05 - Kapitel 33 bis 39 (Seite 318 bis 397)

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  • Daß Victor sehr überrascht war über den Besuch von Albrecht von Braun bei Judith, ist nur gut zu verstehen. Aber ein Gespräch zwischen Judith und Victor, daß ihr Vater die Heirat mit Albrecht vereinbart hat, klärt die Situation. Auch Victor sollte die Offizierslaufbahn einschlagen, obwohl er etwas anderes im Kopf hatte. So kommen sich die beiden näher. Ich freue mich für Judith. Denn jetzt hat sie Unterstützung.


    Victor weist Judith darauf hin, daß er glaubt, daß der Vater die Heirat mit Albrecht nur arrangiert, weil er unbedingt finanzielle Mittel benötigt. Das schockt Judith natürlich!


    Max und Helene in Venedig - das verwundert mich überhaupt nicht mehr. Als der Junge ins Wasser fiel und Max ihn rettete, glaubte ich doch tatsächlich, daß Helene wieder an ihre Zwillinge denken würde, und daß ihnen etwas passieren könnte. Nein, Pustekuchen.

  • Es ist gut, dass Victor und Judith keine Geheimnisse voreinander haben und sich gegenseitig vertrauen. Sie hätte ihm auch von ihrem intimen Kontakt mit Max erzählen sollen, er hätte es verstanden, da bin ich mir sicher. Weil er auch aus eigener Erfahrung weiß, dass keiner immer alles richtig machen kann, hätte er Verständnis für ihre Situation gehabt. Es wäre auf jeden Fall besser, als wenn er es irgendwann durch Zufall erfährt. Er hat auch gleich den Verdacht, dass finanzielle Gründe im Vordergrund stehen bei Wilhelm und will der Sache auf den Grund gehen. So bekommt Judith endlich Unterstützung und muss sich nicht länger alleine fühlen mit all ihren Sorgen. Außer Dora und Dorothea (der sie aber nicht alles erzählen kann) hatte sie bisher niemanden, dem sie sich anvertrauen konnte.

    Währenddessen vergnügen sich Max und Hélène in Venedig und irgendwie gönne ich es den beiden auch - obwohl man ihre Flucht auch kritisieren kann. Sie tun einander gut, Max wirkt viel reifer und weniger oberflächlich als früher in Stuttgart und für Hélène ist es wie ein Erwachen - endlich darf sie erfahren, wie es sich anfühlt, mit einem Mann zusammenzusein, den sie begehrt und der ihre Sinne wecken kann. Sie sollen diese Zeit genießen, so lange es geht, ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, das wünsche ich vor allem Hélène. Die Künstlerin Hermione hat sie vielleicht dazu inspiriert, auf ihre verborgenen Wünsche und Sehnsüchte zu hören und die Schönheiten des Lebens wahrzunehmen, den Augenblick genießen. Es ist ohnehin alles vergänglich und die Zukunft kommt schnell genug....

  • Zwischen Victor und Judith funkt es gewaltig, was auf der einen Seite ja schön ist, aber mit der Verlobung im Hintergrund natürlich etwas kompliziert ist. So unpassend wäre Victor als Sohn eines Offiziers auch nicht. Allerdings hat Wilhelm dann weiter ein kleines (hust) Geldproblem.

    Victor hat indes das gleiche Problem wie die anderen jungen Leute: die Inkompatibilität von seinen Wünschen und denen seines Vaters. Dabei sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass Victor kein Soldat ist. Das ist ein "Schaffer"

    Die Romanze zwischen Helene und Max vertieft sich etwas, zumindest so, dass ei gemeinsam nach Venedig fahren. Wobei ich glaube, das Helene realistisch genug ist, um die Beziehung richtig einzuschätzen. Max dagegen ist gerade dabei sich total zu verlieben oder er verwechselt Geborgenheit mit Liebe

    Judith ist echt ein Pechvogel: Auch noch schwanger. Zumindest klärt sie Victor über die geplante Zwangsheirat auf, was der wohl dazu sagt, dass er statt Judith gleich noch ein Kind gratis dazu kriegt?:lachen: Zumindest wenn sie sich tatsächlich kriegen, was ich echt hoffe. Die beiden passen so gut zusammen.

