05 - Seite 404 bis Seite 496 (bis einschl. Textstelle "Das halte ich für eine Mär," sagte Ira mit erschütternder Zuversicht)

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  • Puh, es ist so spannend. Kein Halten mehr. ;)


    Nandus zieht alle Register. Er will unbedingt den Krieg gewinnen. Er kalkuliert sogar die Weiße Königin mit ein. D.H. er versucht so zu gewinnen, dass die Weiße Königin gar nicht in Erscheinung tritt. Wenn er sich da mal nicht verkalkuliert. 8o


    Dieses Basilisken-Ding ist wirklich wirklich gruselig. Also nicht nur, dass er alles mit Augen versteinert, er lockt dich auch dazu, ihn anzuschauen. Was ist das denn krank. :o Wie Milan und NOk da mit Augenbinden durch die Gegend stolpern, na, das konnte doch gar nicht gut gehen, oder? Also erwischt es Nok. Und was macht Milan? Er benutzt den Basiliskenkopf, um mal eben ein paar Gegner zu versteinern. Hmm. Der nette kleine Milan ist er ja schon lange nicht mehr. Aber ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat. Er möchte ja der Gute sein und er möchte dem Volk helfen aber er ist ja weder ein Anführer noch ein Held noch einer, der so wirklich als Vorbild dienen kann. Nok hätte ihn schon ein bisschen erden können, denke ich. Ihm fehlt es, glaube ich, an Freunden, die ihn stützen.


    Falce und das Einhorn - das ist ein Klasse Dialog. Überhaupt dieses Einhorn ist ein richtiges Highliht. Da steckt doch noch mehr dahinter. Ist das eine Gestalt der weißen Königin? Mir kommt es so vor.


    So hi und da haut Bernhard einen richtigen Knaller raus. Bei dem Täuschungsmanöver der Wurzelbolde steht "Am Arsch" auf dem Blatt. Haha. Da haben mal wieder alle in meiner Nähe geschaut, weil ich losprusten musste. ^^


    Rainulf und Felicia fragen sich beide, warum sie scheinbar etwas vergessen haben. Wobei Rainulf sich darüber sorgt und Felicia es abtut. Ich bin gespannt, wenn Milan und Felicia endlich wieder aufeinander treffen. Was empfindet sie noch für ihn?

  • Als Nandus Wolfhard zu dem leckeren Wein einlädt, dachte ich mir beinahe schon, dass der Erzpriester irgendwie hinter die Intrige des Anderen gekommen ist. Ich war - ehrlich gesagt - erleichtert, dass Nandus bzw. Orlando den Brief hat abfangen können. Zumal das auch für das Überleben von Hagen sorgen dürfte. Und dann blufft Nandus mal wieder ganz gewaltig, indem er Wolfhard weismacht, er hätte ihn vergiftet und ohne Gegengift würde er einige Tage später unweigerlich sterben. Ganz ehrlich, ich hätte das Nandus durchaus auch zugetraut. Wenn Wolfhard das erfährt, dass er gar nicht vergiftet wurde, sondern seine Beschwerden keine Einbildung sind, wird er sicherlich not amused sein :totlach: Aber man kann ihm ja leider auch nicht wirklich trauen.


    Jesses, das mit dem oder besser gesagt den Basilisken war ganz schön spannend und dramatisch. Ich habe zwischendurch beinahe den Überblick verloren, weil ich irritiert war, dass, nachdem Milan den Basilisk zerschlagen hat, er immer noch diese Verlockung verspürt hat. Darauf, dass da zwei von den Biestern rumlaufen und dann auch noch direkt am gleichen Ort, wäre ich nie gekommen :o


    Und dann erwischt es tatsächlich Nok! Ach mensch, ich war wirklich davon überzeugt, dass sie noch eine größere Rolle spielen würde. Hätte sie Milan wirklich töten wollen, hätte sie ihn einfach den Basilisken überlassen können, einfacher wäre es nicht gegangen und sie hätte sich nicht mal die Hände schmutzig machen müssen.

