02 - Kapitel 8 bis 16 (Seite 76 bis 156)

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  • Ja, Helene macht es sich ziemlich einfach. Die jungen Zwillinge brauchen ihre Mutter. An eine Depression glaube ich auch nicht. Sie war wahrscheinlich unglücklich Zuhause. Und die Kuren haben ihr Freiheit gegeben.

    Depressionen - exogene - sind von äußeren Umständen ausgelöst. Depressionen gibt es vielen Ausprägungen und Schweregraden. Entsprechend stehen die Chancen auf eine Heilung. Es gibt auch völlig gesunde Frauen, die nur schlecht eine Bindung zu ihren Kindern aufbauen. Hélène hatte eine postnatale Depression die sich auf einer leichten Ebene verfestigt hat. Deshalb ist ihre Bindung zu den Jungs weniger intensiv. Und ihre Tochter ist erwachsen mit 21 Jahren.

    Die postnatale Depression muß sich - die Jungen sind 8 Jahre alt - schon lange gegeben haben. Aber er gibt eben Frauen, die ihre Kinder nicht richtig annehmen können oder sie auch verlassen.

  • Das ändert sich am Gardasee - als der Fokus auf sie fällt ist sie ja schon einige Wochen dort.

    Kurz nachdem ich meinen Beitrag hier gepostet habe, habe ich genau das auch überlegt. Wir haben ja Helene in dem Sanatorium erst nach einer gewissen Zeit kennen gelernt. Und da war sie wohl schon aus dem Gröbsten raus. Darum wirkt sie so gesund und unternehmungslustig. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass es besser geht, sobald sie von ihrem ollen Mann weg ist.

    Das kann ich mir auch gut vorstellen. Es muss auch vorher zumindest so halbwegs gegangen sein, weil sie ja ihren Aufenthalt gegen den Willen von Wilhelm durchgesetzt hat

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Das Thema Gleichstellung und die Freiheit zu tun, was man möchte, ganz egal ob Männlein oder Weiblein, zieht sich bisher ja durch den ganzen Roman, teilweise sehr subtil, was einem beim normalen Lesen vielleicht nicht auffällt. Aber ich finde das sehr spannend.

    Genau! Das ist meine Botschaft ;-) Freiheit, Gleichberechtigung (nicht Gleichmacherei) und Eigenverantwortung.

  • Die postnatale Depression muß sich - die Jungen sind 8 Jahre alt - schon lange gegeben haben. Aber er gibt eben Frauen, die ihre Kinder nicht richtig annehmen können oder sie auch verlassen.

    Wenn die Annahme in diesen ersten Lebensmonaten nicht gut war, dann fehlt tatsächlich die Bindung.

  • Das war mir auch neu, dass es da verschiedene Tiergarten gab. Was passierte dann mit den Tieren, die noch übrig waren, als es aufgelöst wurde

    Die meisten wurden an andere Einrichtungen verkauft. Im Stadt-Palais in Stuttgart findet man übrigens noch einen ausgestopften Eisbär-Braunbärmischlung aus Nill's Tiergarten. Das mag nicht jedermanns Sache sein - aber ich fand es interessant, das Exponat zu sehen.

  • Es gibt einen Anhang? :freu:

    <3 der war mir wichtig! Den habe ich gegen alle Widerstände durchgesetzt und den wird es in jedem Buch, das von mir auf den Markt kommt, geben!

    Das finde ich toll. Dort kann man immer das drumrum nachlesen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Das war mir auch neu, dass es da verschiedene Tiergarten gab. Was passierte dann mit den Tieren, die noch übrig waren, als es aufgelöst wurde

    Die meisten wurden an andere Einrichtungen verkauft. Im Stadt-Palais in Stuttgart findet man übrigens noch einen ausgestopften Eisbär-Braunbärmischlung aus Nill's Tiergarten. Das mag nicht jedermanns Sache sein - aber ich fand es interessant, das Exponat zu sehen.

    Ja, Das glaube ich. Ich war dort noch nie. Muss ich mal nachholen. Dafür bin ich stammgast in der wlb und im Archiv 🤣

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • In diesem Abschnitt erfahren wir viel über Helene und ich muss zugeben, dass ich sie sehr gut verstehen kann. Ihre Gefühle und ihr tatsächliches Leben an der Seite von Wilhelm, da klaffen für mein Empfinden riesige schwarze Löcher zwischen.