    Und die Zwillis mal wieder! Versuchen mit einer Barriere Geld zu verdienen und zetteln eine Schlägerei mit den Böpples an. Wobei ich das unter Jungs noch normal finde:lachen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Max und Helene in Venedig - das verwundert mich überhaupt nicht mehr. Als der Junge ins Wasser fiel und Max ihn rettete, glaubte ich doch tatsächlich, daß Helene wieder an ihre Zwillinge denken würde, und daß ihnen etwas passieren könnte. Nein, Pustekuchen.

    Laut damaligen Scheidungsrecht hat Helene mit ihrer Trennung keinerlei Rechte mehr an den Kindern. Nicht wie heute mit Besuchsrecht und so. Die Kinder standen dem Vater zu und ein weiterer Umgang war nicht vorgesehen. Wenn ich weiß ich habe sowieso keine Chance sie wiederzusehen, würde ich auch so selten wie möglich daran denken. Das reißt doch den Schmerz jedesmal neu auf

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Es knistert ganz schön zwischen Judith und Victor. Und die beiden wären eigentlich die idealen Erben der Schokoladenfabrik. Nicht nur, dass sie bannbrechende Ideen haben, sie arbeiten bestens zusammen und verfügen über das erforderliche Know-how. Judith in der Entwicklung neuer Produkte und Victor in technischen Belangen. Hier erleben wir die Geburt der Nussschokolade!

    Auch hier in diesem Abschnitt findet man als Leser wieder die hervorragende Verknüpfung von Details, wie hier die der Murano Glasbläserei in die Geschichte. Geschickt eingeflochten ohne trocken zu sein.

    Wenn Helene nun auch noch von Max schwanger wird? Dann wäre die Babys Halbgeschwister und zugleich Tante oder Onkel und Nichte oder Neffe?

  • Zwischen Victor und Judith funkt es gewaltig, was auf der einen Seite ja schön ist, aber mit der Verlobung im Hintergrund natürlich etwas kompliziert ist. So unpassend wäre Victor als Sohn eines Offiziers auch nicht. Allerdings hat Wilhelm dann weiter ein kleines (hust) Geldproblem.


    Wobei die Beziehung sich mit der Zeit "rechnen" würde. Denn ich denke, dass Victor und Judith zusammen sehr grossen Einfluss auf die Firma und somit auf den Schokoladenverkauf nehmen würde. Doch leider sehen nur wir Leser das potential das in ihnen steckt und wilhelm nicht.

  • Es ist gut, dass Victor und Judith keine Geheimnisse voreinander haben und sich gegenseitig vertrauen. Sie hätte ihm auch von ihrem intimen Kontakt mit Max erzählen sollen, er hätte es verstanden, da bin ich mir sicher. Weil er auch aus eigener Erfahrung weiß, dass keiner immer alles richtig machen kann, hätte er Verständnis für ihre Situation gehabt. Es wäre auf jeden Fall besser, als wenn er es irgendwann durch Zufall erfährt. Er hat auch gleich den Verdacht, dass finanzielle Gründe im Vordergrund stehen bei Wilhelm und will der Sache auf den Grund gehen. So bekommt Judith endlich Unterstützung und muss sich nicht länger alleine fühlen mit all ihren Sorgen. Außer Dora und Dorothea (der sie aber nicht alles erzählen kann) hatte sie bisher niemanden, dem sie sich anvertrauen konnte.

    Währenddessen vergnügen sich Max und Hélène in Venedig und irgendwie gönne ich es den beiden auch - obwohl man ihre Flucht auch kritisieren kann. Sie tun einander gut, Max wirkt viel reifer und weniger oberflächlich als früher in Stuttgart und für Hélène ist es wie ein Erwachen - endlich darf sie erfahren, wie es sich anfühlt, mit einem Mann zusammenzusein, den sie begehrt und der ihre Sinne wecken kann. Sie sollen diese Zeit genießen, so lange es geht, ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, das wünsche ich vor allem Hélène. Die Künstlerin Hermione hat sie vielleicht dazu inspiriert, auf ihre verborgenen Wünsche und Sehnsüchte zu hören und die Schönheiten des Lebens wahrzunehmen, den Augenblick genießen. Es ist ohnehin alles vergänglich und die Zukunft kommt schnell genug....

    Ganz genauso. Es ist Helenes Weg. Ein besonderer Weg, der Weg einer Künstlerin... die haben schon damals anders gelebt und gedacht in diesen Kreisen. Dafür gibt es zahllose wirkliche Beispiele. Deshalb ist dieser Teil des Romans sehr sehr realistisch.

