04: Unsichtbare Bedrohung – Die Beschwörung

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  • Sieht irgendwie so aus, als würde es zu einer Neuauflage des Großen Krieges kommen, oder ?

    Im Prinzip haben doch die selben Parteien von damals, auch heute noch das gleiche Anliegen.... Naja fastjedenfalls, ein entscheidener Unterschied ist wohl, das die Magie damals nicht böse war, wenn ich mich richtig erinnere. Und Teramon ist nur noch unterwegs um seine eigene Maht zu stärken.

    So gesehen, sind es dann wohl doch einige Unterschiede und ich bin sehr gespannt, wo und wie das alles endet.


    Nun fängt die Magie so richtig an überall ihre bösen Seiten zu zeigen und der arme Olev ist einer derjenigen, die es zu spüren bekommen. Er erschlägt, aus Versehen, seinen eigenen Sohn :o Das ist wirklich grausam und er tat mir unendlich Leid. Aber so richtig Leid getan hat er mir dann, als ich las, dass Teramon Mortons Haut als neues Gewand nutzen will !!!!!

    Dieser Typ ist absolut ekelhaft, egal ob er was dafür kann, oder nicht. Ich brauche jemanden, den ich nicht leiden kann, also hat er diese Ehre !


    Ich hab mich gewundert, dass Helmko den Zähhäutern gesagt hat, sie sollen fliehen, als die Nachtgreife auftauchten.

    Warum hat er nicht gleich seinen magischen Schutzschirm gespannt und sie damit geschützt, dann wären vielleicht alle noch am Leben. Fand ich etwas unsinnig von ihm....

    Ich fühlte mich hier zu sehr an eine meiner Lieblingszenen aus Herr der Ringe erinnert : Als die Gefährten über die Brücke von Khazad Dum vor dem Balrog flüchten mussten. Allerdings ging Gandalf viel besonnener vor .... :barbar:

  • Salvatore, du verstehst es sehr gut, Spannung aufzubauen, indem du am Ende der kurzen Kapitel kleine Cliffhänger einbaust! Auch die kleinen Wiederholungen helfen, sich sofort in der neuen Szene zurechtzufinden. Das Buch entwickelt sich langsam zu einem Pageturner! 🤗

    Die Magie zeigt nun langsam ihr wahres Gesicht. Alle, die nach dem Öffnen der Hülle direkten Kontakt damit hatten, erfahren nun ein schlimmes Ende oder werden böse. Und dann auch noch das Unglück mit Olef und Morten! Ich möchte nicht wissen, was in Olef vorgehen wird, wenn er Teramon in der Haut seines Sohnes begegnen sollte!😱

    Sieht irgendwie so aus, als würde es zu einer Neuauflage des Großen Krieges kommen, oder ?

    Im Prinzip haben doch die selben Parteien von damals, auch heute noch das gleiche Anliegen.... Naja fastjedenfalls, ein entscheidener Unterschied ist wohl, das die Magie damals nicht böse war, wenn ich mich richtig erinnere.

    Stimmt, der damals nicht beendete Krieg geht weiter. Da kann man nur hoffen, dass die heutigen Eberritter und der Bund besonnener sind und sich gegen Teramon verbünden!

  • Nun ziehen die Vorgänge im Alten Wald immer größere Kreise und die armen Bewohner von Waldbrück müssen aus ihrem Dorf fliehen und werden jeder Lebensgrundlage beraubt ;(


    Und dazu wird es jetzt auch noch reichlich kompliziert: bisher war es so, dass wir auf der einen Seite den Eberorden und seine Vertreter hatten, die Artefakte sichern und kontrolliert zum Wohle der Menschen einsetzen wollen. Auf der anderen Seite haben wir die restlichen Ritterorden, die sich der Vernichtung der magischen Artefakte verschrieben haben. Nun haben wir aber noch die bösartig gewordenen Skelette, die einfach nur noch mordlustig und machtgierig sind und nach der Unterwerfung bzw. Tötung der lebenden Welt trachten, um selbst wieder leben zu können.

    Das bedeutet eigentlich, dass sich die lebenden Vertreter aller Orden zusammentun müssten, um gegen die Skelette zu bestehen. Und das wird verdammt schwierig werden.


    Jetzt wissen wir auch, warum die Skelette so scharf auf die Häute und Felle sind. Dass Teramon jetzt bereits mehrere Eberartefakte hat, ist nicht sehr beruhigend, die Teile haben ja echt eine ganz schöne Macht.