    Ich hoffe aber, dass Milan Nok nicht ebenfalls wie Felicia zum Leben wiedererwecken wird, aber ich denke, da ist er inzwischen vorsichtig geworden, er merkt ja, was das für ein Eigenleben entwickelt. Außerdem weiß er über Nok eigentlich zu wenig, um eine Mär um sie zu spinnen, da müsste er ganz schön viel neu erfinden.


    Und Noks Tod lässt bei Milan sämtliche Sicherungen durchbrennen, wobei ich gestehen muss, dass es mir um Nicolo Trimini nicht besonders leid tut. Wird Milan durch Noks Tod härter oder ist das die Veränderung, die mit ihm vorgeht, weil er sich immer mehr dem Milan der Mären annähert, den sich die Menschen erzählen?

    Aber clever war es schon, dass er den Kopf des Basilisken mitgenommen hat, bei dem Wurzelkobold war er ihm ziemlich hilfreich. Bei dem "Am Arsch" musste ich ja herzhaft lachen :totlach::totlach:

    Aber ob es so gut ist, dass der Kopf nun bei den Rebellen ist, weiß ich auch noch nicht.


    Falce scheint mir aber auch eine Veränderung zu durchlaufen, an dem das Einhorn nicht ganz unschuldig ist. Ich finde es aber klasse, dass das Einhorn es schafft, ihm sozusagen umzudrehen und ihn davon zu überzeugen, ab sofort ein Auge auf Milan zu haben.

    Kurz habe ich mich bei der Szene gefragt, ob das Einhorn nicht doch die Weiße Königin selbst ist.


    Dann kommt der nächste Knaller: auch der sympathische Jacobo hütet ein dunkles Geheimnis, das ihn nun einzuholen scheint. Wird er wirklich bis zum Ende schweigen können oder wird er doch seine Geheimnisse preisgeben? Wie konnte dieser Falcone damals überleben und was hat er mit Sasmira zu schaffen, dass eine ihrer Schildmaiden ihn verhört? Und hat sie echt Flügel? Ist das auch wieder so eine Märengestalt?

    Spannend fand ich, dass Jacobo sogar deutlich mehr Geheimnisse über das Rote Kloster weiß als Nandus. Ob der Schlüssel noch eine Rolle spielen wird? Ich denke schon.


    Rainulf hat also doch noch einzelne Erinnerungsfetzen an seine Zeit mit Milan, kann sie aber nicht einordnen, zumal Felicia teilweise ganz andere Erinnerungen teilt. In diesem Abschnitt schimmerte bei Rainulf wieder etwas mehr von dem Rainulf durch, der Milans "Freund" war. Tja, und beinahe wäre er bei Felicia zum Zuge gekommen, aber dann kommt ihm ausgerechnet Gips dazwischen :totlach: Dass der Tempel der Weißen Königin deutlich mehr aufgebaut erscheint, fand ich faszinierend, ich würde ihn gerne mal sehen.


    Nun bin ich gespannt, wie der Kampf zwischen Nandus und Felicia verlaufen wird.

  • Nandus zieht alle Register. Er will unbedingt den Krieg gewinnen. Er kalkuliert sogar die Weiße Königin mit ein. D.H. er versucht so zu gewinnen, dass die Weiße Königin gar nicht in Erscheinung tritt. Wenn er sich da mal nicht verkalkuliert. 8o

    Man muss Nandus aber lassen, dass er beinahe echt an alles denkt.


    Aber ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat. Er möchte ja der Gute sein und er möchte dem Volk helfen aber er ist ja weder ein Anführer noch ein Held noch einer, der so wirklich als Vorbild dienen kann.

    Da teile ich deine Empfindungen, im Moment habe ich das Gefühl, dass Milan sogar recht orientierungslos wird, vielleicht liegt das auch daran, dass er sich ebenfalls durch die Erzählungen der Menschen verändert.


    Also nicht nur, dass er alles mit Augen versteinert, er lockt dich auch dazu, ihn anzuschauen. Was ist das denn krank. :o

    Dass diese Verlockungen so krass sind, hätte ich auch nicht gedacht :o

  • Falce scheint mir aber auch eine Veränderung zu durchlaufen, an dem das Einhorn nicht ganz unschuldig ist. Ich finde es aber klasse, dass das Einhorn es schafft, ihm sozusagen umzudrehen und ihn davon zu überzeugen, ab sofort ein Auge auf Milan zu haben.