  • nd die Zwillis mal wieder! Versuchen mit einer Barriere Geld zu verdienen und zetteln eine Schlägerei mit den Böpples an. Wobei ich das unter Jungs noch normal finde :lachen:

    Absolut! JUngs - vor allem früher - haben sich gerauft, das gehörte dazu. Und die Böpples sind wirklich eine harte Nummer - ich finde es gut, dass Karl und Anton sich ihnen immer wieder entgegenstellen...

  • Laut damaligen Scheidungsrecht hat Helene mit ihrer Trennung keinerlei Rechte mehr an den Kindern. Nicht wie heute mit Besuchsrecht und so. Die Kinder standen dem Vater zu und ein weiterer Umgang war nicht vorgesehen. Wenn ich weiß ich habe sowieso keine Chance sie wiederzusehen, würde ich auch so selten wie möglich daran denken. Das reißt doch den Schmerz jedesmal neu auf

    Ja. Das Recht damals war NUR auf Seiten der Männer. Die durften sich alles leisten, eine Frau nicht. Und hier sind wir am Kern des Romans...

  • Es knistert ganz schön zwischen Judith und Victor. Und die beiden wären eigentlich die idealen Erben der Schokoladenfabrik. Nicht nur, dass sie bannbrechende Ideen haben, sie arbeiten bestens zusammen und verfügen über das erforderliche Know-how. Judith in der Entwicklung neuer Produkte und Victor in technischen Belangen. Hier erleben wir die Geburt der Nussschokolade!

    Auch hier in diesem Abschnitt findet man als Leser wieder die hervorragende Verknüpfung von Details, wie hier die der Murano Glasbläserei in die Geschichte. Geschickt eingeflochten ohne trocken zu sein.

    Danke! Es ist eine meiner "Spezialitäten" viele historische Details einzuarbeiten, ohne dass diese sich aufdrängen. Im Anhang wird dazu v´noch viel erklärt. Im Roman steckt sehr viel mhr Wirklichkeit, als es scheinen mag!

  • Donnerwetter, ihr seit alle viel schneller mit dem Lesen, als ich beim Zuhören. Allerdings "spule" ich auch immer wieder zurück, weil ich diese ganzen Entwicklungsvorgänge für Voktors ersten Schoki-Automaten so spannend finde.

    Die Form der Schoki muss dem Automaten angepasst werden und auch das heraus befördern der Schoki soll ein anregender Spaß sein. Man könnte fast meinen, Viktor versucht hier das erste "Mini-Kino" zu konstruieren.

    Aber die Ideen sind verdammt gut und Edgar ist mit seinen Emaile Anfertigungen auch sehr begabt.

    Da haben wir noch einen Künstler!

    Und auch wenn der Eberle etwas "Brummig" herüber kommt, so scheint er doch ein herzensguter Mensch zu sein, der diese kreativen Köpfe gerne in seiner Werkstatt hat.


    Viktor und Judith kommen sich immer näher und da ist diese leidige Verlobung echt nur ein Bremsklotz für eine Liebe die die Schoki-Welt verändern könnte.

    Seufz, aber aus dieser Verlobung scheint es keinen Ausweg zu geben.

    Dennoch, Viktor will alles daran setzen um dieser vermaledeiten Geschäftsverbindung zwischen Braun und Wilhelm genauer auf den Grund zu gehen. Judith hat ja auch schon bemerkt das es mit dem Geld sehr knapp in der Fabrik ist.


    Dorothea ist wirklich eine tolle Freundin. Sie ist viel klüger als ihr Bruder und hat ein gutes Herz. Nur schade das Judith weder Dorothea noch Viktor gegenüber von dieser verdammten Nacht mit Max berichten kann. Das wäre damals sicher als höchst unschicklich angesehen worden und hätte Dorothea womöglich geschockt so etwas von Judith zu hören. Wie Viktor reagiert hätte... Keine Ahnung, aber geschockt wäre er sicher auch.

    So gesehen kann ich gut nachvollziehen, dass Judith über diesen Ausrutscher nicht sprechen kann.

    Das wird wohl noch ein riesen Problem werden.


    Max und Helene genießen ihren Aufenthalt in Venedig und Murano.

