06 - Kapitel 40 bis 47 (Seite 398 bis 481)

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  • Langsam komme ich auch voran! Hach, das Buch ist wirklich wundervoll, dass ich ein wenig hinterher hänge, hat damit überhaupt nichts zu tun. Es ist eher meine Zeit, die gerade etwas knapp bemessen ist. Zumindest wenn es um die Lesezeit geht... ;)


    In diesem Abschnitt dreht es sich vor allem um Albrecht und seine Probleme. Victor hält nämlich Wort und lässt Judith mit all ihren Problemen nicht alleine - im Gegenteil. Er setzt sich aktiv für sie ein und riskiert in mehrfacher Hinsicht seine Anstellung in der Firma Rothmann. Ich denke, Wilhelm würde nur ein Detail ausreichen, um ihn zu entlassen.

    Albrecht kommt von Seite zu Seite schlechter weg und mittlerweile habe ich fast nur noch Mitleid mit ihm. Er scheint mit sich selbst und seinem Leben überhaupt nicht klarzukommen. Um versucht seine Unfähigkeit in der Spielsucht zu ertränken, ertränkt sein Unglück dort im Alkohol, um anschließend alles in den Armen einer Dirne zu vergessen. Was für ein trauriges Leben! Da er genau weiß, wie tief er schon gesunken ist, spielt er zu allem Überfluß auch noch unter anderen Namen, so dass seine Schulden wohl fast höher sind als die der Firma Rothmann!

    Eins wird auf jeden Fall immer klarer, Judith sollte Albrecht nicht heiraten. Sie würde sich damit sehr unglücklich machen und wahrscheinlich sogar die Firma in den Ruin steuern. Wenn sie und Victor es schaffen, dies Wilhelm deutlich zu machen, dann wird er hoffentlich einsehen, dass eine Hochzeit die Firma nicht rettet. Es ist nur die Frage, wie kann die Firma sonst gerettet werden?


    Dass Wilhelm sich und die Firma hochverschuldet hat, steht außer Frage. Aber kann mit reiner Wirtschaftlichkeit die Firma wieder auf Vordermann bringen? So wie das klingt, muss ja erstmal wieder investiert werden, um Gewinne einstreichen zu können. Am Lohn kann Wilhelm beim besten Willen nicht mehr sparen, denn so wie sich das liest, ist der Lohn eh schon abartig niedrig.

    Die Frage, die sich aber am meisten aufdrängt, was haben die Drei denn nun gefunden? Wofür wurde die Summe benötigt? Hat das Geld vielleicht etwas mit dem endgültigen Bruch zwischen Wilhelm und Hélène zu tun? Ich kann mir gerade nicht denken, was es genau sein könnte, aber entsetzt scheint Judith immerhin nicht darüber zu sein.


    Hélène hat eine richtige Beziehung mit Max angefangen. Es freut mich, dass die Beiden glücklich miteinander sind. Es liest sich wirklich angenehm schön und fröhlich. Allerdings hat Max bestimmt immer noch nichts von seiner Bekanntschaft mit Judith erzählt... Oh je. Was mich auch gefreut hat, war der Brief an Judith. Längst überflüssig, aber ich könnt mir denken, dass sie gerade jetzt viel Kraft daraus schöpfen kann.

  • Igela

    Wenn du bei Google Nostalgie-Dose eingibst, dann findest du Bilder von den angesprochenen Emailledosen. Ich würde sie eher als Vorläufer der Keksdose bezeichnen, denn die Dosen sind zwar schöne Aufbewahrungspakete, aber um die Ware frisch zu halten, muss sie trotzdem in entsprechendes Papier gewickelt sein.

  • Avila Habe ich gerade gemacht. Haach...die sind superschön! Hier gibt es eine Keksfirma, die hat letzte Weihnachten etwas Aehnliches auf den Markt gebracht. Ich habe mir eine gekauft, auch wenn dadurch die Kekse schweineteuer waren.

  • Igela

    Wenn du bei Google Nostalgie-Dose eingibst, dann findest du Bilder von den angesprochenen Emailledosen. Ich würde sie eher als Vorläufer der Keksdose bezeichnen, denn die Dosen sind zwar schöne Aufbewahrungspakete, aber um die Ware frisch zu halten, muss sie trotzdem in entsprechendes Papier gewickelt sein.

    Meine Mutter hat früher solche gesammelt, auch so Emailleschilder. Die waren wirklich hübsch.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)