in die Augen sehen

    Ich fände das gar nicht lustig. Das würde seine Einsamkeit verstärken und ihn zum Monster machen.

    Aber ob es so gut ist, dass der Kopf nun bei den Rebellen ist, weiß ich auch noch nicht.

    Gerade deshalb finde ich es gar nicht gut, wenn überhaupt jemand diese Waffe hat. Ich hoffe ja, dass die Weiße Königin eigentlich auch Frieden will, weil Frieden nun mal für ein Volk das beste ist. Aber sicher will sie einen Frieden, wie ihn Nandus beschreibt, mit einer gleichberechtigten Existenz beider Völker. Da sehe ich aber bisher keine Chance. Selbst Nandus weiß nicht was eigentlich hinter dem Roten Kloster steht, vor allem nicht wer und mit welchen Zielen. Da es in diesem Land nur einen Weltengott gibt, könnte es am Ende sein, dass auch das Rote Kloster keine von den Interessend er Weißen Königin abweichenden Ziele hat. Ich bin da sehr gespannt.

    Spannend fand ich, dass Jacobo sogar deutlich mehr Geheimnisse über das Rote Kloster weiß als Nandus. Ob der Schlüssel noch eine Rolle spielen wird? Ich denke schon.

    Ich hoffe das. Allerdings ist mir Jacobo sehr sympathisch und ich gönne ihm eigentlich keine Schmerzen. Vielleicht hilft ihm sein Alter und er stirbt schneller als er leiden kann. Mich würde aber sehr interessieren, warum und wie er Nandus und dessen Frau um ihr Leben betrogen hat.

    Ich glaube auch nicht, die geflügelten Schildmaiden waren mir überhaupt ganz neu, meine ich.

    Ich dächte im Prolog schon von den Schildmaiden gehört zu haben oder zumindest am Anfang des Buches. Ich war nicht verwundert über sie. Irgendwann wurde schon mal erklärt, dass die Königin sich mit Schildmaiden umgeben hat die fliegen können.

  • "Juliano sieht das im Zelt ganz treffend fand ich."

    Ich auch.

    "Ich fände auch Milan-Juliano wären ein gutes Gespann, ähnlich wie Rainulf-Milan. Mir gefiel die Szene sehr gut und auch, dass Juliano Milans "Ausreden" gleich durchschaut hat. Ich bin froh, dass er gefragt hat, ob er bei Milan schlafen darf."


    Die Szene gefiel mir auch gut, vor allem, weil Juliano hier viel Empathie zeigt und der Keim der Bruderliebe verstärkt wird. Aber ein GEspann wie Reinulf Milan können wie nicht sein, denn eigentlich ist keiner von beiden ein Kriegsmann. Ihre Art von Gespann könnte aber ein viel stärkeres Band haben und Juliano könnte seinem Bruder helfen, nicht mehr so hart zu sein und einen besseren Ruf zu bekommen. Sie wären auf alle Fälle ein gutes Gespann in der Auseinandersetzung und Einigung mit Nandus. Das mit dem bei Milan schlafen ist sehr gut, denn es wird eher so gesehen, als sei es einfach ein Vorteil, den er sich verschafft, weil Milan sein Bruder ist, gleichzeitig kann Juliano dabei aber auch die Einsamkeit Milans etwas vertreiben.


    "Stimmt, Juliano war im ersten Band wirklich der Meinung, als Herold etwas Gutes bewirken zu können - dass Lucille seine Neutralität mit Füßen tritt, war echt fies von ihr.

    Er ist nicht der kaltblütige Typ wie sein Vater, sondern einfach anders und er tut mir immer ein wenig leid, weil er ständig vor vollendete Tatsachen gestellt wird, irgendwie läuft er dauernd nur hinterher."


    "Ja, eigentlich ist er ein Looser. Oder zumindest der Sohn, der nicht so toll ist wie sein Bruder Milan. Dafür ringt er ja ganz tapfer um Anerkennung und einen eigenen Weg."