    Und da haben wir jetzt den Salat: durch die gewaltsame Öffnung der Magiehülle wurde die gute Magie verdorben und treibt nun quasi als böse Magie ihr Unwesen. Die Gefahr, dass so etwas geschieht, ist einfach zu groß, daher wäre es tatsächlich am sichersten, man würde sämtliche Artefakte zerstören.


    Helmko wird nicht schlecht staunen, wenn er erkennen wird, was aus Teramon geworden ist, ich hoffe nur, er lässt sich den Eberkopf nicht so schnell von ihm abnehmen. Aber noch trennen die beiden eine ziemliche Strecke. Immerhin hat er dank Merad schon mal mitbekommen, dass es sich um mehr als ein Artefakt handeln muss, welches aus seiner Magiehülle befreit wurde.


    Die armen Waldbrücker - dafür, dass sie keine Kämpfer sind und sich einer Armee von Untoten gegenüber sahen, haben sie wirklich beherzt und tapfer gekämpft. Besonders tragisch ist das Schicksal von Morten. Olef erkennt ziemlich schnell, dass der Hammer eher verflucht als gesegnet ist und wirft ihn richtigerweise weg. Ich mag mir nicht vorstellen, wie er sich fühlen muss, für den Tod seines eigenen Sohns verantwortlich zu sein. Dumm ist nur, dass Teramon den Hammer gefunden hat, das hätte nicht sein müssen.


    Aber auch bei Terbad schlägt das bisher gute Gefühl in einen Albtraum um - schon der zunehmende Geiz und die Gier sowie das plötzliche Misstrauen gegenüber seinen langjährigen und treuen Leuten waren die ersten Zeichen, dass etwas nicht mehr stimmte.

  • Aber so richtig Leid getan hat er mir dann, als ich las, dass Teramon Mortons Haut als neues Gewand nutzen will !!!!!

    Ohja, das ist echt schrecklich und mir geht es hier wie RitaM: wie wird es Olef ergehen, wenn er das sehen wird. Es besteht ja zu befürchten, dass das noch geschehen wird, da die Skelette die Waldbrücker weiterhin verfolgen wollen.


    Dieser Typ ist absolut ekelhaft, egal ob er was dafür kann, oder nicht. Ich brauche jemanden, den ich nicht leiden kann, also hat er diese Ehre !

    Da bin ich ganz bei dir: Teramon ist ekelhaft und einfach nur furchtbar. Und er hat auch vor 321 Jahren diese unheilige Magie heraufbeschworen, egal ob nun aus Verzweiflung oder nicht.

  • Salvatore, du verstehst es sehr gut, Spannung aufzubauen, indem du am Ende der kurzen Kapitel kleine Cliffhänger einbaust! Auch die kleinen Wiederholungen helfen, sich sofort in der neuen Szene zurechtzufinden. Das Buch entwickelt sich langsam zu einem Pageturner! 🤗

    Vielen Dank für das Lob. Es freut mich, dass es so rüberkommt, wie ich es mir gewünscht habe. Vor allem lange Abschnitte werden in Kapitel zerteilt. So kann man bei spannenden Szenen Luft holen. Oder man möchte vor Aufregung die folgenden Kapitel überfliegen, um zu wissen, wie es weiter geht...auf jeden Fall ein Mittel, um Spannung zu erzeugen oder aufrecht zu halten.

    Abendgruß Salvatore

  • Teramon ist nun die neue starke Macht und Gefahr. Er führt den Krieg fort, der damals so plötzlich endete, nur eben nicht mehr mit der positiven Absicht. Das wird eine harte Nummer. Die Zählhäuter sind echt in Gefahr. Von allen Seiten werden sie nun kommen und nach dem Artefakt, dem Eberkopf, suchen und für sich beanspruchen. Ich habe da kein gutes Gefühl (auch ohne Artefakt).


    Die armen Dorfbewohner tun mir wirklich leid. Das konnte man auch nur unterschätzen, wer rechnet schon mit so einer Übermacht, die aus Skeletten besteht. Die einzige richtige Entscheidung war tatsächlich der Rückzug.


    Nun fängt die Magie so richtig an überall ihre bösen Seiten zu zeigen und der arme Olev ist einer derjenigen, die es zu spüren bekommen. Er erschlägt, aus Versehen, seinen eigenen Sohn :o Das ist wirklich grausam und er tat mir unendlich Leid. Aber so richtig Leid getan hat er mir dann, als ich las, dass Teramon Mortons Haut als neues Gewand nutzen will !!!!!

    Das ist wirklich grausam. Olev wird noch einiges ertragen müssen.

