03 - Seite 155 bis einschl. Seite 226 (Kapitel 20 bis einschl. Kapitel 27)

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  • In Köln ist es jetzt nicht viel besser, aber in der Nachkriegszeit hatten die ein Glück, dadurch das Kardinal Frings am Ruder war - eine echte Kraat, der nur an seine Mitmenschen dachte und Mundraub quasi legitimierte. Das nannte man dann "fringsen".

    Danke für diese Info! Geschichte dieser Art finde ich immer extrem spannend!

    aber ich bin fest davon überzeugt, dass alles Entgegenkommen der Kirche reine Rhetorik ist. Es wird immer nur das zugegeben, was definitiv nicht mehr zu leugnen ist.

    Vermutlich und erschreckenderweise hast Du recht. Und jene, die Verbrechen gestehen müssen, verbringen dann ruhige und gemütliche Jahre in einem Kloster. <X

    Es ist entsetzlich, wie viele Opfer sich in den letzten Jahren gemeldet haben, mit ihren Lebensgeschichten an die Öffentlichkeit gegangen sind. Vermutlich ist aber auch hier die Dunkelziffer enorm hoch;(

  • Ach herje, ich bin schon lange fertig und habe gewartet das es mit Abschnitt 3 weiter geht. Habe vergessen das Thema zu abonnieren, sowas blödes. Nun seit ihr schon heftig am diskutieren.


    Wie zu erwarten war, ist auch dieser Abschnitt so emotional gewesen. Wieder durchleben wir ,wie auch Thomas, all die Qualen, die er im Horror Heim durchleben musste. Ich kann es nur immer wieder erwähnen, es ist kaum auszuhalten.

    Die Schilderung, wie er das Doppelporträt von Matthias und Fried malt mit all seinen Empfindungen, fand ich sehr gelungen und berührend. Man konnte erkennen, wie es in seinem Inneren aussieht und wie er mit sich kämpt. Dieses Detail mit der Narbe im Gesicht und wie es dazu gekommen ist, dass sind schreckliche Rückblicke. Und doch kommen auch diese Details in sein Gedächtnis zurück.

    Das mit dem Erbrochenem musste ich am eigenen Leib erfahren. Ich war in einem evangelischen Kindergarten und ein sehr schlechter Esser. Wenn ich das Essen hochgewürgt habe, weil ich das Essen nicht mochte, wurde es mir eingeflößt. In Rückenlage mit Nase zuhalten. Es hieß dann, Essen sei wertvoll und ich solle froh sein Essen zu bekommen. Bis einmal eine Bekannte meiner Mutter, die dort arbeitete, davon erzählte. Meine Mutter hat mich dann sofort aus diesem Kindergarten abgemeldet. Ich war auch sehr eingeschüchtert, denn mir wurde eingeprägt, ich solle mich ja nicht trauen es zu Hause zu erzählen, mir würde eh keiner glauben. Eine schreckliche Erfahrung, die mein Essverhalten lange beeinträchtigt hat. Und das war schon 1970, wo man hätte denken können, diese Zeiten wären vorbei.

    Thomas hatte sich ganz mutig der Anhörung gestellt, doch nicht nur die Anwesenheit von Schwester Angelika hat ihn aus der Bahn geworfen, sondern vielmehr die Aussage des Richters. Seine Mutter, die er sein ganzen Leben gehasst hat, hat ihn nicht weggegeben, nein, sie ist bei seiner Geburt gestorben. Wie kann Mann als Erwachsener so hasserfüllt und gehässig sein, und einem kleinen Kind erzählen, seine Mutter hätte ihn nicht gewollt?