    Kurz habe ich mich bei der Szene gefragt, ob das Einhorn nicht doch die Weiße Königin selbst ist.

    Bei Falce denke ich, es wird Zeit, dass er zeigt, dass er viel mehr ist als ein einfacher Auftragsmörder.

    Das Einhorn hat so eine Art, dass man sofort mutmaßt, dass da noch mehr dahinter steckt. Das ging mir auch sofort durch den Kopf.

  • Rainulf hat also doch noch einzelne Erinnerungsfetzen an seine Zeit mit Milan, kann sie aber nicht einordnen, zumal Felicia teilweise ganz andere Erinnerungen teilt. In diesem Abschnitt schimmerte bei Rainulf wieder etwas mehr von dem Rainulf durch, der Milans "Freund" war. Tja, und beinahe wäre er bei Felicia zum Zuge gekommen, aber dann kommt ihm ausgerechnet Gips dazwischen :totlach:

    Es ist sehr spannend zu lesen, wie Rainulf um seine Erinnerungen ringt und zwar merkt, das irgend etwas fehlt aber es nicht greifen kann. Ähnlich wie Felicia, wobei die das lockerer hinnimmt als Rainulf. Das ist ja auch ein total schleichender Prozess. Milan ändert ja alles nur so Stück für Stück. Und um so mehr die Mär in die Gehirne der Menschen einsickert, um so effektiver ist die Veränderung.

  • Gegen die anderen Abschnitte fand ich diesen hier recht ruhig und sehr schön erzählt. Es passiert einiges, vom Basilisken über den Tod Nicolo Triminis, Milan als geheimer Heerführer der Liga, Juliano und dann Rainulf & Felicias bis zur Schildmaid der Königin. Die muss ja dann sowas wie eine Harpye sein? Stelle ich mir sehr unheimlich für Jacobo vor, mal schauen was noch passieren wird im letzten Abschnitt.



    Puh, es ist so spannend. Kein Halten mehr. ;)

    Das hat man gemerkt ;) Du warst ja ungefähr doppelt so schnell wie wir hier :totlach:

    D.H. er versucht so zu gewinnen, dass die Weiße Königin gar nicht in Erscheinung tritt.

    Hm, gerade versucht er doch den Krieg zu verhindern, oder? Er will mit den Rebellen verhandeln, auch eine Taktik, wenn die weiße Königin nicht zurückkommen soll. Wobei ich mir nicht mehr 100 % sicher bin, ob sie wirklich auf der Seite der Rebellen stehen würde. Wer ist denn tatsächlich IHR Volk, das sie in größter Not beschützt?

    Hmm. Der nette kleine Milan ist er ja schon lange nicht mehr.

    Nein, Juliano sieht das im Zelt ganz treffend fand ich.

    Er möchte ja der Gute sein und er möchte dem Volk helfen aber er ist ja weder ein Anführer noch ein Held noch einer, der so wirklich als Vorbild dienen kann.

    Milan ist sich ja gar nicht mehr sicher, ob er der Gute ist. Er wird mehr wie sein Vater und weiß gar nicht mehr in welche Richtung er gehen soll. Nok hat da eine riesige Leere hinterlassen.

    Ist das eine Gestalt der weißen Königin? Mir kommt es so vor.

    War das Einhorn nicht der Henker der Königin? Also es gab doch ein Abbild von ihm mit der Königin in ihrem Palast im Weißen Wald?

    Bei dem Täuschungsmanöver der Wurzelbolde steht "Am Arsch" auf dem Blatt. Haha.

    hahaha, ja das war super!

    Rainulf und Felicia fragen sich beide

    Wirklich? Ich hatte nicht das Gefühl, dass Felicia sich irgendwas fragt, sie war sich ja mit ihren Erinnerungen ja sehr sicher und von Milan scheint sie fast gar keine zu haben. Dafür habe ich bei Rainulf das Gefühl, dass er sich immer mehr erinnert und hoffentlich auch zurück zu Milan findet!