    Da war ich auch schon und vieles in den Beschreibungen konnte ich nur mit einem Kopfnicken bestätigen. Da werden bei mir Erinnerungen wach, der Dogen-Palst und der Markus Platz und auch die filigranen Glas-Sachen die auf Murano gefertigt werden. Ja, diese Orte verzaubern. <3


    Gut das Max so ein guter Schwimmer ist und den Jungen retten konnte. Allerdings hat man in dieser Szene auch gemerkt, wie sehr Helene Angst um Max hatte. Sie liebt ihn sehr, obwohl sie realistisch genug ist, um zu wissen, dass es nur eine geliehene Zeit mit ihm ist.


    Die Zwillinge sind auch wieder kreativ und dieses mal sogar mit einem gewissen Geschäftssinn. :lachen:

    Aber natürlich geht auch diese Idee wieder in den Teich und die Strafe folgt auf dem Fuße.

    Aber zumindest stehen sie tapfer zu ihren Untaten und versuchen nix zu beschönigen oder auf andere zu schieben. Das ist schon ein toller Charakterzug. Die Jungs sind echt eine Klasse für sich. :love:  

  • Zwischen Victor und Judith funkt es gewaltig, was auf der einen Seite ja schön ist, aber mit der Verlobung im Hintergrund natürlich etwas kompliziert ist. So unpassend wäre Victor als Sohn eines Offiziers auch nicht. Allerdings hat Wilhelm dann weiter ein kleines (hust) Geldproblem.


    Wobei die Beziehung sich mit der Zeit "rechnen" würde. Denn ich denke, dass Victor und Judith zusammen sehr grossen Einfluss auf die Firma und somit auf den Schokoladenverkauf nehmen würde. Doch leider sehen nur wir Leser das potential das in ihnen steckt und wilhelm nicht.

    Und noch dazu gäbe es den Gesichtsverlust und natürlich das Problem mit dem Geld, wenn die Verlobung gelöst würde. Ich glaube nicht, das Wilhelm begeistert gewesen wäre, wenn er die Verlobung wegen der eigenmächtigen Wahl seiner Tochter lösen muss. Wo kämen wir denn da hin wenn die Weiber bei sowas mitreden könnten...*io*

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Laut damaligen Scheidungsrecht hat Helene mit ihrer Trennung keinerlei Rechte mehr an den Kindern. Nicht wie heute mit Besuchsrecht und so. Die Kinder standen dem Vater zu und ein weiterer Umgang war nicht vorgesehen. Wenn ich weiß ich habe sowieso keine Chance sie wiederzusehen, würde ich auch so selten wie möglich daran denken. Das reißt doch den Schmerz jedesmal neu auf

    Ja. Das Recht damals war NUR auf Seiten der Männer. Die durften sich alles leisten, eine Frau nicht. Und hier sind wir am Kern des Romans...

    Ja, stimmt. Das Thema ist einfach immer präsent. Immerhin haben sich die Frauen später die Rechte erkämpft, die für uns heute selbstverständlich sind

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Es knistert ganz schön zwischen Judith und Victor. Und die beiden wären eigentlich die idealen Erben der Schokoladenfabrik. Nicht nur, dass sie bannbrechende Ideen haben, sie arbeiten bestens zusammen und verfügen über das erforderliche Know-how. Judith in der Entwicklung neuer Produkte und Victor in technischen Belangen. Hier erleben wir die Geburt der Nussschokolade!

    Auch hier in diesem Abschnitt findet man als Leser wieder die hervorragende Verknüpfung von Details, wie hier die der Murano Glasbläserei in die Geschichte. Geschickt eingeflochten ohne trocken zu sein.

    Danke! Es ist eine meiner "Spezialitäten" viele historische Details einzuarbeiten, ohne dass diese sich aufdrängen. Im Anhang wird dazu v´noch viel erklärt. Im Roman steckt sehr viel mhr Wirklichkeit, als es scheinen mag!

    Und das sorgt dafür, dass man in dem Roman so wunderbar "abtauchen" kann und meint, man sei dabei.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Wenn Helene nun auch noch von Max schwanger wird? Dann wäre die Babys Halbgeschwister und zugleich Tante oder Onkel und Nichte oder Neffe?

    Das ist ein herrliches Gedankenspiel ...

    Halbgeschwister und Tante/Onkel. Es gibt ja noch mehr Teile, da braucht man ja auch Ideen...^^;):verlegen:

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Victor weist Judith darauf hin, daß er glaubt, daß der Vater die Heirat mit Albrecht nur arrangiert, weil er unbedingt finanzielle Mittel benötigt. Das schockt Judith natürlich!