    Henni hat es gut bei den Castrups, dort erfährt sie auch Wärme und Zuneigung. Als Henni verzweifelt versucht nach Fried und Matthias zu suchen, bekam sie sogar Unterstützung von Herrn Castrup. Herbert hat bei mir keine Chance mehr verdient, der ist bei mir vollends durch. Er verweigert Henni nicht nur die Auskunft, wo sich ihre Brüder befinden, er hat sogar verschwiegen, dass Matthias gestorben ist. Was für ein Schock für sie. Nichts ahnend fährt sie zum Friedhof und liest dann auf dem Grabstein drei Namen. Man könnte wirklich meinen Henni hat schon genug gelitten, aber es kommt immer schlimmer. Denn die angebliche Aussage von Fried, er wolle keinen Kontakt mehr mit seiner Schwester, trieft sie zutiefst. Was der Vater sich hat alles einfallen lassen, einfach unglaublich.

    Auch wenn es nichts geändert hat, so habe ich Henni bejubelt als sie ihrem Vater ins Gesicht geschlagen hat.

    Zum Glück ist Henni nicht nur eine Hausangestellte für Karla Castrup, sie hat Henni richtig lieb gewonnen. Kauft ihr etwas zum anziehen und geht mit ihr aus. Ach, da war ich froh, dass es diese Glücksmomente für Henni gab. Was mir auch sehr sympathisch war ist, dass Karla Henni gezeigt hat, wie man gutes Essen zubereitet. Ein bisschen wie ein Mutterersatz.

    Karla sagt sogar bei der Verhandlung als Leumundszeugin für Henni aus. Was ich auch ganz toll fand, dass die Castrups ein Fest gegeben haben, ein großes letztes Fest für Henni und Georg, ihre Hochzeit. Ich glaube Georg ist genau der richtige für Henni. Ich hatte so einen Gedanken, weil es mir so erging und noch immer so ist. In der Gärtnerei zu arbeiten kann auch eine Wohltat für die Seele sein. Ich kann ganz zur Ruhe kommen, wenn ich in unseren großen Garten gehe und Gartenarbeit verrichte. Und mich an den vielen verschiedenen Blumen erfreuen, wenn sie in der Blüte sind.

    Das erste Wiedersehen zwischen Fried und Henni war auch sehr berührend. Gut das Fried sich auf die Suche gemacht hat.



    Der Rückblick, bei dem es um Matthias seinen Tod geht, ging mir ebenfalls sehr nahe. Schade das Dr. Recken nicht schon eher gerufen wurde, dann wäre Matthias vielleicht noch am Leben.


    Und nun ist Elsa klar was mit Jürgen Loose nicht stimmt. Er ist der Sohn von Ludwig Merk. Ich war erstaunt über die Erklärung die er Elsa gegeben hat, als sie ihn zur Rede stellte. Er ist ein Guter und hat das Herz am rechten Fleck.

  • Das Matthias seine Stärke einen großen Riss bekommen hatte, kann man verstehen. Sein Urvertrauen in seinen Vater ist erschüttert. Er hat sich Hilfesuchenden an seinen Vater gewendet, ist dafür geflüchtet, und dann das. Der Vater kommt nicht einmal auf die Idee an seine Söhne zu glauben.


    Ja gagamaus , lass ja die Schwestern in die Hölle schicken, ich bin dabei. Ich bin nicht sadistisch, sondern sehr harmoniesüchtig und friedlebend. Aber den feinen Nonnen hätte ich gerne ein paar Qualen gegönnt.


    Auf Elsa und Jürgen Loose lege ich meine ganze Hoffnung. Hoffentlich fällt Elsa noch etwas ein, was von Gewicht ist, damit Henni entlastet wird.


    Frau Castrup war mir mega sympathisch. Sie und ihr Mann haben sich nicht davon abschrecken lassen, dass Henni aus einer Besserungsanstalt gekommen ist.

  • Das Matthias seine Stärke einen großen Riss bekommen hatte, kann man verstehen. Sein Urvertrauen in seinen Vater ist erschüttert. Er hat sich Hilfesuchenden an seinen Vater gewendet, ist dafür geflüchtet, und dann das. Der Vater kommt nicht einmal auf die Idee an seine Söhne zu glauben.