    Ich war - ehrlich gesagt - erleichtert, dass Nandus bzw. Orlando den Brief hat abfangen können

    Ich auch! Ich hätte es schade gefunden, wenn Nandus oder der Überbringer, dessen Namen ich vergessen habe, für sowas gestorben wären.

    Und dann blufft Nandus mal wieder ganz gewaltig, indem er Wolfhard weismacht, er hätte ihn vergiftet und ohne Gegengift würde er einige Tage später unweigerlich sterben.

    Das war auch gut! Das Gift bringt eigentlich nur einen Tag Kopfschmerzen, aber Wolfhard fühlt sich jetzt ständig schlecht. Das ist Nandus sicher eine Genugtuung für den bösen Brief, den Wolfhard Felicias schicken wollte.

    Und dann erwischt es tatsächlich Nok!

    :( Wie schade, aber da die Statue kaputt und verbrannt hat, hoffe ich noch, dass Nok entkommen ist. Irgendwelche geheimen Kräfte oder so?

    Aber ob es so gut ist, dass der Kopf nun bei den Rebellen ist, weiß ich auch noch nicht.

    Bestimmt nicht! Ich hoffe stark auf Rainulf, der sich wieder erinnern soll und dann wieder an Milans Seite kämpft. Er hätte ihm doch wenigstens zuhören können, warum Milan bei der Liga ist.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich fand sie waren ein super Team! :) Wie war das mit dem Glauben und der wahrgewordenen Märe? ;)

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Wirklich? Ich hatte nicht das Gefühl, dass Felicia sich irgendwas fragt, sie war sich ja mit ihren Erinnerungen ja sehr sicher und von Milan scheint sie fast gar keine zu haben. Dafür habe ich bei Rainulf das Gefühl, dass er sich immer mehr erinnert und hoffentlich auch zurück zu Milan findet!

    Ich hatte das Gefühl, Rainulf hinterfragt seine Gedächtnislücke und Felicia ist einfach mit anderem beschäftigt. Aber kann auch sein, dass ihr Gehirn einfach anders tickt, jetzt wo es einmal irgendwie tot und jetzt irgendwie wieder lebendig ist. Mich würde ja interessieren, wo die Schnittstelle - also der Augenblick - war, an dem Felicia nicht mehr Asche im Grab sondern wieder lebendig war. Oder gibt es beide Agregatszustände jetzt von ihr und sie ist einfach eine neue Version. Also der Grym ist ja auch ständig wieder aufgetaucht. Das war ja sicher nicht immer der selbe, sondern immer ein Neuer, oder?


    Hach, solche Gedankenspiele finde ich einfach herrlich. Ist ungefähr so, wie in Büchern über Zeitreisen. 8)

  • Das hat man gemerkt ;) Du warst ja ungefähr doppelt so schnell wie wir hier :totlach:

    Ja, sorry, ich dachte nicht, dass ich die Einzige bin, die in einen Leserausch verfallen ist. Ich bin sogar überrascht, dass ja einige Probleme haben voran zu kommen. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich ausnahmsweise mal KEIN Zweitbuch am Start hatte. Und dann bin ich ja bekanntlich eine Schnellleserin.

  • Das war auch gut! Das Gift bringt eigentlich nur einen Tag Kopfschmerzen, aber Wolfhard fühlt sich jetzt ständig schlecht. Das ist Nandus sicher eine Genugtuung für den bösen Brief, den Wolfhard Felicias schicken wollte.

    Den Bluff fand ich Klasse. Vor allem so einfach zu machen. Und Wolfhard hat den "Placebo"-Effekt, als er ist eingebildet krank. ^^

  • Oder gibt es beide Agregatszustände jetzt von ihr und sie ist einfach eine neue Version.

    Ja, sowas in der Art denke ich wird es sein ;) Die Asche am Stadtplatz und eine neue Version, die Milan durch seine Märe erschaffen hat. Ich denke nicht, dass es für Felicia noch die WAHRE Felicias mit ihren Erinnerungen gibt. Sie erinnert sich an das, was Milan durch die Märe erschaffen hat bzw. angefangen hat zu erschaffen. Bekommt ja irgendwie immer eine Eigendynamik.