    Als Helene für die Malerin Modell sitzt, erzählt sie aus ihrer Jugend und wie sie zu Wilhelm nach Stuttgart kam. Dieser Satz: "Meine Eltern hatten in Frankreich eine Schokoladen Fabrik, die nicht gut lief. Wir standen vor dem Aus und Wilhelm kam, hat meinem Vater ein Rezept abgekauft und die Tochter gleich dazu bekommen." (Ist jetzt nicht wort-wörtlich zitiert, aber so ähnlich hat Helene das gesagt.)

    Genau dieser Teil der Erzählung von Helene hat bei mir direkt Bauchschmerzen verursacht, es klang wie im Plauderton gesagt und dabei doch so verdammt bitter!

    Als sie dann noch daran denkt, dass es da in Frankreich auch noch einen jungen Mann gab, dem sie sehr zugetan war und den sie nie wiedersehen konnte, nach dem Geschäft ihres Vaters mit Wilhelm, bei dem sie gleich mit verschachert wurde....

    Och nee ihr Lieben, ganz ehrlich, da steigen einem ehrlich die Tränen in die Augen. :(

    Aber sie hat nicht nur diesen fremden - wahrscheinlich auch ungeliebten Mann - geheiratet, sie hat sicher auch einen massiven Kulturschock erlebt, als sie sich in Stuttgart den Zwängen der deutschen Oberschicht ausgeliefert sah. Klar, wenn man Jung ist mag man das alles vielleicht erst einmal mit viel gutem Willen meistern, aber dennoch bleibt tief in einem drin die Seele verletzt.

    Mag Judith noch in der jugendlichen Leidenschaft gezeugt und geboren worden sein, so kam für Helene sicher auch die Ernüchterung im laufe der Jahre, als sie erkannte, dass ihr Mann keine Achtung vor ihr hatte.

    13 Jahre nach Judith werden die Zwillinge geboren. Wie ist es zu dieser Schwangerschaft gekommen? Wissen wir, was sich im Schlafzimmer der Eheleute abgespielt hat? Könnte es nicht auch sein, dass Wilhelm darauf bestanden hat, dass Helene ihre ehelichen Pflichten erfüllen muss obwohl sie ihn eher hasst als liebt?

    Und dann wird sie auch noch schwanger! Was mag da in ihr vorgegangen sein während der Schwangerschaft? Vielleicht waren da nur noch Aggressionen die im Endeffekt dann zu Schwermut und Depressionen geführt haben?

    Ich glaube, ich wäre an so einem Dasein im goldenen Käfig auch innerlich zerbrochen und hätte versucht die Flucht zu ergreifen.

    Allerdings ist der Weg einer Scheidung, wie die Malerin ihn beschreibt, für Helene ein sehr steiniger Weg. Wenn eine Frau sich zur damaligen Zeit tatsächlich traute, sich scheiden zu lassen, dann wurde sie von der besseren oder gehoben Gesellschaft ausgestoßen und die verheirateten Damen der Oberschicht wechselten sogar die Straßenseite, wenn sie einer geschiedenen "Ex-Oberschicht-Dame" begegneten.

    Das habe ich mal in einer Biografie von einer Dame aus der damaligen Oberschicht gelesen.


    So, und nun haben wir den Salat! Judith droht das selbe Schicksal und Wilhelm will ihr auch noch eine sündhaft teure und feudale Hochzeit ausrichten. Was hat sie davon, wenn sie im Anschluss ihr leben lang mit einem ungeliebten Mann verheiratet ist?

    Gott im Himmel bin ich froh, dass ich nicht 1903 gelebt habe als Frau !!!

    Ich kann jetzt nur hoffen, dass Judith die Kraft und den Mut hat, sich vor der Hochzeit zu drücken. Offenbar entwickelt Judith auch eine gewisse Zuneigung zu Viktor und das scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. :love:


    Ja und dann die Zwillinge wieder, es ist zum Lachen und Weinen zugleich wie gedankenlos doch ihre Streiche sind. Ob die Androhung eines Internates diesen unbedachten Tatendrang der beiden Lausbuben bremsen kann?

    Ich wage das mal zu bezweifeln. 8)


    Wilhelms Umgang mit dem Personal ist auch wieder sehr übel. Es tut mir leid, aber Wilhelm empfinde ich in diesem Roman einfach nur als unsympathisch und die widerlich.<X


    Viktor dagegen zeigt einen ganz anderen Charakter, obwohl er offenbar auch aus der Oberschicht stammt, begegnet er Frauen mit mehr Freundlichkeit. Wahrscheinlich, weil man ihn auch zu einer beruflichen Laufbahn gezwungen hat, die er gar nicht wollte und die ihn am Ende noch ins Gefängnis gebracht hat.