    Juliano möchte geliebt werden und er ist, wie viele Kinder, der Meinung, um geleibt zu werden muss er die Anforderungen seines Vaters erfüllen und das kann er nicht. Ich finde gerade, dass er noch nicht in der Lage war, einen eigenen Weg zu finden. Nandus hat in seinem Bestreben, für ein höheres Ziel(was auch immer das sein sollte, was höher steht als die eigenen Kinder) streng zu seinen Kindern zu sein. Ich glaube es ist schwer, sich von Vorstellungen zu verabschieden, was man sich für die Kinder wünscht und was diese sich wünschen, wollen oder können. Schwierig, den Kindern, wenn man einmal Ansprüche gestellt hat, dann zu zeigen, dass sie auch geliebt werden, wenn sie diese nicht erfüllen. Nandus ist dies nicht gelungen. Jeder verarbeitet das auf seine Weise. Einer ist eben nur das Gegenteil zu seinem Vater, er liebt das Leben und ist nett zu den Menschen und hat damit auf eine Weise ERfolg, die den Vater ärgert, die ihn aber bei den anderen beliebt macht und hat damit so eine Art Rache. Juliano versucht immer wieder das Unmögliche, er will so sein, wie der Vater ihn haben will und scheitert. Milan hätte so wein können, wie der Vater ihn wünscht, aber der hat in seine verbissenen Art erstmal das GEgenteil erreicht, einen Sohn, der gegen ihn aufsteht, sich wehrt und am Ende ihm doch am ähnlichsten ist.


    "Oh ja, die Wurzelbolde waren eine klasse Idee von Hennen =)"


    Das sind sie und ich hoffe wir werden sie nochmals erleben, obwohl sie ihre Schuldigkeit getan haben. Sie haben gezeigt, dass sich die Mittel auch gegen den Einsetzenden wenden können.

  • Ich war auch überrascht, dass nach Band 1 so viele mit Band 2 Probleme hatten und ins Stocken geraten sind nach dem Prolog

    Ich war bei mir nicht überrascht, denn Bernhard hatte schon mitgeteilt, dass es um Bürgerkrieg geht und demzufolge noch mehr martialische Szenen enthalten sind. Allerdings muss ich sagen, dass es nach dem Prolog besser ging.

  • Nandus entwickelt sich zu Milan und Milan zu Nandus. Hier erfolgt eine Annäherung, die für beide positiv sein könnte und eigentlich Vater und Sohn wieder zusammenführen könnte. Obwohl ich der Meinung bin, dass die Art wie Nandus seinen Sohn gedemütigt hat bei der Verbringung ins Rote Kloster, nicht verzeihlich ist.

    Da bin ich bei dir, was beide Punkte angeht.


    Gerade deshalb finde ich es gar nicht gut, wenn überhaupt jemand diese Waffe hat.

    Auch da gebe ich dir recht: dieser Basiliskenkopf ist einfach eine zu fürchterliche Waffe.

  • So jetzt kann ich mich auch endlich melden. Ich glaub ich bin die letzte *schäm*

    Ich habe mich leider auch total mit den Leserunden verzettelt. Das passiert mir kein zweites Mal!


    Zum Abschnitt. Hier geht es endlich mal etwas ruhiger zu, auch wenn ich das Ende schon wieder grausam fand. Ich hoffe sehr, dass Jacobo nicht durch die ganze Folter durch muss =o/

    Er scheint einige Geheimnisse zu hüten und ich war verblüfft, dass es doch noch so weit nach oben gehen kann im roten Turm.


    Nandus ist und bleibt ein Schlitzohr. Generell finde ich, dass man ihm nie trauen kann. Wenn man denkt, man hat sein Wesen jetzt erfasst, kommt er ums Eck und haut was Neues raus.

    Persönlich finde ich es gut, dass er seinen 'zukünftigen Partner' nicht wirklich vergiftet hat. Das der so lange mit vermeindlichen Nebenwirkungen zu kämpfe hat, zeigt wieder einmal wie viel der Kopf mitspielt.