    In diesem Moment war ich mir nicht ganz sicher, ob die Tatsache das der Vater in Geldschwierigkeiten ist Judith schockt, oder die Tatsache das diese finanziellen Sorgen so offensichtlich sind in der Fabrik, dass Viktor sie bemerken konnte?


    Sie hätte ihm auch von ihrem intimen Kontakt mit Max erzählen sollen, er hätte es verstanden, da bin ich mir sicher. Weil er auch aus eigener Erfahrung weiß, dass keiner immer alles richtig machen kann, hätte er Verständnis für ihre Situation gehabt.

    Ich glaube früher waren die Mädchen so erzogen, dass sie nicht über intime Dinge sprechen konnten. Es war ein Tabu-Thema und selbst mit dem Arzt konnten sie oft nicht offen reden. Außerdem ist ihr diese Geschichte auch höchst peinlich.


    Max dagegen ist gerade dabei sich total zu verlieben oder er verwechselt Geborgenheit mit Liebe

    Offen gestanden werde ich aus Max nicht ganz schlau. Er ist ein Lebemann, hatte viele Affären, hat er überhaupt eine Ahnung was Liebe ist?

    Ich glaube nicht!

    Er lebt einfach den Augenblick.


    Laut damaligen Scheidungsrecht hat Helene mit ihrer Trennung keinerlei Rechte mehr an den Kindern. Nicht wie heute mit Besuchsrecht und so. Die Kinder standen dem Vater zu und ein weiterer Umgang war nicht vorgesehen. Wenn ich weiß ich habe sowieso keine Chance sie wiederzusehen, würde ich auch so selten wie möglich daran denken. Das reißt doch den Schmerz jedesmal neu auf

    Das habe ich bisher noch nicht so genau gewusst, aber ich habe es mir fast gedacht. Danke für die Info.

    Judith hat ja schon mehr als einmal diese Dominanz der Männer verflucht.

    Frauen hatten ja wirklich keine Rechte - nur Pflichten! Kinderkriegen und den Haushalt führen. <XX(


    Wenn Helene nun auch noch von Max schwanger wird? Dann wäre die Babys Halbgeschwister und zugleich Tante oder Onkel und Nichte oder Neffe?

    Schreck lass nach !!! Wer soll denn dieses kryptische Rätsel lösen? :spinnen::schwitz:


    Absolut! JUngs - vor allem früher - haben sich gerauft, das gehörte dazu. Und die Böpples sind wirklich eine harte Nummer - ich finde es gut, dass Karl und Anton sich ihnen immer wieder entgegenstellen...

    Sag ich doch, die Jungs haben einen guten Charakter - nur eben ein paar schlecht durchdachte Ideen. ;)

    Sie gewinnen Charakterstärke durch ihre Streiche. :lachen:

  • Max dagegen ist gerade dabei sich total zu verlieben oder er verwechselt Geborgenheit mit Liebe

    Offen gestanden werde ich aus Max nicht ganz schlau. Er ist ein Lebemann, hatte viele Affären, hat er überhaupt eine Ahnung was Liebe ist?

    Ich glaube nicht!

    Er lebt einfach den Augenblick

    er ist einfach lebenuntauglich. Ich bin gespannt wie er das mit dem Studium hinkriegt. Ich vermute ja das er zu denen gehört, die immer wollen und nix hinkriegen, aber schuld sind natürlich alle anderen

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • er ist einfach lebenuntauglich. Ich bin gespannt wie er das mit dem Studium hinkriegt. Ich vermute ja das er zu denen gehört, die immer wollen und nix hinkriegen, aber schuld sind natürlich alle anderen

    Das mit dem Architektur Studium nehme ich ihm auch nicht ab. Dafür hat er in Venedig viel zu wenig Interesse an den tollen Bauwerken gezeigt. Auch wenn er da mit Jahreszahlen und Namen um sich geworfen hat. Das konnte man damals sicher auch schon in jedem Reiseführer nachlesen.


    Aber könnte es nicht sein, dass in ihm auch ein Künstler schlummert und diese Aussicht - das Werk des Vaters übernehmen zu müssen - ihn jetzt psychisch so unter Druck setzt, dass er keine Ziele mehr für sich sieht? Auch die Musik nicht?

    Oder vielleicht sucht er einfach noch sein Ziel?

    Wie alt ist er eigentlich? Habe ich das überhört, oder wurde das noch gar nicht gesagt?