    Dies hat ihm bestimmt auch einen anderen Blick auf die Zwänge der Gesellschaft beschert. Er wird aber jetzt seinen Weg finden, da Wilhelm ihm so vertraut und als Mechaniker einsetzt.

    Da bin ich mal gespannt wie das weitergeht.

  • Annette B. Ich finde es toll, wie du Helenes Leben beleuchtest und den Finger auf ihr grosses Problem legst. Die Ehe mit Wilhelm...nein...die Person Wilhelm. Von dem ich mir gut vorstellen kann, dass er auf sein eheliches "Recht" besteht. Eigentlich ist Wilhelm eine Karrikatur des wohlhabenden Mannes um diese Zeit. Gewohnt zu befehlen und alle müssen kuschen. Egal ob Bedienstete, Kinder oder eben die eigene Gemahlin. Das ist absolut widerlich, da stimme ich dir voll und ganz zu.

  • Das freut mich für ihn! Auch Judith bereitet es Vergnügen, in die Fabrik zu gehen und die Produktion zu beobachten.

    Ich fand es ja bemerkenswert, wie Judith in der Fabrik den Arbeiterinnen zuschaut beim Röschen formen. Das wurde wohl damals alles in Handarbeit gemacht und da gehört sicher auch ein großes Talent zu, diese Blumen immer gleich zu gestalten. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Naschwerk recht teuer verkauft wurde damals.


    Judith weiß sehr wohl, daß weibliche Arbeitskräfte weniger Geld erhalten und ihre Arbeitsmöglichkeiten beschränkt sind. Sie kann sich - im Gegensatz zu ihren Brüdern - geschickt über die Regeln ihres Vaters hinwegsetzen. Aber gegen eine Heirat anzugehen, wird schwer werden. Zumal es da auch noch um Geld geht.

    Du, ich denke mal in diesen Kreisen geht es Grundsätzlich NUR ums Geld und möglichst viel Einfluss oder Macht. X(

    Das ist es ja auch, was mich so sehr stört an dieser "gehobenen Gesellschaft" - Für Geld und Macht zerstören diese Leute gewissenlos das Leben anderer.

    Das musste ich mal für eine seminararbeit recherchieren, das war nicht mal so extrem teuer. Klar nicht umsonst, aber es ging. Ich glaube die schulgebühr entsprach 150 Euro/Monat. Mal abgesehen davon, würde das Wilhelm niemals zugeben, dass er sich das nicht leisten kann.

    Das ist ja Interessant Senara, vielen Dank für die Info. Ich hatte mir das auch viel teurer vorgestellt. Aber sei es drum, für Wilhelm wären es in dem Fall dann ca. 300,- € und wie klamm es wirklich um seine Finanzen steht, das wissen wir noch gar nicht genau. Da bin ich auch noch gespannt, ob wir das noch genauer erfahren.


    Der Kontrast zwischen ihrem kontrollierten und von Standeszwängen bestimmten Leben in Stuttgart und der geistigen wie körperlichen Freiheit in Riva könnte kaum größer sein. Wie sie da am Ufer sitzt und sich so intensiv spürt, ihre Lebenslust und Sinnlichkeit entdeckt, das ist so ein schönes Bild, dass sie mir sofort mehr als sympathisch war. Zudem hat sie die Malerei für sich entdeckt und eine wunderbare, humorvolle Leichtigkeit im Umgang mit anderen Menschen und heimlichen Verehrern. Das wäre alles unvorstellbar gewesen an der Seite von Wilhelm in ihrem alten Leben und ich habe das Gefühl, dass sie ihren eigenen Weg sucht in einem neuen, ganz anderen Leben und nicht mehr in die Enge der großbürgerlichen Welt zurückkehrt.

    Ja Emmy, in dieser Einschätzung bin ich ganz bei dir. Helene ist nicht dumm und wer weiß, vielleicht wird sie auch vom Heimweh geplagt. In Frankreich waren die Zwänge nicht ganz so streng und sie könnte sich auch mit ihrer Malerei in Paris selbständig machen.

    Aber wie ich in meinem Beitrag schon geschrieben habe: Da gehörte zur damaligen Zeit sehr viel Mut und Kraft zu.


    In Stuttgart findet Victor inzwischen seinen Platz im Betrieb und macht sich schnell unentbehrlich durch sein Geschick und sein Talent für Maschinenbau.

    Ist dir auch der Satz aufgefallen, als Viktor darüber nachdenkt, wie man diese Maschinen vielleicht mit Elektrizität betreiben könnte? Das wäre ja wirklich der Hammer, wenn Viktor den ersten Kühlschrank mit Motor und Stecker bauen würde. ;)


    Die Stimmung, die Atmosphäre in Riva ist heute noch einzigartig, eine Mischung aus Tirol und italienischem Flair.