    Ja, sorry, ich dachte nicht, dass ich die Einzige bin, die in einen Leserausch verfallen ist.

    Kein Problem :D Ich war nur so überrascht als ich letzte Woche dann gleich von Abschnitt 5 und 6 auch Meldungen per E-Mail bekommen hab xD Ich war auch überrascht, dass nach Band 1 so viele mit Band 2 Probleme hatten und ins Stocken geraten sind nach dem Prolog. Ich lese auch gleich weiter, dann kannst du auch bald bei Abschnitt 6 diskutieren :D

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Wie Milan und NOk da mit Augenbinden durch die Gegend stolpern, na, das konnte doch gar nicht gut gehen, oder? Also erwischt es Nok. Und was macht Milan? Er benutzt den Basiliskenkopf, um mal eben ein paar Gegner zu versteinern. Hmm. Der nette kleine Milan ist er ja schon lange nicht mehr.

    Nein, den netten kleinen Milan gibt es schon lange niucht mehr. Er ist zerrissen von Liebe und Hass und zerrüttert durch viele viele herbe Verluste. Irgendwie tut er mir schon leid. Er hat ein schweres Los - andererseits hat er sich das ja auch selbst ausgesucht, als er begonnen hat Felicias Mär zu erzählen. Da zeigt sich einmal mehr, dass Worte viel bewegen können und Geschichten noch viel viel mehr. (Das ist für mich auch die Quintessenz des Buches, um ehrlich zu sein. Sei vorsichtig mit deinen Worten, denn sie könnten wahr werden).

    Im Endeffekt fand ich das Wiedersehen zwischen Milan und Juliano eine ziemlich starke Szene. Wie Juliano langsam die Mären über Milan abschält, und darunter das Konstrukt seines Bruders zum Vorschein kommt, wie er ihn gekannt hat. Milan braucht das auch, denke ich. Einen Vertrauten, der ihn so sieht wie er er ist. Ich hoffe sehr, Juliano bewkommt im sechsten Abschnitt noch einmal Stagetime.


    Nok hätte ihn schon ein bisschen erden können, denke ich. Ihm fehlt es, glaube ich, an Freunden, die ihn stützen.

    Vielleicht wird Juliano zu soetwas? Wer weiß? Ich fande den Tod von Nok auch entsetzlich und dramatisch. Ihre Basiliskenjagd konnte ja nicht gut gehen! Zudem war ihr Tod auch reichlich unnötig, Bernhard, fandest du das nicht auch? *seufz* Also ich fand es schon ... Natürlich hat es Milans Charakter verändert ... aber ... *schulternheb* Ich fands trotzdem nicht richtig *schmoll*


    Das Einhorn ist echt der Oberburner. *lach* Mir kam übrigens auch schon der Gedanke, dass sich die weiße Königin unter dem Deckmantel des Einhorns verbiorgt. Aber mit ihm hast du einen richtig coolen Charakter geschaffen, Bernhardl. Das muss dir erst mal jemand nachmachen. Zum schießen!


    Dass diese Verlockungen so krass sind, hätte ich auch nicht gedacht :o

    Der Basilisk ist hinterlistig,. Also gewisse "Eigenschaften" einer Schlange hat er doch noch xD

    Bestimmt nicht! Ich hoffe stark auf Rainulf, der sich wieder erinnern soll und dann wieder an Milans Seite kämpft. Er hätte ihm doch wenigstens zuhören können, warum Milan bei der Liga ist.

    Ich hoffe es auch. Milan ist kein richtiger Anführer. Ich hoffe sehr, dass Rainulf da noch einmal eingreift und er an Milans Seite kämpft.


    Ja, sorry, ich dachte nicht, dass ich die Einzige bin, die in einen Leserausch verfallen ist. Ich bin sogar überrascht, dass ja einige Probleme haben voran zu kommen. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich ausnahmsweise mal KEIN Zweitbuch am Start hatte. Und dann bin ich ja bekanntlich eine Schnellleserin.