    Juliano ... hach wie schön. Endlich auch mal jemand der Milan kennt und ihm nicht an den Kragen will. Hoffe ich jedenfalls mal. Ich verstehe, dass Juliano verbittert ist, weil er nicht die großen Taten vollbracht hat, die Milan geschafft hat. Er hat sich immer zu Größerem berufen gefühlt. Es passte bislang nur nicht. Aber vielleicht bekommt er ja noch seine Chance. Ich hoffe nur auf der richtigen Seite. So langsam bräuchte Milan mal Verbündete.


    Da ist sie also wieder - Felicia. Schau mal einer an. Bislang macht sie nicht den Eindruck als wäre sie anders als vorher. Rauhbeinig, großschnäuzig und immer mitten drin. Rainulf hat aber langsam Probleme mit der Vergangenheit. Da lauer ich jetzt drauf, wann es 'Klick' macht und er sich dann doch an ihren Tod erinnern kann. Und was dann passiert. Milan hat sie als Mär auferstehen lassen, was passiert, wenn an diese Mär nicht mehr geglaubt wird? Verschwindet sie dann einfach?

    Und was macht Rainulf jetzt mit dem Basiliskenkopf? Wie kommt es eigentlich, dass der Kopf trotz allem noch die Macht hat andere zu versteinern? Ich dachte immer, das wäre dann zu Ende *grübels*


    Ach menno - Nok ist nun erst einmal nicht mehr da. Für Milans weitere Entwicklung war es vermutlich wichtig und gut. Er härtet ab und wird dadurch schneller zu einem Mann der Taten sprechen lässt. Ich glaube aber fest daran, dass Nok wiederkehrt. Vielleicht hat sich ihr Körper oder zumindest ihre Seele aus dem Gefängnis des Steins gebrannt und sie kehrt dann wieder zurück. In einem anderen Körper? Vielleicht ist sie die alte Seele?


    Falce ist nach wie vor Falce. Auch wenn die weiße Königin ihn nun auf ihre Mission schickt, glaube ich, dass er im Grunde einfach das tut, was er tun soll. Schon vorher hat er Aufträge ausgeführt und das tut er damit weiterhin. Nur, wo ist er? Wenn er auf Milan aufpassen soll, sollte er sich vielleicht mal in seine Nähe begeben.

  • Hm, gerade versucht er doch den Krieg zu verhindern, oder? Er will mit den Rebellen verhandeln, auch eine Taktik, wenn die weiße Königin nicht zurückkommen soll. Wobei ich mir nicht mehr 100 % sicher bin, ob sie wirklich auf der Seite der Rebellen stehen würde. Wer ist denn tatsächlich IHR Volk, das sie in größter Not beschützt?

    Das frage ich mich ehrlich gesagt auch. Es bringt ja nix ein Volk zu retten und der Rest geht dann unter. Davon hat man am Ende auch nichts ... und man weiß ja auch nicht so recht, was ihr Ziel ist. Oder?

    War das Einhorn nicht der Henker der Königin? Also es gab doch ein Abbild von ihm mit der Königin in ihrem Palast im Weißen Wald?

    Ich habe es bisher so verstanden, dass das Einhorn eigentlich eher der Vorläufer ist. Allerdings habe ich das Gefühl gehabt, bei Falces Bekehrung, hätte er der Königin gegenüber gestanden. Dann wäre Gaul und Königin ja eins.

    Nein, den netten kleinen Milan gibt es schon lange niucht mehr. Er ist zerrissen von Liebe und Hass und zerrüttert durch viele viele herbe Verluste. Irgendwie tut er mir schon leid. Er hat ein schweres Los - andererseits hat er sich das ja auch selbst ausgesucht, als er begonnen hat Felicias Mär zu erzählen.

    Ich glaub er war sich gar nicht bewusst wie erfolgreich er damit sein würde. Erst war es nur die Trauer und die Sehnsucht, dann die Notwendigkeit und inzwischen ist es die nackte Angst. Ich bin wirklich gespannt wie sie reagiert, wenn sie sich gegenüber stehen. Wird sie so sein als wäre nichts passiert? Oder hat sie eine Lücke und blockt ihn eher ab als 'Grünschnabel'? Und wie wird er reagieren?

    Ich frage mich jetzt noch, was Rainulf mit dem Basiliskenkopf macht.