    Diesen Ort muss ich mir unbedingt merken. Ich war schon 7 mal am Lido und in Verona und Venedig, aber bin jedes mal am Gardasee nur vorbei gefahren. Dieses Buch und die Beschreibungen machen mich nun doch neugierig.

    Danke dafür.

  • Hallo Annette, Victor hat nicht nur ein Händchen für komplexe Maschinen, er denkt auch mit und sieht den Investitionsstau in der Fabrik. Er erkennt, dass Wilhelm bisher versäumt hat, neue Maschinen und Technologien anzuschaffen und das wird ihn irgendwann einholen, denn die anderen Fabrikanten haben bereits mehr investiert in ihre Betriebe. Die Elektrifizierung ist die Zukunft, das hat Victor klar erkannt. Falls Wilhelm das nötige Kapital fehlt für Neuerungen in seiner Fabrik, gibt es da wohl einen Zusammenhang mit den Heiratsplänen für Judith. Er zieht wahrscheinlich irgendeinen finanziellen Vorteil aus der Verbindung mit von Braun oder erhofft sich günstige Kredite. Jedenfalls ist er in einer schwierigen Situation, familiär und finanziell.

  • Annette B. Ich finde es toll, wie du Helenes Leben beleuchtest und den Finger auf ihr grosses Problem legst. Die Ehe mit Wilhelm...nein...die Person Wilhelm. Von dem ich mir gut vorstellen kann, dass er auf sein eheliches "Recht" besteht. Eigentlich ist Wilhelm eine Karrikatur des wohlhabenden Mannes um diese Zeit. Gewohnt zu befehlen und alle müssen kuschen. Egal ob Bedienstete, Kinder oder eben die eigene Gemahlin. Das ist absolut widerlich, da stimme ich dir voll und ganz zu.

    rotwerd Danke Igela, dass sind einfach die Gedanken und Gefühle die sich beim zuhören bei mir endwickeln.

    An dieser Stelle muss ich aber auch der Sprecherin des Hörbuches, Beate Himmelstoß, ein großes Kompliment machen, sie liest wirklich sehr gut. An manchen Stellen lässt sie auch den Dialekt mit einfließen, zwar dezent, aber unüberhörbar. :totlach:


    Eher unter einer Wilhelm-Allergie!

    Genau so ist es. Aber es ist halt auch so, dass Menschen einander krank machen können und diese Wilhelm Allergie hat eindeutig zu Helens Krankheit geführt. Es sind auch schon Menschen früher an der "Schwermut" gestorben, weil sie keinen Sinn mehr in ihrem Dasein gesehen haben und einfach die Nahrungsaufnahme verweigert haben.

    Das Helene nun die wenigstens die Chance hat wieder zu sich selbst zu finden, ist viel Wert. Und die Tatsache, dass sie diese Kur bei Wilhelm durchsetzen konnte, zeigt das sie einen eisernen Überlebenswillen und viel Mut hat.

    Man spürt die hervorragende Recherchen zu den Haushaltsdingen und den Maschinen von damals. Wie zum Beispiel der "Kühlschrank" beschrieben ist, ist toll. Ebenfalls der Ablauf des Wäschewaschens.

    Oh ja, da hast du recht. Mit diesen Beschreibungen schafft Maria eine unheimlich dichte Atmosphäre und man riecht diese dampfende Seifenlauge förmlich beim zuhören.


    Wilhelm will seine Finanzen wohl aufpolieren, indem er seine Tochter reich verschachert. Ich frage mich, ob die es sich einfach so gefallen lässt?

    Ich glaube......

    Genau DAS ist der spannende Teil in dieser Geschichte. 8)

    Die eigensinnige Ehefrau und die ideenreiche, geschäftstüchtige Tochter, die Wilhelm unter Umständen echt ruinieren könnten.

  • Die Ehe mit Wilhelm...nein...die Person Wilhelm. Von dem ich mir gut vorstellen kann, dass er auf sein eheliches "Recht" besteht.

    Zumindest bis die Söhne auf der Welt waren. Judith war ein Mädchen, die zählte nicht. Danach hat Hélène sich verweigert.

    Aber auch Wilhelm wird später noch etwas näher beleuchtet.

  • Die Todesursache "Schwermut" oder "Melancholie" diente aber auch dazu, den Suizid zu verschleiern um noch ein christliches Begräbnis zu haben. Suizidenten bekamen sonst ein " Eselsgrab"

    Niemals lässt sich Judith das gefallen, jede Wette, die wehrt sich mit Händen und Füßen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)