    Das hat man auch richtig gemerkt, zuerst war er noch voller Hoffnung und Zuversicht und als der Vater ihm nicht glaubt, bricht das alles zusammen.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Die Szenen im Kinderheim sind wirklich schwer zu ertragen.


    Der Vater.... Wie grausam kann ein Mensch sein? Sind ihm durch seinen traumatischen Erlebnisse alle Gefühle abhanden gekommen? Er lässt seinen Inder fallen und intrigiert sogar gegen sie. Wenn ich das richtig interpretiere, ist es nicht so, dass Fried keinen Kontakt zu Henni wollte. Das hat der Vater so bestimmt. Warum?? Mathias hat er auch hängen lassen, er ist daran zerbrochen und letztlich gestorben.


    Wie Thomas vor Gericht behandelt wird, finde ich auch unter aller S.... Dem Richter muss doch klar gewesen sein, wie durcheinander Thomas ist.

    Mir haben die Szenen mit dem Heim wieder oftmals die Tränen kullern lassen. Es ist kaum zu ertragen.


    Zu dem Richter, ich kann nur vermuten, aber er war auch noch vom alten Schlag. Sicher war er der Meinung, dass die Schwestern alles richtig gemacht hatten. Und an Kirchliche Einrichtungen kam man zu der Zeit noch nicht ran. Thomas wurde immer als dummes und verlorenes Kind hingestellt. Das er bei der Anhörung die Nerven verloren hat, hat den Richter in seiner Meinung bestätigt, Thomas sei nicht ganz bei Trost. Das er an der ganzen Situation gelitten hat, war der Richter nicht in der Lage, das zu erkennen. Wo ich auch der Überzeugung war, dass er das gar nicht wollte. Für ihn war der Fall schon vor der Anhörung klar.


    Bei Herbert habe ich lange versucht sein Handeln zu rechtfertigen. Aber es ist mir in diesem Abschnitt nicht mehr gelungen. Schon im zweiten bröckelte es mächtig. Aber nun bin ich mit ihm fertig.

  • Das mit dem Erbrochenem musste ich am eigenen Leib erfahren. Ich war in einem evangelischen Kindergarten und ein sehr schlechter Esser. Wenn ich das Essen hochgewürgt habe, weil ich das Essen nicht mochte, wurde es mir eingeflößt. In Rückenlage mit Nase zuhalten. Es hieß dann, Essen sei wertvoll und ich solle froh sein Essen zu bekommen.

    Das ist ja kaum zu glauben!! Wie kann man ein Kind so quälen? Unfassbar! Und das in den 70er Jahren? Krass. Du ärmste! Gut, dass deine Mutter die Konsequenzen gezogen hat.

  • Bei Herbert habe ich lange versucht sein Handeln zu rechtfertigen. Aber es ist mir in diesem Abschnitt nicht mehr gelungen. Schon im zweiten bröckelte es mächtig. Aber nun bin ich mit ihm fertig.

    Ich habe auch versucht, mit ihm Mitleid zu haben. Es fällt aber immer schwerer. Er hätte sich Hilfe holen können, um wieder ins Leben zurückzufinden. Er hat immerhin Verantwortung für vier Kinder.   

  • Bei Herbert habe ich lange versucht sein Handeln zu rechtfertigen. Aber es ist mir in diesem Abschnitt nicht mehr gelungen. Schon im zweiten bröckelte es mächtig. Aber nun bin ich mit ihm fertig.

    Ging mir auch so. Obwohl ich viel den Kriegstraumata zuschreibe, muss man sagen, dass er trotzdem anders hätte handeln müssen.

  • Das mit dem Erbrochenem musste ich am eigenen Leib erfahren. Ich war in einem evangelischen Kindergarten und ein sehr schlechter Esser. Wenn ich das Essen hochgewürgt habe, weil ich das Essen nicht mochte, wurde es mir eingeflößt. In Rückenlage mit Nase zuhalten. Es hieß dann, Essen sei wertvoll und ich solle froh sein Essen zu bekommen.