    Und da haben wir jetzt den Salat: durch die gewaltsame Öffnung der Magiehülle wurde die gute Magie verdorben und treibt nun quasi als böse Magie ihr Unwesen. Die Gefahr, dass so etwas geschieht, ist einfach zu groß, daher wäre es tatsächlich am sichersten, man würde sämtliche Artefakte zerstören.

    Und sie wird sich vermutlich immer weiter ins Böse steigern. Ich bin auch der Meinung, dass diese Artefakte vernichtet werden sollten. Doch dem gegenüber stehen zwei Lager: Teramon und Helmko. Und das sind starke Gegner.


    Die kurzen Abschnitte und wechselnden Perspektiven lesen sich wirklich gut, auch wenn ich mittlerweile auch einige Wiederholungen feststelle, die für mich nicht nötig gewesen wären, zumindest nicht im gleichen Band. Aber noch stören sie mich nicht. Ich nehme sie nur wahr.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Spannend ist es, aber es wird leider auch immer blutiger.

    Das bedeutet eigentlich, dass sich die lebenden Vertreter aller Orden zusammentun müssten, um gegen die Skelette zu bestehein. Und das wird verdammt schwierig werden.

    Aber es ist auch eine Chance, eine Chance auf Frieden. Allerdings tut es mir um die Magie leid. Ob man sie reinigen kann? Oder wird sie wirklich ganz verschwinden. Mir graut ein wenig, wenn ich an die Zähhäuter denke, die sich als Magier verdingen und es doch eigentlich gut meinen. Was wird mit ihnen geschehen? Scheinbar widerstehen sie länger der negativen Seite, obwohl ich glaube, dass die Gier auch schon zuschlägt und nicht aus ihnen selbst erwächst.

    Das fand ich toll. Diesen Zusammenhang so schnell zu erkennen und es auch zu formulieren. Der Waldkehr denkt es sich ja auch, sagt aber nichts dazu. Es muss wirklich furchtbar sein, und ich wage auch nicht zu denken, wie es wirken wird, wenn er Teramon mit der Haut seines Sohnes sieht. Aber einen Freund im Krieg aus Versehen zu töten ist wohl nicht selten.

    Die einzige richtige Entscheidung war tatsächlich der Rückzug.

    Ja, ich habe mich von Anfang an gefragt, warum sie sich nicht irgendwo verstecken, das war doch früher die Taktik von Dörfern. Abwarten in einem Versteck bis die Soldaten weg sind und dann aufräumen. So verlieren sie alles und haben auch wenig Vorsprung. Hatten sie nun eigentlich schon jemanden geschickt um Unterstützung?

    Die kurzen Abschnitte und wechselnden Perspektiven lesen sich wirklich gut, auch wenn ich mittlerweile auch einige Wiederholungen feststelle, die für mich nicht nötig gewesen wären, zumindest nicht im gleichen Band. Aber noch stören sie mich nicht. Ich nehme sie nur wahr

    Geht mir ähnlich, aber ich habe das Gefühl, dass in einigen Büchern jetzt Wiederholungen auftauchen. Bei einigen hatte ich fast das Gefühl, dass sie als Zeitungsroman geschrieben wurden (was nicht der Fall ist, aber die Wiederholungen erklären würde.) Vielleicht ist das ein Problem der Zeit, weil viele keine so lange Auffassungsgabe mehr haben?

  • Allerdings tut es mir um die Magie leid. Ob man sie reinigen kann? Oder wird sie wirklich ganz verschwinden. Mir graut ein wenig, wenn ich an die Zähhäuter denke, die sich als Magier verdingen und es doch eigentlich gut meinen.

    Ein wenig leid würde es mir um die Magie auch tun, denn wenn man sie für Gutes einsetzt, dann bringt sie ja wirkliche Erleichterung im täglichen Leben.

  • Geht mir ähnlich, aber ich habe das Gefühl, dass in einigen Büchern jetzt Wiederholungen auftauchen. Bei einigen hatte ich fast das Gefühl, dass sie als Zeitungsroman geschrieben wurden (was nicht der Fall ist, aber die Wiederholungen erklären würde.) Vielleicht ist das ein Problem der Zeit, weil viele keine so lange Auffassungsgabe mehr haben?

    Interessante Theorie. Das könnte tatsächlich ein Grund sein. Im Zeitalter der schnelllebigen Medien, wo man nur Überschriften liest und die Konzentration, sich auf längere Texte zu konzentrieren immer schwerer fällt (oder man das vielleicht auch nie gelernt hat, das weiß ich nicht genau), könnte sicherlich dazu führen, dass auch die Autoren umdenken. Immerhin möchte man ja auch ein breites Publikum erreichen. Solange sie nicht überhand nehmen, kann ich damit gut leben.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen