04 - Seite 227 bis Ende (Kapitel 28 bis Ende)

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  • Noch so ein Gedanke von Elsa, allerdings schon im dritten Abschnitt. Sie geht in die Kirche, der neue Pfarrer verteilt die Erntedankgaben an die Besucher der Messe.

    Lenkes hatte immer von einer ‚Gabe an den Herrn‘ gesprochen und damit wohl sich gemeint.“

    Das ist auch so ein typischer trockener Elsa-Ausspruch. :)

  • Ein Problem, welches ja auch heutzutage immer wieder auftaucht ist zu beweisen, dass jemand nicht auf das Kindeswohl geachtet hat. Also z.B. der Arzt, der ja gemerkt hat, dass da nicht alles mit rechten Dingen zu geht in dem Heim. Aber seine Beschwerden verlaufen im Sande. Jugendamt gab es ja noch nicht und selbst dann muss man es ja auch erst mal beweisen. Ob man die Kinder heutzutage bei solchen Vorwürfen wenigstens aus der Gefahrenzone bringen würde? Oder die Erzieher suspendieren? Auch heute passiert es ja immer wieder, dass Kinder misshandelt werden – nicht unbedingt in Heimen aber generell – und dass die Behörden nur langsam oder auch zu spät handeln. Aber die Kindesmisshandlung über so einen langen Zeitraum in so großem Stil ist natürlich nochmal eine andere Hausnummer. Erinnert mich sehr an die Fälle von Missbrauch in Internaten und bei der Kirche in den letzten 10, 15 Jahren. Das kann man auch nicht fassen, das da niemand früher etwas gemerkt hat und Alarm geschlagen hat.

    Es hat sich niemand getraut, gegen ein kirchliches Heim Vorwürfe zu erheben!

    Zitat

    Und auch wenn es natürlich traurig ist, dass Henni wegen Thomas im Gefängnis sitzt, so denke ich, hat sie die sieben Jahre besser verkraftet als Thomas. Der wäre im Gefängnis wahrscheinlich vollständig untergegangen. Ich fragte mich nur, hat er gar nicht mitbekommen, dass Henni ja wegen seiner Tat verurteilt wurde? Ja, er hat die Tat verdrängt. Aber es kam mir so vor, als wüsste er gar nicht, wie das Urteil ausfiel, nachdem er Deutschland verlassen hatte.

    Thomas wäre im Gefängnis kaputt gegangen und hätte danach kein annähernd normales Leben mehr führen können. Ich habe auch den Eindruck, dass er den Ausgang des Verfahrens gar nicht mitbekommen hat.

    Wäre

    Wer

    E

  • Dann am Ende im Epilog der lapidare Satz, dass beim Abbruch des Kinderheims eine Mädchenleiche bzw. deren Überreste gefunden wurden. Ob da jemals alle Puzzlesteine zusammengefügt wurden? Ich glaube fast nicht daran.

    War das wohl Regine?

  • @ euch alle:

    ;)ich glaube, dass Thomas Schwester Angelika gestoßen hat. Ihre Lüge über seine Mutter war endgültig zuviel, und als er sie auf dem Bahnsteig sieht und riecht ...! Sein Körper erinnert sich daran, aber er wendet das an, was er in all den Jahren im Heim gelernt hat, um es zu ertragen. Er sortiert seine Erinnerung und macht sie erträglich. Gleichzeitig ist der Tod (nicht die Tat) von Angelika seine Befreiung und er wagt sich heraus in die Welt.


    Der Tod des Vaters war meiner Meinung nach ein Unfall. Er ist mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Ich glaube nicht, dass er die "Todsünde" Selbstmord begangen hätte. Aber ihr habt natürlich recht damit, dass er nach der Anhörung zum erstenmal die Glaubwürdigkeit von Schwester Angelika in Zweifel zieht und erkennt, was er seinen Kinder angetan hat.


    Mir ging es darum ein Stück Zeitgeschichte zu erzählen, dass in unserer Gesellschaft gerne unter den Teppich gekehrt wird, mir ging es aber auch um das Thema "Erinnerung".

    Ein Polizist hat mal zu mir gesagt: "Fragt man zehn Augenzeugen nach dem Tathergang, dann bekommt man zehn verschiedene Versionen." Die Menschen im Dorf, der Vater, Thomas - einfach alle würden - wenn man die Geschichte nur aus ihrer Sicht erzählt - sie anders erzählen. Somit ist das Wort "Wahrheit" ein sehr fragiler Begriff, denn er beruft sich fast immer auf subjektive Wahrnehmung.


    Ihr seid großartig!! Ich freue mich immer sehr, wenn ihr eines meiner Bücher in eure Leserunden aufnehmt:). Jedesmal bekomme ich eine Fülle an Anregungen und neue Sichtweisen auf den Text. Auch diesesmal war es wieder eine lehrreiche und tolle Erfahrung für mich. Dass ihr eure Zeit investiert, und eure Eindrücke mit mir geteilt habt, dafür an euch alle ganz herzlichen Dank:*!

  • Carmen: Jetzt sehe ich gerade noch deine Frage. Es gab immer wieder Kinder die angeblich davon gelaufen sind. Wenn es so ein Flüchtlingskind wie Regine war, wo es keine Verwandten gab, dann war da niemanden der dem nachging, oder der es zumindest fragwürdig fand, dass dieser kleine Mensch nirgendwo mehr auftauchte:(.

  • Der Tod des Vaters war meiner Meinung nach ein Unfall. Er ist mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Ich glaube nicht, dass er die "Todsünde" Selbstmord begangen hätte.

    So fest, wie der Vater mit der Kirche verwurzelt war, hat er bestimmt keinen Selbstmord begangen.

    Zitat von Mechthild

    Wenn es so ein Flüchtlingskind wie Regine war, wo es keine Verwandten gab, dann war da niemanden der dem nachging, oder der es zumindest fragwürdig fand, dass dieser kleine Mensch nirgendwo mehr auftauchte:(.

    Einfach nur furchtbar. Und bestimmt keine Einzelfall. :(

  • Thomas wäre im Gefängnis kaputt gegangen und hätte danach kein annähernd normales Leben mehr führen können. Ich habe auch den Eindruck, dass er den Ausgang des Verfahrens gar nicht mitbekommen hat.

    Ich glaube, der wäre nicht ins Gefängnis gekommen, dort wäre er tatsächlich vollends untergangen. Aber er hat ja überhaupt nicht kapiert, was passiert ist geschwiege denn seine Rolle daran. Das ist einfach weg.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Der Tod des Vaters war meiner Meinung nach ein Unfall. Er ist mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen. Ich glaube nicht, dass er die "Todsünde" Selbstmord begangen hätte.

    So fest, wie der Vater mit der Kirche verwurzelt war, hat er bestimmt keinen Selbstmord begangen.

    Zitat von Mechthild

    Wenn es so ein Flüchtlingskind wie Regine war, wo es keine Verwandten gab, dann war da niemanden der dem nachging, oder der es zumindest fragwürdig fand, dass dieser kleine Mensch nirgendwo mehr auftauchte:(.

    Einfach nur furchtbar. Und bestimmt keine Einzelfall. :(

    Ich habe das nie als Suizid gelesen, es war doch die Rede von "mit Zigarette eingeschlafen"

    Das mit Regine finde ich auch sehr schlimm, aus den Augen, aus dem Sinn.

    Liebe Grüße


    Nadine


    " Liest Du ein Buch zum ersten Mal, lernst Du jemanden kennen.

    Liest Du es zum zweiten Mal, begegnet Dir ein Freund."

    (Chin. Weisheit)

  • Wie tragisch alles verlaufen ist. Fried und Henni verdächtigen sich gegenseitig. Sicher, Henni hatte die Drohung nach der Anhörung gegenüber ihren Vater und Schwester Angelika geäußert, das macht man schon mal wenn die Emotionen überkochen. Aber das Fried ihr zutraut gleich zwei Morde begangen zu haben , hat mich ein wenig enttäuscht. Überhaupt das sie sich gegenseitig verdächtigen, ach man. Wenn beide doch nur miteinander offen gesprochen hätten, nicht immer nur halb ausgesprochen Sätze, welche nur falsch gedeutet wurden.

    Wenn Henni gewusst hätte, dass Fried nichts mit allem zu tun hatte, dann hätte sie mit Sicherheit auch mit ihrem Anwalt gesprochen.

    So ist Henni zwar nicht für den Tod ihres Vaters, aber für den von Schwester Angelika zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Was für eine traurige Geschichte. Weitere sieben Jahre ihres Lebens sind ihr genommen worden. Nur dieses Mal hatte sie schon Kinder. Sieben Jahre die sie sie nicht aufwachsen gesehen hat.


    Von Elsa ihrer Leistung bin ich begeistert. Sie hat die Tage vor dem Brand revue passieren lassen und zieht ihre Schlüsse und handelt sofort indem sie Hennis Anwalt angerufen hat. Wie Elsa mit Dorothea Claus geredet hat, fand ich cool. Sie ließ nicht locker und hat schon deutlich gemacht, was sie von Dorothea erwartet.

    Die Sache mit dem Benzinkanister war nun geklärt. Und zum Glück ist der Anwalt schlagfertig gewesen und hat den Staatsanwalt in die Schranken gewiesen.


    Unglaublich fand ich, dass der Aussage von Dr. Recken keine große Bedeutung geschenkt wurde. Aber noch unglaublicher, ja fast erschrocken war ich, als das Jugendamt keine Reaktion auf seine Anzeige gezeigt hat. Beweis genug ist doch gewesen, dass er anschließend nicht mehr als Arzt ins Heim gerufen wurde. Er wurde ungemütlich und gefährlich, also musste er durch einen anderen Kollegen ersetzt werden.

    Nun wissen wir auch, was mit der kleinen Regine passiert ist. Da haben ihr die Schwestern das Schultergelenk ausgeklugelt, welch eine Gewaltanwendung das benötigte, unfassbar. Oder sie haben sie so herumgeschleudert und dabei den Arm festgehalten.

    Auch der kleine Junge der ständig " will lieb sein" wie ein Mantra wiederholte, weil er offensichtlich einen Schock erlitten hatte, hat mich wieder erschüttert.


    Herbert Schöning hat das erste Mal Zweifel nach der Anhörung gezeigt. Eine späte Erkenntnis und Thomas seine Antwort war so passend. Er hat nicht seinen Söhnen vertraut und geglaubt. Schade das es mit dem Brand geendet hat. Ich hätte ihm gegönnt den Rest seines Lebens mit dieser Schule leben zu müssen.


    Thomas war nach der Anhörung völlig verstört. Hatte er auf dem Bahnhof einen Blackout, so wie ein Selbstschutz? Hat er ausgeblendet Schwester Angelika geschupst zu haben, oder war er es wirklich nicht?

    Aber letztendlich hat er es geschafft und ist nun frei von allem. Die Entscheidung, nun endlich nach Paris zu gehen, hat mich für ihn sehr gefreut. Vor allem als ich im Epilog gelesen habe, dass er sich einen Namen als Maler gemacht hatte.


    Ach noch etwas zu Bernhard, es hat mich ein wenig traurig gestimmt, dass er doch ein wenig an Henni gezweifelt hat und ihr die Tat zugetraut hatte. Ich kann verstehen, dass er auch verzweifelt und mit der Situation völlig überfordert gewesen war. Schließlich waren da auch noch die Kinder, die er nicht ohne Mutter aufwachen sehen wollte. Wäre Henni doch nur nach der Anhörung mit ihrem Mann nach Hause gefahren.


    Die Absicht von Mechtild, mit diesem Buch an all jene zu erinnern, deren Schicksal über Jahrzehnte ignoriert und geleugnet wurde und die bis heute darunter leiden., ist ihr wirklich sehr gelungen. Das ist, als würde sie den Geschädigten ein Denkmal setzen.

    Mich hat dieser Roman zutiefst berührt und ich musste leider erkennen wie schwer es für die Opfer war und ist, dass anerkannt wird, welche Qualen sie erleiden mussten.

    Das ist wieder einer dieser Bücher das mir lange im Gedächtnis bleiben wird.

  • @ euch alle:

    ;)ich glaube, dass Thomas Schwester Angelika gestoßen hat. Ihre Lüge über seine Mutter war endgültig zuviel, und als er sie auf dem Bahnsteig sieht und riecht ...! Sein Körper erinnert sich daran, aber er wendet das an, was er in all den Jahren im Heim gelernt hat, um es zu ertragen. Er sortiert seine Erinnerung und macht sie erträglich. Gleichzeitig ist der Tod (nicht die Tat) von Angelika seine Befreiung und er wagt sich heraus in die Welt.

    Danke für deine Sicht der Dinge und die Erklärung. So in etwa habe ich es mir auch gedacht. Thomas blendet die eigentliche Tat aus, aber das Ziel war erreicht, er konnte endlich frei durchatmen und frei sein.

  • Zu Herbert, schade das die Erkenntnis, die er nun erlangt hatte, nicht von langer Dauer gewesen ist. Wo war jetzt sein Gebet ( Glaube) zu Gott, hatte er den Glauben verloren, da er nicht mehr die letzten Tage in die Kirche ging?


    Ach, deine Gefühlsregung kommt der meinen fast gleich. Ich hatte ähnliche Gedanken, die alte hat lange genug gelebt und viel zu viel Leid und Schaden angerichtet. Um die tat es mir überhaupt nicht leid, auch wenn das böse Gedanken von mir waren, aber egal.

  • Thomas wäre im Gefängnis kaputt gegangen und hätte danach kein annähernd normales Leben mehr führen können. Ich habe auch den Eindruck, dass er den Ausgang des Verfahrens gar nicht mitbekommen hat.

    Ich glaube, der wäre nicht ins Gefängnis gekommen, dort wäre er tatsächlich vollends untergangen. Aber er hat ja überhaupt nicht kapiert, was passiert ist geschwiege denn seine Rolle daran. Das ist einfach weg.

    Bevor Thomas ins Gefängnis gegangen wäre, hätte er sich vermutlich etwas angetan. Spätestens im Gefängnis, denn dort wäre er nicht zurecht gekommen.

  • Henni hat geschwiegen, weil sie dachte, Fried hätte Vater und Nonne umgebracht. Was für ein Dilemma.

    Liebe Mechtild, ein erschütterndes und intensives Buch, was Du uns da geschrieben hast. Die Recherche kann ich mir diesmal besonders hart vorstellen, mit all den Gesprächen der ehemaligen Heimkinder. Du hast mir mal wieder ein paar unvergessliche Charaktere geschenkt, die ich nicht so schnell vergessen werde. Danke dafür.

    Das hat mich auch erschüttert, so ein Missverständnis. Ich habe es auch so gelesen, dass Thomas in seiner Verstörtheit die Nonne gestoßen hat. Allerdings ging es mir wie dir, ich habe mich so "gefreut" über das Ende. Oder vielmehr es war so ein Gefühl von, das hat die sowas von verdient.

    Liebe Mechtild, ich schließe mich hier voll umfänglich an, es war ein aufrüttelndes, erschütterndes und emotionales Buch. Und ging mir so nahe, ich glaube so mit gelitten habe ich schon lange nicht mehr.

    Oh, da möchte ich mich euch Beiden in allen Punkten gerne anschließen. Dass es wirklich Thomas war, der sie im Wahn gestoßen hat, hatte ich so erst nicht verstanden. Eigentlich hat mir Thomas fast am meisten leid getan ... die Geschwister hatten irgendwie wenigstens noch einander, wenn auch nur im weitesten Sinne des Wortes. Er litt seit frühester Kindheit alleine und dachte auch zu allem Übel noch, dass seine Mutter ihn verstoßen hatte ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Elsa wird zu einer Ermittlerin und findet heraus, dass der Benzinkanister nicht von Henni dort platziert war. Elsa ist toll. Gut, dass es sie gibt. Leider reicht es nicht für einen Freispruch. Ich hätte gedacht, dass man das Verfahren nochmal aufnehmen kann. Aber da gibt es ja sicher Fristen und Vorgaben und die erfüllt Hennis Situation nicht. Sieben Jahre werden ihr nochmal gestohlen von ihrem Leben. Wenigstens hält die Familie zu ihr.


    Elsa hat mich wirklich auch begeistert! Toll, wie sie sich für ihre Freundin engagiert hat. Damit hat sie mehr als wett gemacht, dass sie sie einmal etwas im Stich gelassen hat. Genau das hat sie sicher auch angetrieben und motiviert sich so ins Zeug zu legen. Ich bewundere sie!

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Liebe Mechtild, ein erschütterndes und intensives Buch, was Du uns da geschrieben hast. Die Recherche kann ich mir diesmal besonders hart vorstellen, mit all den Gesprächen der ehemaligen Heimkinder. Du hast mir mal wieder ein paar unvergessliche Charaktere geschenkt, die ich nicht so schnell vergessen werde. Danke dafür.

    Mir geht es wie gagamaus, liebe Mechtild ... du hast mal wieder ein "Eins mit Sternchen Buch" geschrieben, wenn es mich auch diesmal besonders mitgenommen hat. Es war so nah ... mehr als einmal habe ich im Gedächtnis gekramt, wie das bei mir damals z. B. im Kindergarten war. GsD ist mir nichts Schlimmes eingefallen. Aber neulich kam mal wieder so eine Sendung im Fernsehen, in der gezeigt wurde, dass Kinder durchaus auch noch heute misshandelt werden. Misshandeln ist nicht immer gleich zu setzen mit körperlicher Gewalt, sage ich da nur ...

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Jep, treffender hätte sie das nicht ausdrücken können ... hoffentlich hat der Pfarrer das auch genau so verstanden, wie es gemeint war !!!!

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • In meiner Phantasie war Thomas dort irrtümlicherweise auf dem Bahnsteig. Schwester Angelika hat in gesehen und ist vor Schreck und schlechtem Gewissen gestürzt. Und Thomas war schließlich als Beobachter der Szene schockiert.

    Diese Interpretation gefällt mir gut! Es kommt ja nicht klar heraus, ob es ein Unfall oder ein vorsätzlicher Stoß war, der Sr Angelika zu Fall brachte.

    Allerdings... ich glaube nicht, dass eine Person wie sie zu schlechtem Gewissen fähig gewesen ist.

    Ja, eine super Interpretation ... kommen wir damit der Wahrheit nahe, liebe Mechtild?

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine

  • Also kein Happy End, wie wir es uns gewünscht haben. Henni muss für 7 Jahre hinter Gitter. Gut, dass wenigstens die Jahre danach noch glücklich waren.


    Aber ein richtiges Happy End mit Freispruch hätte irgendwie fast nicht gepasst, auch wenn ich es ihr sehr gegönnt hätte ... versteht mich bitte nicht falsch ;)

    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch Menschen ... Heinrich Heine