    Das ist ja kaum zu glauben!! Wie kann man ein Kind so quälen? Unfassbar! Und das in den 70er Jahren? Krass. Du ärmste! Gut, dass deine Mutter die Konsequenzen gezogen hat.

    Mein Mann musste in der Mittagsbetreuung der Schule - Ende der 70ger - zumindest so lange vor seinem Teller sitzen, bis er alles aufgegessen hatte. In manchen Fällen den ganzen Nachmittag. Oder er hat verhasstes Essen runtergeschlungen und kurz darauf erbrochen. Essen musste er es aber Gott sei Dank nicht mehr. Seitdem kann er manche Dinge nicht mehr Essen, weil er sofort das Würgen anfängt.

  • Das ist ja kaum zu glauben!! Wie kann man ein Kind so quälen? Unfassbar! Und das in den 70er Jahren? Krass. Du ärmste! Gut, dass deine Mutter die Konsequenzen gezogen hat.

    Mein Mann musste in der Mittagsbetreuung der Schule - Ende der 70ger - zumindest so lange vor seinem Teller sitzen, bis er alles aufgegessen hatte. In manchen Fällen den ganzen Nachmittag. Oder er hat verhasstes Essen runtergeschlungen und kurz darauf erbrochen. Essen musste er es aber Gott sei Dank nicht mehr. Seitdem kann er manche Dinge nicht mehr Essen, weil er sofort das Würgen anfängt.

    Ist das nicht schlimm, wie mit dem Essverhalten der Kinder umgegangen wurde? Der Spruch " Mann kann alles essen" , den konnte ich so manches Mal hören.

    Ich musste damals zur Kur, weil ich so sehr dünn war und eben nicht alles essen mochte und konnte weil es mich einfach nur gespielt hat. Danach hat der Arzt zu meiner Mutter gesagt, sie solle mir nur anbieten was ich mag, damit ich überhaupt esse, und wenn es fünf Mal die Woche Nudeln sind. Oder einfach ein trockenes Brötchen in die Hand, was ich geliebt habe.

    Später hat sie dann einen Trick angewendet. Ein Haps Essen und dann ein Haps Nachspeise:) wieder Essen dann wieder Nachspeise. So hab ich mich dann auch zu Gemüse durchgerungen

  • Mein Mann musste in der Mittagsbetreuung der Schule - Ende der 70ger - zumindest so lange vor seinem Teller sitzen, bis er alles aufgegessen hatte. In manchen Fällen den ganzen Nachmittag. Oder er hat verhasstes Essen runtergeschlungen und kurz darauf erbrochen. Essen musste er es aber Gott sei Dank nicht mehr. Seitdem kann er manche Dinge nicht mehr Essen, weil er sofort das Würgen anfängt.

    das hört sich schrecklich an 😔 war das in der BRD oder DDR?

    Liebe Grüße


    Nadine


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    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • man zwingt Kinder alles zu essen, zur Not mit Gewalt und wundert sich dann, dass sie in die totalverweigerung gehen und wendet noch mehr zwang an 😭

    Liebe Grüße


    Nadine


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    (Chin. Weisheit)

  • Mein Mann musste in der Mittagsbetreuung der Schule - Ende der 70ger - zumindest so lange vor seinem Teller sitzen, bis er alles aufgegessen hatte. In manchen Fällen den ganzen Nachmittag. Oder er hat verhasstes Essen runtergeschlungen und kurz darauf erbrochen. Essen musste er es aber Gott sei Dank nicht mehr. Seitdem kann er manche Dinge nicht mehr Essen, weil er sofort das Würgen anfängt.

    das hört sich schrecklich an 😔 war das in der BRD oder DDR?

    In München.

  • Endlich komme ich nun auch zum Nachtragen ... sorry, für die Verspätung ...