    Ich weiß beim besten Willen nicht, woran es liegt, dass sich das Buch so sehr gegen mich sperrt *kopfschüttel* Ein Leseflow hat sich bei mir immer noch nicht eingestellt. Manchmal hat Azuhr echte Spitzen, wo ich denke "Wow, wie geil ist das denn bitteschön" und dann wieder Passagen, wo ich es einfach zur Seite legen könnte ohne mit der Wimper zu zucken *schulternheb*

    Home is people, not a place (Robin Hobb, Live Ship Traders)

  • Im Endeffekt fand ich das Wiedersehen zwischen Milan und Juliano eine ziemlich starke Szene. Wie Juliano langsam die Mären über Milan abschält, und darunter das Konstrukt seines Bruders zum Vorschein kommt, wie er ihn gekannt hat. Milan braucht das auch, denke ich. Einen Vertrauten, der ihn so sieht wie er er ist. Ich hoffe sehr, Juliano bewkommt im sechsten Abschnitt noch einmal Stagetime.

    Ich fand auch, dass Juliano von Szene zu Szene mehr Charakter bekam und er für Milan immer wichtiger geworden ist. Natürlich auch, weil all die anderen Gefährten auf die ein oder andere Weise verschwinden und er einen Menschen braucht, der ihn so kennt, wie er einmal war und ihn liebt - auch so wie er jetzt ist.

    Zudem war ihr Tod auch reichlich unnötig, Bernhard, fandest du das nicht auch? *seufz* Also ich fand es schon ... Natürlich hat es Milans Charakter verändert ... aber ... *schulternheb* Ich fands trotzdem nicht richtig *schmoll*


    Das Einhorn ist echt der Oberburner. *lach* Mir kam übrigens auch schon der Gedanke, dass sich die weiße Königin unter dem Deckmantel des Einhorns verbiorgt. Aber mit ihm hast du einen richtig coolen Charakter geschaffen, Bernhardl. Das muss dir erst mal jemand nachmachen. Zum schießen!

    Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich liebe die Einhorn-Dialoge. :)

  • Im Endeffekt fand ich das Wiedersehen zwischen Milan und Juliano eine ziemlich starke Szene. Wie Juliano langsam die Mären über Milan abschält, und darunter das Konstrukt seines Bruders zum Vorschein kommt, wie er ihn gekannt hat.

    Hm, fand ich auch toll :) Ich fände auch Milan-Juliano wären ein gutes Gespann, ähnlich wie Rainulf-Milan. Mir gefiel die Szene sehr gut und auch, dass Juliano Milans "Ausreden" gleich durchschaut hat. Ich bin froh, dass er gefragt hat, ob er bei Milan schlafen darf.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • So, nun hat Milan aber richtig die Nase voll !

    Ich kann total verstehen, dass er völlig frustriert ist und diesen heftigen Krieg beenden will, aber ich glaube nicht, das es damit getan ist alle Schwertherzöge zu versteinern...Geht ja eh nicht mehr, weil Rainulf ihm den Basiliskenkopf abgenommen hat. Überhaupt Rainulf - bislang ist Milans Vorhaben ja nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Felicia ist zwar wieder da, allerdings ist ihr Wesen völlig anders. Sie ist wie ein Krieger, benimmt sich so und sieht auch so aus, besonders symphatisch finde ich sie so nicht ! Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Milan sie so mag...

    Selbst Rainulf hat so seine Bedenken was Felicia betrifft, allerdings nur solange sie angezogen ist :)

    Es wir interessant zu sehen, wie Rainulf langsam dahinterkommt, dass etwas nicht stimmt. Er hat ja jetzt schon Probleme mit seinen Erinnerungen !


    Interessant fand ich auch die Tatsache, dass Milan wohl doch nicht immun gegen die Wandlung ist. Er fürchtet sich sogar, was aus ihm werden könnte, wenn das Volk weiterhin so über ihn denkt. Sein Ruf ist mitlerweile wirklich nicht mehr der Beste. Ich denke nicht, dass es ürsprünglich in seinem Sinne war, dass die Menschen Angst vor ihm haben...Auf jeden Fall fand ich es ziemlich cool, wie er einfach in das Heerlager gelaufen ist und mal eben so den Widerling Niccolo Trimini versteinert hat !!! Der Kopf ist schon eine tolle Waffe...

    Nur leider hat er Nok versteinert ;(;(;(

    Das war hart und ich brauchte etwas bis ich begriff, dass es zwei Basilisken gab, die dort rumliefen. Tja, das ist natürlich ein harter Schlag für Milan und die Leser gewesen. Genauso schlimm fand ich auch die Szene, wo diese dämlichen Idioten die versteinerte Statur von Nok zerschlugen und mit dem Gesicht rumspielten - was hab ich diese Vollidioten gehasst X(

    Und ich kann Milans Reaktion nur zu gut verstehen, ich wäre genauso ausgeflippt !


    Jacobos Geschichte fand ich auch sehr mysteriös und spannend. Das er so ein Strippenzieher ist, hätte ich gar nicht gedacht ( woher auch, war ja auch noch nicht so die Rede von ihm :) ). Es ist die Rede von der dritten Person im Bunde und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wer es sein könnte. Ich hab allerdings keine Idee wer es sein könnte....zuerst dachte ich an Juliano, weil er die ganze Zeit untergetaucht war, aber der mischt ja plötzlich wieder mit und ich fand ihn, im Gespräch mit Milan, ganz symphatisch.


    Dieser Abschnitt war so ereignisreich, dass ich bestimmt die Hälfte vergessen habe....

  • Er fürchtet sich sogar, was aus ihm werden könnte, wenn das Volk weiterhin so über ihn denkt. Sein Ruf ist mitlerweile wirklich nicht mehr der Beste.

    Ja, allerdings fände ich es durchaus amüsant, wenn er dann plötzlich einen Basiliskenblick hätte. Er könnte ja niemanden mehr in die Augen sehen :D

    Genauso schlimm fand ich auch die Szene, wo diese dämlichen Idioten die versteinerte Statur von Nok zerschlugen und mit dem Gesicht rumspielten - was hab ich diese Vollidioten gehasst X(

    Aber das haben sie doch gar nicht, sie wollten doch erklären, dass sie es nicht waren, aber Milan war so sauer, dass er nicht drauf gehört und ihnen den Satz abgeschnitten hat. ;) Ich würde wetten, dass Nok sich befreit hat. Phönix aus der Asche oder so.

    "Ich muß dich mit Gewalt ernähren!" sagte Homunkoloss, "Du schläfst nicht mehr. Du wäscht dich nicht. Du stinkst wie ein Schwein." "Ist mir doch egal", sagte ich trotzig, "Hab keine Zeit, muß lesen" (c) Walter Moers, aus "Stadt der träumenden Bücher"

  • Ich hatte nicht das Gefühl, dass Felicia sich irgendwas fragt, sie war sich ja mit ihren Erinnerungen ja sehr sicher und von Milan scheint sie fast gar keine zu haben. Dafür habe ich bei Rainulf das Gefühl, dass er sich immer mehr erinnert und hoffentlich auch zurück zu Milan findet!

    Das Gefühl hatte ich auch nicht ! Sie macht sich um gar nichts Gedanken, ausser der nächsten Schlacht.

    Das war auch gut! Das Gift bringt eigentlich nur einen Tag Kopfschmerzen, aber Wolfhard fühlt sich jetzt ständig schlecht. Das ist Nandus sicher eine Genugtuung für den bösen Brief, den Wolfhard Felicias schicken wollte.

    Da musste ich echt grinsen. Nandus ist echt gerissen ! Und ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wie er das wohl alles timen will ?

    Im Endeffekt fand ich das Wiedersehen zwischen Milan und Juliano eine ziemlich starke Szene. Wie Juliano langsam die Mären über Milan abschält, und darunter das Konstrukt seines Bruders zum Vorschein kommt, wie er ihn gekannt hat. Milan braucht das auch, denke ich. Einen Vertrauten, der ihn so sieht wie er er ist. Ich hoffe sehr, Juliano bewkommt im sechsten Abschnitt noch einmal Stagetime.

    Ja, das war wirklich stark von Juliano. Ich hab je zwei Abschnitte vorher geschrieben, dass ich ihn für einen Idioten halte ( war er ja bislang auch !), bin aber gewillt meine Meinung zu revidieren, sofern er es sich verdient.