02 - Kapitel 8 bis 16 (Seite 76 bis 156)

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  • Aber wahrscheinlich hätte sie ohne die Kur nicht die Malerei entdeckt und es ist auch die Frage, ob Wilhelm ihr einen solchen Zeitvertreib gestattet oder ob er das als Zeitverschwendung ansieht...

  • Aber wahrscheinlich hätte sie ohne die Kur nicht die Malerei entdeckt und es ist auch die Frage, ob Wilhelm ihr einen solchen Zeitvertreib gestattet oder ob er das als Zeitverschwendung ansieht...

    Wobei es ja für eine Frau der Oberschicht nicht der schlechteste Zeitvertreib ist. Das hätte er wahrscheinlich toleriert.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Genau so sehe ich das auch. Seit ich Kinder habe ( nun 18 und ab morgen 17 Jahre alt), lebe ich ganz klar anders. Ich habe immer gearbeitet, auch Weiterbildungen gemacht, Hobbys und Freundeskreis gepflegt. Ich verdanke da meinem Mann sehr viel, der zb als die Kinder klein waren sein Arbeitspensum reduziert hat und sich allgemein sehr stark in die Erziehung und den Haushalt einbringt. Womit wir wieder beim Thema wären. Damit eine Frau sich trotz Kindern verwirklichen kann, braucht sie einen Mann an ihrer Seite, der sich einbringen will und es auch tut. Und genau da scheitert es wohl bei Helene.

  • Helene hat das Malen für sich entdeckt. Der Malerei kann sie aber auch in Stuttgart nachgehen, ohne ihre Familie zu vernachlässigen.

    Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Hélène hat im Hinblick auf ihre Familie nie eine eigene bewusste Entscheidung treffen können. Sie musste heiraten und, nachdem das erste Kind ein Mädchen war, noch einmal "ran". Nur die Söhne zählten. Das war ihr Aufgabe. Diese wurde ihr durch die Gesellschaft diktiert und durch ihren Gatten. Deshalb darf man die Verhältnisse von damals nicht mit heute vergleichen.

    Es ist interessant, wie kontrovers sie diksutiert wird, meine Hélène. Ich habe sie mit einem weiten Herzen geschrieben - das Gespräch mit Hermione von Preuschen sollte ihr Dilemma deutlich machen.

  • Helene hat das Malen für sich entdeckt. Der Malerei kann sie aber auch in Stuttgart nachgehen, ohne ihre Familie zu vernachlässigen.

    Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Hélène hat im Hinblick auf ihre Familie nie eine eigene bewusste Entscheidung treffen können. Sie musste heiraten und, nachdem das erste Kind ein Mädchen war, noch einmal "ran". Nur die Söhne zählten. Das war ihr Aufgabe. Diese wurde ihr durch die Gesellschaft diktiert und durch ihren Gatten. Deshalb darf man die Verhältnisse von damals nicht mit heute vergleichen.

    Es ist interessant, wie kontrovers sie diksutiert wird, meine Hélène. Ich habe sie mit einem weiten Herzen geschrieben - das Gespräch mit Hermione von Preuschen sollte ihr Dilemma deutlich machen.

    Ja, die Verhältnisse damals waren anders. Das kann ich verstehen. Aber was ich nicht verstehen kann, ist, wenn man seine Kinder aufgibt, um sich selbst zu entfalten. Kinder können nichts für Entscheidungen, die die Erwachsenen treffen. Kinder brauchen Unterstützung.

  • Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Genau so sehe ich das auch. Seit ich Kinder habe ( nun 18 und ab morgen 17 Jahre alt), lebe ich ganz klar anders. Ich habe immer gearbeitet, auch Weiterbildungen gemacht, Hobbys und Freundeskreis gepflegt. Ich verdanke da meinem Mann sehr viel, der zb als die Kinder klein waren sein Arbeitspensum reduziert hat und sich allgemein sehr stark in die Erziehung und den Haushalt einbringt. Womit wir wieder beim Thema wären. Damit eine Frau sich trotz Kindern verwirklichen kann, braucht sie einen Mann an ihrer Seite, der sich einbringen will und es auch tut. Und genau da scheitert es wohl bei Helene.

    Du mußt bedenken, daß es damals noch ganz anders war. Man hatte Personal im Haus, das die Arbeit machte. Die Frau war für die Kinder da, der Mann ging seiner Arbeit nach. Ich kann mir vorstellen, daß Helene der Haushalt und die Kinder nicht genug waren. Sie sehnte sich nach mehr, was ihr Mann aber nicht so sah. Gerade wenn man in Stuttgart lebt, ist das kulturelle Angebot groß. Wahrscheinlich hätte sich ihr Mann in dieser Hinsicht mehr engagieren müssen.

  • Es ist interessant, wie kontrovers sie diksutiert wird, meine Hélène. Ich habe sie mit einem weiten Herzen geschrieben - das Gespräch mit Hermione von Preuschen sollte ihr Dilemma deutlich machen.

    Ja, bei Hélène scheiden sich hier wirklich die Geister. Ich finde sie und ihr Dilemma hast du sehr gut 'rüber gebracht und ich finde ihre Figur absolut spannend. Auch wenn ihr Verhalten hier stark kritisiert wird, so macht sie doch die Lebenssituation, in der Frauen sich damals befanden sehr deutlich.

  • Wenn man sich für Familie, für Kinder entscheidet, muß man sich nicht aufgeben. Sich für ein Kind zu entscheiden, verändert das Leben, ist aber auch ein Gewinn!

    Genau so sehe ich das auch. Seit ich Kinder habe ( nun 18 und ab morgen 17 Jahre alt), lebe ich ganz klar anders. Ich habe immer gearbeitet, auch Weiterbildungen gemacht, Hobbys und Freundeskreis gepflegt. Ich verdanke da meinem Mann sehr viel, der zb als die Kinder klein waren sein Arbeitspensum reduziert hat und sich allgemein sehr stark in die Erziehung und den Haushalt einbringt. Womit wir wieder beim Thema wären. Damit eine Frau sich trotz Kindern verwirklichen kann, braucht sie einen Mann an ihrer Seite, der sich einbringen will und es auch tut. Und genau da scheitert es wohl bei Helene.

    Wir dürfen die Zeit damals aber nicht mit heutigen Augen angucken. Das was für uns völlig selbstverständlich war ist damals völlig unüblich und andersrum.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)