    Puh, dieses Kapitel empfand ich als das Schlimmste von allen bis jetzt. Diese Behandlung im Kinderheim hat mir schon sehr zugesetzt. Was das letztendlich aus dem armen kleinen Thomas gemacht hat, ist einfach nur unvorstellbar und hat mir ein paar Mal die Tränen in die Augen getrieben ... vor allem die vielen Lügen mit denen man die Kinder gefügig gemacht hat. Wie man mit Thomas umgegangen ist, damit er eine Tat zugibt, die er nie begangen hat ... mir fehlen die Worte!


    Endlich, endlich hat sich schließlich für Henni ein bisschen Licht am Horizont gezeigt indem sie zur Familie Castrup kam, doch dass ihr das Heimleben, die Lügen in der Familie und schließlich der Tod inzwischen nun zwei Geschwistern keine Ruhe lässt, ist auch verständlich. Wird ihre eigene junge Familie schlussendlich daran zerbrechen?


    Nun gehe ich mal schauen, was ihr so geschrieben habt ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Eine Nebenfigur, die auch sehr gut gelungen ist, ist Frau Castrup. Wie die im Gericht den Staatsanwalt demontiert ist ein Highlight gewesen. :totlach: Bei all dem Unglück hat Henni auch immer wieder Glück mit Menschen, wie Frau Castrup oder ihrem Ehemann oder Elsa. Sonst würde sie - und ich - ja ganz das Vertrauen an die Menschheit verlieren.


    Ja, fand ich auch ... Frau Castrup und Henni haben sich gegenseitig gut getan ... das war mal schön zu lesen ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Elsa „enttarnt“ Jürgen. Zum Glück erkennt sie aber, dass er nichts böses will. Sie kooperieren weiterhin. Vielleicht können sie Henni doch noch irgendwie helfen.


    Mir war gar nicht so richtig bewusst erst, dass sich ja um zwei verschiedene Prozesse handelt ...

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  • Ich habe mich gefreut, dass Fried Henn aufgesucht hat. Von ihrer Seite hätte es ja keine Annäherung gegeben, da sie der Meinung war, Fred wollte das nicht.

    Ja, das war ein toller Moment, als die zwei Geschwister sich endlich begegnen und wieder zuusammen sein können. Es gibt ja nur wenige glückliche Szenen für die Geschwister. Deshalb feiere ich die auch besonders.


    Ja, da habe ich mich auch sehr gefreut ... wie schrecklich, dass der Vater aber auch das Heim die ganze Familie so auseinander gerissen hatte. Aber wie sagt man so schön "Gemeinsam ist man stark" und vor dieser geballten Stärke der drei Geschwister hatten wohl alle auch ein wenig Angst!

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  • In Köln ist es jetzt nicht viel besser, aber in der Nachkriegszeit hatten die ein Glück, dadurch das Kardinal Frings am Ruder war - eine echte Kraat, der nur an seine Mitmenschen dachte und Mundraub quasi legitimierte. Das nannte man dann "fringsen". Meine evangelische Mutter ist sogar mit uns in den Dom gegangen, als er dort aufgebahrt lag und die Kölner einige Tage von ihm Abschied nehmen konnten. Sie wollte uns einen wirklich guten Menschen zeigen - das war auch das einzige Mal, dass sowas geschah, denn so viele gibt es ja nicht davon.

    Ach, davon hatte ich noch nie gehört ... wie nett.

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Das ist so ungerecht!! Thomas hat überhaupt keine Chance, richtig zu Wort zu kommen. Er wird als Lügner abgestempelt, obwohl ja wohl andere gelogen haben. X( Ich könnt grad k.... <X Die Macht der Kirche ist erschreckend.

    Ihn als debil abzustempeln, dass die Ergebnisse falsch sein könnten, auf die Idee kommt keiner.

    Das fand ich auch sehr krass ... kein Wunder, dass er keinen ganzen Satz mehr zu Stande bringt ...

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